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Harzrandradler

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1

Sonntag, 18. November 2012, 01:51

Uups - doch nicht CO2 Frei!

Trotz allgemein vorherrschender Meinung ist das Fahrrad fahren doch nicht CO2 Frei.
Unter gewissen Umständen kann es sogar sehr stark zur Klimaerwärmung bei tragen:



Zumindest wurde mir wieder sehr warm, als ich mit dem Rad und 50kg Kohle den Berg rauf bin. ;)
Gruß
Karl-Heinz

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Oliver1985

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2

Sonntag, 18. November 2012, 16:11

Hab erst kürzlich für ein neues Aquarium 50 Kilo Kies sowie Aussenfilter, Heizung und solchen scheiss gekauft. Transport mit Fahrrad, sry dafür. Nächstes mal fahre ich brav mit meinem nicht vorhandenen V8 Jeep. :)

Ich weiss ich bin mir im klaren das Fahrrad fahren tatsächlicih für mehr CO2 sorgt, jedoch sicher nicht so viel wie ein 1 Liter Ottomotor bei Standgas, oder?
Gruss Oliver

Pit-100

we are the roadcrew

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3

Sonntag, 18. November 2012, 17:12

Keine Sorge Oliver, es gibt derzeit meines Wissens nach keinen Motor, der einen Radfahrer im CO2 Ausstoß unterbieten könnte.
Wenn man mal grob überschlägt, kommt ein Radler auf etwa 19 gr./Km.

Mal stark vereinfacht :
In der Lunge werden etwa 4 % Sauerstoff in der Umgebungsluft gegen Co2 ausgetauscht.
Durchschnittlich atmet der Radler bei seiner Tätigkeit 14 mal in der Minute und bewegt pro Atemzug ein Volumen von 6 Litern Luft.
Gesamtmenge in einer Minute also 84 Liter (bei Anstrengung in der Praxis bis zu 100 Litern).
4 % von diesen 84 Litern sind 3,36 Liter in der Minute.
Bei angenommenen 3 Minuten, die ein Radler für einen Kilometer Strecke benötigt wären das also
10,08 Liter Co2 in der Ausatemluft. Co2 wiegt bei 20 ° Celsius etwa 1,9 gr./l. Macht also 19,152 gr./km

Nun hoffe ich, unsere Experten hier steinigen mich nicht wegen der vereinfachten Rechenweise. Ich steh nicht so auf kompliziert :rolleyes:

Nebenbei ist das Fahrrad eine der effizientesten Maschinen, die sich der Mensch je ausgedacht hat.
Fahr also weiter Rad :thumbsup: .

Besten Gruß, Pit

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Anrados

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4

Sonntag, 18. November 2012, 19:50

ich liebe solche Überschlagsrechnungen :D

man sollte dann aber auch berücksichtigen das der Autofahrer ja auch atmet.
Für das Radfahren braucht man also nur die Differenz zwischen
Ruhezustand und leichter Anstrengung beim treten.
(Das der Autofaher sich über die Radfahrer aufregt lassen wir mal beiseite :rolleyes: )
Damit dürfte der CO2 Ausstoß dann bei 10-15g/km liegen :thumbup:

Gruß
Andy

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5

Sonntag, 18. November 2012, 21:49

Ich hab zwar nichts kapiert aber ich finds gut. :)
Gruss Oliver

Anrados

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6

Sonntag, 18. November 2012, 22:21

Pit hat da etwas großzügig gerechnet.
Allein 6l Atemvolumen, das schafft nur ein trainierter Feuerwehrmann :)

Hier geht man von 6-7 Gramm pro km Radfahren aus
und im Ruhemodus atmet man gerade mal 0,4-0,6l siehe hier

Da der Autofahrer den Kilometer ja schneller schafft sagen wir mal in einer Minute
erzeugt er dafür 0,7g CO2 (siehe Quelle oben) (nur er selbst ohne Auto)

