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Harzrandradler

Scoterbiker

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1

Sonntag, 22. Dezember 2013, 10:33

Kosten und Lebensdauer von Schaltungsnaben

Hallo Fahrradfreunde,
angeregt durch einen anderen Faden möchte ich hier mal Erfahrungen zur Wirtschaftlichkeit von Nabenschaltungen sammeln.
In einen anderen Faden könnte so etwas auch für Kettenschaltungen gemacht werden.

Ich bitte alle Benutzer mal ihre Erfahrungen mit Nabenschaltungen bezüglich Lebensdauer, Wartungskosten, Wartungsintervalle und Materialaufwand zu berichten.

Als Beispiel von mir:
Nabe: Schimano 8 Gang Alfine Disk
Laufleistung: 18 000 km, fortlaufend
Wartungsintervall: all 5000 km, nicht durchgeführt
Wartungskosten: 0€
sonstiger Materialverschleiß: 8 Ketten, 3 Ritzel (Lange Kette da Liegerad), Öl, zusammen ~55€

Kosten pro km (Anschaffung + Kosten) ~ 0,017€ pro km

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Henner

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2

Sonntag, 22. Dezember 2013, 11:20

Ich kann etwas zur nicht mehr produzierten Sram P5 beitragen. Die ist an meinem Alltagsrad verbaut.

Nabe: Sram P5 (nicht Cargo!)
Laufleistung bis zum Wechsel: ca. 33000 km
Wartung/Wartungskosten: Keine, immer nur gefahren. Nachfetten geht wohl, ist aber so weit ich weiß nicht vorgeschrieben.
Sonstiger Materialverschleiß: Keiner, da geschlossener Kettenkasten.

Bei 33000km musste ich das Hinterrad wechseln, da die Felge im Bereich der Speichenbohrungen immer weiter aufriss. Da die Nabe im eBay für kleines Geld gehandelt wird habe ich mir eine zusätzliche Nabe gekauft (25-30€ wenn ich mich recht erinnere), die mir ein netter Kollege hier aus dem Forum eingespeicht hat.
Als ich dann das Hinterrad mit der neuen Nabe montiert hatte fiel mir auf, daß diese geschmeidiger läuft als die Alte. Das Trittgefühl der alten Nabe war in etwa so, als wenn man mit einer schlecht geschmierten Kette fährt.
Defekt ist die alte Nabe nicht, sie schaltete bis zuletzt ganz normal.
Bin derzeit in etwa bei Kilometerstand 40500km - ohne "Nabenprobleme".

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thomaspan

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3

Sonntag, 22. Dezember 2013, 15:36


Nabe: Schimano 8 Gang Alfine Disk
Laufleistung: 18 000 km, fortlaufend
Wartungsintervall: all 5000 km, nicht durchgeführt
Wartungskosten: 0€
sonstiger Materialverschleiß: 8 Ketten, 3 Ritzel (Lange Kette da Liegerad), Öl, zusammen ~55€

Kosten pro km (Anschaffung + Kosten) ~ 0,017€ pro km


Nabe: F&S Torpedo 3-Gang, Mod. 3111
Alter: >30 Jahre
Laufleistung: unbekannt, fortlaufend
Wartungsintervall: unbekannt, nicht durchgeführt lt. Vorbesitzerin
sonstiger Materialaufwand: 1 Kette lt. Vorbesitzerin + etwas WD-40, als die Gänge hingen auf Anraten eines Radexperten*)

Zitat

"Leg das rad auf die linke Seite, schraub das Kettchen raus und mach einen Sprühstoß WD-40 rein. Zwei Minuten liegen lassen, Kettschen wieder rein und losfahren. Wenn sich das Problem nach 100 m nicht gelegt hat, kannst du das Ding immer noch auseinandernehmen.

Diese "Reparatur" ist zwar nicht fachmännisch aber sie hilft oft und spart ne Menge Zeit. Wenn Fett verharzt (was es im Laufe der Zeit gern tut), löst man das mit WD-40 auf und hat für mind. 5 Jahre wieder Ruhe."


