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41

Mittwoch, 8. Mai 2013, 08:55

-An einem Flachlandrad sind Scheibenbremsen so überflüssig wie ein Kropf.


Auch im Flachland muss man sich mit Scheibenbremsen keine Sorgen um seine Bremsflanken machen und steht bei Nässe schneller.

Draht_Esel

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42

Mittwoch, 8. Mai 2013, 11:00

Hey!

Die Rohloff 14 ist natürlich schon was feines und wäre für mich die einzige Alternative zur Kettenschaltung. Ich weiss ja nicht, wo deine finanzielle Schmerzgrenze liegt, aber meine ist bei etwa 800 Euro nur (!) für die Nabe bei weitem überschritten.

Rahmenhöhe lässt sich recht einfach ermitteln, z.B. hier:

http://www.zweiradcenter-stadler.de/prae…men/rahmen2.htm

@Goradzilla: Die heutigen V-Brakes sind so ausgereift, dass man auch bei Regen keine langen Bremswege fürchten muss. Und bevor man die Reifenflanken im Flachlandbetrieb durchgebremst hat ist sowieso schon lange ein neues Laufrad fällig, selbst bei Alltagsbetrieb im Schmuddelwetter. Für mich definitiv nur unnötiges Gewicht, Verkomplizierung und Kostenfaktor.

liberator

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43

Mittwoch, 8. Mai 2013, 11:04

Habe gestern einen Pulverbeschichtungsbetrieb besucht, für Rahmen und Gabel Pulvern (und vorher schonend entlacken) mit Grundierung esw etc 120,-. Pink war möglich. Goldfarben wird wohl schwieriger, weil die wegen Klarlackproblemen keine Metallicpulverungen mehr machen (was ich dämlich finde, weil ich genau das Orangemetallic haben möchte,das die nicht mehr pulvern, merde). Also, wenn Du nicht gerade selber lackieren möchtest, kann ich pulvern empfehlen, mein bereits gepulvertes Rennrad hält seit vier Jahren...

Zu den Scheibenbremsen: für einen Anfänger kaum was zum selberbasteln.

44

Mittwoch, 8. Mai 2013, 11:19

@Goradzilla: Die heutigen V-Brakes sind so ausgereift, dass man auch bei Regen keine langen Bremswege fürchten muss. Und bevor man die Reifenflanken im Flachlandbetrieb durchgebremst hat ist sowieso schon lange ein neues Laufrad fällig, selbst bei Alltagsbetrieb im Schmuddelwetter. Für mich definitiv nur unnötiges Gewicht, Verkomplizierung und Kostenfaktor.

Was wäre denn ein Grund für neue Laufräder, wenn nicht durchgebremste Flanken? Mir fällt da nix anderes ein. Meine (vorletzten) Felgen waren nach ca 25000 km = 2 Jahre durchgebremst, die aktuellen werden wohl deutlich länger halten (CSS-Beschichtung).
Grüße
Alltagsradler

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Alltagsradler_2« (8. Mai 2013, 13:02)


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3rd_astronaut

45

Mittwoch, 8. Mai 2013, 11:20

Die Farbe sollte pink oder gold sein, aber ansonsten gilt "form follows function" ;)

Nicht wirklich, oder? Das gibt ja ganz bösen Augenkrebs.
Grüße
Alltagsradler

liberator

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46

Mittwoch, 8. Mai 2013, 11:52

ich würde sagen, ein Grund für den Laufrädertausch sind durchgebremste Flanken.
Alle anderen Gründe gelten auch für scheibengebremste Laufräder.
Gibt es inzwischen Scheibenbremsen, die man so einstellen kann, dass sie nicht schleifen?

Pink ist punk.

