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OmikronXi

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Mittwoch, 12. September 2012, 15:51

Witziges aus dem Alltag eines Radlers

So, nachdem mir hier immer noch ein Anekdoten-Thread fehlt, eröffne ich mal einen :winke: .
Hier könnt ihr also witzige/lustige/kuriose Geschichten zum schmunzeln posten, die ihr als Radler, mit dem Fahrrad, in der Nähe eines Fahrrads oder...oder...oder erlebt habt.

Also los geht's...


P.S.:
Ich behalte mir vor jede Geschichte zu löschen, die ich nicht lustig finden XD ...ne, schmarrn ;) .
Aber da das hier nicht in andere Verkehrsteilnehmer-Bashing ausarten soll, wie in manch anderem Forum :rolleyes: , werde ich alles löschen, was in die Richtung "mir hat heute ein Autofahrer die Vorfahrt genommen" oder "mir kam ein Geisterradler entgegen" geht. Das ist einfach keine Anekdote! Wer so etwas loswerden will kann ja gerne die Frustecke benutzen. Eine Ausnahme würde ich aber bspw. bei "mir kam ein Geisterradler in Geisterkostüm entgegen" machen :D .

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »OmikronXi« (12. September 2012, 16:16)


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2

Mittwoch, 12. September 2012, 16:15

Wir waren letztens mit einigen Leuten an der Isar. Mein Freund und ich liefen dort dann ein bisschen auf und ab, als wir mitten im Wald an einem ganz schmalen Wegelchen, welches echt fast nicht erkennbar war, ein "Radfahrer verboten"-Schild (roter Kreis mit Radl drin) stehen sehen :golly: . Mein Freund fand das so witzig, dass er unbedingt ein Foto davon machen wollte. Er stellte sich also vor den Weg mit Schild und knippste ein paar Fotos. Genau in diesem Moment kam ein MTBer "angedonnert" :spiteful: .
Da war uns dann schon klar, warum das Schild da steht und das Schild war dann auch gar nicht mehr lustig.
Wir drehten uns also um und sind zu den anderen zurückgetrottet.
Kaum bei den anderen angekommen, sahen wir, wie der MTBer schiebend auf uns zugelaufen kam ?(
Bei uns angekommen wollte er wissen:
"Dass man da nicht fahren darf, wusste ich ja gar nicht. Da wo ich in den Wald reingefahren bin, stand so ein Schild nicht."
Ich:
"Kann schon sein, keine Ahnung."
"Ne, ganz ehrlich. Da stand kein Schild. Ich bin von ... gekommen, dann in ... in den Wald. Da darf man noch fahren! Da war echt kein Schild, oder so..."
Langsam klang er immer verzweifelter und ich dachte mir, was der bloß für ein Problem hat. Der soll sich mal wieder einkriegen.
Als mir die Erleuchtung kam 8o ...sein seltsames Verhalten lag wahrscheinlich daran, dass wir in voller Feuerwehrmontur und mit nem großen Feuerwehrauto da waren und ein Foto von seinem "Vergehen" gemacht haben :whistling: . Na gut, also den jungen Mann mal beruhigen.
"Kein Problem, das kann schon sein, dass das nicht ordentlich ausgeschrieben ist. Aber uns interessiert das eh nicht. Wir sind die Feuerwehr, nicht die Polizei."
"Aber, aber das Foto. Wollt ihr mich nicht damit anzeigen?"
"Ne. Wir sind auch Radler und fanden das Schild einfach nur irgendwie lustig."
"Echt? Ich krieg also keine Anzeige?"
Gerade als wir in halbwegs beruhigt hatten, mischte sich ein etwas älterer, leicht furchteinflößender und nicht sehr heller Kamerad ein:
"Das geht ja gar nicht...was fällt ihnen ein...das darf man nicht...das ist illegal...Naturschutzgebiet...schämen sie sich...1000€...keine Gnade"
Der junge Mann wurde langsam etwas :ill: im Gesicht. Ich nahm ihn dann ein Stück mit auf die Seite, zeigte ihm wie ich das Foto löschte, beruhigte ihn nochmal und wünschte ihm einen schönen Abend.

Ob der in seinem Leben nochmal MTB fährt? :vain:

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3

Mittwoch, 12. September 2012, 17:29

Ich gestehe mal das wir so ein Schild auch mal gesehen haben, und ignoriert haben, aber von vorne an.