*) Wer kennt eigentlich noch Ralf aka marcela?
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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maush

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4

Sonntag, 22. Dezember 2013, 18:15

Der Thread ist eine sehr gute Idee.

Meine Erfahrung:

Nabe: Shimano SG-8R36
Laufleistung: bisher ca. 30 000 km
Wartungsintervall: etwa alle 10 000 km, selbst durchgeführt, mit KFZ Getriebeöl
Wartungskosten: etwa 10 €
sonstiger Materialverschleiß: 3 Ketten, 2 Ritzel, 1 Kurbelgarnitur, etwa 40 Euro
Probleme: Gelegentliche Leertritte im 5. Gang, sind nach Wartung erstmal behoben.

Ansonsten habe wir noch Sram i-motion 3 Gang. Aber ich kann nichts über die Laufleistung sagen, da keine Tachos an den beiden Fahrrädern sind. Schätze eins etwa 10tkm und das andere etwa 5tkm. Wartungen bisher nicht durchgeführt. Gibt auch keine Vorgaben von Sram. Laufen bisher problemlos.

Torpedo 3 Gang hatte ich früher auch. Kann mich an keine Probleme erinnern...

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Anrados

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5

Sonntag, 22. Dezember 2013, 20:58

na dann sag ich mal was zur dicken Dose aus Kassel.

Nabe: Rohloff Speedhub Bj 2003
Laufleistung. ca 44000km (Anfang 2013 gestohlen ;( :cursing: X( )
Wartung: Anfangs alle 5000km Ölwechsel danach etwas geschlampt :rolleyes:
etwa 5 mal Ölwechsel selbst durchgeführt ca. 50 Euro
2 Ritzel ca. 40,- + Ritzelabzieher 25,- weil auch wieder selber gemacht
1 mal Interner Schaltzug gewechselt 5,- ( ist ziemlich frickelig - in der Werkstatt sind da bestimmt 30,- fällig)
5 oder 6 Ketten sagen wir mal 60,-
Kettenblatt wurde nach 20000 getauscht (eigentlich komplette Kurbel wg. Umstieg von 175mm auf 170mm als Verschleiß berechne ich hier mal 10,-)
Kettenöl 10,- (natürlich nur das gute :D )
Schaltröllchen Tacx Kettenspanner 10,- nach 10000km Lager pulverisiert (war ein Ramen ohne verschiebbare Ausfallenden Original VSF)
(Der 2. Satz hat bis zum Ende gehalten)
Im Prinzip müsste man den nachgerüsteten Chainglider Kettenkasten auch dazu rechnen weil der den Ketten und Ritzelverschleiß drastisch minimiert hat
also nochmal 30,-

macht zusammen 240 Geldeinheiten

Durch den Diebstahl ist eine Aussagefähige Kosten Nutzen Rechnung nicht möglich aber man sieht das auch eine Rohloff im Betrieb nicht billig ist
Für einen Selberschrauber rechnet sich eine Rohloff m.E wirtschaftlich nie.
Sie hat halt andere Vorteile die ich nicht missen möchte.
Deshalb hat Nummer 2 jetzt auch schon etwas über 6000km auf den Zahnrädchen :)

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3rd_astronaut

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6

Mittwoch, 25. Dezember 2013, 01:44

Nabe: Shimpanso Nexus Premium (R36)
Wartung: nix gemacht.
Verschleißteile: 2 Ketten, 2 Ritzel (Antrieb im Chainglider)
Laufleistung: ?

Da das Rad Felgenbremsen hat, ist vermutlich sowohl SchaltNabe als auch NaDy bei Felgentod aus wirtschaftl Gründen ebenfalls dem Tode geweiht?!?

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maush

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7

Mittwoch, 25. Dezember 2013, 11:50


Da das Rad Felgenbremsen hat, ist vermutlich sowohl SchaltNabe als auch NaDy bei Felgentod aus wirtschaftl Gründen ebenfalls dem Tode geweiht?!?

