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grandsport

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21

Freitag, 22. November 2013, 09:47

27 km sind doch eine fröhliche Angelegenheit. Legste nochmal 13 drauf, haste die Perfektion vor dir. 40 km/Tag fände ich für mich tatsächlich perfekt.

Im Ernst: Es ist natürlich eine Frage der Qualität dieser 27 km. Hast du da Dauer-Stop&Go oder kannst du das einigermaßen lässig durchfahren?
Wenn der Rhythmus verloren geht oder gar nicht erst kommen will, sind 27 km durchaus nervig und anstrengend, keine Frage.
Wenn's aber läuft, ist das mit der Zeit eine Nummer knapp jenseits des Warmfahrens.

Ich habe runde 57 km je Strecke. Im Sommer wird das morgens ganz durchgefahren (nachmittags manchmal), jetzt im Herbst und Winter reduziere ich deutlich. Diese Woche habe ich es dreimal gemacht. Yessss! Wird's kälter, wird's weniger.
Zurück kombiniere ich mit dem Zug. Dann kommen 12 und 14 km hinzu, zwischen diesen beiden Kurzetappen liegt die Bahnfahrt.
Der Vorteil: Ich zahle nichts fürs Fahrrad, denn morgens kostet die Mitnahme, nachmittags bei uns dagegen nicht.

Die Tage, an denen ich morgens nicht durchfahre, fahre ich zum 14 km entfernten Bahnhof. Bei deutlichen Minustemperaturen ist das schon eine kleine Nummer, aber sonst ist das inzwischen eher langweilig, manchmal sogar nervig, denn bis ich warm und im Rhythmus bin, bin ich schon halb zuhause.

Aufs INZWISCHEN kommt es aber an!
Denn anfangs bin ich gerade mal 8 km zum nächsten Bahnhof gefahren und fand das schon bemerkenswert. Dann kam die Routine für den Körper und die Suche (Sucht?) nach einer neuen Herausforderung, so dass ich mir diesen übernächsten Bahnhof auf meiner Strecke rausgesucht habe.
Als ich die Strecke das erste Mal fuhr - sie ist viel, viel hügeliger -, dachte ich, ich muss wahnsinnig sein, auch nur davon zu träumen, dass jemals täglich zu fahren. Mann, war ich stolz, als ich das zwei Mal je Woche gefahren bin. Und es war ja auch eine Leistung, wenn man bedenkt, wo ich zwei, drei Jahre vorher konditionell stand.
Aber irgendwann kamen auch da Rhythmus und Routine, so dass ich nicht mehr auf "ankommen", sondern auf Zeit gefahren bin. Dann lief das auch rund und der nächste Bahnhof musste her. Dann habe ich auch noch angefangen, das Rad doch morgens im Zug mitzunehmen, und bin dazu noch früher ausgestiegen, um nochmals 12 km zu kriegen. Irgendwann kam ich so in der Summe aller Einzelstrecken auf 70 km/Tag und dann kam die grundlegende Frage: Wenn eine Komplettstrecke 57 km macht, kannst du die dann nicht ganz fahren und zurück die mittlere Strecke mit dem Rad machen? 57 + 14 = 71, sollte gehen. Ging tatsächlich und war billiger. Zeitverlust: 5 Minuten, was zu vernachlässigen war.

Kurz: Was dir jetzt mit 27 km geradezu utopisch und tour-de-france-mäßig vorkommen mag, wird dich eines Tages müde lächeln lassen, wenn du es in kleinen und für dich machbaren Schritten angehst.
Die richtigen Klamotten und die entsprechenden Möglichkeiten zum Frischmachen beim AG wirst du brauchen. Was Klamotten angeht, habe ich mir aber auch mit der Zeit erst die richtigen Sachen zugelegt. Und das Frischmachen funktioniert, man muss ggf. halt ein bisschen kreativ sein und rumfragen, bis man hat, was man braucht.

Unterm Strich lohnt es sich total! Ich bin, auch wenn es wie heute mit 2:49 Std. enorm und grenzwertig lange gedauert hat, derart gut drauf, dass ich gefühlt doppelt so schnell arbeite, wie wenn ich bräsig Zug und S-Bahn fahre. Davon hat also auch der Chef was. Denn ich bin nicht nur gefühlt schneller, ich bin es tatsächlich, wenn auch nicht zwingend doppelt so schnell.

An Tagen wie heute ist es ohnehin eine ganz eigene Sache: 3° C, Nebel und Nieselregen im fiesen Wechsel. Zugegeben braucht es da ein gewisses Maß an Motivation und vernünftige Klamotten, aber die "Tschaka-Faust" fürs Geschafft-haben ist einfach nur gut!

Unterwegs bin ich bei diesem Wetter mit meinem Patria-Randonneur (26‘‘). Nicht leicht, läuft aber leicht und fährt sich super-entspannt.
Im Sommer kommt der Stahlrenner zum Einsatz, mit dem ich die Bahnfahrtzeit inzwischen unterbiete.

