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Cethegus

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1

Freitag, 26. April 2013, 18:47

Fahrradgattung übergreifender Vergleichstest

Ich bin diese Woche mit meinem Faltrad (-> Brompton) meine Lieblingsstrecke von Gruiten nach Düsseldorf gefahren. Gemacht habe ich das hauptsächlich, weil ich dort jemanden besucht habe und das Rad sicherheitshalber mit reinnehmen wollte und das geht mit dem Brompton eindeutig am leichtesten.

Bei dieser Tour kam mir eine Idee: warum nicht mal diese Tour nacheinander mit allen möglichen Fahrrädern machen und einen direkten Vergleich versuchen? Da ich zufällig 5 verschiedene Fahrräder zur Zeit habe :o bietet sich das geradezu an.

Zunächst einmal kann ich etwas zu der Durchschnittsgeschwindigkeit sagen. Beim Brompton standen nach 1 Stunde 22 Kilometer auf der Uhr. Da die Tour tendenziell bergab geht will ich das gar nicht über bewerten. Es geht mir nur um den Vergleich mit den anderen Rädern.

Erfahrungsbericht zum Brompton: bergab und auf gerader Strecke erstaunlich stabil und schnell! Solange man beide Hände am Lenker läßt... Mit nur einer Hand wird es schnell kriminell. Die 6 Gang Schaltung ist ein Novum: 3 Gang-Nabenschaltung + 2 Gang Kettenschaltung. Funktioniert einwandfrei. Ich extra die "Berg"-Übersetzung, weil es bei uns halt hügelig ist. In der Stadt würde bei richtigen Ritzeln die 2 Gang Schaltung vollkommen ausreichen. Das Rad ist extrem wendig und trotzdem ein guter Geradeausläufer (solange man die Hände am Lenker hat!). Bergauf ist alles möglich aber zumindest ermüde auf dem Teil relativ schnell. Schotter oder gar sandiger Boden liegen dem Rad aufgrund der kleinen Räder nicht unbedingt., aber man kommt überall durch. In der Stadt schlägt die große Stunde: Bis auf Kopfsteinpflaster und Straßenbahnschienen ist das bike hier in seinem Element. Der Klappmechanismus ist überragend! Mit etwas über 10 Kilo will man das zwar nicht ewig tragen, aber für "mal eben" ist das genial. Langstreckentauglich ist es auch. Meine bisher längste Tagestour (circa 85 Kilometer) habe ich mit dem Brompton gemacht! Fazit: genial konstruiertes Rad mit erstaunlich wenig schwächen. Zubehörprogramm ist gigantisch. Kein billiges aber immer ein Vergnügen. Verändert Leben, weil man immer und überall plötzlich Rad fahren kann.





Erfahrungsbericht 2: Die gleiche Strecke mit meinem Bleipferd. Bleipferd, weil mir das Ding bleischwer vorkommt. Es handelt sich um 20 Jahre altes Kalthoff Tourenrad mit einer 7-Gang Nexus Schaltung. Das Teil hat gleich 3 Bremsen (2 x Felge + Rücktritt). War mir damals wichtig, weil ich meinen Sohn damit transportieren wollte. Habe deshalb auch einen Mittelständer und die Hemmung der Vorderradgabel eingebaut. Habe das Rad letztes (im wahrsten Sinne des Worte) wieder entdeckt und fahre das seitdem mit wachsender Begeisterung. Neue Reifen, ein Brooks B17 aged Sattel und neue Ergo Korkgriffe habe dem Rad bei der Gelegenheit gegönnt. Sonst ist alles Original 90s. Auf der Tour bin ich mit dem Rad in 1 Stunde laut Anzeige 23 Kilometer weit gekommen. Allerdings weicht der Tacho circa 2 Kilometer auf diesem Stück vom Brompton ab. Das Brompton wäre da schon 25 Kilometer weit gewesen. Ich nehme an, dass mein Reifenwechsel auf die breiteren Reifen sich hier niederschlägt. Ich wüsste gar nicht, ob der 20 Jahre alte SIGMA Computer sich überhaupt so genau einstellen lässt. Werde das mit den anderen Rädern genau beobachten. Ist aber auch egal: ich hatte nach einer Stunde circa 10 Minuten "Vorsprung" herausgefahren. Das liegt nicht nur daran, dass das Bleipferd so viel schneller ist. Im Gegensatz zur ersten Tour habe ich jetzt immer die Uhr im Auge gehabt. Bei der ersten ist ja erst mal die Idee gereift. Trotzdem kann man bergab und bergauf trotz Mehrgewicht mehr "Gas" geben. Auf der Geraden sehe ich gar nicht so viel Unterschied. Ich kann noch nicht mal sagen, dass man entspannter sitzt. Der einzige vielleicht gravierende Unterschied: man muss aufgrund der großen und breiten Räder nicht so sehr auf den Weg achten. Und man darf auch mal mit einer Hand fahren ohne Angst haben zu müssen. Das ursprünglich als "Winterhure" gedachte Bike ist ebenfalls eine Allzweckwaffe. Im Gegensatz zum Brompton darf es mal ruhig draussen stehen bleiben, weil es nicht so Diebstahl gefährdet ist (hoffe ich!). Und wenn ist es halt weg. Beim Brompton hätte ich dann einiges versenkt. Mein Bleipferd ist wahrscheinlich das am wenigsten auffallende Bike in meiner "Sammlung", aber deshalb immer noch eine gute Wahl für viele Aufgaben. Bin heute damit nass geworden und habe mich kein Stück geärgert...