Ich würde mich dann als Schrottentsorger anbieten.

Meine Felge an der Nexusnabe habe ich bereits getauscht. War bei gut 20tkm schon heruntergebremst. Ich denke allerdings es lag an den Belägen, die original verbaut waren. Seit dem hatte ich nur Kool Stop und jetzt Magura, die scheinen wesentlich weniger die Felgen zu verschleißen.

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Salamander

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8

Samstag, 28. Dezember 2013, 14:22

Torpedo 3 Gang hatte ich früher auch. Kann mich an keine Probleme erinnern...
und
Nabe: F&S Torpedo 3-Gang, Mod. 3111
Alter: >30 Jahre
Laufleistung: unbekannt, fortlaufend
Wartungsintervall: unbekannt, nicht durchgeführt lt. Vorbesitzerin
sonstiger Materialaufwand: 1 Kette lt. Vorbesitzerin + etwas WD-40, als die Gänge hingen auf Anraten eines Radexperten*)

Jep, die Torpedonabe läuft käferartig klaglos vor sich hin. Lediglich ältere Modelle mit Leerlaufstellung (515) reagierten auf schlechte Einstellung mit Bruch des Ziehkeils, ein Pfennigartikel.


... + etwas WD-40, als die Gänge hingen auf Anraten eines Radexperten*)

Zitat
"Leg das rad auf die linke Seite, schraub das Kettchen raus und mach einen Sprühstoß WD-40 rein. Zwei Minuten liegen lassen, Kettschen wieder rein und losfahren. Wenn sich das Problem nach 100 m nicht gelegt hat, kannst du das Ding immer noch auseinandernehmen.

Diese "Reparatur" ist zwar nicht fachmännisch aber sie hilft oft und spart ne Menge Zeit. Wenn Fett verharzt (was es im Laufe der Zeit gern tut), löst man das mit WD-40 auf und hat für mind. 5 Jahre wieder Ruhe."

Sollte man aber nur genau so machen wie das da beschrieben ist. Bei "viel hilft viel" wird irgendwann die Rücktrittbremse blockieren, außerdem kann WD40 den Schmierfilm völlig auswaschen.


*) Wer kennt eigentlich noch Ralf aka marcela?

Ja, ist mir vom gelben Forum dumpf in Erinnerung und positiv besetzt.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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9

Samstag, 28. Dezember 2013, 18:27

So aktuelles Beispiel
Nabe: SRAM Spektro S7 mit Rücktrittbremse
Kaufpreis: - (zusammen mit Schrottrad geschenkt bekommen)
Laufleistung: unklar, mindestens 15 000 km, höchstens 40 000 km
Wartung: noch nie durchgeführt
Wartungskosten bei mir: 3 Ketten, 2 Ritzel ~ 25€

Häufige Probleme:
Einstellungsprobleme bei Temperaturwechseln
bei Minustemperaturen kein schalten möglich

Aktuell nur noch 3 Gänge schaltbar. Nach Öffnen und Durchsicht erkannt dass die Ritzel des Planetenradträger abgekaut sind. Also wirtschaftlicher Totalschaden.
[img][url=http://www.2radforum.de/index.php?page=UserGalleryPhoto&photoID=2939][img]http://www.2radforum.de/wcf/images/photos/thumbnails/small/photo-2939-39750e10.jpg[/img][/url][/img]
Werde mir in der Bucht Ersatz besorgen.

Im direkten Vergleich zwischen Shimano Alfine 8 Gang und der SRAM 7 Gang schneidet die Shimano in meinen Augen deutlich besser ab. Aber andererseits ist die SRAM deutlich günstiger und auch zu reparieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Harzrandradler« (28. Dezember 2013, 18:41)


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10

Sonntag, 29. Dezember 2013, 14:43

Als Beispiel von mir:

Nabe: Sachs Super-7

Laufleistung: 7600 km bei mir + unbekannte km des Vorbesitzers
(Nabe ist gebraucht meiner Einkaufsschlampe zugelaufen, von einem Schrottrad ;) )
Einprägung "963" an der Bremsabstützung müsste 3. Woche 1996 als Herstellungsdatum bedeuten.