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22

Freitag, 22. November 2013, 12:17

Erst mal allen vielen Dank für die Antworten :thumbsup: .
War die letzte Zeit etwas eingespannt, deswegen erst heute eine Antwort. Aber ich merke, ich hätte die Situation genauer beschreiben müssen :whistling: .
Nachdem ich gerade etliche Zitate einzeln beantwortet habe, viel mir auf, dass das viel zu unübersichtlich wird, deswegen gehe ich lieber stichpunktartig auf die meisten Fragen/Anmerkungen ein.

- Ich habe passende Klamotten
- bin schon 17km/täglich gefahren (allerdings unter völlig anderen Bedingungen, keine 40h+/Woche, kein Winter)
- ich muss nicht vorzeigbar sein, wenn ich ankomme, umziehen/Wäsche aufhängen etc. ist kein Problem, duschen brauch ich nicht
- was meine Kollegen/Chefs von mir halten, weil ich Rad fahre ist mir egal
- mein Schnitt Richtung Arbeit ist maximal 22km/h, Richtung Heim 20km/h
- der ÖPNV braucht 45min (wenn alles glatt läuft :rolleyes: ), Auto, welches ich nicht habe würde, 40min. brauchen, mit dem Fahrrad werde ich mindestens 1:15-1:30h brauchen.
- Bezüglich Kälte/Witterung, Schweinehund mach ich mir keine Sorgen, damit hab ich Erfahrung
- Schnee auf dem Radweg gilt meine Sorge
- ein E-Bike oder S-Pedelec kommt nicht in Frage, weil man damit keine Radwege mehr nutzen darf, was auf meiner Strecke ein ziemliches Problem wäre
- ich bin in München...meist habe ich es mit echten Wintern zu tun, heißt ausreichend Niederschlag um die Spikes öfter nutzen zu dürfen...mit den dazugehörigen Geschwindigkeitseinbußen :S
- der Weg ist ganz brauchbar, kaum/keine(?) Ampeln, fast nur Radweg (an der Isar lang, durch den englischen Garten), Höhenmeter sind es 100.

- Fahrrad mit in die U-Bahn nehmen kommt nicht in Frage, auch nicht als Gepäck, dafür ist die U-Bahn zu voll. Ich würde das Fahrrad da, wo ich einsteige stehen lassen.
- U-Bahn mag ich nicht sonderlich, viel zu voll, dunkel und stinkig, als dass ich das jeden Tag 2*45min aushalten wollte
- Verspätungen sind eigentlich nur ein Problem, wenn ich die ganze Strecke mit ÖPNV fahren würde. Die ganze Strecke mit ÖPNV kostet genau so VIEL, wie die Teilstrecke :rolleyes: .
- Wenn ich stückel, muss ich min. 7km fahren, ab da kann ich die Strecke beliebig verlängern, da meine Radstrecke mehr oder weniger parallel zur U-Bahn verläuft.

Es bleiben also 2 Probleme, die der Geschichte täglich&Rad pur im Weg stehen:
1. ich bin zu langsam
2. Schnee auf den Wegen

Gegen 2. kann man nicht viel machen. Wenn ich es nicht mehr schaffe, dann könnte ich an solchen Tagen auf die U-Bahn umsteigen. Allerdings ist unser recht teurer ÖPNV unverschämt teuer, wenn man nur hin und wieder fahren möchte. Außerdem kann es je nach Winter vorkommen, dass diese Problematik auf viele Tage zutrifft. Aber das ist dann halt so. Wobei gerade bei widrigen Straßenbedingungen ein Pedelec helfen könnte.

1. ist der Punkt, an dem ich ansetzen kann. Also wie kann ich schneller werden? Klar, durch Training :P ...das wird sich von alleine ergeben 8) . Hat jemand Erfahrung damit, in wie fern er mit verschiedenen Rädern, schneller/langsamer ist?

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Freitag, 22. November 2013, 12:17

27 KM ist ne Stunde, also los ... mim Auto brauchst sicher auch 30 Min. Und über Herbst + Winter kann man ja reden.
Und ÖPNV ist sicher - auch ohne Fahrradver- + -entknotung langwieriger.

:lol: ...27er Schnitt??? :rofl: ...schön wär's.

Randonneur wäre auch mein Rad der Wahl für längere Strecken. Oder Liegerad, wenn das was für Dich ist. Das spart auf jeden Fall Zeit bzw Kraft. Ich hab (auf einem anderen Arbeitsweg) mal regelmäßig ein kurzes Stück gemeinsam mit einem Liegeradfahrer gehabt. Ich hatte Schwierigkeiten, an dem dan zu bleiben. Ich auf dem Rennrad in Jeans oder Trainingsklamotten, der in Schlips und Anzug...

Das klingt ja Recht hoffnungsvoll. Für den Sommer wär das vielleicht was.

Bei 28 KM eine Strecke täglich - hatte ich letztes Jahr über 2 Monate und des öfteren im Winter

Das macht ja schon mal Hoffnung!

Es kommt halt darauf an, was bei Dir Dein limitierender Faktor ist, also Geld oder Zeit (oder beides).

Noch Geld, bald Zeit :vain: .

Falls sich der Ablauf bei deinem neuen Arbeitgeber nicht integrieren lässt, oder der Chef das nicht in der Arbeitszeit haben will, solltest du mindestens eine viertel Stunde vor Arbeitsbeginn schon da sein um das ausserhalb der Arbeitszeit erledigen zu können.

Das sollte kein Problem sein...war es zumindest bislang nicht.