Als nächstes gibt es noch Berichte von meinem weiteren bikes (es sei den Ihr seid bereits eingeschlafen und/oder findet das doof. Dann mache ich das nur für mich.):

Indienrad Racer (singlespeed plus Overdrive)
Cooper Revival 11 (22 Gang Kettenschaltung)
Mountainbike (Fully mit 27 Gang XT-Schaltung)

Bin die Strecke mit allen bis auf das Cooper bereits gefahren. Möchte Sie aber erst mit Augenmerk auf diesen Vergleich noch einmal fahren.

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Freitag, 26. April 2013, 19:09

Fahr doch auch mal wegen besserer Vergleichbarkeit nicht nur bergab hin, sondern bergauf zurück.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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Freitag, 26. April 2013, 19:24

Jo, so ein Brompton ist ein geniales Teil. Vor allem für den Kurzstreckeneinsatz und wegen der kurzen Faltzeit für ÖPNV-Pendler, aber längere Strecken kann man damit auch fahren.

Wegen der Vergleichbarkeit müssten die Fahrten genau genommen auch bei gleichem Wetter und Windbedingungen gemacht werden.
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Cethegus

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Freitag, 26. April 2013, 19:29

Es geht ja nur tendenziell bergab... Da sind durchaus 2-3 Anstiege drin. Ich bin die Strecke natürlich auch schon zurück gefahren. Heute war z.B. in D'dorf Platzregen. Habe die Gelegenheit genutzt und eine Regenüberhose gekauft. War mir trotzdem zu blöd und bin mit dem Zug nach Hause gefahren. Da meine Lieblingsstrecke eindeutig nur "hin" geht will ich Euch das Gefluche beim Rückweg ersparen...

Fahre im Moment auch eine Abkürzung zur normalen Strecke, weil ich in D'dorf zur Zeit Besuch abstatten muss. Da erspare ich mir den "Umweg" über die schöne Strecke am Rhein. Das "Vergleichs-Teilstück" ist ziemlich genau 25 KM lang. Fürchte, dass die beiden schnelleren Räder das in weniger als einer Stunde schaffen. Mal sehen. Der Tourer war da auch schon nicht mehr weit weg. Zur Not muss ich im "modernen Dreisprung" rechnen...

Für einen Vergleich brauche ich eine Strecke, die ich öfter und mal eben zwischendurch fahren kann. Ausserdem wäre nur bergauf mit dem Brompton bedingt und dem singlespeed sicher Quälerei. Selbst mit dem Bleipferd macht das wenig Spass. Beim Cooper fehlen mir die Erfahrungswerte. Das hat aber keine so kurze Übersetzung...im Gegensatz zum Mountainbike!

Cethegus

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Montag, 29. April 2013, 08:52

Teil 3: der Indienrad Racer




Bei diesem Rad lasse ich gelten, dass der Rahmen für mich eigentlich zu klein ist. Als ich es gekauft habe gab es als größten Rahmen gerade mal 57 cm. Aktuell hat das L-Modell 59 cm. Hätte besser gepasst! Hätte, wenn, wäre... oder: Hätte, hätte, Fahrradkette...

Der Original-Vorbau war für mich zu mickrig. Die Sattelüberhöhung zu extrem; die Vorbaulänge passte nicht. Der Ori-Lenker ist extrem hübsch, aber auch extrem unbequem. Also habe ich zwangsläufig nachgerüstet: bei Nitto wurde ich fündig. Größter Vorbau + ein Randonneur Lenker. Neues Griffband und ein neuer Bremshebel. Und weil es schön ist: ein NOS Tacho aus den 60ern. Die Beleuchtung auf dem Bild ist temporär.