Waren auf einer unserer typischen Strecken unterwegs, allerdings sind wir dieses mal einfach vom Bahndamm gerade aus gefahren, da lief nämlich gerade jemand durch den Feldweg. Dort stand "nur" ein Schild "Anlieger frei". Naja, die Neugier siegte.... Der Hundebesitzer grüßte freundlich, eine ganze Strecke konnte man den Feldweg mit Trekker und Federgabel ganz gut fahren. Dann endete der Weg plötzlich. Links Schotter, dann anscheinend alte Bahnschienen, rechts kleines Waldstück und leichte Ansätze der bisher gefahrenen Weges. Gerade aus total verwildert. Ok, wir also erst mal das kurze Stück von 1 Meter das steil abfiel brav geschoben, gerutscht, wie man es auch nennen möchte und rechts abgebogen. Den Weg weiter gefahren und tatsächlich, dort stand das Radeln verboten-Schild, oder war es sogar Betreten verboten? Ne, ich glaube es waren nur Radler. Es sah aber nicht wirklich unbefahrbar aus, also sind wir mal los, umdrehen kann man ja immer. Um den ersten größeren Baumstamm der auf dem Weg lag zu bezwingen haben wir dann sogar die Räder rübertragen müssen, aber danach gings besser weiter. Was guckten wir doch blöde als wir plötzlich mitten auf einen schön asphaltierten Weg landeten... der direkt am Güterverladebahnhof lag. Ok, aus der Bahn heraus weiß man ja vom vorbei bzw durchfahren das dort ein hoher Zaun steht, aber vielleicht haben wir ja Glück? Jeps, es war uns hold, der Zaun (gute 2,5 m Hoch) hatte ein weit offenstehendes Tor. Wir schnell durchgehuscht und schon waren wir mitten in der dortigen Kleingartenkolonie, und somit wieder auf erlaubtem Boden :-) Ein leichtes Schuldgefühl hatten wir, keine Frage, aber interessant war es schon wo man so rauskommen kann wenn man einfach mal fährt und sich überraschen läßt was auf der anderen Seite ist.

Seit dem sind wir immer ganz brav wenn wir solche Schilder sehen *ich schwöre*
Mit liebem Gruß,

Kirsche
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Donnerstag, 13. September 2012, 13:01

Ich gestehe mal das wir so ein Schild auch mal gesehen haben, und ignoriert haben ...


Schilder ignorieren hat was. :thumbsup:

Ich habe vor einiger Zeit mal beim Crossen auf der ggü. Tespe liegenden Elbseite das - allerings nicht amtliche - Schild

Achtung!
Ungesicherter
Uferweg!

(oder sinngemäß so ähnlich) ignoriert.

Wurde immer schmaler + zugewachsener, teils sandig, Astwerk + Wurzeln quer übern "Weg" + sah nach einiger Zeit in etwa so aus



Hat viel Spaß gemacht incl. einem Absteiger, ist allerdings nicht 100% rennradelgeeignet. :rolleyes:

---

Aprops Absteiger ... da hätte ich noch einen, den ich aus der Freuecke einfach her reinkopiere:


"Ich habe mich gestern das erste Mal mit dem blauen Radel überschlagen.

Gegen Ende meiner "Offroad"-Trainingsrunde befahre ich einen neben dem Sandweg



befindlichen etwa 50 cm breiten Trampelpfad (einseitig) "in falscher Richtung". Rechts + links davon flaches Grünzeug (Gras und so).

Mir kommt ein älteres Tourenradlerpaar gemächlich entgegen. Ich reduziere meine Geschwindigkeit auf nahe 0, weiche auf den rechts des Trampelpfads befindlichen "Grünstreifen" aus, um die beiden durchzulassen + übersehe dabei ein mit Grünzeug zugewachsenens Schlagloch.

Ganz langsam mim VR rein, durch den fehlenden Schwung nicht wieder raus, HR hoch + gaaaaanz langsam ne eingeklickte Rolle gedreht. Weich gelandet, keine Schäden an Mensch + Material.

Und der Blick der Tourenradler ... unbezahlbar."


Cool wäre noch gewesen, auf die Frage, ob ich gestürzt sei, zu antworten:

"Nein keineswegs, so steige ich immer ab." :D
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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5

Donnerstag, 20. September 2012, 12:58

Ist zwar nicht lustig, aber was solls.

Bin gestern nachdem ich ungewollt mal Ruhetage eingelegt habe, eine meiner kürzeren Runden gefahren und war endlich mal wieder 3,45 Stunden unterwegs.