Wartungsintervall: aus dem technischen Handbuch:

Zitat

Die Spectro S7 ist mit einer Dauerschmierung
versehen und unter normalen Bedingungen wartungsfrei
.

"Wartungsfrei" ist eine vollmundige Umschreibung für "nix zu machen, Reparatur lohnt nicht" :thumbdown:
Meine schaltet zunehmend unwilliger, die kommt bald in den OP. Laufleistung vom Vorbesitzer und zwischenzeitliche Auszeit ist nicht bekannt
Nach meinem Eindruck, auch von anderen Rädern, reagiert die Super-7 vergleichsweise sensibler und eher auf verharzte Schmiermittel als die Torpedo.

Wartungskosten: Nur für das Öffnen, Schmieren und den Zusammenbau schätze ich schon 3/4 Stunde. Mit Ein- und Ausbau des Hinterrades dürfte da eine Werkstattstunde bei rumkommen. Plus die Zeit für das Reinigen von verharztem Fett, sowas schwankt erfahrungsgemäß stark. Ich werde dann berichten.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (29. Dezember 2013, 14:51)


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11

Sonntag, 29. Dezember 2013, 15:20

Rechne mal mit 2h. Solange hat es bei mir gedauert, incl. Reinigung per Petroleum und Zahnbürste. Nen 22er Konusschlüssel ist auch von Nöten.
[url=http://www.2radforum.de/index.php?page=UserGalleryPhoto&photoID=2941][/url]

beetlejuice

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12

Donnerstag, 2. Januar 2014, 12:22

Der Thread ist echt interessant. Ich bin ja noch ein Laie und wüsste zum Beispiel gar nicht, auf was ich auf Anhieb alles achten müsste, wenn ich mir ein Rad oder auch Ersatzteile kaufen würde.

Finde es klasse, dass man hier solche Übersichten geliefert bekommt. Danke euch und allen ein frohes neues Jahr.
Wer nach alle Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein.

Henner

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13

Sonntag, 10. August 2014, 20:27

Ergänzung zu meinem Beitrag zur P5 Nabe von Sram:

Nach 33Mm hatte ich ohne einen Ausfall zu haben die originale Nabe ersetzt. Grund: die Felge war komplett durch (Risse zwischen mehreren Speichenlöchern).
Bei der Gelegenheit habe ich dann eine gebraucht aus dem Ebay einspeichen lassen - die sah ziemlich frisch aus, war aber eine Spectro P5 von Sachs, also ein paar Jahre älter. Diese Nabe funktionierte jetzt etwa 10Mm einwandfrei, bis sich auf einmal klackernde Geräusche einstellten - die Funktion war erstmal nicht eingeschränkt.

Vor gut zwei Wochen war es dann soweit: die Pedale blockierten. Durch hin und her-schlackern mit den Pedalen habe ich die Sache nochmal "entblockieren" können. Danach hatte der erste Gang aber einen Schaden und rutschte immer leicht durch. Da hat wohl ein Zahnrad Zahnausfall. Nach etwa 20km dasselbe Spiel nochmal - diesmal hatte auch der zweite Gang was abbekommen. Da ich etwa 500m von der eigenen Garage entfernt war bin ich schnell nach Hause gefahren und das Ding nicht mehr benutzt.
Alle für ein neues Hinterrad notwendigen Teile wurden bestellt (auf eBay verkauft derzeit einer eine Charge neue P5 Cargo aus dem Jahr 2006..) und heute zusammengebaut.

Ich schätze mal das wird dann wohl der letzte Nabenwechsel an dem Rad gewesen sein - wenn die P5 Cargo noch mehr als die 30Mm der originalen Nabe hält, dann ist das Rad (Gazelle Tour Populair) wohl komplett durch.

