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grandsport

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21

Freitag, 19. Oktober 2012, 13:24

Zitat von »OmikronXi«

Da sind die Straßen entweder wenig befahren oder es gibt parallel dazu Wege für Traktoren, damit die nicht im Weg umgehen.

Bei uns uns gibt's recht viel Landwirtschaft und an den meisten außerörtlichen Straßen gibt es auch Wirtschaftswege. "Unsere" Landstraße, offiziell sogar nur eine Kreisstraße, gehört zu den wenigen ohne. Ironischerweise wohnen wir auf einem Bauernhof. Frag mal den Chef, wie er das findet, dass er immer auf die Straße gezwungen wird...

Kirsche

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22

Freitag, 19. Oktober 2012, 13:41

Also als die Kids noch klein waren gings entweder zu Fuß zum Kindergarten, oder aber mit dem Rad. Und begleitet habe ich die beiden. Bei uns war es also eher der Mann der das Auto mitgenommen hat. Ich bin lange mit einem Kindersitz am Rad gefahren, da gab es so eine faule Socke die es einfach nicht lernen wollte :P

Ok, war bei uns aber auch eine Frage der Streckenlänge. Kindergarten lag nahe dem Bahnhof und ich bin die 30 Minuten mit der S-Bahn zur Arbeit gefahren. Kai hatte die Auswahl zwischen 30 Minuten Auto und 1,5 Stunden Bahn, da war die Verteilung ohne großes Murren schnell geregelt.
Mit liebem Gruß,

Kirsche
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OmikronXi

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23

Freitag, 19. Oktober 2012, 14:33

@Kirsche
Lass mich raten das Geld für ein 2tes Auto war auch gar nicht da? :imuasweck:
Also ich kenne keine Frau, die aus Überzeugung (welche Überzeugung auch immer) ohne Auto unterwegs ist.

Gut, generell denken eh die Meisten, dass ohne Auto nichts geht. Aber ich finde es halt immer seltsam, wenn ich mit Frauen zu tun habe, deren Männer (mehr oder weniger) überzeugte Alltagsradler sind, also zeigen, dass es durchaus ohne Auto geht, und selbst haben sie wohl nicht mal 'ne Millisekunde darüber nachgedacht, ob es bei ihnen selber nicht auch ohne Auto gehen würde. Aber ein Auto ist wohl einfach das Minimum für einen deutschen Haushalt :rolleyes: ...und das ist dann bei Mami nützlicher.

Egal, ich bin sehr motiviert mein Leben ohne eigenes Auto zu führen. Mal schauen, wie es nach dem 5ten Kind aussieht :lol: ...oder mit einem Jahresverdienst von 70.000€+...oder...oder...oder :D

Prabha

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24

Freitag, 19. Oktober 2012, 14:52

...
Also ich kenne keine Frau, die aus Überzeugung (...) ohne Auto unterwegs ist.
...


Tja, dann musst du zum nächsten Forentreffen kommen, wir lernen uns live kennen und du brauchst das oben nicht mehr zu behaupten. ;)
(Meinem Sohn hat das Aufwachsen auf Schusters Rappen und mit Nutzung des ÖPNV m.E. gut getan. Er ist auch heute damit gut unterwegs und weiß, wofür unten an den Beinen Füße angewachsen sind. ;) Da er sich ziert einen Führerschein zu machen, muss er mit dem Auto warten, bis er einen Job hat, der einen Chauffeur beinhaltet. :D )
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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25

Freitag, 19. Oktober 2012, 15:01

Ich muss dich enttäuschen Omi, ich habe mir erst ca. 5 Jahre nachdem ich den Führerschein gemacht habe ein Auto angeschafft und das auch nur weil das erste Kind zum Anfang nicht das fitteste war und sich die Arztbesuche so besser haben managen lassen. Ich gehöre tatsächlich zu den Leuten die nicht zwangsläufig wollen und brauchen. Wir haben die letzten Jahre nur einen Bully gehabt, den habe ich nie gefahren, also wieder 2 Jahre ohne. Ich sehe den Sinn nicht im Auto wenn mich Rad oder Bahn schneller und günstiger ans Ziel bringen. Was soll ich mit 2 Autos wenn sogar das eine noch nicht mal 7.000 km im Jahr bewegt wird? Ich habe auch meine Einkäufe immer mit dem Rad erledigt, die Läsen liegen auf dem normalen Heimweg und dafür wurden große Fahrradkörbe erfunden.