Und egal welches Wetter, in normaler Kleidung würde ich nicht fahren wollen.

Ich auch nicht!

(es soll doch tatsächlich noch ein Leben neben dem Radfahren geben!) und grade bei Schnee/Glatteis zählt jeder Kilometer doppelt.

Genau DAS ist mein Problem! Im Winter gab es durchaus Zeiten, wo ich für meine üblichen 35-40min auf einmal 1.5h gebraucht habe. Und das war beim Losfahren noch nicht absehbar.
Außerdem würde ich mein Training lieber nicht mit viiiiel Kardioeinheiten hinter mich bringen, sondern eher mit Kraft(ausdauer)training. Chronisches Kardio soll ja auch nicht sooo gesund sein. Und ich befürchte, dass ich nicht mehr zu meinem Kettlebell-Training komme, wenn ich so viel Rad fahren :| .

Ich stell es im Sommer auf den Balkon, im Winter in den Flur, und schwing dann eben auch mal kurz den Wischmopp wenn das Gefährt ausgetropft hat...

Du taust das auf :golly: ? Das hab ich 2mal gemacht...da lief dann Wasser hin, wo es nicht hingehörte und es war jede Menge Zeug eingefroren.
Aber da bin ich nicht so pingelig...im Winter landet das Rad daheim auf'm Balkon, im Sommer vor der Haustür und beim AG nach Möglichkeit überdacht.

empfiehlt den Antrag auf einen Vorschuss auf das Jahresgehalt und die Anschaffung eines standesgemäßen BMW Z8 für den Arbeitsweg.

Ich hab keine Ahnung was ein Z8 ist...was mir aber, nachdem ich auf wunderhafte Art und Weise nicht bei BMW arbeite egal ist. :chinese:
BMW hat doch auch Fahrräder, oder? :crazy:

Du musst halt regelmäßig fahren, dann hat es sich bald ausgemoppelt und Du kommst auch auf einen anständigen Schnitt. *duck*

Na wenn das mal so einfach wäre :pinch:

27 km sind doch eine fröhliche Angelegenheit. Legste nochmal 13 drauf, haste die Perfektion vor dir. 40 km/Tag fände ich für mich tatsächlich perfekt.

40km/Tag fände ich auch perfekt. Sind aber 54km :P .

Die Tage, an denen ich morgens nicht durchfahre, fahre ich zum 14 km entfernten Bahnhof. Bei deutlichen Minustemperaturen ist das schon eine kleine Nummer, aber sonst ist das inzwischen eher langweilig, manchmal sogar nervig, denn bis ich warm und im Rhythmus bin, bin ich schon halb zuhause.

Ich möchte deinen Schnitt gar nicht wissen, wenn du bei 14km schon angekommen bist, bevor du wirklich warm bist ^^

Aber irgendwann kamen auch da Rhythmus und Routine, so dass ich nicht mehr auf "ankommen", sondern auf Zeit gefahren bin.

Vielleicht ist das mein Fehler...ich bin irgendwann nicht mehr schneller geworden, hatte aber auch keine Lust schneller zu fahren. Bislang hatte ich halt immer genug Zeit und hab die Fahrt halt einfach genossen.

Kurz: Was dir jetzt mit 27 km geradezu utopisch und tour-de-france-mäßig vorkommen mag, wird dich eines Tages müde lächeln lassen, wenn du es in kleinen und für dich machbaren Schritten angehst.

Das ist doch mal ein Wort! :D

An Tagen wie heute ist es ohnehin eine ganz eigene Sache: 3° C, Nebel und Nieselregen im fiesen Wechsel. Zugegeben braucht es da ein gewisses Maß an Motivation und vernünftige Klamotten, aber die "Tschaka-Faust" fürs Geschafft-haben ist einfach nur gut!

Nene...ich brauch eher Motivation, mich in die S/U-Bahn zu schwingen ;)

OmikronXi

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24

Freitag, 22. November 2013, 12:18

Ach...und Danke für die Glückwünsche! :dance:

grandsport

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25

Freitag, 22. November 2013, 13:33

Ich korrigiere erstens (danke fürs Aufmerksam machen): 40 km/Strecke fänden ich ideal.

Ich betonet zweitens: Bei der 14 km Strecke bin ich halb zu Hause, wen ich warm bin, das macht 7 km. (Manchmal sind's auch schon 5.)

Was das Tempo und das Rad angeht: RR gegenüber Randonneur macht bei mir etwa 15 Minuten Unterschied auf 56 km Strecke.

Ich habe mein Pensum dadurch bewältigt bekommen, dass ich Leistung wollte. Und dann bin ich Stück für Stück mehr oder schneller befahren. Nie beide Ziele auf einmal angehen!

Insofern würde ich hier ansetzen:

Zitat von »OmikronXi«

hatte aber auch keine Lust schneller zu fahren.


Schlechte Voraussetzung, um die 27 km/Strecke alsbald alt aussehen zu lassen. Eine gewisse Speedgeilheit macht sich hier absolut bezahlt.

FraWie

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26

Freitag, 22. November 2013, 14:00

Mal abgesehen vom physischen Aspekt: Wird das nicht irgendwann furchtbar langweilig, jeden Morgen die gleichen rund 30 km zu fahren und abends wieder zurück.
Ich habe nur knappe 6 km, da ist das kein Thema. Aber bei mehr als 15 km könnte ich mir auch psychische Widerstände vorstellen.

