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AndyundMandy

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1

Sonntag, 20. März 2016, 09:35

Wie habt ihr angefangen?

Einen schönen Sonntag wünsche ich euch.
Mich würde mal interessieren, wie ihr zum regelmäßigen radeln gekommen seid, bzw aus welchen Gründen und wir habt ihr angefangen zu "trainieren" um weitere Entfernungen zu überstehen, alleine oder on der Gruppe, wie überwindet ihr euren eigenen Schweinehund bei größeren und langen Steigungen..... Da gibt es bestimmt noch zig Fragen, die man stellen könnte.

Crossy2014

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2

Mittwoch, 23. März 2016, 00:18

Moin aus Wedel!

Zum Radfahren bin ich über eine Bekannte gekommen. Das war im September 2014.
Wir haben zusammen eine Woche in DK verbracht und Räder mitgenommen. An verschiedenen
Orten, die wir besucht hatten, haben wir dann die Räder für Ausfahrten benutzt. Da mein
altes Puch-Rennsportrad etwas überholungsbedürftig war und dort für die Strecken weniger
geeignet gewesen wäre, habe ich ein MTB geliehen bekommen.
Das hat mir dann so viel Freude bereitet, das ich mir ein Crossrad gekauft habe. Abgesehen
davon, das es auch zeitgemäßer ist, hat es auch die richtige Rahmengröße.
Die ersten Ausfahrten habe ich alleine unternommen.
Ende November '14 bin ich dann auf dieses Forum gestoßen und habe seitdem schon ein paar nette
Ausfahrten mit "Kollegen" aus dieser Region unternommen.

Auch mit dem ADFC / Ortsgruppe Wedel habe ich im vergangenem Jahr drei Tagestouren mitgemacht.
Seid Anfang Februar diesen Jahres habe ich mich der Radgemeinschaft Wedel angeschlossen, hier wird
etwas sportlicher gefahren. Ich habe mit drei "Schnupper-Cross-Trainingsfahrten" angefangen und Blut
geleckt. Nach einer CTF ( Crosstourfahren, Querfeldein auf meist unbefestigten Wegen und im Wald), die
die RGW ausgetragen hat, ist es dann um mich geschehen! Habe mich dort im Verein angemeldet.
Jetzt, ab dem Frühjahr, wird aber mehr auf der Straße gefahren, RadTourenFahrt.
Am kommenden Freitag (K-Freitag), ist eine Vereinseigene RTF angesagt, Saisonauftakt.
Die Streckenlänge liegt bei etwa 75 km. Bin mal gespannt, wie es wird!
Ja, Radfahren macht süchtig! :D Ich werde mir auch noch ein weiteres neues Rad zulegen, es wir ein
Cyclocrossrad. Mein altes Puch habe ich zwar noch etwas aufpeppeln lassen, bzw. auch in Eigenarbeit,
aber es ist auf Dauer doch zu Groß für mich, es passt von der Geometrie einfach nicht. Auch ist es ein
Schwergewicht, vor 35 Jahren wurde man da noch nicht so gut beraten wie heute, vermute ich.

Dieses ist dann in andere Hände abzugeben! RH= 60 cm, 28" Felgen, 10 Gang Kettenschaltung, Schalthebel
am Unterrohr, neue Kette und neuer 5-Fach Schraubkranz. Weitere Anfragen per PN. (Sorry, für den
Eintrag hier! :rolleyes:
)

Euch dann viel Freude beim Radeln,

Gruß Crossy

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NMG

AndyundMandy

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3

Mittwoch, 23. März 2016, 12:43

Hi, dann will ich als Fragesteller auch mal... Gekauft hab ich mein jetziges MTB vor 20 Jahren, nicht viel gefahren, dann stand es lange nur rum. Vorletztes Jahr aus der Versenkung geholt und es ging im Familienkreis und Freundeskreis los mit fahren. Recht kurze Stücke, da Kleinkinder dabei, jetzt mit Anhänger und Kindersitz auch langsam etwas weiter Touren. Ohne Probleme sind locker 25km drin, was sich hoffentlich noch steigert, aber da wir recht Wetterbedingt fahren, ist es noch nicht viel dieses Jahr. Hoffe es wird bald schön.. Was ich immer übel fand, waren Steigungen, für ich aber für mich so besiege, das ich die Kuppe fixiere und mir sage, bis dahin, und das klappt auch.. Hoffe es bleibt so. Ein neues Rad ist nicht geplant bisher, bin sehr zufrieden mit meinem und hoffe, das es noch lange hält.

