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kairo-hh

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1

Mittwoch, 29. Februar 2012, 18:11

ADFC - Pro und Kontra

Hallo,

ich gebe es zu, ich bin kein ADFC-Mitglied.

Heute stellt sich mir mal wieder die Frage ob ADFC-Mitglied ja oder nein.
Die Familien-Mitgliedschaft kostet beim ADFC 58,- Euro im Jahr.

Klar, als Mitglied erhält man 6 mal im Jahr die Zeitschrift Radwelt, sowie eine Broschüre "Deutschland per Rad entdecken" mit 150 Rad(fern)wegen, sowei einen Radreisekatalog, über den ich Pauschalreisen buchen kann und teilweise (!) einen Rabatt von 25 Euro erhalten kann.

Der Radreisekatalog ist wohl dabei das uninteressanteste, was mitgeliefert wird.
Die Broschüre kann man beim ADFC gegen 5 Euro bestellen, oder in den Geschäftsstellen und manchen Fahrradhändlern kostenlos mitnehmen.

Damit bleiben dann noch die 6 Zeitschriften über. Macht also, nach meinem schnellen Empfinden, knapp 10 Euro pro Zeitschrift. Wow.

Nun sage ich mir aber, dass das doch nicht alles sein kann, daher dachte ich mir, dass ich euch mal frage was ihr von einer Mitgliedschaft haltet und welche Vor- oder Nachteile ihr seht.
Lieben Gruß

Kai

2

Mittwoch, 29. Februar 2012, 18:53

Ich - ja, ausgerechnet ich! - bin ADFC-Mitglied. Vor 13 Jahren dachte ich so bei mir, dass es vielleicht nicht das Schlechteste sei, dem Verein beizutreten, weil die Mitgliedschaft eine Haftpflicht- und Rechtsschutz-Versicherung einschließt. Und 'n bisschen was bewirkt der AFDC ja auch, was die Wahrnehmung der Radler in der Politik betrifft...

Gruise, Paule
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

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3

Mittwoch, 29. Februar 2012, 18:53

Die Radelzeitschriften taugen - wie übrigens fast alle - eigentlich nur fürs Altpapier.

Du bist allerdings noch - Zitat: "Alle Mitglieder des ADFC sind als Privatpersonen in der Eigenschaft als öffentlicher Verkehrsteilnehmer, z. B. als Radfahrer, Fußgänger oder Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln, wie Bus oder Bahn, hierbei jedoch nur in Verbindung mit dem Fahrradtransport, automatisch rechtsschutz- und haftpflichtversichert."

Wers braucht. Privathaftpflichtversichert ist eh jeder vernünftig Denkende, somit verbleibt ne mehr als fragwürdige Radelrechtsschutz.

Aber vllt. gibts noch ein schönes ADFC-Bapperl fürs Rad gratis mit dazu.

Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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4

Mittwoch, 29. Februar 2012, 19:12

weil die Mitgliedschaft eine Haftpflicht- und Rechtsschutz-Versicherung einschließt.


Tja, Haftpflicht bin ich ohnehin versichert. Dies gehört zu den wenigen Versicherungen die ich als absolut notwendig erachte. Und Rechtschutz? Hmm, wie Thomas schon schrieb, ist diese sehr fragwürdig, da diese nur dann ihre Gültigkleit erlangt, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin.

Und 'n bisschen was bewirkt der AFDC ja auch, was die Wahrnehmung der Radler in der Politik betrifft...


Ich denke hier bedarf es echt der Betonung auf "bisschen". Zumindest frage ich mich welche Erfolge der ADFC für sich verbuchen kann ?(
Aber trotzdem, bisher ist das für mich auch eher ein Pro-Argument gewesen.


Die Radelzeitschriften taugen - wie übrigens fast alle - eigentlich nur fürs Altpapier.


Ja, viel interessantes stand in der Zeitung, die ich mir vor Monaten mal probeweise zusenden lassen habe, nicht drinne.

Und so ein wirkliches High-Light habe ich bisher noch nicht gefunden...

PS: Wenn denn wenigstens für Mitglieder sowas wie der Tourenplaner kostenlos wäre....
Lieben Gruß

Kai

5

Mittwoch, 29. Februar 2012, 19:19

Nun ja, man sollte nicht vergessen, dass das Wort des ADFC im verkehrspolitischen Geschehen ein etwas anderes Gewicht als das des ADAC hat. Was sind ein paar tausend Mitglieder gegen ein paar Millionen? Mühsam nährt sich das Eichhörnchen oder so...

