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Cethegus

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1

Samstag, 13. April 2013, 10:00

Im Westen was neues...

Hallo @ all!

Nachdem ich so freundlich auf dieses Forum aufmerksam gemacht wurde habe ich mich natürlich gerne hier angemeldet!

Ich bin Jahrgang 1964 (muss ein guter sein. Ist schließlich der Geburtenstärkste...). Fahrradfahren war "schon immer" eine Leidenschaft.

Kann mich an ein legendäres Bonanzarad erinnern. Das habe ich damals geschrottet, weil es nicht wirklich Geländegängig war. Vielleicht hat mich dieses frühkindliche Erlebnis später zum MTB geführt?

Nachdem ich nebenbei immer Rad gefahren bin habe ich mir 2002 ein MTB zugelegt und bin seither durch Wald und Wiesen geheizt. Das leicht hügelige Gelände im Niederbergischen Land ist geradezu ideal dazu.

Anfang letzten Jahres habe ich gemerkt, dass mein MTB etwas in die Jahre gekommen ist. Das war alles ein bisschen ausgeleiert. Ich habe ihm zwar eine professionelle Inspektion gegönnt (was wirklich wahre Wunder gewirkt hat) aber insgeheim war ich schon auf der Suche und damit fing das Thema bei mir richtig an zu eskalieren...

Was tun? Ein neues MTB? Erst mal logisch! Da hat sich einiges getan. War schon kurz davor mir eine richtige Kanone zu kaufen. Wenn ich aber ehrlich zu mir selbst bin habe ich auf Waldheizen nicht mehr die richtige Lust. In Wahrheit wurden die Strecken mit der Zeit ebener und länger... Also bin ich mehr in die Tiefe gegangen und habe mich eingelesen, Läden besucht, Internet durchforstet.
In einem tiefen Keller (nicht fragen!) habe ich mein altes Tourenrad gefunden. Das hatte ich völlig aus dem Fokus verloren. Das Teil hatte ich (1995/96) gekauft um meinen Sohn hinten drauf mitnehmen zu können. Entsprechend massiv ist das Teil: Kalkhoff 7 Gang Nexus, bleischwer und aus dem vollem geschnitzt. Das Teil habe ich neu aufgebaut: neue Reifen, neuer Sattel und Ergo-Griffe. Das Teil habe ich seit Herbst letzten Jahre als "Winterhure" eingesetzt und habe richtig Meter gemacht. Jetzt kenne ich fast jede Trasse in meiner Umgebung...

Vorsicht: ab jetzt wird es etwas verrückt! Da das Wetter nicht besser wurde und ich weiter trainieren wollte habe ich meine alte Rolle aus der Garage geholt. Eigentlich habe ich früher das Hinterrad meines MTB umgebaut und bin damit auf die "Rolle" gegangen. Da das aber nicht Wohnzimmergerecht ist habe ich nach einer Alternative gesucht. Im Netz bin ich immer wieder bei Indienrad hängen geblieben. Schließlich habe um Weihnachten herum zugeschlagen und ein Racer gekauft. Das Teil hat eine 2 Gang Rücktritt- Schaltung. Diese kannte ich von einem Klapprad aus den 70 ern. Fand ich immer geckig. Als das Indienrad kam habe ich gemerkt, dass das noch etwas Umbauarbeit benötigt. Für mich waren aufgrund meiner Größe der Vorbau und der Lenker nicht geeignet (nur "schön" ist leider nicht immer die Lösung). Mit meinem Umbau war es für mich perfekt. Auf der Rolle im Wohnzimmer hatte ich richtig Spass.

Des Dramas nächster (Zwischen-)Akt: ich bin öfter beruflich mit dem Auto unterwegs und komme an schöne Plätze, wo ich immer denke: jetzt ein Fahrrad! Ein normales Rad kann ich aber nicht mal eben dabei haben. Was tun? Ideal wäre ein Faltrad. Vom Konzept hat mir das Brompton sehr gut gefallen. Da eine mehrwöchige Reise (mit Sohn) nach Mailand bevorstand habe ich zugeschlagen: Brompton gekauft und für Sohnemann ein ähnliches Teil geliehen. In Mailand haben wir jede Menge Spass damit gehabt und praktisch war es auch noch. "Nebenbei" habe ich einige Touren in der Zeit gemacht (z.B. nach Monza) und die längste Tagesstrecke waren 85 KM. Hätte ich vorher nicht für möglich gehalten (mit dem Brompton). Geht aber und macht jede Menge Spass! Freue mich schon auf nächste Gelegenheiten. Dieses Jahr stehen schon mal Wien und Leipzig fest. Mal sehen, was sich noch ergibt...