Onkeljoni

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4

Mittwoch, 23. März 2016, 13:19

Ich bin durch eine Verletzung wieder zum Radfahren gekommen. Ich bin ca. 15 Jahre nur Sporadisch Rad gefahren. Nie wirklich längere Strecken. Als ich im Sommer letzten Jahres die Schallmauer von 110 kg bei 1,92m Länge ereicht hatte musste was geschehen.

Ich fing also mit Laufen an und lief so ca. 20 km in der Woche. Leider machte ich dies mit meinen uralten Laufschuhen. Prompt bekam ich eine üble Knochenhautentzündung im Fußgelenk und musste 4 Wochen mit dem Laufen pausieren. Mein Arzt sagte aber ich könnte durchaus nach 2 Wochen mit Fahradfahren starten, da dies nicht die betroffenen Stellen im Gelenk belasten würde.
Also habe ich mir mein altes Trekkingrad geschnappt und bin ab da mit dem Rad zur Arbeit. Das waren jeden Tag 20 km und es machte richtig Spaß.

Mein 23 Jahre altes Rad mochte die plötzliche Belastung leider gar nicht mehr und die defekte Häuften sich. Aber es war zu spät, ich hatte Blut geleckt und richtig Spaß am fahren gefunden. Da ich Anfang des Jahres einen runden Geburtsag feiern konnte, war mein Wunsch klar ein neues Rad musste her. Mit diesem Rad machte es noch mehr Spaß. Ich fahre jetzt immer mehr Rad und habe mir als Ziel gesezt nächstes Jahr ein Brevet (200 km) zu fahren.

Mittlerweile laufe ich auch wieder regelmäßig, merke aber, dass dies zugunsten des Radfahrens weniger werden wird.

Honigbaerchen

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5

Mittwoch, 23. März 2016, 14:08

Eigentlich bin ich immer gerne Rad gefahren, habe aber jahrelang keines gehabt. 2003 habe ich mir dann ein gebrauchtes Batavus Allegro (Baujahr 1998) zugelegt, um damit zumindest im Urlaub mal die eine oder andere Radtour zu fahren. Allerdings bin ich trotzdem immer noch lieber gelaufen. Für den Sommer 2011 kam dann mein Gatterich auf die Idee: Wir könnten uns ja mal auf eine Mehrtagestour wagen! Also habe ich mir Gedanken gemacht, wo und wie man so etwas am besten angeht. Damals sind wir dann den Mittelrhein gefahren - mit dem Hintergedanken: Wenn uns das nicht gefällt, ist die Bahnstrecke nebenan, und die Jugendherbergen lassen sich auch kurzfristig stornieren. Uns hat es aber so viel Spaß gemacht, daß wir über unsere vorgebuchte Tour bis Wiesbaden hinaus noch weitergefahren sind bis Wörth. 2012 habe ich dann keine Tour geplant, aber 2013 ging es von der Schwarza an die Saale bis zur Mündung. 2014 sind wir die Elbe von Lauenburg bis zur Saalemündung und die Unstrut von ihrer Mündung (Naumburg) bis Mühlhausen gefahren. Im vergangenen Jahr haben wir uns dann den zweiten Teil der Elbe bis zum Nullpunkt an der Tschechischen Grenze vorgenommen und sind anschließend noch drei Tage auf der Thüringer Städtekette unterwegs gewesen (Altenburg-Jena). Diese Touren sind einfach toll! Und jetzt, mit meinem neuen Fahrrad, ist auch der Funke zum alltäglicheren Fahren übergesprungen. Mal sehen, was ich daraus mache.
Gruß, Astrid

Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen. (Albert Schweitzer)

AndyundMandy

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6

Mittwoch, 23. März 2016, 17:29

Also laufen ist für mich gar nichts, geht mit zu sehr auf den Rücken, nach 2 operierten Bandscheibenvorfällen, dafür versuche ich jetzt immer mehr zu fahren. Eine oder mehrere mehr Tagestouren wären ein Traum und macht garantiert Spaß. Man sollte sich mal Gedanken machen. Inwieweit plant ihr die Touren voraus, bezüglich Schlafplätzen usw? Mein Traum wäre natürlich, einmal mit Zelt quer durch Deutschland, dann aber Waldcampen, leider darf man das ja nicht mehr so einfach.

Honigbaerchen

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7

Mittwoch, 23. März 2016, 18:22

Nur zur Klarstellung: Nicht joggen, sondern das, was man neudeutsch "walken" nennt. Joggen kann ich mir mit meinen Knieproblemen und meiner Bandscheibenvorwölbung auch nicht leisten 8| .

Ich gehöre zu den Sicherheitsfanatikern *grins* und plane und buche im voraus. Als wir das auf der Rheintour ausprobiert haben, uns immer erst vor Ort eine Unterkunft zu suchen, war das für mich der pure Stress. Anfangs war ich bei maximal 30 km in der Vorplanung, inzwischen plane ich pro Etappe zwischen 40 und 55 km. 10 % rechne ich durchschnittlich immer dazu, weil man sich entweder verfährt oder bewußt einen kleinen Umweg macht. Einige würden dafür gar nicht erst aufs Fahrrad steigen, aber wir wollen einfach Zeit für die Umgebung haben und auch immer die Orte erkunden, in denen wir übernachten. Und mein Gatterich fotografiert auch sehr viel. Jugendherbergen finde ich optimal zum Übernachten; da macht das nichts aus, wenn man nur eine Nacht bleibt. Zumindest die meisten Jugendherbergen sind auch Bett&Bike-zertifiziert und/oder tragen das Siegel Wanderbares Deutschland - beides gut für Radfahrer. Aber auch sonst gibt es Möglichkeiten: Bett&Bike-Verzeichnis des ADFC, Unterkünfte in den Radtourenbüchern (ich nehme am liebsten bikeline), Unterkünfte auf den Radwege-Homepages (der Elberadweg ist da besonders gut).

Campingplätze sind dort übrigens auch verzeichnet. Und viele Bauern lassen einen auch für eine Nacht auf deren Wiesen campen, habe ich gehört. Ist zwar dann nicht Wald, aber immerhin Natur ;) .
Gruß, Astrid

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AndyundMandy

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8

Mittwoch, 23. März 2016, 18:45

OK, Walken ist was anderes, aber auch nicht ganz meins, wobei ich beim Wandern auch meist recht flott unterwegs bin, es sei denn ich hab den Kinderwagen mit, dann etwas gemütlicher.
Ja darauf hab ich gehofft, auf unsere netten Landwirte, selbst das könnte man vorab planen und erfragen. Vielen Dank für die Tipps. Ich denke, wir würden auch um die 40 bis 50 km rechnen, da wir eher die Landschaft sehen wollen würden als nur Kilometer reißen. Ich denke, das ist das schöne an so einer Tour.

Prabha

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9

Donnerstag, 24. März 2016, 00:17

Als Schülerin habe ich mit dem Rad meine Wege zurück gelegt - das war schneller als zu Fuß, irgendwie "normal", praktisch.

... 1979 bin ich nach W gezogen, das Radeln wurde weniger. So wenig, dass ich irgendwann mein 28"-Rad weiter gegeben habe, weil es sowieso nur noch rumstand und mir viel zu groß war. (Offensichtlich war ich mit 16 (da habe ich das 28'-Rad von erspartem und dem Verkaufserlös meines Mofas gekauft) größer/mutiger als mit Mitte 20 ?!)

