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Perdita

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Wohnort: Nizza

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1

Freitag, 2. Oktober 2020, 18:01

Bonjour

Ich wohne in Nizza und erledige fast alle meine Einkäufe und Besuche von Freunden mit dem Fahrrad. Leider sind die hiesigen Fahrradhändler mit deutschen Fahrrädern (hab eins von meiner Mutter geerbt) nicht vertraut. Mein Problem werde ich gleich im Forum "Werkstatt" vorstellen, in der Hoffnung, daß mir jemand helfen kann.
Ich wünsche allen ein fröhliches Radeln.

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Chasse Patate, sakura, Tarven

Prabha

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2

Freitag, 2. Oktober 2020, 22:54

Herzlich Willkommen!

Ich bin etwas erstaunt, dass ein deutsches Fahrrad "so anders" sein soll als ein Rad aus Frankreich. Rad ist Rad! (dachte ich bis jetzt)

(Inzwischen habe ich auch den anderen Thread von dir gelesen, kann aber nicht helfen.)
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

Salamander

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3

Samstag, 3. Oktober 2020, 13:25

Bienvenue @Perdita

Ich bin etwas erstaunt, dass ein deutsches Fahrrad "so anders" sein soll als ein Rad aus Frankreich. Rad ist Rad! (dachte ich bis jetzt)

Da denkst Du falcsh... Bis vor 30 Jahren etwa hatten französische Fahrräder ihre speziellen Eigenarten und waren bis auf einen Punkt damit deutlich praxistauglicher als deutsche Räder, speziell die mit der typisch deutschen dreifachen Einfaltigkeit aus Breitarschsattel, Rücktrittbremse und Blitz-/Dunlop-Ventil.

Sachs Schaltungen waren früher in Holland deutlich weniger verbreitet als Sturmey-Archer, ich nehme an das hat auch mit der unseligen Geschichte zu tun. Das ist möglicherweise auch in Frankreich so.
Ich habe das Grauen gesehn

derrennradler

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4

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 00:05

Hey, ich verstehe dein Problem. Während meines Au-Pair Aufenthaltes in Spanien vor einigen Jahren ist mir das auch negativ aufgefallen. Vorher habe ich nie auf die Unterschiede zwischen den Rädern geachtet aber dort habe ich echt mein geliebtes Rennrad in Deutschland vermisst. Es geht doch nichts über das eigene, optimal angepasste Fahrrad.

5

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 11:51

Herzlich Willkommen!

Ich bin etwas erstaunt, dass ein deutsches Fahrrad "so anders" sein soll als ein Rad aus Frankreich. Rad ist Rad! (dachte ich bis jetzt)


Mal abgesehen dass alte Motobequem oder Pöjoh (die sich auch nach D verirrten) überall eigene Maße hatten, ist der hauptsächliche Unterschied die fehlende Nabenschaltung.

https://wikipedalia.com/index.php?title=Franz%C3%B6sisch

Nabenschaltung gibbet so gut wie nich in Frankraisch.
Essen: check, Wasser: check, Glasperlen für die Eingeborenen: check, Knüppel gegen die Wölfe: check. Auf nach Brandenburg!

Salamander

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6

Freitag, 9. Oktober 2020, 19:02

Nabenschaltung gibbet so gut wie nich in Frankraisch.

Kettenschaltungen waren in Frankreich zwar deutlich verbreiteter als hierzulande, Nabenschaltung gab es aber durchaus

Von Peugeot mit Rahmen, die hatten links einen Verstärkungsbügel zwischen den Hinterbaustreben gegen das Abknicken durch die Gegenkraft der Nabenbremse. An deutschen Rädern hab ich sowas nie gesehen, nur einmal ein Rad mit einem kleinen Verstärkungsblech zum unterlegen unter die Schelle der Bremsmomentaufnahme.

Weitere positive Eigenheiten französischer Räder, die teils erst auf den zweiten oder dritten Blick auffallen:
- Spanngummi längs am Gepäckträger, die auch eine Sporttasche sicher halten, statt schlapper Federdrahtklemmen
- Durchdachte Dynamobefestigung an der linken Hinterbaustrebe mit sicherer Lichtkabelführung
- Gummi-gelagerte Schutzblechbefestigung, die Vibrationsbrüchen vorbeugt
- Alu-Felgen mit brauchbaren Bremswegen bei Regen, Bremsen auf Anlötsockeln ähnlich heutige Cantis, Dreifach-Kurbeln, gab es alles schon in den 50er Jahren (wenn auch noch selten). Der deutsche Michel fuhr auf Stahlfelgen mit Ballonreifen, Stempelbremse und 3-Gangnabeschaltung - wenn überhaupt.

Das einzig Negative war das Rechtsgewinde der rechten Tretlagerschale, was Neigung zu selbstständigem Lockern zur Folge hat. Aber das hatten italienischen Räder auch.
Ich habe das Grauen gesehn

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Chasse Patate

7

Freitag, 9. Oktober 2020, 20:11

Nabenschaltung gibbet so gut wie nich in Frankraisch.

Kettenschaltungen waren in Frankreich zwar deutlich verbreiteter als hierzulande, Nabenschaltung gab es aber durchaus


Die waren aber hauptsächlich für den deutsch oder niederländischen Markt. Oder die später produzierten die über die ZEG verkauft wurden.

Stimmt, eine Zeitlang waren franz. Räder durchaus innovativ, bes. was die Bremsen anging.
Essen: check, Wasser: check, Glasperlen für die Eingeborenen: check, Knüppel gegen die Wölfe: check. Auf nach Brandenburg!

bikelife

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8

Mittwoch, 14. Oktober 2020, 23:17

Hey, ich verstehe dein Problem. Während meines Au-Pair Aufenthaltes in Spanien vor einigen Jahren ist mir das auch negativ aufgefallen. Vorher habe ich nie auf die Unterschiede zwischen den Rädern geachtet aber dort habe ich echt mein geliebtes Rennrad in Deutschland vermisst. Es geht doch nichts über das eigene, optimal angepasste Fahrrad.
Da bin ich vollkommen bei dir! Auch wenn es interessant ist zu sehen, was auf anderen Märkten in anderen Ländern gefahren wird.. Nichts geht über das eigene Fahrrad, man ist ja doch ein Gewohnheitstier ^^ Meins ist mir auch heilig!
Lieber einen Sechser im Lotto als einen Achter im Fahrrad.

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