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Pfixie

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1

Montag, 3. August 2020, 10:31

Die Umwelt schützen

Hallo an alle Radsportbegeisterten!

Ich wollte schon lange eine Frage stellen... Warum seid ihr auf ein Fahrrad umgestiegen? Es ist nur so, dass ich immer versuche, unserer Umwelt und unserem Planeten ein wenig zu helfen, und soweit wie möglich auf Autofahrten verzichtet. Es war natürlich ungewöhnlich und schwierig, aber jetzt sind alle Fahrten in Freude :).

Ich möchte mich unter meinen Kollegen dafür einsetzen, dass auch sie sich verantwortungsbewusst gegenüber der Natur verhalten. Zumindest - nicht so viel Papier im Drucker verbrauchen (und Tinte auch). Ich weiß nur nicht, wie ich es ihnen wirklich zeigen soll... Damit die Vorteile für die Umwelt sofort sichtbar werden.

Wie auch immer, ich bin schon auf eure Antworten und Ideen gespannt!
Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad.

Chasse Patate

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2

Montag, 3. August 2020, 13:43

Hi Pfixie,

ich bin auf das Rad umgestiegen, da ich meinen Aktionsradius gehend oder laufend irgendwann als eingeschränkt empfunden habe. Mit dem Rad erreicht man Ziele schneller und kann mehr erreichen.
Das spart Zeit und man hat folglich mehr Zeit, also Freizeit.
Der Umstieg auf das Rad ist also eine Konsequenz der Faulheit. Und wenn man dann in der gewonnenen Freizeit abchillt, wird man das auch schnell merken: der Kalorienverbrauch ist beim Gehen über 10 km weitaus höher als beim Radfahren über 10 km. Das führt dann irgendwann zu einem Bauch und auch zu anderen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Mit Umweltschutz hat das Radfahren nichst zu tun! Wenn ich zu Fuß gehe, brauche ich nicht einmal asphaltierte Wege; an verbrauchten Resourcen fallen nur ab und zu neue Sohlen an. Das Radfahren dagegen ist unsere Umwelt zerstörend: Aluminiumabbau in der dritten Welt für die Rahmen, Erdölverbrauch für alle Kunststoffe am Rad, ... über Bodenversiegelung und Ausrottung von Arten für Radtrassen sollte man erst gar nicht nachdenken. Der ökologische Fußabdruck eines Fußgängers ist um Welten besser als der eines Radfahrers; aber wenn interessiert das denn - Hauptsache wir haben Spaß.

:airborne:

Eure Rita Iron Knee
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Zeuss

sakura

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3

Montag, 3. August 2020, 15:15

Hi,

mich hat anfangs das Autofahren einfach nur genervt mit dem Rad brauchte ich gerade mal zehn Minuten mehr. So what!

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Chasse Patate

Sudi

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4

Montag, 3. August 2020, 19:19

Hi,

den Umweltgedanken anderen nahe zu bringen, ist löblich. Ich befürchte aber, dass das nichts bringt. Das Problem an der Sache liegt in der nicht unmittelbaren Wirkung. Wenn wir heute die Umwelt schützen, wird die Wirkung nur langfristig spürbar oder sichtbar.

Besser ist es andere positive Eigenschaften hervorzuheben wie Gewichtsverlust, Fitness oder Spritersparnis. Oder, wenn's passt auf ein Auto zu verzichten und die Grundkosten zu sparen. Nebenbei bewirkt man noch etwas beim Umweltschutz für die eigenen Kinder und Enkel.

Ich habe einen neuen Kollegen, der fährt 3 km mit dem Auto zur Arbeit. Sogenannte junge Führungskraft - mit 2 Kindern. :dash: :pillepalle:
Gruß aus Bremen

Sudi

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sakura

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5

Dienstag, 4. August 2020, 08:47

Moin Sudi,
moin zusammen,

genauso sehe ich das auch. Neben der Tatsache das ich zunächst keine Lust hatte mich mit der Blechkarre nach dem Feierabend aus dem Satdtrandgebiet hinüber bis zur Behausung zu schälen, kam auch der seichte sportliche Anreiz. Dem folgte dann ein gewisser Genuss-Effekt an der Bewegung über die Felder und durch die Natur, worauf dann wider das Gewissen hervor kam. Mit jeder Radfahrt tut man nicht nur sich was gutes, sondern auch der Umwelt.

Die Komplexität das aber anderen Leuten zu vermitteln, wäre eine Lebensaufgabe.