1988 war ich längere Zeit in Indien - schön war es da erst, als ich mir ein Rad ausgeliehen habe und ich unabhängig von den Rikscha-Fahrern die Stadt/die Umgebung erkundigen konnte.

... Dann war lange gar kein Radfahren ...
... aber beruflich viel Kontakt zu Fahrradhändlern ...

... dann gab's ein geschenktes Rad ...

... dann den Wunsch: Ich kaufe mir jetzt ein neues Rad. Dafür habe ich mir sogar einen Tag Urlaub genommen, um das Vorhaben umzusetzen.

In einer eher dunklen Phase, in der mir alles ziemlich schwer fiel, grübelte ich morgens darüber, was mich motivieren könnte, endlich aufzustehen.
Irgendwann kam die Idee: Ich könnte mit dem Rad zur Arbeit fahren - dann hätte ich schon mal was Schönes an dem Tag erlebt.

Diese Idee war dann die Infektion, die mich zu vielen KM motiviert hat.

Und meine vier mehrtägigen Urlaubstouren seitdem bin ich ganz naiv angegangen: Grobe Strecke überlegt, Taschen gepackt, losgefahren, vor Ort Übernachtungen gebucht ...
Wirklich schief gegangen ist dabei bis jetzt noch nichts...
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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Crossy2014

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10

Donnerstag, 24. März 2016, 00:50

mein 28"-Rad weiter gegeben habe, weil es sowieso nur noch rumstand und mir viel zu groß war.

Die 28" Laufräder sind bei mir nicht das Problem, eher die Rahmengröße, 60 cm! Das Puch geht jetzt in andere Hände, ein Praktikant von uns, dem es passt
und brauchen kann, in seinem künftigen Studiumort. :)
mit dem Rad zur Arbeit fahren

Nach dem Umzug des Betriebes, wo ich arbeite, bin ich anfangs zwischen Bahnhof und Arbeit mit dem Rad gefahren (eine Strecke: 6km)
Dann kam mein Umzug und fahre überwiegend nur noch mit dem Rad zur Arbeit. In der dunklen Zeit sind es pro Strecke 12 km, jetzt
wo es wieder heller ist, fahre ich etwa 16 km pro Strecke.
war dann die Infektion, die mich zu vielen KM motiviert hat.

:thumbup: Ja, das sind die richtigen Worte!

In dem Beitrag von Prabha habe ich einige vergleichbare Situationen zu meinem Einstieg wiedergefunden.

Gruß Crossy

AndyundMandy

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11

Donnerstag, 24. März 2016, 01:07

Ja, im Moment bin ich auch infiziert und könnte dauernd fahren, leider ließ es der Gesundheitszustand nicht zu, auch zur Arbeit war nicht, wegen Gegebenheit und Arbeitsart nicht machbar obwohl es, öfters, nur 10km gewesen wären, oder halt 30, was mit zuviel gewesen wären, aber auch da wäre es nicht gegangen, da es der Arbeitsplatz und die Art nicht zugelassen hätten. Im Moment bin ich leider arbeitssuchend, könnte mir einen Job in Fahrrad Bereich gut vorstellen... Aber das wird wohl eher ein Traum bleiben.. Gelernter werkzeugmechaniker, ohne jemals im Zweiradgewerbe gearbeitet zu haben....

