Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Zur Zeit sind keine Benutzer aktiv.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: 2radforum.de - Das Fahrrad-Forum für Radfahrer und Rad. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Gaby

Fehlkonstruktion

Blog - Galerie
  • »Gaby« ist weiblich
  • »Gaby« ist ein verifizierter Benutzer
  • »Gaby« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Düsseldorf

  • Private Nachricht senden

1

Donnerstag, 17. Januar 2013, 12:06

Tips zum fahren bei Schnee?

Hi,

da mir das Autohaus freundlicherweise letzten Mittwoch das falsche Auto zum abholen hingestellt hat, habe ich bisher immer noch kein Auto (5 Türer bestellt, 4-Türer haben sie mir hingestellt inkl. einer falschen Tür, Innenausstattung hab ich dann gar nicht mehr geschaut ob das da wenigstens so war wie bestellt. Hab den Karren logischerweise beim Händler stehenlassen).

So, Autolos heißt es weiter radeln.
Inzwischen schneit es, und es friert, und es ist glatt.

Ich hab natürlich keine Spikereifen oder so drauf (jupp).

Den Weg zu meiner Kollegin zum lernen, durch den Park (vieeeeel Schnee, plattgetrampelt), ging supergut! :)

Der Weg zur Arbeit, am Wald vorbei (viel Schnee, plattgetrampelt, plattgefahren von radlern und wenigstens einem Auto) ging gar nicht :S . Bin nach 1km vom Weg runter auf die Strasse (da ist radeln drauf echt scheiße, 70 erlaubt, die Autos und vor allem viel LKW knallen da mit wenigstens 100 (Autobahn und Autobahnauffahrt in unmittelbarer nähe - Gewerbegebiet).

Ich seh aber radspuren auf dem Rad/Fußweg an der Strasse vorbei, Radler die auch keine Spikes drauf haben die da fahren.

Gibts Tipps, Tricks für Fahren auf Schnee wo vorher schon wer durch ist? (durch "unberührten" Schnee komm ich auch super durch)

Blick ausm Fenster: schneit schon wieder *seufz*

Gaby
Hunde haben Herrchen - Katzen haben Personal

Sysopa

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »Sysopa« ist männlich

Wohnort: Deutschland

  • Private Nachricht senden

2

Donnerstag, 17. Januar 2013, 12:41

Richtig "böse" finde ich "platt getrampelt und Spuren" eigentlich nur, wenn es Tauwetter war und dann nochmal richtig anzieht, so dass die Spuren bretthart werden...

Ansonsten ist es eigentlich eher eine Frage der Reifen und wie Du Deinen Lenker halten kannst und das Gleichgewicht hast. Von den Reifen her entweder möglichst schmale (die sich durch den Matsch durch drücken), oder Ballonreifen, die einfach drüber rollen. Und ja: breite Stollenreifen rollen meist besser, haben aber auch den größeren Widerstand - und damit Kraftaufwand...

Liebe Grüße,
Thomas

OmikronXi

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »OmikronXi« ist weiblich
  • »OmikronXi« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Pullach

  • Private Nachricht senden

3

Donnerstag, 17. Januar 2013, 13:26

Ich seh aber radspuren auf dem Rad/Fußweg an der Strasse vorbei, Radler die auch keine Spikes drauf haben die da fahren.

Gibts Tipps, Tricks für Fahren auf Schnee wo vorher schon wer durch ist?

Ja, der Trick heißt total schmerzfrei oder todesmutig zu sein 8) .
Ich seh hier immer welche Arten von Radler das sind, die mit normalen Reifen fahren, als ob's Sommer wäre. Ich hab keine Ahnung, was denen ihr Geheimnis ist...ich würde mir vor Angst in die Hose machen...aber gut, diese Hardcore-Radler sind auch oft die, die sich weder um Rechts-vor-Links, noch um rote Ampeln scheren ;) .
Jetzt mal im Ernst, ich sehe den Unterschied zwischen mir und meinem Freund...wir fahren beide die gleichen Reifen, normalerweise bin ich schneller...bei schlechten Straßenbedingungen ist dann er schneller. Und das nur, weil er fast keinen Schiss hat. Er fährt einfach, wenn's rutscht dann fängt er es ab, so einfach ist das. Als ich die Spikes noch neu hatte, konnte ich auch total entspannt und locker rumfahren und war deutlich schneller. Mit der Zeit wurde ich dann etwas übermütig, so dass es mich mit den Spikes ordentlich gewaffelt hat, seit dem habe ich wieder Schiss und bin deutlich langsamer. Und je langsamer und verkrampfter ich werde, desto rutschiger wird die Angelegenheit.

