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Harzrandradler

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1

Dienstag, 3. Juli 2012, 17:06

Hessen plant weitreichendes Fahrrad Verbot

MTB-News berichtet über einen Gesetzentwurf in Hessen, der Fahrrad fahren in Wald und Feld nur noch auf Wegen erlaubt, die ganzjährig von nicht gelädegängigen, zweispurigen Motorfahrzeugen befahren werden können.
Man kann eine entsprechende Petition unterschreiben, die Protest gegen das geplante Gesetz einlegt.

Interessant ist diese Entwicklung für alle Radfahrer Bundesweit, da ein solches Gesetz möglicher weise Signalwirkung hätte, und Vorbild für Gesetze in andern Bundesländern wäre.

Interessant ist in diesem Zusammenhang meiner Meinung nach auch, dass die meisten Wanderer die sich über rücksichtslose MTBler im Wald aufregen, mit dem Auto anreisen und in diesem meist rücksichtslos gegenüber Radfahrern und Fußgänger sind.

Würde diese Gesetz so beschlossen, müsste man sich meiner Meinung nach überlegen, auf Grundlage dieses Gesetzes alle Straßenbegleitenden Radwege verbieten zu lassen, die nicht durch Ortschaften führen. :D

Gruß
Karl-Heinz

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OmikronXi

2

Dienstag, 3. Juli 2012, 17:16

Ich wollte das Thema hier auch gerade einstellen.

Ich kann das irgendwie nicht richtig glauben. Sind die Wälder denn von so einer Masse an MTB verseucht, dass die Natur, die Wanderer und wer sich da sonst noch so rumtreibt, geschützt werden müssen?

Habe nicht wirklich Ahnung und bin ja auch nicht persönlich betroffen, hielt die Zahl der MTB, die sich querfeldein durchschlagen aber nicht für so groß, dass sie für irgendwen oder irgendwas zur Bedrohung werden, die unterbunden werden muss.

Wieder ein Gesetz, das eigentlich überflüssig ist? ?(
Gruß
Manfred


Ich bin immer noch verwirrt, aber auf einem höheren Niveau

3rd_astronaut

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3

Dienstag, 3. Juli 2012, 17:21

Hab gestern abend die Petition gezeichnet...

Manfred -- es gibt in Hessen genau ein eng begrenztes Gebiet, wo es Probleme gibt: Hochtaunus um den Feldberg herum. Dort gibt es bereits Fahrrad-Sperrungen (Altkönig z.B.). Die Probleme enstehen aber mMn im Wesentlichen auf den großen Schotterwegen, wo halt einige MTBler das Gas stehen lassen und die Wanderer erschrecken (ja, manche Wege sind wirklich kein Spaß dort als Wanderer am Wochenende). Gerade diese Problematik würde aber durch den unsäglichen Entwurf verschärft, da ja dann alle nur noch auf den großen Wegen unterwegs sein dürften (also eigentlich nicht mal auf diesen, denn welches normale Auto kommt da im Winter hoch??).

"Interessant" in dem Entwurf ist auch, dass das Wegerecht durch privaten Waldbesitz gelockert werden soll. An dieser Stelle ist ein Schulterschluss mit anderen Waldnutzern möglich und klappt hoffentlich.

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Manfred1954

3rd_astronaut

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4

Dienstag, 3. Juli 2012, 17:32

Zitat

Interessant ist in diesem Zusammenhang meiner Meinung nach auch, dass die meisten Wanderer die sich über rücksichtslose MTBler im Wald aufregen, mit dem Auto anreisen und in diesem meist rücksichtslos gegenüber Radfahrern und Fußgänger sind.