Es war dunkel, und durch die Ruhezeiten samt geänderter Essenszeiten und vor allem Essensrationen XXL hatten sich wohl meine WC Zeiten geändert. Bin dann los ohne große Sitzung weil es einfach nicht ging und immer später wurde. Nach einer Stunde drückte es dann ganz schön und nach 1,5 Stunden musste ich öfter die Position auf dem Sattel ändern, ich rutschte nach vorn, nach hinten, nach links und nach rechts um irgendwie noch einhalten zu können. Zudem drückte das Bläschen auch immer mehr, aber ich traute mich nicht es plätschern zu lassen aus Angst es könnte etwas Land mitkommen.

Was ein Leid. Dunkel wie ein Bärenpo war es, kalt war es und da es vorher den halben Tag Regen gab, hatte ich hin und wieder fette Nebelschwaden um mich. Selbst meine fast allabendlichen Freunde waren wie vom Erdboden verschluckt. Mama Reh samt Kitz, der olle Dachs, die heisere Eule und nicht mal die warmen Brüder vom Parkplatz vom Parkplatztreff, oder der Mann mit seiner riesigen Dogge die wohl eine Mischung aus Pony und Dogge ist.

Tja, nach 3 Abkürzungen um schneller heim zu kommen fehlte mir immer noch über die Hälfte der Strecke um das heilige Örtchen zu erreichen (hin dauert meine Runde länger wg. Gegenwind und schlechterer Bodenbeschaffenheit).

Dann ist es passiert. Ich fahre an einem neuen Gebäude vorbei, und schaue ganz interessiert statt auf meinen Lichtkegel zu achten. Natürlich einhändig damit ich meinen Rumpf besser drehen kann und länger auf den neuen Bau schauen kann. Grosser Nachteil vom CYO r ist die fehlende Nahfeldausleuchtung. Wenn man dann nicht mal nach vorne schaut, dann hätte aber auch ein Nahfeldausleuchter nichts gebracht.

Ich spürte nur, wie das Vorderrad unerwartet und recht stark abhob. Es kam mir vor als ob ich über eine art Minipipe fahren würde. Vor meinem geistigen Auge lief schon ein Horrorfilm und ich konnte die Häme in der Klatschpresse sowie Lokalzeitung lesen. "Radfahrer stürzt und zieht sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Er trug keinen Helm!"

Irgenwie habe ich es noch geschafft beide Hände an den Lenker zu bekommen und die Landung abzufedern, leider gilt das nur für den Oberkörper denn ich knallte mit voller Wucht auf den Brooks Flyer und bekam seine harte Nase voll in die ... na ihr könnt euch das schon denken. Halt da wo es am meisten wehtut. *

Innerhalb von Millisekunden wurde mir flau und ich sah schon die ersten Sternchen. Mein Hirn wusste gar nicht welche Hormone und Signale es freisetzen und verarbeiten sollte. Glücksgefühle und Euphorie, weil ich den Sturz vermeiden konnte oder den aufkommenden und immer fieser werdenden Schmerz. Ich wollte mich schon auf den Boden legen aber wegen guter Klamotten und vorausgegangenem Regen habe ich das mal sein gelassen.

So stand ich dann bestimmt 5 Minuten dumm in der Gegend rum. Ausgekühlt von der nassen Kälte, aufgebläht und mit Druck von der Völlerei und den ungewohnten Ruhetagen, Schmerzen im Gemächt vom Sattel mit gedreht und gequetschten Klötzchen.

Auf dem Rückweg hatte ich dann fast perfekte Verhältnisse. Niegelnagelneuer Radweg, Rheinsicht, Sterne und ein deftiger Rückenwind (2/3 des Weges).

Auf dem Rückweg habe ich wieder 3 oder 4 mal den direkten Weg genommen statt noch weitere Kilometer zu machen. Auf Klo musste ich auch nicht mehr und die fiesen Schmerzen war schon fast vergessen. Aber ich wollte mir nicht die Nacht um die Ohren schlagen und Rückenwind auf kerzengerader Strecke war einfach zu verlockend um noch weitere Strecken abzuradeln. Vor allem hatte ich die Nase voll von Buckeln, Wurzeln, Fräskanten und anderen fiesen Radwegschäden. Davon hätte ich auf meiner "Verlängerungsrunde" viele gehabt. So trudelte ich dann nach 64km um kurz vor 1 Zuhause ein und fiel wenige Minuten später in mein Bett. Ich glaube ich habe genau ein mal auf den Radiowecker schauen können bevor ich einschlief. So wie immer nach meinen Runden. Kurioserweise war der Druck in den Gedärmen nach meiner Fastkastration komplett verschwunden und ich musste erst heute Mittag.


