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Salamander

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461

Sonntag, 16. August 2015, 14:57

Thänhusen bitte :D

Kein Problem :)

Zitat

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Also:
https://de.wikipedia.org/w/index.php?tit…sen&action=edit
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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Salamander

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462

Sonntag, 16. August 2015, 15:02

Wenn Du in falscher Richtung unterwegs warst, warum war die Dame dann eine Geisterfahrerin?
Das hat mich verwirrt da Dir ja Autos entgegen gekommen sind :thinking:

"Falsch" in Anführungszeichen. Also nochmal und langsam zum Mitschreiben:
In der Einbahnstraße in "falscher" Richtung - aus Sicht der Autofahrer. Aber auf der richtigen, der rechten Seite. Und da kommen einem die Autos unmittelbar entgegen, nicht durch einen oder mehrere Fahrstreifen getrennt wie bei normalen Straßen. Ist mir echt schleierhaft wie jemand auf die Idee kommt, da auf der in seiner Fahrtrichtung linken Seite fahren zu können/dürfen/müssen X(
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463

Sonntag, 16. August 2015, 15:11

Und da kommen einem die Autos unmittelbar entgegen, nicht durch einen oder mehrere Fahrstreifen getrennt wie bei normalen Straßen. Ist mir echt schleierhaft wie jemand auf die Idee kommt, da auf der in seiner Fahrtrichtung linken Seite fahren zu können/dürfen/müssen


Ich war nun nicht dabei, aber vermutlich weil einen sonst Autofahrer anschreien, das man sich doch auf den Radweg scheren soll und nicht auf der Straße fahren. Wobei, Autofahrer schreien und hupen eigentlich immer, wenn man als Radfahrer im Straßenverkehr unterwegs ist.

Wolf

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464

Sonntag, 16. August 2015, 15:30

Aus Sicht der Autofahrer... :thumbsup: Sag das dich gleich. Das änder nur an der Tatsache nix das dass Mädel zu doof zum radfahren war 8)
Grüße,
Wolf :kaffee:

Berny67

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465

Montag, 31. August 2015, 10:33

Wir haben ja hier bei uns in Witten ja auch so einige Einbahnstraßen, die in Gegenrichtung für Radfahrer freigegeben sind. Diese sind auch entpsprechend, unterhalb des "Durchfahrt verboten"-Schildes, mit "Radfahrer frei"-Schildern ausgeschildert. Wer als Radfahrer nun denkt, er könnte genauso sorglos in die Gegenrichtung radeln, kassiert bereits nach wenigen Metern Hup- und Schimpfattacken oberlehrerhafter Autofahrer. Leider kann ich hier meinen sonst in solchen Fällen gebräuchlichen Ausruf "Geh' nochmal in die Fahrschule!" auch nicht unbedingt anwenden, da es nämlich am Anfang dieser Einbahnstraßen, aber in "richtiger Richtung" komplett an Warnhinweisen fehlt, dass man dort mit entgegenkommenden Radfahrern rechnen müsste, wie es eigentlich andernorts so üblich ist. Sowieso ist unsere Stadt ja nicht gerade ein Radfahrer-Paradies, abgesehen von den wirklich schönen Strecken entlang der Ruhr oder des "Rheinischen Esels". Dennoch benutze ich für Fahrten in die Innenstadt sowieso nur das Fahrrad, da ich damit aufgrund chronisch verstopfter Straßen und Ampelwarn schneller als mit dem Auto bin und mir die lästige Parkplatzsuche ersparen kann. Da man sich im Rathaus dieser miesen Radfahrsituation durchaus bewußt ist, wurden in der letzten Zeit auf einigen Straßen lieblos Radstreifen durch Markierungen abgeteilt, die irgendwann mal wieder im Sande verlaufen, oder durch irgendwelche Buddelarbeiten zwecks Leitungsverlegung wieder verschwinden und auch nicht nachmarkiert werden. Aber man hat ja schließlich was getan :thumbdown: . Wenn auch nur temporär.