Gestern war eigentlich Ruhetag! Nachdem ich tags zuvor die Balkantrasse gefahren bin wollte ich es eigentlich ruhig angehen lassen. Da ich aber eh' nach D'dorf musste und das Wetter auch ok aussah habe ich mich kurzentschlossen auf die Strecke begeben. Mit etwas schweren Beinen wollte ich nicht das Letzte herausholen und einfach nur genussvoll fahren. Gestern waren auch wieder viele Kinder, Hunde, Senioren und verpeilte Eltern unterwegs. Warum sind die in Italien nur so entspannt und hier die Leute so panisch, wenn ein Fahrrad kommt? Schwer zu verstehen! Der schöne PING-Klang meiner Rennglocke bekam einiges zu tun...

Das Indienrad Racer hat einer Sturmes-Archer 2-Gang Rücktrittschaltung. Der erste Gang hat eine 1:1 Umsetzung. Der zweite Gang liegt 38 % darüber. Der erste Gang hat also 48 zu 20 Zähne. Der zweite dürft (wenn ich richtig gerechnet habe ) 48 / 14 entsprechen. Das sind für einen "älteren Herren", der vom Mountainbike kommt, recht hohe Gänge. Zumal es bergauf keine Alternative gibt. Auf der Ebene funktioniert das tadellos. Bergauf heißt es: unten greifen und Hebelkraft anwenden. Bisher bin ich damit noch jeden Berg hinauf gekommen. Typisch singlespeed Anlauf nehmen und dann bis oben ZIEHEN. Eine länger Bergauf Tour möchte ich mir damit (normalerweise) nicht gerne antun.

Zunächst mal: die Sitzposition empfinde ich als bequem! Es zahlt sich aus, dass ich den Sattel im Winter auf der Rolle eingesessen habe. Ich habe im Moment keinen Sattel, der bequemer ist (= will heißen es zwickt nichts ab 50+ KM). Auch der Randonneur Lenker bietet mehr Komfort als z.B. der Lenker des Cooper. Vielleicht rüste ich da noch nach...

Auf unebenen holprigen Strecken fühlt sich Indienrad nicht sehr wohl. Liegt vielleicht am kurzem Radstand? Da schüttelt es einen ganz schön durch. Ausser der gebastelten Halterung des Tachos macht das Rad das aber klaglos mit. Gefühlt ist man schneller als mit dem Tourer unterwegs. Und: es macht einfach Spass! Bei Nässe würde ich aufgrund fehlender Bleche nicht unbedingt fahren wollen. Aber als Schönwetterrad ist das ideal. Kurze heftige Anstiege werden ebenso wie lange flache genommen. Wenn man weiß, dass gleich die Steigung kommt rollt man etwas gemäßigt ran um die Luft zu haben und gibt kurz vorher Gas um den Schwung schon mal mitzunehmen. An einem kurzem heftigem Stand genau im Einstieg ein Fussgänger im Weg so dass ich rausnehmen musste. Das rächt sich direkt am Berg.

Der Rücktritt ist eine alte bekannte gute Bremse. Zusammen mit der simplen aber gut funktionierenden Vorderbremse reicht das vollkommen. Ich würde vielleicht trotzdem die Hinterradnabe gegen die 2 Gang mit Freilauf wechseln (gibt es auch). Erstens wiegt die Rücktrittnabe. Merkt man sofort, wenn man das Rad hebt. Es ist richtig hecklastig. 2. fehlt einem in manchen Situationen einfach der Freilauf. Ich müsste halt nur eine Hinterrad-Felgen-Bremse mit nachrüsten.

Ich habe das Rad mal gewogen und kam auf 11 Kilo. Gegen das Bleipferd sicher wenig. Für ein Single Speed ähnliches Gefährt schon viel. Das Cooper mit kompletter Schaltung wiegt auf jeden Fall weniger. Trotzdem hat man während der Fahrt nicht das Gefühl, viel mit sich herum zu schleppen. Liegt vielleicht auch am filigranen Stahlrahmen.

Im Flachbereich auf asphaltierter Strecke spielt das Rad seinen Vorteil aus: die Gänge passen und es gibt kaum Vorteil für Rennräder, die auch nur in den mittleren Gängen unterwegs sind. Das macht das Indienrad meines Erachtens zum optimalen simplen Trainingsrad im Flachland. Man darf den Preis ja auch nicht vergessen! Für 400 Euro ist das ein tolles Spielzeug. Sieht gut aus; fährt gut und macht Spass! Was will man mehr!

Hauptunterschied zum Brompton und zum Tourer: ich habe richtig Lust, weiter zu fahren! Also die Strecke nach D'dorf um die Rheinpassage erweitert. Trotz Gegenwind richtig Freude gehabt.

