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Henner

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Sonntag, 20. November 2016, 18:09

Kosten des (Alltags-) Radfahrens

Ich habe mich entschlossen mal einen vielleicht eher ungewöhnlicher Beitrag zum Thema "Kosten des Fahrradfahrens" zu schreiben.

Richtig belastbare Zahlen habe ich im (deutschprachigen) Internet zum Thema Fahrrad-Betriebskosten nicht gefunden. Vielleicht weil für viele das Fahrrad nicht einfach nur als Verkehrsmittel genutzt wird, sondern man eben auch gerne bastelt und/oder sich an einem schönen Fahrrad erfreut, weil es einfach Spaß macht - ist ja auch völlig o.k..

Ich will hier mal meine Erfahrungen zu über einen längeren Zeitraum erfassten Betriebskosten teilen. Es interessiert mich, inwieweit sich die Wahl des Schaltungstyps, der Bereifung etc. auf die Kosten des Fahrradfahrens pro Kilometer auswirken. Ein Rennrad hat sicher höhere laufende Kosten als ein bequemes Cityrad sagt einem das Gefühl - doch was sagen die harten Zahlen?

Ich habe mir vor etwa 9 Jahren in Frankfurt eine Gazelle Tour Populair Rad mit 5-Gang SRAM Nabenschaltung und geschlossenem Kettenkasten gekauft. Ich fand das Rad optisch ganz nett und es sollte einfach zum Rumkurven in der Stadt und für den kurzen Weg zur Arbeit dienen.
Nach einem Umzug wurde der Weg zur Arbeit bedeutend länger und ich bin einfach weiterhin mit der Gazelle gefahren. Im März diesen Jahres passierte - zum Glück bei geringer Geschwindigkeit - ein Malheur: die Trommelbremse vorne blockierte plötzlich wegen eines Achsbruches und sowohl das Vorderrad als auch die Vordergabel waren reif zum Austausch. Klar wäre eine Reparatur möglich gewesen, da das Fahrrad an sich aber schon über 50000km hinter sich gebracht hatte, habe ich mich für einen Neukauf entschieden.

Welche Kosten (ausgenommen Kleidung und Nahrung) sind nun auf 52500km angefallen?

- Anschaffungpreis: 699€

- Reifen Verschleiß - ca. 190€, sechs Reifen hinten, drei vorne. Später nur noch Schwalbe Delta Cruiser mit Pannenfuchseinlage(!!), was die Lebensdauer deutlich erhöht. Schwalbe Marathon war nicht so toll (auch von einer Scherbe zerschnitten)

- Gabelbruch bei etwa 25000km - Gabel,Streben,Schutzblech,Lenkkopflager original Gazelle - ca. 115€

- Hinterrad mit Sram P5, zweimal komplett erneuert wg. Felgenbruch (1.Mal) bei etwa 30000km, nochmal durch defekte Schaltung bei etwa 42000km (gebrauchte Nabe zum Aufbau des 1.Tauschrades benutzt). Hinterradspeichen knacken beim Gazelle Tour Populair gerne wegen der hecklastigkeit weg und müssen ersetzt werden.

- diverse Tachos, der Alditacho von 2011 hielt am längsten. Die neuen Alditachos sind so lala (drahtlos). Sigma-Tachos verloren Tasten und wurden undicht. Teste jetzt Ciclo-Tachos.

- Brooks B66 bei etwa 8000km angeschafft. Die originale Sattelstütze hielt bis etwa 35000km und brach dann ab (Aluteil). Ersatz durch Stahlteil.

- Griffe, Pedale, Kette gewechselt (1mal), Reifenmontagehebel im Werkzeugsatz mal erneuert, Flickzeug 2-3 mal erneuert, Tretkurbel rechts krumm nach Sturz im Winter - Ersatz durch Neuteil.

- Beleuchtung: Axa Hr Traction Seitenläufer angeschafft haut aber nicht rein. Daher: Ixon IQ + Rückleuchte batteriebetrieben angeschafft. 1 mal ersetzt wegen Riss im Glass.

