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Jarno73

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1

Montag, 20. August 2012, 21:08

Gegenfrage zur "Superleistung"

warum radelt ihr eigentlich mehere Tausendkm im Jahr und regt euch über die Benzinkosten auf? ?( Ihr seid doch irgendwie alle mobil oder nicht.Warum seid ihr dann noch mobil,wenn ihr zu fast 100% Fahrradfreaks seid ?(
Tanken fahren wir doch alle und mal ehrlich letzendlich fahrt ihr doch auch bei 2 Euro /pro Liter an die Zapfsäule,weil ihr darauf nun doch angewiesen seid.

Darüber sollte man mal nachdenken,ich auch da ich selbst mobil bin und ich Fahrradfahren eher als beruflichen Ausgleich nutze wie bei euch manchen auch.
Fahrrad ist zwar eine Alternative in Großstädten wie Berlin etc,aber warum fahren dann so viele Autos durch unsere Stadt ?(
Man hat mal geschrieben,daß es in ganz Deutschland etwa 60 Millionen Fahrräder geben soll,kann ich nicht nachvollziehen.

Fahrradfahren ist zwar schön,aber auf Mobilität kann man nun doch nicht ganz verzichten :rolleyes:

ullebulle

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2

Montag, 20. August 2012, 21:14

Ich nutze Fahrradfahren rein Hobbymäßig!

Ratet mal, in welcher Branche ich arbeite!

Gruß ulle

Jarno73

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3

Montag, 20. August 2012, 21:30

.............na "Angstellter bei Stevens" :D

4

Montag, 20. August 2012, 23:35

Zitat

warum radelt ihr eigentlich mehere Tausendkm im Jahr und regt euch über die Benzinkosten auf? ?( Ihr seid doch irgendwie alle mobil oder nicht.Warum seid ihr dann noch mobil,wenn ihr zu fast 100% Fahrradfreaks seid ?(


Na weil auf der Stelle radeln keinen Spaß macht? ;) Wieso ist denn "mobil sein" bitte gleichzusetzen mit "Auto fahren"?

Das wird bei jedem Forumsteilnehmer individuell ganz unterschiedlich sein. Wobei die Quote der "Autofreien" hier sicher höher ist als im Bevölkerungsdurchschnitt...

Zitat

Tanken fahren wir doch alle und mal ehrlich letzendlich fahrt ihr doch auch bei 2 Euro /pro Liter an die Zapfsäule,weil ihr darauf nun doch angewiesen seid.


Und wenn's vier Euro wären, könnte ich das verkraften... Die drei mal im Jahr, in denen ich einen Mietwagen auftanken muss ;)
Blöderweise ziehen steigende Kraftstoffpreise natürlich auch die ÖPNV-Preise sowie Transportkosten für Waren nach oben, das trifft viele hier mehr als das Preisschild an der Tanke...

Zitat

Fahrradfahren ist zwar schön,aber auf Mobilität kann man nun doch nicht ganz verzichten :rolleyes:


Nochmal: Mobilität ist doch gerade nicht nur Autofahren. Auch Fußgänger sind mobil :rolleyes:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Goradzilla« (21. August 2012, 00:01)


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Dienstag, 21. August 2012, 13:06

Ich bezahle direkt keinen Cent für Benzin, geht auch ohne "Lappen" nicht wirklich. Mobil bin ich aber mit Bahn und Fahrrad und hin und wieder auch mal mitm Flugzeug und wenns ganz schlöecht läuft eben zu Fuß :). Ich fahre Fahrrad als beruflichen Ausgleich, um von A nach B zu kommen und einfach just 4 fun.
und mobil bin ich sobald ich die Haustür rausgehe (der Wortdefinition selbst dann schon wenn ich selbstständig ausm Bett aufstehe und aufs Klo gehe) und das ganz egal mit welchem Verkehrsmittel oder welche Farbe meine Schuhe haben.

LG Michael

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Dienstag, 21. August 2012, 22:05

warum radelt ihr eigentlich mehere Tausendkm im Jahr und regt euch über die Benzinkosten auf? ?( Ihr seid doch irgendwie alle mobil oder nicht.Warum seid ihr dann noch mobil,wenn ihr zu fast 100% Fahrradfreaks seid ?(


wer ist "ihr"?
Tanken fahren wir doch alle

Nöö, nicht alle.