Bevor Ihr wieder motzt: diesmal bin ich mit dem Rad auch wieder zurück gefahren. Einfach weil ich Lust dazu hatte! Den Aufstieg in Erkrath habe ich ohne abzusteigen flott hinbekommen. Hat mich selbst überrascht.. Kurz vor zuhause habe die Runde dann noch einmal um das Tal der Düssel erweitert. (Ja: auch wegen dem Biergarten!). Dadurch ging es in Gruiten noch einmal den Berg hinauf, aber das war es mir wert.

Nach (laut Tacho) 65 KM kam ich kaputt aber glücklich zuhause an. Gestern wollte ich nicht mehr schreiben, weil ich Abends relativ schnell den Daumen im Mund hatte.

Ach so: wie weit bin ich in einer Stunde gekommen? Original genau so weit wie mit dem Tourer! Gefühlt war ich schneller unterwegs aber das täuscht anscheinend. Mit etwas mehr Ehrgeiz und etwas weniger schweren Beinen ist da mehr Reserve nach oben drin als mit dem Tourer, den ich ziemlich "am Limit" bewegt habe. Dass es am Ende gleich war hat mich schon überrascht...

Eigentlich bin ich mit dem Gefühl losgefahren: soll ich das Indienrad nicht vielleicht besser verkaufen, weil es einfach zu viele Überschneidungen mit dem Cooper gibt. Und das Cooper ist das deutlich bessere Rad!

Unterwegs hatte ich aber wieder so viel Spass, dass ich das erst mal zu den Akten lege. Selbst wenn ich das nicht mehr so viel fahren sollte: bleibt immer noch die Möglichkeit, das Rad auf die Rolle zu spannen. Macht auch im Wohnzimmer eine gute Figur (und entlastet das Cooper streckenmäßig). Oder ich hänge es einfach als "Bild" an die Wand. Dafür würde ich vielleicht den Vorbau und den Lenker zurück rüsten (und den Sattel tiefer stellen). Dann sieht es auch wieder stimmiger aus. Habe schon mehr Geld für schlechtere Deko bezahlt! ;)

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Montag, 29. April 2013, 22:32

Bei dieser Tour kam mir eine Idee: warum nicht mal diese Tour nacheinander mit allen möglichen Fahrrädern machen und einen direkten Vergleich versuchen? Da ich zufällig 5 verschiedene Fahrräder zur Zeit habe :o bietet sich das geradezu an.

Nun, warum nicht: Im Grunde kann man da kaum einen objektiven Vergleich hinkriegen. Nehmen wir mal die beiden Extrembeispiele: Rennrad und Fully.

Das Fully ist für übelste Trails gebaut, auf denen man als Wanderer aufpassen muss, damit man sich nicht die Knochen bricht. Das Rennrad ist dagegen dafür gedacht, dass es auf der Straße möglichst gut läuft. Im Grunde müsste man jeweils die eine hälfte auf Trails unterwegs sein und die andere auf Asphalt. Und dann würde das MTB im Prinzip immer gewinnen. Ist zwar auf der Straße durchaus ein ganzes Stück langsamer (3-5km/h), dafür kann man das Rennrad auf Trails aber nur schieben.

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Montag, 29. April 2013, 23:37

Nun, warum nicht: Im Grunde kann man da kaum einen objektiven Vergleich hinkriegen. Nehmen wir mal die beiden Extrembeispiele: Rennrad und Fully.

Doch, das geht schon, wenn man beide nur auf der Straße fahren lässt. ZB auf dem Weg zur Arbeit. Da können auch ganz interessante Ergebnissse bei rauskommen.
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Dienstag, 30. April 2013, 01:03

Sorry, aber da sind die Ergebnisse dann vorhersehbar.

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Dienstag, 30. April 2013, 06:32

Meine Strecke beinhaltet so ziemlich alle Varianten bis auf hartes Gelände. Mit dem MTB könnte ich eine Variante durch den Wald einlegen statt einer asphaltierten langen Abfahrt. Aber das würde den Sinn des direkten Vergleichs unterwandern. Da ich aber immer mehr MTB's auf normalen Strassen sehe (ähnlich SUV's in Städten) macht ein Vergleich auf gleichen Wegen meines Erachtens Sinn.