Gruise, Paule
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Mahatma Josef Gamsbichler

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6

Mittwoch, 29. Februar 2012, 20:13

Bei dem Verein bin ich mir auch nicht so sicher...in München wüsste ich auf Anhieb auch nix, was die bewirkt hätten, ausser einer Mitwirkung, bei einer völlig unsinnigen Entscheidung. Es wurde eine neue Unterführung vor allem wegen der Radler gebaut, kaum war die Unterführung fertig, mit einem schönen Radweg in beiden Richtungen, meldete sich wieder der ADFC und meinte, es wäre untragbar für die Radler, auf einem 500 m langen Teilstück, zweimal die Straßenseite wechseln zu müssen. Nun habe sie bewirkt, daß die Radler wieder durch den viel zu engen, alten Tunnel fahren dürfen. Das ist für mich bescheuert, denn das ist viel zu gefährlich und ich fahre lieber mit Wechsel der Seiten, durch den neuen Tunnel! Und wenn ich mir so die Fotos von den gemeinsamen Touren ansehe...dann möchte ich kein Mitglied sein!

Kettenblatt

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7

Mittwoch, 29. Februar 2012, 20:32

Ich - ja, ausgerechnet ich! - bin ADFC-Mitglied. Vor 13 Jahren dachte ich so bei mir, dass es vielleicht nicht das Schlechteste sei, dem Verein beizutreten, weil die Mitgliedschaft eine Haftpflicht- und Rechtsschutz-Versicherung einschließt. Und 'n bisschen was bewirkt der AFDC ja auch, was die Wahrnehmung der Radler in der Politik betrifft...

Gruise, Paule
Ist das jetzt auch so - ADFC Mitgliedschaft beinhaltet eine
Haftpflicht- und Rechtsschutz-Versicherung ?

Rakli

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8

Mittwoch, 29. Februar 2012, 20:33

Rakli, #3.
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9

Donnerstag, 1. März 2012, 10:56

Als Mitglied zahlst Du für die geführten Touren weniger - aber da will ich eh nicht mitfahren. Verkehrsrechtsschutz (inklusve alles ums Rad) gibt es woanders billiger und unkomplizierter.
Was in den Zeitungen steht, kann man (meistens) auch im Internet nachlesen.

Das einzige Argument, was mich dann jetzt doch nachdenklich gemacht hat, betrifft die Aussage von Paule:

Zitat

Nun ja, man sollte nicht vergessen, dass das Wort des ADFC im verkehrspolitischen Geschehen ein etwas anderes Gewicht als das des ADAC hat. Was sind ein paar tausend Mitglieder gegen ein paar Millionen? Mühsam nährt sich das Eichhörnchen oder so...


Immer darüber Jammern, dass der ADFC nichts bewirkt, weil er zu wenige Mitglieder hat - dass wäre ja dann eigentlich ein Argument für den Beitritt und für viel Werbung - um ebenfalls auf Millionen Mitglieder zu kommen. Nun ja, ich denke noch darüber nach. Wenig/etwas verändern ist zumindest besser, als gar nichts machen/wegschauen - grübelgrübel
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

The-Driver

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10

Donnerstag, 1. März 2012, 12:27

habe ich schon mehrfach überlegt da einzutreten und es doch sein gelassen.

denn für 46 (!) Euro pro Jahr ist die gebotene Leistung einfach dermaßen schwach, dass ich keine sinvolle Investition dafür erkennen mag.

die öffentliche Wahrnehmung ist eh gering. und kürzlich haben die beispw. in unserer Region die Radwege moniert, die teils katastrophal vom Zustand sind, als auch zu einem erheblichen Anteil widerrechtlich als benutzungspflichtig ausgeschildert.

da wäre meine Erwartung, den Verantwortlichen dies klar mitzuteilen, und vlt. auch mal eine widerrechtliche Benutzungspflicht wegzuklagen. stattdessen kommt nur "der ADFC empfiehlt...und wenn kein Geld da ist, wenigstens Fahrbahnmarkierungen anzubringen...usw."

was wollen die so bewirken?

vmtl. geht das vielen so. bei 10-20 Euro Jahresbeitrag wäre das vlt. anders und würden bestimmt mehr mitmachen und sich auch einbringen. aber so sind mir die 46 Euro echt zu schade.

cosybiker

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11

Donnerstag, 1. März 2012, 13:22

Naja Zeitschrift und Versicherung sind ne nette Zugabe.
Mir gehts darum das die sich schon für die Interessen der
Radfahrer einsetzten.