47

Mittwoch, 8. Mai 2013, 13:34

Gibt es Scheibenbremsen, die schleifen? ;)

Draht_Esel

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48

Donnerstag, 9. Mai 2013, 11:27

@Alltagsradler: Stimmt, so ein Laufrad hat neben den Bremsflanken keine anderen funktionalen Teile...der Rest besteht aus Kryptonit und ist unkaputtbar ;)

Spass beiseite, ich gehöre zu der Plug-and-Play-Generation: wenn an meinem PC die Grafikkarte abraucht, tausche ich sie aus und löte nicht an der alten rum. Beim Fahrrad sehe ich das ähnlich. Beispielsweise hat das Vorderrad an meinem Wintertrecker mittlerweile 15 tkm auf dem Zeiger. Es läuft noch tacko, aber der Nabendynamo fängt an zu spinnen (Strom-keinStrom...keine Ahnung wo der Wurm drinsitzt). Die Flanken hingegen sehen für zwei weitere Winter gut aus...


P.S.: Die Beschreibung zum Reiserad ist ja mal wirklich gelungen:

"Wer von Berlin nach Peking mit dem Rad fahren möchte, kommt an einem guten und zuverlässigen Reisrad nicht vorbei."

:thumbup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Draht_Esel« (9. Mai 2013, 18:19)


grandsport

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49

Freitag, 10. Mai 2013, 10:01

Nicht schleifende Scheibenbremsen?

Probier's mal mit BrakeForceOne.

Ripple_H

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50

Donnerstag, 28. November 2013, 11:01

Hallo erneut, nachdem ich mich den Sommer über mit allen anderen Sachen außer einem eigenen Fahrrad beschäftigt habe kommt das Thema nun mit der dunklen Jahreszeit doch wieder auf die Tagesordnung.

Ich habe immer noch vor, im nächsten Jahr ein alltagstugliches Reiserad mein Eigen nennen zu können, dass ich nicht einfach von der Stange kaufe sondern wenigstens teilweise selbst zusammengebastelt habe.

Mein Budget für ein richtig gutes Rad (ohne Taschen etc.) liegt bei max. 1000 €, gerne aber darunter. Von der 14er Rohloff habe ich mich daher auch verabschiedet, was spricht gegen eine Kettenschaltung?

Ich bleibe bei 26" (Stahl) mit ca. 52cm Höhe, ungefederte Gabel (Alu/Stahl?) und möglichst leichten Bremsen/Felgen/etc. (Gewicht spielt große Rolle).

Wenn's ums Schrauben geht und die Hoffnung, daraus Dauerhaftes zu produzieren, hängt letztlich alles am Rahmen. Alles andere kann man ja austauschen.


Wäre es nicht möglich, einen günstigen gebrauchten (aber passenden) Rahmen zu ergattern und dort die guten neuen Teile anzubauen, die man ggf. später an einem besseren Rahmen wieder verwenden kann?

So, das erst mal als Neueinstieg ins Thema, wäre über neue Antworten froh!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ripple_H« (28. November 2013, 15:14)


Salamander

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51

Donnerstag, 28. November 2013, 19:17

Was verstehst Du denn unter einem Reiserad? Ein klassisches Reiserad mit Rennlenker, etwas weniger klassich mit 26 Zoll Laufrädern? Ich hab den Fahrradmarkt, was Komplettäder angeht, nicht mehr so im Visier, ua weil ich meine Räder lieber selber aufbaue. Ich hab aber Zweifel, ob da das Budget von 1000 Euro ausreicht. Dafür ist der potentielle Kundenkreis zu klein und zu anspruchsvoll. Außerdem bauen sich viele ihr Reiserad lieber selber auf, da weiß man was man hat... Und mit einem neuen Rahmen ist Dein Budget schon mindestens zur Hälfte verbraucht. Wenn es kein Rennlenker sein soll, ist das aber kein Problem.


Wäre es nicht möglich, einen günstigen gebrauchten (aber passenden) Rahmen zu ergattern und dort die guten neuen Teile anzubauen, die man ggf. später an einem besseren Rahmen wieder verwenden kann?
Wäre sogar das beste, was man machen kann. Wen man es kann...

Ich geh mal den faden so duch, hoffentlich hab ich keinen Punkt vergessen.

