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1

Donnerstag, 3. August 2017, 20:31

Neue Beleuchtungsvorschriften

Ich hab's erst jetzt mitbekommen: Zum 1. Juni wurden die Beleuchtungsvorschriften für Fahrräder wieder ein bisschen geändert.

Es ist nun nicht mehr notwendig, bei bestem Tageslicht Beleuchtung mitzuführen. Halleluja - nach Jahrzehnten sind wir nun endlich bei der pragmatischen Vorgabe angekommen, dass man bei fehlendem Tageslicht künstliches Licht braucht, und sonst eben nicht.

Außerdem sind nun ein oder zwei Frontlichter vorgeschrieben und Fernlichtfunktionen sind explizit erlaubt. Vermutlich kommt man also auch mit der Kombination aus zwei Scheinwerfern durch, von denen einer bei Bedarf eingeschaltet wird und weiter strahlt.

Hinten ist nur noch ein Rückstrahler (der großflächige mit dem Z) notwendig. Der zweite, kleine Reflektor dürfte das am häufigsten fehlende StVZO-Merkmal an "fast voll ausgestatteten" Rädern gewesen sein, das habe ich sogar mal bei einem Dienstrad der Polizei gesehen. Finde ich an sich sinnvoll, allerdings ist der große Reflektor ja meist am Gepäckträger und wird dort schneller von Gepäck verdeckt... wobei die meisten Gepäcktaschen dann ja selbst wieder Reflektoren haben.

War das soweit irgendwie sinnvoll kommt jetzt wieder so eine Merkwürdigkeit: An mehrspurigen oder irgendwie extrabreiten Fahrrädern sind nun Blinker erlaubt. Kapiere überhaupt nicht, wieso das nicht für alle Fahrräder freigegeben (nicht: vorgeschrieben!) wird. Die Straßen (z.B. im Ruhrpott) sind häufig so schlecht, dass man gerade bei Dunkelheit wirklich beide Hände am Lenker haben möchte.

Wenn das alle schon wissen und nur ich irgendwie blind war: Sorry.

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2

Sonntag, 6. August 2017, 03:38

Vor allem interessant: »Fahrradscheinwerfer können mit einem Dynamo, Batterien oder
wiederaufladbaren Akkus betrieben werden.«

ZB. LED-Scheinwerfer + LED-Rücklicht betrieben per billiger USB-Powerbank ist jetzt (zumindest prinzipiell) legal.

Salamander

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3

Sonntag, 6. August 2017, 14:19

ZB. LED-Scheinwerfer + LED-Rücklicht betrieben per billiger USB-Powerbank ist jetzt (zumindest prinzipiell) legal.

Lampen für Dynamobetrieb haben 6 Volt Nennspannung. Damit wäre, wenn man es ganz genau nimmt, der Betrieb an 5 V illegal :rolleyes:

Nicht daß ich glaube, daß es irgendwen interessiert... Aber warum sollte man sich so eine Frickelei antun? ?( Damit verbindet man die Nachteile beider Systeme, Abhängigkeit vom Ladezustand und potentiell anfällige Verkabelung.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

4

Sonntag, 6. August 2017, 16:21

Seit neuestem ist die Spannung nicht mehr festgelegt (§67 StVZO »Die Nennspannung der Energiequelle muss verträglich mit der Spannung der verwendeten aktiven lichttechnischen Einrichtungen sein.«)

Besagte Powerbanks haben nominal 10 Wh aufwärts, das ist schon recht gut für den Preis. Abnehmbare Scheinwerfer sind entweder schlecht vom Leuchtbild (bestenfalls ein Kringel auf der Straße) oder teuer. Entstanden ist die Konstruktion daraus, dass ich das umsteckbar hatte, also wahlweise Dynamo (zum Vorzeigen für die Mützenträger) oder Akku.

Immerhin ist jetzt das 21. Jh. in die StVZO eingekehrt ... finde ich erstaunlich.

