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Radsonstnix

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21

Dienstag, 18. Juni 2013, 11:48

Ja, für sich alleine betrachtet, könnte man, wenn man unbedingt will, der Argumentation des Gerichtes folgen. Aber überlegt man dann, was das für Folgen haben würde, denn die hier zahlreich genannten Beispiele (Protektoren an den Armen/Beine, Helme für Fußgänger etc.) folgen ja der gleichen Logik. Ab welcher potentiellen Unfallfolge will man denn die Grenze ziehen? Und wird meine Teilschuld geringer, weil ich einen besseren Helm trage? Oder umgekehrt, zahlt die Versicherung weniger, weil mein Helm mal bei rigend einem Test ein "mangelhaft" bekommen hat?
Gerichtsurteile, bei denen Versicherungsinteressen eine Rolle spielen, ziehen Kreise, die für mich irgendwann nicht mehr überschaubar und durchdenkbar sind.

Rein logisch betrachtet, würde ich mir eine klarere Rechtsprechung anhand der Gesetze wünschen: Helm ist nicht vorgeschrieben: Ergo darf es mir auch nicht zum Nachteil ausgelegt werden, wenn ich keinen trage. Das sähe ich analog zu dem Aussageverweigerungsrecht eines Beschuldigten im Strafermittlungsverfahren. Schweigt der, was sein gutes Recht ist (siehe z.B. Frau Zschäpe), darf das nicht negativ bewertet werden.
Will unser Staat, dass keinen Helm zu tragen Nachteile haben soll, so soll er regeln, dass, wer keinen Helm trägt, an ggf. aus diesem Umstand entstehenden Kosten beteiligt werden kann - also eine wenn-dann Regelung. Oder eine klare Helmpflicht. (Gegen die ich immer noch bin!) Dann herrschte wenigstens Klarheit.
Hhm, so langsam komme ich doch zu einer Meinung.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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rautaxe

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22

Dienstag, 18. Juni 2013, 11:58

I
...Das Radfahrer fährt mal hier oder mal da, je nachdem wo die Verkehrsplaner denken, es könnte noch etwas Platz sein, denn "sein" Radweg wird entweder mit einem Fußweg kombiniert - wo der Radfahrer gegenüber dem Fußgänger der Stärkere ist, also defensiv fahren muss -, ist im schlechten Zustand, hört im Nirvana auf und/oder ist lebensgefährlich. Zugegeben, mancherorts mag es etwas besser aussehen, dürfte aber immer noch die Ausnahme sein.
...

Nicht nur der Verkehrsplaner, auch der ADAFC!
Hier in der Nordheide haben die durchgedrückt, das in einem Ort die Fahrradfahrer auf
der Straße fahren müssen, weil das sicherer sei.
Tolle Lösung, ich hab eh das Gefühl, das Radfahrer in der Nordheide nicht gern gesehen sind.
[Offtopic Ende]

Ich fahr auch nur noch mit Helm, seit ich vor 12 Jahren in Lübeck jeden Tag durch die Stadt zur Arbeit
musste. Schon damals waren die Autofahrer "gegen Radfahrer" ;)

Ich bin aber auch gegen eine generelle Helmpflicht. Als nächstes kommt dann die Schutzkleidungspflicht ...

Michihh

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23

Dienstag, 18. Juni 2013, 12:09

Wir sehen demnächst aus wie "radelnde Michelinmännchen" :D . Alles andere ist unverantwortlich und wird bei Unfällen dann kumuliert betrachtet zu einer Mitschuld von 100%. Keinen Helm 20%, keine Knieprotektoren 20%, keine Arm- und Handprotektoren wieder 20%, keine pasende Schutzkleidung nochmal 20% und schließlich nochmal eine gewisse mitschuld weil man sich trotz aller bekannten Gefahren dennoch aufs rad setzt von 20%. Warum erhalten Autofahrer nicht einen Freischein für die Jagd auf Radfahrer. wie ich vorher schon sagte: Übertreibung macht anschaulich!!!

