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Ripple_H

2radfahrer

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1

Mittwoch, 17. April 2013, 19:49

Anfänger sucht Wissen

Hallo!

Ich bin auf dieses Forum gestoßen und schreibe jetzt hier, weil ich ein neues Fahrrad haben möchte.

Ich möchte es gerne soweit mir das möglich ist selber zusammenstellen und -schrauben.

Hier beginnen die Probleme und Fragen, und hier kommt das Forum ins Spiel:
Ich habe keinerlei Fachwissen im Zweiradbereich oder andern mechanischen Themen, möchte dies im Zuge der Fahrradbeschaffung aber ändern. Meine erste Frage ist daher, ob es hierfür hilfreiche Links oder Bücher gibt, womit ich das Ziel selbstständig erreichen kann.
Die Alternative wäre, dass ich mit begabten Menschen aus meinem Umfeld das Zusammenschrauben bewerkstellige, dann müsste ich aber immer noch die Komponenten besorgen, wofür mir wieder das nötige Wissen fehlt. Wenn ich damit lieber in das Kaufberatungsforum gehen sollte - kein Problem!

Das Fahrrad:
Ich möchte ein Fahrrad für (fast) jede Gelegenheit - laut Lexikon also ein Trekkingrad. Dort ist von der "Königsdisziplin" die Rede, bezieht sich das auch auf die Anforderungen bei Konzept & Konstruktion?
Ich habe leider nicht unbgrenzt Zeit für das Projekt, auch beim Geld gibt es irgendwann ein Limit, aber Motivation und Wissbegier sind vorhanden.

Könnt Ihr mir allgemeine oder speziellere Tipps zur Herangehensweise geben? In der Suche habe ich auf Anhieb keine "Anfänger"-Threads entdeckt, ich lass mich sonst auch gerne entsprechend verweisen.

Gruß

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ripple_H« (17. April 2013, 19:56)


Casi2003

stressgeplagter Workaholic

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2

Mittwoch, 17. April 2013, 20:13

Uff, da hast Du Dir was vorgenommen!!!

Also, was die "Königsdisziplin" bzgl. des Trekkingrad angeht, bezieht es sich auf die Einsatzmöglichkeiten. Egal ob es zum Einkauf geht, zur Arbeit, die schnelle Feierabendrunde, egal ob Gelände, Feldweg, oder Straße, ein Trekkingrad kann fast alles.

Hast Du Dir das mit dem Selbstaufbau wirklich gut überlegt???? Gerade wenn Du selber sagst das Du keine große Ahnung hast, ist das Projekt schon fast zum scheitern verurteilt. Und überlege was Du im Vorfeld noch brauchst.

Zudem mußt Du wissen, das ein Selbstaufbau nicht unbedingt günstiger ist als ein Neukauf. Aber ich will Dir nicht den Mut nehmen.
Für ein freies und unabhängiges, und vor allem werbefreies 2radforum!!!! :thumbsup:

"Nicht jeder der ein Trikot anzieht und auf ein Fahrrad steigt ist automatisch gedopt." Gehört beim Braunschweiger Nachtrennen.

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Ripple_H

kylogos

unregistriert

3

Mittwoch, 17. April 2013, 20:49

Ich verstehe die Intention nicht!

Ein Selbstbau wird immer teurer sein, als ein fertiges Rad von der Stange. Ausnahmen mögen die Regeln bestätigen. Die fertigen Räder haben - ab einer gewissen Preisklasse - ein Niveau erreicht, das schwierig zu übertreffen ist.

Warum also willst Dur Dir viel Zeit und Geld ans Bein binden, um hinterher ein mit hoher Wahrscheinlichkeit schlechteres Ergebnis zu erreichen?

