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grandsport

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21

Montag, 22. April 2013, 09:55

Zitat von »Harzrandradler«

Planfräswerkzeuge benötigt man wenn man Rahmen und Gabeln einzeln kauft. Sparen kann man sich die wenn man fertige Rahmen/Gabelkits vom Hersteller kauft.

Das ist eine Frage des Herstellers. Schön allerdings wäre es, es würde stimmen. Beim Steuerrohr ist das wohl weitgehend der Fall, aber letztens sagte mir ein Werkstatt-Chef, es sei unvorstellbar, wie viele Rahmen nicht plangefräst bei ihnen ankämen (Tretlager).

Zitat von »Harzrandradler«

Einspeichen von Laufrädern ist ohne einen Zentrierständer praktisch nicht möglich.

Meine ersten Laufräder habe ich im Rahmen eingespeicht und zentriert. Die Bremsen waren meine Zentrieranzeige. Liefen 14 Jahre ohne Stress. Danach habe ich mir neue gebaut, aber die alten waren nicht hin.

Zitat von »Harzrandradler«

Wenn Laufräder aber bereits fertig eingespeicht gekauft werden, kann man sich den auch erst mal sparen.

Dein Wort in des Herstellers Ohr. Bei manchen Händlern stimmt das, keine Frage. Aber Laufräder von der Stange sind das erste, was ich mir sehr genau anschauen würde. Sauber zentriert, ja. Aber die Speichenspannung ist allzu oft mehr als mäßig.

3rd_astronaut

Besserradler

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22

Montag, 22. April 2013, 18:14

also ich bin kein schrauber (besser gesagt, ich hasse schrauberei :monster: ), aber der erste schritt eines selbstaufbaus (und für mich der einzig in frage kommende grund) ist ja, die eigenen wunschteile herauszuarbeiten. dafür traue ich büchern nicht die notwendige aktualität zu, dazu würde ich eher in foren lesen.

aber prinzipiell bin ich ein freund von grundlagenwissen, daher will ich den nutzen eines (guten!) fahrradtechnikbuchs gar nicht in frage stellen.

Harzrandradler

Scoterbiker

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23

Montag, 22. April 2013, 21:58

Meine ersten Laufräder habe ich im Rahmen eingespeicht und zentriert. Die Bremsen waren meine Zentrieranzeige. Liefen 14 Jahre ohne Stress.
Ich sage es ja auch immer: Zentrieren wird überbewertet, 1mm-2mm sind noch keine 8. :D ;)
Dass (leider häufig notwendige) nachziehen von Speichen an Neurädern ist aber normal kein Ding und benötigt keinen Zentrierständer.
Aber auch die wenigsten Händler wissen wie viel Spannung sie auf die Speichen bringen (müssen) oder besitzen gar ein entsprechendes Messgerät.

Es gibt übrigen auch Händler die ihren Kunden erlauben ihr Rad in ihrer Werkstatt unter Anleitung selbst zu bauen. Die meisten Teile müssen dann aber auch dort bezogen werden. Wenn man aber zu dieser Jahreszeit damit ankommt, fliegt einem bestimmt der ölige Putzlappen ins Gesicht. :D Das wäre eher was für den Winter.

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thomaspan

grandsport

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24

Dienstag, 23. April 2013, 07:56

Zitat von »Harzrandradler«

Ich sage es ja auch immer: Zentrieren wird überbewertet, 1mm-2mm sind noch keine 8.

2 mm sind eine 16, mein Lieber! :) Sowas wird rausgezogen. Aber auch dafür reichen die Bremsen als Orientierung.

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Boramaniac

rautaxe

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25

Dienstag, 23. April 2013, 15:05

Zitat von »Harzrandradler«

Ich sage es ja auch immer: Zentrieren wird überbewertet, 1mm-2mm sind noch keine 8.

2 mm sind eine 16, mein Lieber! :) Sowas wird rausgezogen. Aber auch dafür reichen die Bremsen als Orientierung.