Zurück zum Indienrad: ich war etwas skeptisch, ob das Teil auf der Straße funktioniert. Vor der Singlespeed Übersetzung (+ Overdrive) hatte ich schon Respekt. Zumal es hier hügelig ist. Aber auch das geht. Ist schon erstaunlich, welche Kräfte man mit RR-Lenker und einem relativ leichtem Rad umsetzen kann. Längere Touren mit Bergaufpassagen möchte ich damit aber nicht machen. Werde auch nicht jünger...

Drama, Teil X ( letzter Akt? Sicher nicht!): es muss also noch etwas für lange Genusstouren in der Umgebung her! Bei meiner Recherche bin ich recht früh auf ein "ideales" bike gestossen. Fand es damals aber noch abwegig. Da ich aber sonst nicht fündig wurde habe ich schon an einen Selbstbau gedacht. Habe schon an den Kauf eines All City Space Horse Rahmens gedacht. Es gab auch schon eine Liste der Wunschteile... "Gestolpert" bin ich auch immer wieder über sogenannte Randonneur Fahrräder. Fand ich schon lecker... Schöner Old-school Stahlrahmen, flexibel, hübsch... Mein Beuteschema verdichtet sich. Richtig geil finde ich die sportlichen Brüder dieser Reiseräder: Oldschool Rennräder. Colnago, Cinelli usw. bieten nach wie vor Teile an. Sündhaft teuer aber auch sündhaft hübsch. Auf diesem "Abweg" habe ich fast zugeschlagen: im Bianchistore habe ich das Modell Dolomiti entdeckt. Tolle Ausstrahlung, tolle Ausstattung, Preis (als Auslaufartikel) gerade noch so im gestecktem Rahmen. Rahmen in Celeste, Muffen verchromt. Herrlich! Dass der Rahmen mittlerweile aus Taiwan kommt störrt mich übrigens weniger: da kommen inzwischen fast alle Rahmen her. Ich war echt kurz davor die Beine zu rasieren und aufs RR umzusteigen. Dünne Reifen, kein Schutzblech, kein Gepäckträger. Hört sich nach tourentauglich an! Irgend etwas hat mich zurück gehalten (?) und ich habe mich an das vorher entdeckte Rad erinnert (s.o.). Dabei habe ich jetzt zugeschlagen!

Wer es bis hierhin mit lesen geschafft hat darf jetzt an einem kleinem Rätsel teilnehmen.Ich gebe ein paar Hinweise und bin gespannt, wer als erstes drauf kommt:

- englische Marke (60er Formel 1 Team!) Heute noch aus einem ganz anderem Zusammenhang bekannt.
- Stahlrahmen (ebenfalls England, Reynolds 853), british dunkelgrüne Lackierung
- italienische Schaltung (Campagnolo), Athena 11s, Alu poliert
- Randonneur-fähig (Schutzbleche, Gepäckträger etc.)
- dunkelroter Brooks Sattel und Griffband

Bin selbst sehr gespannt!

Das Teil kommt nächste Woche. Die eigentliche Auslieferung startet erst im Mai. Ich bekomme das Ausstellungs-(Vorserien-)modell von der Eurobike (hat zufällig die richtige Größe).

Reicht das oder braucht es noch mehr Hinweise? Glaube nicht. Hier sind doch Experten unterwegs... Mal sehen.

P.S.: Das mit der Eskalation stimmt wahrscheinlich! Zu meiner "Entschuldigung" möchte ich sagen, dass ich zeitgleich und unabhängig davon gleich 2 sehr Zeit- und Geldaufwändige Hobbies aufgegeben habe und froh bin, mich hier jetzt austoben zu können. Habe schon Pläne für die nächste Wintersaison: die alte Winterhure und das MTB endgültig in den Ruhestand schicken und ein Cyclocross Rad probieren. Wüsste auch schon, woran ich Spass hätte... Tiefenpsychologisch würde ich folgende Analyse akzeptieren: aufgrund des fortgeschrittenes Alters holt der Knabe alles nach, was er bisher (bei diesem Thema) verpasst hat....

