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Mahatma Josef Gamsbichler

unregistriert

1

Dienstag, 7. Februar 2012, 20:05

Kälteempfinden...

Letzten Freitag fuhr ich bei -13 °C 6,5 km. Bekleidung: Sturmhaube, Brille, Jeans, T-shirt. Pullover, mittelmäßig warme Jacke. Mich hat es nirgends gefroren.

Heute fuhr ich bei -10 °C die gleiche Strecke, bei gleichen Wetterbedingungen, mit gleicher Kleidung (mit einer Ausnahme), Fazit: Nach 3 km meinte ich, mir fallen die Hände vor Kälte ab. Die 3 km fuhr ich mit einer uralt-Mütze, die gar nicht mehr warm hält. Nachdem ich auf die Sturmhaube wechselte und dann weiterfuhr, wurden die Hände wieder warm.

Ich weiss, daß der Kopf ohne ausreichenden Kälteschutz ein Drittel der Körperwärme abgeben kann...aber kann es wirklich der Grund für das enorme frieren in den Händen gewesen sein oder liegt es an etwas anderem? Mir erscheint die Distanz einfach zu kurz, um so schnell auszukühlen.

acoustic_soma

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2

Dienstag, 7. Februar 2012, 20:51

... der Kopf gibt genau so viel Körperwärme ab, wie jedes andere Körperteil und wenn der restliche Körper gut eingepackt ist, werden die 10? % dich bei den Temperaturen noch nicht sonderlich in Schwierigkeiten bringen - objektiv zumindest - dein Kälteempfinden kann ja anders sein.
Aber deswegen wirst du wohl nicht an den Händen zu frieren beginnen...
...vielleicht lag ja das wärmere Gefühl in den Händen daran, dass du diese beim Mützetauschen ausreichend bewegt hast...

Mahatma Josef Gamsbichler

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3

Dienstag, 7. Februar 2012, 20:57

Richtig warm wurden die Hände erst, als ich nach 1 km mit Sturmhaube kaum meine Bremsen mehr betätigen konnte. Ich hielt 5 Minuten an und ballte eine Faust in den Fingerhandschuhen, ab diesem Zeitpunkt ging es dann für den Rest der Strecke. Vielleicht macht die Luftfeuchte viel aus, wobei die nur geringfügig höher war, als am Freitag. Und evtl. macht es etwas aus, nach Wechselduschen morgens zu fahren, als abends, nach einem Arbeitstag?

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4

Dienstag, 7. Februar 2012, 21:09

Vielleicht mussten sich ja erst die Handschuhe aufwärmen und die Finger kamen beim Wechsel der Mütze in Bewegung und konnten sich so wieder aufwärmen?

Zu Beginn einer Fahrt habe ich auch erst kalte Finger, die dann aber wärmer werden.
Den Kopf einpacken sollte man sich aber trotzdem bei solchen Minusgraden.
Gruß, rogger
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OmikronXi

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5

Mittwoch, 8. Februar 2012, 09:59

Und evtl. macht es etwas aus, nach Wechselduschen morgens zu fahren, als abends, nach einem Arbeitstag?

Ich mach zwar keine Wechselduschen, aber mich frierts abends auf dem Weg nach Hause auch deutlich länger, als auf dem Hinweg in der Früh.
Aber beim Fahren selber habe ich nach gewisser Zeit eigentlich eh keinerlei Kälteprobleme. Daheim/in der Arbeit ists mir dann auch erst mal warm. Aber nach 30-60min geht dann die Friererei los :fie:
Dafür ist dann die Daunendecke mit Wärmflasche umso toller ^^ ...also daheim, nicht in der Arbeit :o .

Radsonstnix

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6

Mittwoch, 8. Februar 2012, 12:03

Wenn es zu kalt wird, werden nicht mehr alle Körperpartien in gleichem Maß mit Wärme versorgt. Als erstes werden Arme + Beine "abgeschaltet", da diese für das Überleben nicht wichtig sind. Der Kopf hingegen schon. Ist dieser also schlecht gegen die Kälte geschützt, muss der Körper mehr Energie aufbringen, um ihn auf Temperatur zu halten, eben zu lasten von unwichtigen Körperpartien.
Aus dem gleichen Grund bekommen z.B. ins Eis Eingebrochene sehr schnell "schwere" Arme und Beine.
Die Hirnschale ordentlich zu pampern, macht also Sinn ... :ninja: :D
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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Prabha

Mahatma Josef Gamsbichler

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7

Mittwoch, 8. Februar 2012, 20:55

Und evtl. macht es etwas aus, nach Wechselduschen morgens zu fahren, als abends, nach einem Arbeitstag?

Ich mach zwar keine Wechselduschen, aber mich frierts abends auf dem Weg nach Hause auch deutlich länger, als auf dem Hinweg in der Früh.
Aber beim Fahren selber habe ich nach gewisser Zeit eigentlich eh keinerlei Kälteprobleme. Daheim/in der Arbeit ists mir dann auch erst mal warm. Aber nach 30-60min geht dann die Friererei los :fie:
Dafür ist dann die Daunendecke mit Wärmflasche umso toller ^^ ...also daheim, nicht in der Arbeit :o .
Das ist bei mir genauso!