- Wartung/Reparaturen wurden von mir selbst durchgeführt. Ausnahme: Das erste Hinterrad wurde von Nomoregears gegen eine kleine Unkostenbeteiligung eingespeicht.

So ergeben sich Gesamtkosten (ohne Nahrung/Kleidung) von 1638,5€ für eine Distanz von 52500km - das entspricht 3,12Cent pro Kilometer.

Die Gazelle wurde im April 2016 durch ein Fahradmanufaktur T50 mit Kettenschaltung für den Alltagsbetrieb ersetzt. Ich habe lange überlegt, ob ich an einem Alltagsrad den Schritt zur Kettenschaltung hin wagen soll. Bisher läuft alles ohne Probleme, mehr Kettenpflege ist natürlich nötig.
Derzeitiger Stand der Dinge: 4312km bei Gesamtkosten von 540,39€ -> entspricht 12,53Cent pro Kilometer, Tendenz hoffentlich weiterhin stark fallend :) .

Ich würde mich freuen, falls es noch andere gäbe, die fundierte (und eben nicht geschätze) Zahlen posten könnten. Ein Vergleich unterschiedlicher Fahrradtypen wäre sicherlich interessant.
Wenn's geht bitte jetzt keine Diskussion über Sinn und Unsinn solcher Kostenbetrachtungen starten - Danke ;) !

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Anrados

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Sonntag, 20. November 2016, 19:16

interessante Rechnung :) ,
mal gespannt ob sich noch jemand findet der ein Rad in einem überschaubaren Zeitraum ohne allzuviele Umbauten bewegt.
Da liegt m.M. nach das größte Problem, irgendwas verändert man dann doch wieder am Rad was eigentlich nicht "unbedingt" sein müsste und damit natürlich auch die Kilometerkosten nach oben treibt.
Mein damaliges Alltagsrad würde wahrscheinlich heute noch laufen wenn es nicht geklaut worden wäre.
Da das ein Rohlofftrekker war, war der Startpreis schon deutlich höher (VSF T400R).
Aus Ergonomiegründen kamen dann im laufe der Zeit auch noch anderer Lenker Griffe Kurbel und Sättel zum Einsatz.
Da das Rad damals noch keinen Nady hatte wurde der auch irgendwann mit LED Lichtanlage nachgerüstet
Da das Rad ja eigentlich länger halten sollte habe ich den Inspektionsumfang notiert und eben auch noch wiedergefunden. :)
Ich habe auch alles selber gemacht daher ist kein Arbeitslohn berücksichtigt .
Erstaunlich was da noch zusammengekommen ist - so ca. 25 Positionen inkl Rohlofföl Bremsbeläge Ketten Reifen (auch Spike Winterreifen) und was man halt noch so braucht.
Die genauen Preise habe ich jetzt nicht mehr aber von aktuellen Ersatzteilen ausgehend komme ich auf eine Gesamtsumme von 3000€
Gefahren wurden bis zum Diebstahl ;( 44000km in fast genau 10 Fahren

3000€ für 44000km - sind 6,82 Cent / Kilometer

Bei meinem neuen Cyclo Crosser bin ich noch bei 2,5 Euro pro Kilometer ^^ :D
Mal sehen wie das Ende nächsten Jahres aussieht

Salamander

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3

Sonntag, 20. November 2016, 19:17

Einige Anmerkungen dazu:

Die Kosten für Nahrung kann man ignorieren. Nach meinen Erfahrungen entwickelt man höheren Appetit erst bei sehr langen Strecken, das wird kaum jemand bei seinem täglichen Arbeitsweg auf sich nehmen. Oder bei ausgesprochen ambitioniertem Training, da interessieren wirtschaftliche Fragen nur am Rande. Auch bei wirklich tiefen Temperaturen ißt man anschließend etwas mehr, aber so kalt ist es ja hierzulande nicht so oft.

Was noch in's Geld geht, ist die Bekleidung. Wobei es die Frage ist, wie man anteilig die Kosten für Kleidung einrechnet, die man im Hinblick auf's Radfahren angeschafft hat aber eben auch sonst im Alltag trägt. Oder vorzeitig verschlissene, normale Hosen.