Ja, natürlich: die Straße gehört ja wohl den Autos, und dann im Wald will man doch in Ruhe spazieren gehen. ;)

Es gibt in BaWü diese 2m-Regel (nur Wege >=2m dürfen mit dem Rad befahren werden innerhalb des Waldes), gleichwohl darf *außerhalb* des Waldes natürlich eine Rad-Benutzungspflicht für Wege < 2m ausgesprochen werden.
Und ebenfalls natürlich macht die offizielle Tourismus-Seite des Schwarzwalds irreführende Werbung (ich nehme an, der abgebildete Trail ist eine legale Ausnahme von der 2m-Regel): http://www.schwarzwald-tourismus.info/re…en_in_der_arena

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thomaspan

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5

Dienstag, 3. Juli 2012, 18:00

Ich für meinen Teil bin heilfroh, dass "meine" beiden Wälder im südöstlichen S-H (Sachsenwald und Hohes Elbufer) mWn. unreglementiert sind, weshalb ich auch 50 cm schmale Wege nutzen + auch ganz qfer durch den Wald radeln kann + sich zudem dort so wenig Radler rumtreiben, dass ich mich nur an ganz wenige Begegnungen erinnern kann.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

OmikronXi

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6

Dienstag, 3. Juli 2012, 18:17

Würde diese Gesetz so beschlossen, müsste man sich meiner Meinung nach überlegen, auf Grundlage dieses Gesetzes alle Straßenbegleitenden Radwege verbieten zu lassen, die nicht durch Ortschaften führen. :D

Dafür gibts ein DANKE :thumbsup:



Ansonten fällt mir dazu nur :fie: :fie: :fie: ein.

3rd_astronaut

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7

Dienstag, 3. Juli 2012, 19:25

Ich für meinen Teil bin heilfroh, dass "meine" beiden Wälder im südöstlichen S-H (Sachsenwald und Hohes Elbufer) mWn. unreglementiert sind, weshalb ich auch 50 cm schmale Wege nutzen + auch ganz qfer durch den Wald radeln kann + sich zudem dort so wenig Radler rumtreiben, dass ich mich nur an ganz wenige Begegnungen erinnern kann.

wenn du mit ganz qfer weglos meinst, ist das nicht erlaubt: http://www.mtb-biking.de/wegegesetz.htm

mtb orienteering dürfte eigentlich überall illgal sein in D!

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8

Dienstag, 3. Juli 2012, 19:48

Merci vielmals! Das war mir nicht bekannt.

Aber neben den bereits erwähnten gelegentlichen Radlern treffe ich ab + an mal freundliche Reiterinnen, die sich - nett + positiv - wundern, wo man überall mim Rennradel durchkommt, aber amtliche Grünkittel haben bislang meine offroad Wege - wohl zum Glück für mich - nicht gekreuzt.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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9

Mittwoch, 4. Juli 2012, 20:50


Interessant ist diese Entwicklung für alle Radfahrer Bundesweit, da ein solches Gesetz möglicher weise Signalwirkung hätte, und Vorbild für Gesetze in andern Bundesländern wäre.


wohl wahr. Konsequenz wäre dann sicher bald die Einführung von Kennzeichenpflicht für Radfahrer, damit die Radrowdies hier und generell leichter zur Anzeige gebracht und belangt werden können.

ein Prosit auf den deutschen Michel!

Michihh

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Donnerstag, 5. Juli 2012, 17:00

Vergest nicht die allgemeine Helmpflicht, die dann auch kommt, ich bin auch dafür Fußgängern ein Nummernschild an Ar... zu tackern. Ach was wo bleibt der Fortschritt, Wir kriegen einfach alle nen Chip implantiert Dann weiß der treusorgende Staat jederzeit wo sich ein jeder befindet.
Orwell hätte 1984 ja schon entsprechende Vorstellungen.