5

Montag, 7. August 2017, 00:46

Immerhin ist jetzt das 21. Jh. in die StVZO eingekehrt ... finde ich erstaunlich.
Na sagen wir mal das 20. ;)

Wenn Blinker erlaubt sind und auch akustische Signalmittel, mit denen der gemeine Autofahrer in seiner schalldichten Stereoanlage einen wahrnimmt, dann kommen wir langsam in diesem Jahrhundert an... ich fand ja auch die Idee mit diesem Strahler gut, der eine Linie 1,5 Meter seitlich vom Rad auf den Boden projiziert, aber sowas kriegt natürlich keine amtliche Wellenlinie vom KBA.

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.357

6

Montag, 7. August 2017, 01:29

Einigen wir uns auf 20, passt.

Hab mal so ein Auto-Buch gelesen ... Blinker waren bis ca 1960 illegal. Nur mechanische Winker erlaubt, die an der B-Säule des Käfers rumzappeln.

Das mit dem per Laser gekennzeichneten Platzbedürfnis des Radlers wird den durchschnittlichen Automobilisten aber kaum beeindrucken - eher überfordern.


[übrigens bin ich selber stereotypisch begeisterter Automobilist - gurke allerdings nicht mehr ohne Not damit herum, verschwende meine Zeit auch nicht mehr im Stau]

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Salamander

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7

Freitag, 11. August 2017, 18:54

Seit neuestem ist die Spannung nicht mehr festgelegt (§67 StVZO »Die Nennspannung der Energiequelle muss verträglich mit der Spannung der verwendeten aktiven lichttechnischen Einrichtungen sein.«)

Ich hätte tatsächlich die Primärquelle lesen sollen.

Immerhin ist jetzt das 21. Jh. in die StVZO eingekehrt ... finde ich erstaunlich.

In der Tat...
Allerdings hatten diese starren Vorschriften im Zeitalter von Glühlampen durchaus ihren Sinn. Fahrraddynamos sind Klauenpolgeneratoren mit dem Character einer Stromquelle, die Spannung steigt (idealerweise) linear mit dem angeschlossenen Widerstand. Wie das schnelle Durchbrennen des Rücklichts bei ausgefallenem Scheinwerfer zeigt, muß die Last genau der Kennlionie des Dynamos angepasst sein. Wirklichen Fortschritt bringt erst die Kombination von LED-Scheinwerfern mit leistungsfähigen Nabendynamos, gut daß das jetzt möglich ist.
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8

Freitag, 11. August 2017, 23:45

Klar, so ein Dynamo (der trotz '+' Kennzeichnung immer Wechselspannung geliefert hat) bietet nur bei einer festgelegten Anschlusslast ein einigermaßen stabilen Wertebereich der Leistung - und auch die Spannung macht außerhalb dieses Bereiches sehr eigenartige Dinge (ohne Last, also nur mit Messgerät dran, Spitzen über 20 Volt -- siehe 'Rücklicht brennt durch').

In Kombination mit einem Dynamo hat man deshalb bei LED-Scheinwerfern leider nicht unbedingt die optimale Lichtausbeute.

Ich habe ein 'Scheußel'-Fahrrad für die Stadt, das ich auch mal unbeaufsichtigt parken kann. Da ist ein Nabendynamo dran (Shimano HB-C051D), ein Hermanns H-One (*) LED-Scheinwerfer und ein billiges LED-Rücklicht. Die Helligkeit des RL sagt mir, dass die Spannung viel zu hoch ist, und die Dunkelheit des SW (gemessen unter 1 W statt deren 3) dass der Regler dort offenbar alle Spitzen abschneidet. So ganz banal ist die Verbindung also nicht -- ich werde mir mal ein Poti besorgen, das ich als Vorwiderstand in Reihe oder als Last parallel schalten kann - mal schaun, ob sich das Zusammenspiel optimieren lässt.

Der 'kleine Bruder', Hermanns H-Diver (1 W), ging hervorragend an einem Aufa-Speichendynamo (auch die Messwerte haben gepasst). Den brauche ich aber für das andere Fahrrad, weil der sich eben mit besagter 5V-Powerbank super verträgt
Und da sich das gut verträgt, bin ich erst einmal bei der Lösung geblieben.