Fahrradfahren ist zwar schön,aber auf Mobilität kann man nun doch nicht ganz verzichten :rolleyes:

Ich bin durch's Fahrradfahren mobil, wieso schreibst du den satz so, als würden Fahrradfahrer auf Mobilität verzichten?.
Ich habe nicht den Eindruck, dass die AutobesitzerInnen in meinem Bekanntenkreis mobiler sind als ich, ohne eigenes Auto (mit Nutzung von ÖPNV und gelegentlich Car-Sharing).
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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Dienstag, 21. August 2012, 23:17

Ich rege mich gar nicht über die Benzinpreise auf, und zwar nicht weil ich derzeit mehr Strecke mit dem Fahrrad als mit dem Auto oder Motorrad zurücklege.
Für mich dürfte es ruhig noch ein wenig teurer sein. Wäre schön wenn dann weniger tiefergelegte Kleinwagen unterwegs wären, die die Autobahn verstopfen wenn ich sie denn mal nutze.

Bin in der letzten Woche per Auto (beruflich) in einem vollbesetzten Auto von Düsseldorf nach Frankfurt und zurück gefahren, am Wochenende dann mit einem Kollegen in einem Sharan mit den Rennrädern zu den Vattenfall-Cyclassics nach Hamburg und zurück. Ich habe mir auf beiden Fahrten eine gesalzene Autobahnmaut herbeigewünscht, damit weniger Fahrstreß aufkommt.

Ich kann auch dem arroganten Satz: "Wer es sich nicht leisten kann Dauervollgas zu fahren, hat mindestens(!) eine Fahrzeugklasse zu groß gekauft." wirklich viel abgewinnen ;)

Radfahren ist keine Schande und würde so mancher traurigen Gestalt, die man so hinter dem ein oder anderen Lenkrad sieht ganz gut tun - da bin ich keiner der Wasser predigt und Wein trinkt.

Radfahren regelt! :)

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Mittwoch, 22. August 2012, 08:38

Wir haben zwar beides, also Auto und Fahrrad, versuchen aber so viele Fahrten wie möglich mit dem Fahrrad zu erledigen, sofern Wetter und Zweck der Fahrt das zulassen.
Klar, gelegentlich greifen wir auf das Auto zurück, aber dafür haben wir es.
Sicherlich sind die Benzinpreise nicht gerade schön, vor allem wenn man die Folgen solcher Preise berücksichtigt, Preissteigerungen bei allen Waren und Dienstleistungen. Hier in Hamburg werden nun die Taxi-Preise aufgrund der hohen Benzinpreise angehoben. Da dauert es dann auch nicht mehr lange bis andere Waren teurer werden.

Als Radfahrer fühle ich mich nicht wirklich in meiner Mobilität eingeschränkt, ganz im Gegenteil. Ich bin mit dem Fahrrad meistens sogar mobiler als mit dem Auto. Ich kann mit dem Fahrrad Wege nutzen die ich mit dem Auto nie fahren kann. Als Radfahrer habe ich keine Staus. Ich komme immer zügig und gleichmäßig vorwärts. Auf bestimmten Strecken bin ich mit dem Fahrrad schneller als mit dem Auto. Die Einschränkungen kommen erst mit steigender Entfernung, zumindest was den zeitlichen Vorteil betrifft. Und natürlich ist man als Radfahrer in gewisser Weise vom Wetter abhängig, aber man kann vieles so planen, dass das auch nicht so ein großes Problem wird.
Lieben Gruß

Kai

Henner

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9

Mittwoch, 22. August 2012, 10:11

Ich füge noch etwas hinzu:
Das durch erhöhte Transportkosten die Waren, die wir kaufen teurer werden ist für die allermeisten von uns so schlimm auch nicht.
Wenn wir mal wirklich ehrlich sind leben wir alle - auch wenn die Milch bei Aldi nicht mehr 51Cent sondern 1Euro kosten sollte - heute in Deutschland im totalen Überfluß. Ja und zwar auch wenn man von Stütze leben muß.
Wer das nicht glaubt und jammert hat noch nicht viel gesehen von der Welt. Selbst in der EU gibt es Gegenden in denen die "normalen" Leute zu großem Teil von dem leben, was sie selber irgendwie anbauen.
Das war im übrigen zumindest bei meinen Vorfahren (und vielen Leuten der gleichen Generation) bis vor ein paar Jahrzehnten auch so.

Wenn höhere Transportkosten eine unsinnige Globalisierung (-> "Der 9000km Joghurt") & Konsum bremsen, dann ist das nicht so schlecht denke ich.

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Mittwoch, 22. August 2012, 10:27

Wenn wir mal wirklich ehrlich sind leben wir alle - auch wenn die Milch bei Aldi nicht mehr 51Cent sondern 1Euro kosten sollte - heute in Deutschland im totalen Überfluß.