Es gibt natürlich auch Menschen die gehen selber ins Rathaus oder schreiben Briefe und streiten sich
mit Bürgermeister und Verkehrsplaner wenn mal wieder was bescheuertes gegen
Radfahrer geplant wird.
Das ist aber nicht mein Ding und so bezahle ich halt andere dafür.

Wer mit der Radfahrsituation voll und ganz zufrieden ist, braucht
auch nicht in den ADFC zu gehen!

Gruß
Jens

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12

Donnerstag, 1. März 2012, 13:33


Mir gehts darum das die sich schon für die Interessen der
Radfahrer einsetzten.


Tun sie das ... ernsthaft? Oder sind sie nur bemüht?

M.E. hat der ADFC eine Riesenchance vertan, als er nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Abschaffung der generellen Radwegbenutzungspflicht komplett untätig geblieben ist.
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3rd_astronaut

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13

Donnerstag, 1. März 2012, 15:01

Wir sind Mitglied, weil ich 2007 als Mitglied beim Kauf eines Rades 10 % Preisnachlass bekam. Das war der Mitgliedsbeitrag für zwei Jahre.
Wir haben auch schon einige Touren mitgemacht, darunter eine mehrtägige Tour ins Emsland. Bei uns veranstaltet der ADFC auch regelmäßig die Fahrradsternfahrt. In bestimmten Fahrradgeschäften bekommt man auch zwischen 5 und 10 % Rabatt.
Außerdem sind 58 Euro im jahr keine 5 euro im Monat für die ganze Familie, die nebenbei noch von der Steuer absetzbar sind.

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14

Donnerstag, 1. März 2012, 15:10

Dir ist schon klar, dass der Mitgliedsbeitrag nicht absetzbar ist? Das schreibt sogar der ADFC (http://www.adfc.de/mitgliedschaft/mitgli…trag-als-spende)
Wenn Du das bisher bei Deiner Steuererklärung durchbekommen hast, dann liegt das daran, dass das nicht genauer geprüft wurde.

PS: Ist mir pers. aber egal. Kannst Dich darüber freuen ;)
Lieben Gruß

Kai

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Donnerstag, 1. März 2012, 17:36

Im übrigen mal meine persönliche Meinung zum Thema Kosten und Nutzen.

Der ADFC verlangt mindestens 46 Euro von seinen Mitgliedern. Beim ADAC zahle ich weniger (44,50 Euro) und habe neben der wesentlich besseren Lobby-Arbeit auch noch mehr Leistung. Beim ADAC kommt noch jemand kostenlos vorbei um mir bei einer Panne weiter zu helfen.

Laut eigenen Angaben des ADFC hatte dieser in 2009 über 125.000 Mitglieder. Dagegen wurden von der Zeitschrift jeweils 75.000 Exemplare gedruckt. Ich muss also davon ausgehen, dass es ca. 75.000 zahlende Mitglidschaften gibt, von denen 50.000 Familienmitgliedschaften sein müssen und 25.000 Einzelmitgliedschaften. Das machen dann im Jahr knapp über 4 Mio. Euro Einnahmen. Und da sind andere Mitgliedschaften wie Fördermitgliedschaften, bei denen Firmen mindestens 110 Euro und Gemeinden noch mehr zahlen müssen.
Was passiert mit diesem Geld? ?(

Rabatte von Reiseveranstalter und Händler werden vom Händler selber getragen und vom ADFC nicht subventioniert. Offensichtlich werden von dem Mitgliedsbeiträgen die Zeitschrift und die Versicherung bezahlt.
Aus ehemaliger Vereinsarbeit weiß ich, dass diese Versicherungen in der Regel hinterhergeschmissen werden.
OK, die eine oder andere Veranstaltung kostet bestimmt auch Geld, aber ich kann mit nur schwer vorstellen wo über 4 Mio. Euro im Jahr bleiben. Oder hat da jemand von euch noch eine Idee?

Zumindest sehe ich beim ADFC derzeit irgendwie nicht das Preis-Leistungsverhältnis.
Lieben Gruß

Kai

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Donnerstag, 1. März 2012, 19:26