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Plattenbiker

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4

Mittwoch, 17. April 2013, 21:39

[nur-mal-so-laut-gedacht]
Wenn ich keine Fahrradahnung hätte und das Schrauben lernen möchte, dann würde ich mir eine gebrauchte Möhre besorgen, und dort das Eine oder andere ausprobieren oder aufrüsten. Das dürfte zum Anfangen echt besser händelbar sein als ein kompletter Neuaufbau.
[/nur-mal-so-laut-gedacht]

Ansonsten: Dir viel Energie und Mut für Dein Projekt :thumbup:
Umwege erweitern die Ortskenntnis

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Ripple_H

5

Mittwoch, 17. April 2013, 22:21

Mach es zu deinem Projekt! :D

Ich finde es gut, dass Ripple sich SENEN Bock selber bauen will. Und ja, es gibt viele Bücher, die einem die Fahrradtechnik erläutern: klick. Da kannste nahezu jedes nehmen, um die Grundbegriffe erläutert zu bekommen. Und es gibt auch und gerade beim Rad sooooooo viele verschiedeneMße zu beachten, damit alles zusammen passt.

Es ist ja nicht der Aufbau und die Teile alleine. Was unter anderem richtig in's Geld geht/ gehen kann, ist die Tatsache, dass du auch Spezialwerkzeug brauchst. Es gibt zwar spezielle Werkzeugkoffer klick, aber damit hast du nur das Grundwerkzeug.

Und ein Eigenaufbau wird wirklich meist teurer als, geplant. Welches Budget hattest du denn gedacht? Und über welchen Zeitraum reden wir? Und bedenke, durch Fehlkäufe zahlt man auch immer Lehrgeld. Das haben wir alle gemacht, die ihre Räder selber bauen.

Ansonsten stehen wir deinem Projekt nicht im Wege und werden auf jeden Fall schriftlich zur Seite stehen.

Gruß Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

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rogger

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6

Mittwoch, 17. April 2013, 22:56

Zuerst einmal:
:willkommen:

Mach es zu deinem Projekt! :D

Das ist doch, wie ich es verstehe, Deine Intention.

Ich habe selbst einiges aus Foren lernen können und fahre ein selbst aufgebautes Fahrrad, welches im Laufe seines Lebens einige Veränderungen und damit auch Verbesserungen erleben durfte.
Wenn es um den Preis der Teile geht, auch gebrauchte Teile kann man nutzen, wenn man weiß, worauf man achten soll.

Und da kommt folgendes zum Tragen:
Ansonsten stehen wir deinem Projekt nicht im Wege und werden auf jeden Fall schriftlich zur Seite stehen.

Aber das kann unter Umständen auch mal langwierig werden.
Wenn Du rasch ein Fahrrad fahren willst, ist ein Neukauf sicher besser, weil schneller und billiger (siehe Werkzeuge)


Ein Selbstbau ist die eigentliche Königsdisziplin.
Uff, da hast Du Dir was vorgenommen!!!

Wenn Du es dennoch selbst bauen willst und die Zeit aufwenden kannst, mach es.
Fahrradbasteln macht einfach auch Spaß, und sich dann mit dem Erbauten zusammen durch die Landschaft zu bewegen sowieso. :thumbup:
Gruß, rogger
------------------------------------
Moderator 2radforum.de


[img]https://winterpokal.rennrad-news.de/images/team/39.png?1676996[/img]

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paulipirat, Ripple_H

7

Mittwoch, 17. April 2013, 23:11

@ ripple

und wenn du es übertreibst, dann endet es irgenwann so klick 8|
Ich habe dafür knapp 1 Jahr gebraucht. Dafür wurden die Teile aber auch weltweit eingekauft.

Wenn es ein stino Trekker werden soll, ist die Teilebeschaffung wohl eher einfach und in vielen Online-Shops realisierbar.

Gruß Bora
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Ripple_H

Ripple_H

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8

Mittwoch, 17. April 2013, 23:12

Vielen Dank für die vielen kritischen und ermunternden Antworten, auf die ich jetzt leider nicht im Einzelnen eingehen kann.

Ich versuche aber einmal, mich etwas konkreter auszudrücken:

Die Intention ist wirklich, mit dem Selbstgebauten Erfahrung zu sammeln und zu wissen, welches Teil kaputt ist, wenn etwas kaputt ist. Das Geld ist zwar wie gesagt auch eine endliche Größe, das ist aber dennoch zweitrangig. Zeitnot ist ebenfalls nicht der springende Punkt (ich benötige nicht jetzt sofort ein gutes Fahrrad), deswegen hatte ich auch gehofft, auf günstige Angebote von Gebrauchtteilen warten zu können. Außerdem hatte ich gedacht evtl. erstmal bei einigen Komponenten günstigere Stangenware zu verbauen um dann öfters Mal nachzurüsten.
Das mit den Spezialwerkzeugen ist allerdings ein Punkt den ich noch nicht beachtet habe, ich habe aber in meinem Umfeld einige Personen, die ich zumindest nach einer Möglichkeit fragen könnte, so etwas mal zu leihen.
Wenn hier jetzt niemand schreit, dass ich das ganze gleich sein lassen soll, und wenn ich auf Hilfe aus dem Forum zählen kann, dann werde ich morgen mal nach den Büchern schauen (vielen Dank @Boramaniac) und mir erst mal ein paar Grundlagen anlesen.