Was die Mengen und nicht Nahrungsmittel angeht, da gebe ich dir Recht. Was die Qualität von Lebensmitteln angeht sind wir von Überfluss weit entfernt.

Zitat

Wer das nicht glaubt und jammert hat noch nicht viel gesehen von der Welt. Selbst in der EU gibt es Gegenden in denen die "normalen" Leute zu großem Teil von dem leben, was sie selber irgendwie anbauen.

Nur, dass das in D ja in den meisten Gegenden gar nicht geht. Welcher Sozialhilfeempfänger hat denn schon einen Garten, in dem er Gemüse anbauen kann? Als wir damals kein Geld hatten (weniger als Sozialhilfe), hätte ich liebend gerne selbst Gemüse angebaut. In einem 2*6 Parteienhaus geht das aber nicht. An dieser Stelle würde ich sagen, dass meine Lebensqualität schlechter war, als die von Leuten, die ihr Essen selber anbauen müssen, denn gutes Gemüse ist nur selten billig.

Zitat

Das war im übrigen zumindest bei meinen Vorfahren (und vielen Leuten der gleichen Generation) bis vor ein paar Jahrzehnten auch so.

Meine Oma hat heute noch einen wunderbaren Garten, in dem sie jede Menge anbaut. Nur hier in der Gegend kann kein "normaler" Mensch sich ein Haus mit Garten leisten. Die meisten können sich ja gerade so ihre kleine Mietwohnung leisten.

Zitat

Wenn höhere Transportkosten eine unsinnige Globalisierung (-> "Der 9000km Joghurt") & Konsum bremsen, dann ist das nicht so schlecht denke ich.

Ja, das wäre ein positiver Nebeneffekt. Mich würde ja schon lange mal interessieren, was passieren würde, wenn die Regierung beschließe, dass Futtermittel für Tiere nicht mehr importiert werden darf. :hmm:

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11

Mittwoch, 22. August 2012, 23:56

Wenn höhere Transportkosten eine unsinnige Globalisierung (-> "Der 9000km Joghurt") & Konsum bremsen, dann ist das nicht so schlecht denke ich.


Hm, ja, mit dem Gedanken kann ich was anfangen… :thinking:

Wenn ich mir aber was aussuchen darf, würde ich unnötigen Konsum am allerliebsten durch sowas wie Erkenntnis bremsen als durch Preissteigerungen wegen höheren Transportkostenanteils. Die treffen nämlich immer zuerst und in erster Linie diejenigen, die einen großen Teil ihres Einkommens verkonsumieren, während sie andere kaum wahrnehmen. Der Kaviar-Zielgruppe ist es eben einfach egal, ob die Dose morgen das doppelte oder dreifache kostet.

Aus ökologischen Gründen könnte man zwar sagen: Egal, wenn das nur 90 Prozent der Bevölkerung spürbar betrifft, ist ja schon viel erreicht. Aber: Sowas kann eine Gesellschaft auch sehr nachhaltig kaputt machen...

Nachdenkliche Grüße ;)

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12

Donnerstag, 23. August 2012, 00:03

Aus ökologischen Gründen könnte man zwar sagen: Egal, wenn das nur 90 Prozent der Bevölkerung spürbar betrifft, ist ja schon viel erreicht. Aber: Sowas kann eine Gesellschaft auch sehr nachhaltig kaputt machen...

Nachdenkliche Grüße ;)


Meinst du mit kaputt machen, dass die jetzt schon vorhandenen Gegensätze (und die Schere wird immer größer) deutlicher werden und zur Rebellion führen?
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13

Donnerstag, 23. August 2012, 00:20

Diese Schere meine ich, klar. Ob das nun zwingend und/oder schnell zur Rebellion im Sinne einer offenen Konfrontation mit "denen da oben" führt, da bin ich mir nicht so sicher. Guck dir Brasilien an, da klafft die Schere noch viel weiter auseinander - rebelliert wird aber eher "im Kleinen".

