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Jarno73

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1

Mittwoch, 7. März 2012, 21:10

Federelemente am Bike

wolte mal von euch wissen warum ihr par tu auf einer Stargabel schwört und keine Federelemente zuläßt?
Ich verstehe es einfach nicht,da jedes zweite Bike heutzutage in kompletter Federgeometrie ausgestattet wird,warum wohl?
Irgendwo mus doch was dran sein oder doch nicht?

DerDavid

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2

Mittwoch, 7. März 2012, 21:25

Moin,

also dafür gibt es viele Gründe.
Eine Starrgabel wiegt knapp 1Kg weniger als eine Federgabel, was sich immer bemerkbar macht. Eine Federgabel benötigt um einiges mehr Wartung und der wichtigste Grund zuletzt:
Viele haben gar nichts gegen Federgabeln per se, aber die meisten günstigen Federungen funktionieren schon nach kurzer Zeit nicht mehr, so dass man sie auch gleich weg lassen kann.

Verbaut werden federungen einfach fast überall, da sowas vor gar nichts allzu langer Zeit als Luxus galt und nun jeder der ein Rad kauft glaubt, dass eine Federungen immer mit einem guten Rad gleichzusetzten ist.

Ich selber schwöre bei meinem Crosser auf eine Federung (allerdings eine qualitativ recht gute) und bei einem Trekkingrad habe ich lieber eine Starrgabel aufgrund des geringeren Gewichts und der Möglichkeit Lowrider anbringen zu können.
Viele Grüße
David

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3

Mittwoch, 7. März 2012, 21:37

Der Hauptgrund ist aber, dass eine Federgabel enorm viel Kraft schluckt. Ich weiß es nun nicht genau, aber ich schätze, dass bis zu 30% der Trittenergie in der Federgabel verpufft. Wenn das Hinterrad am Rahmen gefedert ist, dann kann da sogar noch mehr Energie verpuffen.
Sicherlich ist es mit Federn angenehm zu fahren, aber es wird eben mehr Kraft benötigt.

Ich selber habe einen Trekker an dem eine Federgabel ist, die ich bei Bedarf feststellen kann. Ich war beim ersten Mal baff erstaunt um wieviel es leichter geht zu treten, wenn die Gabel festgestellt ist.
Ich persönlich bin zu der Erkenntnis gekommen, wenn es schon Federgabel sein soll, dann sollte diese zumindest feststellbar sein. Bevorzugen tue ich inzwischen aber eine starre Gabel, was sich aber als sehr schwer herausstellt zu bekommen. Fast alle Fahrräder haben heute eine Federgabel.

Ansonsten haben Federgabel und Co. nur den Vorteil, dass Erschütterungen abgedämpft werden und das Radfahren bequemer machen. Ansonsten kann ich keinen wirklichen Vorteil sehen, schon gar nicht wenn man mit dem Rad nur auf befestigten Wegen fährt.
Lieben Gruß

Kai

4

Mittwoch, 7. März 2012, 21:39

Davids Beitrag habe ich eigentlich nichts hinzuzufügen, außer vielleicht, dass die Gründe, die für oder gegen eine Federung sprechen, individuell unterschiedlich ausfallen. Einerseits wird kein Downhiller auf eine Federung verzichten (dann könnte er sich auch direkt ohne Bike den Hang runterfallen lassen), andererseits wird kein RRler sein Rennrad mit einer Federgabel ausrüsten, um möglichst konkurrenzunfähig zu sein.

Ich perönlich liebe das direkte Feedback der Fahrbahnoberfläche und verzichte deshalb auf jegliche Federung - und schwer genug sind meine Räder sowieso schon :D ...

Gruise, Paule

P.S.: Ich bin vor ca. zehn Jahren rund 7.000km mit einer damals mittelprächtigen Suntour-Federgabel gefahren und habe sie dann wieder gegen eine starre getauscht. Der Unterschied war enorm. Ich dachte, ich fahre ein ganz neues Rad - ein besseres Rad.
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Paul L.B. Hozan« (7. März 2012, 21:48)


Gerry

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5

Mittwoch, 7. März 2012, 21:58

Ich dachte, ich fahre ein ganz neues Rad - ein besseres Rad.

Ich habe letztes Jahr von Suntour-Billig auf Starr-Billig umgerüstet und kann obigen Satz nur unterschreiben!

Gewöhnungsbedürftig ist es allerdings schon, dass man jeden Kiesel spürt und dem Vorderrad auf einmal so nah ist ;)

Grüsse,
Gerry
Grüsse,
Gerry

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6

Mittwoch, 7. März 2012, 22:05

Na super... endlich mal was zum Thema Fahrrad und es ist schon alles gesagt.