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11

Donnerstag, 5. Juli 2012, 18:35

Bereits jetzt erlaubt das hessische Waldgesetz nur das Radfahren auf Wegen und Straßen.

ullebulle

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12

Montag, 23. Juli 2012, 19:33

Hier ist ein Fernsehbericht zum Thema:

http://www.1730live.de/archiv/news-detai…e-strecken.html

Gruß ulle

Michihh

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13

Montag, 23. Juli 2012, 22:37

Boah wie schwammig ist denn die Forderung einerseits und die Gegenseite inihrer Darstellung andererseits, was versteht man unter einem unbefestigten Waldweg. Ich zitiere hier einmal das Gesetz für Baden Württemberg "Das Landeswaldgesetz Baden-Württemberg bestimmt zum Radfahren im Wald: Radfahren ist nur auf befestigten Wegen und Straßen erlaubt (Mindestbreite 2 m). Auf unbefestigten Trassen im Wald, Fußwegen, Sport- und Lehrpfaden sowie abseits der befestigten Wege ist Radfahren verboten und wird mit Bußgeld bedroht. Das Radfahren auf befestigten Wegen muss so erfolgen, dass Sicherheit und Erholung anderer Waldbesucher nicht beeinträchtigt werden."

Wenn ich mir nun die Forderung der Forstbesitzer etc in Hessen analog dazu vor Augen führe, führt deren Forderung genau dahin, oder? Ich kann nachvollziehen dass man nicht "mitten duch den Wald" fahren sollte, aber das Angstgebäude was die MTB Fraktion aufbaut: "Man könne dann 75% der Strecken nicht mehr befahren. ", sehe ich in dieser Form nicht und wenn 75% der Strecken dieser Leute dann eben rein Downhill mitten durch die Pampa führen, kann ich die Forderung de Einschränkung diesen Verhaltens auch nachvollziehen.

Nun könnt Ihr mich steinigen!! :)

LG Michihh

F4B1

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14

Montag, 23. Juli 2012, 23:44

Wenn ich mir nun die Forderung der Forstbesitzer etc in Hessen analog dazu vor Augen führe, führt deren Forderung genau dahin, oder? Ich kann nachvollziehen dass man nicht "mitten duch den Wald" fahren sollte, aber das Angstgebäude was die MTB Fraktion aufbaut: "Man könne dann 75% der Strecken nicht mehr befahren. ", sehe ich in dieser Form nicht und wenn 75% der Strecken dieser Leute dann eben rein Downhill mitten durch die Pampa führen, kann ich die Forderung de Einschränkung diesen Verhaltens auch nachvollziehen.

Nun könnt Ihr mich steinigen!! :)

LG Michihh

Nunja. Ich sehe da eher ein weiteres: Radsport interessiert uns nicht und wenn ihr den ausüben wollt könnt ihr ja auswandern. Am liebsten ja auch auf der Straße, da macht den Haufen ja nur die Judikative regelmäßig einen Strich durch die Rechnung.
Würde ich so ein Gesetz auf NRW übertragen, ich hätte 2 (in Worten: Zwei)Halden in der Umgebung wo ich auf halbwegs interessanten Strecken fahren dürfte. Und zu denen müsste ich einmal 16, einmal mehr als 30km fahren.

Im übrigen machen die Leute, die meinen im Wald ohne Rücksicht auf Verluste rasen zu müssen einen Bruchteil aus. Und ganz ehrlich: Es kann doch nicht die Lösung sein allen Leuten den Sport zu verbieten (für 2m Wege braucht man kein MTB!), weil ein paar Deppen, die sich von solchen Gesetzen nicht abhalten lassen werden, sich nicht benehmen können.
Wenn man dann konsequent ist müsste man das Radfahren, das Autofahren, das zu Fuß gehen, Bahnfahren, also praktisch das Leben verbieten. Idioten, die andere gefährden gibt es einfach immer!
Im übrigen halte ich die 75% durchaus für realistisch. Gemeint dürften nämlich die Wege im Wald sein, halt das was mit MTBs interessant ist.
Und nur so am Rande: Quer durch die Pampa ist jetzt schon verboten und auch richtig so. Thema Naturschutz, der den Grünen da ja so wichtig zu sein scheint. Ich halte das Gesetz mehr für ein Zugeständnis gegenüber den kleinsten Teilen der Wanderlobby. Viele Wanderer haben mittlerweile nämlich sehr wohl mitbekommen, dass die meisten MTBler vernünftige Menschen sind, abbremsen, klingeln, freundliches Hallo oder zumindest ein Danke beim Vorbeifahren.