Kommt noch hinzu, daß die äußeren Umstände hier in der BRD eben nicht pro Radfahren sind, sondern immer noch pro motorisiertem Verkehr. Bei uns in der Firma trudeln schon eine ganze Menge Leute mit dem Fahrrad ein. Natürlich nur bei gutem Wetter. Jetzt könnte man (wohl ich) hingehen und sich empor tun in der Position als Radbeauftragter. Dahinter steckt aber eine ganze Menge Arbeit. Man hätte da sogar einen Bekannten, der das schon in seiner Firma gemacht hat. Infos und Ratschläge sind also nicht so weit.

Mit ein paar Handgriffen für eine Radstellplatz, kleine Werkstatt und entsprechende Umkleiden könnte sich unser Betrieb sogar offiziell qualifizieren. Bedeutet wieder Fördermittel für die Maßnahmen. Doch schon bisher hat es am Bikeleasing gehapert, wo es mal eine Ansatz gab und auch Interesse (wenn auch nicht von mir).

Der Weg dorthin ist lang und so sehe ich diese Aufgabenstellung es anderen Leuten nahe zu bringen der Umwelt zu liebe als eine arg ambitionierte Aufgabe an. Da fängt man lieber klein an. Mal eine nette Radtour in kleiner Runde um den Leuten zu zeigen wo und wie man schön Radfahren kann.

Farold

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6

Dienstag, 4. August 2020, 09:50

Ich habe einen neuen Kollegen, der fährt 3 km mit dem Auto zur Arbeit. Sogenannte junge Führungskraft - mit 2 Kindern.


Naja, nicht so vorbildlich.
Vielleicht hat er es zwar nicht weit auf die Arbeit, muss aber vorher die zwei Kinder zur Kita/Schule bringen, welche sich an verschiedenen Orten befinden, dann könnte man das noch nachvollziehen. Kommt also immer auf die Situation drauf an.

Heutzutage wird man schnell als Greta Thunberg bezeichnet, wenn man sich umweltbewußt verhält und anderen irgendwelche Anmerkungen bezüglich ihren nicht umweltfreundlichem Verhalten/Lebensstil macht.

Ih weiß ja nicht in welcher Firma du arbeitest und zu wie viel ihr in eurem Büro sitzt. Kannst ja nicht jeden kontrollieren wie viel er druckt und kannst auch nicht entscheiden ob dass, was ausgedruckt worden ist auch wirklich ausgedruckt werden musste...zu viel des Guten meiner Meinung nach.
Kannst ja höchstens selbst Tools verwenden die helfen, bei den Sachen die wirklich ausgedruckt werden müssten, Tinte zu sparen, hier ein Beispiel: https://www.tintencenter.com/tinte-sparen/. Laserdrucker, kompatible Patronen, XL-Versionen, da kann man einiges aufzählen womit man Tinte sparen könnte.

Mit Umweltschutz hat das Radfahren nichst zu tun!

Na das ist mal eine Aussage 8| . Bin da ganz anderer Meinung, aber ich lasse es lieber :S

Chasse Patate

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7

Dienstag, 4. August 2020, 10:50

Ich habe einen neuen Kollegen, der fährt 3 km mit dem Auto zur Arbeit


Ich kann mich erinnern, einen solchen Kollegen einmal davon überzeugt zu haben, ab und zu mal das Rad zu nehmen. Das hieß, morgens bei gutem Wetter für mich einen kleinen Umweg zu fahren, ihn abzuholen und dann über bekannte Wege durch Parks und mit ein paar Abkürzungen ihn die frische sommerliche Morgenluft atmen zu lassen.
Überzeugen kann man mit solch kleinen Geschenken an Lebensqualität schon.

:airborne:
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Sudi

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8

Mittwoch, 5. August 2020, 07:57

[quote/]Naja, nicht so vorbildlich.
Vielleicht hat er es zwar nicht weit auf die Arbeit, muss aber vorher die zwei Kinder zur Kita/Schule bringen, welche sich an verschiedenen Orten befinden, dann könnte man das noch nachvollziehen. Kommt also immer auf die Situation drauf an.[/quote]

Nein, muss er nicht. Selbst wenn, läge der Kindergarten (800 m) und die Grundschule (1500 m) auf dem Weg. Übrigens alles auf wenig befahrenen Seitenstraßen mit Gehweg zu erreichen.