Und by the way: ich trage nie einen Helm und hatte bisher auch (zum Glück) keine Situation in der er mir irgendwas genutzt hätte. Im Gegenteil: Hätte ich letztes jahr als mir eine Oma direkt vors Rad lief und der ganze weitere Verlauf so ablief wie er ablief, hätte ich der Oma nicht nur mit der stirn die Nase gebrochen sondern aufgrund des helmes evtl deutlich mehr Frakturen im Gesicht zugefügt (Ich bin nach einer Vollbremsung vorne über den Lenker abgestiegen und ihr mit dem Kopf voll an ihren geknallt.) Ich bekam eine Teilschuld weil stärkerer Verkehrsteilnehmer etc.

der Argumentation der Richterin folgend wären dann zweil Auslegungen möglich
1. Hätte ich dann aufgrund des getragenen Helmes eine noch höhere Mitschuld, denn ohne wären ihre Schäden geringer gewesen
2. Hätte die Oma einen Helm tragen müssen siehe Urteilsbegründung

rautaxe

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24

Dienstag, 18. Juni 2013, 12:23

Zitat

Nur jeder zehnte Radfahrer trägt einen Helm – und gefährdet damit nicht nur seine Gesundheit.

So , und nun ratet mal aus welcher Zeitung dieses Zitat stammt :dash:
(und nein ich lese die nicht, hat google rausgepuckt :D )

3rd_astronaut

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25

Dienstag, 18. Juni 2013, 12:44

Zitat

Nur jeder zehnte Radfahrer trägt einen Helm – und gefährdet damit nicht nur seine Gesundheit.
ja, die armen autotüren. aber eigentlich macht die doch ein helm noch eher kaputt? oder doch nciht, weil das styrpopr weich ist? hmm, jetzt hamse mich verwirrt.

rautaxe

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26

Dienstag, 18. Juni 2013, 13:33

Naja, die Leser dieser Zeitung brauchen eh keinen Helm tragen, weil es bei denen kein Hirn gibt,
das schützenswert wäre :crazy:

Der Beitrag von »mick« (Dienstag, 18. Juni 2013, 13:38) wurde aus folgendem Grund vom Benutzer »kairo-hh« gelöscht: §7 Abs. 2 der Forum-Regeln (Dienstag, 18. Juni 2013, 15:00).

Der Beitrag von »rautaxe« (Dienstag, 18. Juni 2013, 13:42) wurde aus folgendem Grund vom Benutzer »kairo-hh« gelöscht: §7 Abs. 2 der Forum-Regeln, Folgelöschung aufgrund des Zitates. (Dienstag, 18. Juni 2013, 15:01).

liberator

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29

Dienstag, 18. Juni 2013, 14:02

wenn da draußen Krieg herrscht....
...dann verstehe ich nicht, warum mich Autofahrerinnen, Fußgängerinnen, Fahrradfahrerinnen, Hundehalterinnen, Kinderwagenschieberinnen, Straßenbahnfahrerinnen immer so versonnen anlächeln, wenn ich mal vorbei möchte...

Ernst beseite, ich checke das nicht, ich fahre 30km bis in die kölner Innenstadt per Fahrrad und sogar bis in die Innenstadt hinein und habe kein Problem mit anderen Verkehrsteilnehmern,
was macht Ihr anders, dass Ihr von Krieg auf den Stra...
muß irgendwas mißverstanden haben

