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cas

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1

Sonntag, 4. März 2012, 19:02

Gigaliner

ich mache mir Sorgen wegen der Gigaliner. Irgendwann müssen die mal von der Autobahn runter. Wenn man als Radfahrer von der Seite unter die Räder kommt hat man bauartbedingt keine Chance. Der Gigalinerfahrer merkt das gar nicht.
Bereits jetzt passieren schon zu viele Unfälle wo LkW beim Rechtsabbiegen Radfahrer töten.

Ich fordere, das Gigaliner sobald sie Kfz-Straßen verlassen abgesichert werden müssen, wie bei Schwerlasttransprten. Ein Fahrzeug mit gelbem Blinklicht voraus, eines hinterher.

Kommt es zu einem Unfall und der LkW-Fahrer bemerkt das nicht, handelt es sich trotzdem um Fahrerflucht, mein Empfinden. Ist bei Fahrzeugen bauartbedingt so eine Stituation nicht ausgeschlossen braucht es eine erweiterte Gefährdungshaftung. Der LkW-Hersteller ist mit in die Haftung zu nehmen, so mein Wunsch.

Mahatma Josef Gamsbichler

unregistriert

2

Sonntag, 4. März 2012, 19:29

Die Gigaliner müssten mit diversen Warnsystemen ausgestattet sein, dann könnte das funktionieren!

kairo-hh

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3

Sonntag, 4. März 2012, 19:30

Ich persönlich denke, dass das Problem nicht der LKW ist, sondern die Unachtsamkeit des Fahrers.
Auch Autos verursachen beim Abbiegen schwere bis tödliche Unfälle beim Abbiegen. Soll man nun alle Autos deswegen verbieten?

Ich als Radfahrer achte an Kreizungen oder Einmündungen immer darauf wie sich Autos oder LKW verhalten und rechne damit, dass diese mir die Vorfahrt nehmen und mich überrollen können. Daher stoppe ich in der Regel vorsorglich und bretter nicht einfach über die Straße. Wenn an einer Kreuzung ein LKW steht und rechts abbiegen will, so achte ich darauf, dass ich nur dann auf die Straße fahre, wenn der LKW steht. Solange der LKW fährt fahre ich nicht auf die Straße.
Natürlich ist die Übersicht in einem LKW nicht besonders gut, aber ein LKW hat dafür spezielle Außenspiegel, die genau dieses verhindern sollen. Wenn der LKW-Fahrer aber nicht aufpasst passiert sowas eben. Um Deiner Forderung gerecht zu werden müssten alle Autos und LKW (egal wie groß) entsprechend verbannt werden.
Lieben Gruß

Kai

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Anrados

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4

Sonntag, 4. März 2012, 19:51

Ich denke das Thema hat sich bald erledigt.
Dadurch das einige Bundesländer die Gigaliner nicht genehmigen wollen ist es für die Spediteure nicht sinnvoll da weiter zu investieren.
Hier noch eine Aktuelle Pressemitteilung die auch nicht viel hoffnungsvoller klingt

Gruß
Andy

5

Sonntag, 4. März 2012, 20:02

Ich hoffe und nehme an, dass der gegenwärtige Trend auf unseren Straßen mittelfristig zu einem Umdenken im Transportwesen führen wird. Vor nicht allzu langer Zeit zappte ich in einen TV-Bericht rein, in dem es um die Lenkzeiten ganz normaler LKW-Fahrer ging; es wurden einige Trucker interviewt. Um dem Heer von LKWs die gesetzlich vorgeschriebenen Pausenzeiten zu ermöglichen, gibt es z. B. viel zu wenige Autobahn-Parkplätze.

Daraus ergeben sich zwangsläufig Situationen wie das Parken in den Ein- und Ausfahrten dieser Parkplätze (mit dem dazugehörigen Gefahrenpotential) oder eben das Überschreiten der Lenkzeiten, was ebenfalls Unfälle zur Folge hat. Dieser Missstand wird durch den Einsatz dieser Gigaliner ja nicht aufgehoben, und es ist nur eine Frage der Zeit, wann es sich für die Speditionen nicht mehr rechnet. Nämlich dann, wenn die Unfall- und damit auch Ausfallquote der Fahrzeuge, die daraus resultierenden Reparaturkosten, die geplatzten Termine (just in time), die Bußgelder, die krankheitsbedingten Ausfälle der Fahrer in keinem Verhältnis mehr zu den Einnahmen stehen.

Wahnwitzige Transportprojekte wie z. B. dieses Container-Röhren-System unter der Erde sind meines Erachtens keine Zukunftsmusik sondern Traumschlösser übereifriger Architekten und Ingenieure. Denn...