Summa Summarum: Keine Angst haben vulgo "sich Eier wachsen lassen" :D

Sysopa

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »Sysopa« ist männlich

Wohnort: Deutschland

  • Private Nachricht senden

4

Donnerstag, 17. Januar 2013, 13:38

Ich seh hier immer welche Arten von Radler das sind, die mit normalen Reifen fahren, als ob's Sommer wäre. Ich hab keine Ahnung, was denen ihr Geheimnis ist...ich würde mir vor Angst in die Hose machen...aber gut, diese Hardcore-Radler sind auch oft die, die sich weder um Rechts-vor-Links, noch um rote Ampeln scheren ;) .


Nanana... nu aber mal die Schubladen im Schrank lassen - ich maß mir auch an, zügig bei Schnee und Eis zu fahren, halte aber an Ampeln und beachte die Verkehrszeichen *rumgrummel*

Jetzt mal im Ernst, ich sehe den Unterschied zwischen mir und meinem Freund...wir fahren beide die gleichen Reifen, normalerweise bin ich schneller...bei schlechten Straßenbedingungen ist dann er schneller. Und das nur, weil er fast keinen Schiss hat.


Könnte es eventuell auch sein, dass er - bei gleichen Reifen - einfach schwerer ist und daher mehr Grip hat?

Er fährt einfach, wenn's rutscht dann fängt er es ab, so einfach ist das. Als ich die Spikes noch neu hatte, konnte ich auch total entspannt und locker rumfahren und war deutlich schneller. Mit der Zeit wurde ich dann etwas übermütig, so dass es mich mit den Spikes ordentlich gewaffelt hat, seit dem habe ich wieder Schiss und bin deutlich langsamer. Und je langsamer und verkrampfter ich werde, desto rutschiger wird die Angelegenheit.


Das allerdings stimmt natürlich - wenn man langsam und verkrampft fährt, ist das nie gut auf dem Rad!

Summa Summarum: Keine Angst haben vulgo "sich Eier wachsen lassen" :D


Wenn Du damit fertig bist - schickst Du dann Bilder davon? Oo


Liebe Grüße,
Thomas
[/quote]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sysopa« (17. Januar 2013, 13:44)


thomaspan

Flachlandradler

Blog - Galerie
  • »thomaspan« ist männlich
  • »thomaspan« wurde gesperrt
  • »thomaspan« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Tespe, Schleswig + anderswo

  • Private Nachricht senden

5

Donnerstag, 17. Januar 2013, 13:48

...bei schlechten Straßenbedingungen ist dann er schneller. Und das nur, weil er fast keinen Schiss hat. Er fährt einfach, wenn's rutscht dann fängt er es ab, so einfach ist das.

Und je langsamer und verkrampfter ich werde, desto rutschiger wird die Angelegenheit.


1.
Genauso ists, Lenker locker in die Hand + los, aber nicht übermütig werden. Ein bisschen Erfahrung abseits des Asphalts schadet hierbei nicht.

2.
Zusätzlich preiswerte Winterreifen - Schwalbe Winter (Spikes nur in der Mitte der Lauffläche) zu ca. 20 EUR.

http://www.google.de/products/catalog?q=…ved=0CF8Q8wIwAg

3.
Noch besser: Händler anquatschen wg. Leihwagen (auf seine Kosten oder auf Kosten des Werks). Schließlich hat mans da verbockt.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

mick

OmikronXi

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »OmikronXi« ist weiblich
  • »OmikronXi« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Pullach

  • Private Nachricht senden

6

Donnerstag, 17. Januar 2013, 13:50

Könnte es eventuell auch sein, dass er - bei gleichen Reifen - einfach schwerer ist und daher mehr Grip hat?

