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Eigenheim14

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1

Mittwoch, 16. April 2014, 16:42

E-Bike

Hallo ihr =)

ich spiele schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken mir ein Ebike zuzulegen. Hat denn jemand damit schon Erfahrungen gemacht und teilt diese mit mir?

liebe Grüße

Prabha

km-Sammlerin

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2

Mittwoch, 16. April 2014, 17:14

Hi,
meine E-Bike Erfahrungen begrenzen sich auf zwei Tagestouren damit (im Abstand von einem Jahr).
Die eine Tour war im Harz, die andere weiß ich schon nicht mehr.

Mein Fazit aus den beiden Touren: Mir macht es keinen Spaß damit! Um die Motorunterstützung zu erhalten, muss ich schon beim pedalieren anders agieren, als ich es gewohnt bin (sonst nimmt die Elektronik nicht wahr, dass eine Unterstützung per Motor sinnvoll/gewollt ist). Außerdem muss ich mir vor einem Berg nicht darüber Gedanken machen, ob ich den Berg schaffe, sondern ob der Akku den Berg noch schafft. Für mich ist das ein zusätzlicher unnötiger Gedanke.
Bei beiden Touren bin ich am Berg in unbekanntem Gelände trotz/wegen E-Bike völlig außer Atem und zu einem hochroten Kopf gekommen, weil es mir nicht gelungen ist, die Motorunterstützung so einzustellen, wie ich es gebraucht hätte ... und dann so ein sauschweres Vehikel den Berg hochtreiben musste.

Wahrscheinlich bin ich einfach nur zu blöd für die richtige Bedienung ^^ (Ich will das nicht genug...)
Jedenfalls habe ich daraus gelernt, dass E-Bike nicht einfach heißt: draufsetzen und losfahren, sondern sich schon einige Gedanken gemacht werden müssen, damit es passt.

... und dann natürlich auch noch die Gedanken zur Art / Lage des Antriebes (Vorne, mitten, hinten), zur Lage des Akkus (hinten, im Rahmen, am Rahmen) ...

Für welche Strecken willst du dir denn die Motorunterstützung einkaufen?
Kannst du das Rad gut unterstellen?
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

3

Mittwoch, 16. April 2014, 19:49

Moin Eigenheim,

da ich beruflich mit E-Bikes zu tun habe, gebe ich dir mal Meinung. Ich denke, es geht hier
eher um das klassische City-/Touren-E-Bike, als um elektronisches Cross- oder MTB.

Ich persönlich empfehle den Frontantrieb. Aus einem ganz einfach wie banalen Grund: Allradantrieb.
Bei einem frontgetriebenen Rad gibt der Motor Kraft auf's Vorderrad und du auf's Hinterrad.
Bei losen Untergründen ein unschlagbarer Vorteil. Den Akku würde ich immer hinter der Sattelstrebe
bevorzugen wegen des besseren Schwerpunktes.

Der Frontantrieb hat ebenfalls den Vorteil, dass meinen einen echten Rücktritt(bremse) hat.
Es muß kein Motor ausgekuppelt werden. Die Bremsleistung ist sofort am Hinterrad

Schau mal hier: http://vimeo.com/70475481
Ich selbst bin ein Fanvom Suntour- HESC-Antrieb, da er ein sehr sanfter Antrieb ist und die Leistung
nicht linear sondern in einer Kurve abgibt. Das reißt die beim Anfahren nicht gleich die Arme aus.
Und die Reichweite von bis zu 130km sollte für einen Normal-Radler völlig ausreichend sein.
Diesen Antrieb verkaufe ich gerne in den Verleih, da er so schön einfach und unkompliziert ist.
Und da sind die Räder täglich unterwegs mit wechselnden Nutzern. Also Hardcore für's Bike.

Ansonsten habe ich hier noch einen kleinen E-Bike-Leitfaden geschrieben: klick

Dieser Antrieb ist z.B. im Lehmkuhl ViElo verbaut. Fachhändler in deiner Nähe: Klick

Gruß Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Boramaniac« (16. April 2014, 19:56)


MelAktiv

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4

Montag, 5. Mai 2014, 08:26

Hallo!
Hast Du Dich schon entschieden, was Du Dir holst? War gerade für meine Mutter auf der Suche nach einem geeigneten Rad.
Gruß Mel
Manchmal sieht die Welt durch eine Kameralinse einfach schöner aus!

