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pstein

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Wohnort: Frankfurt

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1

Montag, 12. August 2019, 14:34

Abhilfe gegen taub werdende Finger?

Ich bin jetzt kein Anfänger aber auch kein Vollprofi und fahre gelegentlich mal Touren von 30-50km mit meinem MTB.

Dabei fällt mir immer mal wieder auf, dass meine Finger nach einer Stunde oder so langsam taub werden.

Wenn ich halte und die Hände vom Lenker nehme dann geht die Taubheit nach ein 2-3 Minuten wieder weg.

Gibt es eine Möglichkeit diese Taubheit nicht erst schon entstehen zu lassen?

Helfen Handschuhe?

Lieg das an einer falschen Griffhaltung?

Peter

DJF

Improvisationstalent....geht nicht, gibt´s nicht!!!

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2

Montag, 12. August 2019, 15:01

Ich fahre aus dem Grund mittlerweile auf all meinen Räder die Ergon Griffe, in Verbindung mit Gel-Handschuhen.
Das funktioniert echt gut, wenn Griffe richtig eingestellt sind.

Auf den Trekking Räder => Ergon GP1
auf dem Speedbike => Ergon GS3

Gruß
Daniel

Hell on Wheels

Minas Roadcrew

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3

Montag, 12. August 2019, 16:02

Kommt auf den Lenker an, und wie Du ihn hältst. Google mal "Fahrrad Ergonomie", vielleicht ist einfach die Einstellung nicht passend für Dich, das lässt sich leicht ändern. Ich hatte mit meinem MTB schmerzende Handgelenke, habe den Lenker ausgetauscht. Griffe benutze ich nicht, auf keinem der drei sehr unterschiedlichen Rädern.

Groetjes,
Jacqueline

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Chasse Patate

Salamander

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4

Montag, 12. August 2019, 23:06

Gibt es eine Möglichkeit diese Taubheit nicht erst schon entstehen zu lassen?


Ja. Verkauf das MTB und hol Dir ein Querfeldeinrad, auf neudeutsch Cyclocrosser, oder Gravelbike mit Rennlenker und Zusatzbremsgriffen am Oberlenker :D

Ausführliche und ernsthaftere Antwort morgen

N8
Ich habe das Grauen gesehn

Prabha

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5

Montag, 12. August 2019, 23:11

Hi,
ich würde auch die Griffe verbessern und die Sitzhaltung überprüfen. Evtl. muss ein anderer Lenker ans Rad.
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

Salamander

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6

Dienstag, 13. August 2019, 22:15

Aus ergonomischen Aspekten sollen Hand und Unterarm in der meist gefahrenen Sitzposition eine gerade Linie bilden, das Handgelenk also weder von oben noch von der Seite gesehen abgeknickt sein. Das ist bei einem geraden oder minimal abgewinkeltem MTB-Lenker nicht der Fall. Artgerecht im Gelände bewegt ist das kein Problem, da turnt man soviel auf dem Rad rum daß die Hände keine Zeit haben einzuschlafen. Anders auf längeren eintönigen Strecken ohne Entlastung vor allem der Handwurzel, dadurch wird der Nervus Ulnaris und eine Arterie abgedrückt. Abhilfe können gepolsterte Handschuhe und andere Griffe sein. Aber wenn die Finger schon nach einer Stunde taub werden, ist das möglicherweise nur rumdoktorn am Symptom und schiebt tendentiell die Beschwerden nur etwas hinaus.Falls Du andere Griffe montieren willst. die Griffe unbedingt anprobieren und zwar in der Position wie auf dem Rad.

Besser ist die Ursache bekämpfen und einen gekröpften (2-fach angewinkelten) Lenker montieren. Wenig gekröpft wenn Du viel Gelände fährst, stärker gekröpfte Lenker von stino Alltagsrädern haben da schlechteres Handling.

Andere Möglichkeit: zusätzliche Sitz- und Griffpositionen (deshalb der Hinweis auf's Querfeldeinrad). Also Lenkerhörnchen montieren, am besten doppelt (rückwärts) abgewinelkte.
Ich habe das Grauen gesehn

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Radsonstnix, Tarven

afdigitalm

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7

Sonntag, 29. Dezember 2019, 19:18

Hi pstein,
ich schwöre auf Gelhandschuhe! Während dem rauf treten wechsel ich öfter die Griffposition. Beim hinunter fahren bleibe ich dann auch öfter stehen wenn meine Hände schmerzen oder einschlafen. Nach ein paar Sekunden ist es dann meist schon wieder gut.
Wenn du das aber wirklich oft hast, dann würde ich dir empfehlen, deinen Lenker zu überprüfen. Vielleicht ist dein Lenker nicht geeignet für dich!
Informiere dich da am besten bei einem Fachhändler.