Stahlrahmen? Kleiner Nachteil ist das etwas höhere Gewicht. Großer Vorteil: Vom Bruchverhalten her wesentlich gutmütiger als Aluminium, und zur Not unterwegs von jedem besseren Metallbaubetrieb zu reparieren. Empfindliches dünnes Superleichtrohr hat man ja bei 26 Zoll idR nicht.

Hinterbaustreben von MTBs zu kurz? Kommt drauf an. Der Fragesteller ist nicht der größte, hat dann wahrscheinlich auch keine riesige Schuhgröße, das passt meist.


Zitat

was spricht gegen eine Kettenschaltung?

Hier nix, kurzgesagt.

Zitat

Ich bleibe bei 26" (Stahl) mit ca. 52cm Höhe, ungefederte Gabel (Alu/Stahl?) und möglichst leichten Bremsen/Felgen/etc. (Gewicht spielt große Rolle).
Bei den Felgen lass die Finger von Leichtmaterial. Gewicht sparen kannst Du bei den Reifen, wenn Du überwiegend Aspahlt und nur gelegentlich Feldwege fährst, musst Du keine breiten MTB-Reifen montieren, das spart einiges.

Bremsen Cantis, wenn Du Rennlenker fahren willst. Die Übersetzung von RR Bremschalthebeln passt nicht zu V-brakes. Als gebrauchte zB Deore XT und Koolstop. Hier würde ich nicht sparen. Neu würde ich mich bei Avid umsehen.

Für solche Aktionen sind ältere Stahlrahmen MTBs eine gute Basis. Idealerweise was höherwertiges, mit etwas Glück kriegt man die auch recht günstig. Keine Billig-, Einsteiger- oder Discounterräder, die sind sauschwer und haben unmögliche Geometrien. Sowas hatte ich mal als Einkaufsrad, vom Fahrverhalten her bin ich damit nie glücklich geworden.

So bis Ende der 90er jahre etwa, danach kam ja Alu und Federungsgeraffel. Gute Kandidaten sind (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) etwa Giant, Trek, Wheeler mit anständigem Rohrsatz wie Tange Infinity. Vor einigen Tagen hab ich ein Rad gesehen, das so in Deine Richtung ging. Ein Trek Giant Track 800 oder 600, mit Reifenbreite 37 bis 42 mm etwa und moderat ansteigendem Oberrohr sah das auf den ersten Blick gar nicht wie ein MTB aus. Gefiel mir (die Besitzerin auch... :rolleyes: )

Oder was von Ender der 80er, Anfang 90er. Da hatten die MTBs meist noch horizontale Ausfallenden, da kann man das HR ganz nach hinten setzen und gewinnt noch etwas Raum für Packtaschen. Zu der Zeit gab es sowas auch als Basis für Cityräder, das passt dann auf jeden Fall mit Gepäck. Von Hercules hab ich zB so einen Rahmen hier gebunkert, aus Mannesmann 25CrMo4 und gut verarbeitet.


Zur Rahmenhöhe: 52 cm, bei 1m72 wenn ich mich recht erinnere? Das wäre das Maß für klassiche Rennräder, mit waagerechtem Oberrohr Mitte-Mitte gemessen. Oberrohrlänge etwa gleich Rahmenhöhe, beim Reiserad 1-2 cm kürzer; falls kein Rennlenker Oberrohr eher länger. Denk dran daß man bei Rahmen mit ansteigendem Oberrohr nur die effektive Rahmenhöhe bzw Oberrohlänge vergleichen kann, als der gedachte Schnittpunkte der Horizontalen an der Sattelstütze.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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Donnerstag, 28. November 2013, 19:43

ungefederte Gabel (Alu/Stahl?)

Stahl sagt man nach, dass er flexibler ist, also für eine Gabel ein gutes Material.

möglichst leichten Bremsen

Wie oben genannt entweder Cantis oder bei Rennbremshebeln Dual Pivot Bremsen; die gibt es auch mit langen Schenkeln wie z.B. die Tektro R559, wahlweise in schwarz oder Silber. Dafür sollte der Rahmen aber geeignete Aufnahmen haben.
Störend kann sein, dass eventuelle Cantisockel, die ungenutzt sind, optisch störend wirken.
Ich habe sowohl Cantis wie auch V-Bremsen (diesen gebe ich aber keine offizielle Empfehlung) mit Rennhebeln bedient und jetzt bei den Tektros, mit denen ich absolut zufrieden bin. Reifen mit 42mm Breite sind für diese kein Problem.