Die Aussage das man, wenn man das Geld hat ein zweites Auto hat und wenn kein Geld, dann eben nur eines ist total falsch. Ich brauche keines. Fußweg zum Bus 2 Minuten, Radweg zum nächsten Bahnhof 4 Minuten. Weg zur Arbeit mit Bus und Bahn Kombi gleich lang wie mit dem Auto, ca. 30 Minuten nur spare ich die Parkplatzsuche die in der Hamburger Innenstadt eh nicht bezahlbar wäre.

Die Verallgemeinerungen passen also nicht auf jeden, Sorry wenn ich dir da die Illusionen rauben muss.
Mit liebem Gruß,

Kirsche
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26

Freitag, 19. Oktober 2012, 15:30

Die Aussage das man, wenn man das Geld hat ein zweites Auto hat und wenn kein Geld, dann eben nur eines ist total falsch.

Nein, ist sie wahrscheinlich nicht. Für den Großteil der deutschen Bevölkerung wird diese Aussage zutreffen.

Zitat

Ich brauche keines.

Ich auch nicht...und viele andere auch nicht. Der Großteil hängt aber sehr an seinem Kfz.


Zitat

Die Verallgemeinerungen passen also nicht auf jeden

Deswegen ist es ja auch eine Verallgemeinerung...eine Verallgemeinerung hat nicht den Anspruch auf jeden zuzutreffen, sondern lediglich auf viele.

Und wer das bezweifelt, soll montags um 8Uhr an einer größeren städtischen Straße zählen wie viele Leute mit dem Auto und wie viele Volljährige mit dem Rad vorbeifahren. Dann bitte noch notieren, wie hochwertig das benutzte Fahrzeug ist. Da zeigt sich ganz schnell ein ganz klares Bild...zumindest hier in München.

Kirsche

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27

Freitag, 19. Oktober 2012, 16:06

@Kirsche
Lass mich raten das Geld für ein 2tes Auto war auch gar nicht da? :imuasweck:
Also ich kenne keine Frau, die aus Überzeugung (welche Überzeugung auch immer) ohne Auto unterwegs ist.





Hättest du mich nicht direkt angesprochen hätte ich darauf auch nur so reagiert wie Prabha das jetzt gemacht hat.

Es ist eben wirklich ein massiver Unterscheid ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt. Die entsprechenden Strukturen sind ganz andere.

Und in der Stadt ist es für viele einfach überflüssig, aber eben sehr bequem. Da gehts dann nur darum ob man gegensteuern will, oder eben das Auto nimmt. Aus meiner Sicht also immer noch eine bewußte Entscheidung.

Aber der Vorschlag von Prabha mit dem Forumtreffen finde ich gut, dann hast du schon 2 Frauen die lieber Rad als Auto fahren ;)
Mit liebem Gruß,

Kirsche
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28

Freitag, 19. Oktober 2012, 17:03


Es ist eben wirklich ein massiver Unterscheid ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt. Die entsprechenden Strukturen sind ganz andere.


In der Tat! Ich wohne Luftlinie nur etwa 17 km von Kai + Kirsche (KuK) entfernt (geradelt sinds knapp 25 km).

Während KuK nach etwa 1 km (zu Fuß oder per Radel) an der S-Bahn sind, die sie meist im 10-Minuten-Takt innerhalb von knapp 20 Minuten zum Hamburger Hbf bringt (von da gehts in die große weite Welt), komme ich mich dem ÖPNV kaum dahin: 2 Busse morgens, 1 mittags, 2 abends, das wars.

Da ich zudem an der Grenze 2er Landkreise + 4 Bundesländer wohne (NS, SH, HH, MP), komme icih mit dem ÖPNV (s.o) kaum bis gar nicht in die umliegenden Kreisstädte bei Entfernungen von 15 bis 20 km.