Gruss Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

7

Mittwoch, 7. März 2012, 22:15


Ich verstehe es einfach nicht,da jedes zweite Bike heutzutage in kompletter Federgeometrie ausgestattet wird,warum wohl?


Weil das Gros der - ich nenne sie mal "die eher unmotivierten" - Radfahrer kritiklos den Mist kauft, der ihnen aufgeschwatzt wird. Und last but not least: Die Masse macht, was die Masse macht - nicht nur bei Fahrrädern.

Gruise, Paule
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8

Mittwoch, 7. März 2012, 22:15

und es ist schon alles gesagt.

Das nennt man "Effizienz" :D
Grüsse,
Gerry

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9

Mittwoch, 7. März 2012, 23:08

Der Hauptgrund ist aber, dass eine Federgabel enorm viel Kraft schluckt. Ich weiß es nun nicht genau, aber ich schätze, dass bis zu 30% der Trittenergie in der Federgabel verpufft.


P.S.: Ich bin vor ca. zehn Jahren rund 7.000km mit einer damals mittelprächtigen Suntour-Federgabel gefahren und habe sie dann wieder gegen eine starre getauscht. Der Unterschied war enorm. Ich dachte, ich fahre ein ganz neues Rad - ein besseres Rad.


Hmmm, dann muss das aber wirklich von der Federgabel abhängen. Vielleicht waren eure Gabeln auch falsch eingestellt. Ich habe eine sicher nicht zum billigsten gehörende, aber auch nicht ungewöhnlich teure Federgabel an meinem Trekker. Und ich spüre einen Unterschied im Kraftaufwand durch das Feststellen nur, wenn ich im Wiegetritt fahre, also steil bergauf oder beim Anfahren. Beim normalen Fahren auf der Straße, durch den Wald oder so, spüre ich keinerlei Unterschied im Kraftaufwand.

Aber "30 % verpuffende Energie", "ganz neues Rad" - neeee. Ich bin hochzufrieden mit der Federung und stelle sie nur in bestimmten Situationen fest.

10

Donnerstag, 8. März 2012, 06:25

Okay, dann will ich das mal etwas relativieren:

Aufgrund meiner ungewöhnlich weit hinten liegenden Sitzposition lastete eh nicht viel Gewicht auf dem Vorderrad, dann war es eine Gabel, die sich damals qualitativ im Mittelfeld tummelte, sprich, nach heutigen Maßstäben wäre sie wohl ziemlich weit unten angesiedelt. Hinzu kommt natürlich noch der rein subjektive Eindruck. Das mit "dem neuen Rad" trifft aber zu, da die Federgabel das Fahrfeeling einfach nur verwässerte.

Dass Federgabeln 30% der Fortbewegungsenergie schlucken, halte ich auch für übertrieben, obwohl das bei ausgelutschten Billigexemplaren vielleicht zutreffen mag. Unstrittig ist jedoch, dass sie einen Teil der Energie absorbieren, da sie ansonsten ja nicht federn würden. In welchen Regionen sich dieser Teil bewegt, müsste schon mit Messinstrumenten ermittelt werden und ist zudem von der Wegoberfläche, dem Gelände allgemein, dem Fahrergewicht und eben der Qualität abhängig.

Gruise, Paule

P.S.: Als Federungsgegner bin ich aber sowieso voreingenommen ;) .
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11

Donnerstag, 8. März 2012, 07:02

Wieso, nimm billige Federn und du hast nach kurzer Zeit keine mehr... meine an der Stadtschlampe sind starr und passen so in die Federgabelgeometrie...


Zitat Yogi
Muhahaha... :lol:

12

Donnerstag, 8. März 2012, 07:20

Wieso, nimm billige Federn und du hast nach kurzer Zeit keine mehr... meine an der Stadtschlampe sind starr und passen so in die Federgabelgeometrie...


Du meinst, man könnte die Federn, Stand- und Tauchrohre festrosten lassen?! Stimmt eigentlich, dann hat man alle Vorteile einer Starr-Gabel - hübsch verpackt in der Optik einer Federgabel. Genial, Mann :thumbup: !

Gruise, Paule
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kairo-hh

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13

Donnerstag, 8. März 2012, 08:14

Aber "30 % verpuffende Energie", "ganz neues Rad" - neeee. Ich bin hochzufrieden mit der Federung und stelle sie nur in bestimmten Situationen fest.
Kann gut sein, dass ich mich da täusche, ist eben mein subjektiver Eindruck. ;)
Lieben Gruß

Kai

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14

Donnerstag, 8. März 2012, 08:30

Wenn ich bei Mtb auf "unlock" gehe, fühlt sich das an, als wenn ich vorne bremse.