Wäre es nicht möglich, einen günstigen gebrauchten (aber passenden) Rahmen zu ergattern und dort die guten neuen Teile anzubauen, die man ggf. später an einem besseren Rahmen wieder verwenden kann?

Wenn Du Spaß am Schrauben hast, und Erfahrung dabei sammeln willst, ist dies eine Möglichkeit.
Nur kommt dann hinzu, dass Du im Laufe der Basteleien auch spezielles Werkzeug brauchen wirst. Aber das hat man dann auch länger, wenn man es sich zulegt.
Gruß, rogger
------------------------------------
Moderator 2radforum.de


[img]https://winterpokal.rennrad-news.de/images/team/39.png?1676996[/img]

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Donnerstag, 28. November 2013, 20:24

Ich fahre seit Jahren STIs mit V-Brakes (Tiagra/XT). Fährt sich sicher und verlässlich.

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54

Freitag, 29. November 2013, 18:19

Danke für die Beiträge in Bezug auf Felgen/Reifen/Bremsen/etc.!
Dass ich das Projekt auch als Möglichkeit sehe, etwas über die Technik zu lernen (inkl. Rückschlägen, nur möglichst nicht zu viele und zu teuer) hatte ich weiter oben schon erwähnt.

Was verstehst Du denn unter einem Reiserad?

Relativ leicht, viel Gepäck möglich, relativ langer Radstand (?), mind. 24 Gänge, robust, robust, robust.

Zitat

... Zweifel, ob da das Budget von 1000 Euro ausreicht.


Zitat

mit einem neuen Rahmen ist Dein Budget schon mindestens zur Hälfte verbraucht.


Daher ja meine Hoffnung, mit genügend fachlicher Unterstützung einen ausreichend guten alten Rahmen mit mehr oder weniger neuen Teilen auszustatten, mit der Möglichkeit eines späteren Rahmen-Updates.

Zitat

Für solche Aktionen sind ältere Stahlrahmen MTBs eine gute Basis. Idealerweise was höherwertiges, ...


Das ist im Grunde das Problem, an dem ich momentan hänge. Ich habe wenig Ahnung, auf was ich achten muss (abgesehen davon, dass z.B. bei Auktionen in den seltensten Fällen mehr Informationen angegeben sind als Laufradgröße und evtl. Material). Woran sehe ich, ob die genannten Komponenten an einen Rahmen passen oder nicht? Oder ist das bei meiner und der hier vorgeschlagenen Auswahl an Bremsen/Schaltung/Lenker/Rädern grundsätzlich kein Problem?

Z.B. hier:
http://www.ebay.de/itm/Rahmen-Gabel-Comb…=item5aef01341b
Da steht schon einiges an Infos - aber woran sehe ich, ob es passen könnte und ob die Qualtität nicht total grottig ist?

thomaspan

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55

Freitag, 29. November 2013, 18:40

... aber woran sehe ich, ob es passen könnte


Wer soll dir dabei helfen können?
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Salamander

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56

Freitag, 29. November 2013, 20:32

Woran sehe ich, ob die genannten Komponenten an einen Rahmen passen oder nicht? Oder ist das bei meiner und der hier vorgeschlagenen Auswahl an Bremsen/Schaltung/Lenker/Rädern grundsätzlich kein Problem?
Das wird schon passen. Das meiste aus der Zeit 7-/8-fach ist unkritisch. Einfach alle Technikkbeiträge mitlesen, das Wissen kommt dann schon, sonst nachfragen. Schalthebel und Schaltwerk müssen von selben Hersteller sein, sollte klar sein. Einzige mögliche Tücke: manche Rahmen aus der Frühzeit der MTBs haben 130 mm Hinterbaubreite wie Rennrad. Zum Rumgurken wäre das kein Problem, mit 135 mm breiten MTB Naben wird das Hinterrad stabiler.