Was nach wie vor etwas antiquiert ist - der Leuchtpunkt wird (verklausuliert) immer noch auf 10 m vor dem Fahrrad festgelegt, und genau da werden die 'Lux' gemessen. Natürlich will ich nicht »Gott beleuchten« oder blenden, aber ein Leucht_feld_ statt einem Leucht_punkt_ wäre dann schon eher praxisgerecht.


Der HERR sprach »es werde Licht«, die StVO sagt »mit mir nicht« ... [Kurzfassung]


(* den H-One habe ich mit unterschiedlicher Gleichspannung betrieben - bei 8 Volt ist der super, bei 12 wird das Gehäuse warm, bei 5 funzelt er nur, bei den nominalen 6 V ebenso ... leider gibt es keinen Schaltplan, und auch auf der Messe in Friedrichshafen ließ sich keiner am Stand breitschlagen, ein paar Details rauszurücken. Schade, weil der Aufbau mit ordentlichem Reflektor usw eigentlich schön ist)

9

Montag, 14. August 2017, 23:56

Wenn Blinker erlaubt sind und auch akustische Signalmittel, mit denen der gemeine Autofahrer in seiner schalldichten Stereoanlage einen wahrnimmt, dann kommen wir langsam in diesem Jahrhundert an

Blinker wären eigentlich schon gut, vor allem nachts in der Stadt -- eine Blink-LED am Lenkerende wäre schon gut sichtbar.

So etwas ... ungefähr wäre ein Ansatz, allerdings in orange-gelb und nicht so schissig gebaut (haltbare CR1025 o dgl statt AG10-Batterie, Montage nicht so kaputtgehträchtig).

Akustisches Signal, das in einen modernen PKW-Innenraum dringt ... kann man vergessen, die sind derart gedämmt, da hört man von außen her kaum etwas -- frag die Leute von der Feuerwehr ... (gilt zumindest für die schnellen - die dürfen ja bei 200 km/ innen nicht laut werden). Ich bin mal in einem BMW mitgefahren mit leichtem Crash - da hört man nur ein dezentes 'Klack'.


Nochmal zum Nabendynamo - du schriebst 'leistungsfähig' - das sind die alle mehr als genug. Wenn man die Nennleistung von 3 W annimmt, und dass davon der Vorwiderstand die Hälfte verbrät, dann hast du 1,5 W für die LED, und das entspricht einer Halogenbirne von 8 bis 15 Watt. Da ist einfach die Regelung Mist, die ruft die Dynamo-Leistung nicht ab (merkt man auch daran, dass man viel leichter tritt als mit dem guten alten Prophete-Dings.

Das riecht irgendwie nach einem neuen Bastel-Projekt ... Schalter, dahinter Brückengleichrichter, Schutz-Z-Diode (mit richtig dimensioniertem Ableit-Widerstand), gescheiter Regler (die billigsten brauchbaren sind die aus den KFZ->USB-Dingern, die liefern aber leider nur 5 V), ein paar Kondensatoren --- ich mag fast wetten, dass man so wirklich viel Licht aus wenig Dynamo-Leistung bekommt.


[ich hoffe, euch nicht zu sehr zu belabern -- ist nicht meine Absicht]

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »jak« (15. August 2017, 00:19) aus folgendem Grund: fipptehler


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Goradzilla

10

Dienstag, 15. August 2017, 21:10

Akustisches Signal, das in einen modernen PKW-Innenraum dringt ... kann man vergessen, die sind derart gedämmt, da hört man von außen her kaum etwas
Ich hab von diesen Luftdrucktröten à la Airzound schon gutes gehört. Klar, wer nichtmal ein Martinshorn wahrnimmt (die mir inzwischen durch Mark und Bein gehen, da wurde aufgerüstet, oder?), der wird das auch kaum mitbekommen... selbst wenn die Frage nach der Energiequelle kein Problem ist, muss ja noch ein guter Kompromiss aus "hörbar" und "Leute ohne Karosserie drumrum werden nicht taub" gefunden werden.