Federung gibts deswegen nur im Wald auf Passagen mit Wurzeln und extrem steil einen Hang runter.
Das würde aber eine billige Federgabel vermutlich überlasten und ich möchte nicht wissen, was da
bei meinem Gewicht angerichtet wird...

http://www.youtube.com/watch?v=pZwvLFhYUL0&feature=youtu.be

15

Donnerstag, 8. März 2012, 23:45

Tja, das müssen wohl wirklich Unterschiede in Qualität und Abstimmung sein. Wenn ich mal mit dem so ca. 7 Jahre alten 700-€-Rad meiner Frau fahre, fühle ich auch, dass da Energie verloren geht. Aber die Gabel ist eben nicht nur älter und vermutlich qualitativ schlechter als meine, sondern auch auf das Gewicht meiner Frau eingestellt ...

Vielleicht sind/waren eure Gabeln viel zu weich eingestellt?

Bei meinem Rad hingegen ist das völlig anders. Ich bin sehr zufrieden damit. Ob's an der Luftfederung liegt oder an der Gewichtseinstellung liegt, keine Ahnung, so viel Erfahrung habe ich damit nicht.

Kartoffel

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16

Freitag, 9. März 2012, 10:46

wolte mal von euch wissen warum ihr par tu auf einer Stargabel schwört und keine Federelemente zuläßt?

Ich schätze hier sind hauptsächlich junge, gesunde und schlanke Hüpfer am Werk. Die brauchen keine Federung. Alte, dicke Säcke halten die Belastung eines typischen deutschen Fahrradweges nicht lange aus (sofern sie nicht dahinschleichen). Auf Wald- und Feldwegen reicht mir oft meine Federsattelstütze nicht mehr. Da wäre ich voll gefedert schneller unterwegs...

Mir haben ein paar Hardcore-MTBler gesagt, dass man bei einem hochwertigen Fully mit 4-Gelenk-Federung keine Energie verliert – was sind Eure Erfahrungen?

kairo-hh

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17

Freitag, 9. März 2012, 11:00

Sagen wir es mal so bei dem ganzen Federkram kommt es ist immer auf ein Kompromiss zwischen Komfort und Energieverlust an.

Die von Dir angesprochenen MTB'ler sind meistens im Gelände unterwegs, wo man versucht harte Stöße abzufedern. Da sind die Federn so eingestellt, dass diese auch nur die harten Stöße abfedern und bei kleineren keine Wirkung zeigen. Bei der von dir genannten Konstellation von alten Leuten die auf dem Radweg gegen leichte Stöße geschützt werden sollen, müssen die Federn sehr weich eingestellt werden und schlucken dann auch viel Energie.
Je komfortabler ich also das Fahrrad haben will umso mehr Energie schlucken die Federn. Will ich die Federn aber nur haben um harte Stöße abzufedern, z.B. bei Sprüngen, dann geht auch kaum Energie verloren, da ich mit meiner Trittenergie die Federn nicht eindrücke.

Es kommt also darauf an was ich haben will.
Lieben Gruß

Kai

kylogos

unregistriert

18

Freitag, 9. März 2012, 13:38

Wenn durch eine Federung merklich Energie verloren geht ist die falsche Feder montiert (Stahlfeder) bzw. das Element falsch abgestimmt (Luftfeder).

Ich empfinde die Federelemente an meinen MTBs (Reba SL; Fox F32 / RP2) als überaus angenehm. Am Terra vermisse ich eine Federung hingegen nur sehr selten. Ohne Federung muss man aktiver fahren und die Strecke viel genauer "lesen". Oder aber die Geschwindigkeit entsprechend verringern.

19

Freitag, 9. März 2012, 13:55

Na super... endlich mal was zum Thema Fahrrad und es ist schon alles gesagt.
So kann man sich täuschen. ;)
Gruß
Manfred


Ich bin immer noch verwirrt, aber auf einem höheren Niveau

ullebulle

Radfahrer

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20

Freitag, 9. März 2012, 16:59


Ich schätze hier sind hauptsächlich junge, gesunde und schlanke Hüpfer am Werk. Die brauchen keine Federung. Alte, dicke Säcke halten die Belastung eines typischen deutschen Fahrradweges nicht lange aus (sofern sie nicht dahinschleichen).



Vielen Dank, daß Du mich zu den ersteren definierst.
An 2 von meinen 3 Rädern habe ich eine Starrgabel, und am Mtb ist die Gabel fast nur gelockt.

Aber ich gehöre zu den Älteren, nicht mehr so Gesunden und auch nicht zu den Schlanken hier...

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