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Pixelschubser

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30

Dienstag, 18. Juni 2013, 14:12

Tja, liberator - wie man in den Wald hineinruft... Du scheinst einer zu sein, der auf recht freundliche Art ruft. Von Krieg auf der Straße kann ich auch nicht sprechen. Aber ich merke, dass es besonders im Innenstadtverkehr durchaus zu Reibungen kommt, wenn sich (aus Sicht der Autofahrer) in den eh' schon so dichten Verkehr dann auch noch die Radfahrer und ihren Raum beanspruchen. Wenn ich die Situation auf der Luxemburger Straße betrachte (über die ich nach Köln reinfahren würde, wenn ich nicht im Zickzack den Radrouten folgen würde), auf der quasi zu jeder Tageszeit Stau herrscht weil die rechte Fahrbahn oft als Parkplatz missbraucht wird, dann kann ich einen Autofahrer schon verstehen, wenn er stinkig ist, weil sich Radfahrer zwischen all dem Gewusel durchdrücken. Andererseits hab ich als Radfahrer wenig Verständnis dafür, wenn Autofahrer mit der "Hauptsache ich"-Haltung in ihrem Wagen sitzen und absichtlich Lücken verschließen, durch die man als Radler prima hätte schlüpfen können.
Naja - lieben werden wir uns wohl nie... ;)
Gruß: Pixelschubser

"A ship is safe in harbour - but this is not what ships are made for."

rautaxe

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31

Dienstag, 18. Juni 2013, 14:24

Naja, so schlimm ist es ja auch nicht,
aber es scheint wohl ein Sommerloch zu geben, da jede Zeitung darüber berichtet (zu mindestens online).

Ich erlebe Tag täglich Krieg und Frieden, sowohl als Autofahrer, wie auch als Radfahrer.

Und wie schon geschrieben, in den letzten 10 Jahren hat sich da nicht soviel geändert,
ausser das es mehr Verkehr geworden ist.

Wenn Dir ein Autofahrer die Vorfahrt nimmt und dann ganz erschrocken/bedröppelt schaut,
muss man einfach nur lächeln.
Es gibt auch Autofahrer die einen vorlassen, obwohl sie eigentlich Vorfahrt haben und dann halt
die paar Idioten (ob nun Fußgänger, Auto-, Motorrad- oder Radfahrer). Man muss halt lernen, diese aus zu blenden.
Dann fährt es sich viel angenehmer :D

3rd_astronaut

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32

Dienstag, 18. Juni 2013, 14:25

nun ja, herr mick übertreibt ja ganz gerne mal 8)

Zitat

Tja, liberator - wie man in den Wald hineinruft...
das ist richtig, aber auch nicht hilfreich ;-)
mal 2 beispiele, die man hier jederzeit nachspielen kann:
- ich kann hier im dunkeln ohne licht in "geistrichtung" auf fußwegen auf kreuzungen zufahren, und autofahrer lassen mich freundlich winkend passieren (ja, viele autofahrer hier sind wirklich aufmerksam) oder entschuldigen sich wort- und gestenreich, wenn sie mich dermaßen idiotisch unterwegs befindlich übersehen sollten.
- ich kann hier völlig legal und vernünftig auf der fahrbahn fahren neben einem "anderen" radweg in unterirdischem zustand, und werde aufs übelste beschimpft, bedränngt und mit prügelangeboten überhäuft.

so, ist da nun TOTALER KRIEG oder eitel sonnenschein? beides anscheinend...

kairo-hh

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33

Dienstag, 18. Juni 2013, 14:59

Jungs, bitte beim Thema bleiben. Danke :)
Lieben Gruß

Kai

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34

Dienstag, 18. Juni 2013, 16:26

Im Effekt ist es ja auch ganz egal ob der nette Verkehrsteilnehmer mich vorsätzlich oder aus Ignoranz zu Fall bringt. Nach diesem Oberlandesgerichtsurteil bleibe ich auf einem Teil meiner Genesungs-, oder schlimmer Invaliditätskosten sitzen, wenn ich keinen Helm getragen habe.
Dieses Urteil ist ein Skandal und bestärkt gängige Praxis, nämlich das systematische Ignorieren von schwächeren Verkehrsteilnehmern.
Man ist also selbst Schuld wenn man sich nicht ausreichend schützt? Konsequent zuende gedacht bedeutet dies, dass ich auch nicht mehr ohne Handschuhe oder Downhillprotektoren unterwegs sein darf, will ich im Falle eines Unfalls nicht eine Teilschuld angelastet bekommen.
Da soll man ruhig bleiben und sachlich?
Das Urteil ist ein Skandal.
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