1.)...wer soll ein dermaßen gigantisches Projekt finanzieren?
2.)...wie lange würde so was dauern?
3.)...der ohnehin schon stockende Verkehr auf den Autobahnen bräche während der Bauphase vollends zusammen.
4.)...dann könnte man der Rest-Fauna und -Flora auch günstiger den Gnadenschuss geben und das Land komplett asphaltieren.

Da werden sich die Herren Politiker was einfallen lassen müssen. Die Holzhammer-Formel "größer = besser" greift nicht überall...

Gruise, Paule

P.S.: Hoffentlich besinnt man sich nicht der Ex-Bahntrassen und nimmt uns die schönen Radwege wieder weg, indem man dort Gleise verlegt :rolleyes: ...
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

Mahatma Josef Gamsbichler

unregistriert

6

Sonntag, 4. März 2012, 20:15

Ja Paule, über unterirdische Transportsysteme dachte ich auch bereits nach! Bei mir würde das in vollendeter Perfektion dann so aussehen: Ich besitze einen intelligenten Kühlschrank, der mir immer rechtzeitig meldet, wann etwas nachgekauft werden muss. Ist es dann soweit, soll er selbstständig das Internet durchforsten, einen Abgleich mit meinem Konto machen und dementsprechend das Wichtigste bestellen. Die Ware wird automatisch durch unterirdische Transportsysteme zu mir ans Haus befördert und per Aufzug nach oben befördert :D

Am besten wäre es natürlich, wir hätten zentrale Verteiler, damit die Wege möglichst kurz gehalten werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Mahatma Josef Gamsbichler« (4. März 2012, 20:18)


kairo-hh

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7

Sonntag, 4. März 2012, 20:41

Wäre es da dann nicht einfacher sich einen Replikator in die Küche zu stellen, so wie in Raumschiff Enterprice?
Lieben Gruß

Kai

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Frank

Mahatma Josef Gamsbichler

unregistriert

8

Sonntag, 4. März 2012, 20:59

Ja Kai, das wäre es, noch besser wären dann Nanomaschinen, die im Kühlschrank mein Schnitzel produzieren, Muahahaha!

9

Sonntag, 4. März 2012, 21:05

Ein bisschen OT jetzt, man möge mir das verzeihen, aber im Zusammenhang mit all diesen rein theoretisch machbaren, doch letztlich utopischen Lösungen für alle möglichen Probleme kommt mir gerade eben ein Schulbuch in den Sinn, das in den frühen 70er-Jahren meinen Sachkunde-Unterricht in der Grundschule begleitete. Es war darin die Vision einer Stadt des Jahres 2000 abgebildet (2000 war ja noch soooooooooooooooo fern):

Man sah "Wohntürme", also fette runde Betonpfeiler, die in vielleicht 100m Höhe Ufo-ähnliche Wohnkapseln von mehreren hundert Metern Durchmesser trugen. Autos gab es nicht mehr, dafür waren diese Türme mit Hochbahnstrecken untereinander verbunden, auf denen futuristische Züge fuhren. Der Erdboden glich einem Paradies; alles war schön grün, und überall sprangen zufriedene Tiere umher.

Nun, wenn ich jetzt, im Jahre 2012, aus dem Fenster blicke, muss ich da wohl vor zwölf Jahren was verpasst haben. In seinen Grundzügen sieht es nämlich immer noch so aus wie vor vierzig Jahren. Wenn ich allein all die Prognosen höre, z. B. dass sich das Flugaufkommen in den kommenden 15 Jahren verdoppelt haben wird usw., dann kann ich echt nur müde lächeln. Offensichtlich brauchen wir einfach mehr Platz und mehr Ressourcen. Wir müssen anbauen - an die Erde natürlich. Ich denke da so an überdimensionale Balkons oder so :lol: ...

Gruise, Paule
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

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stilleswasser

Mahatma Josef Gamsbichler

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10

Sonntag, 4. März 2012, 21:12

Und ich Paule, denke an begrünte Häuser, die vertikale Gärten haben und den Mieter selbst versorgen...Und des weiteren denke ich an Klone, die für mich in die Arbeit gehen :D

Und Radfahrer fahren nur noch auf Trassen, überdacht, getrennt in zwei Fahrstreifen, ohne Ampeln!

Radsonstnix

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11

Montag, 5. März 2012, 11:05

Bei mir würde das in vollendeter Perfektion dann so aussehen: Ich besitze einen intelligenten Kühlschrank, der mir immer rechtzeitig meldet, wann etwas nachgekauft werden muss. Ist es dann soweit, soll er selbstständig das Internet durchforsten, einen Abgleich mit meinem Konto machen und dementsprechend das Wichtigste bestellen. Die Ware wird automatisch durch unterirdische Transportsysteme zu mir ans Haus befördert und per Aufzug nach oben befördert :D
.