---

Ich kann das radeln, aber nicht von Frau + Tochter erwarten, dass sie das tun. Also haben wir 2 Autos - meine Frau einen Kia Cee'd - mit dem sie ihre schweren + umfangreichen Seminarsachen nach HH schleppt - und ich einen klitzekleinen + schadstoffarmen KIa Picanto für meine max. 6 tkm/Jahr.

---

So far, so long :)
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Henner

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29

Freitag, 19. Oktober 2012, 17:58

Also ich kenne keine Frau, die aus Überzeugung (welche Überzeugung auch immer) ohne Auto unterwegs ist.

Ich kenne da leider auch nur sehr wenige (Hallo Prabha!).
Es hat doch irgendwie etwas lässiges wenn man sich auch dicke Autos leisten kann und es trotzdem nicht tut, finde ich. Leider geht so eine Lässigkeit den allermeisten Mädels in meinem Alter (oder jünger) scheinbar total ab :rolleyes: .

In meinem Beruf, der sehr viel mit Autos zu tun hat bin ich häufiger mal darauf angesprochen worden, daß ich ja nicht mehr Student sei und mir doch ein "ordentliches" Auto leisten könne.

Eine lustige Situation gab es auchmal, als ich auf einer Tagung bei einem großen Automobilzulieferer war. Bei der Abendveranstaltung (ganz feist mit live-cooking) gab es auch eine Winterreifenverlosung.
Auf der Bühne vorne wurden Lose gezogen - die glücklichen Gewinner kamen dann nach vorne, wurden gefragt welches Auto sie denn hätten ("ach ein Smart, dann wird's ja nicht so teuer für uns..") und bekamen einen Gutschein überreicht.

Es kam wie es kommen musste - mein Name wurde gezogen, ich lief nach vorne und konnte nur antworten "isch abbe gar keine Auto". Den Gutschein habe ich dann natürlich doch mitgenommen und an einen Kollegen, der einen gut motorisierten Mercedes SL fährt verhökert (einen Zwölfender ;) ).

Im Hotelaufzug wurde ich dann später von einem beleibten Mittfünziger aus dem Schwäbischen gefragt: "Kein Führerschein mehr?". Dabei machte er so eine "Glas an den Mund setz" Bewegung.
Nein Führerschein ist da, Auto nicht, fahre nur Zweiräder (auch mit Motor).

Mittlerweile bin ich aber schwach geworden und besitze ein älteres Auto (>10Jahre) :S, fahre aber immerhin noch deutlich mehr Fahrrad als Auto.

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Hausdrache

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30

Freitag, 19. Oktober 2012, 18:27

Ich oute mich hier auch mal als eine der Frauen, die lieber mit dem Rad als mit dem Auto fahren...

Auto habe ich allerdings (klein, 12 Jahre alt, fährt, Radio hats sogar auch) - ich wohne recht ländlich. Alle 1-2h fährt mal ein Bus in die Stadt. Nächster Bahnhof 23km - der mit besseren Verbindungen 26km.

Auto würde ich auch nicht mehr hergeben. Schließlich habe ich dank anderem Hobby einmal die Woche 25kg sperriges Zusatzgewicht zu schleppen und keine Lust das ganze über 60km auf dem Fahrrad mitzunehmen - egal ob mit oder ohne Hänger.
Andere Fahrten - Einkaufen o..ä. wird das Machbare normal mit dem Fahrrad gemacht. Großeinkäufe inkl. Getränkekisten kommen nach wie vor mit dem Auto - meist aber Verbunden mit anderen Fahrten. IdR Komme ich auf etwa 300-350km Auto pro Monat, der Rest läuft per Rad.

Fahrradfahren ist einfach entspannter, man hat gleich den Frust von der Arbeit weg, kriegt den Kopf frei - oder aber morgens hat man halt ne gute Stunde vor der Arbeit wo einen keiner dicht quatscht und wo man wach werden kann.