LG

mister_bike

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8

Dienstag, 29. September 2020, 11:03

Hallo zusammen.

Ich kenne das Problem von einschlafenden Händen nur zu gut. Habe mich auch schon viel mit dem Thema auseinander gesetzt. Die genannten Ideen mit Handschuhe und Lenker sowie Sitzposition sind alles gute Möglichkeiten, die man ausprobieren/ verbessern kann, um das Problem zu lösen.
Bezüglich der Handschuhe verlinke ich dir gerne einen Artikel dazu, damit du dich einlesen kannst: https://www.fahrradbook.de/fahrradhandschuhe-test/

Vielleicht hilft dir dieser weiter. Hoffe, du kannst das Problem beseitigen, da es doch recht lästig ist.

LG.

derrennradler

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9

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 00:07

Hey Leute, ich wollte euch nur auch von meinem Problem mit einschlafenden Händen erzählen. Ich habe das vor etlichen Jahren festgestellt. Dieses taube Gefühl in den Händen ist echt unangehm. Ich habe aber irgendwann die passenden Fahrradhandschuhe gefunden. Diese haben das Problem zwar nicht gänzlich gelöst aber ich konnte dem Problem wenigstens entgegenwirken. Mit einschlafenden Händen Rad zu fahren ist echt ätzend!

10

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 10:20

Handschuhe lindern aber beseitigen nicht das Problem. Im Grunde wurde ja schon alles genannt. Sitz/Griffposition ändern. Griffe oder Lenkerbügel wechseln.

Manchmal hilft es bei gekröpften Lenkerbügeln schon diese um 3 - 5 ° zu drehen.

Mit einschlafenden Händen Rad zu fahren ist echt ätzend!


Auf Dauer sogar gefährlich, siehe Ulnarislähmung. Salamander hat es ja schon erwähnt.
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11

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 21:15

Ich habe eine Zeit lang Neoprenhandschuhe getragen und darüber flauschige Handschuhe, wurde ganz schön warm aber so haben sich meine Hände geschützt und gestützt gefühlt.. Eine bessere Lösung habe ich noch nicht gefunden. Aber jetzt wird es ja wieder kalt, da kann ich da direkt weitermachen.
Man muss nicht das Rad neu erfinden.

Sudi

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12

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 22:22

Wie schon geschrieben, Handschuhe lösen das Problem im Grunde nicht. Sitzposition, Griffe, Rückenmuskulatur und eine gewisse Gewöhnung an die Belastung sollten das Problem lösen. Gesundheitliche Probleme mal ausgenommen.

Ich fahre ja nun nicht so wenig. Als wir in diesem Jahr mit den MTB´s in den Sommerurlaub gestartet sind, hatte meine Frau und ich die ersten 2/3 Tage kleine Probleme mit einschlafenden Fingern. Kurze Ausschütteln und es war wieder OK. Danach war alles bei uns wieder bestens. Wir waren nur an die Sitzposition nicht gewöhnt. Die restlichen 1200 km gabs dann keine Problemchen.

Ich trage Handschuhe nur wegen des besserern Grip am Lenker (wg. Schweiß) oder weil es kalt ist. Bei kühlerem Wetter und Regen sind Handschuhe von Sealskinz sehr angenehm. Im Sommer trage ich öfter auch keine. sonst hätte ich scheneweiße "Kalkhände" :D
Gruß aus Bremen

Sudi

13

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 23:29

Im Sommer trage ich öfter auch keine. sonst hätte ich scheneweiße "Kalkhände" :D


Ich fahre ja kaum noch sportlich (siehe Kiezgurke als Ava) aber ist der Streifenhörnchenlook nicht mehr angesagt? ;)
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Chasse Patate

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14

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 09:10

Einfach mal längere Strecken möglichst freihändig fahren, da freut sich der Onkel Doktor.

:airborne:
man fährt oder schiebt

2020: ohne Tacho
Origirat: (15.09.1979)
Insgesamt: bestimmt einmal rum


Dieser Beitrag wurde bereits editiert, zuletzt von »Chasse Patate« wegen der Feler

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  • »cyclocrossfreak89« ist männlich

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15

Donnerstag, 22. Oktober 2020, 12:29

Im Sommer trage ich öfter auch keine. sonst hätte ich scheneweiße "Kalkhände"
Das ist dann die Ergänzung zur Tshirtbräune :D
Habe das Problem mit meiner Pulsuhr, die ich dann 24/7 trage. Der ungeliebte weiße Streifen gehört das Ganze Jahr über zu mir :rolleyes:
Man muss nicht das Rad neu erfinden.

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