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paulipirat

Salamander

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9

Mittwoch, 17. April 2013, 23:54

Die Intention ist wirklich, mit dem Selbstgebauten Erfahrung zu sammeln und zu wissen, welches Teil kaputt ist, wenn etwas kaputt ist.

Das ist auf jeden Fall ein guter Aspekt. Andere sind mir inzwischen zuvor gekommen, ich wollte noch anmerken falls es um einen Aufbau nach eigenen Vorstellungen geht: es gibt auch Hersteller wo man sich sein Fahrrad teilweise bis komplett konfigurieren kann.

Ohne Erfahrung - auch im mechanischen Bereich - direkt einen Selbstaufbau angreifen, das halte ich für sehr ambitioniert. Nicht unbedingt unmöglich, aber eine Herausforderung. Andererseits ist das nicht rocket-science... Mussst Du abschätzen. Ansonsten schließe ich mich auch an, erstmal mit einem gebrauchten Rad ein Projekt zum Üben starten. Wobei das eine das andere nicht ausschließen muss, es kann nie schaden ein Rad auf Reserve im Stall zu haben.

Das mit den Spezialwerkzeugen ist allerdings ein Punkt den ich noch nicht beachtet habe, ich habe aber in meinem Umfeld einige Personen, die ich zumindest nach einer Möglichkeit fragen könnte, so etwas mal zu leihen.

Auch gut! Ich würde empfehlen, lieber nach und nach das benötigte Werkzeug bei Bedarf zu kaufen. Bei den ganz billigen Werkzeugsets ist viel Ramsch dabei aus dünnem Stanzblech (sowie allgemeines Werkzeug was man eh in besserer Qualität hat). Dann kannst Du auch besser beurteilen, was etwas taugt. Muß ja nicht das Köfferchen von ParkTool sein.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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grandsport

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10

Donnerstag, 18. April 2013, 08:32

Respekt und Unterstützung für jeden, der selbst schrauben will!

Hast du ein Rad, Ripple_H?
Falls ja und es nicht der totale Müll ist, schraub daran ein bisschen rum. Dann wirst du "warm" mit der Angelegenheit.

Falls nein, hol dir ein günstiges gebrauchtes und schraube dran rum.
Dann musst du nicht ALLES schrauben können, bis du überhaupt fahren kannst.
Dann schraubst du, wo du musst oder willst und fährst wieder - und weißt sofort, ob es das gebracht hat.

So sammlest du mit der Zeit soviel Wissen und Erfahrung, dass es irgendwann für ein ganzes Rad reicht.
Die Planung eines solchen bedarf nämlich nicht nur technischen Wissens, sie braucht auch eigene Fahr-Erfahrung. Was du brauchst, hängt davbon ab, wo du fahren willst und was du vom Rad erwartest.
Stahl- oder Alurahmen, Feder- oder Starrgabel, Stahl- oder Alugabel, schwer belastbarer Gepäckträger oder eher nur für "kleine Notfälle", für welche Lichtverhältnisse, für welche Wetterverhältnisse?
Ich habe das jedenfalls nicht einfach mal so gewusst. Ich wollte immer schnell fahren und mich nicht vom Wetter beeindrucken lassen. Aber was ich dafür gebraucht habe, wusste ich deshalb noch lange nicht.

Dann habe ich mri ein Komplettrad gekauft (nicht ganz günstig...) und inzwischen soviel dran ersetzt, getauscht, ausprobiert, dass es jetzt "mein" Rad ist. Und mit diesem Wissen habe ich mir schließlich mein RR neu aufgebaut. Das ist mal so richtig "mein Rad" - deshalb nur Mut beim Selbstaufbau. Das ist geil.
Aber es braucht neben der Zeit zum Schrauben und Wissen erwerben vor allem Zeit, um Erfahrung zu bekommen.