Fahrrad ist für mich mittlerweile mehr Mobilität als Auto. Ohne Auto würd ich eher wenig vermissen. Ohne Rad wäre richtig gemein.
Hab vergessen was ich wollte... ?(



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grandsport

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31

Samstag, 20. Oktober 2012, 15:58

Ein Leben ohne Auto kann ich mir vorstellen, wäre aber unpraktisch.
Ein Leben ohne Fahrrad will ich mir gar nicht vorstellen. Wäre suizidgefährdend.

Meine Frau fährt auch freiwillig Rad. Das mit "aus Überzeugung" ist so ne Sache. Ich würde von mir nicht sagen, dass ich aus Überzeugung fahre. Wovon sollte ich überzeugt sein? O.K., dass es praktisch ist, Spaß macht und der Seele gut tut und das Hirn durchpustet und nicht krank macht. Aber das hat ja alles nichts mit Überzeugung zu tun.
Auto mag ich einfach nicht so sehr, außerdem ist es teuer und oft nicht besonders praktisch (Parkplatzsuche und so).

Dabei fahre ich Strecken mit dem Rad, die sich andere nur vorstellen können als "Überzeugungsfahrten". Von außen betrachtet bin ich sicherlich Überzeugungstäter, von "innen" relativiert sich das ein wenig.

32

Samstag, 20. Oktober 2012, 16:35

Ich liebe meine Räder und mein Auto. Die meisten fahrten erledige ich mit dem Rad, da ich aber sehr ländlich wohne, bleiben immer noch viele fahrten übrig die ich mit dem Auto erledige, bzw. erledigen muß, oder möchte. Öffentliche sind auf dem Land nicht sehr präsent, so käme ich nicht pünktlich zur Arbeit, wenn ich nicht mit dem Rad fahren kann (Überlandstraße ohne Radweg mit Steigungen und Gefälle) was bei Nebel, Glatteis oder Schnee für mich Lebensgefährlich wäre. Brauche ich große sperrige Gegenstände, oder möchte ich in´s Theater, usw. brauche ich mein Auto. Genauso genieße ich es mein Rad ins Auto zu packen und mal andere Regionen mit dem Rad zu erfahren.
Ich fahre sehr gerne Fahrrad.
Ich fahre sehr gerne Auto (am liebsten schnell).

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33

Samstag, 20. Oktober 2012, 20:46

@Elfi ich habe mein Privat-Pkw verkaufen können,da Firmen -Pkw.

Privat kann ich alle mal auf Pkw verzichten ohne Probleme.Da steige ich lieber auf mein Motorrad und bin schneller als alle PKw.Und es macht mehr Spaß als Autofahren,ist tausendmal günstiger .Einziger Punkt ist die Sicherheit,aber dafür fährt man ja wohl auch vorrausschauend,im übrigen auch beim Fahrradfahren :D

Gaby

Fehlkonstruktion

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34

Samstag, 20. Oktober 2012, 21:13

IdR Komme ich auf etwa 300-350km Auto pro Monat, der Rest läuft per Rad.

da fährst du ja noch richtig viel :)

wenn ich per Auto auf 150-200km pro Monat komm ist das viel. Gibt aber auch Monate wo ich gar nicht fahre und andere wo viel gefahren wird.

Seit ich das radeln entdeckt habe :P , fahr ich fast gar nimmer mit dem Auto. Grad hab ich auch keins, kommt erst wieder im Dezember und ja, ich vermisse es in gewissen Situationen. Da brauch ich es halt.

Wohne am Rande der Großstadt. in die Stadt selber kommt man gut (7 min. mit der S-Bahn). Will man aber nicht in die Innenstadt, sondern in andere Stadtteile, muss man oft umsteigen und ewige Wartezeiten in Kauf nehmen.