Für mich ein weiterer Punkt, der die grünen unwählbar macht. Sowohl kommunal (hier in Bochum ist es die letzte Partei, die meine Stimme kriegt, wer sich nicht traut das Maul auf zu machen ist unnötig), als auch auf Landesebene (siehe MTB-Verbot, dem der Gesetzentwurf gleich kommt)als auch auf Bundesebene (mittlerweile eine Grütze).

3rd_astronaut

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15

Dienstag, 24. Juli 2012, 01:33


Wenn ich mir nun die Forderung der Forstbesitzer etc in Hessen analog dazu vor Augen führe, führt deren Forderung genau dahin, oder? Ich kann nachvollziehen dass man nicht "mitten duch den Wald" fahren sollte, aber das Angstgebäude was die MTB Fraktion aufbaut: "Man könne dann 75% der Strecken nicht mehr befahren. ", sehe ich in dieser Form nicht und wenn 75% der Strecken dieser Leute dann eben rein Downhill mitten durch die Pampa führen, kann ich die Forderung de Einschränkung diesen Verhaltens auch nachvollziehen.

Nun könnt Ihr mich steinigen!! :)

LG Michihh

*steine greif* ;-)

nein, die formulierung in hessen geht noch weiter als die 2m in BW: die strecke muss "ganzjährig mit einem nicht geländegängigen kraftfahrzeug" befahrbar sein. jetzt geh mal die dir bekannten forstautobahnen im geist durch, ob du da ganzjährig mit dem pkw durchkommst.... merkst du was? völliger unsinn, damit sind fast 100% der wege gesperrt.

dann zu dem überall genannten quer durch die pampa fahren: schnapp dir einfach mal ein normales mtb, fahr in den wald und bieg vom weg ab quer in die pampa. du wirst merken, dass das weder spaß macht noch sonderlich gut funktioniert. der anteil an durch mtbler neu angelegten trails ist verschwindend gering im wald und passt flächenmäßig normalerweise gut in eine von den vielen rückegassen der forstwirtschaft.

in irgend einer mtb-zeitschrift ist in der aktuellen ausgabe ein interview mit einem waldbesitzer und einem naturschützer zu diesen themen. der waldbesitzerverbandsmensch redet erfreulicherweise großteils nicht drumrum: es geht um a) ungestörte forstwirtschaft und b) um die leichtere erfüllung der jagdquoten. daran ist er interessiert, weil das rotwild bekanntlich die bäume schädigt. also ich wiederhole es nochmal, weil es so gerne verdreht wird: "nightrides" oder fahren weitab der zivilisation sind nicht deshalb schlimm, weil man wildtiere stört, sondern weil dann die jäger beim abknallen dieser tiere nicht so leicht vorgehen können (es sollen ja tiere, nicht mtbler erlegt werden!).

Michihh

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Dienstag, 24. Juli 2012, 08:13

Wenn ich an meine Sonntag-Tour zurückdenke, führte der Weg mitmal über einen (mittlerweile stark zugewachsenen Waldpfad (Trampelpfad), der kaum mehr als 15 cm breit war. Und öhm ja es hat Spaß gemacht da durch zu radeln und dennoch war ich froh als der Trail dann wieder breiter wurde und nach ca. 1 km wieder ein normaler Waldweg war. Ansonsten waren aber alle Strecken die wir fuhren eben ca. 2 m breit oder mehr. Von tiefen Furchen die Pferde da hinterließen bzw Trekkerspuren übersät, mit einem "nicht" geländegängigen KFZ wäre man da auch nicht durchgekommen. Die Forderung dass die Wege mit einem normalenn KFZ befahrbar sein sollten, habe ich irgendwie überhört in dem von Ulle geposteten TV Bericht, die Forderung ist dann tatsächlich zu viel

