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1

Dienstag, 25. April 2017, 02:25

NDR über den "Fahrradkrieg"

Lief gestern im NDR, vielleicht möchte jemand einen Blick riskieren - 45 Minuten zum Radverkehr.

Hier und da will der Radfahrer zwar schreien ("den Radfahrer übersehen"), aber insgesamt finde ich das gut gemacht. Es werden viele Blickwinkel vorgestellt, und das Fazit lautet, dass es für alle besser wäre, wir würden uns in den zivilisierteren Nachbarländern was abschauen ;)

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Honigbaerchen

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2

Dienstag, 25. April 2017, 07:15

Jetzt weiß ich wieder, was ich gestern abend gucken wollte... Stattdessen bin ich beim hr gelandet, da gab es eine Doku über verschiedene Radtouren in Europa. War nett gemacht!
Gruß, Astrid

Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen. (Albert Schweitzer)

Onkel Scheini

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3

Dienstag, 25. April 2017, 09:39

Die Frage an den Polizisten, ob er seine Kinder in dem Tumult fahren lassen würde, da fand ich die Antwort interessant. Keinen Arsch in der Hose den Mißstand zuzugeben. Ich kaufe mir jetzt erst mal n Pott weisse Farbe und male mir meinen eigenen Radweg. :rolleyes:
Die Glorreichen schieben ...

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Draht_Esel, Hell on wheels

4

Dienstag, 25. April 2017, 11:50

Naja, so wirklich gestalten kann der ja nunmal auch nicht.

Viel besser fand ich Minute 21: "Für mich ist der Radfahrstreifen kein Nahkampf mit dem Auto, das sind bundesweite Standards..." und im Hintergrund passiert genau das - und der Kameramann ist noch so fit, die Schärfe kurz auf den Benz auf dem Radstreifen und den umkurvenden Radfahrer zu verlagern :thumbup:

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5

Dienstag, 25. April 2017, 12:20

Die Glorreichen schieben ...

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Goradzilla, Hell on wheels

6

Dienstag, 25. April 2017, 18:11



Aus dem Artikel:
"Schließlich sollen nach dem Willen der Kommunen mehr Leute vom Auto aufs Rad umsteigen."
Ach, wirklich? Das wage ich zu bezweifeln. "Witzig" auch, dass in sovielen Städten Herbstkram und Schneehaufen auf den Radweg gefegt werden. Von den Kommunen. :thumbdown:

Interessant fand ich auch Folgendes. Ich schätze mal, da haben viele Radfahrer mitgeklickt... :D
Abstimmung für Autofahrer
Was halten Sie als Autofahrer von Radfahrstreifen?

Ich finde sie gut, so haben auf der Straße alle ihren Platz. 2440
21,24%
Mich stören sie, das nimmt den Autos nur Platz weg. 1819
15,83%
Mich stören sie, weil ich Angst habe, einen Radler zu rammen. Die Streifen sollten breiter sein. 6968
60,64%
Ich habe dazu keine Meinung. 263
2,29%
Gesamtbeteiligung 11490
Stand: 25.04.2017, 18:03 Uhr

Dummerweise kann man nur an einer von beiden Abstimmungen teilnehmen. Wie ich gerade entdeckte. Welch ein Schwachsinn, da ist man also NUR Autofahrer oder NUR Radfahrer. Buuuuhhhh! :monster:

Groetjes,
Jacqueline
"Vertrauen ist eine Oase des Herzens, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird." (Khalil Gibran)

2017: 4956 / Dez.: 139
Ratatouille (12.03.2015) 4809 / Otmar (12.08.2015) 7186 / Ruby (22.10.2016) 1372 / A: 220
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7

Dienstag, 25. April 2017, 18:49

Die Radfahrerumfrage ist aber auch irgendwo Nonsens. Der Unterschied zwischen gut gemachtem Radfahrstreifen und dem real meist anzutreffenden Radfahrstreifen ist ja enorm... fängt bei akzeptabler Breite und Entfernung von der Dooringzone an, geht bei erkennbarem und nachvollziehbarem Anfang und Ende des Streifens weiter, und würde idealerweise bei Akzeptanz durch Autofahrer oder ersatzweise regelmäßigen Kontrollen mit spürbaren Strafen enden.

"Ich vermeide Radfahrstreifen" kann für Radfahrer über 10 Jahren und ohne Kind im Schlepptau ja nur heißen: "Ich fahre einen Umweg oder verbotenerweise auf der Restfahrbahn bzw. dem Gehweg." Oder gibt es nicht benutzungspflichtige Radfahrstreifen? ?(

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Hell on wheels

8

Dienstag, 25. April 2017, 19:10

Super finde ich auch die Radfahrerflächen vor Ampeln. Musste Dich erst mal durch die Autos (auf dem Radweg, die wollen ja rechts wenn es grün wird...) durchkämpfen um überhaupt nach vorne zu kommen. Und was steht da? Aaauuutooos. Also stell ich mich davor und habe alle Zeit dieser Welt bei der Farbenwechsel. Lustig ist auch, wie schnell Autofahrer den Rückwertsgang finden, wenn man sein Handy rausrückt und ein Bildchen macht.