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27

Freitag, 22. November 2013, 14:09

Wird das nicht irgendwann furchtbar langweilig, jeden Morgen die gleichen rund 30 km zu fahren und abends wieder zurück.

Wieso, sind doch jeden Tag neue Idioten die dir das Leben schwer machen durch unsinnig dichtes Überholen, Vorfahrt nehmen, schneiden, mit Scheibenwaschwasser besprühen.............. :D

Aber so´n bisschen stimmt das schon. Meine 27km Strecke mag ich z.B. gar nicht. Schon alleine deshalb fahr ich immer die längere 34 Kilometer Strecke hin, und mit einem Zusatzschlenker eine 38 Kilometer Strecke zurück. Im Sommer variiere ich die Strecken dann hin und wieder ein bisschen und fahr noch den ein oder anderen Kilometer mehr.

Aber dieser Aspekt der Langeweile passt zu jedem Fortbewegungsmittel. Mit Bahn und Auto fährt man ja auch immer die gleiche Strecke. Da ist die Variation beim Rad schon größer, da die Umstände immer wechseln. Regen, Sonne, Gegenwind, Rückenwind, guter Tag und fit, schlechterer Tag und anstrengend.........diese Vielfalt hat man nur beim Rad. :thumbsup:

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acoustic_soma

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28

Freitag, 22. November 2013, 15:31

...ist doch eine gepflegte Langeweile...

...und eine immer gleiche Trainingsstrecke ermöglicht eine relativ gute Aussage ob sich die eigene Fitness gerade steigert oder eher nachläßt...

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29

Freitag, 22. November 2013, 16:23


- mein Schnitt Richtung Arbeit ist maximal 22km/h, Richtung Heim 20km/h
- der ÖPNV braucht 45min (wenn alles glatt läuft :rolleyes: ), Auto, welches ich nicht habe würde, 40min. brauchen, mit dem Fahrrad werde ich mindestens 1:15-1:30h brauchen.


Dass ist doch das, was ich weiter oben schon schrubte. Halbes Stündchen langer je Strecke als Auto o. ÖPNV passt gut.

Und bei Schnee, Nässe + Kälte und sonst widrigen Wetterbedingen nimmst halt die Öffis.


1. ist der Punkt, an dem ich ansetzen kann. Also wie kann ich schneller werden? Klar, durch Training :P ...das wird sich von alleine ergeben 8) . Hat jemand Erfahrung damit, in wie fern er mit verschiedenen Rädern, schneller/langsamer ist?


Du benötigst ein ungefedertes Radel mit recht fein gestufter Kettenschaltung + schmalen, profillosen Reifen (max. 28 mm breit ... es sei denn, der Untergrund lässt so was nicht zu) mit recht viel Luftdruck, dann geht schon die Luzie ab. Rennbügel oder grade Stange (nicht zu breit + ggf. mit Hörnchen) tun sich da nicht viel, ne sportive Sitzposition + sinnvollerweise Klickies.

Dein Cannondale wäre so ein Radel, ebenfalls das Bergamont.

Optimalst wäre ein einfaches Rennradel wie das Focus Mares AX 3.0 mit Ösen für Bleche + Träger für 900.- (die Tiagra-Gruppe sollte dich nicht stören, sie taugt)

Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

grandsport

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Freitag, 22. November 2013, 17:24

Ja, der Thomas weiß einfach, worauf es ankommt.

Was die Langeweile angeht, halte ich es wie acoustic_soma: Du bekommst einen guten Leistungsspiegel.
Wenn ich durchfahre, habe ich meine 6 oder 7 Punkte auf der Strecke, an denen ich auf den Tacho schaue. Zumindest im Sommer, wo man etwas auf den Tacho sieht. Da weiß ich dann immer jenseits des Gefühls, ob es gut läuft.
Und wenn mir mal zu langweilig wird, fahre ich eben hier einen Schlenker oder dort. Aber meist reicht es mir, auf der langen Strecke schneller zu werden. Ist ja immer noch Luft nach oben. Und wenn mal nicht: schlimm genug. Dann erst recht bolzen, regenerieren, bolzen, regenerieren und nie den Spaß verlieren. Ich finde es jedenfalls immer spannend, ob ich die nächste Steigung, Gefällestrecke, Gerade oder was auch immer schneller schaffe als sonst oder schneller als ich vom Gefühl her gerade meine nach dem Motto: "Du denkst, du kannst dich hier maximal noch irgendwie hochquälen? Dann beweis dir, dass es auch locker und zügig geht."

Außerdem kann man immer noch an was ganz anderes denken: Was spiele ich heute Abend noch mit den Kindern? Wie repariere ich das andere Rad am geschicktesten? Wie verarsche ich morgen den lieben Kollegen? Brauch ich noch ne Buddel Bier oder geht's heute Abend auch ohne? (Natürlich nicht.) Undsoweiter...