LG

Berny

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466

Sonntag, 27. September 2015, 11:41

Ab jetzt werden die Kreisverkehre wohl mit Ampeln nachgerüstet...


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467

Sonntag, 27. September 2015, 17:53

Ab jetzt werden die Kreisverkehre wohl mit Ampeln nachgerüstet...



Nanu, warste in Adolfsdorf? :D
Die Glorreichen schieben ...

ullebulle

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468

Sonntag, 27. September 2015, 18:06

Ab jetzt werden die Kreisverkehre wohl mit Ampeln nachgerüstet...



Nanu, warste in Adolfsdorf? :D
Realschule, Gymnasium, Sportcentrum in Adsches Dörpen...

Da gibts noch nicht mal nen Bäcker..

aber ein Forum...http://adolphsdorf.blogspot.de/p/uber-adolphsdorf.html

Gruß ulle

Spike on Bike

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469

Sonntag, 27. September 2015, 18:50


Da gibts noch nicht mal nen Bäcker..


Den bekommt auch nicht von Fördergeldern. :D



Die Glorreichen schieben ...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Spike on Bike« (27. September 2015, 18:56)


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470

Dienstag, 29. September 2015, 12:09

Das ist eigentlich nichts Neues. In Hagen gibt es auch einen riesigen mehrsprurigen Kreisverkehr. Dieser ist auch an jeder Zufahrt mit Ampeln versehen. Der ist schon vor 30 Jahren so gebaut worden, zu einer Zeit, wo man in Deutschland erst lernen musste, wie man Kreisverkehre baut.

In meiner Stadt ist auch so eine Ampel-Manie ausgebrochen. Weil es an den gefährlichen Abfahrten der A44 nach Witten-Annen beinahe täglich krachte, hat man dort ein sogenanntes "Intelligentes Ampelsystem" installiert, damit die Zu- und Abfahrt zur A44 gefahrlos gewährleistet ist und ist verkehrsabhängig geregelt.

Dies funktioniert aber nur zu bestimmten Tageszeiten. Irgendwie scheint da jemand spätabends, zu einer bestimmten Zeit, den Schalter umzulegen, und man wartet als Autofahrer auf jeden Fall, egal aus welcher Richtung man kommt, erst einmal bei Rot.

Das heisst, fahre ich morgens früh um 5.00 Uhr mal mit dem Auto zur Arbeit, sehe ich aus der Ferne die grüne Ampel, denke dann auch, diese passieren zu können, aber was ist? Sie schaltet dann grundlos auf Rot, ohne dass jemand aus der Autobahnausfahrt in meine Straße einbiegen will. Es wird also auf Rot geschaltet, weil man selbst kommt und nicht, weil jemand anders zu dieser Zeit Grün bräuchte.

Dann kam es wiederholt vor, dass ich die Polizei verständigen musste, weil der Linksabbiegepfeil zur Auffahrt in Richtung Bochum nicht funktionierte, sondern Dauerrot zeigte.

Sowas nennt man dann intelligentes System. X( Vor dieser Verfach-Ampelanlage steht man auch noch grundlos bei Rot an einer Kreuzung zu einem Gewerbegebiet, wo die Ampel tagsüber eigentlich über Anforderungskontakt funktioniert. Und davon gibt es hier noch viele Beispiele.

Dazu kann ich nur sagen: Grundlose Zeit- und Benzinverschwendung und unnütze Lärmbelestigung durch Anfahren und Beschleunigen.

Man hätte ja mal verkehrsplanerisch über den Tellerrand in unsere Nachbarländer, wie z.B. Frankreich oder Holland schauen können, wo an solchen Stellen längst Kreisverkehre gebaut wurden. Auch in England oder gar in Italien, wo ja auch nicht gerade begnadete Autofahrer unterwegs sind, funktionieren diese einwandfrei. Platz dafür wäre an unseren Auffahrten auch locker da gewesen.

