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pstein

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1

Samstag, 6. Juni 2015, 17:46

Fragen zum Fahrrad-Strassenverkehrsrecht

Sorry für die Fragen. Aber meine Führerscheinprüfung ist schon so lange her.
Daher kann ich mich zu Antworten auf folgende Fragen nicht mehr erinnern:

Angenommen wir sind auf eine innerstädtischen (Durchgangs-)strasse mit
2 Fahrspuren in jede Richtung. Jeweils rechts davon ist explizit ein Fahrradweg markiert (z.B. auf dem gehweg).

1.) MUSS ich dann (als Fahrradfahrer) den Fahrradweg nehmen oder kann ich auch (weiterhin) auf der Strasse fahren?

2.) Ist es egal in welcher Richtung ich den Fahrradweg befahre oder MUSS ich immer den Fahrweg rechts nehmen (entsprechend den Autos links von mir?)

3.) Wann darf ich mit dem Fahrrad auf dem Gehweg fahren?

Peter

2

Samstag, 6. Juni 2015, 21:20

Hallo Peter,

zu 1. Es kommt auf die Beschilderung an. Steht dort das blaue Schild mit dem Radsymbol drauf, handelt es sich um einen benutzungspflichtigen Radweg. Ist das ein Fussweg mit dem Schild Radfahrer frei, dann musst du dort nicht fahren, sondern darfst (unter Berücksichtigung der Fussgänger....... in Schrittgeschwindigkeit....).

zu 2. Grundsätzlich gilt das Rechtsfahrgebot auch für Radfahrer. Es sei denn die Benutzungspflichtigen Radwege wären gesondert dafür ausgezeichnet, dass sie in beiden Richtungen benutzt werden dürfen.

zu 3. Solange du unter 10 Jahre bist immer 8) ?

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Salamander

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3

Sonntag, 7. Juni 2015, 23:10

Ergänzend:

zu 1.) Benutzungspflichtig sind auch auf die Fahrbahn aufgepinselte "Radfahrstreifen", abgetrennt mit einem durchgehenden Breitstrich und versehen mit Verkehrszeichen 237 "Radweg". Nicht zu verwechseln mit "Schutzstreifen", abgetrennt durch unterbrochene schmale Leitlinien, aufgepinselte Fahrradsymbole sind möglich aber nicht zwingend. Diese Schutzstreifen sind nach dem Rechtsfahrgebot zwar zu benutzen, das gilt aber nicht absolut und falls nötig dürfen Radfahrer den Schutzstreifen verlassen.

Gefährliche Fallen werden diese Streifen, wenn die ohne zusätzlichen Sicherheitsabstand an Parkstreifen vorbei geführt werden und dabei zu schmal sind. Radfahrer sind da im Bereich sich öffnender Autotüren, zu denen die eigentlich einen Sicherheitsabstand von ca 1 m halten müssten.


zu 3.) Warum sollte man sich sowas antun? Damit Stammtischbrüder und durchgeknallte Verkehrsminister noch mehr Munition gegen Radfahrer finden?
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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