Außer man ist so blöd und kapiert nicht, dass das Schleifen von der anderen Seite der Bremse kommt :nono: :dash:
Also raus aus den Rahmen und rein in den Zentrierständer,
um die gefühlten 16 mm wieder raus zu bekommen.
Dafür ist jetzt kein Seiten- und Höhenschlag mehr vorhanden. Und die Spannung stimmt auch. :D

Ripple_H

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26

Mittwoch, 24. April 2013, 14:58

So, ohne hier die laufende Diskussion unterbrechen zu wollen:
Ich habe mir die beiden kleinsten zum Thema erhältlichen Bücher ausgeliehen (Smolik: Kleine Fahrradtechnik, und Schmellenkamp: Fahrradfahren Ultraleicht) und einmal durchgeblättert.
Außerdem habe ich mir einige Seiten und die Wikipedia näher angeschaut. Dort ist z.B. ein Unterschied zu dem von mir im Eingangspost genannten Trekkingrad und dem Reiserad genannt (hier im Lexikon auch, das habe ich übersehen). Jedenfalls ist das Reiserad doch eher dasjenige, welches.

Dann bin ich bei der Lektüre darüber gestolpert, dass es wohl auf Grund meiner Statur (173 cm, 60kg) und der weltweit besseren Verfügbarkeit eher 26" sein sollten - habe ich das richtig verstanden? Gibt es da konkrete Vorschläge? Optisch spricht mich z.B. so etwas an: http://www.ebay.de/itm/ROHLOFF-Trekking-…=item27d2123f78

Ob Stahl oder Alu kann ich momentan noch nicht wirklich entscheiden, auch bei der Reifenbreite fehlen mir noch Angaben und Werte (für hauptsächlich Straßenfahrt mit regelmäßigen Abstechern auf Feldwege).
Bei der Schaltung denke ich an die 14er Rohloff und an V-Bremsen.

Die Geschichte mit den Selbsthilfewerkstätten werde ich auf jeden Fall in Anspruch nehmen, lediglich für das Zusammenstellen habe ich bisher noch niemanden, der sich mit mir hinsetzt. Daher muss ich weiterhin hier im Forum um Ratschläge an den Anfäger zwischen dem Fachsimpeln unter Profis bitten ;) .

Casi2003

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27

Mittwoch, 24. April 2013, 18:45

Also wenn Du in die Richtung Reiserad gehen willst, dann halte ich das hier schonmal für eine sehr gute Basis:

http://www.ebay.de/itm/26-Spezialized-Ha…=item51abdf1d7c


Vorausgesetzt der Rahmen passt Dir!!!!

Gut, das Rad hat jetzt eine Kettenschaltung, aber der Umbau auf Rohloff müßte eigentlich möglich sein. Wobei ich vielleicht auch die 2x8er Alfine in Betracht ziehen würde. Aber zu der Alfine kann Dir Bora sicherlich mehr zu sagen. Auch ob es möglich ist 3x8 zu fahren. Hätte den Vorteil das Du die Kurbel weiter nutzen kannst.
Für ein freies und unabhängiges, und vor allem werbefreies 2radforum!!!! :thumbsup:

"Nicht jeder der ein Trikot anzieht und auf ein Fahrrad steigt ist automatisch gedopt." Gehört beim Braunschweiger Nachtrennen.

Harzrandradler

Scoterbiker

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28

Mittwoch, 24. April 2013, 21:06

26er gelten tatsächlich als leichter zu beschaffendes Reifenmaterial außerhalb Europas. Andererseits fährt man als out-of-the-civilisation Reiseradler ja eher mit Pannen geschützten Mänteln, hat mindestens einen Satz Faltreifen und Ersatzschläuche dabei.
Ich bin der Meinung dass 26er einfach mehr Last vertragen und seltener zum Speichenbruch neigen. Muss nicht stimmen, habe aber so die Erfahrung gemacht.
Ein MTB/ATB ist meines Wissens nach aber ein eher ungeeignetes Reiserad. Echte Reiseräder sind eher etwas länger gebaut, damit die Fersen nicht an die Packtaschen stoßen. Außerdem passen da auch noch Schutzbleche zwischen Rahmen und Reifen.
Ob Stahl oder Alu ist ein Glaubensstreit! :D
Schöne Seite für Stahlräder
Beim Hersteller Velotraum finden sich sowohl Stahl als auch Aluramen.
Bricht bei Stahl der Rahmen, findest Du auch in tiefster Chinesischer Provinz jemanden der ihn zumindest provisorisch schweißen kann. Alu oder Carbon beenden vermutlich dort die Fahrt.
So gerne ich die Rohloff selbst auch besitzen würde, hat sie doch einen konstruktiven Schwachpunkt (Nabenflansch) der Reiseradlern schon oftmals zum vorzeitigen Abbruch der Reise gebracht hat.