Aber wahrscheinlich scheiterte es wieder an den Zuständigkeiten (Landstraße das Land, Autobahn der Bund).

Das ist halt das moderne Deutschland. :S

LG

Berny

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471

Dienstag, 29. September 2015, 23:50

Aber wahrscheinlich scheiterte es wieder an den Zuständigkeiten (Landstraße das Land, Autobahn der Bund).

Das ist halt das moderne Deutschland. :S


:thumbsup:

Und leider gibt es da noch zahlreiche andere Beispiele die "verschlimmbessert" werden! Warum einfach, wenn es auch umständlich geht! :krank:
Und Hauptsache es wird alles schöööön lange ausdiskutiert, und wenn es dann zur praktischen Ausführung kommen soll, ist eh alles zu spät. :crazy:
Manchmal könnte ich nur :puke:

Gruß Crossy

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472

Samstag, 10. Oktober 2015, 08:00


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473

Sonntag, 11. Oktober 2015, 23:28

Wenn ich bei meinen Eltern vorbei schaue, muß ich zum Hauseingang im Hinterhof immer an so einer Rentnergang bei der Leberpflege vorbei. Da meint doch heute einer zu mir:

"Ey samma, wo is'n DATT Fahratt her? Hassat ausse Emscher gezogen?"

Banausenbande, Unwissende! Keine Ahnung von passivem Diebstahlschutz 8)
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  • 2015-10-11_18-09-44_265.jpg
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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474

Dienstag, 13. Oktober 2015, 01:18

Tour durch's Bergische

Ich möchte keinen eigenen Thread dafür aufmachen, aber, weil es immerhin drei Fotos gibt, ein bischen von gestern berichten:

Gestern habe ich zusammen mit meinem Freund R. eine Tour durch's Bergische gemacht. Plan war: Zuerst mal bis Wipperfürth, dann prüfen, wieviel Elan noch da ist und danach entscheiden, ob es ein größerer Rundkurs wird oder ob es wieder heimwärts geht.

Gesagt, getan.
Gestartet sind wir in W-Cronenberg, erstes Ziel war die Balkantrasse, beginnend in RS-Lennep.
Da der Weg dorthin (16 km, 200 HM, i.d.R. 1 Stunde Fahrtzeit) von mir schon oft gefahren wurde, und einer der wenigen Strecken ist, die ich als langweilig empfinde, haben wir uns den etwas herausfordernden Weg ausgesucht: Runter ins Morsbachtal, dann wieder rauf auf den Berg nach Lüttringhausen und dann nach Lennep. Lt. Karte sollte es dafür einen Radweg geben.
Das Morsbachtal war leicht zu finden, den Einstieg in den Radweg haben wir auch gefunden. Während die Straße fast eben weiterführte, mussten wir eine ziemliche Steigung erklimmen ... um hinter der Kuppe wieder runter zu fahren um auf der Straße zu landen ... und keinen Radweg mehr zu sehen! ;(
Etwas weiter gab es rechts noch mal einen Abzweig, möglicherweise war das die Zuwegung für die Weiterführung des Radwegs; aber da hatten wir uns schon entschieden, auf der Straße zu bleiben. Die hatte dann zwar auch ihre Steigung (es war ja klar, dass wir wieder hoch mussten), endete auch nicht ganz da, wo ich gedacht hatte, aber nach 14,5 km, 50 min. Fahrzeit und 250 HM waren wir am Start der gestern gut belebten Balkantrasse.

Auf der ging es ein Stück weiter, bis zum Abzweig der Trasse "Wasserquintett", die u.a. nach Wipperfürth zu nutzen ist. Besondere Herausforderung unterwegs: Nehmen wir jetzt die 12 km mit 10% Steigung oder die 10 km-Strecke mit der 18% Steigung. ... Da die Steigung in unserer Richtung komfortabel nach unten ging, haben wir uns für den kürzeren Weg entschieden (und zum Glück am Ende des Gefälles die Bremsen gut genug im Griff gehabt um nicht in die Absperrgitter zu rollen).
Gewohnterweise wechselte der Radweg Richtung Wipperfürth mal von der rechten zur linken Straßenseite und wieder zurück - wir haben den Ort aber pannen- und unfallfrei erreicht. Das war auch höchste Zeit: Ich brauchte unbedingt einen Kaffee! ;) 32 km standen jetzt auf dem Tacho und wir entschieden uns für die Weiterfahrt.