Aber auch ohne gleich ins Extrem zu gehen: Zu große Unterschiede in der Einkommensverteilung haben ja auch Auswirkungen z.B. auf Bildungschancen, wenn man sie nicht effektiv abfedert (und da ist Deutschland immer noch schlecht drin). Auf Motivation und Leistungsbereitschaft. Und irgendwo habe ich mal von einer "Glücksforscherin" gelesen, dass "sich glücklich fühlen" wahrscheinlich auch viel damit zu tun hat, ob man sich als nicht zu weit von den anderen entfernt wahrnimmt (egal auf welchem Niveau das nun passiert). Insofern wäre dem kollektiven Glück mehr gedient, wenn alle aus Vernunft weniger Murks konsumieren... und sich gemeinsam an den ersten Erdbeeren, am ersten Spargel etc. aus heimischer Produktion freuen ;)

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14

Donnerstag, 23. August 2012, 00:26

Insofern wäre dem kollektiven Glück mehr gedient, wenn alle aus Vernunft weniger Murks konsumieren... und sich gemeinsam an den ersten Erdbeeren, am ersten Spargel etc. aus heimischer Produktion freuen ;)


Ja, das wäre ein guter Weg.
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cas

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Samstag, 25. August 2012, 19:09

warum nicht Auto?

warum radelt ihr eigentlich mehere Tausendkm im Jahr und regt euch über die Benzinkosten auf? Ihr seid doch irgendwie alle mobil oder nicht.
ich habe vor ca 15 Jahren festgestellt, das ein Fahrrad eine gute Alternative zu einem zweiten PkW in der Familie ist. Mein Frau fährt mit dem Auto zur Arbeit, ich die etwas weitere Strecke mit dem Rad.
Die ersten Jahre hat mir das eine innere Zufriedenheit gebracht, die dann aber irgendwann verflog. Für Glückshormone braucht es dann mehr als das alltägliche.
Die nächste Erkenntnis war, das man nicht nur in der Stadt flott vorankommt. Mit dem Fahrrad war ich dann irgendwann auch bei 20km Distanzen, Parken in der Stadt, Einkaufen und 20km zurück schneller als mit dem Auto. Uuups, wer hätte gedacht, das es so lange dauert einen Parkplatz zu bekommen und vom Parkplatz zum Geschäft?
Die nächste Erkenntnis war, das man sogar Entfernungen von mehreren hundert kam mit den Fahrrad als Alternative bewältigen kann. Manche Zugverbindungen sind wirklich grauslig. Und die Herzlichkeit des Empfangs, wenn ich mit dem Fahrrad angereist komme ist ungleich höher, als wenn man mit dem Auto kommt. Der Einsatz wird gewürdigt, obwohl das gar nicht so schlimm ist.

Ich wundere mich, warum so viele Leute NUR das Auto Möglichkeit für Mobilität nutzen. Diese scheinen wohl einer Gehirnwäsche unsere Werbung und Gesellschaft erlegen zu sein. Das Auto selbst halte ich für eine tolle Erfindung. Man kann aber ruhig den Kopf benutzen und überlegen, wann und wozu man es einsetzt.

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16

Sonntag, 26. August 2012, 16:34

Also bei mir hat das Rad den Zweitwagen abgschafft.

Ich bewältige 2/3 meines Arbeitsweges mit dem Fahrrad, das sind im Jahr ca. 5000km!

Unser Auto wird eigentlich nur noch für größere Einkäufe und den Urlaub genutzt.



Gruß

Olli

grandsport

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17

Freitag, 19. Oktober 2012, 10:14

Der werbung gelingt es nach wie vor, ihre Produkte mit unseren Wünschen/Bedürfnissen zu verbinden.

Wir haben den Wunsch, frei zu sein. Das Smartphone eröffnet uns alle Freiheiten. Wo wir auch sind, wir können mit allen kommunizieren, haben alle Informationen immer parat und können unterwegs shoppen. Welch eine Freiheit! Bis der Akku leer ist...
So geht's auch mit dem Auto: Das Auto tut uns gut. Es hilft, es macht was her. Du bist was, wenn du dieses Auto fährst.

Wir kaufen ein bestimmtes Auto ja nur, weil es für uns praktisch ist, sondern weil es für uns mehr darstellt. Selbst die Dacia-Fahrer sind nicht die, denen der Imagewert eines Autos egal ist, im Gegenteil, diese Werbung zielt genau auf dieses Image ab: "Ich hab's nicht nötig, besser zu sein durch ein tolles Auto." Welcher Dacia-Fahrer sagt schon, "mehr konnte ich mir nicht leisten"?

Dem Fahrrad ist noch kein "mobil-und-frei"-Image zugeordnet worden, also wird es kaum als solches wahrgenommen. Es ist (noch) ein Spaß- und Freizeit-Gerät. Für Intensiv- und Bewusst-Radler wie hier sieht das anders aus. Aber wir haben wohl alle nicht das Gefühl, die Masse darzustellen.

Für mich ist das Rad ein wesentlicher Faktor meiner Mobilität, die ich mir dazu auch noch leisten kann.

die Familie nutzt das Auto für die Fahrten zu Schule udn Kindergarten (wir wohnen außerhalb des Ortes und ein Fuß- oder Radweg in den Ort gibt es nicht. Stattdessen aber eine vielbefahrene Landstraße. Da kann man Kinder schlicht nicht Rad fahren lassen. Außerdem brauchen wir das Auto für größere Einkäufe und Langstrecken.

