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Menthanos

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1

Montag, 4. August 2014, 17:46

Mein Fahrrad hat drei Bremsen

Hallo liebe Fahrradfreunde. :)
Ich habe mir seit langem mal wieder ein neues Fahrrad gegönnt.
Am liebsten kauf ich mir Damenräder mit Nabenschaltung und Rücktrittbremse.
Damenräder deshalb, weil ich wegen meines Rückens besser auf`s Rad steigen kann.
Beim Herrenrad komm ich immer so schlecht über die Stange.

Hab mir das Fahrrad online bestellt und es wurde auch schon geliefert.
Nun ist mir beim zusammenschrauben aufgefallen, das ich hinten 2 Bremsen habe.
Einmal die Felgenbremse ( V-Brake ) und dann zusätzlich noch eine Rücktrittbremse.
Seh ich in dieser doppelten Form so das erste mal.



Ist das denn so normal ?
Wozu soll das gut sein ?
Eine Variante beider Bremsen hätte doch vollkommen gereicht.
Ist ja nur ein normales City-Bike. :D

Ausstattung:
Vermont Jersey 7 28 Zoll blau (2014).txt

Großes Bild:

FraWie

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2

Montag, 4. August 2014, 19:12

Der Hersteller hat dir die Möglichkeit eingeräumt, die überflüssige Rücktrittbremse auszubauen.
http://www.brix.de/verkehr/fahrrad/ohne_…en_gang_shimano

Salamander

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3

Montag, 4. August 2014, 19:32

Eher: der Hersteller hat billig Großserienrahmen eingekauft und die eigentlich überflüssigen Bremssockel bestückt. Mit sowas ist man auch in der Produktion flexibler, weil der gleiche Rahmen für City- und Trekkingräder verwendet werden kann.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Hausdrache

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4

Montag, 4. August 2014, 19:35

Ich hätte dem Hersteller immerhin den guten Willen unterstellt, dass er zu der eher schwachen Rücktrittbremse noch eine echte Bremse spendiert.
Hab vergessen was ich wollte... ?(



5

Mittwoch, 6. August 2014, 22:18

Es werden immer mehr Räder im City-Bereich mit 3 Bremsen ausgestattet.
1. weil es sicherer ist,
2. weil das Cockpit mit 2 Hebeln "sauberer" aussieht
3. weil der Rahmen es eben bautechnisch hergab.

Gruß Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

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Menthanos

liberator

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6

Donnerstag, 7. August 2014, 07:46

Um ALF zu zitieren: "Drei sind einer zu viel für den Job".

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joehot

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7

Donnerstag, 7. August 2014, 08:29

hallo
ich habe ein hercules damenrad wo auch 3 bremsen dran sind und habe schon des oefteren festgestellt das es beim bremsen hinten sicherer ist das ich dort 2 habe . in gewissen situationen ist der ruecktritt nicht schnell genug verfuegbar da die pedalstellung einfach in dem moment uU nicht die richtige ist und ich also erst noch ein stueck nach vorne treten muesste um den ruecktritt einsetzen zu koennen und da ist der handbremshebel dann die schnellere variante . es gibt allerdings auch noch einige die lieber ruecktritt moegen bzw diesen gewohnt sind und von daher ist der ruecktritt immer noch eine gute idee um diesen leuten das noetige sicherheitsgefuehl und auch die sicherheit zu geben wenn es in brenzligen situationen reflexartig ablaeuft und diese dann einfach nur nach hinten treten . dann waere die zeit einfach zu lang von der schrecksekunde der situation und der zusaetzlichen schrecksekunde des fehlenden ruecktritts bis zum griff an den bremshebel .
viel licht und liebe auf euren wegen !