Kettenschaltungen haben zwar höhere Kosten, aber das wird oft überschätzt. Ist jedoch auch stark von den individuellen Umständen abhängig. Die Kosten hier machen sich vor allem dann bemerkbar, wenn man nix selber machen kann und für alles zum Freundlichen muß. Umgekehrt verführt eine Nabenschaltung dazu bei der Wartung zu schludern, und dann wird es irgndwann richtig teuer.

Gabelbruch bei etwa 25000km - Gabel,Streben,Schutzblech,Lenkkopflager original Gazelle - ca. 115€

- Hinterrad mit Sram P5, zweimal komplett erneuert wg. Felgenbruch (1.Mal) bei etwa 30000km, nochmal durch defekte Schaltung bei etwa 42000km (gebrauchte Nabe zum Aufbau des 1.Tauschrades benutzt).

Hm, da scheinst Du etwas Pech gehabt zu haben in dieser Häufung. sonst wären die Kilometerkosten noch günstiger.

Eigene Werte kann ich leider nicht beitragen. Ich protokolliere zwar auch die Kilometer und seit einiger Zeit auch die Wartung. Aber ich kann unmöglich den Wert meiner Räder spezifizieren. Die sind alle selbst aufgebaut, viele Rahmen gebrauchtes Alteisen. Die Anbauteile sind teils Deputat was hier noch rumliegt, teils Komponenten die ich mal ausgebaut, eingelagert und dann woanders wieder verbaut habe.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Henner

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Sonntag, 20. November 2016, 19:52

Danke Andy für den Überblick zum VSF T400R.
Bei knappen 7Cent pro Kilometer hätte das Rad also nochmal deutlich mehr als die schon zurückgelegten 44000km hinter sich bringen müssen, um auf die Kosten der Gazelle zu kommen. Vor allem wären ja auch ohne Defekte noch weitere Wartungskosten angefallen.
Ich denke man muß sich klar machen, dass man eine Rohloff fährt, weil man Lust darauf hat und die Zuverlässigkeit schätzt. Da fällt mir gerade ein, dass ich am Patria noch das Öl wechseln muß ;)

Also bei mir ist es so, dass ich schon an meinem Appetit merke, ob ich per Rad zur Arbeit gefahren bin (etwa 30km Komplettstrecke), oder ich per Auto/Bahn angereist bin. Um den Vergleich nicht zu sehr zu verkomplizieren habe ich aber Kleidung/Nahrung der Einfachheit halber außen vorlassen.

@Salamander, ja ohne die schweren Defekte wäre die Bilanz deutlich besser gewesen - es scheint aber, dass dies normale Schwachstellen dieses Fahrradtypes sind. Der Normalfahrer hätte sich vermutlich anlässlich des ersten Gabelbruches von diesem Fahrrad getrennt. Ich hoffe mein derzeitige Alltagsrad ist zumindest was Gabel und Felgen betrifft robuster.

Ich bin gespannt, ob die Kettenschaltung wirklich höhere Kosten nach sich zieht. Der Vorteil ist, dass sie relativ einfach zu warten ist und die Ersatzteile billig und überall verfügbar sind. Ich bin eher der Typ der mit hoher Trittfrequenz pedaliert und die Kette auch ordentlich schmiert. So wie es aussieht ist die Erstausstatterkette am T50 (vermutlich ja ein Billigteil) noch für ein paar tausend Kilometer gut.
Für den Wert eines komplett neu eingespeichtes Nabenschaltungs-Hinterrades kann man schon einige Kassetten+Kette+Kettenblatt kaufen…

Bei der Gazelle habe ich über die ganze Laufzeit nix für Bremsbeläge aufwenden müssen - das wird jetzt auch anders werden…

Michihh

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Sonntag, 20. November 2016, 22:12

Zitat

mal gespannt ob sich noch jemand findet der ein Rad in einem überschaubaren Zeitraum ohne allzuviele Umbauten bewegt.