Wenn ich so drüber nachdenke, könnte man glatt auf die Idee verfallen, die Geräuschdämmung von PKWs gesetzlich einzuschränken. Ist doch ein gesellschaftliches Anliegen, dass Hupen oder Sirenen noch wahrgenommen werden können... und nebenbei macht Heizen dann weniger Spaß :vain:
Nochmal zum Nabendynamo - du schriebst 'leistungsfähig'
War ich nicht ;)

Spike on Bike

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11

Dienstag, 15. August 2017, 22:15

[ich mag fast wetten, dass man so wirklich viel Licht aus wenig Dynamo-Leistung bekommt.


Brückengleichrichter an den NaDy und direkt ne HiPower LED dran, die im Pulsbetrieb (siehe Datenblatt der LED) die Maximalleistung ab kann. Bei meiner Cree LED sind das 350mA Dauerstrom und 750mA gepulst.
Die Glorreichen schieben ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spike on Bike« (15. August 2017, 22:20)


12

Mittwoch, 16. August 2017, 02:50

Ich hab von diesen Luftdrucktröten à la Airzound schon gutes gehört.
Eigentlich widerstrebt es mir, selber der Krachmacher zu sein.

Zitat

Klar, wer nichtmal ein Martinshorn wahrnimmt (die mir inzwischen durch Mark und Bein gehen, da wurde aufgerüstet, oder?), der wird das auch kaum mitbekommen...
2* 'ja' - die Feuerwehren haben extrem laute Fanfaren bekommen. Das 'nicht hören' dürfte wohl mit 'bewusst ignorieren' zu tun zu haben. Und da haben wir schon das Grundproblem.

Zitat

Wenn ich so drüber nachdenke, könnte man glatt auf die Idee verfallen, die Geräuschdämmung von PKWs gesetzlich einzuschränken.
Da wird sich die Industrie wohl ebenso strikt daran halten wie an Abgaswerte und Außenlärm. Die Einstellung zu all dem ist einfach krank. Bin letztens mal Taxi gefahren, Toyota Prius - unglaublich angenehm. Kein Gerappel, kein Geruckel, bequem, leise. In Japan hat man dazu offenbar eine andere Einstellung. Vielleicht wird das bei uns irgendwann auch noch.

13

Mittwoch, 16. August 2017, 03:05

Zitat von »jak'«

ich mag fast wetten, dass man so wirklich viel Licht aus wenig Dynamo-Leistung bekommt.
Brückengleichrichter an den NaDy und direkt ne HiPower LED dran, die im Pulsbetrieb (siehe Datenblatt der LED) die Maximalleistung ab kann. Bei meiner Cree LED sind das 350mA Dauerstrom und 750mA gepulst.

Irgend etwas mag ich da doch dazwischenschalten, ganz nackert ist mir der Plan suspekt. Z-Diode und Kondensator haben irgendwie beruhigende Wirkung auf mich.

Salamander

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14

Mittwoch, 16. August 2017, 13:44

Irgend etwas mag ich da doch dazwischenschalten, ganz nackert ist mir der Plan suspekt. Z-Diode und Kondensator haben irgendwie beruhigende Wirkung auf mich.

Doch, das passt sogar perfekt. LEDs wollen mit dem richtigen Strom, einen Vorwiderstnad brauchen die nur an einer Spannungsquelle wie einer Batterie. An einer Stromquelle stellt sich automatisch die Durchlaßspannung ein. Wenn die LED mehr Strom verpackt als der Dynamo liefern kann, braucht man nur einen Brückengleichrichter, sonst nix (außer guter Kühlung). Die Spannung liegt zwar etwa gut 1 Volt unter der vorgeschriebenen Nennspannung von 6 V, aber wenn das Rücklicht statt mit dummen Vorwiederstand mit einer Stromquelle, zB entsprechend geschalteter FET, betrieben wird, leuchter das genauso hell.
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15

Mittwoch, 16. August 2017, 14:14

Klar, so ein Dynamo (der trotz '+' Kennzeichnung immer Wechselspannung geliefert hat) bietet nur bei einer festgelegten Anschlusslast ein einigermaßen stabilen Wertebereich der Leistung - und auch die Spannung macht außerhalb dieses Bereiches sehr eigenartige Dinge (ohne Last, also nur mit Messgerät dran, Spitzen über 20 Volt -- siehe 'Rücklicht brennt durch').