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rautaxe

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11

Donnerstag, 18. April 2013, 09:56

Das meiste wurde schon gesagt.
Was IMHO noch fehlt ist
1. ein guter Montageständer
( Ich hänge das Fahrrad mit Haken an die Decke, hat den Nachteil,
dass man nicht am Sattel oder Lenker arbeiten kann)
Es ist einfach bequemer und praktischer, wenn man auf Augenhöhe Arbeiten kann
2. gutes Licht von allen Seiten (zusätzlich nutze ich ab und zu noch eine Stirnlampe,
aber auch nur weil ich die Habe und meine Raumbeleuchtung noch nicht optimal ist).

Aber Achtung, das kann auch zur "Sucht" werden :D
Mein Händler hat letztens zu mir gesagt: Dein Fahrrad ist doch nie fertig *grummel* :D

grandsport

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12

Donnerstag, 18. April 2013, 10:11

Zitat von »rautaxe«

Mein Händler hat letztens zu mir gesagt: Dein Fahrrad ist doch nie fertig

Ist es denn dazu da, jemals fertig zu sein?
Weiterschrauben
Weiterfahren
Weiterschrauben
Weiterfahren
Weiterschrauben
Weiterfahren
Weiterschrauben
Weiterfahren...

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rautaxe

liberator

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13

Donnerstag, 18. April 2013, 12:50

weiterschrauben...
weiterfahren...
weiterschrauben...
weiterfahren...

The big wheel keeps on turning...

Inzwischenbin ich so weit, dass ich überhaupt keine Lust mehr hätte, mir ein neues, fertiges Fahrrad zu kaufen, für mich persönlich würde ich nur noch selbst zusammenbauen. Und selber einen Rahmen löten wäre auch mal ein Ding. Unter Anleitung natürlich...

es macht süchtig :rad:

aso, bevor ichs vergesse, bei einem beschränkten Budget wäre das erste, was ich sparen würde, eine Federgabel.
Im Vergleich habe ich ein Stahl Koga-Miyata ohne und ein Alu-Staiger mit Federgabel, auf gleicher Strecke bei den selben Laufrädern und identischer Vorbau-Lenker-Sattelstützenaustattung konnte ich keinen Grund finden, noch einmal ein gabelgefedertes Rad zu kaufen.
Was ich beim Bauen ja eine der schwierigsten Aufgaben finde, ist das Einstellen des Gabelspiels, was ich bei einer Federgabel noch eine Nummer härter finde.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »liberator« (18. April 2013, 13:03)


grandsport

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14

Donnerstag, 18. April 2013, 13:31

Hier in diesem Forum um Tipps zum Selberschrauben zu fragen, ist ja, wie einen Fixer nach Besteck zu fragen.
Frag niemals einen Süchtigen, das wird nur teuer.

Der Gedanke, ich könnte mir mal wieder ein komplettes Fahrrad kaufen, ist für mich heute auch völlig merkwürdig.
Bei diversen Kaufberatungen geht es mir schon so, dass ich oft denke, "scheißegal, wenn der Rahmen geometrisch passt, kauf doch, ändern kannste immer noch".

Ein Freund hat sich mal eine ältere Vespa gekauft, voll funktionstüchtig, lief wie eine 1. Zu Hause hat er sie komlett(!) auseinander genommen. "Ich wollte halt mal sehen, wie die funktioniert." Dann hat er sie wieder zusammengeschraubt (ohne Anleitung, ohne sich etwas aufgeschrieben oder -gezeichnet zu haben) und ist wieder gefahren. Damals habe ich ihn für vollkommen freakig, aber vor allem für total bescheuert gehalten. Heute finde ich das nachvollziehbar und vernünftig. Wenn unterwegs mal was passiert, weiß er gleich, woran es hängt.

Von daher wäre das auch eine Idee, das Schrauben zu lernen: Ein Rad kaufen und mal ganz zerlegen.

Beim Werkzeug ist das dann natürlich so ne Sache. Dann brauchst du auch schon gleich viel.