Nach dem Kaffee ging's weiter Richtung Lindlar, zum Glück gab es schon in Wipperfürth Radwegschilder, die in diese Richtung zeigten und auf einen Weg von 15 km hinwiesen. Diese Schilder verloren sich dann unterwegs, aber der Weg ging sowieso fast immer an der Straße entlang, so dass wir uns an den großen gelben Schildern für den Autoverkehr orientieren konnten. Eigentlich hatten wir ja eine Wegbeschreibung ("Mit dem Fahrrad über Panoramawege im Bergischen Land" - Die 11 schönsten Höhenwege zwischen Wupper und Sieg), aber die Beschreibung darin war so knapp gefasst, die Karten so klein dimensioniert, dass ein alleiniges Verlassen auf dieses Büchlein nicht ausreichend war.

Das Wetter war wie vorher auch auf der Strecke nach Lindlar supersonnig, klar - und kühl. Ein richtig schönes Wetter zum Radfahren!

Von Lindlar aus wollten wir nach Bergisch Gladbach. Auch diese Strecke war in dem Buch beschrieben, es sollte über die Sülztalbahn gehen. Wir haben diese Trasse gut gefunden und nach einigen km gut verloren!?!?! Der Weg lässt sich am ehestens als Singletrail beschreiben. Nur die Fahrradspuren in den tiefen Matschpfützen deuteten daraufhin, dass wir nicht die ersten Menschen waren, die meinten, dort mit dem Rad durchkommen zu wollen.
Einer dieser schmalen Wege endete vor einem Stein, daneben ein Schild Privatweg ... hinter dem Stein eine Auffahrt zu einem Haus. "Natürlich" haben wir die Räder über den Stein gehoben um wieder auf befestigten Weg zu kommen. Bei der Weiterfahrt begegneten wir einem Mann, den wir zum einen nach der Weiterfahrt fragten, zum anderen nach der Sülztalbahntrasse. Ja, meinte er, die gibt es! Aber bis jetzt in dieser Gegend nur auf dem Papier! Sie ist nicht fertig gestellt worden! - Wieso wird die schon in dem Buch beschrieben???
Wir "durften" also wieder auf die Straße und einen Berg hochkämpfen nach "Spitze". Unterwegs näherte sich von hinten ein Fahrzeug, das komische Geräusche von sich gab. Es überholte (ist ja nicht so schwierig, bergauf zwei Radler zu überholen) - machte dabei noch heftigere Geräusche und als es an uns vorbei zog, qualmte der kleine Transporter so heftig (weiß und dicht), dass für eine kurze Zeit nichts mehr zu sehen war. Gestunken hat das natürlich auch noch.
Das Fahrzeug blieb dann am Straßenrand mit eingeschalteter Warnblinkleuchte stehen - diese Entscheidung hätte der Fahrer ja auch tun können, bevor er uns überholt und einnebelt. (Nein, ich hatte gestern kein großes Mitleid mit dem Fahrer und hab's auch jetzt nicht. X( )

Auch der Berg nach Spitze wurde von uns bewältigt - die Schimpfworte lasse ich hier mal weg. Oben angekommen standen wir uns orientierend am Straßenrand, als eine kleine Gruppe bunt geschmückter Traktoren an uns vorbeizog. Der letzte hatte den liegen gebliebenen Transporter im Schlepptau.