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35

Dienstag, 18. Juni 2013, 17:53

Auch wenn das Urteil von einem Oberlandesgericht gesprochen wurde, so kann dieses immer noch gekippt werden. Soweit ich es mitbekommen habe soll es ja nun in die nächste Runde gehen, oder irre ich mich da?

Ich selber bin weder ein Befürworter noch ein Gegner von Helmen. Nutze diesen selber fast immer bei einer Radtour, da ich mir selber sage, dass der Helm unter gewissen Umständen dafür sorgen kann, dass ich ein paar Kratzer weniger abbekomme. Ob ein Fahrradhelm vor größeren Schäden schützen kann, kann ich nicht beurteilen und da es zu dem Thema keine verlässliche Studie gibt, kann auch kein anderer Mensch dieses real beurteilen.
Trotzdem betrachte ich einen Fahrrad-Helm als kleine Chance die nicht viel Geld kostet und am Ende vielleicht meiner Gesundheit mehr zuträglich ist als wenn ich ihn weg lasse.

Ungeachtet dessen sollte es doch jedem selber überlassen sein, ob er/sie einen Helm trägt oder nicht.

Trotzdem denke ich, dass dieses Urteil nicht in Ordnung ist. Wenn ein Radfahrer ohne Helm auf max. 5-10% seiner Kosten sitzen bleiben würde, würde ich das ja noch einsehen bzw. nachvollziehen können, aber 1/5 der Kosten ist dann doch etwas sehr viel, gerade in Anbetracht dessen, dass es eben keine zuverlässigen Daten über die Schutzwirksamkeit von Fahrradhelmen gibt.
Bei Motorradkleidung und Motorradhelmen ist es wissenschaftlich erwiesen, dass diese eine Schutzwirkung haben, aber bei einem Fahrradhelm finde ich keinen wirklich zuverlässigen wissenschaftlichen Beweis dafür. Nur aus diesem Grund erachte ich das Urteil als eine Farce.
Im übrigen finde ich einen Vergleich zwischen einem Radfahrer und einem Fußgänger auch nicht gerade sinnvoll. Ein Fußgänger ist nur ein Bruchteil der Geschwindigkeit eines Radfahrers unterwegs und hat einen Bremsweg wo der Radfahrer mit den besten Bremsen nicht mithalten kann ohne einen Abflug zu machen. Ich möchte damit sagen, dass der zu schützende Bereich eines Radfahrers erheblich größer ist als bei einem Fußgänger. Denn ansonsten müssten wir alle, es sei denn wir sitzen in einem Auto, in Zukunft mit einer Vollausstattung eines Stuntmans unterwegs sein, egal ob Radfahrer, Fußgänger, Inliner, Rollstuhlfahrer.....
Lieben Gruß

Kai

3rd_astronaut

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36

Dienstag, 18. Juni 2013, 18:29

Zitat

Im übrigen finde ich einen Vergleich zwischen einem Radfahrer und einem Fußgänger auch nicht gerade sinnvoll. Ein Fußgänger ist nur ein Bruchteil der Geschwindigkeit eines Radfahrers unterwegs und hat einen Bremsweg wo der Radfahrer mit den besten Bremsen nicht mithalten kann ohne einen Abflug zu machen. Ich möchte damit sagen, dass der zu schützende Bereich eines Radfahrers erheblich größer ist als bei einem Fußgänger.
aber für einenfußgänger wäre die schutzwirkung eines helms leichter zu aufzuzeigen: schließlich entspricht ein fußgängersturz so ziemlich den prüfbedingungen für radhelem.