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acoustic_soma

Salamander

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Freitag, 22. November 2013, 22:42

Zitat


Zitat

Zitat von »Salamander«


Du musst halt regelmäßig fahren, dann hat es sich bald ausgemoppelt und Du kommst auch auf einen anständigen Schnitt. *duck*

Na wenn das mal so einfach wäre :pinch:

Und ich hatte noch überlegt, welcher Smiley da hin sollte... Ich weiß zwar nicht ob Du den ersten oder zweiten Teil meintest, aber beides geht schon. Einfacher ist latürnich was die meisten hierzulande machen: sich für die Fahrt zur Arbeit ins Auto (ersatzweise Bus, Bahn) setzen und abends auf die Couch und Chips futtern.

1. ist der Punkt, an dem ich ansetzen kann. Also wie kann ich schneller werden? Klar, durch Training :P ...das wird sich von alleine ergeben 8) . Hat jemand Erfahrung damit, in wie fern er mit verschiedenen Rädern, schneller/langsamer ist?

Training ist alles, das ist auschlaggebender als der Radtyp. Liegerad mal außen vor gelassen, aber das ist auch nichts für jeden. Mehr dazu unten.

Zitat von »grandsport«
Aber irgendwann kamen auch da Rhythmus und Routine, so dass ich nicht mehr auf "ankommen", sondern auf Zeit gefahren bin.


Vielleicht ist das mein Fehler...ich bin irgendwann nicht mehr schneller geworden, hatte aber auch keine Lust schneller zu fahren. Bislang hatte ich halt immer genug Zeit und hab die Fahrt halt einfach genossen.


Der Körper gewöhnt sich an Belastungen durch Anpassung. Nach der Anpassung ist die Belastung aber keine mehr. Dann müssen neue, stärkere Trainingsreize her, sonst wirst Du nie schneller. Also im einfachsten Fall nur versuchen hurtiger zu fahren. Für schnellere Erfolge das geplant angehen: nach einigen km warmfahren konsequent schneller fahren, die letzten 15-20 min locker ausrollen. Oder das gute alte Fahrtspiel aka Intervalltraining: mehrere kürzere Abschnitte richtig Tempo bolzen, dazwischen Erholungsabschnitte; bei längeren Steigungsstrecken versuchen das Tempo zu halten. Wegen Schwitzen empfiehlt sich sowas auf dem Rückweg. Wenn sich das für Dich zu kompliziert anhört: am wichtigsten ist überhaupt zu fahren, Tempogeilheit. Von nix kommt nix... Bei Bedarf kannst Du immer noch im Trainingsbereich fragen.

Was das Tempo und das Rad angeht: RR gegenüber Randonneur macht bei mir etwa 15 Minuten Unterschied auf 56 km Strecke.

Hm, ich hab zwar jetzt keine konkreten Werte bei mir, aber aus dem Bauch raus kommt mir das etwas viel vor. Sonst gleiche Bedingungen vorausgesetzt (Nabendynamo, ausladende Gepäcktasche, suboptimale Reifen am Randonneur zB). Kann ich mir am ehesten noch durch andere Fahrweise mit dem RR vorstellen. Mit gutem Material, vor allem leicht laufenden und ordentlich aufgepumpten Reifen, kann man mit anderen Radtypen auch ziemlich flott unterwegs sein. Auf dem RR fährt man auch nicht dauernd in der Unterlenkerposition. Auf dem MTB kann ich bis über 30 km/h mit etwa gleich fitten Rennradfahrern jedenfalls gut mitfahren (Reifendruck aber nicht abgesenkt). Ab etwa 35 km/h fahr ich dann aber zunehmend wie gegen eine Wand.

Und obwohl ich sonst wirklich gerne Rennrad fahr, hier muß ich @Thomaspan widersprechen. Isarauen, englischer Garten - da vermute ich keinen Asphalt, sondern sowas wie Parkwege bis bessere Feldwege. Da würde ich eher Cyclocrosser fahren, mit langen Schutzblechen (vor dem Kauf auf Ösen achten, auch für Gepäckträgernachrüstung ). Oder einen leichten flotten Randonneur. Bei beiden 28 bis 32 mm breite, gescheite Reifen.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (22. November 2013, 22:45)


32

Samstag, 23. November 2013, 09:09

Gedanken zur Langeweile...
Ich findes es geradezu optimal nach der Arbeit noch ein Stündchen für mich zu haben. Ich würde gerne dauerhaft an dem einen Standort arbeiten (da hier auch bei absolutem Scheiß Wetter flexible Möglichkeiten bestehen).

1. Hatte ich kaum Strasse und in der freien Natur gibt es immer wieder was neues zu sehen ;-)
2. Ich habe in der Zeit einfach Ruhe, die ich zu Hause nicht habe, um nach zu denken oder einfach abzuschalten
3. Ich habe in der Zeit kaum Stress von der Arbeit nach Hause genommen, weil ich das meiste auf der Strecke abgearbeitet habe *lach* Was glaubst du wie geschwindigkeitssteigernd so ein richtiger Aufreger @work sein kann.

und ich finde es ein gutes Gefühl sich selbst immer wieder zu sagen: Ich hätte viel einfacher zur Arbeit kommen können, aber ich bin aufs Rad gestiegen...