Bitteschön:

Ich bin deutlich günstiger unterwegs

Mein Hercules Trekker gebraucht erworben in 2012 in sehr gutem Zustand für 220,- (3*9 kpl. Deore)
-Fahrleistung durch mich 2012-2015=15.000km

Kosten der Instandhaltung/Upgrades bisher:
8 paar Bremsbeläge (ca 40,-)
2 Flaschen Öl (Baumarkt; 6,-)
3 Ketten (60,-)
2 Ritzelkassetten (40,-)
1 Felge (40,-)
1 LED Lampe fürn Nady 25,-
2 Mäntel Marathon plus 60,-
Insgesamt somit ca 491€

entspricht 3,27 Ct/km

Mittlerweile ist der durch den stringenten Alltagsgebrauch (<Rad steht immer draußen) aber recht rott, Gabel blüht rostbraun und federt nicht mehr wirklich.Bremszüge müssten getauscht werden. Vorderrad. Somit eigentlich Totalschaden obwohl die Schaltung weiterhin klaglos arbeitet.

Als Bahnhofsrad wird er noch weitere . 2-3000 km mit mini Invests seinen Dienst tun. womit er dann bei ca 3 ct/km zum Altmetall geht

Mein Rixe Crosser erworben 03/2015 gebraucht für 300,- 3*9fach komplett Deore XT erworben im Topzustand
Die ab Werk verbauten Racing Ralph waren mit 80% Straßénnutzung nach ca 2000km runter
Die neuen Conti Faltreifen zu 50,-
4 Paar Magura Beläge 10-14 je, sagen wir 50,-
1x XT Kette und Ritzel günstig im Inet geschossen 32,-
Clickpedale für 50,- (gehören aber eigentlich nicht in die Rechnung da sie eine von mir gewünschte aber nicht notwendige Investition sind, sind aber nun dran am Rad also rechne ich sie mit ein)

Kosten des Crossers insgesamt: 482,-
Fahrleistung bisher ca 5tkm
rntspricht aktuell 9,64 ct/km - Tendenz aber stark fallend da Rad derzeit in einwandfreiem Zustand da steht nachts nun im Schuppen steht und noch viele 1000km weiter bewegt wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Michihh« (20. November 2016, 22:21)


Gerry

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Sonntag, 20. November 2016, 22:48

Fit, ausgeglichen, gesund, regelmäßig an der frischen Luft: UNBEZAHLBAR!

Die im Vergleich wenigen Euros, die in Rad, Ausrüstung, Klamotten, Verschleißteile fließen, treten da deutlich in den Hintergrund ;)
Grüsse,
Gerry

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Draht_Esel

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7

Montag, 21. November 2016, 08:55

Wow, so akribisch wie ihr habe ich das bisher nicht gerechnet. Bei einem groben Überschlag kam ich auf ca. 300€ Kosten für meine 6000km jährlich. Inkl. Klamotten und kleiner Neuanschaffungsrücklage. Bedeutet etwa 5 Cent/Km, defensiv gerechnet.

bhoernchen

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8

Montag, 21. November 2016, 09:35

Lustig, ich bin nicht alleine mit der Dokumentation der Ausgaben. :D

Habe auch schon seit einigen Jahren eine Excel-Tabelle in der ich alle Reparaturen mit Kosten notiere. Allerdings nur für mein Rennrad.

Im Winter kommt ja hin und wieder auch mal ein anderes Rad zum Einsatz. Und auch ich habe keine Aufstellung der Kosten für die Kleidung.

Die Nahrung ist bei mir auf jeden Fall ein Posten der sich durch das Radeln erhöht. Aber auch das fließt nicht mit in die Tabelle ein.

Dazu kommt, daß ich mit unter sehr Instandhaltungsfaul bin. Das heißt, daß ich in einem Jahr spare, da ich z.B. die Kette fast 10 000 km durchfahre bis gar nix mehr geht. Dann kommen bei der nächsten Erneuerung ( die dann u.U. erst im Folgejahr erfolgt ) zur neuen Kette natürlich gleich Kasette, Kettenblätter und eventuell sogar Schalträdchen dazu.