Ne, das ist's eher nicht :o
:D

rautaxe

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »rautaxe« ist männlich

Wohnort: Buchholz in der Nordheide

  • Private Nachricht senden

7

Donnerstag, 17. Januar 2013, 15:02

Gerade bei Matsch und Schnee ist ein Geheimnis: Geschwindigkeit.
Bei höherern Geschwindigkeiten wirken höhere Kreiselkräfte wirken.
Leider hilft das nicht immer *autsch*

Vorsicht ist bei dunkelglänzenden Aspahltflächen:
Die sind nicht unbedingt Nass, sonder häüfig vereist *2.autsch*

Spikes nützen bei Schnee überhaupt nichts, ausser der Schnee ist
plattgefahren und gefroren.

Bei Schnee kommt es auf die Gummimischung und das Profil an.
Hier gibt es z.B. eine schöne Übersicht:
http://www.komponentix.de/onlineshop/ind…interreifen.htm

Sysopa

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »Sysopa« ist männlich

Wohnort: Deutschland

  • Private Nachricht senden

8

Donnerstag, 17. Januar 2013, 15:21

Naja, für "Schnee" brauche ich keine speziellen Reifen (außer vielleicht ein Profil, das nicht ganz arschglatt ist) - aber bei reinem Schnee fahre ich auch mit dem Schwalbe Supreme noch...

Problematisch am Winter sind generell nur Eis und angeschmolzender/überfrorener Schnee - und da helfen generell nur noch Spikes!

Hint: einfach mal ausprobieren, ob es eventuell reicht, nur vorne einen Spikereifen zu montieren... zwar fühlt sich das erstmal komisch an - besonders wenn das Hinterrad durchrutscht beim Anfahren - aber vom Gefühl und auch von der tatsächlichen Sicherheit macht das Vorderrad 90% der "Glatteis-Sicherheit" aus...

Salamander

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »Salamander« ist männlich

Wohnort: Tief im Westen

  • Private Nachricht senden

9

Donnerstag, 17. Januar 2013, 18:56

Vorsicht ist bei dunkelglänzenden Aspahltflächen:
Die sind nicht unbedingt Nass, sonder häüfig vereist *2.autsch*

Nicht nur wenn die dunkel glänzen, sondern auch wenn die zunehmend glitzern. Dann fängt es an zu überfrieren.

Und nicht nur Asphaltflächen. Auch festgefahrene Scheneeflächen, wo es so glänzt. Da ist dann durch Schlupf beim Bremsen oder Anfahren geschmolzener Schnee, der zu Eis gefroren ist. Oder in nicht geräumten Nebenstraßen verschleppte Salzlake, die da verdünnt wird und nicht mehr wirksam ist.

Generell muß man bei Schnee immer Fahrbahn lesen, um zB die schon erwähnten gefrorenen Spurrillen zu erkennen.

PS: "Fahrbahn lesen" sollte man als Zweiradfahrer immer, wenn man alt und sturzfrei durch die Gegend fahren will. Egal ob mit oder ohne Motor unterwegs. Ist bei Schnee nur besonders wichtig.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (17. Januar 2013, 19:04)


mick

KAMPFRADLERINNENMÄZEN

Blog - Galerie
  • »mick« ist männlich
  • »mick« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Unna

  • Private Nachricht senden

10

Donnerstag, 17. Januar 2013, 19:37

Seit einigen Jahren fahre ich nur noch auf Spikes durch den Winter. Leider hat man ja selten das Glück längere Strecken durch blütenweissen, jungfräulichen Neuschnee zu pflügen. Tatsächlich wechseln sich auf meinen Standardstrecken verschiedenste oberflächen ab. Mal zerfahrener Schnee, gerne mit verdeckten Eisflächen, zerfahrener Schnee fährt sich wie Sandweg und besonders unangenehm wenn unter dem Schnee Spuren "eingearbeitet" sind.

Mein Tipp lautet: Kauf Spikereifen und fahr stressfreier ;-)

Ohne Spikes musste ich immer viel konzentrierter Fahren und war hinterher entsprechend müder. Die obligatorischen Umfaller hatte ich auch nur ohne Spikes.
Vorsicht mit den Schwalbe Winter mit reduzierter Spikezahl, die können in der schnellen Kurve keinen ausreichenden Grib bieten.
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

11

Donnerstag, 17. Januar 2013, 20:19

Autolos heißt es weiter radeln.