Beispiel: Arbeit ist 5km von mir entfernt
Auto: 10-15 min (muss durch ne ewig lange 30iger-Zone)
Fahrrad: 15-25 min. (je nach Lust und Laune, morgens weil meisst verpennt meißt schneller)
ÖPNV: 60-90min. inkl. 2 bis 3x umsteigen (bei 2x umsteigen 1,2km Fußweg einrechnen) kommt durch: Wartezeiten. Nebeneffekt: Würde ich nur auf ÖPNV setzen käme ich morgens grundsätzl. zu spät zur Arbeit, Abends käme ich nicht mehr weg (letzter Bus fährt gegen 20:00 uhr, Dienst geht bis 20:30 uhr)

Gaby
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35

Samstag, 20. Oktober 2012, 21:25

meine Arbeitsstelle ist unterschiedlich.Meistens jedoch Treffpunkt in Firmenzentrale.Entfernt rund 3km.Also Fahrradbereich.
Dienstauto nehme ich nur selten mit nach hause,es sei denn ich fange mitten in der Nacht an zu arbeiten,also so um 2 Uhr früh.Kommt auch vor.
Fahrradfahren tue ich bis max. - 5 Grad und wenn die Straßen befahrbar sind.
Für 3km brauche ich max. 10 min wenn ich bummele.
Motorrad lohnt nicht,auch nicht im Sommer,da einfach die Strecke zu kurz und die Karre nicht warm wird.Außerdem ist sie eh im winterschlaf.
Mein normaler Arbeitsbeginn ist um 5 Uhr.Von daher kann ich locker mit Fahrrad fahren,was ich auch mache um überhaupt wach zu werden :D
Mit ÖPvN geht es nicht,da meine Verbindung erst um 5 Uhr losgeht und auf den Nacht-ÖPvN habe ich gar keine Erfahrung.Also ist es bei mir zu fast 100% das Fahrrad was mich sicher von A nach B bringt ;)

36

Samstag, 20. Oktober 2012, 21:28

Beispiel: Arbeit ist 5km von mir entfernt

...

ÖPNV: 60-90min. inkl. 2 bis 3x umsteigen (bei 2x umsteigen 1,2km Fußweg einrechnen) kommt durch: Wartezeiten. Nebeneffekt: Würde ich nur auf ÖPNV setzen käme ich morgens grundsätzl. zu spät zur Arbeit, Abends käme ich nicht mehr weg (letzter Bus fährt gegen 20:00 uhr, Dienst geht bis 20:30 uhr)


Laufen wäre dann eh schneller ;)

Hausdrache

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37

Samstag, 20. Oktober 2012, 21:32

IdR Komme ich auf etwa 300-350km Auto pro Monat, der Rest läuft per Rad.

da fährst du ja noch richtig viel :)


Liegt u. a. schon an den Entfernungen. Mein Arbeitsplatz liegt etwas weiter weg. Fahre ich den mal mit dem Auto hab ich gleich knapp über 50km auf dem Tacho. Dazu kommen Standartmäßige 240-300km pro Monat - je nach dem wie viele bestimmte Wochentage wir haben ;)

Bevor ich mit stoß- und witterungsempfindlichem und unhandlichem Instrument 60km Radel nehm ich lieber doch das Auto. Würde auch im Radhänger eher zu Schäden führen. Sonst müsste mich ständig jemand abholen - da bedanken sich dann die Leute aber auch :D

Wobei ichs auch schon geschafft habe, dass mir jemand ein 2. Instrument mitgebracht hat, damit ich mit dem Rad fahren konnte. Aber das ist eher selten der Fall :D


Busverbindungen sind hier auch - wie schon erwähnt eine Katastrophe. Amüsant wird es, wenn ich z.B. in den 15km entfernten Ort B wollen würde: Ich müsste mit dem Bus 26km in Ort A fahren, dort umsteigen und dann 15km zurück (bzw anders rum) in den Ort B.... zurück das gleiche Spiel. Direkte Busverbindungen in die Richtung gibt es gar nicht.

Macht dann auch 2-4h Fahr+Wartezeit. Je nach dem Wie man die Busse erwischt. Landkreis Celle ist allerdings auch bekannt für seine wunderbaren Verkehrsverbindungen. Buslinien nur auf Telefonische Reservierung, o.ä. :thumbsup:
Hab vergessen was ich wollte... ?(



38

Sonntag, 21. Oktober 2012, 00:16

Bevor ich mit stoß- und witterungsempfindlichem und unhandlichem Instrument 60km Radel nehm ich lieber doch das Auto. Würde auch im Radhänger eher zu Schäden führen.