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37

Dienstag, 18. Juni 2013, 18:36

aber für einenfußgänger wäre die schutzwirkung eines helms leichter zu aufzuzeigen: schließlich entspricht ein fußgängersturz so ziemlich den prüfbedingungen für radhelem.


Das ist mir (leider) durchaus bekannt. Alleine aus diesem Grund erachte ich einen Fahrradhelm nicht als Lebensversicherung, viel mehr als einen Notgroschen. Sich auf einen Fahrradhelm alleine zu verlassen wäre in meinen Augen fahrlässiger als ohne Helm zu fahren. ;)
Lieben Gruß

Kai

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38

Dienstag, 18. Juni 2013, 18:58

Pro und Kontra Helmpflicht...... Leute, was diskutiert ihr Euch hier die Köppe heiß???

Sind wir doch mal ehrlich: Die Helmpflicht für Radfahrer wird kommen, wie die Gurtpflicht für Autofahrer kam, oder die Helmpflicht für Mofa-Fahrer, oder die elekronische Tempobegrenzung bei LKWs.
Und einige von uns sind ja mit dem Fahrrad schneller unterwegs, als div. Mofafahrer :vain:
Die Helmpflicht für Radfahrer wird vielleicht nicht in 5 oder 10 Jahren da sein, aber sie wird kommen. Gerade wenn die Unfallzahlen mit Pedalecs steigen, und daher gehend die entsprechenden Kopfverletzungen.


Letztlich gebe ich persönlich dem Richter in einem Punkt Recht: Ein Helm kostet mit 25-30 Euro nicht unbedingt die Welt. Da wird von vielen mehr Geld für unnützen Nippes ausgegeben.


Ich selbst fahre in der Regel seit 2008 auch mit Helm. Mein einschneidendes Erlebnis war ein Unfall, an dem ich vorbei gekommen bin.
Eine Radfahrerin ist über die Motorhaube eines Autos abgestiegen, und muß unglücklich mit dem Kopf auf den Bordstein geknallt sein. Rettungswagen war übrigens schon da, und da ich kein Gaffer bin, bin ich halt weiter gefahren. Jedenfalls war da, was ich sehen, konnte eine Menge Blut.
Auf meinem weiteren Weg bin ich dann direkt zum Baumarkt, und hab mir einen günstigen Helm gekauft.
Für ein freies und unabhängiges, und vor allem werbefreies 2radforum!!!! :thumbsup:

"Nicht jeder der ein Trikot anzieht und auf ein Fahrrad steigt ist automatisch gedopt." Gehört beim Braunschweiger Nachtrennen.

39

Dienstag, 18. Juni 2013, 19:07

Auf RTL sagten sie gerade, die 20% bezogen sich nur auf das Schmerzensgeld. D.h. die Heilungskosten und der Schaden wird voll von der Verursacherversicherung zu tragen. So habe ich es jedenfalls verstanden.

Wenn das so stimmt, finde ich das sogar halbwegs in Ordnung!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »XXLBaer« (18. Juni 2013, 19:15)


mick

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40

Dienstag, 18. Juni 2013, 21:07

Es geht doch garnicht darum, ob wir individuell Helme gut und richtig finden und welche tragen oder nicht.
Es geht darum, ob uns in Zukunft ein Strick daraus gedreht werden kann wenn wir nicht optimal armiert ins Feld ziehen.
Natürlich steht einem das Schmerzensgeld in voller Höhe zu wenn man von einem anderen Verkehrsteilnehmer verunfallt wird. Die Frau hat ja eher mehr als weniger Schmerzen gehabt. Oder war das Rad nicht verkehrssicher oder die Lenkerin alkoholisiert?? Nur dann könnte ich einen Grund für eine Minderung erkennen.

Im Übrigen habe ich erst kürzlich gelesen, dass eine Helmpflicht im Auto viel sinnvoller wäre. Die meisten tödlichen Kopfverletzungen kommen dort vor.
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

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