Hihi, soetwas habe ich ....


















... vor ein paar Jahren geheiratet ... ;)

Neeeiiin, natürlich nicht, war ein Scherz :P
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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Marcus

Schietwetterhein

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12

Montag, 5. März 2012, 14:16

Anstatt immer mehr die Straßen zu überlasten, sollte man wieder mehr auf der Schiene transportieren, insbesondere beim Fernverkehr. Das hat ja mal so lange funktioniert bis der Mehdorn bei der DB alles wegrationalisierte.

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NMG, stilleswasser

13

Montag, 5. März 2012, 14:28

Anstatt immer mehr die Straßen zu überlasten, sollte man wieder mehr auf der Schiene transportieren, insbesondere beim Fernverkehr. Das hat ja mal so lange funktioniert bis der Mehdorn bei der DB alles wegrationalisierte.


So sieht 's aus. Zu der Zeit, als die Bahn privatisiert wurde, war ich nicht gerade besonders aufnahmefähig ( :D :o ), vermute aber, dass unsere Regierung wie üblich Tafelsilber vertickt hat. In Neuseeland stand man mal vor dem gleichen Problem, nur hat der Staat die Bahn zurück gekauft. Dort gehören Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit der Vergangenheit an. Bei uns wird das wohl kaum funktionieren.

Gruise, Paule
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Schietwetterhein

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14

Montag, 5. März 2012, 14:42

Bei uns wird das wohl kaum funktionieren.
Schon alleine deswegen nicht, weil man den ganzen outgesourceten Billiglöhnern wieder einen Tariflohn zahlen müsste.

bhoernchen

Ohne Schwimmflügel-Radler

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15

Montag, 5. März 2012, 14:47

Mein Reden.......wenn es endlich mal Bestrebungen gäbe, die Ferntransporte vermehrt über die Schiene laufen zu lassen, wäre schon sehr viel erreicht.

Habe ja auch das Glück an einer wichtigen Transitverbindung zu wohnen. Erst letzte Woche war wieder an zwei Tagen hintereinander die A5 zwischen Baden Baden und Ratstatt aufgrund mehrerer LKW-Unfälle gesperrt.

In unserem Bereich wird die Autobahn schon seit Jahren um eine Spur pro Richtung verbreitert, die Strecke war noch nichtmal wirklich offiziell eröffnet, hatte sie schon überall Flicken in der nagelneuen Decke, weil irgendwelche Brummis sich gegenseitig abgeschossen hatten und damit die Fahrbahn in Mitleidenschaft gezogen wurde. Irgendwo müssen diese Kosten ja auch wieder aufgebrummt werden, womit es doch sicherlich nicht teurer sein kann, wenn man Waren, besonders wenn sie von einer Ecke des Landes zur anderen, oder gar über Landesgrenzen hinweg transportiert wird, über die Schiene transportiert.

16

Dienstag, 6. März 2012, 13:03

Daher stoppe ich in der Regel vorsorglich und bretter nicht einfach über die Straße.
Genauso sollte man es grundsätzlich machen. Verlierer ist immer der Radfahrer. :(
Gruß
Manfred


Ich bin immer noch verwirrt, aber auf einem höheren Niveau

17

Mittwoch, 7. März 2012, 22:58

ich mache mir Sorgen wegen der Gigaliner. Irgendwann müssen die mal von der Autobahn runter. Wenn man als Radfahrer von der Seite unter die Räder kommt hat man bauartbedingt keine Chance. Der Gigalinerfahrer merkt das gar nicht.
Bereits jetzt passieren schon zu viele Unfälle wo LkW beim Rechtsabbiegen Radfahrer töten.

Ich fordere, das Gigaliner sobald sie Kfz-Straßen verlassen abgesichert werden müssen, wie bei Schwerlasttransprten. Ein Fahrzeug mit gelbem Blinklicht voraus, eines hinterher.

Kommt es zu einem Unfall und der LkW-Fahrer bemerkt das nicht, handelt es sich trotzdem um Fahrerflucht, mein Empfinden. Ist bei Fahrzeugen bauartbedingt so eine Stituation nicht ausgeschlossen braucht es eine erweiterte Gefährdungshaftung. Der LkW-Hersteller ist mit in die Haftung zu nehmen, so mein Wunsch.


Ich weiß nicht, ich kann mir jetzt nicht wirklich vorstellen, dass da ein besondere Gefahr von ausgeht.