*Mir ist das ganze schon mal im Winter passiert, allerdings bin ich da auf die Stange geknallt und lag dann ein Weilchen auf dem gefrorenen Boden bevor ich weiter konnte. Damals waren die Sperrklinken (Kettenschaltungsnabe) "eingefroren" bei -20 Grad. Tritt ins Leere mit Pedalabrutscher.
To bike or not to bike ... :thumbup:

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6

Donnerstag, 20. September 2012, 13:24

...Mein Hirn wusste gar nicht welche Hormone und Signale es freisetzen und verarbeiten sollte...

Gut, dass es nicht so geendet hat, wie ich nach diesem Satz vermutete... :rofl:

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7

Donnerstag, 20. September 2012, 13:30

Gestern beim Radeln joggt eine junge Frau mit wirklich sehr attraktiven Körper vor mir her. Die Frau war ziemlich flott unterwegs und war ausgerüstet, als wenn sie einen Marathon laufen wollte. Also typisches enges Joggerdress, Gürtel mit 2 Trinkflaschen und ein paar Powerriegel.


Beim Überholen sah ich dann, dass sie beim Joggen raucht :golly: .
Damit hätte sich Jarnos Frage wohl erledigt...am besten während des Sports, dann verliert man auch keine Zeit für die Zigarettenpause :phat:

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8

Donnerstag, 20. September 2012, 14:23

Sie brauchte die Fluppe um sich zu Bremsen, weil sie sonst zu schnell gelaufen wäre, hätte nicht in den Trainingsplan gepasst ...
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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9

Donnerstag, 20. September 2012, 16:52

Okay, hier eine Katastrophengeschichte aus meiner Jugendzeit:

Ich besaß als 16-jähriger ein unglaublich hässliches Mixte-Rad der Marke "Sprick" :ill: - knallgrün-metallic, irgendeine 5-Gang-Kettenschaltung und ein billiger Plastiksattel. Dieses Rad war mein "treuer" Begleiter auf meinem Schulweg - so auch an einem heißen Vormittag, als ich mit meinen Klassenkameraden auf dem Weg zum Sportplatz war - Leichtathletikunterricht :pinch: .
Ich war ordentlich in wichtigen Diskussionen vertieft, als sich urplötzlich und aus heiterem Himmel so ein mieser kleiner Zinkstahl-Poller in den Weg stellte. Jeder Versuch auszuweichen wäre, wenn ich ihn denn unternommen hätte, vergebens gewesen, also donnerte ich mit gefühlten 150 Sachen dagegen und machte 'nen Adler. Erstaunlicherweise war mir selbst nichts weiter passiert (von ein paar kleinen Schrammen abgesehen), jedoch war die Gabel meines "Fahrrades" deutlich nach hinten geknickt. Na macht nüscht, dachte ich, sieht ein bisschen Scheiße aus, aber es fährt noch. Also fuhr ich. Ich fuhr damit noch gute drei Wochen.
Dann wollte ich eines Mittags nach der Schule mit dem Rad mal eben ganz elegant durch den Mittagsverkehr radeln, getreu meinem Stil "Mal auf dem Bürgersteig und mal daneben", wollte mit einem eleganten Lupfer vor einem herannahenden Linienbus von der Bordsteinkante hüpfen, da machte es vorne leise "Pfümp!" - und ich hatte nur noch meinen Lenker in der Hand 8| - während sich der Rest von Gabel, Steuersatz und Vorderrad vor mir auf der Straße ausbreitete... Es folgte Adler Nummer zwei und ich klatschte mit meinem gesamten Geraffel, das man als Schüler so bei sich hat (Rucksack, Sportbeutel, Kunsttasche etc.) auf die Fahrbahn. Das nächste, was ich dann wahrnahm, waren die Worte "Na, nu steh mal auf, Junge!" - von dem Busfahrer, den ich Sekunden vorher noch zu einer Vollbremsung gezwungen hatte :blackeye: ... Der gute Mann war dann auch noch so nett und half mir, mein ganzes Gekröse wenigstens zurück auf den Bürgersteig zu schaffen... Die hämischen Bemerkungen der Fußgänger, dich ich Sekunden vorher noch im Idiotentempo umschifft hatten, waren wie Ameisen in der Badehose! :cursing:
Gruß: Pixelschubser

"A ship is safe in harbour - but this is not what ships are made for."