Hibbelinos

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12

Donnerstag, 24. März 2016, 10:34

Moin,

ich bin ja erst wieder frisch dabei... früher war ich leistungssportler, bin u.a. täglich min. 40km mit dem rad von a nach b... dann kam nen unfall und der eklige rattenschwanz der sich viele jahre hinzog und mich komplett demobilisierte...Irgendwann beschloss ich mich gegen alles aufzulehnen, scheiterte bei div. versuchen.
Der Hauptgrund war eigentlich Frau Hund wieder das Rad "auszupacken". Im Winter haben wir Zughundesport betrieben, ich wollte den Frühjahr/Sommer aber weiter machen, da bot sich Bikejöring einfach an. Da ich sehr flexibel im Einsatzgebiet sein wollte, musste ne alternative zum MTB im Schuppen her und so suchte ich mir nen Faltrad... gebraucht gekauft, umgebaut und spaß gehabt! Damit war ich wieder infiziert und fuhr auch solo wieder regelmässig. Ausdauer war voll im arsch, aber da ich mich zwang langsam & regelmässig unterwegs zu sein gings vorran und das diesmal ohne Rückschläge.
Im Herbst folgte dann das Crossbike, ich war mittlerweile mehr ohne Hund als mit Hund unterwegs... seit Januar geh ich nun sogar regelmässig laufen (mit Frau Hund mach ich nun auch Canicross) und ich befürchte das sportprogramm wird in zukunft sogar noch ausgebaut (yoga-intensiv-woche ist gebucht, pilates & aquafitness will ich ausprobieren)... das alte leistungsniveau strebe ich nicht wieder an (wäre utopisch, ich dürfte das hier alles eigentlich gar nicht können) aber endlich wieder sport machen zu können, ist einfach mega mässig... es tut mir gut... ich habe mittlerweile 27kg verloren, das ne nette begleiterscheinung 8)
Das Fahrradfahren selbst finde ich eine sehr entspannte möglichkeit um sich zu bewegen.. ich bin raus aus allem, ich setze mich drauf, fahre los und schalte den alltag ab.. kein "du musst dies noch, du musst das noch" sondern einfach ich, die natur und das was ich will... ich fahr meistens ohne ziel irgendwelche runden, den tacho nehme ich auch mittlerweile sehr selten mit weil ich mich durch technik nicht stressen will.. ich geniesse es einfach. Ich versuchs mind. einmal die woche (dieses jahr hats nicht so regelmässig geklappt wie ich wollte.. kommt wieder!).
Laufen hingegen hat andere ziele, belastet und fordert meinen körper aber auch viel mehr und ich muss viel mehr drauf achten das es nicht in die falsche richtung geht... macht aber trozdem richtig laune ;)
Viele Grüße
Sunny

Winterpokal mit dem Schneckenexpress

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Prabha

Farold

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Donnerstag, 24. März 2016, 15:50

Habe angefangen, als ich früher jeden morgen mit dem Rad 10 km zur Schule und zurück gefahren bin.

Kirsche

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14

Donnerstag, 24. März 2016, 19:24

Habe angefangen, als ich früher jeden morgen mit dem Rad 10 km zur Schule und zurück gefahren bin.
Es waren zwar nur 6 km pro Tour, aber ja, so ging es los :) Bei jedem Wetter, da war ich noch härter im nehmen als jetzt. Na wenigstens fahre ich immer noch jeden Tag zum Bahnhof :rolleyes:
Mit liebem Gruß,

Kirsche
------------------------------------
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Sonntag, 27. März 2016, 17:28