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Samstag, 23. November 2013, 11:52

Was bisher nicht erwähnt wurde: Ein besseres Gewissen als bei der Bewegung aus eigener Kraft kann man einfach nicht haben. Mit dem Mini-CO2-Fußabdruck eines Radfahrers kommt keiner dieser ökologisch verbrämten Toyota-Prius-Fahrer mit Solarkollektor aufm Dach mit. Ich bin zwar keiner dieser Müslifresser und Baumknutscher, aber wenn mal wieder eine dieser Klimakonferenzen voll vor die Wand gefahren wird kann ich mir wenigstens sagen: ich für meinen Teil habe das nötige getan das die Welt nicht vor die Hunde geht.

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34

Sonntag, 24. November 2013, 09:14

@Salamander,

die Unterschiede bei den Zeiten je nach Rad sind leicht zu erklären.
Mein Randonneur ist ein völlig anderes Rad als der Renner.
Randonneur - da denken viele an einen mehr oder weniger klassischen Renner mit etwas mehr Ausstattung (Licht, leichte Schutzbleche, Gepäckträger).
Dem entspricht mein Randonneur ganz und gar nicht. Am besten kann man es wohl als Reiserad mit Rennlenker bezeichnen:

26''-Laufräder, richtig dicke Felgen mit 50er-Reifen, dazu Nabendynamno (SON28 klassik). Das Vorderrad wiegt so viel wie beim RR der gesamte Laufradsatz. Bei meinen bergigen Strecken, merkst du das umgehend. Ist das Ding einmal in der Ebene auf Trab, jage ich auch RRler. Aber soweit muss man erstmal kommen. Der Gewichtsunterschied liegt bei runden 5 kg, was die reinen Räder angeht. Außerdem kommen noch 1,5 kg Schloss beim Randonneur hinzu.

Hinzu kommen die veränderten Einsatzbedingungen: RR ist das Schönwetterrad mit rucksackfähigem Gepäck. Das Randonneur fahre ich bei Regen und wenn ich mal etwas mehr Gepäck habe, so dass ich eine kleine Tasche brauche.

So sind die 15 Minuten wohl eher erklärlich. Das Randonneur schneidet dabei natürlich jetzt eher schlecht ab, es ist aber das Rad, mit dem ich auch bei miesen Bedingungen über alles wegbügle.

Was das "Auslaufen" auf den letzten Kilometern angeht: So fahre ich nie: Die ersten Minuten und Kilometer werden mit hoher TF warm gefahren, danach gilt nur "zügig bleiben". Nie so sehr heizen, dass ich am Ziel absolut im Eimer bin, aber knapp unter diesem Limit wird gefahren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »grandsport« (24. November 2013, 09:18)


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Sonntag, 24. November 2013, 10:12

OK, das erklärt einiges, vor allem die Vollfettpuschen. Bergige Strecke hatte ich auch im Hinterkopf (oder viel Stadtverkehr).

Was das "Auslaufen" auf den letstellen sich bei richtiger Dosierung und Erholung Fortschritte schneller ein. Und es wird mehr Tempofestigkeit trainiert, zten Kilometern angeht: So fahre ich nie: Die ersten Minuten und Kilometer werden mit hoher TF warm gefahren, danach gilt nur "zügig bleiben". Nie so sehr heizen, dass ich am Ziel absolut im Eimer bin, aber knapp unter diesem Limit wird gefahren.
Das wäre etwa, was ich mit einfach nur schneller fahren meinte. Wenn man zwischendruch etwas mehr Gas gibt, stellen sich bei richtiger Dosierung und Erholung Erfolge schneller ein. Außerdem wird damit Tempobolzen beübt (noch mehr bei Fahrtspielen), OmikronXi wollte ja besonders Kraftausdauer trainieren.
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Sonntag, 24. November 2013, 11:02

Du benötigst ein ungefedertes Radel mit recht fein gestufter Kettenschaltung + schmalen, profillosen Reifen (max. 28 mm breit ... es sei denn, der Untergrund lässt so was nicht zu) mit recht viel Luftdruck, dann geht schon die Luzie ab. Rennbügel oder grade Stange (nicht zu breit + ggf. mit Hörnchen) tun sich da nicht viel, ne sportive Sitzposition + sinnvollerweise Klickies.

Was das Tempo und das Rad angeht: RR gegenüber Randonneur macht bei mir etwa 15 Minuten Unterschied auf 56 km Strecke.

In Kombination mit dem was du später geschrieben hast, rechtfertigt das für mich keine Neuanschaffung. Da kann ich ja dann im Sommer über ein RR oder ein Liegerad nachdenken, wenn ich nicht mehr weiß wohin mit dem Geld :D . Und schmale Reifen schon am Bad Boy nur bescheuert aus :P .

Insofern würde ich hier ansetzen:

Zitat von »OmikronXi«

hatte aber auch keine Lust schneller zu fahren.

Schlechte Voraussetzung, um die 27 km/Strecke alsbald alt aussehen zu lassen. Eine gewisse Speedgeilheit macht sich hier absolut bezahlt.

Die Gründe, warum ich keinen Bock hatte schneller zu fahren sind größtenteils beseitigt...bleibt nur noch die Schaltung (die alsbald rausfliegt) und so widrige Bedingungen, dass es eh schon anstrengend genug ist. Bin ja mal gespannt 8)
Allerdings werde ich Intervalle machen und zwischen den Intervallen rum"dümpeln". Da ich mittlerweile genug gelesen habe, was daraufhin deutet, dass es keine gute Idee ist täglich 2,5h mit einem Puls von über 160 rumzufahren.