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Dienstag, 30. April 2013, 11:58

Ich gebe mal zu bedenken, dass ein objektiver Geschwindigkeitsvergleich allein schon aufgrund von unterschiedlichen Windverhältnissen fürn .... ist. Aber deine subjektiven Beurteilungen sind schon sehr interessant. Und die Hauptsache ist sowieso, dass es Spaß macht :)

Cethegus

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11

Dienstag, 30. April 2013, 12:36

Aber das ist ja eins der Ergebnisse, welches ich für mich erst mal herausfinden wollte. Die Vergleichbarkeit bei unterschiedlichen Fahrradtypen auf gleicher Strecke ergeben halt ein paar Möglihkeiten. Die zurück gelegte Strecke in einer Stunde ist nur eine mögliche Variante. Das ist zumindest mal genauer als Vergleiche quer über die Republik mit unterschiedlichsten Bedingungen, Fahrern, Fahrrädern und -zuletzt- Fahrradtachos.

Meine Unwägbakeiten brechen sich auf unterschiedliche Wetterbedingungen und unterschiedliche Verfassung des Fahrers herunter. Das sind schon mal etliche Faktoren weniger.

Spass macht es sowieso und ich hoffe, dass ich den unterschiedlichen Spassfaktor bzw. Stärken und Schwächen schildern konnte. Es fehlen ja noch 2 Rad-Typen (und ein entsprechendes Fazit).

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12

Samstag, 4. Mai 2013, 08:42

Teil 4: gestern Abend (nach Feierabend) war meine Randonneuse dran. Also ein gemäßigtes Rennrad mit Tourenambitionen. Im Gegensatz zum Indienrad bringt Geländefahren keinerlei Unruhe in die Fuhre. Das Teil ist einfach besser austariert. Und man kann bei ähnlichem Gewicht ( das Cooper ist ungefähr 1 Kilo leichter trotz Schaltung, Schutzbleche) immer im richtigen Gang fahren. Das Anlaufnehmen vor Steigungen entfällt und längere Anstiege machen einen nicht so kaputt. Dadurch kann man "oben" direkt wieder Gas geben. Überhaupt werden viele mit den anderen Rädern als Anstiege wahrgenommene Wegstücke mit dem Cooper "flacher". Man schaltet vielleicht mal zurück, aber ansonsten fährt man über vieles souverän drüber.

Eine richtige Bergziege ist das Cooper nicht. Vorne ist 50/34 drauf. Hinten dürfte es 11-25 sein. Vorne dreifach ist bei Campa noch nicht sehr weit verbreitet. Da Campa mehr in den Tourenbereich möchte, werden die das aber sicher ausbauen. Meine Beinlänge bedingt eine starke Sattelüberhöhung. Das führt mit dem RR Lenker zu einer sportlichen Haltung. Da ich im Gegensatz zum Indienrad noch etwas tiefer fahre greife ich 99 % oben. Ein RR Lenker bietet eine Menge Umgreifmöglichkeiten und ich empfinde das als sehr komfortabel. Über Rückenprobleme oder ähnliches kann ich nichts berichten. Fühle mich eher unwohl, wenn ich zu gerade auf einem Rad sitze und die Energie zu sehr über den Sattel abgeleitet wird. Lenkerüberhöhung geht für mich (noch?) gar nicht. Aufgrund meiner Geometrie wäre das aber auch ein extremes Rad... Das Cooper hat auch einen Ledersattel (wie - bis auf das MTB - die anderen Räder auch). Diese mussman anscheinend ratsächlich länger einfahren. Beim Cooper ist es noch nicht ganz so bequem. Nach 20-30 Kilometer fängt es an zu zwicken. Am weitesten bin ich in der Beziehung mit dem Indienrad. Da merke ich nichts mehr ( was in diesem Fall ein Vorteil ist! :))

Vorteile des RR Lenkers (diesmal mit STI): man kann sich auch mal Strecken. Speziell auf schwierigen Passagen (bergauf und/oder Gegenwind) bringt das eine Menge. 1. bekommt man mehr Kraft übertragen und 2. liegt man spürbar besser im Wind. Ich verstehe gar nicht, warum es speziell im Tourenbereich mittlerweile so viele Vorurteile gegen "Randonneurlenker" gibt.

Zur Tour: zugegeben, diesmal war Traumwetter und ich hatte richtig Lust. Langsam fahren ist mit dem Cooper gar nicht einfach. Man hat schnell den Eindruck ins leere zu treten und schaltet hoch und wird automatisch schneller. Und das Teil läuft! RR Fahrer werden die Nase rümpfen, aber gefühlt ist das Cooper näher da dran als am Bleipferd (siehe oben). Was mir an dem Konzept echt gefällt: man kann muss aber nicht. Mit einem Rennrad wird jede Begenung auf Strecke zum Wettkampf. Mit dem Cooper kann man die Jungs auch mal ziehen lassen ohne das es einem peinlich ist. Und wenn man doch mal mitzieht merkt man: geht doch! Die meisten kochen da auch nur mit Wasser! Ferrari macht schließlich auch keinen Rennfahrer. Das trifft bei RR meines Erachtens noch mehr zu. Und man kann mit dem Cooper prima den Old Boy geben (der ich ja auch bin :(), der die Jugend einfach mal machen lässt. Andersherum freut es um so mehr, wenn man damit mal zeigen kann, dass alt aussehende Konzepte auch was drauf haben. Typisches Männerding halt!