Mine erste Phase regelmäßigen Radelns war somit 10/12 Jahren bis Anfang 20. Regelmäßig zur Schule (obwohl ein Bus fuhr - ich wollte lieber unabhängig sein), dann zur Arbeit, auch mal Tages- oder Mehrtagestouren - das alles mit (aus heutiger Sicht) minimalistischer Ausstattung (gab ja nicht mal vernünftige Gepäcktaschen, geschweige denn ordentliche Schaltungen an den Rädern) :D
Angefangen hatte alles mit einem 26er Rad, das mir jahrelang treue Dienste leistete - öfter mal "generalüberholt", weil z.B. die Schutzbleche fast im Jahresturnus wegfaulten :S
Dann habe ich mir einen alten 28er Rahmen besorgt, das Rad dazu selber aufgebaut (gab ja nix - ja, ich gebe es zu: Bin Ossi :P ). Später stand in meinem Schuppen auch mal ein altes Eigenbau-Tandem, welches aber mehr stand als fuhr. Das hing auch mit der nicht sooo großen Rad-Affinität meiner besseren Hälfte zusammen.
Dann Familie - Kinder - klar hatte ich einen Kindersitz am Fahrrad, die Kinder auch eigene Räder, aber das Radeln hielt sich in engen Grenzen (200 - bis vielleicht max. 500 km im Jahr).
Dann habe ich 2008/09 wieder angefangen, bewusst und regelmäßig auch mal Tagestouren zu fahren; 2010 dann 3 Tage Rügen, und dann ging es unaufhaltsam :)
Radfahrten wurde mir dann auch immer wichtiger als Ausgleich für (beruflichen und privaten) Stress - Kopf frei kriegen, Abstand von allem gewinnen, was Schönes erleben.
Und so ist es jetzt geblieben - mittlerweile auch viel zu zweit; letztes Jahr den Spreeradweg. Urlaub ohne Fahrrad - ist mittlerweile öde. Schöne Tages-Streckenlängen liegen für mich so bei 50 bis 90 km - kommt drauf an, ob ich fahren oder auch was sehen will :rolleyes:.
Ach, und die Hügelchen: zu Anfang bin ich bewusst eher flache Touren gefahren, aber mittlerweile merke ich, dass eine gewisse Grundkondition da ist, so dass auch Anstiege mir nicht mehr so viel Schrecken einjagen.
Umwege erweitern die Ortskenntnis

Nightmärchen

unregistriert

16

Donnerstag, 31. März 2016, 22:52

Angefangen habe ich erst richtig vor einem Jahr, als mein Ratatouille fertig war. Als Holländerin war ich immer mit Fahrrad unterwegs, nur nie so intensiv. Auch nicht, als ich als Zustellerin bei der Deutschen Post oder vorher als Fahrradkurier in Rheine tätig war.

Da ich vorhabe, im Juni eine 300er Challenge an einem Tag zu fahren, achte ich auf meinen Schnitt, der muss bei 20 liegen. Mit einem single speed Cruiser der 22 kg wiegt, ist das nicht so einfach. Ich fahre fast jeden Tag, entweder alleine oder mit Paule. Die Kondition baut sich mit der Zeit auf. Mittlerweile fahre ich auch längere Steigungen mit 21 km/h hoch, ohne hechelnd vor der Ampel zu landen. Würde ich es schaffen mit dem Rauchen aufzuhören, dann ginge bestimmt noch etwas mehr... ;) Da muss man sich eben Ziele setzen. Nichts ist unmöglich. Aber Hauptsache, Spaß am Fahren zu haben.


Groetjes,
Jacqueline

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Crossy2014

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17

Donnerstag, 31. März 2016, 23:33

Die Kondition baut sich mit der Zeit auf.

Rrrrrrichtig! Und wie das geht! :thumbsup: :rad:

Würde ich es schaffen mit dem Rauchen aufzuhören, dann ginge bestimmt noch etwas mehr... ;) Da muss man sich eben Ziele setzen. Nichts ist unmöglich. Aber Hauptsache, Spaß am Fahren zu haben.

Da streben wir ja das gleiche Ziel an! :whistling: :D

Gruß Crossy

18

Freitag, 1. April 2016, 00:02

Meine erste Fahrradphase begann im Alter von fünf Jahren und erstreckte sich dann bis zu meinem fünfzehnten Lebensjahr. Ich war richtig vernarrt in meine Räder (auch wenn ich die ersten beiden Fahrräder nicht gerade rücksichtsvoll oder gar pfleglich behandelte) und fuhr seeehr viel. Als ich meinen ersten Tacho, einen mechanischen Huret, bekam, führte ich akribisch Buch über meine täglichen Fahrten. In diesen Jahren kamen gut 6.000km zusammen, pro Jahr natürlich.