:nono: Das heißt "autofrei" :pleasantry: :spiteful:

Ich hab natürlich keine Spikereifen oder so drauf (jupp).


Da Schnee nie nur Schnee ist, sondern früher oder später auch glatte Flächen mit sich bringt, wäre das vielleicht eine Überlegung.

Bin nach 1km vom Weg runter auf die Strasse (da ist radeln drauf echt scheiße, 70 erlaubt, die Autos und vor allem viel LKW knallen da mit wenigstens 100 (Autobahn und Autobahnauffahrt in unmittelbarer nähe - Gewerbegebiet).


Jetzt auch? Ich habe bei Schnee immer den Eindruck, die Kraftfahrer passen besser auf mich auf als irgendwann sonst. Bevor ihnen der Bekloppte auf dem Rad noch den Unterboden verkratzt ;)
Hast du ein gutes Rücklicht? Auch am Tage eingeschaltet?

Genauso ists, Lenker locker in die Hand + los, aber nicht übermütig werden.


Hm, so locker wie möglich, so fest wie nötig würde es vielleicht besser beschreiben, oder? Wenn der Reifen auf gefrorene Schneeballen aufläuft, kann das das Vorderrad auch gleich ganz aus der Bahn schlagen. Ich hab schon den Eindruck, die Fuhre gelegentlich mit Kraft auf Kurs halten zu müssen.

Noch besser: Händler anquatschen wg. Leihwagen (auf seine Kosten oder auf Kosten des Werks).


And miss this?!?! 8o 8o 8o

Bei Schnee kommt es auf die Gummimischung und das Profil an.
Hier gibt es z.B. eine schöne Übersicht:
http://www.komponentix.de/onlineshop/ind…interreifen.htm


Der rechte Teil ist leider Stand 2010 oder sowas... der Schwalbe Snow Stud ist leider nur noch als Auslaufmodell und bald gar nicht mehr zu kriegen, der Conti Top Contact Winter sieht inzwischen anders aus, hat eine II am Ende und keine "Mikrospikes" mehr.

Naja, für "Schnee" brauche ich keine speziellen Reifen (außer vielleicht ein Profil, das nicht ganz arschglatt ist) - aber bei reinem Schnee fahre ich auch mit dem Schwalbe Supreme noch...


Ja, aber reiner Schnee ist ja auch nicht Gabys Problem. Durch das jungfräuliche Schneefeld zur Arbeit sind Supremes vielleicht ok, durch den gefrorenen Matsch zurück eher nicht mehr... Spikereifen mit offenem Profil sind meiner Ansicht nach der beste Kompromiss, die sind bei Schnee und auf Glätte besser als Sommerreifen.

Sysopa

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »Sysopa« ist männlich

Wohnort: Deutschland

  • Private Nachricht senden

12

Donnerstag, 17. Januar 2013, 20:31

Zitat von »Sysopa«

Naja, für "Schnee" brauche ich keine speziellen Reifen (außer vielleicht ein Profil, das nicht ganz arschglatt ist) - aber bei reinem Schnee fahre ich auch mit dem Schwalbe Supreme noch...

Ja, aber reiner Schnee ist ja auch nicht Gabys Problem. Durch das jungfräuliche Schneefeld zur Arbeit sind Supremes vielleicht ok, durch den gefrorenen Matsch zurück eher nicht mehr... Spikereifen mit offenem Profil sind meiner Ansicht nach der beste Kompromiss, die sind bei Schnee und auf Glätte besser als Sommerreifen.


Nichts anderes habe ich geschrieben - siehe weiter oben im Thread: Auf reinem Schnee ist es egal (...aber den hat man nicht überall).

Ich fahre im Moment vorne Ice Spiker Pro in 57-622 und hinten Big Apple in 60-622: vorne Grip und hinten Komfort...


Liebe Grüße,
Thomas

FraWie

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »FraWie« ist männlich

Wohnort: südlich von Berlin

  • Private Nachricht senden

13

Donnerstag, 17. Januar 2013, 21:27

Der rechte Teil ist leider Stand 2010 oder sowas... , der Conti Top Contact Winter sieht inzwischen anders aus, hat eine II am Ende und keine "Mikrospikes" mehr.