Damit ist der Radkilometer mit 5-6g/km CO2 anzunehmen

(genaugenommen müsste man jetzt noch berücksichtigen was der Radler vorher gegessen hat und wieviel
CO2 das Essen erzeugt hat. Schnitzelesser sind hier eindeutig im Nachteil gegenüber den Vegetariern.
Aber das führt hier glaube ich jetzt zu weit :D

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7

Sonntag, 18. November 2012, 23:11

Bohnen sind also eher nicht gut für die CO2 bilanz? :D
Gruss Oliver

Gerry

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8

Sonntag, 18. November 2012, 23:30

Also ich muss nach jeder Fahrt feststellen, dass ich nicht völlig Methan-neutral unterwegs bin :ill:
Ob mit Bohnen oder ohne ist da relativ egal :D

Macht also 19,152 gr./km

Aus der Menge sollte man noch den Anteil rausrechnen, den ein Mensch sowieso ausstösst, wenn er reglos auf dem Sofa liegt, Bundesliga schaut und dabei Chips frisst und Bier säuft und sich selbiges von seiner Göttergattin holen lässt :P
Grüsse,
Gerry

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9

Montag, 19. November 2012, 00:04

:thumbsup:
Was habe ich da nur für eine Diskussion los getreten.
Danke für die informativen Beiträge.
Doch eigentlich war das ganze nur mal zum nachdenken gedacht:
An meinem Rad klebt der kleine gelbe Aufkleber: "Ich fahr' CO2 Frei!" (Ok, ich geb's ja zu: ist wirklich nicht erkennbar auf dem Foto :search: ) Aber im Anhänger transportiere ich 50 kg Braunkohle zum verheizen. Übrigens ist es ziemlich egal ob man Holz oder Kohle verbrennt, beides setzt gebundenen CO frei. Lediglich der Schwefelanteil in der Kohle ist höher. Aber Auch Holz enthält Schadstoffe. Z.B. darf die Asche nicht auf den Kompost, sondern muss entsorgt werden. Nach dem ich den Berg hoch bin, muss ich die stinkende Funktionskleidung waschen und mich selbst duschen. Mit dem Auto könnte ich mit einem mal die 10 fache Menge transportieren und müsste anschließend nicht unbedingt meine Wäsche waschen. Nein, der drohende Klimawandel kann kein Argument sein mehr Fahrrad zu fahren, dafür sind die Einsparungen zu marginal. Unser Klima würde es noch nicht mal bemerken, wenn wir Deutschen allesamt Veganer mit Steinzeitkultur oder auch gänzlich verschwinden würden. Deswegen sollten wir auch nicht mit falschen Argumenten zum Radfahren zwingen wollen. Wir fahren Rad, weil wir erkannt haben dass es (uns) Spaß macht, gesund ist und evtl. auch etwas Geld sparen kann.
Der Aufkleber bleibt trotzdem dran. ;)

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Gerry

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10

Montag, 19. November 2012, 00:12

Was habe ich da nur für eine Diskussion los getreten.

Mein Beitrag sollte auch nur als Spass bewertet werden ;)

Ohne Rad pupse ich vermutlich die gleiche Menge an Methan in die Luft, nur es macht nicht so viel Spass :D
Grüsse,
Gerry

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11

Montag, 19. November 2012, 08:16

Nur das das CO2 in der Braunkohle schon seit längerem gebunden war und die Verfeuerung von Holz durch Aufforstung kompensiert werden kann. Dabei spielen deine 50kg vermutlich eine kleinere Rolle.
Vermutlich werden unser Konsumverhalten und unsere Ernährungsgewohnheiten keinen so großen Effekt haben wir sind ja auch "nur" 80Mio. Wir sind aber ein "Ideal" für viele Länder mit deutlich mehr Bevölkerung. Da macht es schon einen Unterschied ob es in Indien oder China chic wird sich vermehrt von Fleisch zu ernähren und aufs Radfahren zu verzichten.
Man kann solche Entwicklungen allenfalls beobachten und kommentieren, beeinflussen oder steuern kann man sie wohl nicht. Drum pupst und atmet unbeschwert weiter vielleicht kann man das Kohlendioxid und das Methan bald abscheiden und ganz tief "endlagern". Mit dem aromatisierten Methan wird dann gekocht - alles ein ewiger Kreislauf ;-)
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »mick« (19. November 2012, 17:10)