Das Rennrad habe ich 2005 für knapp 600€ gekauft, hat aber ausser dem Rahmen kein einziges Originalteil mehr. Die Kosten sollten also inzwischen abgeschrieben sein und nicht mehr in die Rechnung einfließen. :D

In 2015 hatte ich somit beim Rennrad für 14 293km Kosten in Höhe von 399,98.

2015 war auch ein Jahr komplett ohne Umbauten. Die Kosten entstanden rein durch Verschleiß.

Momomuck

unregistriert

9

Montag, 21. November 2016, 09:44

Bisherige Kosten unserer Räder (wenn sie heute 0 Euro Wert wären) incl. Wartung, Verschleiß und Veränderungen

Hollandgurke ca. 1-2 Cent

Rose Activa 7,5 Cent
KTM Trekker 7,7 Cent

Salsa Casseroll 14,7 Cent
Dahon Speed TR 17,4 Cent

Opa Pit

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10

Montag, 21. November 2016, 10:09

Ich kann nur mit Verbrauchsdaten dienen: Meine Räder verursachen pro 50 km einen Verbrauch einer Halben.

Draht_Esel

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11

Montag, 21. November 2016, 10:31

Zitat

Ich kann nur mit Verbrauchsdaten dienen: Meine Räder verursachen pro 50
km einen Verbrauch einer Halben.
...Liter Bier? :huh:

Radsonstnix

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12

Montag, 21. November 2016, 11:11

Bestimmt. Oder im Schwäbischen gerne auch mal ein Schoppen Roter?
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

rautaxe

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13

Montag, 21. November 2016, 12:17

Meine Rechnung sieht etwas anders aus:

Sehr grob gerechnet:

12 x 19,99€ für ein Fitnessstudio, welches ich wohl eh nicht nutze
40 x 10€ gespart für die Fahrt zur Arbeit

= 639€ die ich jährlich ins Fahrrad und Fahrradklamotten stecken kann, ohne mich vor meiner Regierung rechtfertigen zu müssen :D :D

Im Ernst: bei meinem Alltagsfahrrad sind viele Dinge, lange vor Ende ihrer Lebenszeit getauscht worden.

Im Gegensatz, dass Fahrrad von meiner Frau:
ganzjährig gefahren:
Böttcher Stahlrahmen mit Sram 3x7 Dualdrive: ca. 1100€

Kosten in den letzten 6 Jahren:
1 Satz Conti Winter: 80€
1 Kette + Ritzel: 50€
4 Magura Bremsbeläge: 16€
1 Regencape: 10€

Das wars auch schon. Leider habe ich keine Ahnung, wie die Laufleistung ist, da sie kein Tacho hat.
Müssten aber zwischen 1000 und 3000km /Jahre sein.

Die Schwalbe Marathon sind jetzt fertig + Laufleistung Winterreifen, würde ich auf ca 10tkm tippen,
entspricht dann ca. 12,5 Cent/km .

Opa Pit

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14

Montag, 21. November 2016, 13:44

Zitat

Ich kann nur mit Verbrauchsdaten dienen: Meine Räder verursachen pro 50
km einen Verbrauch einer Halben.
...Liter Bier? :huh:

Bei uns ist "Halbe" die Bezeichnung für einen halben Liter Exportbier, früher im Tonkrug, dann im Glaskrug, heute sehr oft im Glasbecher serviert. "Eine Halbe bitte" - und die Bedienung weiß Bescheid. Löst in unseren Biergärten zunehmend die Mass ab. http://www.tz.de/muenchen/stadt/tz-mass-…lbe-312751.html
Zum besseren Verständnis gebe ich mal eine Runde meines Hausgetränks aus.

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Montag, 21. November 2016, 18:45


Bei uns ist "Halbe" die Bezeichnung für einen halben Liter Exportbier, früher im Tonkrug, dann im Glaskrug, heute sehr oft im Glasbecher serviert. "Eine Halbe bitte" - und die Bedienung weiß Bescheid. Löst in unseren Biergärten zunehmend die Mass ab. http://www.tz.de/muenchen/stadt/tz-mass-…lbe-312751.html
Zum besseren Verständnis gebe ich mal eine Runde meines Hausgetränks aus.