Auch wenn da keine II steht passt das Bild zur aktuellen Version. Ich fahre ihn und möchte im Winter nichts anderes mehr fahren - auch auf vereisten Wegen.

14

Donnerstag, 17. Januar 2013, 22:04

Auch wenn da keine II steht passt das Bild zur aktuellen Version.


Jo, stimmt. Die Gewichtsangaben allerdings nicht... ?(

Oliver1985

Radpanzerfahrer

Blog - Galerie
  • »Oliver1985« ist männlich

Wohnort: Twistringen

  • Private Nachricht senden

15

Freitag, 18. Januar 2013, 02:03

Bei Schnee und Eis hilft nur sachte und vorrauschauend fahren, vor allem gleichmässig ohne kurz in Wiegetritt und dann ne Vollbremsung hinlegen. Fahre wie im höchsten Gang und versuche nicht zu Bremsen.
Vermindere aussedem den Reifendruck, mit meinen 60 Kilo bin ich vorne bei 1 Bar und hinten vielleicht bei 1,5

Bei Spurrillen helfen nur breite Reifen mit guten Profil. Auf Schnee habe ich richtig Grip, auf Eis hab ich ein problem, deswegen fahre ich so als ob überall Eis ist.

Übe Bremsen, wann Blockiert das Vorderrad? Übe das "ABS" Bremsen und fühle wann das Rad blockiert. Din Körper muss wissen wie er sich verhält nicht das man aus Angst verkrampft und nicht die Bremse lösst.

So fahre ich jeden Tag um die 5 Kilometer seit 10 Jahren unfallfrei. Naja fasst, letzten Sommer hab ich mal gepennt und mir die Statistik versaut. Parkendes Auto... :-/

Edit
Fahre Continental Vapor 26x2.1, vorher den alten Traffic und anschliessend den neuen.
Gruss Oliver

rautaxe

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »rautaxe« ist männlich

Wohnort: Buchholz in der Nordheide

  • Private Nachricht senden

16

Freitag, 18. Januar 2013, 10:21

Zitat von »rautaxe«
Bei Schnee kommt es auf die Gummimischung und das Profil an.
Hier gibt es z.B. eine schöne Übersicht:
http://www.komponentix.de/onlineshop/ind…interreifen.htm



Der rechte Teil ist leider Stand 2010 oder sowas... der Schwalbe Snow Stud ist leider nur noch als Auslaufmodell und bald gar nicht mehr zu kriegen, der Conti Top Contact Winter sieht inzwischen anders aus, hat eine II am Ende und keine "Mikrospikes" mehr.
OOPs, garnicht drauf geachtet, ich hab meine Spikes 2011 gekauft, da war die Tabelle noch aktuell :D

Aber sie sollte eigentlich nur veranschaulichen, das Spikes nicht automatisch bedeutet guten Grip auf Schnee zu haben.
Es kommt eben auch auf die Gummimischung an (OT: z.B. verwendet Schwalbe für den gleichen Reifen z.B. Racing Ralph
unterschiedliche Gummimischungen, die sich mehr auf den Rollwiderstand auswirken, als das Profil) .

Und da hat Michelin mit ihren Winterreifen wohl viel richtig gemacht :thumbsup: .

Mich hats aber bisher immer bei Glatteis gelegt, daher hab ich mir auch Spikes gekauft.

grandsport

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »grandsport« ist männlich

Wohnort: Mössingen-Nord

  • Private Nachricht senden

17

Freitag, 18. Januar 2013, 11:10

Weniger Luftdruck = mehr Auflagefläche, besserer Grip. Aber nicht unter erlaubtes Minimum.
Im Sattel bleiben, sonst bekommt das Hinterrad zu viel Freiheit.
Tempo stabilisiert. Wer zu langsam fährt, handelt sich nur Nachteile ein.
Kurven dagegen mit einiger Vorsicht angehen.
Stabile Lage hilft enorm.
Sportliche Sitzposition (liegend) ist besser, weil du das Vorderrad besser im Griff hast als sitzend.
Ein ausbrechendes Vorderrad kriegt man kaum noch in den Griff, man darf es soweit gar nicht erst kommen lassen.

