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Radilek

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1

Dienstag, 11. Februar 2020, 14:13

Meinung zu Radfahren in Fußgängerzonen

Hallo zusammen,
mich würde mal eure Meinung zum Thema Radfahren in Fußgängerzonen interessieren. Es scheint ja immer wieder Konflikte zu geben zwischen "normalen" Fußgängern und den Radfahrern. Ich hatte vor zwei Tagen ebenfalls das Vergnügen, dass mich ein Radfahrer fast umgerast hätte, weil er in übertrieben hoher Geschwindigkeit durch die Fußgägnerzone bei uns gerast ist. Sollte der Radverkehr in Fußgängerzonen untersagt werden oder, und dazu habe ich im Opa Lingen Blog einen interessanten Artikel gelesen, sollte man den Radverkehr wie den Lieferverkehr behandeln? Was denkt ihr darüber? Hattet ihr schon mal eine Konfliktsituation in der Fußgängerzone?

Sudi

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2

Dienstag, 11. Februar 2020, 21:16

Eine Fußgängerzone ist den Fußgängern vorbehalten. Rad fahren ist nur erlaubt, wenn es durch ein Zusatzschild erlaubt ist. Da gibt es keine Ausnahme.

Man darf aber mit dem Rad rollern, weil das eben kein Rad fahren ist. Aber auch das Rollern muss richtig gemacht werden. Rechten Fuß auf linke Pedale oder umgekehrt. Rücksicht muss auch dann genommen werden.

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3

Dienstag, 11. Februar 2020, 21:40

Man darf aber mit dem Rad rollern, weil das eben kein Rad fahren ist. Aber auch das Rollern muss richtig gemacht werden. Rechten Fuß auf linke Pedale oder umgekehrt. Rücksicht muss auch dann genommen werden


Hättest Du dazu mal links zu BGH Urteilen?

:airborne:
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Sudi

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4

Dienstag, 11. Februar 2020, 22:53

Da muss man nicht lange suchen.

Z.B.https://www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-bottrop/radverkehr/verkehrsregeln/rollern-erlaubt.html

https://www.anwalt.de/rechtstipps/fussgaengerzone-rechtliches-zu-auto-fahrrad-segway-co_018978.html

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voigtjessica96

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5

Donnerstag, 16. Juli 2020, 10:17

Ich finde, dass bei vernünftiger und umsichtiger Fahrweise nichts dagegen spricht, aber das Gesetz sieht das ja anders..

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6

Donnerstag, 16. Juli 2020, 15:49

Zitat

Ich finde, dass bei vernünftiger und umsichtiger Fahrweise nichts dagegen spricht, aber das Gesetz sieht das ja anders..
Das Gesetz sieht das nicht anders, die Deppen, die sich rücksichtslos verhalten, sind sehen das anders - oder besser sehen gar nichts. Weil dieser Anteil der Bevölkerung sich nicht umsichtig, angemessen und vernünftig verhält, sind diese gesetzlichen Regelungen notwendig.

Wobei "umsichtig", "angemessen" oder "vernünftig" jeder ein wenig anders definiert.

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7

Donnerstag, 16. Juli 2020, 18:22

Das Empfinden welche Geschwindigkeit angemessen ist wenn man an jemandem vorbeifährt, ist subjektiv und oft altersabhängig.
Junge Fußgänger stört es im allgemeinen nicht, wenn man an ihnen vorbeifährt. Ältere reagieren nicht einmal aufs Klingeln und können nötigen Sicherheitsabstand nicht beurteilen, rufen einem aber nach mehreren Sekunden, wenn man schon zig Meter weg ist, erbost hinterher man solle klingeln.

ja mei ... sich erschrecken wenn es keinerlei Gefahr gibt, kann schon ganz schön auf die Pumpe gehen.

Mir hat noch nie ein einzelner Fußgänger hinterhergerufen; das sind immer jene Gockel mit Begleitung.

:airborne:

Eure Rita Eisenknie

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derrennradler

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8

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 01:02

Meiner Meinung nach sollte es strenge Zonen geben, in denen man auch in Fußgängerzonen mit dem Rad fahren kann. Aber das natürlich auch nicht rasend, sondern vorschriftsmäßig, sodass niemand gefährdet wird.
Wenn ich sehe, dass bei uns in München Autos (Lieferverkehr, was aber auch von anderen Autofahrern ausgenutzt wird) in Fußgängerzonen fahren, dann finde ich es unverständlich, dass man als Radfahrer bestraft wird.
Solange man niemand anderen gefährdet und sich rücksichtsvoll verhält, spricht meiner Ansicht nach nichts dagegen.

bikelife

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9

Mittwoch, 14. Oktober 2020, 23:28

Cool, danke für die Links! Das wusste ich tatsächlich auch nicht, schön direkt eine Quelle dazu zu haben. Danke dir! :rolleyes:
Lieber einen Sechser im Lotto als einen Achter im Fahrrad.

bikelife

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10

Mittwoch, 14. Oktober 2020, 23:30

beschränkte Uhrzeiten

Finde die Frage nach Fahrradfahrern in der Fußgängerzone schwierig, da wenn es erlaubt werden würde, keine Grenzen gemacht werden können. Dann soll zwar Rücksicht genommen werden, aber es gibt ja immer ein paar Idioten...