... und Papa fährt mit dem Rad zur Arbeit, spart sich das zweite Auto und inzwischen auch die Jahreskarte für die Bahn.

OmikronXi

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18

Freitag, 19. Oktober 2012, 10:33

die Familie nutzt das Auto für die Fahrten zu Schule udn Kindergarten (wir wohnen außerhalb des Ortes und ein Fuß- oder Radweg in den Ort gibt es nicht. Stattdessen aber eine vielbefahrene Landstraße. Da kann man Kinder schlicht nicht Rad fahren lassen. Außerdem brauchen wir das Auto für größere Einkäufe und Langstrecken.

... und Papa fährt mit dem Rad zur Arbeit, spart sich das zweite Auto und inzwischen auch die Jahreskarte für die Bahn.

Das finde ich immer wieder interessant und fällt mir immer wieder auf.
In einer Familie fährt eigentlich immer der Mann mit dem Rad und das Auto ist für Frauchen und Kinder. Ich frage mich woran das liegt. Wollen Frauen das nicht? Oder fügen sich Frauen ihrer weiblichen, angeblich schwachen Natur? Warum hat keine Frau den Arsch in der Hose zu sagen, dass wenn Papa mit dem Rad fährt, dass sie das dann auch so macht?

Das ist jetzt nicht auf dich oder deine Familie persönlich gemünzt...ich kenne eure speziellen Lebensverhältnisse nicht. Aber dieses Phänomen fällt immer wieder auf.

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19

Freitag, 19. Oktober 2012, 10:41

Die Antwort ist in meinem Fall recht simpel:
Papa ist alleine unterwegs, Mama hat drei Kinder in Kindergarten und Schule zu befördern.
Letzteres würden wir gerne auch mit dem Rad machen, zwei Kinder würden den Weg, was Streckenlänge und -profil angeht, gut bewältigen, der Dritte würde im Anhänger Platz finden. So weit, so gut. Die Kinder sind auch einigermaßen scharf drauf selbst zu radeln. Aber es gibt eben diese Landstraße und keine halbwegs ordentliche Alternative. Da bleibt nur das Auto.
Ansonsten ist Mutti so viel mit dem Rad unterwegs wie möglich.

Ist bei uns halt klassisch: Papa bringt die Kohle, Mutti managt die Kinder. Könnte Mutti in ihrem Job familientauglich verdienen, sähe das ganz anders aus und ich hätte von meinen Kindern mehr und sie von mir...

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20

Freitag, 19. Oktober 2012, 10:59

Ich find's ja krass, dass es bei euch viel befahrene Landstraßen gibt, die keinen "Radweg" haben. Ich komm ja ursprünglich auch vom Land. Da sind die Straßen entweder wenig befahren oder es gibt parallel dazu Wege für Traktoren, damit die nicht im Weg umgehen. Die darf man als Radfahrer natürlich auch befahren. Von daher war es dort deutlich besser, als hier in Stadnähe. Denn nur für Radfahrer baut man an Land-/Bundesstraßen natürlich keine extra Wege und Landwirtschaft gibt's hier so gut wie keine. Aber dafür gibt es halt etliche Wege um die Bundesstraßen zu umgehen. Bei Kurzstrecken geht das noch sehr gut, wenn man aber mal weiter weg will, bleibt eigentlich nur die Bundesstraße.
Und bei 3 Kindern, vor allem wenn sie schon größern sind, wird's dann echt eng die befördert zu kriegen. Wobei ich gestehen muss, dass ich mit 11 zum ersten Mal auf einer Bundesstraße alleine gefahren bin. Das hab ich regelmäßig gemacht...für mich war das kein Problem...mein bester Freund, welcher ab und zu mitfuhr, hingegen hat sich immer fast in die Hosen gemacht.


Ist bei uns halt klassisch: Papa bringt die Kohle, Mutti managt die Kinder. Könnte Mutti in ihrem Job familientauglich verdienen, sähe das ganz anders aus und ich hätte von meinen Kindern mehr und sie von mir...

Ja, da muss sich DRINGEND was tun! Ich muss ja zugeben, dass meine Gedanken auch schon mal Richtung Nestbau abschweifen, aber wenn ich an die Perspektiven für eine Familie in Deutschland denke :puke: . Und NEIN, ich meine nicht mehr und längere Kindergartenbetreuung :cursing: ! Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema :o .

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