Ah, richtig getippt :)

Ich nehm da ja lieber hochprozentiges: Original russischen Raketentreibstoff. Bringt die Sojus auf die Umlaufbahn. Und mich über die Landstraße. Taugt zur Not auch als Grillanzünder und zum Fensterputzen :D

Zeuss

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16

Montag, 21. November 2016, 23:53

Guten Abend zusammen,

ich erlaube mir hier eine Antwort einzustellen ;(

Ich habe dieses Jahr in meine 3 Räder um diese wieder aufzuhübschen und wieder flott zu machen allein in die Bereifung 340 € reingebastelt. Dazu kamen noch ein paar Wechselpedale beim Bergbüffel (oh wie ich ihn liebe) glaube ich 80 €. Sicher kostet Radfahren auch ein wenig Geld, ist aber nicht aufzuwiegen mit dem was es einem zurück gibt.

Sicher kein großer Beitrag, aber eine kleine Meinung ^^

Grüße Zeuss

Radsonstnix

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17

Montag, 16. Januar 2017, 15:37

Ich wollte hier ja auch noch meinen Senf dazu geben. Für mein Faltrad führe ich ziemlich genau Buch, da ich zu Hause argumentiert hatte, dass wir Geld sparen würden mit der doch recht teuren Anschaffung.

Angeschafft im März 2014 für 899,- €

Reparaturen, Verbesserungen, Aufhübschungen zusammen 596,20 €

Ausgaben gesamt: 1495,20 €

Kilometerstand (heute): 5135,93 €

Macht gerundet 29 Cent pro Kilometer, noch recht hoch, aber das Rad hat ja einen Restwert und ich fahre fleißig weiter. Reingehauen haben die 250,- für den verstellbaren Vorbau. Einen Speichenbruch hatte ich, was ich habe machen lassen (ca. 65,- €), der Rest war üblicher Verschleiß, Tacho, etc.

ABER: Ich habe meinen Parkplatz bei der Arbeit gekündigt, Ersparnis Stand 01/17: 1089,-€

Ich habe mit dem Tern ca. 600,- € an Diesel eingespart - ich bin also mit ca. 190,- € im Plus (wobei ich beim Auto nur den Diesel berechne, eigentlich sind ja die gesparten Kosten viel höher, aber das würde mir zu kompliziert werden) ... hat aber zugegeben nichts mit den reinen Kosten für das Fahrrad im Sinne dieses Threads zu tun.

Und natürlich ist die Freude, Rad statt Auto fahren zu können unbezahlbar!
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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grandsport

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18

Montag, 13. März 2017, 10:37

Ich habe runde drei Jahre lang meine Kosten summiert.
Allerdings habe ich getrennt zwischen Verschleißkosten und Umbaukosten.
Ein neuer Vorbau ist ja anders zu gewichten als eine neue Kette.
Neue Laufräder sind drin, sind ja faktisch auch Verschleißteile.
Winter- und Sommer-Klamotten und Schuhe gehören auch in die Verschleißrechnung.

So gerechnet komme ich auf gute 600,- Euro im Jahr, die sich auf durchschnittlich 12.000 km verteilen.
Damit kostet mich der laufende Betrieb meiner Räder 0,051 Euro pro Kilometer.

Wertverlust, Restwert etc. sind nicht so meine Baustellen, da sie keine tatsächliche Kostenwirkung haben.
Bis ein Rahmen derart runtergerockt ist, dass ich ihn nicht mehr benutzen kann, wird er wohl so alt werden, dass meine Nachkommenschaft ihn auf meinen Grabstein wird stellen können.

Gegen alternative Beförderungsmöglichkeiten ist das relativ günstig.
Der Mehrverbrauch mein Essen ist überschaubar: Wenn ich meine Umfänge erhöhe, muss ich auch mehr essen.
Aber wenn ich mich dann daran gewöhnt habe, geht es wieder auf den alten Verbrauch zurück.