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10

Freitag, 12. Oktober 2012, 14:04

Moin Forum,

gestern vor dem örtlichen ALDI sprach mich eine ältere Dame mit einem Fahrrad an:

"Ach, sie Ärmster, ihr Fahrrad ist ja völlig mit Schlamm bespritzt, von oben bis unten, und wo sind denn ihre Schutzbleche, hat man ihnen die gestohlen..?" :D

Als ich der alten Lady zu erklären versuchte, daß an meinem TREK 7600 ab Werk keine Schutzbleche verbaut wurden, schüttelte die Dame ihren Kopf und meinte:

"Das muß aber eine schlechte Firma sein, die ihre Fahrräder ohne Schutzbleche ausliefert..!" ^^

Ich habe herzlich gelacht, she made my day...
(Ich habe hier sehr oft Kontakte mit radelnden Rentnern, fast jeden Tag, es macht immer wieder sehr viel Spaß, ich möchte das bitte nicht missen...)

Gruß

Michel

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11

Freitag, 12. Oktober 2012, 15:03

Sie brauchte die Fluppe um sich zu Bremsen, weil sie sonst zu schnell gelaufen wäre, hätte nicht in den Trainingsplan gepasst ...

Oder es war eine Sportzigarette und sie wollte fliegen.
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12

Dienstag, 23. Oktober 2012, 19:15

Vorgestern bin ich mal wieder meine Runde via Erkner, Jägerbude, Neu-Zittau und Wernsdorf gefahren.
Wie immer machte ich am Hotel Dämeritzsee eine Pause und spazierte ans Wasser. Zwei Frauen gesellten sich zu mir. Ein Schwan schwamm auf uns zu, stieg aus dem Wasser. Die zwei Frauen meinten gleich: "Wir haben nichts, geh zurück ins Wasser, wo Du hingehörst." Ich dagegen kokett: "Hallo Majestät! Leider habe ich auch nichts." und drehte eine Zigarette. Der Schwan fauchte mich an, ich begab mich zwei Schritte rückwärts.

Vielleicht ist er fanatischer Zigarettengegner? Oder hielt mich für geizig, weil ich ihm keinen Tabak abgegeben habe? Vielleicht hat er sich auch über meine Komplementärfarben zu seinem Federkleid geärgert?

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13

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 12:51

Hab mich gestern schick gemacht. Frisch rasiert, also mal keine bewährten Radklamotten die schon gut abgenutzt sind angezogen sondern die guten Schuhe, die aussehn wie gerade gekauft (kein Regen, Schnee, Staub, Dreck nichts), eine saubere, am Popo ungeflickte, nicht durchgesessene beige Hose und ein frisches Longsleeve (zum Glück grün) angezogen. Hatte nämlich einen Frisörtermin, den ersten seit Dezember bei meinem Stammfrisör, bin ja erst seit mitte August wieder im Ländle. Ja und der gute Mann ist sehr gay und sehr auf Klamotten bedacht und ich steh nicht auf ihn, wollt ich aber nicht mit abgerockten Klamotten schocken.

Dann schön meine alte Strecke durchs Naturschutzgebiet zur Rheinbrücke gefahren. Leider wird dort gerade umgestaltet und irgendwann war der Radweg gesperrt, weil am hinteren Ende wohl gebaut wird. Vorne war er aber bereits fertig, die Sperre war zur Seite geschoben und kein Baugerät mehr zu sehen. Radweg war schon verdichtet, also der graue Schotter im Untergrund war gelegt und darüber die rote Schicht schon plattgewalzt. Vor mir waren Stockenten, Gassigeher und Radler. Hab gar nicht groß nachgedacht und bin hinterher gefahren. Ein Umweg (Umkehren und anderen Weg fahren) war leider nicht mit meinem Termin kompatibel. Man rechnet auch nicht damit, dass ein Park umgebaut wird wenn man seit mindestens 15 Jahren dort keine Veränderungen mehr mitbekommmen hat.

Irgendwann ging es leider nicht mehr so recht weiter da ich die Baumaschinen sah und feststellte, dass das letzte Stück wohl doch nicht fertig ist. Zum Glück verläuft 100m vom Radweg eine Straße. Es gibt auch viele Trampelpfade von Gassigehern die mit dem Auto anreisen und dann quer von der Straße ins Naturschutzgebiet reinlaufen. Dummerweise liegt die ganze Strasse höher und das Naturschutzgebiet tiefer (denk mal das ist ein alter Rheinarm). Man muss also eine kleine Böschung hochlaufen wenn man zur Straße will.

Der Radler vor mir hat so einen Trampelpfad gefunden und ich bin ihm gefolgt. Leider war der Weg die Böschung hoch sehr matschig. Und mein Vorgänger hat alles viel schlimmer gemacht der er scheinbar gut gerutscht ist. Als ich dann meinen schweren Gaul hochschob passierte es und ich bekam die gerechte Strafe für das Ignorieren des Schildes vorher. Bin erst ins Rutschen gekommen, dann kontrolliert die Böschung samt Rad in der Hand heruntergerutscht und konnte mich irgendwie noch am Rad abstützten. Aber meine Schuhe hatten SChlamm abbekommen, das fand ich nicht gut.
Kurzer Blick auf die Uhr zeigte mir leider, dass die Zeit drängt. Also mit viel Schwung noch ein mal versucht die Böschung zu erklimmen. Dies gelang mir auch ganz gut, zumindest bis zu den letzten Deizmetern. Einen Schritt weiter und ich hätte es geschafft. Hätte, hätte, Fahrradkette ...

