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Cosmotom

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1

Mittwoch, 17. Oktober 2012, 08:35

Pappfahrrad

Irgend wie kann ich es nicht ganz glauben, aber es will tatsächlich einer ein Pappfahrrad für einen Herstellungspreis von 20$ entwickelt haben. Bei Möbeln kenne ich das ja schon, ob das wirklich funktioniert? Dachte bisher das die Kartons ihre Hauptstabilität nur in eine Richtung besitzen und die Verwindungen die beim Radfahren auftreten, doch eigentlich recht "tödlich" sein müssten.


Bericht mit Video bei endgadet.com und noch mehr Berichte
http://www.fastcodesign.com/1670753/this…rs-up-to-485lbs

http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/a…-ride-rain.html


Gruß
Hanno

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stilleswasser

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2

Mittwoch, 17. Oktober 2012, 16:41

vielleicht fällt bei denen der 1. april auf den 17. oktober .. ?(.
.. only dancing on this earth for a short while (Cat Stevens)

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Marcus

3rd_astronaut

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3

Mittwoch, 17. Oktober 2012, 17:11

funktionieren wird es, denke ich. ein fachwerk wie einen fahrradrahmen kann man doch gut aus wellpappe-rohren mit 4-eckigem querschnitt aufbauen. so ein wellpapprohr ist ziemlich stabil.

aber ich frage mich wozu? als wegwerf-rad für reisende wäre der rahmen ok, aber es sind ja auch nicht-verrottende teile dran (reifen, bremsen, pedale etc). für die nutzung in schwellenländern sehe ich keinen vorteil, sondern eher nachteile. für einen ähnlichen preis wird man doch auch ein (zugegebenermaßen schweres) rad aus wasserleitungen zusammenzimmern können, was viel robuster und langlebiger ist?

stilleswasser

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4

Mittwoch, 17. Oktober 2012, 17:48

.. und pappe ist doch bestimmt ähnlich empfindlich wie carbon :whistling:.
.. only dancing on this earth for a short while (Cat Stevens)

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acoustic_soma

5

Mittwoch, 17. Oktober 2012, 17:58

Im Regen stelle ich mich das recht spaßig vor :rofl: ...

Gruise, Paule
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

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Manfred1954

Salamander

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6

Mittwoch, 17. Oktober 2012, 21:55

Ich hab mir nur den ersten link angeschaut, da steht:

Zitat

uses a "secret" mix of organic materials to make it waterproof and fireproof...

Da musste ich sofort an den Trabbi denken, dessen Karosserie aus Baumwoll-versträrktem Kunstharz ist im Prinzip nix anderes. Mit entsprechender Ausrichtung der Fasern und Papierlagen kännte man durchaus eine gewisse Festigkeit erreichen, und Wasserfestigkeit auch.

Wegen einiger anderer zweifelahfter Punkte hab ich mich da aber nicht weiter vertieft. Angeblich wird am gesamten Rad überhaupt kein Metall verwendet BINDESTRICH der Vollgummireifen besteht aus wiederverwertetem Gummi, und statt einer Kette wird ein Zahnriemenverwendet. Und die Lager? Keramik? Pedalachse? Wunderverbundwerkstoff? Ich glaube, das hat der verschwiegen und reitet etwas auf deer Nachhaltigkeitswelle.

Noch was, warum muß ein Fahrradrahmen feuerfest sein? Ich bin nun nicht so in der Materie und weiß auch nicht womit der gearbeitet hat, aber viele Flammschutzmittel sined toxisch und umweltschädlich.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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Donnerstag, 18. Oktober 2012, 04:18

Also der Antrieb ist nicht von Pappe!

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8

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 06:40

Noch was, warum muß ein Fahrradrahmen feuerfest sein? Ich bin nun nicht so in der Materie und weiß auch nicht womit der gearbeitet hat, aber viele Flammschutzmittel sined toxisch und umweltschädlich.