3rd_astronaut

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17

Dienstag, 24. Juli 2012, 12:20

Zitat

Wenn ich an meine Sonntag-Tour zurückdenke, führte der Weg mitmal über einen (mittlerweile stark zugewachsenen Waldpfad (Trampelpfad), der kaum mehr als 15 cm breit war.

sobald man sich etwas von den städten / touristischen hotspots entfernt, haben auch viele markierte, "offizielle" wanderwege eher ein zuwachsungsproblem als ein überfüllungsproblem. die wandervereine könnten imho davon profitieren, wenn sie mtbler einbinden würden als wegschadensmelder o.ä. mtbler kommen naturgemäß viel weiter herum als wanderer. aber dafür sind die vorbehalte (noch?) viel zu groß, vielleicht auf beiden seiten.

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18

Dienstag, 24. Juli 2012, 12:53

mtbler kommen naturgemäß viel weiter herum als wanderer. aber dafür sind die vorbehalte (noch?) viel zu groß, vielleicht auf beiden seiten.

Hängt denke ich auch viel davon ab, wie ausgiebig man den Sport betreibt (auf beiden Seiten). Diejenigen, die viel im Wald unterwegs sind, wissen halt auch mit der anderen Gruppe umzugehen. Wie ich schon sagte, ein freundliches Hallo wirkt da ware Wunder. Wurde in 3 Jahren Cyclocross und mittlerweile einen Jahr MTB nur ein einziges mal von einen Wanderer angesprochen, dass er mein Verhalten nicht ok fände. War aber sogar einer von denen, die sich an MTBs im Wald allgemein stören. Engstelle, hatte auf 0 runtergebremst um ihn vorbeizulassen. Manchen kann man es nicht recht machen.
Idioten gibts zwar auch in den Reihen der aktiven, ist aber halt auch nur ein Teil der Gesellschaft. Ist wie immer, Ausnahmen bestätigen die Regel. Dabei finde ich übrigens beide Seiten gleich grauenhaft. Sowohl die Raser, als auch die Fallensteller. Beide Seiten gefährden andere Teilnehmer, und beide Seiten die gleichen. Schließlich sind Nagelbretter, die ja mittlerweile gerne versteckt werden, nicht nur für Biker gefährlich, sondern auch für Tier und Wanderer. Ebenso schließen dicke Äste auf Wegen nicht nur Radfahrer vom Weg aus, sondern auch Menschen mit Kinderwagen oder diejenigen, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind oder es auch nie waren.
Wieso rasen gefährlich ist muss man glaube ich nicht erklären.

Michihh

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19

Dienstag, 24. Juli 2012, 14:14

Zitat

Wenn ich an meine Sonntag-Tour zurückdenke, führte der Weg mitmal über einen (mittlerweile stark zugewachsenen Waldpfad (Trampelpfad), der kaum mehr als 15 cm breit war.

sobald man sich etwas von den städten / touristischen hotspots entfernt, haben auch viele markierte, "offizielle" wanderwege eher ein zuwachsungsproblem als ein überfüllungsproblem. die wandervereine könnten imho davon profitieren, wenn sie mtbler einbinden würden als wegschadensmelder o.ä. mtbler kommen naturgemäß viel weiter herum als wanderer. aber dafür sind die vorbehalte (noch?) viel zu groß, vielleicht auf beiden seiten.
Das witzige dabei ist, dieser schmale Pfad wurde mir als Weg von menem Fahrradnavi vorgegeben, am Ende der Teilstrecke die Krönung
ein umgefallenes Hinweisschild für Radfahrer "Strecke sehr schlecht befahrbar".

In diesem Fall war dies ein Stück eines Radwanderweges um das sich irgendwie dieses Jahr keine Sau gekümmert hat.

ullebulle

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Freitag, 10. August 2012, 12:57

Schöne Analyse und schön zu wissen, daß es in der Presse auch Unterstützer des Mtb-Sports gibt.

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor…d-11845847.html

Gruß ulle

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