Leider bin ich mit dem hinteren Fuß weggerutscht, hingefallen und samt Rad die ganze Böschung herabgerutscht. Hände voller Dornen und Brenesseldingern, Hose voller Schlamm, Oberteil voller Schlamm (besonders die Ellenbogen) Knie auf nem Stein gestoßen und die Schuhe sahen aus wie nach einem Feldmarsch. Die Blicke von meinem Frisör und seinem Freund sprachen danach Bände als ich total durchgeschwitzt, mit 10 Minuten Verspätung und voller Schlamm und Dreck bei ihm aufkreuzte, in seinem schicken weißen hygienisch reinem Salon .... :stick:
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Mittwoch, 24. Oktober 2012, 15:43

Die Blicke de Friseurs und seines Kollegen: unbezahlbar, nech?
Gruß, rogger
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Mittwoch, 24. Oktober 2012, 16:53

Frisch rasiert


Beine? :D
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Freitag, 26. Oktober 2012, 23:51

Ich hab da noch einen aus Ende 2010 woanders gefunden, als ich mit David über Pedale am Rennradel gechattet habe, der hier nicht fehlen darf:



Le demi-tour des invalides

oder

Die rückwegige Linkskurbelei


Prolog

Seit dem Nachmittag des 10.12. regnet es unterbrochen, es regnet die ganze Nacht, es regnet am Morgen des 11.12. Der (verhältnismäßig wenige) Schnee ist weg.

Nachmittags regnet es kaum noch, es ist über 0 Grad, MTB ohne Bleche? Nein. Gios? Zu schade? Mifa-Halbrenner?

Licht + Sattel samt Stütze sind am MTB, die Steckbleche (Leichenfledderei) am Gios., die – inzwischen gelieferten – PD-M520 liegen unverbaut rum, die bestellten SportContact Reflex sind nicht da. Oder hatte ich vergessen, sie zu bestellen?

Egal, es ist Rennradelwetter!


Akt 1

Am Abend des 11.12. nach dem transzendentalen Rollentraining bei irgendwelchem Biathlongedöns werden sämtliche fehlenden Teile dem Mifa zugeführt, die alten SportContact (ohne Reflex), die ihre besseren Tage schon hinter sich haben, aufgezogen, vorher noch ein defekter Schlauch gewechselt und natürlich … die Pedale – zuerst händisch – locker angeschraubt. Wo ist noch mal der 15er Maul? Ach egel … erst mal putzen etc.

Gios und Mifa werden auf Vordermann gebracht, die Bremsflanken mit Rimfix auf Glanz gebracht, die Bremsbeläge inspiziert, der Rest geölt, gefettet + alles, was dazu gehört.

Fertig, einräumen, oh, da ist der 15er Maul. Da war doch was. Aber was? Egal, wohl nicht so wichtig.


Akt 2

Agrarwetter.de sagt über die Trockenheit am 12.12. für 15.00 Uhr Sonne voraus, und tatsächlich gegen 14.30 Uhr reißen verfrüht die Wolken auf. Schön. Leicht über 0 Grad. Rennradelwetter, man könnte fast das Gios nehmen, wären die Straßen nicht noch teilweise feucht und das Gios so sauber.

Lange Hose, Schuhe ohne Überschuhe, Helm, Mütze, die mittelhalbdicken Handschuhe, obenrum zwei Kurzarm-Unterhemden (eins mit Funktion, das andere mit Windstopper), dünnes Langarmtrikot, darüber nur die dünne Plastikpelle, die nichts rein und raus lässt) … und los geht’s mit dem Mifa-Halbrenner los.

Über die Straßen bei einer mehr als nur freundlichen Brise aus allen Richtungen (natürlich nie von hinten) an Winsen vorbei nach Stöckte, von dort weiter via den Deichwegen nach Laßrönne …

… und dann passierts. Urplötzlich. Es eiert. Rechts. Angehalten, abgestiegen, nachgeschaut. Und plötzlich wusste ich, wofür ich gestern den 15er Maul brauchte.