Die holprigen Passagen hat das Cooper also gut gemeistert. Meine Neffe meinte neulich: das ist ja gar nicht gefedert; ob man damit überhaupt fahren könne. Diese Jugend! ;) Klar kann man. Man muss nur ab und zu im wahrsten Sinne des Wortes den Hintern hochkriegen. Fahrradfahren ist doch ein Spiegelbild des wahren Lebens, oder?

Kurven sind mit dem Cooper mehr eine Herausforderung als mit den anderen Rädern. Einerseits ist einfach nicht so wendig und andererseits reagieren die Reifen kritischer auf Steinchen im Weg. Da ist das Indienrad z.B. trotz gleicher Reifengrösse angenehmer. Liegt vielleicht am Reifentyp (etwas mehr Profil) und am kürzerem Radstand. Spass macht es trotzdem mit dem Cooper; ist halt mehr "Herausforderung". Gerade auf MTB Abschnitten habe ich das als extrem spassig empfunden. Bei "rund um Haan" haben einige gestaunt, was man mit schmaleren Reifen so alles machen kann. Auch da gibt es sicher Vorurteile... Mir hilft natürlich in diesem Fall Streckenkenntnisse und 10 Jahre MTB-Erfahrung.

Auf meiner Tour gibt es eine schöne asphaltierte Bergabstrecke. Schnurgerade. Mit dem Brompton hieß es noch festhalten; mit dem Tourer 35 Km/h rollen lassen; mit dem Indienrad 40-45 km/h; mit dem Cooper hieß das: Gas geben! Längster Gang und mal sehen, was die Karre hergibt. Das war das erste Mal, dass ich deutlich über 60 km/h mit einem Fahrrad unterwegs war. Heftig! Mit einem mikrigen Fahrradhelm und sonst ohne Schutzkleidung fühlt man sich dabei schon etwas mulmig. Auf einem weniger einsichtigen Abschnitt würde ich das wahrscheinlich nicht machen wollen. Aber so macht das natürlich auch mal Spass.

Auf dem flachen Teil spielt das Cooper mehr seine Vorteile aus, als ich es erwartet habe. Eigentlich braucht man in der Ebene nur 1 maximal 2 Gänge und damit müsste das Indienrad doch ähnlich sein. Ja und nein: sicher braucht man keine Bergauf- und Bergab-Gänge. Aber gerade im mittleren Bereich liefern RR Schaltungen so viele feinfühlige Möglichkeiten, dass man doch häufiger eine Nuance rauf oder runter schaltet. Das bringt eine Menge Komfort und durch die immer optimale Übersetzung Speed.

Was bringt das alles auf einer Vergleichstrecke nach einer Stunde? Meter! Wie zu erwarten, bin ich nach einer Stunde mit dem Cooper am weitesten gekommen. Mit dem Brompton war ich noch in Eller (circa 22 KM); mit dem Tourer und dem Indienrad an der Uni (circa 25 KM); mit dem Cooper bin ich hinter der Uni gelandet (circa 27 KM). Auf einer rein asphaltierten Strecke wäre sicher mehr KM und mehr Unterschied drin, aber darum ging es mir ja nicht. So ist das für mich viel aussagekräftiger.

Auch diesmal bin aus Spass an der Freude die Runde am Rhein weiter gefahren und habe trotz Gegenwind Freude empfunden... :)

Das Wetter und das Licht und die Gegend waren aber auch zu schön... Zurück bin ich - Asche auf mein Haupt - wieder mal mit dem Zug (ich hatte doch keine Zeit! Und ein paar soziale Verpflichtungen habe sogar ich ;)). Dabei ist mir ein Nachteil des Coopers aufgefallen: alle bisherigen Räder konnte ich locker am Sattel festhalten und schieben. Beim Cooper ist der Vorbau so hibbelig, dass man immer den Lenker festhalten muss. Sonst kippt der beim schieben oder im Stand einfach weg. Das macht das Abstellen (natürlich ohne Ständer ;)) und generell eine Fahrt im Zug etwas unkomfortabler. So lange es nichts schlimmeres ist....

Freue mich schon auf die letzte - die MTB - Tour. Alleine schon, weil ich mein 10 Jahre genutztes MTB jetzt ein halbes Jahr so gut wie gar nicht mehr bewegt habe. Es ist Fahrradtechnisch bei mir eine Menge passiert. Bin gespannt auf die Retrotour der anderen Art...