Wichtiger als alles andere bei einem Rad sind aber zwei Dinge: Man muss sich wohl fühlen auf dem Rad, also die Geometrie muss stimmen, und der Sattel muss passen!
Gruß
Kalle

Ripple_H

2radfahrer

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29

Mittwoch, 24. April 2013, 21:08

Danke @Casi , leider hab ich deine Antwort zu spät gelesen, nu isses weg, und das auch noch so günstig ... ;(

@Harzrandradler: Dir auch dankeschön. Gibt es denn einen geeigneten 26" Stahl Rahmen, der lang genug ist und die richtige Geometrie für mich hat und dazu noch relativ leicht ist?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ripple_H« (24. April 2013, 21:12)


Casi2003

stressgeplagter Workaholic

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30

Mittwoch, 24. April 2013, 22:11

Da hab ich nicht wirklich drauf geachtet, sorry. Aber wenn Dir sowas als "Grundgerüst" zusagt, Ibäh ist voll mit Rädern. Und wie gesagt, die Rahmengeometrie ist sehr wichtig. Denn man muß sich auch auf dem Rad wohl fühlen.
Für ein freies und unabhängiges, und vor allem werbefreies 2radforum!!!! :thumbsup:

"Nicht jeder der ein Trikot anzieht und auf ein Fahrrad steigt ist automatisch gedopt." Gehört beim Braunschweiger Nachtrennen.

31

Donnerstag, 25. April 2013, 07:58

So gerne ich die Rohloff selbst auch besitzen würde, hat sie doch einen konstruktiven Schwachpunkt (Nabenflansch) der Reiseradlern schon oftmals zum vorzeitigen Abbruch der Reise gebracht hat.

Das hätte ich jetzt aber gerne mal belegt.
Grüße
Alltagsradler

grandsport

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32

Donnerstag, 25. April 2013, 08:26

Zitat von »Harzrandradler«

Bricht bei Stahl der Rahmen, findest Du auch in tiefster Chinesischer Provinz jemanden der ihn zumindest provisorisch schweißen kann.

Das Gerücht hält sich und hält sich und hält sich - aber es bleibt ein Gerücht. Bei alten Stahlrahmen und schweren Baumarkt-Stahlungetümen trifft das auch noch zu. Aber ein moderner Stahlrahmen, dünnwandig und konifiziert (muss noch lange nicht das höchste Niveau filigranen Stahlbaus a la Tommasini sein) macht beim chinesischen Provinzschweißer eine ganz schlechte Figur. Zumindest bekommt er sie. Da wird der Rahmen höchstens provisorisch endversorgt...

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Anrados

33

Donnerstag, 25. April 2013, 08:30

Wobei ich vielleicht auch die 2x8er Alfine in Betracht ziehen würde. Aber zu der Alfine kann Dir Bora sicherlich mehr zu sagen. Auch ob es möglich ist 3x8 zu fahren.


Die Nabe hält keine Entfaltung unter 2 Metern aus - weder laut Datenblatt, noch wohl in der Realität. Damit dürfte der 3x8-Plan an sich gegessen sein, es sei denn man will "oben rum" eine Übersetzung für 70 km/h oder sowas realisieren. Ein kleines Blatt mit 24 Zähnen und ein 18er oder 20er Ritzel geben der Nabe jedenfalls schnell den Rest.

Bricht bei Stahl der Rahmen, findest Du auch in tiefster Chinesischer Provinz jemanden der ihn zumindest provisorisch schweißen kann.