[quote/]Ich weiß ja nicht in welcher Firma du arbeitest und zu wie viel ihr in eurem Büro sitzt. Kannst ja nicht jeden kontrollieren wie viel er druckt und kannst auch nicht entscheiden ob dass, was ausgedruckt worden ist auch wirklich ausgedruckt werden musste....[/quote]

Es wird m.M. immer noch recht viel gedruckt. Im Gegensatz zu früher aber schon deutlich weniger. Auftragsbestätigungen und Rechnungen gegen Online raus, Bestellungen kommen zu 90% online direkt ins System. Dienstleistungen wie Ausarbeitungen für Projekte und Angebote gehen online raus. Alles wird digital archiviert. Früher waren da pro Jahr ca. 100 breite volle A4 Ordner fürs Archiv notwendig.

Viele Kollegen arbeiten mit 2 großen Monitoren, dadurch muss weniger gedruckt werden.

Es gibt aber noch diverses "Arbeitspapier", da könnte noch etwas getan werden. Dazu sind aber dann einige andere elektronische Geräte (Tablets und PC's) notwendig und entsprechende Tools. Das kostet auch und bindet zu Beginn viel Arbeitszeit. Dazu ist der Vorteil noch zu gering.

LG Sudi
Gruß aus Bremen

Sudi

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Chasse Patate

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9

Mittwoch, 5. August 2020, 09:51

Kindergarten (800 m) und die Grundschule (1500 m)


= Gehentfernung

Alternative: Tretroller + Rad

:airborne:
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sakura

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10

Mittwoch, 5. August 2020, 13:06

Kindergarten (800 m) und die Grundschule (1500 m)


= Gehentfernung

Alternative: Tretroller + Rad

:airborne:
...bei so schon fast utopischen Entfernungen gehen aber auch noch die Füße.

Chasse Patate

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11

Mittwoch, 5. August 2020, 13:59

Kindergarten (800 m) und die Grundschule (1500 m)


= Gehentfernung

Alternative: Tretroller + Rad

:airborne:
...bei so schon fast utopischen Entfernungen gehen aber auch noch die Füße.


Aber dann entfällt nach dem Schrei- und Weinanfall die Belohnungsfahrt mit Papa zum DriveIn bei Mäckblöhd. Resultat: normalernährte Kinder, die gehänselt werden. äh Mobbing, gell?

Ein schlechter Start ins Leben eben, wenn man schon in dem Alter die Schulpsychologin bemühen muss.

:airborne:
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sakura

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12

Donnerstag, 6. August 2020, 09:14

Moin zusammen,
Kindergarten (800 m) und die Grundschule (1500 m)


= Gehentfernung

Alternative: Tretroller + Rad

:airborne:
...bei so schon fast utopischen Entfernungen gehen aber auch noch die Füße.


Aber dann entfällt nach dem Schrei- und Weinanfall die Belohnungsfahrt mit Papa zum DriveIn bei Mäckblöhd. Resultat: normalernährte Kinder, die gehänselt werden. äh Mobbing, gell?

Ein schlechter Start ins Leben eben, wenn man schon in dem Alter die Schulpsychologin bemühen muss.

:airborne:
...gut, jetzt muß natürlich der Spruch kommen, was einen nicht umbringt macht einen nur härter...

...aber spätestens an dem Punkt schließt sich der Kreis, also zumindest für mich, zum eigentlichen Thema. Wir können uns doch glücklich schätzen in einer Welt mit Alternativen in allen Bereichen zu leben. Und ich denke auch, daß wenn man Alternativen lebt und diese dadurch vermittelt, oder wie in dem Falle der Kinder weiter gibt, dann tut man auch was für die Umwelt.

Und so könnten jene Erwachsene die ihre Kids zu Fuß oder mit dem Rad zum Hort bringen, die alternative Belohnung machen. Ein gescheites Brot frisch vom Hofladen, dazu ein paar selbst gepflückte Tomaten ebenfalls vom Hofladen, Abe in den Wald und ein wenig Abenteuer Naturerlebnis machen. Die Generation X nach uns für die Natur sensibilisieren.

Ich würde aber auch nicht die alternative Fastfood auslassen. Das gehört dazu, letztendlich sollten die Kids wissen, wie mies so ein Schweinefraß schmeckt.

Und so ist das dann auch mit dem Radfahren. Einfach machen, locker dabei bleiben. Irgendwann kommen die Leute sowieso auf einen zu und fragen, wie das denn so ist. Und dann kann man erzählen...

...wie wunderbar es ist morgens die frische Luft zu atmen, hellwach der Sinne am Job an zu kommen.

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Prabha

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