Ist aber die Frage, wie tief du in die Materie eindringen willst:
Willst du auch schon Steuersätze (de-)montieren oder reicht es dir fürs Erste, sie einstellen zu können? Willst du Laufräder bauen oder so etwas erstmal dem Fachhandel überlassen?

rautaxe

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15

Donnerstag, 18. April 2013, 14:37

Schwierig wird es auch immer wieder Ausreden für die Frau zu erfinden, warum man dieses oder jenes unbedingt braucht. :D
Und noch schwieriger ist, dann für dich selber ein Ausrede zu finden, warum man das braucht. ;)

Hallo, ich bin der Axel und
Schraubsüchtig ...


PS: und die Frauen sagen eh nur aus Mitleid ja: "Jetzt hat er sich soviel Mühe gegeben,
eine Ausrede zu erfinden. Und solange er im Keller bei seinem Fahrrad ist, kann er auch nicht fremd gehen." :love:

Salamander

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16

Donnerstag, 18. April 2013, 19:37

Was IMHO noch fehlt ist
1. ein guter Montageständer
( Ich hänge das Fahrrad mit Haken an die Decke, hat den Nachteil,
dass man nicht am Sattel oder Lenker arbeiten kann)

Längere Ketten :D


Es ist einfach bequemer und praktischer, wenn man auf Augenhöhe Arbeiten kann

Auf jeden Fall, die Arbeitshöhe kann man mit längeren Ketten auch gut variieren. Um Vorbau und und Sattel einzustelllenn muß man eh in Längsrichtung peilen, das geht auf dem Boden besser. Ebenso Lenker, Klingel und Griffe einstellen. Bleiben Abeiten an den Zügen, das geht auch wenn das Rad an Haken hängt.

Was Montageständer angeht, da hab ich lieber Ketten als so ein wackeliges Dreibein. Ist aber auch Geschmackssache.
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rautaxe

Miss Montage

Nachteule

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17

Donnerstag, 18. April 2013, 19:38

Ich finde die Idee lobenswert, auch wenn ich mir keinen Selbstaufbau zutraue. Halte Ausschau nach dem perfekten gebrauchten Rahmen für Deine Anatomie und arbeite Dich langsam voran. Ich finde Selbsthilfe-Werkstätten optimal, um sich Tipps zu holen und Spezialwerkzeug gestellt zu bekommen.

18

Donnerstag, 18. April 2013, 20:00

Willkommen auch von mir (der ich nur rumschraube und noch nicht selbst aufgebaut habe)!

Den Tipp von MissMontage kann ich nur unterstreichen, da ist sie mir ein paar Minuten zuvorgekommen. Sowas wird es in Hamburg sicher geben.

Wenn du dir mal einen Überblick verschaffen möchtest, schau doch mal hier oder - sehr detailliert - hier. Sind Beschreibungen zu Rennrädern, die ich mir mal gebookmarked hatte, aber vieles sollte übertragbar sein.

Harzrandradler

Scoterbiker

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19

Samstag, 20. April 2013, 21:11

Willkommen im Forum!
Beim Aufbau eines Rades wird in der Regel weniger Spezialwerkzeug benötigt als bei der Wartung. Kettennieter oder Zahnkranzabzieher benötigt man beim Zusammenbau beispielsweise erst mal nicht.
Als teuerstes Werkzeug würde ich den Drehmomentschlüssel nennen.
Planfräswerkzeuge benötigt man wenn man Rahmen und Gabeln einzeln kauft. Sparen kann man sich die wenn man fertige Rahmen/Gabelkits vom Hersteller kauft.
Einspeichen von Laufrädern ist ohne einen Zentrierständer praktisch nicht möglich.
Wenn Laufräder aber bereits fertig eingespeicht gekauft werden, kann man sich den auch erst mal sparen.
Empfehlen würde ich aber auch erst mal bei einer Selbsthilfewerkstatt rein zu schauen. Der ADFC Hamburg hat dazu eine schöne Übersichtseite. Uups, das war schon verlinkt. ;-)
Gruß
Kalle

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Harzrandradler« (20. April 2013, 21:17)


20

Sonntag, 21. April 2013, 10:21

Kettennieter ... benötigt man beim Zusammenbau beispielsweise erst mal nicht.


Dann aber keine Shimanokette bestellen ;)