Das dürfte nur dann zutreffen, wenn wir nicht von (stark) konifzierten Stahlrohren (also solchen, die in der Mitte deutlich dünnwandiger sind als an den Enden) sprechen. Also nicht irgendwelche edlen Rohrsätze suchen, sondern das Modell Ofenrohr :D

Wenn MTB-Geometrie als Reiseradgrundlage gewünscht ist, könnte man sich diesen Intec-Rahmen mal ansehen. Mir ist der allerdings zu kurz (Oberrohr, nicht Kettenstrebe). Und ich meine _richtig_ zu kurz... hier sollte man vor dem Selbstaufbau eine Vorstellung haben, was man bevorzugt.

liberator

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34

Donnerstag, 25. April 2013, 16:11

Mit einem Viertelkilo Polyester und ein paar Glasfasermatten kriegt man jeden, ich wiederhole: JEDEN, Rahmen wieder provisorische zusammen geflickt. Wenn Deine Reise also bei Köln vorbeiführt und zufällig irgendwo in der Provinz zwischen Köln und Bonn Dein Rahmen bricht, komm vorbei, ich flicke ihn wieder, dass Du wenigsten bis zum nächsten Radladen kommst, um Dir ´nen neuen zu kaufen.

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Anrados

Salamander

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35

Donnerstag, 25. April 2013, 19:26

Wenn MTB-Geometrie als Reiseradgrundlage gewünscht ist, könnte man sich diesen Intec-Rahmen mal ansehen. Mir ist der allerdings zu kurz (Oberrohr, nicht Kettenstrebe). Und ich meine _richtig_ zu kurz... hier sollte man vor dem Selbstaufbau eine Vorstellung haben, was man bevorzugt.

Aus genau diesem Grund kann ich nur nochmals wiederholen, erstmal ein gebrauchtes Rad besorgen, technisch überholen und evtl was verändern. Hier zeigt sich ganz deutlich, Erfahrung kommt buchstäblich von er-fahren. Auch wenn jemand so fit ist, daß aus der Literatur theoretisch alles richtige rauszgezogen werden kann: praktisch lassen sich so andere Geometrien wegen nicht-durchschnittlicher Körperproportionen nur schwer abschätzen. Und merkwürdige individuelle Vorlieben gar nicht.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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Ripple_H

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36

Dienstag, 7. Mai 2013, 07:50

Aus genau diesem Grund kann ich nur nochmals wiederholen, erstmal ein gebrauchtes Rad besorgen, technisch überholen und evtl was verändern.


Ok. Ich bin inzwischen soweit, auch das zu versuchen. Wäre hiervon (trotz teilweise fehlender Angaben) etwas eine mögliche Ausgangsbasis?

http://www.ebay.de/itm/MTB-ATB-Reiserad-…=item257d6cbd75

http://www.ebay.de/itm/26-Trek-Single-93…=item51ac99bb0a

http://www.ebay.de/itm/Fahrrad-Raleigh-M…=item4d0c31a758

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View…em=350784778622

grandsport

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37

Dienstag, 7. Mai 2013, 08:04

Wenn's ums Schrauben geht und die Hoffnung, daraus Dauerhaftes zu produzieren, hängt letztlich alles am Rahmen. Alles andere kann man ja austauschen. Vorausgesetzt die Rahmenhöhe stimmt, würde ich mir das TREK genauer anschauen.
Stimmt die Rahmenhöhe nicht, wäre es vielleicht ein Projekt für jemanden aus dem Bekanntenkreis. Jetzt kommt's ja erstmal aufs Schrauben an.