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Menthanos

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8

Donnerstag, 7. August 2014, 12:45

Ich kannte es bisher nicht mit 3 Bremsen.
Liegt vielleicht auch daran das ich mir eher selten ein neues Rad kaufe.
Ich schraub immer unsere alten wieder zusammen. :rolleyes:
Die werden draußen bei uns am Block wenigstens (fast) nicht geklaut. :D
Allerdings muß ich zugeben das es mit der doppelten Bremskraft hinten eine super Sache ist.
Wenn mein Fahrradanhänger jetzt voll beladen ist, komme ich sehr viel schneller zum stehen.
Ich war ja auch nicht abgeneigt, nur etwas verwirrt. :P

9

Donnerstag, 7. August 2014, 12:52

Das erste, was ich schon vor 45 Jahren an meinem, mit durch Ferienarbeit erarbeitetem Geld gekauften Rad, ausgebaut und durch eine Felgenbremse ersetzt habe, war der Rücktritt. Braucht heutzutage kein Mensch an einem Rad, also weg damit.
Grüße
Alttagsradler

10

Donnerstag, 7. August 2014, 16:32

Die ersten die ihre Räder zusätzlich zum Rücktritt mit einer Felgenbremse ausgestattet hatten war Villiger. Eine Rücktrittbremse taugt nix in Schweizer Bergen.

Rücktrittbremsen sind hauptsächlich in D, NL und CH verbreitet, Rahmen sind Massenware die überallhin verkauft werden.
Essen: check, Wasser: check, Glasperlen für die Eingeborenen: check, Knüppel gegen die Wölfe: check. Auf nach Brandenburg!

Salamander

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11

Freitag, 8. August 2014, 20:47

[...] der Rücktritt. Braucht heutzutage kein Mensch an einem Rad, also weg damit.

Doch, der deutsche Michel braucht die. Unbedingt!

Was CH angeht, da würde mich mal interessieren was im französisch- und italienisch-sprachigen Teil als HR-Bremse bevorzugt wird.

In NL wurde traditionell hinten eine Trommelbremse verbaut. Rücktritt auch, aber eher selten und erst in letzter Zeit vermehrt. Und in Frankreich können immer weniger junge Leute noch ein Mehrgänge-Menü aus frischen Zutaten bereiten. Es lässt sich nicht leugnen, der Untergang des Abendlandes ist nicht aufzuhalten.
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Henner

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12

Freitag, 8. August 2014, 22:04

Ich muß mal eine Lanze für die Rücktrittbremse brechen.
Da ich im Alltag eigentlich nur im Flachen unterwegs bin und dann nicht so super schnell fahre (derzeit haben mein Gazelle Hollandrad und ein Tern Faltrad in meinem Bestand eine Rücktrittbremse) ist so eine Rücktrittbremse am Hinterrad für den Alltagsgebrauch wirklich ausreichend. Die unkomplizierte Bedienung (man ist es ja gewöhnt) und die wirklich quasi 100% Verfügbarkeit und Schmutzfreiheit sind echt mal ein Argument.
Keine Frage: Passabfahrten mit Gepäck würde ich damit nicht bestreiten wollen, aber das ist auch nicht der Anwendungsfall für diese Fahrräder.

thomaspan

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13

Freitag, 8. August 2014, 22:25

Ich muß mal eine Lanze für die Rücktrittbremse brechen.
Da ich im Alltag eigentlich nur im Flachen unterwegs bin und dann nicht so super schnell fahre (derzeit haben mein Gazelle Hollandrad und ein Tern Faltrad in meinem Bestand eine Rücktrittbremse) ist so eine Rücktrittbremse am Hinterrad für den Alltagsgebrauch wirklich ausreichend. Die unkomplizierte Bedienung (man ist es ja gewöhnt) und die wirklich quasi 100% Verfügbarkeit und Schmutzfreiheit sind echt mal ein Argument.


Sehe ich ebenso beim Dorfradel mit moderaten Geschwindigkeiten zum Einkaufen, Brötchholen etc. Da muss ich die Stahlfelge vorne erst gar nicht damit quälen



^^
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Salamander

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14

Samstag, 9. August 2014, 00:08

Meine Einkaufsschlampe hat zwar auch Rücktritt, aber nur weil die zunftgemäß Reste und durchgereichte Teile auftragen muß. Aber ich muß mich nicht mehr damit quälen, Fibrax Bremsbeläge mit Ledereinlage aufzutreiben. Hauptsächlich wird vorne gebremst, aber nicht auf Stahl, bin ich froh daß diese Zeiten vorbei sind.
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Menthanos

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15

Samstag, 9. August 2014, 09:14

Ich bin mein Leben lang nur Räder mit Rücktritt gefahren.
Hab kein Auto und mache alle Einkäufe mit dem Rad.
Mein Anhänger muß manchmal ganz schön leiden. :whistling:
Hier im flachen Land ist es ja auch kein Problem.