Spikereifen können helfen, wenn der Untergrund entsprechend ist.
Leichte, "jungfräuliche" Schneedecke fährt sich zwar schwerer, aber sicherer als die Spurrinnen der Autos.

Im Zweifel auf die Straße, da aber dann nicht defensiv fahren. Das bringt dich in Gefahr.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

mick, Sysopa

Gaby

Fehlkonstruktion

Blog - Galerie
  • »Gaby« ist weiblich
  • »Gaby« ist ein verifizierter Benutzer
  • »Gaby« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Düsseldorf

  • Private Nachricht senden

18

Freitag, 18. Januar 2013, 23:42

Huhu,

ich hab den Sattel ein ticken runter, bin ziemlich zügig unterwegs und prall voll sind die Reifen grad nicht. Gut, langsamer als sonst, aber nicht im Schleichmodus halt.

Heute war dann freundlicherweise auch der kombinierte Rad/Fußweg geräumt (einmal schneepflug bitte), so das alle paar Meter nur noch ne kleine Eis-Schneescholle liegt.... :)
und ich bin bisher zwar ab und an gerutscht, auch mal vom Rad gesprungen aber bisher nicht gestürzt oder so...

Drückt mir mal die Daumen: meine Kollegin sagte was von nächste Woche Eisregen....und ich sinnierte so das mir a) nix passiert und b) ich nicht krank werde weil ich c) nächste Woche Prüfung hab und heil und Fieberfrei sein muss vor allem weil ich d) auf mein sinnieren zu hören bekam: "Wirst du krank dann hau ich dich" :D

Gaby
Hunde haben Herrchen - Katzen haben Personal

Pixelschubser

Velosophiestudent im 48. Semester

Blog - Galerie
  • »Pixelschubser« ist männlich

Unterwegs von: Hüben

Unterwegs nach: Drüben

Unterwegs über: Hier, Da und Dort

Wohnort: Kerpen (Vulkaneifel)

  • Private Nachricht senden

19

Sonntag, 20. Januar 2013, 11:15

Samstags und Sonntags bin ich ja immer derjenige, der morgens früh aufbricht, um die Familien und die über 80-jährigen Nachbarn mit frischen Brötchen zu versorgen - selbstverständlich mit dem Rad, weil ich es nicht einsehe, so kurze Strecken (hin und zurück zusammen keine 2 km) mit dem Auto zu fahren. Auf Schnee ist das erst mal auch kein Problem - ein bisschen piano beim Bremsen und in den Kurven, und ansonsten geht's gut. Solange es nur Schnee ist.
Heute früh hat's mich dann zweimal hingeschmissen - als ich aus dem Gartentor fuhr und als ich in die nächste Straße einbiegen wollte. Beim zweiten Mal ging es dann derart schnell, dass ich daraufhin das Fahrrad abgestellt habe und zu Fuß gegangen bin. Schnee auf Eis ist nämlich ohne Spikereifen ein echter Garant für Prellungen, Stauchungen und Knochenbrüche. So sehr ich den Schwalbe Marathon Mondial von seinen fahreigenschaften auch schätze - aber ein Winterreifen ist er nicht - also: lieber seinlassen, wenn man keinen Satz Spikereifen hat...
Gruß: Pixelschubser

"A ship is safe in harbour - but this is not what ships are made for."

kai de cologne

unregistriert

20

Sonntag, 20. Januar 2013, 12:36

Na, dann freue ich mich ja auf den Heimweg heute.
Vittoria Randonneur und handgemessene siebeneinhalb Centimeter Neuschnee scheinen mir keine gute Kombination.
Ich könnte mir aber auch manchmal wirklich in den A**** beißen, weil ich

a) den Wetterbericht ignoriere
b) nie zeitig aus dem Bett komme
c) den Ladestand meiner Akkulampe immer erst am Morgen prüfe, dann wegen b) keine Zeit mehr habe neue Batterien zu suchen und mir mangels a) denke: "Ach was, die Straßen sind ja weitgehend frei. Lässte das Winterrad heute mal stehen und nimmst das mit dem NaDy..." :cursing:

Ähnliche Themen