Dass ist doch das, was ich weiter oben schon schrubte. Halbes Stündchen langer je Strecke als Auto o. ÖPNV passt gut.
Und bei Schnee, Nässe + Kälte und sonst widrigen Wetterbedingen nimmst halt die Öffis.

Wenn man Rad fahren als sein einziges Training ansieht, dann ist das eine gute Sache. Bei mir werden die 30min. aber dem anderen Training abgehen...das ich für sinnvoller, wie Rad fahren halte.

Zitat


Zitat

Zitat von »Salamander«
Du musst halt regelmäßig fahren, dann hat es sich bald ausgemoppelt und Du kommst auch auf einen anständigen Schnitt. *duck*

Na wenn das mal so einfach wäre :pinch:

Und ich hatte noch überlegt, welcher Smiley da hin sollte... Ich weiß zwar nicht ob Du den ersten oder zweiten Teil meintest, aber beides geht schon. Einfacher ist latürnich was die meisten hierzulande machen: sich für die Fahrt zur Arbeit ins Auto (ersatzweise Bus, Bahn) setzen und abends auf die Couch und Chips futtern.

Ich sag es mal so...meine Fahrleistung liegt jedes Jahr bei über 6.000km, dieses Jahr hab ich 10.000km schon lange hinter mir :D . Also am regelmäßig liegt es nicht.
Aber ich habe wegen dem Rad fahren kein einziges Kilo abgenommen...aber vermutlich das ein oder andere Kilo Lean-Body-Mass dazugewonnen. Also zumindest bei mir geht die Rechnung nicht auf.

Zitat

Und obwohl ich sonst wirklich gerne Rennrad fahr, hier muß ich @Thomaspan widersprechen. Isarauen, englischer Garten - da vermute ich keinen Asphalt, sondern sowas wie Parkwege bis bessere Feldwege.

Nope, perfekt geteert :thumbsup: :

Ist zwar nicht auf der ganzen Strecke sooo toll, aber doch recht brauchbar.

...OmikronXi wollte ja besonders Kraftausdauer trainieren.

Aber nicht mit dem Rad ;)

Zu der Langeweile-Diskussion:
Ich finde Strecken, die ich jeden Tag fahre toll...da weiß ich immer, wie weit es noch ist, was noch so kommt. Bei mir schaltet das Hirn da mehr oder weniger ab...über den Weg muss ich mir ja keinen Gedanken machen!...und dann bin ich flupppp schon daheim. Nervig sind bloß die immer gleichen Stelle, an denen man sich über Verkehrsplaner ärgern kann.


Aber Leute, ihr habt mir Hoffnung gemacht, dass es funktionieren kann! Ich werde es also auf jeden Fall versuchen, die ganzen Strecke zu fahren und dann mal schauen, wie gut das geht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »OmikronXi« (24. November 2013, 11:24)


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acoustic_soma

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Sonntag, 24. November 2013, 13:10

@Salamander,
ja, ich bolze schon recht viel und das bringt durchaus was. Aber ganz Recht: Wenn man es etwas systematischer betreibt, kommt man mit gleichem Einsatz schneller zu Ergebnissen. Im Frühjahr mache ich das auch. Dann werden besonders Steigungen eine Woche lang immer mit richtig Einsatz gefahren, danach wieder auf einen sanfteren Speed. Oder Steigungen konsequent im Wiegetritt eine Woche lang. Oder oder oder. Wer genug Strecke hat, dem fallen wohl ausreichend Intervall-Arten, die er/sie in die Gesamtstrecke integrieren kann.
Aber eins bleibt: Auslaufen am Ende liegt mir einfach nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »grandsport« (24. November 2013, 13:16)


Salamander

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Sonntag, 24. November 2013, 21:56

Ich sag es mal so...meine Fahrleistung liegt jedes Jahr bei über 6.000km, dieses Jahr hab ich 10.000km schon lange hinter mir :D . Also am regelmäßig liegt es nicht.
Aber ich habe wegen dem Rad fahren kein einziges Kilo abgenommen...aber vermutlich das ein oder andere Kilo Lean-Body-Mass dazugewonnen. Also zumindest bei mir geht die Rechnung nicht auf.

Wenn dann Gewicht dazugekommen ist, dann wahrscheinlich Muskulatur. Unabhängig davon hat das aber trotzdem was gebracht: für Herz und Kreislauf, für das Immunsystem, und für den Fahrspass.

Gewichtsreduktion, falls gewünscht, ginge so halt nur Nahrungsumstellung. Ob kurzzeitig oder dauerhaft müsste sich dann zeigen. Ich hab mal mit Laufen und etwas anderer Ernährung in 7 Wochen 8 kg runter gekriegt, nachdem ich mir nach einem Jahr als Wehrpflichtiger
bei der Marine einen Rettungsring angefressen hatte. War einfach zu gut, das Essen an Bord :popcorn: :beer: :popcorn: :beer: :popcorn:
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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39

Montag, 25. November 2013, 09:32

Ich sag es mal so...meine Fahrleistung liegt jedes Jahr bei über 6.000km, dieses Jahr hab ich 10.000km schon lange hinter mir :D . Also am regelmäßig liegt es nicht.
Aber ich habe wegen dem Rad fahren kein einziges Kilo abgenommen...aber vermutlich das ein oder andere Kilo Lean-Body-Mass dazugewonnen. Also zumindest bei mir geht die Rechnung nicht auf.