P.S.2: Cethegus ist eine Figur aus dem Roman "Ein Kampf um Rom". Das war mein Lieblingsbuch in meiner Jugend (nicht fragen!). Unter diesem Namen habe ich in den 80ern einige "Rekorde" auf Düsseldorfer Videospielen gehalten :). Für die Jüngeren: in vielen Lokalen standen damals diverse Geräte. Ich war auf Phoenix und Donkey Kong spezialisiert. Einzig "Junior" war fast nicht zu knacken! War das jetzt off topic? ;)

ullebulle

Radfahrer

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2

Samstag, 13. April 2013, 10:14

Sehr schöne Vorstellung, Cethegus!

Dann mal viel Spaß hier!

Gruß ulle

kai de cologne

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3

Samstag, 13. April 2013, 11:13

Willkommen !

Bei dunkelrotem Sattel und Lenkerband musste ich an ein Fahrrad denken, das ich schon einmal vor dem Bildschirm angeschmachtet habe.
Du hast dir nicht etwa ein "Cooper" gegönnt ? Das Revival womöglich ??

Cethegus

2radfahrer

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4

Samstag, 13. April 2013, 11:28

Wusste ich doch! Hier sind Experten am Werk! Das Teil heißt Cooper Revival 11. Ohne "11" im Namen ist das ein Single Speed-Modell. Bei Interesse: www.cooperbikes.com

Was hält die Fachwelt davon? Bin gespannt!

Kirsche

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5

Samstag, 13. April 2013, 12:06

Danke für die sehr nette und ausführliche Vorstellung :)
Mit liebem Gruß,

Kirsche
------------------------------------
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6

Samstag, 13. April 2013, 12:11

Super Vorstellung - hello!

Radsonstnix

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7

Samstag, 13. April 2013, 12:37

Tolle Vorstellung, sehr schönes Cooper! Willkommen hier.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 107L

Casi2003

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8

Samstag, 13. April 2013, 13:23

Boah, viel zu lesen...... hat aber Spaß gemacht :thumbsup:

Sehr schöne Vorstellung, und herzlich Willkommen.


P.S. Ein wunderschönes Rad, welches Du Dir da gegönnt hast.
Für ein freies und unabhängiges, und vor allem werbefreies 2radforum!!!! :thumbsup:

"Nicht jeder der ein Trikot anzieht und auf ein Fahrrad steigt ist automatisch gedopt." Gehört beim Braunschweiger Nachtrennen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Casi2003« (13. April 2013, 13:29) aus folgendem Grund: P.S.


thomaspan

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9

Samstag, 13. April 2013, 14:02

Hallo Cethegus,

willkommen + viel Spaß hier im Forum. Schade, dass ich zu spät zum Mitraten kam, aber du hast auch auch viel zu viele Tipps gegeben. ^^

Zum Cooper: Warum? Das sieht doch genau so aus wies Indienrad Racer. *spaßbeiseite*

EDIT ON
Grad gesehen, du hast dir ja das Revival 11 gegönnt. Wirklich hübsch!

Schutzblech vorn solltet du bearbeiten / verlängern, sonst kannst es gleich weglassen.

Und der Lenker will von der Form gar nicht ans Radel passen (abgesehen davon, dass er viel zu hoch gedreht ist). Ich würde einen klassischen Rundbogenbügel wie den Deda Speciale bevorzugen --> http://sella-berolinum.de/shop/article_1…6aid%3D1n004%26 <-- und rechts + links vom Klemmbereich, wo kein Lenkerband ist, auf Hochglanz polieren.

Ist aber Jammern auf höchstem Niveau. :whistling:

Der nächste Tipp bleibt aber stehen, da sich die Pneus vom Revival + Revival 11 nicht unterscheiden.
EDIT OFF

Aber wechsel bitte als erstes die Conti UltraSport gegen was anständiges wie GrandPrix oder besser. Alter Merkspruch: Selbst auf der Felge fährt man besser + pannensicherer als aufm UltraSport!