Z.B. hier:
http://rover.ebay.com/rover/1/707-53477-…=item5aef01341b
Da steht schon einiges an Infos - aber woran sehe ich, ob es passen könnte und ob die Qualtität nicht total grottig ist?
Um den Rahmen mal beispielhaft zu zerpflücken: Anlun ist ein taiwanesischer Billighersteller. Kein Schrott, aber mit einem höherwertigen Markenrad wärst Du besser bedient. Problem, wie erkennt man das... ;(

"Cromolystahl" ist was besseres als HiTen Stahl oder gar einfacher Baustahl aka "Wasserrohre". Der wird nicht gleich zusammenbrechen, ist aber relativ schwer.

Besser wäre ein definierter Stahl, bei amerikanischen und asiatischen Rahmen meist die Sorte 4130. Noch besser ein bekannter Rohrsatz wie Tange irgendwas. Manche Firmen wie Trek und Giant haben auch gute Rohrsätze unter eigenem Namen, für Anfänger schwer von Phantasienamen zu unterscheiden. 4130 entspricht etwa dem deutschen Mannesmann 25CrMo4

"Einbaumaß Hinterradnabe: 130 mm, kann aber problemlos auf 135 mm aufgeweitet werden"
Kann man machen. Sooo problemlos ist das aber auch nicht... Man kann sich aber auch gleich einen passenden Rahmen kaufen...

PS: Beim Schließen der Seite hab ich noch das Tretlager gesehen. Mit Gewindestummeln und Muttern - statt Innengewinde für Kurbelschrauben - ist das einfachere Qualität. Schlecht zu sehen, wenn die Welle nicht gedichtet ist, gehört sowas nicht an ein Reiserad. Andererseits hab ich doch einen Rahmenaufkleber mit der Bezeichnung 4130 erspäht.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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Ripple_H

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57

Montag, 2. Dezember 2013, 16:49

Ich melde mich jetzt noch mal mit einem konkreten Anliegen:

Ein Bekannter arbeitet in einer Werkstatt und hat mir nun doch wärmstens die Speedhub empfohlen. Hauptargument sei die Robustheit im Vergleich zu dem seiner Meinung nach in letzter Zeit stark gestiegenen Verschleiß bei Shimano & Co.

Dagegen spricht für mich allerdings wiederum, dass es scheinbar keine optimale Lösung für Speedhub + Rennlenker gibt. Außerdem werde ich mit Nabengetriebe wohl weniger Glück bei den Gebrauchtrahmen haben, denke ich.

Was sind hier die Meinungen?

kylogos

unregistriert

58

Montag, 2. Dezember 2013, 16:54

Budget: 1.000 €, gerne aber darunter
Speedhub, günstigste Variante: ~ 800 €

Und jetzt die Master-Frage: was passt hier nicht zusammen?

Ripple_H

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59

Montag, 2. Dezember 2013, 16:58

Budget: 1.000 €, gerne aber darunter
Speedhub, günstigste Variante: ~ 800 €

Und jetzt die Master-Frage: was passt hier nicht zusammen?


Sorry, aber die 1000 € waren natürlich für die Nohloff-Variante!

Casi2003

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60

Montag, 2. Dezember 2013, 18:14

Ripple, Du wirst mit der Rohloff-Variante an den Kosten scheitern. Patria bietet einen Randonneur in einer 26"-Rohloff-Version an. Kostet: ca. 2800,-€ Selbst wenn Du nur auf gebr. Teile setzt, wirst Du recht bald die 1000er-Marke überschreiten. Ich schätze mal das Du bei etwa 15-1800 Euronen landen wirst. :kopfhoch:
Für ein freies und unabhängiges, und vor allem werbefreies 2radforum!!!! :thumbsup:

"Nicht jeder der ein Trikot anzieht und auf ein Fahrrad steigt ist automatisch gedopt." Gehört beim Braunschweiger Nachtrennen.