Werkzeug? Fehlanzeige. Multitool? Dito. Anderen Renn- oder Tourenradler fragen? Aber doch nicht am 3. Advent gegen 15.30 Uhr und Temperaturen von etwa 0 Grad oder schon darunter, da die Sonne sich langsam verabschiedet.

Also? Weiterradeln! Links treten und rechts mitrollen lassen. Die ganzen blödsinnigen Freds zu einbeinigen Übungen zur Erreichung / Verfeinerung des runden Tritts aus sämtlichen Rennradelforen schießen mir durch den Kopf. Die Speed sinkt erheblich und ich habe ja nur noch knapp die Hälfte meiner Tour vor mir.

Kurz vor halb fünf erreiche Haus und Hof und weiß bereits jetzt, wo ich morgen Muskelkater haben werde.


Akt 3

Nach Duschen und Umziehen nähere ich mich – jetzt bewaffnet mit dem 15er Maul – der rechten Kurbel samt Pedal. Rausschrauben, ein paar Gewindespäne zu Anfang der Pedalaufnahme entfernen, sanft und andächtig neu zusammenschrauben, keine bleibenden Schäden. Glück gehabt.


Epilog

Und die Moral von der Geschicht? Ach, lassen wir das besser … :vain:
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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liberator

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Montag, 29. Oktober 2012, 16:20

transzendentalen Rollentraining
Kritik des reinen Rollentraings?!

Ist mir diesen Sommer passiert: schön schnell am Rhein lang rechtsrheinisch von Köln nach Leverkusen. Ein anderer Fahrradfahrer hinter mir im Windschatten. Irgendwo kurz vor Stammheim überholt der mich, dankeschön, auch mal Windschattenparken für mich (er wird natürlich nach dem Überholen langsamer, was echt die Pest ist). Er fährt mäßig souverän weiter vor mir her, vorbei an der Abfahrt, an der ich eigentlich vom Uferweg runter wollte, um nicht bei Bayer im Zaun zu landen. Er fährt souverän daran vorbei, naja denke ich, der wird sicher ne gute Abkürzung kennen. Also Abfahrt rechst liegen gelassen und hinterher. Kurz darauf biegt er rechts ab, vom Uferweg runter, ich weiter hinterher, das wird sicher der kürzeste Weg nach Lever... er biegt links ab in seine Hauseinfahrt und ich stecke verloren in einem Wohngebiet zwischen Köln und Leverkusen. ?(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »liberator« (29. Oktober 2012, 16:33) aus folgendem Grund: Luft rauslassen


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Raoul Duke

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18

Montag, 29. Oktober 2012, 16:33

Strafe muss sein. Ich hasse das wie sonst was wenn andere Radler erst schnell aufschließen und dann nicht überholen
ich werde dann strategisch langsamer und langsamer und langsamer und mache einen wer kann am langsamsten Fahren Wettbewerb daraus. Irgendwann überholen sie dann doch. Wenn nicht bleib ich stehen und mach erst mal Pause. :vain:
To bike or not to bike ... :thumbup:

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3rd_astronaut

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19

Donnerstag, 1. November 2012, 19:59

Zitat

Gerade als wir in halbwegs beruhigt hatten, mischte sich ein etwas älterer, leicht furchteinflößender und nicht sehr heller Kamerad ein:
"Das geht ja gar nicht...was fällt ihnen ein...das darf man nicht...das ist illegal...Naturschutzgebiet...schämen sie sich...1000€...keine Gnade"
dein kamerad hat mit der strafsumme gar nicht so unrecht. im hess. taunus wurden strafen in höhe von 300€ einkassiert für missachtung mtb-verbot. da sich das also lohnt, ist "keine gnade" ebenfalls naheliegend. aber typischerweise versucht man da als mtb-fahrer erstmal eine flucht hinzulegen. mit dem foto könntet ihr ja erstmal nur "dead or alive"-fahndungsfotos machen.
---
ach so, ne lustige episode. hmm, war eher etwas skurrill heute: habe meine kleine mtb-hausrunde gedreht, die geht so in einer stunde um den nächsten hügel hier rum. ungefähr zur halbzeit begann von irgendwoher eine lautsprecherdurchsage zu tönen: "achtung achtung, hier spricht die feuerwehr. in kürze erfolgt eine sprengung. wir bitten sie, ihre wohnungen oder häuser aufzussuchen und fenster & türen geschlossen zu halten!" :-o
das hab ich dann die ganze restliche runde gehört, irgendwie bin ich im kreis um die feuerwehr rumgefahren. nach dem duschen gab es einen kleinen knall, klang aber unspektakulär. da klingt es gefährlicher, wenn die jäger hier im wald rehgemetzel zelebrieren...
mal schauen, ob von der sprengung doch noch mehr komm$§%§$%")&%$§5.. .. , - CARRIER LOST

Raoul Duke

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20

Freitag, 2. November 2012, 12:23

Ich hatte gestern ja eh ein leichte Verstimmung die vielleicht vom Nicht-Radfahren am Vortag herrührte. Dann war noch so ein mieses graues Novemberwetter und der Friedhofsbesuch und Familientratsch war auch nicht gerade erbauend.