Finde die Einteilung in verschiedene Phasen je nach Uhrzeit sinnvoll.. bspw. von 20-9h frei für Fahrräder, da zu diesen Zeiten in der Stadt meist nicht so viel los ist und man ohne Gefährdung durch die Fußgängerzone fahren kann!
Wenn alle mittags bummeln will ich da sowieso nicht freiwillig durch.
Lieber einen Sechser im Lotto als einen Achter im Fahrrad.

cyclocrossfreak89

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11

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 14:11

Zwiegespalten

Also ich finde, dass das Ganze nicht so einfach zu bewerten ist. Manchmal wenn ich bei uns in der Fußgängerzone bin und mein Fahrrad schiebe, dann denke ich mir auch, die kleine Strecke könnte ich mal fix fahren. Wenn die Zone natürlich gerammelt voll ist, dann sollte jeder absteigen, da die Reaktionsfähigkeiten gar nicht so gut sein können, als das man da Alles sofort im Blick hat.

Stimme aber bikelife total zu, dass eine Einteilung von Uhrzeiten eine sehr sinnvolle Sache wäre. Manchmal wenn ich mit meinem Fahrrad unterwegs bin und einfach Gedankenverloren durch die Gegend fahre, komme ich auch an einer Zone vorbei (meist aber früh morgens), die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte. Mit Klickpedalen einmal das Fahrrad quer durchschieben und daneben herwatscheln, ist nicht so angenehm :D Aber ich halte mich natürlich dran, so lange es da keine Lockerungen gibt.
Man muss nicht das Rad neu erfinden.

MariaRadelt

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12

Freitag, 23. Oktober 2020, 17:56

Hallo Zusammen :)
also ich bin der Meinung das wäre sehr vernünftig und würde vielleicht sogar auch viele Leute dazu bewegen für tägliche Strecken auf das Rad zu steigen. Ich war letztes Jahr in Japan und dort ist es gang und gebe, dass Radfahrer den Fußgängerweg nutzen. Hab kurz recherchiert, angeregt von eurer Unterhaltung, und musste feststellen, dass das in Japan an sich gar nicht gesetzlich so vorgesehen ist, aber es wird gedultet.


Schon sehr interessant. Auf einem Blog habe ich gelesen, dass das weder von Fußgängern noch von Radfahrern dort als störend oder gar gefährlich wahrgenommen wird. Ganz im Gegenteil, man ist einfach daran gewöhnt und daher instinktiv umsichtiger. Im Endeffekt ist das aber natürlich vor allem für Radfahrer ein Vorteil, weil sie sich nicht in den hektischen Autoverkehr mischen müssen. Also ich persönlich würde das daher auch hierzulande sehr begrüßen :thumbup:

bikergirl1985

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13

Dienstag, 3. November 2020, 21:29

Sehr interessant, wie MariaRadelt dies in Japan erlebt hat. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Fussgänger einfach mehr aufpassen. Hieruzlande kommt es mir manchmal so vor, als hätten Fussgänger keine Augen im Kopf und erwarten, dass alle anderen Verkehrsteilnehmer auf sie Rücksicht nehmen müssen.

Trotzdem finde ich es auch ein schwieriges Thema. Eine zeitliche Begrenzung, wie es bikelife vorschlägt, wäre vermutlich eine gute Lösung. Damit kann der Fussgängerweg sowohl tags als auch abends/nachts durchgehend gut genutzt werden. Ich verstehe aber die bestehende Regelung durchaus. Es ist schwierig, eine Unterteilung vorzunehmen und schlussendlich kann man als Radfahrer einen grösseren Schaden verursachen wie als Fussgänger.

Zitat

Leben ist wie Radfahren. Du fällst nicht, solange du in die Pedale trittst. - Claude Pepper

Paul-1205

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14

Donnerstag, 5. November 2020, 11:40

Ich finde es gehört sich nicht, in einer vollen Fussgängerzone Rad zu fahren. Unter der Woche früh Morgens, wenn die Fussgängerzonen noch leer sind, mache ich dies aber ebenfalls, da es mir einen Umweg erspart und ich so schneller auf der Arbeit bin.