Im Netz bin ich immer wieder bei Indienrad hängen geblieben. ...Als das Indienrad kam habe ich gemerkt, dass das noch etwas Umbauarbeit benötigt.


Waren das nur Lenker + Vorbau oder gabs mehr zu fixen, reparieren, i.O. bringen? Würde mich interessieren.

Zitat

Auf diesem "Abweg" habe ich fast zugeschlagen: im Bianchistore habe ich das Modell Dolomiti entdeckt.


Chices Retrorad, hatte ich noch nie auf dem Schirm. Mein Traum, falls am alten blauen mal der Rahmen bricht, ist ja ein Casati Campionissimo

Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thomaspan« (13. April 2013, 14:14)


Cethegus

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Samstag, 13. April 2013, 17:14

Auch was sehr feines! Danke für die ausführlichen Tipps! Ich habe mir vorgenommen, das Cooper erst mal ins Haus zu holen und dann ganz in Ruhe zu überlegen ob und/oder was zu machen ist.

Bei den Schutzblechen könnte ich einen Schmutzlappen anbringen oder ich mache ein Hammerschlag Schutzblech dran (habe zufällig was passendes aus einer ähnlichen Aktion hier liegen). Aber wie gesagt: das schaue ich mir erst in Ruhe an.

Die Reifen werde ich mal testen. Optisch gibt es bestimmt "mehr Retro". Wenn sie dann noch Mist sind werde ich vielleicht wechseln. Guter Tipp!

Auch beim Lenker schaue ich mal. Der drauf ist ist angeblich ein Cooper Eigengewächs. Habe auf dem Racer einen Nitto Randonneur, der mir ganz gut gefällt. Schaun wir mal...

Zum Indienrad: das ist ein preiswertes Rad! Dafür ist es wirklich nett gemacht. Die 2 Gang Schaltung macht es aussergewöhnlich. Es ist aber alles ordentlich konstruiert und vernünftig zusammen gebaut. Ich bin bisher 800 KM auf der Rolle damit gefahren und knapp 100 auf der Straße. Keinerlei Beanstandungen! Klar kann man hier und da etwas verbessern. Aber das ist an fast jedem Rad so (siehe oben). Ich bin für den Preis mehr als zufrieden. Es hat mir auf einfache Art und Weise eine neue Fahrradgattung näher gebracht. Mission erfüllt! Und ich habe richtig Spass. Nebenbei ist das ein echter Hingucker! Wenn ich es nicht mehr fahren sollte kommt es als Bild an die Wand. Habe schon mehr Geld für schlechtere Deko ausgegeben. ;)

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thomaspan

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11

Samstag, 13. April 2013, 17:27

Noch eine Anmerkung zum Indienrad: Bin mit keinem Rad bisher solche Durchschnittsgeschwindigkeiten gefahren. Flache Strecken vergehen irgendwie im Zeitraffer. Kurze Bergaufstücke machen mir keine Angst. Längere (insbesondere bei längeren Touren) würde ich meiden. Morgen geht es damit nach D'dorf. Freue mich schon wie Bolle!

Und dann kommt auch schon bald das Cooper und die "Testerei" geht wieder von vorne los. Schönes Hobby!

Cethegus

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12

Dienstag, 16. April 2013, 08:51

Indienradtour mit Erfolg beendet! Hat den erwarteten Spass gemacht. In D'dorf wäre ich sogar noch gerne weiter gefahren. Muss mir wohl weitere Ziele mit dem Rad stecken. Ich kann nur empfehlen auch längere Strecken mit unterschiedlichsten Rädern zu bewältigen. Bringt erstaunliche Erkenntnisse und hilft "Vorurteile" abzubauen.

Meine erstes Fazit: das ideale Rad gibt es nicht! Dafür sind die Konzepte, die äusseren Umstände, die persönliche Vorliebe, die Fitness etc. etc. zu unterschiedlich.

Spass können sie alle machen! Jedes auf seine Art. Und ein paar habe ich noch gar nicht gefahren. Das könnte mich noch länger beschäftigen...und das ist für mich Sinn und Zweck eines Hobbys.

Cethegus

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13

Mittwoch, 17. April 2013, 20:44

Heute ist das Cooper gekommen! Habe zum Einstieg direkt mal eben die Korkenziehertrasse in Solingen rauf und runter gefahren. Quasi eine Flachetappe...