Also war klar, dass ich am Abend auf jeden Fall wieder eine Runde drehen wollte, erst recht nach der Minderleistung im Oktober und dem radfreien Tag vorher.

Hab mich auch gleich in die Regenklamotten geschmissen da übelster Regen gemeldet war, der natürlich, nicht stattfand, langsam mag ich die Kombi aus dünner Kleidung (Longsleeve, Sommerjacke, Radstrumpfhosemiteinsatz) und Regenklamotten darüber. Die Regengemaschen habe ich zwar eingepackt aber nicht angezogen aus Angst, dass sie sich zu schnell abnutzen.

Ich bin sogar recht früh losgefahren, habe vorher die Kette gereinigt und geschmiert und mir vorgenommen irgendwas zwischen 77,77 bis 90 km zu fahren.

Ortliebtasche war randvoll mit Getränken, alles was das Herz begehrt, Gewicht war mir ja egal, ich hab ja Zeit und WILL auch mehr leisten. Quasi mehr Schleppen als zusätzliches Training.

Die erste halbe Stunde hat irgendwas aus Richtung Ortliebtasche geklappert. Ich dachte es wär die Sammlung an Getränken, wunderte mich aber über das metallische Geräusch, weil ich keine Dosen geladen hatte. Hab mich eigentlich total gefreut, dass so überhaupt gar nichts lost war auf den Strassen und Radwegen (logisch, 1. November abends und Herbstwetter).

Irgendwann hab ich dann angehalten, weil mich das Geräusch so genervt hat. Dann hab ich die Ortliebtasche ausgeräumt und alles wieder eingeräumt. Ich dachte ich hätte den Übeltäter gefunden. In der Netzinnentasche fahre ich eine Luftpumpe aus Aluminium, 2 Ersatzbatterien fürs Rücklicht und den Schultergurt der Orliebtasche spazieren. Alles wieder sauber verpackt und weitergefahren.

Geräusch war hin und wieder immer noch da. Von der Pumpe konnte das nicht kommen, da ja alles klapperfrei verpackt war, wie immer. Werkzeugtasche war auch klapperfrei gepackt. Schutzbleche sind auch generalüberholt worden und was anderes kam als Geräuschquelle nicht in Frage.

Am Grab meiner unbekannten Großeltern, oder eher gesagt, 25m Luftlinie entfernt, auf der Straße vorm Friedhof hab ich mir eine Pause unter der Straßenlaterne gegönnt und mir den Gepäckträger genauer angesehen.

Volltreffer. Strebenbruch am Gewinde ganz unten. Der Klassiker. Über 18 Jahre hat mein "Drahtverschlag" nun gehalten. Zum Glück ist der Gepäckträger und nicht der Rahmen gebrochen. Und zum Glück war es nur eine Strebe. Ich habe dann die Orltiebtasche vor meinem geistigen Auge schon am Schultergurt aufgehangen nach Hause gefahren weil ich dachte, das war es jetzt, vollgepackt und sackschwer bricht die andere Strebe gleich ebenfalls.

Habe die Tasche dann an die andere Seite gehangen was zur Folge hatte, das mein Rad nicht mehr stand, wegen zu großer Schräglage, also fix den Ständer anders eingestellt und gut war.

Aus meiner langen Runde ist dann aus Sorge eine kurze Runde geworden. Alle Marterstrecken habe ich ausgelassen und Druck aus dem Hinterrad abgelassen da ich nicht riskieren wollte, dass die zweite Strebe auch bricht. Na ja, 60,55 km sind auch gut. Es hat auch nicht geregnet und ich hatte wie "berechnet" die letzten 1,5 Stunden Rückenwind vom feinsten.


Jetzt werde ich mal meinen Vater nerven gehen, damit er mir die Strebe schweißt. Und die beiden anderen Gepäckträger auch. An meiner Holländerin und am Reiserad sind die Halter für die Reflektoren gebrochen. Also gleich 3 Gepäckträger schweißen. Aber er soll sich mal nicht beklagen, hab ihm vorgestern geholfen seine Keilriemen zu wechseln und sein Auto abgeholt.
To bike or not to bike ... :thumbup:

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