Salamander

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8

Donnerstag, 9. Februar 2012, 22:35

... der Kopf gibt genau so viel Körperwärme ab, wie jedes andere Körperteil und wenn der restliche Körper gut eingepackt ist, werden die 10? % dich bei den Temperaturen noch nicht sonderlich in Schwierigkeiten bringen - objektiv zumindest - dein Kälteempfinden kann ja anders sein.


Stimmt nicht ganz, wie @Radsonstnix schon richtig geschrieben hat. Dazu kommt, daß die Kopfhaut sehr temperaturempfindlich ist - lass Dir mal richtig kaltes Wasser über den Kopf und zum Vergleich über die Hände fließen. Der Wärmerverlust über den Kopf kann wirklich immens sein, deshalb kriegen Kleinkinder immer diese Babymützen aufgesetzt. Auch wenn da der Kopf im Verhältnis zum Rumpf besonders groß ist, gilt dieses Prinzip auch hier. Extremitäten warm halten hält den ganzen Körper warm, wichtiger als Mamis "hast Du auch einen warmen Pullover" sind warme Handschuhe, Socken (gute Wollsocken!) und eben eine Mütze. Kann gut sein, daß eine andere Mütze hier soviel ausmacht.

Andere Möglichkeit: der durch Jörg Kachelmann bekannt gewordene wind chill factor. Der kalte Ostwind der letzten Tage wirkt wie 5 bis 10 Grad kältere aber ruhende Luft.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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9

Sonntag, 12. Februar 2012, 00:32

... der Kopf gibt genau so viel Körperwärme ab, wie jedes andere Körperteil und wenn der restliche Körper gut eingepackt ist, werden die 10? % dich bei den Temperaturen noch nicht sonderlich in Schwierigkeiten bringen - objektiv zumindest - dein Kälteempfinden kann ja anders sein.


Stimmt nicht ganz, wie @Radsonstnix schon richtig geschrieben hat. Dazu kommt, daß die Kopfhaut sehr temperaturempfindlich ist - lass Dir mal richtig kaltes Wasser über den Kopf und zum Vergleich über die Hände fließen. Der Wärmerverlust über den Kopf kann wirklich immens sein, deshalb kriegen Kleinkinder immer diese Babymützen aufgesetzt. Auch wenn da der Kopf im Verhältnis zum Rumpf besonders groß ist, gilt dieses Prinzip auch hier. Extremitäten warm halten hält den ganzen Körper warm, wichtiger als Mamis "hast Du auch einen warmen Pullover" sind warme Handschuhe, Socken (gute Wollsocken!) und eben eine Mütze. Kann gut sein, daß eine andere Mütze hier soviel ausmacht.

Andere Möglichkeit: der durch Jörg Kachelmann bekannt gewordene wind chill factor. Der kalte Ostwind der letzten Tage wirkt wie 5 bis 10 Grad kältere aber ruhende Luft.


Volle Zustimmung,

Den Winchillschen (oder gefühlten) Faktor gibt es übrigens auch wo anders.

Wenn morgens mein Wecker um 06:00 Uhr klingelt fühlt sich das für mich immer wie 03:15 Uhr an! X(
Ist vielleicht nicht ganz topic aber erklärt doch auch dem Laien das der gute Windchill voll im Leben stand. :pardon:
Eule

10

Sonntag, 12. Februar 2012, 06:40

... der Kopf gibt genau so viel Körperwärme ab, wie jedes andere Körperteil und wenn der restliche Körper gut eingepackt ist, werden die 10? % dich bei den Temperaturen noch nicht sonderlich in Schwierigkeiten bringen - objektiv zumindest - dein Kälteempfinden kann ja anders sein.


Stimmt nicht ganz, wie @Radsonstnix schon richtig geschrieben hat. Dazu kommt, daß die Kopfhaut sehr temperaturempfindlich ist - lass Dir mal richtig kaltes Wasser über den Kopf und zum Vergleich über die Hände fließen. Der Wärmerverlust über den Kopf kann wirklich immens sein, deshalb kriegen Kleinkinder immer diese Babymützen aufgesetzt. Auch wenn da der Kopf im Verhältnis zum Rumpf besonders groß ist, gilt dieses Prinzip auch hier. Extremitäten warm halten hält den ganzen Körper warm, wichtiger als Mamis "hast Du auch einen warmen Pullover" sind warme Handschuhe, Socken (gute Wollsocken!) und eben eine Mütze. Kann gut sein, daß eine andere Mütze hier soviel ausmacht.

Andere Möglichkeit: der durch Jörg Kachelmann bekannt gewordene wind chill factor. Der kalte Ostwind der letzten Tage wirkt wie 5 bis 10 Grad kältere aber ruhende Luft.


Volle Zustimmung,

Den Winchillschen (oder gefühlten) Faktor gibt es übrigens auch wo anders.

Wenn morgens mein Wecker um 06:00 Uhr klingelt fühlt sich das für mich immer wie 03:15 Uhr an! X(
Ist vielleicht nicht ganz topic aber erklärt doch auch dem Laien das der gute Windchill voll im Leben stand. :pardon:
Eule
Ist vielleicht auch nicht so ganz topic, aber wer wenig Sport treibt, friert auch schneller (=> Winston Churchill-Faktor: no sports!).

Gruise, Paule
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

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