Meine erster Eindruck: Wow! Ich habe gedacht, dass das Indienrad leicht ist. Das Cooper ist noch mal filigraner und deutlich leichter. Die Campagnolo Athena ist ein Traum. Sowohl optisch (Alu poliert) als auch in der Funktion. Bin noch nie eine moderne Rennradschaltung gefahren. Meine letzte Begegnung hatte noch einen Schalthebel am unterem Rahmenrohr.

Dementsprechend gespannt war ich. Das ist aber absolut selbsterklärend und funktional. Hat man sich nach wenigen Metern dran gewöhnt.

Die unterschiedlichsten möglichen Griffhalterung empfinde ich als sehr angenehm. Der Stahlrahmen, die Schutzbleche und 28c Reife lassen das Rad nicht sehr extrem wirken. Das läuft aber ganz gut. Die Übersetzung ist sicherlich nicht für reine Bergetappen. Für normale Touren ist das aber mehr als ausreichend. In der Ebene hat man immer mehrere mögliche Gänge zur Verfügung. Ob es wirklich 2 x11 Gänge braucht weiß ich auch nicht. Eine Veloce Schaltung hätte es vielleicht auch getan... Bei dem Rad gehört die Athena aber dazu.

So ist das eine reizvolle Kombination von Old School und modernster Technik. Genau das habe ich gewollt!

Man dürfte automatisch immer schneller als mit einem normalen Tourenrad unterwegs sein. Damit muss man sich bei gemeinsamen Touren arg zurück halten. Mal sehen, ob das geht oder ob die Sitzhaltung dann irgendwann nervt!?

Alles in allem: ein tolles Rad!

Prabha

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14

Mittwoch, 17. April 2013, 22:38

Kannst du ein Foto reinstellen? Mir fällt es schwer, aus der wörtlichen Beschreibung eine bildliche Vorstellung zu bekommen.
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

Cethegus

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15

Donnerstag, 18. April 2013, 13:11

Sobald ich welche gemacht habe gerne... Habe bei der kleinen Ausfahrt "der Gerät" vergessen. Vielleicht siehst Du es ja bald live.

kai de cologne

unregistriert

16

Freitag, 19. April 2013, 10:19

Ich helfe solange aus. Mit einem Bild aus dem großen Archiv:

'Cooper Revival 11'

Cethegus

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17

Samstag, 20. April 2013, 06:01

Hatte ich erwähnt, dass das genau mein bike ist? ;) Ist bis dato nämlich (noch) ein Einzelstück.

Cethegus

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18

Sonntag, 21. April 2013, 17:46

Ich habe in der Galerie ein Bild abgelegt. Keine Ahnung, wie ich das hier sichtbar mache...

thomaspan

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19

Sonntag, 21. April 2013, 17:57

So



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Mir erscheint für diesen auf klassisch getrimmten Stahlmuffenrahmen die Sattelstütze sehr weit rauszustehen, ist es vllt. 1 - 2 Nr. zu klein? Dagegen spricht allerdings der Stummelvorbau. Für mich sieht die Sitzposition -ganz vorsichtig formuliert - noch unpassend aus.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thomaspan« (21. April 2013, 18:02)


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20

Montag, 22. April 2013, 08:01

Passt bei mir wie die Faust aufs Auge!

Die Einstellung an meinen Bikes ist für andere immer extrem. Liegt daran, daß ich bei189 cm eine Innenbeilänge von 94 cm habe. Das sind anscheinend im Verhältnis sehr lange Beine. Dadurch ist meine Sitzhöhe immer recht hoch. Durch den den kurzen (serienmäßigen) Vorbau passt es (für mich) perfekt. Der Lenker kommt mir auch nicht zu tief vor. Die Rahmenhöhe beträgt 61 cm (größte lieferbare Grösse). Noch größer würde mir nicht helfen, weil dann das Oberrohr für mich zu lang wäre.

Passt schon! Keine Sorge... ;)

Ein Kumpel, der gerade mal 4 cm kleiner ist (und das schon nie wahrhaben will :)) wollte neulich auf einem bike von mir zur Probe sitzen. Der kam nicht mal mit seinen Zehenspitzen an die untere Pedale. Das sah dann in der Tat lustig aus.

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