Gelernt hab ich das Radfahren als kleiner Junge bei Oma am Deich.
Sie hatte so ein altes Rad mit Rücktritt hinten und Stempelbremse vorne.
Unverwüstlich, trotz der Deichfahrten. :D

Salamander

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16

Samstag, 9. August 2014, 12:48

Gelernt hab ich das Radfahren als kleiner Junge bei Oma am Deich.
Sie hatte so ein altes Rad mit Rücktritt hinten und Stempelbremse vorne.
Unverwüstlich, trotz der Deichfahrten. :D


Es gibt immer noch Menschen (ich nenne hier keinen Namen oder Internetseite), die moderne Bremsen als Teufelzeug fürchten und auf das "Rad von Oma mit Rücktrittbremse" schwören. Weil Oma ist damit auch sicher durch die Gegend gefahren. Vor meinem geistigen Auge erscheint eine staubige Dorfstraße, wo die Hühner auseinander stieben wenn da dreimal am Tag ein Auto durchfährt. VW Käfer, Borgward Isabella, Isetta...

Nee im ernst. auf dem Dorf mag sowas noch angehen, auf einsamen Landstraßen auch noch. Aber im heutigen Stadtverkehr und auf Radwegen voller Fußgänger sind solche Räder kamikazös ;(

PS: Viel Spass ohne Bremse nach dem Stand der Technik, wenn auf der einsamen Landstraße ein Bauer mit seinem Trekker bis zur Fahrbahn rauszieht ohne auf den Radweg zu achten

PPS: @Menthanos, hat Dein Rad eigentlich links und rechts unterschiedlich lange Kurbeln...? :D
SCNR :rolleyes:
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Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (9. August 2014, 12:58)


Berny67

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17

Samstag, 30. August 2014, 00:51

Hallo Zusammen,

wie unter einem anderen Thread bereits beschrieben, hat das Alu-Cityrad meiner Frau ab Werk auch hinten auch eine Rücktritt- und eine Felgenbremse. Das z.Zt. von mir im Alltag benutzte Mixte-Rad ist mehr zufällig an diese Kombination gekommen, da ich es von 27x1/4 mit Kettenschaltung auf 28x1,6 mit Pentasport-Nabenschaltung aus einem anderen Schlachtrad umgebaut habe, dessen Rahmen verhunzt war. Das mit den drei Bremsen finde ich gar nicht so übel, da ich oft mit Hänger was transportiere und mein Arbeitsweg von Witten nach Bochum auch so eine Berg- und Talfahrt ist. Da unterstütze ich nach schnellen Bergabpartien die Rücktrittbremse auch gerne mal mit der Felgenbremse, dies aber im Wechsel, da es sonst leicht zum Überbremsen und Blockieren des Hinterrades kommen kann. Mit der Rücktrittbremse hatte ich es auf einer langen Bergabfahrt auch mal etwas zu toll getrieben, was sie mir beim Ampelstopp dann mit verärgertem Knartschen quittierte. Zum Glück blieb diese Aktion ohne weitere Folgen.

Gruss

Berny

Menthanos

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18

Samstag, 30. August 2014, 11:43

PPS: @Menthanos, hat Dein Rad eigentlich links und rechts unterschiedlich lange Kurbeln...? :D
SCNR :rolleyes:

Nee, auf dem Bild oben hatte ich nur die Pedalen noch nicht dran geschraubt. :)
Hab mich auch schon an die Doppelbremse gewöhnt,....tolle Sache. :D

Salamander

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19

Samstag, 30. August 2014, 12:27

Ich meinte eher wegen der Lage am Deich... :whistling:
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