Von Spitze aus war's leicht, nach Bergisch Gladbach zu kommen - 4 km mäßig bergab, vorbei an Herrenstrunden, an dem Freibad, in dem ich mir als Kind in den Sommerferien den Sonnenbrand geholt habe.
Nach einem Kaffee bei meiner Mutter ging es auf zur letzten Etappe: Opladen. Den Weg dahin bin ich schon häufiger gefahren, weil in Opladen ein Bahnhof ist mit Zügen nach W, und die 15 km bis dahin ziemlich gut zu radeln sind. Zwischendurch geht es durch einen Wald, den ich auf der Strecke GL-OP bis jetzt immer gut durchfahren konnte, in der anderen Richtung habe ich mich bis jetzt immer verfahren!
Pünktlich wie Züge nun mal sind, fuhr der nächste Zug nach W in Opladen los, als wir noch 300 m vom Bahnsteig weg waren (aber immerhin hatten wir schon die geheime Stelle gefunden, wo der Fahrkartenautomat in der Baustelle Bahnhof Opladen steht). Zum Glück gibt es von dort häufiger mal einen Zug in Richtung W.
Einen Bus für die große Steigung in W haben wir dann auch noch genommen - aber dann ging es auf dem Rad weiter. 200 m vor der Garage stand auf meinem Tacho eine 98,5 - das geht ja gar nicht. Der tapfere R. und ich haben dann noch eine Extrarunde durch's Dorf gemacht (Winterpokal lässt grüßen), damit am Ende die 100 km auf dem Tacho erreicht waren.

Trotz der manchmal beschwerlichen Wegsuche war es eine schöne Tour, bei durchgehendem Sonnenschein (zumindest bis zum Sonnenuntergang).
Ein paar Grad mehr in der Temperatur wären nicht schlecht gewesen, fehlten aber auch nicht wirklich.
Aus dem Buch haben wir damit die Hälfte der Tour 2,einen großen Teil der Tour 7 und die Tour 8 gefahren. Für größere Gruppen sind die Touren m.E. nicht zu gebrauchen, weil m.E. zuviel auf der Straße zu fahren ist. Zu zweit war das nicht so ein Problem.

R. hat grade erst angefangen mit seiner Radfahr"karriere" - er hat (fast) klaglos durchgehalten! :)

Auf den Fotos: Ein Bild aus dem Bergischen Land; ein Stück der Sülztahnbahntrasse, dort wo sie noch schön war; und ich, irgendwo auf dem Weg nach Wipperfürth


„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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475

Dienstag, 13. Oktober 2015, 06:57

Wenn da auf dem ersten Bild nicht ein paar gelbe und rote Tupfer wären, könnte man glatt meinen, ihr habt noch Sommer. Azurblauer Himmel und sattes grün. Und nein, ich meine nicht den gelben Tupfer auf dem letzten Bild :).
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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476

Dienstag, 13. Oktober 2015, 08:44

Das habe ich auch gedacht, aber schöner Bericht. Da wäre ich gerne mitgefahren.
Die Glorreichen schieben ...

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477

Samstag, 24. Oktober 2015, 08:45

"Ey samma, wo is'n DATT Fahratt her? Hassat ausse Emscher gezogen?"

Na sisse, dat is ja ma' wieder so'n echtes Döneken aus'm Pott :thumbsup: . Aber so schlimm finde ich, davon abgesehen, dein Rad gar nicht.

Gruss

Berny

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Samstag, 24. Oktober 2015, 09:32

Auf den Fotos: Ein Bild aus dem Bergischen Land; ein Stück der Sülztahnbahntrasse, dort wo sie noch schön war; und ich, irgendwo auf dem Weg nach Wipperfürth