An diesem TREK kann man übrigens wunderbar sehen, was mit einem Rad passiert, das zu klein für seinen Fahrer ist...
Bei den anderen Rädern erkennt man ziemlich wenig. Um die rahmenqualität einigermaßen einschätzen zu können, ist es hilfreich, Rohrverbindungen und Ausfallendenanbringung zu sehen. Ist hier aber nicht der Fall.

liberator

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38

Dienstag, 7. Mai 2013, 12:22

Ich persönlich würde das Trek nehmen, (das war damals eines meiner Traumbikes), der Rahmen war damals höherwertig, die STX-Komponenten sind nach heutigem Maßstab wohl zwischen Deore und LX. Jedenfalls sehr robust und ganz gut anzufassen, hatte davon mal ein paar auf Lager.
Ergo: Guter Rahmen, mittelmäßige aber brauchbare Komponenten, wird nicht unter 150,- weggehen.
Die anderen fand ich nicht so gut.
Edith sagt: Cantileverbremsen sind zum üben sehr gut, finde ich einfacher als V-Brakes. Gut eingestellt reicht die Bremswirkung auch für Überschläge :crazy:
Nochma Edith nach genauerer Betrachtung: Kettenblätter sehen gut runter, aus, eher well done als medium, Ritzel hinten sehen rech frisch getauscht aus, Kette ist schwarz, also kein Urteil möglich. Die Kettenblätter kann man tauschen, ohne die Kurbel zu demontieren, reicht ein Inbus, kein Spezialwerkzeug. Würde mit ca 50,- für die Erneuerung der Kettenblätter rechnen.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »liberator« (7. Mai 2013, 12:51)


Draht_Esel

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39

Dienstag, 7. Mai 2013, 21:57

Ich würde mir als erstes pragmatisch die folgende Frage (scheint mir bisher nicht der Schwerpunkt deiner Überlegungen gewesen zu sein) stellen :

Was erwarte ich von meinem Rad? : Möchte ich damit einmal die Woche zur Eisdiele um die Ecke oder jeden Tag 20km zur Arbeit? Nur bei Sonnenschein oder auch bei Mistwetter? Reisen, Rasen oder Cruisen? Fahre ich im Flachland oder in den Bergen? Ist das Rad (auch)ein Lastesel oder vor allem ein Sport-/Freizeitgerät? Form-follows-function oder geile Optik sticht alles?

Wenn Du dir diese Fragen (vielleicht fallen dir ja noch andere ein) selbst ehrlich beantwortest und dich etwas mit der Materie auseinandersetzt, wirst du dem Ziel des für dich perfekten Rades stückweise näher kommen.

Ein paar Beispiele:

-An einem Flachlandrad sind Scheibenbremsen so überflüssig wie ein Kropf.
-Wenn Du gerne im Wiegetritt beschleunigst solltest du auf Dämpfung verzichten oder zumindest eine Version mit Feststeller verbaut haben. Wenn du viel Feldwege fährst hat sie aber durchaus ihre Daseinsberechtigung.
-ein Rad ohne Gepäckträger mag vielleicht gut aussehen, aber eine Befestigungsmöglichkeit für Satteltaschen erhöht den Nutzwert um ein vielfaches (die armen Kerle, die unter ihren Rucksäcken schwitzen tun mir immer soo leid *g*)
- bevorzugst du eine entspannte aufrechte Sitzhaltung oder soll es eher sportlich-und-mit-dem-Messer-zwischen-den-Zähnen vorangehen? Die Geometrie ist schon wichtig. Ich habe drei Trekkingräder, die sich alle komplett unterschiedlich fahren. In Autofahrer-Dimensionen gesprochen: zwischen Fiat Panda, Bj. 1986 und Golf GTi ist da alles bei.

etc. pp.

Gruß,
Olli

Ripple_H

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40

Mittwoch, 8. Mai 2013, 08:42

Hey!

Also im Grunde dachte ich, dass mit der Angabe "Reiserad" die meisten Aspekte schon geklärt seien. Aber sicherlich gibt es auch in dem Bereich Unterschiede. Ich möchte das Rad außerdem auch bei kleineren Touren in der Stadt nutzen können, weniger (aber auch) auf Feldwegen.
Nach der Lektüre der Bücher und des Forums bin ich bei folgendem Konzept gelandet (gerne ergänzen):

- 26 " Stahlrahmen, Rahmenhöhe (?)
- keine Federgabel
- natürlich Gepäckträger
- Rohloff 14
- V-Brakes oder Cantilever

Die Farbe sollte pink oder gold sein, aber ansonsten gilt "form follows function" ;)

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