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Sonntag, 5. Mai 2013, 08:16

Hier noch ein Bild von meiner Randonneuse von der oben beschriebenen Tour:


Cethegus

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Samstag, 11. Mai 2013, 20:26

Last but not least: MTB



Vielleicht war das die letzte Tour mit meinem MTB? 10 Jahre hat es mir treue Dienste geleistet. Allerdings sind diese nicht spurlos daran vorbei gegangen. Das ganze wirkt doch etwas ausgelutscht. Das fängt bei der Schaltung an. Neue Züge wären dort das Mindeste, was mal ersetzt werden müsste. Die Bremsen schleifen sich auch einen zurecht. Die Beläge sind relativ neu, aber so richtig passt das alles nicht mehr. Bei der Hinterbremse kann ich den Hebel fast bis zum Griff heranziehen. Die Wirkung der Scheibenbremsen reicht aber noch, Dazu später mehr. Die Federungselemente tun zwar noch Dienst, aber gefühlvoll ist speziell hinten anders. Beim letzten befühlen ging nur noch ganz oder gar nicht. Also ganz! Jetzt schlägt und klappert es hinten. Funktioniert aber noch irgendwie...

Um das wieder auf Vordermann zu bringen braucht es mehr als eine einfache Inspektion und ob ich da noch viel investiere glaube ich eher nicht. Wahrscheinlich fahre ich einfach bis es gar nicht geht...

Um einen Eindruck zu gewinnen, wie meine "Hausstrecke" mit einem MTB funktioniert im Gegensatz zu den Fahrrädern recht es aber (noch).

Die erste Sitzprobe nach einem halben Jahr Abstinenz ist schon mal lustig. VBöllig andere Geometrie und dazu diese wippende Federungen vorne und hinten lassen böses vermuten. Der Lenker ist viel zu breit. Vor 10 Jahren wollte ich das wohl so... Der Sattel ist mal gut eingefahren. Da kann also wenig schiefgehen. Was direkt auffällt: die breiten Reifen machen jede Menge krach auf Asphalt. Man merkt förmlich, wie da Energie verloren geht. Je weniger fest der Untergrund wird, desto sicherer fühlt man sich. Löchern oder Schlamm braucht man nicht auszuweichen. Einfach durch. Die 26 Zoll Räder sind sehr wendig. Einer der Hauptvorteil dieser Fahrradgattung und im Gelände sehr gewünscht. War Anfangs von den 29er begeistert. Ein echte MTB würde ich aber wahrscheinlich doch wieder in 26 nehmen.

Bergauffahrten gehen völlig anders als mit den anderen Rädern: normalerweise gehe ich gerne mit Schwung an den Berg ran und fahre auch schon mal mit hohem Gang hoch. Erst bei längeren Anstiegen fange ich an herunter zu schalten. Beim MTB macht es (für mich) mehr Sinn, den Gang, der mich den Berg ganz hinaufbringt, direkt einzulegen. Dadurch fährt man häufiger in hoher Frequenz an den Berg heran. Was noch hilft: sitzen bleiben! Sobald man den Wiegeschritt versucht bleibt viel Energie in der Federung hängen. Das geht nur als "letzte Hilfe" auf den letzten Metern am Berg, wenn man sich mit der Übersetzung verkalkuliert hat. Die MTB hält genügend kleine Gänge bereit um auch schwierige Anstiege zu meistern.

Da das Bike keinen Computer (mehr) hat und ich seit neuestem keine Uhr mehr auf dem Bike trage kann ich leider nichts über den Schnitt berichten. "Gefühlt" würde ich das auf einem Niveau mit dem Bromptob sehen. Ob das jetzt ein Kompliment für das Faltrad ist oder ein Armutszeugnis für das MTB darf jeder selbst entscheiden.

Vorteil eines MTB: es gibt einem das Gefühl überall durchzukommen und prinzipiell stimmt das auch...

Hier ging es aber um einen Vergleich auf gleicher Strecke... Trotzdem konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und habe einen kleinen Umweg durch den Wald gemacht. Das macht nach wie vor nur mit diesem Rad richtig Spass.

Mit der Streckenlänge insgesamt hat das Rad trotz höherer Roll-Widerstände kein Problem. Hohe Geschwindigkeitsschnitte sind aber schwieriger damit.

Was man dem Rad zugute halten muss: durch die Federung und die bequemere Sitzhaltung kann man entsannt auf allen Wegen unterwegs sein. Man ist sehr wendig. Auch im Stadtverkehr macht das Sinn: man braucht nicht jedem Kanaldeckel ausweichen und Straßenbahnschienen machen keine Angst.