Danke für diesen schönen Bericht und diese tollen Aufnahmen. Ich hatte die erste Woche in den Herbstferien Urlaub, hatte aber genau zu dieser Zeit leider wenig Zeit zum Radfahren, da ja die Kids, die leider nicht so begeisterte Radfahrer sind (früher war es mein mittlerer Sohn aber einmal), irgendwie bespaßt werden mussten. In meinem Belgien-Kurzurlaub konnte ich wenigstens mal eine kurze 20km-Runde drehen, mit dem ALDI-Rad meiner Schwägerin.
Wieder zu Hause, hatte ich mir aber fest vorgenommen, einmal den Bochumer Springorum-Radweg abzufahren. Schließlich radele ich auf meinem Arbeitsweg immer unter einer dieser Überführungen her. Es ist auch eine alte Bahntrasse.
So bin ich dann am frühen Freitag-Morgen aufgebrochen, musste allerdings für die Tour meinen Dailyrider nehmen, weil ich mein Hercules-Projekt immer noch nicht fertigstellen konnte und wurde, was die Streckenführung betrifft, absolut nicht enttäuscht. Zunächst befuhr ich einen Teil meiner üblichen Arbeitsstrecke bis Bochum-Zentrum. Dort startet der Weg recht unscheinbar in einer ruhigen Seitenstraße und ist schön glatt asphaltiert. An den Weg grenzen ruhige Wohngegenden, Parkanlagen, Kleingärtenanlagen aber auch kleine Industriegebiete. In Richtung Weitmar gibt es eigentlich gar keine echte Steigung, und man kann den Weg mit eigentlich mit jedem funktionstüchtigen Rad befahren. Leider ist der Weg in Weitmar, wo er eigentlich durch einen Tunnel führen sollte, gesperrt. Eine schlecht ausgeschilderte Umleitung führt durch eine Einfamilienhaus-Siedlung bis zur lästigen, lauten Hattinger Strasse :thumbdown: . Diese muss man leider einige hundert Meter entlang fahren und irgendwann überqueren.

Der Weg führt dann zunächst entlang einer Parkanlage und ist geschottert. Weiter in Richtung Dahlhausen führt er wunderschön durch ein Waldgebiet wird aber vom Belag her im Verlauf zunehmend schlechter. Ein echter buckeliger und steiniger Waldweg eben, und ich hätte mir mein MTB herbeigewünscht.

In Dahlhausen angekommen bin ich dann, direkt am Eisenbahnmuseum, auf den Ruhrtal-Radweg abgebogen um über die dortige Brücke ans Südufer zu gelangen.

Dort fuhr ich dann über Hattingen (es fing es kräftig an zu regnen) und Bochum Stiepel bis zum Kemnader Stausee. Von dort aus nahm ich den Ölbad-Radweg in Richtung Ümminger See, wo ich mich wieder auf einem Teilabschnitt meines täglichen Arbeitsweges befand. Wenigstens hatte es nun aufgehört zu plästern. Von dort aus geht es über ruhige Rad- und Wanderwege bis Bo.-Langendreer, wo dann aber ca. 2 km stark befahrene Hauptverkehrsstraße zu befahren ist.

Dann gelangt man über eine ruhigere Seitenstraße zur Trasse des "Rheinischen Esels", eine ehemalige Güter- und Schienenbus-Strecke, die mich auf gepflegtem Asphalt und teils auf wassergebundener Oberfläche wieder zurück nach Witten brachte.

Insgesamt eine schöne Tour, die schätzungsweise so um die 50 km lang war, den Radwegebeschilderungen zur Folge. Ich habe ja keinen Tacho.
Fotos habe ich leider keine gemacht, obwohl es auch einige reizvolle Motive gibt.

Am Ümminger See gibt es auch eine Radwegausschilderung zum Schiffshebewerk Henrichenburg (23 km von dort aus). Diese Gegend kenne ich auch sehr gut, da meine Eltern früher mal ihren Wohnwagen in der Nähe auf einem Campingplatz hatten.

Diese Strecke nehme ich mir auch in den nächsten Tagen vor.

:rad:

Gruss

Berny

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Freitag, 30. Oktober 2015, 12:13



Gruß ulle

kylogos

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480

Freitag, 30. Oktober 2015, 12:57

Ich habe noch keinen vermisst, der seinen Laden zugemacht hat ... :rolleyes:

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