Die ADFC Mitgliedschaft mit einem Preis Leistungs Verhältnis bewerten zu wollen geht m.E. eher in die Richtung Geiz ist G..l.
Es gibt halt Dinge die lassen sich nicht so einfach in eine Wirtschaftlichkeitsrechnung pressen.
Ich sehe es auch eher so das der ADFC die Interessen der Radfahrer vertritt und ein etwas größeres Sprachrohr ist als jemand alleine.
Habe hier gerade den Jahresbericht liegen.
In einer Stadt mit fast 500000 Einwohnern hat der ADFC gerade mal 500 zahlende Mitlieder (gesamt 810)
Da kann man nun mal keine Wunder erwarten.
Es sind viele kleine Dinge die ständig mit der Stadt kommuniziert werden.
Wie z.B. Öffung der Einbahnstraßen für Radler
Überprüfung einzelner noch benutzungspflichtigen Radwege auf wegfall dieser
Baustellenabsicherung ohne diese unsäglichen "Radfaher absteigen" Schilder
Vorschläge zur Umgestaltung Unfallschwerpunkte u.s.w.
Dann noch Radcodierungen, Beratung bzgl. Radreisen, Mietwerkstatt u.v.m.
Und das machen die alle Ehrenamtlich! (auf Kreisebene)
Ich bin vor Jahren auch eher wegen den Touren beigetreten.
Wir hatten hier einige sportliche Tourenleiter die die Gegend bestens kannten und zügig traumhafte Strecken in der nächsten Nachbarschaft gefahren sind die man selber niemals gefunden hätte - in vor GPS Zeiten.

Gruss
Andy

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Donnerstag, 1. März 2012, 20:15

Die ADFC Mitgliedschaft mit einem Preis Leistungs Verhältnis bewerten zu wollen geht m.E. eher in die Richtung Geiz ist G..l.

Naja, nicht wirklich. Ich habe mal ernsthaft drüber nachgedacht beim ADFC Mitglied zu werden. Dann habe ich mir mal genauer angeschaut, was der ADFC auf seiner Haupt-Website so verbreitet. Nun ja, da war nix spannendes dabei. Wäre aber ok, wenn sie für ihre "Überzeugungen" einstehen würden. Aber nein...man ließt immer wieder über absurde Urteile (Rennradfahrer ist an Kopfverletzung selber schuld, weil helmlos X( ). Und was macht der ADFC? Genau, nix!

Besonders hier in der Gegend ist mir kein nenneswerter Beitrag des ADFCs bekannt. Auch die Website des ADFC München ist lieblos. Wenn mich etwas extremst gestört hat, habe ich mich bislang immer direkt ans KVR gewandt, und nicht an den ADFC. Geändert wurde es trotzdem.

Der ADFC würde Sinn machen, wenn die in den Kommunen Radau machen würden. Aber davon bekommt man nichts mit. Und dann frage ich mich schon, wofür ich das Geld zahlen soll. Für die paar Werbehefterl? Nein, danke.

Vielleicht ist der ADFC aber auch einfach nicht in der Lage seine (kleinen) Siege öffentlichkeitswirksam auszuschlachten.

Noch eine Frage zum Radl-Rechtsschutz...wirkt der auch, wenn man selber klagen möchte? Dann würde es sich ja doch fast lohnen, wenn der ADFC das in etwa so aufziehen würde, wie etwa der VDK. Wenn man da ein Problem hat, gibt man seine Unterlagen ab und die machen dann für einen die ganze Arbeit.

Prabha

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18

Donnerstag, 1. März 2012, 23:51

Ich gehöre noch zu denen, die die ADFC-Mitgliedschaft überlegen. Es gibt einige Gründe für mich dort einzutreten, die sind in den oberen Beiträgen eigentlich auch schon genannt worden.
Was mich noch zurück hält, ist meine Mitgliedschaft im VCD (seit 1986, da bin ich noch nicht so viel Fahrrad gefahren). Das umfassende Konzept für die Mobilität an sich (nicht nur für Fahrradfahrer, sondern im Zusammenhang mit Auto, Bahn, Bus, Fußgänger, Fahrrad) finde ich ziemlich gut. In dem Verein bin ich nicht aktiv tätig, bilde mir aber ein, dass mein Beitrag wenigstens ein bischen die Aktivitäten unterstützt. (Der VCD-Mitgliedsbeitrag ist übrigens steuerlich absetzbar, obwohl es dort auch alle zwei Monate eine Zeitung gibt.)

Wenn ich mal eine ADFC-Tour mitmachen sollte (das will ich nicht ausschließen) würde ich natürlich über die für mich höhere Teilnahmegebühr auch nicht meckern.

... Mal sehen, wo ich Ende des Jahres zu dem Thema stehe. ...
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19

Freitag, 2. März 2012, 10:07

Und das machen die alle Ehrenamtlich! (auf Kreisebene)

Was ja immer noch nicht Kais berechtigte Frage beantwortet, wo die 4 Mios landen. Oder bekommen die Ehrenamtlichen alle eine Aufwandsentschädigung? (Porto, Telefon, Fahrgeld etc.? Wobei Fahrgeld fürn Pkw als Mitglied beim ADFC, das hätte schon was).
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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20

Freitag, 2. März 2012, 11:46

Die ADFC Mitgliedschaft mit einem Preis Leistungs Verhältnis bewerten zu wollen geht m.E. eher in die Richtung Geiz ist G..l.