Sonne_Wolken

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5

Samstag, 10. Mai 2014, 20:51

Hallo,

ich habe mir letztes Jahr in Willingen (Sauerland) mal für einen Tag ein E-Mountainbike von Giant geliehen.
Ein Freund fuhr mit einem Bergamont, ebenfalls mit E-Motor (beide Unterstützung bis 25 km/h). Wir machten beide ähnliche Erfahrungen.

Am meisten Sinn machte der Zusatzantrieb am Berg. Aber genau das belastete die Akkus enorm. An der ersten längeren Steigung ging die Akkukapazität bei mittlerer Unterstützung von 100 auf 60% zurück (laut Anzeige). Wir mussten unsere Tour dann abkürzen, damit wir nicht irgendwann am Berg ohne Motorunterstützung standen.

Ohne den Zusatzantrieb merkte man das Mehrgewicht von gut 10 kg ganz schön.


Die engen Trails die wir teilweise gefahren sind, fuhren sich mit meinem eigenen MTB deutlich besser (das Pedelec war einfach nicht so agil und teilweise drehte das Hinterrad durch, da die Leistung zu plötzlich einsetzte) .
Dafür fuhren wir zum Abschluss noch den Ettelsberg hoch. Am Vortag bin ich den steilen Schotterweg auf den Gipfel noch mit ca. 6 km/h mit dem eigenen Rad hochgeschlichen. Mit dem Pedelec erreichte ich dort mit voller Unterstützung 25 km/h. Anstrengend war es natürlich trotzdem, da ich für volle Unterstützung auch voll treten musste. Aber das war schon ein Erlebnis.

Insgesamt würde ich sagen das ein Pedelec für mich nichts ist. Die Reichweite ist mir einfach noch zu gering. Auch auf flachen Straßen sehe ich keinen Vorteil, da ich dort auch ohne Unterstützung bis zu 150 km pro Tag schaffe.

Für Leute die nicht so trainiert sind, oder ohne viel Schweiss zur Arbeit kommen wollen, ist so ein Pedelec aber bestimmt eine tolle Sache.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

rautaxe

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6

Dienstag, 13. Mai 2014, 11:12

@Jennifer: Deswegen habe ich bei meinem MTB auch Frontantrieb mit Leistungsstufen verbaut.
Allradantrieb ist im Gelände echt klasse. Und durch die Leistungstufen kann man
die Kraft auch besser dosieren.
Zur Erklärung, grob gesehen gibt es üblicherweise drei Arten der Untersützungsmodi
  1. Geschwindigkeitsstufen: hier wird bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit immer mit voller
    Motorkraft unterstützt z.B. 12/18/25 km/h
  2. Leistungs-/Stromstufen: hier wird der der Strom begrenzt, aber immer bis zur max. Geschwindigkeit unterstützt.
  3. Drehmoment (in Kombination mit 1. und 2.): Hier wird an Tretlagerachse die Kraft auf das Pedal gemessen und dementsprechend unterstützt.
Ich verwende 2., da kann ich im Gelände die Unterstützung soweit runter setzten, das ich in engen Passagen nicht gleich die volle

Unterstützung habe.
Meist benutzte ich die kleinen Stufen, um noch einen Trainingseffekt zu haben und an den Steigungen schaltet ich mehr Unterstützung zu,
um nicht zu durch geschwitzt auf der Arbeit zu erscheinen.
Für manch einen ist das aber zu nervig, man muss sich halt drauf einlassen.
Auch wie die Unterstützung einsetzt, ist teilweise sehr unterschiedlich und kann
bei einigen Fahrräder sogar eingestellt werden.

150km mit Unterstützung ist im Moment selbst auf dem flachen Land schwierig (außer hat einen "Monsterakku" der dann auch gleich
ordentlich wiegt und ne Menge kostet).

Das höhere Gewicht macht sich schon bemerkbar, dadurch dass ich aber Allradantrieb hab,
ergibt sich ein ganz anderes fahrgefühl, da ich an Stellen weiter komme, wo man
sonst mit durchdrehendem Hinterrad zu kämpfen hat.

Klaus87

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7

Donnerstag, 22. Mai 2014, 16:36

Ich würde gern auch ein E Bike ausprobieren.Woran man bei Kauf E - Bike achten soll :rolleyes: ? Danke

Prabha

km-Sammlerin

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8

Donnerstag, 22. Mai 2014, 16:40

Schau mal hier:

http://www.2radforum.de/board46-technik/…bike-leitfaden/

Und wenn dann noch Fragen sind, noch mal gezielt fragen! :)
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)