Das ist doch klar: Damit es den Zündeleien der neidvollen Mitmenschen standhalten kann, siehe z.B. hier ... :P ;)

Im Ernst: Ich finde solche Projekte sinnvoll, denn imho kommen nur durch Ausprobieren, "try and error", neue Entwicklungen. Und nicht selten sind es "Einzelkünstler", die mit einer Innovation begeistern. Ob es sich hier vielleicht eher um "error" handelt, wird man sehen ...
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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9

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 10:58

Ich weiß nicht, ob die Erkenntnisse daraus jetzt irgendeinen Wert haben. Okay, man kann ein Fahrrad aus Pappe bauen - fahren tut es, und es hält mit Glück zwei Jahre. Aber welchen Nährwert haben diese Erkenntnisse? Ich glaube mal, dass aller ausgeklügelter Leim- und Falttechnik zum Trotz dieses Fahrrad keinerlei Verwindungssteifigkeit besitzt. Das Fahren darauf wird definitiv keine wirkliche Freude bereiten, weil das Teil vermutlich schwabbelt wie ein Schweinebauch. Gut, der Beweis, dass es geht, ist erbracht - aber jetzt? Ich wwürde mich wohl nicht auf das Material Pappe verlassen wollen - erst recht icht im Straßenverkehr.
Gruß: Pixelschubser

"A ship is safe in harbour - but this is not what ships are made for."

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10

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 11:02

kann mir dieses bike sehr gut im einsatz in großen fabrikhallen und büro-komplexen vorstellen - der film zeigt ja u.a., dass es nicht unbeträchtlichen gewichtsbelastungen standhält und ein fahrverhalten wie ein konventionelles rad aufweist. der ins wasserbecken gelegte pappfisch lässt den eindruck entstehen, dass paules bedenken ebenso zerstreut werden können. auf der strasse seh' ich es aber irgendwie nicht und so weit wie yahoo in seinem bericht über das neue papprad geht, würde ich aber in keinem fall gehen wollen (der text der verlinkung lautet:"wird dieser mann die welt verändern?").

http://de.nachrichten.yahoo.com/israeli-…pappkarton.html
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Radsonstnix

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11

Donnerstag, 18. Oktober 2012, 11:10

@Pixelschubser:
Ob und wenn ja welchen Mehrwert diese "Pappforschung" haben wird, weiß ich auch nicht. Aber wenn man immer schon vorher davon ausgehen würde, dass das eh nichts bringt (weil haben wir ja noch nie so gemacht), dann gäbe es eben keine Entwicklung (ich sag nur: Die Welt ist eine Scheibe).
Den Hype, der um das Papprad an einigen Stellen gemacht wird, halte ich auch für übertrieben, aber Bremsen würde ich solch regen Geister nicht. Solange es nicht mein Geld kostet oder an irgend einer Stelle Schaden anrichtet, sollen sie doch machen - vielleicht kommt ja mal ein nützliches Produkt dabei heraus, oder wenigsten ein nützliches Nebenprodukt (z.B. Tefal).
Absolut theoretisch könnte dieses Papprad ja zeigen, wo man überall noch diesen Rohstoff einsetzen kann, wo sich bislang nur keiner (aufgrund der Vorurteile gegen Pappe) herangetraut hat.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

3rd_astronaut

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12

Freitag, 19. Oktober 2012, 11:56

kann mir dieses bike sehr gut im einsatz in großen fabrikhallen und büro-komplexen vorstellen - der film zeigt ja u.a., dass es nicht unbeträchtlichen gewichtsbelastungen standhält und ein fahrverhalten wie ein konventionelles rad aufweist. der ins wasserbecken gelegte pappfisch lässt den eindruck entstehen, dass paules bedenken ebenso zerstreut werden können. auf der strasse seh' ich es aber irgendwie nicht und so weit wie yahoo in seinem bericht über das neue papprad geht, würde ich aber in keinem fall gehen wollen (der text der verlinkung lautet:"wird dieser mann die welt verändern?").

http://de.nachrichten.yahoo.com/israeli-…pappkarton.html

ich sehe den sinn gerade in fabrikhallen irgendwie gar nicht. da gibt es doch in der regel stabile, wartungsarme räder. die räder werden nicht gestohlen, es gibt keine weiten einfachstrecken, es sollte möglichkeiten für beladung/anhängerkupplung geben, die räder sollten mind. 1 jahrzehnt halten. all diese randbedingungen passen mMn nicht zum pappfahrrad.

ich sehe als beste einsatzmöglichkeit die leihfahrräder in städten. wenn die wirklich 15€ kosten, kann man z.b. 10€ pfand aufs rad erheben und eine leihgebühr. dann kann der leihende entscheiden, ob er die 10€ zurückholt oder ob er das rad nach benutzung in die nächste altpapier-/biotonne kloppt. wenn wirklich alles verrottbar ist (glaube ich immer noch nicht), wäre das ja ökologisch akzeptabel.