Da ich nicht weiß, wie lange es noch durchhält schiele ich hier nach einer Alternative. Ein Cyclocross würde mich sehr reizen. Habe heute morgen etwas sehr interessantes entdeckt:

http://www.salsacycles.com/bikes/fargo/ Mal sehen...

Vielleicht ergibt sich die Möglichkeit auch noch andere Konzepte von Zeit zu Zeit auf dieser Strecke zu testen. Mit meinen eigenen aktuellen bin ich jetzt erst mal durch...

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15

Montag, 13. Mai 2013, 14:45

Zitat

Habe heute morgen etwas sehr interessantes entdeckt:

http://www.salsacycles.com/bikes/fargo/ Mal sehen...


da war mein erster gedanke: iiih. dann habe ich auf die Ti-version geklickt: das geht optisch. dann zurück zum bild von vorher: immer noch iiihh, hilfe, augenkrebs. ;-)
---

ansonsten fand ich das experiment interessant, danke für die berichterstattung!

Klunkerboy

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16

Montag, 13. Mai 2013, 20:42

Das Salsa ist doch nur Geil! Bei dem Anblick eines solchen Monstercrossers macht mir glatt nen feuchten Schlüppi!
Gruss,
Micha

Cethegus

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17

Montag, 13. Mai 2013, 22:31

Die Ti version ist doch "nur" anderes Material und Farbe. Das braun mit dem orange finde ich geckig. Insgesamt gefällt mir das Andersartige an dem Konzept. Das ist kein MTB aber auch auch kein Cyclocross. Und trotzdem sieht es (für mich) stimmig aus. Dachte, ich müsste mir so etwas in der Art selbst bauen, aber das Salso würde ich so wie es ist nehmen. Oder ich restauriere mein altes MTB. Nicht, weil es etwas besonderes wäre, sondern weil ich es über die Jahre genutzt habe. Aber warum soviel in den eigentlich uninteressanten Oldie stecken? Ich schwanke...und werde erst zum Herbst etwas unternehmen.

3rd_astronaut

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18

Montag, 13. Mai 2013, 22:41

Zitat

Die Ti version ist doch "nur" anderes Material und Farbe.
ja, schon, aber dieser orange rennlenker springt mich geradezu an und schreit: ich passe nicht an dieses rad ;-)

Cethegus

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19

Dienstag, 14. Mai 2013, 21:10

Das ist kein Rennlenker. Dieser Lenker ist speziell für ein Crossrad geformt. Kaum eine Lenkerform bietet so viele Greifmöglichkeiten. Ich habe einen ähnlichen (von Ragley) bereits in der Garage. War mein erstes erworbenes Teil für ein geplantes Custombike. Das Salsa bietet aber schon so viele Details, dass ich den Plan aufgegeben habe.

Cethegus

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20

Sonntag, 19. Mai 2013, 21:24

2 Trassen; 2 Räder

Der Plan war: Niederbergtrasse nach Essen-Kettwig. Von dort an der Ruhr entlang bis Hagen. Wetter war optimal, ich hatte Lust. Die Randonneuse lief... Was sollte schon schiefgehen? In Essen-Kettwig wusste ich es: seit Ewigkeiten den ersten Platten. Dummerweise kein Flickzeug oder Ersatzmantel dabei. Super! Gerade sollte die Tour interessant werden, da war sie auch schon wieder vorbei. Also mit dem Zug nach Düsseldorf und zurück nach Gruiten. Dort den Mantel geflickt. Komischerweise war in Ventilnähe (also innen) ein kleiner Riss. Wie kommt der dahin? Ist das ein Materialfehler? Keine Ahnung. Dem Flicken traue icherst, wenn er ein paar Tage Luft gehalten hat. Also mein Singlespeed mit Overdrive genommen und einmel die Korkenziehertrasse rauf und runter. So habe ich zumindest den Tag gerettet.

Die Randonneuse macht auf der Niederbergtrasse richtig Spass. Die Übersetzung ist für diese Art Topographie genau richtig und ab Velbert bleibt man immer über 30 km/h (und zwischenzeitlich locker über 40) ohne dass man sich sonderlich anstrengen muss.

Auf der Korkenziehertrasse reichen 2 Gänge völlig. Die kurzen Anstiege kann man hochziehen. Ansonsten ist es flach. Trotz kleiner Hindernisse einen schönen Fahrradtag gehabt. Die Strecke nach Hagen läuft nicht weg. Der Sommer kommt erst noch. Trotzdem Schade, dass es Morgen (Pfingstmontag) so bescheiden werden soll...