Dann hast Du aber nicht richtig am Rad gedreht :D

Ich hatte mal das Kennlinienfeld von einen Sanyo Walzendynamo aufgenommen, da ging die Leerlaufspannung bis über 40 V. Werd' heut aben mal sehen, ob ich die Daten noch hab.
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16

Mittwoch, 16. August 2017, 16:06

Die 'über 20 Volt' waren per Digital-Voltmeter bei langsamer Fahrt gemessen. Für die Bestimmung von Spitzen gibt es geeignetere Geräte (Oszi), aber mir hat schon gelangt, über das 3-fache des Sollwertes vorliegen zu haben.

Zur technischen Ausführung von LED-SW/RL -- hast du so ein Ding schon mal aufgenacht und analysiert? Also wie die einschlägigen Hersteller das verschalten? Ich finde nur wenig darüber (Bauanleitungen gibt es online, aber die sind ja eher aufwändiger als Industrie-Lösungen)

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17

Mittwoch, 16. August 2017, 17:36

Zur technischen Ausführung von LED-SW/RL -- hast du so ein Ding schon mal aufgenacht und analysiert? Also wie die einschlägigen Hersteller das verschalten? Ich finde nur wenig darüber (Bauanleitungen gibt es online, aber die sind ja eher aufwändiger als Industrie-Lösungen)



Für eine LED benötigt man einen konstanten Strom, bei Batteriebetrieb wird dort eine Konstantstromquelle vorgeschaltet. Pulsbetrieb wird verwendet um die Leuchtkraft zu erhöhen. Mit dem Maximalmalstrom und mit einem Taktgenerator (Der NaDy ist ja so etwas ähnliches) wird die LED im Grenzbereich betrieben. Ich habe auch batteriebetriebene LEDS bei denen ich nen Taktgenerator zur Pulsweitenmodulation gebastelt habe, bei dem man zur Feinjustierung Pausen und Taktzeiten einstellen kann, welcher dann nen Leistungstransistor ansteuert . ;)


https://de.wikipedia.org/wiki/Konstantstromquelle
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Spike on Bike« (16. August 2017, 17:49)


18

Mittwoch, 16. August 2017, 21:25

... dazu müsste man den LED-Scheinwerfer genau an den verwendeten Dynamo anpassen, und da kenne ich keinen käuflichen, wo das vorgesehen ist. Etliche werden ja verkauft als »geeignet für Dynamobetrieb und ebike 6 bis 48 Volt«

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Donnerstag, 17. August 2017, 11:33

... dazu müsste man den LED-Scheinwerfer genau an den verwendeten Dynamo anpassen, und da kenne ich keinen käuflichen, wo das vorgesehen ist. Etliche werden ja verkauft als »geeignet für Dynamobetrieb und ebike 6 bis 48 Volt«


Die werden wohl einen Schaltregler eingebaut haben, damit das universell verwendbar ist. Der Dynamo ist aber von seiner Bauart her bereits eine ähnliche Stromquelle, daher kann man das minimalistisch nur mit einem Gleichrichter betreiben wenn die LED den Maximalstrom des Dynamos verkraftet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtdiod…b_und_Anschluss

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spike on Bike« (17. August 2017, 11:43)


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Donnerstag, 17. August 2017, 16:03

Wie schnell muss ich fahren, um den Maximalstrom meines Dynamos herauszufinden?

Gruß und rasante Fahrt
Rita Eisenknie
man fährt oder schiebt

2017: ohne Tacho
Origirat: (15.09.1979)
Insgesamt: bestimmt einmal rum


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