Mannmannmann.

Groetjes,
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Henner

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9

Dienstag, 25. April 2017, 20:44

Schön gemachte Reportage, wenn die Möglichkeiten zur Verbesserung nicht wirklich klar aufgezeigt werden. Ja, in Kopenhagen/Dänemark (oder auch in den Niederlanden) ist vieles besser.
Es ist auch bei uns einfach so, dass von der normalen Straße Raum abgegraben werden muss, der dann in einen baulich einigermaßen vernünftig abgetrennter Radstreifen verwandelt wird.
Ach ja: schade, dass die "Festhaltestangen" vor Ampeln in Kopenhagen nicht gezeigt wurden. Die fand ich auch echt praktisch.

Mein Lieblingsausspruch direkt am Anfang: "(Die Radfahrer) Das sind die, die sich kein Auto leisten können". Ich mag mir gar nicht vorstellen wie die zwei Smartphone-schwingenden Püppchen in 10-20 Jahren aussehen, wenn die weiterhin jeden Meter in ihrem Mini zurücklegen :rolleyes: .

Auch immer schön: "Ich habe (dringende) Termine!" - dem Kerl kann man fast nur den Tipp geben dann eben mit dem Fahrrad zu fahren, wenn man Termine halten muss. Das mache ich seit Jahren jeden Montag morgen - wohlweislich nicht mit dem Auto, da ich über die Leverkusener Brücke/A1 fahren muss. Da habe ich auf dem kombinierten Fuß- und Radweg noch nie Stau gehabt :D .

Auf meinem Weg zur Arbeit stelle ich in den letzen Jahren stark steigen Pedelec-Verkehr fest. Da sind wohl schon wirklich einige umgestiegen.

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Salamander

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10

Mittwoch, 26. April 2017, 13:06

"Ich vermeide Radfahrstreifen" kann für Radfahrer über 10 Jahren und ohne Kind im Schlepptau ja nur heißen: "Ich fahre einen Umweg oder verbotenerweise auf der Restfahrbahn bzw. dem Gehweg." Oder gibt es nicht benutzungspflichtige Radfahrstreifen? ?(

Nennt sich "Schutzstreifen", markiert durch Verkehrszeichen 340 (Leitlinie, ein unterbrochener dünner Strich) und aufgepinselten Fahrrad Pictogrammen. "Andere Fahrzeuge" also Autos dürfen die im Gegensatz Radfahrstreifen überfahren wenn keine Radfahrer gefährdet werden. Radfahrer müssen die nach dem Rechtsfahrgebot benutzen, aber das gilt nicht absolut. So darf (nach meiner Ansicht, Urteile dazu sind mir nicht bekannt) zum Überholen langsamerer Radfahrer die Fahrbahn genutzt werden, was bei Radfahrstreifen im Grunde genommen eine Ordnungswidrigkeit wäre.

Richtig unlustig wird es bei diesen "Schutzstreifen" neben Parkstreifen: beim Vorbeifahren an parkenden Autos müssen Radfahrer einen Sicherheitsabstand von i.A. 1 m einhalten. Andernfalls können die zivilrechtklich eiune Mitschuld bekommen, was zu Nachteilen beim Schadensersatz führt. Mindestbreite einschließlich Markierung ist 1.25 m, Regelbreite 1,5 m, als Lenkerbreite wird i.A. 60 cm angenommen. So, und jetzt fangen wir mal an zu rechnen... Die 20 cm als Schwankungsbreite.bei grundsätzlich instabilen Einspurfahrzeugen wären auch noch zu berücksichtigen. Danach müsste ein Radfahrstreifen neben Parkflächen mindestens 1,8 m breit sein - Radfahrstreifen haben eine Regelbreite von 1,85 m.
Andere Rechnung: Die "Empfehlungen für Radverkehrsanlagen 2010" fordern neben Parkflächen einen Sicherheitsraum von mindstens 50 cm, demnach wäre da die Mindestbreite 1,75 m.

Das heißt, auf allen sogenannten Schutzstreifen von weniger als 1,75 m Breite darf sich ein Radfahrer selber gefährden, muß es aber nicht. Zur sicheren Vorbeifahrt an parkenden Autos darf man die Fahrbahn benutzen. Dummerweise wissen das die wenigsten Radfahrer, und noch weniger Autofahrer. Wer da als Radfahrer die Fahrbahn benutzt, wird regelmäßig angehupt, angepöbelt und drangsaliert bis zu absichtlichem gefährlichem Überholen und Abdrängen.