Wenn dann Gewicht dazugekommen ist, dann wahrscheinlich Muskulatur. Unabhängig davon hat das aber trotzdem was gebracht: für Herz und Kreislauf, für das Immunsystem, und für den Fahrspass.

Gewichtsreduktion, falls gewünscht, ginge so halt nur Nahrungsumstellung. Ob kurzzeitig oder dauerhaft müsste sich dann zeigen. Ich hab mal mit Laufen und etwas anderer Ernährung in 7 Wochen 8 kg runter gekriegt, nachdem ich mir nach einem Jahr als Wehrpflichtiger

Ich sag ja nicht, dass das Rad fahren nichts gebracht hat...ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Rechnung mehr Sport=Abnahme eher selten funktioniert.

Berny67

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Montag, 5. Mai 2014, 02:08

Gerade bin ich auf diesen Thread mit den Arbeitswegen gestoßen. Mein Arbeitsweg von Witten nach Bochum beträgt 17 km. Ich arbeite als Krankenpfleger im dreischichtigen Dienst, wobei ich im Monat jedoch überwiegend Spät- oder Nachtdienste schiebe. Zu den Spätdiensten benutze ich konsequent, wenn nicht irgendetwas weltbewegenes dazwischen kommen sollte, immer das Fahrrad und das seit mehr als 2 Jahren, weil es mir dadurch gesundheitlich viel besser geht. Auch immer vor den letzten Nachtdiensten, weil ich dann beim Fahren immer schön abspannen kann und dabei an zwei freie Tage denken. Ab und zu kann es auch mal passieren, dass ich meine 146-PS-Kutsche für Fahrten zum Frühdienst in der Garage lasse. Dann muss ich aber spätestens um 4.30 Uhr losfahren, so wie ich es gestern gemacht habe. Manche werden auf Grund der Entfernung jetzt vielleicht lachen, aber ich plane immer eine Stunde Fahrzeit ein, die ich meistens unterschreite, aber ich muss ja im Fall einer Panne immer genung zeitlichen Spielraum haben. Zudem möchte ich ja auch entspannt bei der Arbeit ankommen und nicht abgehetzt. Auf dem Rückweg habe ich aber doch so einen gewissen Ehrgeiz, die Fahrzeit möglichst kurz zu halten. Klappt dies nicht, z. B. bedingt durch irgendwelche sinnfreien Ampelschaltungen, ärgere ich mich auch nicht darüber. Dann kommt noch dazu, dass mein Alltagsrad, welches überwiegend zum Einsatz kommt, kein neuer Hightech-Renner ist, sondern ein mittlerweile 29 Jahre alter 3-Gang-Oldtimer von Heidemann, mit schönen schweren Edelstahlrädern. Zudem ist es hier im Ruhrgebiet auch nicht immer sehr flach, und ich habe schon, auf dem Hinweg sowie auf dem Rückweg schöne langgezogene Steigungen zu bewältigen. Da ich auch bei jedem Wetter fahre (bin auch nach der Spätschicht mal von 10 cm Neuschnee überrascht worden!) kommen auf das Jahr hochgerechnet, inklusiver meiner Privatfahten, so um die 3.000 km zusammen. Ich sehe es auch daran, wieviel Jahres-Km das Auto weniger zurücklegt. Das andere, von meiner Frau genutzte, Auto nutze ich für den Arbeitsweg sowieso eher selten.
Als Bereifung meines Fahrrades kommen Schwalbe-Landcruiser zum Einsatz, bin aber bei diesen erst kürzlich von 28 x 1,75 auf 28 x 1,6 umgestiegen. Bezüglich des Müffelns bin ich in der glücklichen Lage, dass wir in unseren Umkleiden über so schöne Duschen verfügen. :) Trotz des etwas höheren Zeitaufwandes bringt mir das Radfahren zur Arbeit eigentlich nur Positives. Es geht mir gesundheitlich viel besser, ich habe viel Bewegung, da ich sonst nicht viel Zeit für Sport habe und brauche mich nicht über die ewig prekäre Parkplatzsituation zu ärgern. Ein angenehmer Nebenaspekt, dem ich dabei eigentlich weniger Beachtung schenke, ist, dass ich bei der täglichen Gesamtfahrstrecke von 34 km so um die 5,-- € Ersparnis an Benzin habe, wenn ich hochgerechnet einen Kurzstrecken-/Stadtverbrauch von 10 - 11l /100 km zu Grunde lege. Wenn man seinen Fahrrädern in gewissen Abständen auch mal etwas Zuwendung entgegen bringt, gibt es, ausser normalem Verschleiß auch keine technischen Probleme. Ich möchte das Radfahren zur Arbeit jedenfalls nicht mehr missen! Ich genieße einfach, dass ich diese Möglichkeit habe und bedauere, dass ich erst so spät damit angefangen habe.

LG

Berny

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Berny67« (5. Mai 2014, 02:16)