Salamander

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12

Mittwoch, 21. November 2012, 22:39

In de.rec.fahrrad tauchen regelmäßig Keksperten auf die darlegen, daß Radfahren umweltschädlicher als Autofahren ist. Diese Unmengen CO2 die dabei rausgehechelt werden, der gewaltige Verbrauch an Primärenergie für Duschwasser und Klamottenwäsche nach jeder Fahrt. Ganz schlimm die Erzeugung der Radfahreratzung: neben der CO2-Freisetzung bei der Produktion auch immense Mengen noch klimaschädlicheren Methan... Radfahrer ernähren sich ja auch zu 100 Prozent von Rindfleisch. Janee is klar...

PS & 1/2 OT: Ist das Mösel einklich jemandem bekannt?
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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Harzrandradler

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13

Donnerstag, 22. November 2012, 05:29

In de.rec.fahrrad tauchen regelmäßig Keksperten auf die darlegen, daß Radfahren umweltschädlicher als Autofahren ist. Diese Unmengen CO2 die dabei rausgehechelt werden, der gewaltige Verbrauch an Primärenergie für Duschwasser und Klamottenwäsche nach jeder Fahrt. ...
Na ja, schön rechnen kann man alles. Z.B. wenn man ein voll besetztes 7 Sitzer Kfz mit 7 einzelnen Radlern vergleicht, könnte ich mir schon vorstellen dass da ein Auto Vorteile hat. :hmm:
Allerdings sollte dabei auch nicht unterschlagen werden, wie viel Energie und Ressourcen schon bei der Herstellung eines Autos drauf gehen. Da kann man sehr viel Wäsche für waschen und viele Stunden duschen.

Es geht aber gar nicht darum ob Fahrrad oder Auto. Für beides gibt es optimale und ungeeignete Einsatzzwecke. Mit ner Erkältung fahre ich bestimmt nicht mit dem Fahrrad zum Arzt. Und ÖPNV ist hier bei mir praktisch nicht vorhanden.
Letztlich ist es doch so: jeder Mensch hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck. Um so größer sein Lebensstandart, desto größer die folgen für die Umwelt. Ich bin ja noch nicht per se ein Klimaschützer nur weil ich Rad fahre. Allerdings ist Radfahren die effizienteste Fortbewegungsart - nach dem freien Fall. :D

Gruß
Karl-Heinz

Radsonstnix

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14

Donnerstag, 22. November 2012, 08:36

:fie: Ich hoffe doch, dass sich auch die Autofahrer, die nicht radeln, täglich duschen :ill: . Und das "Aufregen_Meckern_Schimpfen_Rauchen" beim Autofahren ist bestimmt gleichzusetzen mit dem leicht erhöhten Atermzyklus eines trainierten Radlers ... :vain:
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

mick

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15

Donnerstag, 22. November 2012, 16:39

Solang die sich am Ende nicht einäschern lassen oder Pyramiden bauen ist alles in Butter. Apropos Butter, man muss ganz schön viel Kuh haben (Methan) bevor man Butter machen kann.
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

3rd_astronaut

Besserradler

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16

Donnerstag, 22. November 2012, 18:19

Zitat

In de.rec.fahrrad tauchen regelmäßig Keksperten auf die darlegen, daß Radfahren umweltschädlicher als Autofahren ist.
jetzt tu r.m. aber nicht unrecht: die elektroroller sind's, die in wirklichkeit umweltfreundlicher sind aufgrund der enormen fresswut und flatulenzen der strampler ;-)

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