Erstens dürfen die nur auf bestimmten Strecken fahren - vor allem zwischen Logisitkzentren und Betrieben, die alle nahe an der Autobahn liegen. Dort gibt es nur wenig Radverkehr. Man wird sollte Ungetüme nicht durch die Städte fahren lassen.

Zweitens sehe ich kein höheres Risiko durch die größere Länge. Das Problem entsteht doch nur, weil ein Radfahrer geradeaus fährt und ein Lkw abbiegt. Der Radfahrer hat Vorfahrt und fährt auf die Kreuzung in der Hoffnung/Annahme, dass der Lkw-Fahrer ihn sieht und anhält. Dabei müssen die Fahrer aber etwa auf gleicher Höhe sein. Wenn der Fahrer des Lkw schon 15 Meter voraus ist, ist er ja schon ein ganzes Stück in die Straße reingefahren, und dann wird doch wohl kein Radfahrer den noch übersehen und davor brettern.

cas

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18

Samstag, 10. März 2012, 09:50

ich mache mir Sorgen wegen der Gigaliner...
Ich weiß nicht, ich kann mir jetzt nicht wirklich vorstellen, dass da ein besondere Gefahr von ausgeht.

Erstens dürfen die nur auf bestimmten Strecken fahren - vor allem zwischen Logisitkzentren und Betrieben, die alle nahe an der Autobahn liegen. Dort gibt es nur wenig Radverkehr. Man wird sollte Ungetüme nicht durch die Städte fahren lassen.

Zweitens sehe ich kein höheres Risiko durch die größere Länge. Das Problem entsteht doch nur, weil ein Radfahrer geradeaus fährt und ein Lkw abbiegt. Der Radfahrer hat Vorfahrt und fährt auf die Kreuzung in der Hoffnung/Annahme, dass der Lkw-Fahrer ihn sieht und anhält. Dabei müssen die Fahrer aber etwa auf gleicher Höhe sein. Wenn der Fahrer des Lkw schon 15 Meter voraus ist, ist er ja schon ein ganzes Stück in die Straße reingefahren, und dann wird doch wohl kein Radfahrer den noch übersehen und davor brettern.
schön zu Lesen, das Gigaliner, so sie zum Einsatz kommen nur auf ausgewählten Strecken fahren dürfen. Wie ist denn das geregelt? Bekommen die Strecken eine Sonderkennzeichnung, damit ich sie Gigaliner erkennen können und ich als Radfahrer sie vermeiden kann? Was macht ein Gigalinerfahrer, wenn er laut Beschilderung nur noch die Option Wenden hat? In welchem Gesetz oder wie ist das denn festgelegt?

Als Streckenfahrer fahre ich bevorzugt auf Landstraßen. Lastwagen haben es jetzt schon nicht immer leicht mich zu überholen, wie auch Mopeds und Trecker die vergleichbar schnell zu mir sind. Die Gigaliner sind einfach zu lang und letztendlich wohl auch zu schwach motorisiert um zügig überholen zu können. Das Abschätzen, wann der Überholvorgang beendet ist, ist jetzt bereits für Lkws schwer.

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19

Samstag, 10. März 2012, 10:44

... schön zu Lesen, das Gigaliner, so sie zum Einsatz kommen nur auf ausgewählten Strecken fahren dürfen. Wie ist denn das geregelt? ... In welchem Gesetz oder wie ist das denn festgelegt?
...

Das wird alles in einer Ausnahmeverordnung geregelt.

Gruß Armin

kairo-hh

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20

Samstag, 10. März 2012, 11:19

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass von einem "Gigaliner" nicht mehr Gefahr ausgeht, als von einem normalen LKW (im übrigen, die Mehrzahl von LKW ist LKW, LKWs gibt es nicht, das würde sonst Lastkraftwagens heißen). Die Leute die einen Gigaliner fahren müssen eine entsprechende Qualifizierung mitbringen. Nicht jeder darf sich so einfach hinter das Lenkrad eines Gigaliner setzen.

Diesen Leuten ist auch die Gefahr, die von einem Fahrzeug dieser Länge ausgehen kann, bewusst. Ich persönliche schätze das Risiko in einem Unfall mit einem Gigaliner verwickelt zu werden sogar geringer ein, als mit jedem anderen Fahrzeug. Und ganz ehrlich. Sobald man einen Fuß vor die Tür setzt kann es genausogut passieren, dass ein Radfahrer dahergeschossen kommt, mich umreißt, ich mit dem Kopf auf die Betonplatten aufschlage und dabei eine tödliche Schädelverletzung erleide.
Lieben Gruß

Kai

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