Mein Vater, ein übergewichtiger Kettenraucher, fuhr richtig große Tagestouren mit mir. Er auf seinem 28er Kaufhaus-Rad mit billiger Eingang-Rücktrittbremsnabe, ich mit meinem 20er Klapprad, 26er 5-Gang-Halbrenner oder zum Schluss einem 3-Gang-Hollandrad. Es waren schon einige Touren mit deutlich über 100km darunter. Die längste hatte 161km, und ich begreife es heute noch nicht, wie mein alter Herr das mit diesem Schrotthaufen geschafft hat :rofl: ...

Mit Beginn meiner Ausbildung verlagerten sich meine Interessen drastisch. Hinzu kam der Umstand, dass ich meine Touren hätte alleine fahren müssen, weil es einfach niemanden mehr gab, mit dem ich hätte fahren können. Wegen dieses Gruppenzwangs feierte ich also eine recht große Party, in deren Verlauf ich - abgesehen vom 1990er Ausreißerjahr - praktisch überhaupt kein Rad fuhr (und auch selten genug dazu in der Lage gewesen wäre, wie eine Konfrontation mit einer Telefonzelle beweist). Im Alter von fast 31 Jahren hatten die Folgen meiner hobbymäßigen Umorientierung Formen angenommen, die mich eine stationäre Entgiftung in Erwägung ziehen ließen.

Nach einem vierwöchigen Klinikaufenthalt wurde ich im April 1995 entlassen und begann zaghaft mit etwas, das ich mal salopp als Therapieplan bezeichnen möchte. Ich betrachtete meine Umgebung also nüchtern, was erst mal spannend genug schien. Ende Mai kaufte ich einem älteren Herrn in meinem Wohnort für 20 DM ein ca. 35-40 Jahre altes 28"-Tourenrad ab. Ein ziemlich verwahrlostes, runtergrocktes Gefährt, das ich sofort von allen überflüssigen Teilen befreite (Bleche, Gepäckträger usw.).

Und dann fuhr ich einfach drauf los, die alten Wege entlang, die ich mit meinem Vater und später mit Schulkollegen gefahren war. Da die gesamte technische Entwicklung der vergangenen knapp anderthalb Jahrzehnte schließlich an mir vorüber gezogen war, ohne großartige Spuren zu hinterlassen, staunte ich nicht schlecht, als ich in einem Kaufhaus nach einem neuen Schlauch für mein verrottetes Vorderrad suchte und nebenbei einen dieser neumodischen Rad-Computer fand.

Das war der 16.8.95, ich kramte das alte Fahrtenbuch hervor, das Anfang der 1980er keine nennenswerten Eintragungen mehr aufwies...und notierte darin die 23km für diesen ersten Tag. Nach einer Woche fuhr ich bereits den ersten 140er, am 10.9. überbot ich meinen alten 161er (vom 10.7.78) mit 180km. Nach knapp dreieinhalb Jahren stellte ich mit insgesamt 32.000 Kilometern das "Äquivalent" zur gleichen Anzahl Bierflaschen, die ich in den Jahren zuvor geleert hatte.

Und dann ging's halt weiter :D ...

Gruise, Paule
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

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Crossy2014, Onkeljoni, Spike on Bike, ullebulle

Nightmärchen

unregistriert

19

Freitag, 1. April 2016, 07:17

Paule, Du hast vieles geleistet, im Fahrradfahren bist Du mein absolutes Vorbild. Zu dem Rest halt ich einfach mal die Klappe, weil das nicht so war, wie Du es hier so romantisch und idyllisch schilderst. Aber vier mal um die Welt gefahren, alle Achtung. Wir sehen uns am Start, 300 Kilometer nach Bensersiel.

Groetjes,
Jacqueline

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Der Hund von Barkerfeld

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Freitag, 1. April 2016, 08:09

Zitat

. . . zur gleichen Anzahl Bierflaschen, die ich in den Jahren zuvor geleert hatte.


"Und was sind Sie von Beruf?"

- "Ich bin Leerer!" :rolleyes:
Die Glorreichen schieben ...