Berny67

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14

Samstag, 23. August 2014, 01:18

Hallo Zusammen,

das ist ja wirklich mal ein interessanter Thread. Also, ich hatte seit dem Kauf meines
Heidemann-Alltags-Tourenrades, im Januar 1985, an meiner alten Torpedo 3-Gang-Nabe gar keine Wartungsarbeiten durchgeführt, weil sie eben, im Gegensatz zu meinem früheren, kettengeschaltetem Rennrad einfach nur lief und lief und lief. Diesen Wartungsmangel führe ich mal auf meine damalige Unkenntnis zurück, denn ein Fahrrad musste eben meiner Meinung nach bedingungslos funktionieren, abgesehen vom Tausch von Verschleißteilen. Nur die Kette wurde regelmäßig geölt, aber auch nur dann, wenn mir irgendwann das Treten zu schwer fiel, oder Knarr- oder Quietschgeräusche auftraten. Zudem bin ich früher auch nicht soviel gefahren, wie in den letzten 3 Jahren. Im Jahr 2008 passierte es dann bei einem Nordsee-Urlaub, dass die Schaltung, zum Glück noch auf dem Campingplatz, komplett versagte und ich das Rad durch fast blockiertes Hinterrad schon beinahe nicht mehr schieben konnte. Der damals beim Kauf angebrachte, zeitgenössische VDO-Tacho zeigte 11.240 km an. Die in Carolinensiel ansässige Fahrradwerkstatt reparierte mir die Nabe für 37,-- €. Der Chef des Ladens gab an, dass "drinnen irgendetwas auseinandergefallen war und die Feder gerissen war". Ich nahm dies wegen meiner mangelnden Fachkenntnis mal so hin und war froh, dass alles wieder wie neu funktionierte. Im Jahr 2009 habe ich die Nabe neu einspeichen lassen müssen, da ich eine neue Edelstahl- felge benötigte, weil sich in der alten rund um die Speichen Haarrisse gebildet hatten. die darauf folgenden zwei Jahre drehte ich aus Zeitmangel nur wenige Abendrunden und fuhr selten mal längere Touren. Leider hatte der alte Tacho auch zwischenzeitlich seinen Geist aufgegeben, hätte sowieso seit dem Einbau eines Edelstahl-Vorderrades, mit Shimano-Nabendynamo nicht mehr verwendet werden können. Jedenfalls hat die Nabe seit Ende 2011, wo ich Anfing mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, wieder ca. 9.000 km problemlos zurück gelegt. 2012 wurde die Kette getauscht. Das Ritzel ist noch das originale. Im Herbst 2013 überstand sie auch die mehrtätige Tour auf dem Ruhrtalradweg, wobei mein Fahrrad bestimmt fast überladen war. In Kürze ist jedoch eine Behandlung beim "Freundlichen" mit neuem Getriebe- und Bremsmantelfett geplant, sowie sie erst im Juni bei meiner Fund-Sachs-Pentasport, unbekannten Alters und Laufleistung durchgeführt wurde, weil ich diese, wir hier unter einem anderen Thraed beschrieben, vorher aus Unwissenheit mit WD40 traktiert hatte. Auch sie arbeitet in einem schönen Edelstahlhinterrad und wird, sobald die Arbeiten an meinem Heidemann abgeschlossen sind dort eingebaut, während das Mixte-Rad dann mit dem 3-Gang-Hinterrad aus dem Heidemann auskommen muss, was aber kein Problem sein sollte. Mit der Pentasport habe ich seit der Wartung wieder ca. 1.000 km störungsfrei zurück gelegt und bekomme deren Einstellung, wenn nötig, jetzt auch etwas geübter hin. Auch wenn ich mein kettengeschaltetes just-for fun-MTB mag, bin ich eigentlich absoluter Nabenschaltungs-Fan.

Ich bin gespannt auf weitere Erfahrungsberichte :) .

Gruss

Berny

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Berny67« (23. August 2014, 02:27)