Wobei ichs auch schon geschafft habe, dass mir jemand ein 2. Instrument mitgebracht hat, damit ich mit dem Rad fahren konnte.


Vielleicht hab ich's verpasst, aber wenn ich mal so neugierig fragen darf: Was machst du denn da? Sterne gucken?

The-Driver

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39

Sonntag, 21. Oktober 2012, 00:44



Es ist eben wirklich ein massiver Unterscheid ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt. Die entsprechenden Strukturen sind ganz andere.




In der Tat! Ich wohne Luftlinie nur etwa 17 km von Kai + Kirsche (KuK) entfernt (geradelt sinds knapp 25 km).



Während KuK nach etwa 1 km (zu Fuß oder per Radel) an der S-Bahn sind, die sie meist im 10-Minuten-Takt innerhalb von knapp 20 Minuten zum Hamburger Hbf bringt (von da gehts in die große weite Welt), komme ich mich dem ÖPNV kaum dahin: 2 Busse morgens, 1 mittags, 2 abends, das wars.



Da ich zudem an der Grenze 2er Landkreise + 4 Bundesländer wohne (NS, SH, HH, MP), komme icih mit dem ÖPNV (s.o) kaum bis gar nicht in die umliegenden Kreisstädte bei Entfernungen von 15 bis 20 km.





---

:)




schön, dass das mal einer so schreibt. im Grunde ist das fast überall, dass nach 1 Km hinter der Großstadt der ÖPNV nahezu zusammenbricht bzw. abenteuerliche Fahrzeiten bedeutet.



"früher" wurde in meiner Heimat nahezu jedes Kaff fast stündlich mit einem Schienenbus von der Bahn bedient. später gab es "Schienenersatzverkehr", danach privaten Schienersatzverkehr, heute fahren die Leute mit dem Auto, weil, s.o. nur 2x am Tag ein Bus kommt...auf der Strecke im wahrsten Sinne des Wortes bleiben Ältere und weniger Betuchte, wo die Kohle für ein Auto knapp ist oder es gesundheitlich nicht mehr geht.



dies umso bedauerlicher, da sich aus ländlichen Gebieten Post, Metzger, Bäcker, Wäscherei ja auch immer mehr verabschieden. tolle Verkehrs- und Infrastrukturpolitik der letzten 20 Jahre!

OmikronXi

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40

Sonntag, 21. Oktober 2012, 09:30

im Grunde ist das fast überall, dass nach 1 Km hinter der Großstadt der ÖPNV nahezu zusammenbricht bzw. abenteuerliche Fahrzeiten bedeutet.

Nicht erst jenseits der Großstadt.
Ich wohne in Pullach (zählt noch zum innersten Münchner-ÖPNV-Ring), meine Oma wohnt in Feldafing (Außenbereich, aber mit S-Bahn!).
Fahrzeit Auto: 30min
Fahrzeit Rad: 60min
Fahrzeit Bahn: 64min + 25min Fußweg

Und das obwohl beide Orte im S-Bahn-Bereich Münchens liegen. Warum das so ist...ganz einfach. In München ist der ganze ÖPNV darauf ausgelegt die Leute von den Außenorten in die Stadt zu karren und wieder zurück. Querverbindungen, also von Außenort zu Außenort sind nicht angedacht!
Feldafing liegt südwestlich von Pullach. Wenn man mit der Bahn fährt muss man aber erstmal zum Hauptbahnhof, also 14km in nördlicher(!) Richtung, dann fährt man 10km nach Westen und erst dann fährt man nach Süden! Ein Umweg von 28km, bei einer Streckenlänge von 24km, nur weil es keine Querverbindungen gibt.
Das ist in München immer so. Du willst in einen Ort, der 5km weit weg ist, aber dummerweise auf einer anderen S-Bahn-Linie liegt...also erst mal zum Hauptbahnhof hin, umsteigen und dann wieder zurück.

Also liebe Landbewohner, der ÖPNV in Städten ist auch alles andere als optimal! (Von Rausschmissen, weil die S-Bahn zu voll ist will ich mal gar nicht reden)

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Gaby

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