Auch wenn man selber noch auf derm "Schutzstreifen" fahrt, für ausreichenden Sicherheitsabstand der Lenker aber auf die Restfahrbahn ragt, führt das zu einer Gefährdung durch unafmerksame Kraftfahrzeugführer, die sich nur an der aufgepinselten Linie orientieren. Außerdem wird auf allen diesen aufgepinselten Streifen der erfporderliche Sicherheitsabstand von 1,5 m von vorbeifahrenden Autos und LKW tendentiell noch weniger eingehalten als ohne diese Pinseleien auf der Fahrbahn.

PS: Zum Abschätzen der Breiten braucht man kein Metermaß: Ein Erwachsenenrad mit 28-Zoll Rädern hat eine Länge von ca 170 cm und einn Radstand von etwa einem Meter.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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11

Mittwoch, 26. April 2017, 15:12

Nennt sich "Schutzstreifen", markiert durch Verkehrszeichen 340
Kenn' ich, ist dann aber gerade kein Radfahrstreifen, abgetrennt durch Verkehrszeichen 295 und markiert durch 237 (blauer Lolli mit weißem Fahrrad-Piktogramm).
Die Frage ist, gibt es einen mit Breitstrich abgeteilten Streifen, der kein Seitenstreifen ist (wegen auf den Boden gepinselter Fahrräder oder weil er sich nicht an der Seite befindet, sondern zum Beispiel zu Fahrradampeln führt), an dem kein Zeichen 237 steht?

Ach, eigentlich ist das keine Frage, irgendwo wird man schon belämmert genug gewesen sein ;) Immerhin dürfte man sich da legal den nötigen Abstand zu geparkten Autos nehmen.

Salamander

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12

Donnerstag, 27. April 2017, 23:33

Die Frage ist, gibt es einen mit Breitstrich abgeteilten Streifen, der kein Seitenstreifen ist (wegen auf den Boden gepinselter Fahrräder oder weil er sich nicht an der Seite befindet, sondern zum Beispiel zu Fahrradampeln führt), an dem kein Zeichen 237 steht?

Das kann alles mögliche sein, nur eins ist das nicht: benutzungspflichtig. Kein blauer Lolli - keine Benutzungspflicht! § 2, Absatz 4 StVO ist da ganz eindeutig. In den Verwaltungsvorschriften (VwV) zur Straßenverkehrsordnung ist das alles, einschließlich der geforderten Breiten, aufgeführt. Die VwV gibt es auf totem Baum oder mit Suchen im Internet, steht aber auch alles bei wikipedia: Radverkehrsanlagen

Haben viele Kommunen aber noch nix von gehört. Hier gibt es einen sogenannten Schutzstreifen, der ist markiert mit Fahrrad Pictogrammen und 2 nebeneinander liegenden, schmalen, durchgehenden Linien . In einer Nachbarstadt ist die gleiche Pinselei mit Verkehrszeichen 237 aufgemalt und soll wohl einen Radfahrstreifen darstellen. Latürnich unterhalb der Regelbreite und ohne Sicherheitsraum zu parkenden Autos.
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13

Freitag, 28. April 2017, 04:35

http://www.autofreies-kreuzberg.de/radwege-frei.html

Den Link habe ich anderswo von Prabha geklaut.

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14

Freitag, 28. April 2017, 07:39

In dem Zusammenhang ist vielleicht auch dieser Tagesspiegelartikel interessant.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

15

Freitag, 28. April 2017, 07:45

In dem Zusammenhang ist vielleicht auch dieser Tagesspiegelartikel interessant.

Hihi... hatten wir den gleichen Gedanken.

Groetjes,
Jacqueline
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16

Freitag, 28. April 2017, 08:14

Wobei ich solchen einmaligen Aktionen gegenüber immer zwiespältig eingestellt bin. Kontrolldruck führt zu verändertem Verhalten - aber genauso, wie sich die Masse an den Kontrolldruck gewöhnt, genauso so schnell gewöhnt sie sich auch an das Wegfallen desselben.

Besser finde ich da schon die Fahrradstreife der Berliner Polizei. In deren Zuständigkeitsbereich in Mitte (ein Testlauf) haben Fahrradunfälle spürbar abgenommen. Sowohl verglichen mit dem Vorjahreszeitraum des Bezirkes ohne diese Fahrradstreifen (im Plural ein lustiges Teekesselchen zum Pluraletantum der Fahrbahnmarkierung) als auch verglichen mit den anderen Bezirken. Nun soll, wie man so hört, aus dem Testlauf nicht nur eine dauerhafte Einrichtung werden, es sollen auch andere Bezirke Fahrradstreifen bekommen (der oben verlinkte Artikel ist nicht so ganz aktuell).
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