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Joe Walker

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1

Dienstag, 28. August 2012, 22:07

Neue Gabel oder neuer Rahmen ?

Habe mir nach langer Zeit endlich mein MTB in ein Tourenrad umgebaut. Fühle mich wohl mit der Rahmengeomitrie. Stelle allerdings fest das wir 2 leider nicht auf längere Touren gehen können. Das Problem liegt in der sportlichen Sitzhaltung, habe einen schweren Bandscheibenvorfall in der HWS gehabt. Nach etwa 20,00 km beginnen die Schmerzen im Schulter/Arm Bereich. Habe letzte Woche 50 km geschaft, habe mich zwar über die Distanz gefreut aber mein Arm nicht
Daher meine Frage, kann ich bereits mit einer Federgabel Entlastung bekommen (jetziges MTB ist ein Hardtail 26 "), oder ist ein komplett gefederter Rahmen für mich besser. (Es sind noch mehr Bandscheiben kaputt)

2

Dienstag, 28. August 2012, 22:29

Hmm,

ich will dir keine Tipps zur Verbesserung deiner Gesundheitslage geben. Das koennen eher Aerzte oder Physiotherapeuten. Da ich noch keinen BSV hatte, kann ich dir dahingehend auch keine Tipps geben.

Wenn es dir um eine entspanntere Haltung geht, kann z.B. der Speedlifter schon helfen, mit dem du stufenlos und in sekundenschnelle die Lenkerposition einstellen.

Vielleicht solltest du den erst einmal ausprobieren. Wenn es dann doch irgendwann ein Fully werden muss, dann kannst du den ja als i-Tüpfelchen mit rüber nehmen. Ein Fully kann hilfreich sein, da es ja viele Stoesse absorbiert, aber es kostet auch mehr Kraft beim Fahren, da die Federelemente schon Energie schlucken.

Gruss Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

Salamander

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3

Dienstag, 28. August 2012, 23:25

Grundsätzlich ist ja eine geneigte Sitzhaltung günstiger für "den Rücken" im weitesten Sinne. Einerseits weil dadurch die Rumpfmuskulatur (Stichwort Muskelpanzer) gestärkt wird, andererseits weil bei aufrechter Sitzposition jede Unebenheit direkt auf die Bandscheiben durchschlägt. Bei einem Vorschaden kann es allerdings mühsam sein, diesem Muskelpanzer aufzubauen. Hier kann eine Federgabel tatsächlich hilfreich sein. Eine Nachrüstung bei einem Rad mit Starrgabel hat aber eine Geometrieveränderung zu Folge, die hier bei vermutlich gemächlicher Gangart aber verschmerzbar sein mag. Wenn es nur um die Halswirbelsäuile geht, wäre ich hier einer Federgabel nicht abgeneigt. Aber "(Es sind noch mehr Bandscheiben kaputt)" spricht eindeutig gegen solche pauschalen Vorschläge, hier solltest Du Rücksprache mit Deinem Orthopäden und Physiotherapeuten halten und ggf auch eine zweite Meinung einholen. In diesem Fall kann ein vollgefedertes Rad die bessere Alternative sein - muss aber nicht.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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paulipirat

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4

Dienstag, 28. August 2012, 23:36

Danke erstmal für eure Antworten. Bin dabei durch Krankengymnastik, die Muskulatur wieder aufzubauen. Hauptproblemzone ist z. Zt. die HWS. Mache mir halt nur jetzt schon mal Gedanken., da ich schon gerne weiter Rad fahren möchte und Aufgrund eines schmalen Budget, gerne etwas vorausplane.

paulipirat

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5

Mittwoch, 29. August 2012, 14:16

Ich bin selbst auch BSV-Geplagter.
Bei mir sind es die Lendenwirbel.
Mein Orthopäde war nur mäßig begeistert, als ich ihm erzählte, dass ich gerne und auch mal (für seine Begriffe) viel Fahrrad fahre. Letztlich sagte er aber, "besser Radfahren, als gar keine Bewegung". Wie das allerdings in Deinem Falle ist, kann ich natürlich auch nicht sagen. Wie schon geschrieben wurde: Arzt oder KG fragen!

6

Mittwoch, 29. August 2012, 14:33

Und letztlich ist es ja die Halswirbelsäule bei Dir. Wenn Du allzu geneigt sitzt, biegst Du sie ja immer nach hinten, um geradeaus zu schauen. Ob das zu oder abträglich ist, weiss vermutlich nur ein Mediziner

Ronin01

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7

Mittwoch, 29. August 2012, 14:39

Ich hatte den Vorfall in der LWS und muss sagen eine leicht geneigte Sitzposition wie auf einem Trecking- oder Cityrad tut mir gut. Jeder Mensch ist aber anders, ich schließe mich meinen Vorrednern an und denke, nur in Zusammenarbeit mit Medizinern findest du die für dich beste Position.
Gruß Nico

Ronin01

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8

Mittwoch, 29. August 2012, 14:40

Mein Orthopäde war nur mäßig begeistert, als ich ihm erzählte, dass ich gerne und auch mal (für seine Begriffe) viel Fahrrad fahre
Meiner war begeistert, das ich Radfahren will und meinte nur, nicht auf dem Acker sondern möglichst glatte Wege.
Gruß Nico

Joe Walker

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9

Mittwoch, 29. August 2012, 20:37

Danke erstmal für die Antworten. Wenn ich keine 50 km am Stück fahren kann fahre ich halt 2 x 20 km und einmal 10 km :D . Nur das Radfahren lass ich mir nicht vermiesen. Eine weiter Frage für mich wäre eventuell andere Reifen. Fahre z. Zt 47-559 mit 4,5 bar es sind Schwalbe Road Cruiser. Würde ein Big Appel in 50 - 559 vielleicht den einen oder anderen Stoß auffangen ?
Nur passt er unter 53 mm breite Schutzbleche. Eine anderen Lenkervorbau ziehe ich ebenso in Betracht.
Wenn ich micht nicht mein Bike anpassen kann, muß das Bike sich eben mir anpassen :D

Salamander

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10

Mittwoch, 29. August 2012, 21:07

Diese 3 mm nomineller Unterschied machen nicht so viel aus, allerdings kommen da noch die Unterschiede zwischen den Reifentypen zum Tragen. Der Big Apple ist aber für das Fahren mit niedrigerem Reifendruck optimiert, das sollte tatsächlich was bringen.
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