Nein, geht es nicht. Würdest Du immer noch ADFC-Mitglied sein, wenn Du 250 Euro im Jahr zahlen müsstest? Alles muss sich immer einem Preis-Leistungs-Verhältnis unterziehen. Die meisten Bewertungen machst Du beim Einkaufen völlig unbewusst und auch zwischenmenschliche Beziehungen müssen sich dem meistens stellen.


Ich sehe es auch eher so das der ADFC die Interessen der Radfahrer vertritt und ein etwas größeres Sprachrohr ist als jemand alleine.


Da sprichst Du einen der Vorteile an. Gemeinsam ist man stark und wird eher gehört als alleine. Jedoch ist der ADFC so Medienpräsent wie die Kuh vom Bauern um der Ecke. Bevor ich mich intensiver mit dem Radfahren beschäftigt hatte, wusste ich vom ADFC genaugenommen nichts. Der ADAC dagegen war mir schon bekannt bevor ich auch nur an einen Führerschein dachte.


Habe hier gerade den Jahresbericht liegen.
In einer Stadt mit fast 500000 Einwohnern hat der ADFC gerade mal 500 zahlende Mitlieder (gesamt 810)


Wen wundert es? Bestimmt kennen über 90% der Menschen den ADFC nicht. Man ließt nichts und hört nichts vom ADFC. Ich habe vor ein paar Wochen durch den Fund meiner Frau einen kleinen Artikel im örtlichen Käseblatt gesehen, in dem es darum gib, dass hier in Hamburg-Bergedorf eine neue Ortsgruppe gegründet werden soll und die hier für Radfahrer nun alles besser machen wollen. Auf jeden Fall Ambitioniert, aber ich denke in ein paar Jahren wird sich zu heute kaum etwas geändert haben.


Da kann man nun mal keine Wunder erwarten.
Es sind viele kleine Dinge die ständig mit der Stadt kommuniziert werden.
Wie z.B. Öffung der Einbahnstraßen für Radler
Überprüfung einzelner noch benutzungspflichtigen Radwege auf wegfall dieser
Baustellenabsicherung ohne diese unsäglichen "Radfaher absteigen" Schilder
Vorschläge zur Umgestaltung Unfallschwerpunkte u.s.w.


Das ist alles auch gut. Ich will hier ja auch nicht sagen, dass der ADFC schlecht ist. Aber wie Du selber weiter unten geschrieben hast, machen die Leute in Deiner Stadt das alles ehrenamtlich. Mit anderen Worten, ich müsste um das selbe zu erreichen auch nichts zahlen. Für den Papierkram fällt sicherlich etwas an Kosten an, aber die Mitglieder Deiner Stadt zahlen im Jahr aber über 25.000 Euro an den ADFC. Ich habe hier einen Betrieb der viel Bürokratie hat, aber alles an Papierkrieg zusammen gerechnet komme ich nicht mal annähernd an die 25.000 Euro ran.


Dann noch Radcodierungen, Beratung bzgl. Radreisen, Mietwerkstatt u.v.m.


Ich habe bisher noch keine Fahrradcodierung gefunden die für ADFC-Mitglieder kostenlos ist.
Der ADFC unterhält Mietverkstätten? Oder vermittelt dieser die nur? Da musst Du mich mal bitte genauer aufklären.


Und das machen die alle Ehrenamtlich! (auf Kreisebene)
Ich bin vor Jahren auch eher wegen den Touren beigetreten.
Wir hatten hier einige sportliche Tourenleiter die die Gegend bestens kannten und zügig traumhafte Strecken in der nächsten Nachbarschaft gefahren sind die man selber niemals gefunden hätte - in vor GPS Zeiten.


Gerade die Ehrenamtlichkeit ist es doch, die einem die Frage aufkommen läßt, ob 46/58 Euro im Jahr gerechtfertigt sind. Beim ADAC muss ich weniger bezahlen und es werden davon die Gehälter sämtlicher Pannenhelfer bezahlt.
Wäre der Mitgliedsbeitrag wesentlich geringer, würden wir wohl diese Diskussion hier nicht führen, da wäre die Schwelle dem ADFC beizutreten entsprechend geringer.
Lieben Gruß

Kai

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