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grandsport

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21

Donnerstag, 21. April 2016, 20:54

Ich war sechs und alle konnten fahren. Nur ich nicht. Eine Freundin meiner großen Schwester hat sich erbarmt, der ich mit Stützrädern nichts anfangen konnte. Sie hat mir gezeigt, wie man an der Bordsteinkante üben kann. Das war Vormittag. Am Nachmittag bin ich schon wie ein Bekloppter mit den Großen im Kreis gefahren. War so'n Wendekreise mit großer, grüner Insel in der Mitte und das alles am Ende einer Sackgasse. Einsamkeit pur. :)

Später bin ich gefahren, als die anderen ein Auto hatten und ich nicht mal einen Führerschein. Da habe ich entdeckt, auf wie vielen Strecken man ohne Auto auskommt. Meine Eltern hatten sowieso nie eins.

Dann hat mich ein Autofahrer vom Renner gesemmelt und mein erster Gedanke nach dem Abflug war, "Scheiße, wo kriegste jetzt ein neues her". Da war in Sachen Fahrradsuchtprävention wahrscheinlich schon alles zu spät.

Was ich jetzt fahre, steht trotzdem auf einem ganz anderen Blatt, weil es viiiel mehr ist und wirklich bei jedem Wetter. Ich fahre zur Arbeit mit dem Rad, sonst kaum etwas. Weil das aber 57 km je Richtung sind, reicht mir das auch. Oft kombiniere ich derzeit mit dem Zug.

Angefangen hat es mit dem Radeln zum Bahnhof am Ort. Dann zum Bahnhof am nächsten Ort auf der Strecke. Dann übernächsten Bahnhof auf der Strecke. Dann von dort aus das Rad im Zug mitgenommen und früher ausgestiegen, um die restlichen Kilometer und vor allem Höhenmeter mit dem Rad zu machen. Dann ganz auf die Bahn verzichtet und durchgefahren. Mann, war das beim ersten Mal n Ding! Wollte ich EINmal im Leben fahren, um es mir zu beweisen. Wenn ich jetzt dran denke, dass ich das Kotzen kriege, wenn ich im Sommer nicht jeden Tag hin und zurückfahre...

Mit den Strecken kommt die Schlechtwetterresistenz, kommt die bessere Ausrüstung, kommt die Erfahrung, steigt der Spaß - und steigt die Unzufriedenheit, wenn ich nicht fahre,
Insofern lebt der innere Schweinehund auf der anderen Seite. Nicht zu fahren kostet mich viel mehr Überwindung. Aber manchmal siegt die Vernunft. Jetzt in der Heuschnupfenzeit zB. Oder ich bin einfach viel zu müde nach 23 Stunden Schlaf in einer ganzen Woche, dann fahre ich auch mal nicht.

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22

Mittwoch, 28. September 2016, 22:04

Fahren konnte ich mit Vier. Da ich allerdings immer der Grösste war, war es für meinen Eltern ziemlich schwierig ein jeweils zur Grösse passendes Rad zu beschaffen, das zugleich preiswert ist, sehr preiswert. Somit war im Abi, bei über zwei Metern, erst einmal Schluss. ;(

Mit 26 ging es dann wieder los. Es war genug Geld da und ein Laden auch, der nicht gleich abwinkte. Ein wunderbares MTB war das Ergebnis, mit Strassenbereifung. Danach bin ich oft von Frühling bis Herbst die 23 km (einfach) zur Arbeit gefahren und war oft schneller als öpnv oder kfz. Aufgrund Jobwechsel wurde das wieder weniger. Nach einem erneuten Jobwechsel wieder mehr, da jetzt mit Kindern das Auto keine Option in der Stadt darstellte. Dabei ist es -fast- geblieben.
Mit 2 Kindern bewegen wir das kfz meist nur einmal in der Woche. Alle restlichen Wege sind mit dem Velo schneller. Schweinehund? Ja, im Winter, bei Regen und fiesem Wind schon. Ist aber insgesamt selten. Zumal die Räder heute so gut sind, wie ich es mir in meinen Jugendträumen nicht hätte ausmalen können.

So haben wir es dann auch für die Kinder gemacht: Gute Räder gebaut, damit der Spass erhalten bleibt. :thumbup:
Ich fahre nur bei schönem Wetter...in Europa also gar nicht :pardon:

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23

Samstag, 1. Oktober 2016, 11:24

Ich fahre seit meiner Kindheit viel Rad. Meine Mutter war begeisterte Radfahrerin und hat das an mich weiter gegeben. Von ihr lernte ich auch die ersten Reparaturen selber zu machen.
So ab 10/11 Jahren fuhr ich dann auch Strecken ab 100 km. Ab 14 dann Rennrad und mit Anfang 20 auch MTB. Habe nie aufgehört Rad zu fahren (von einer Pause durch eine schwere Verletzung mal abgesehen). In manchen Jahren waren es nur weniger Kilometer (zwischen 2.000 und maximal 12.000 km pro Jahr). Seit diesem Jahr fahre ich auch Langstrecken ab 200 km (bisher bis knapp 400 km am Tag (und Nacht)). Da ich mittlerweile seit ca. 45 Jahren Rad fahre, werden sich da einige Kilometer angesammelt haben. Für mich ist Rad fahren eine Lebenseinstellung. Gibt nichts was ich lieber mache. Ach ja, seit den 80er Jahren baue ich meine Räder auch selber um und auf. Habe Momentan 5 Räder, aber erwarte bald Zuwachs. Das Maximum waren mal 10 Räder. :D
lg Jennifer


Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com