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kairo-hh

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1

Dienstag, 27. März 2012, 11:14

Social-Bike-Days

Hallo zusammen,

ich möchte mal mit einer etwas "verrückten" aber ernstgemeinten Idee an euch herantreten, um mal eure Meinung zu erfahren.

Auf meinen Radtouren, gerade wenn ich in der urbanen Umgebung unterwegs bin, fallen mir immer wieder Radfahrer(inen) auf, welche entweder fast komplett platte Reifen haben oder bei denen die Kette quitscht oder sonstige Kleinigkeiten nicht in Ordnung sind.
Häufig kommt mir dann der Gedanke, dass man doch mal die Leute anhalten müsste um denen mal den Reifen aufzupumpen oder mal ein paar Tropfen Öl auf die Kette zu machen. Gescheitert ist es bisher immer daran, dass ich selber nicht das nötige Gerät (Kompressor und Ölkanne ;)) dazu dabei hatte.
Irgendwie ist mir nun die Idee gekommen, ob man da nicht ein soziales Projekt draus machen kann, bei dem man 1 oder 2 Tage (z.B. ein WE) im Jahr festlegt, an dem man auf die Straße geht (mit dem Rad fährt) und gezielt nach diesen Leuten ausschau hält, um denen mal etwas zur Hand zu gehen und Reifen aufpumpt, Tropfen Öl hier und da und vielleicht das eine oder andere was mit einem einfachen Handgriff geht (z.B. Licht richtig einstellen) erledigt. Es sollten keine großartigen Reparaturen durchgeführt werden, eben nur das was einfach und schnell zu erledigen ist, aber für einen besseren Fahrkomfort sorgt.
Das einzige was man hier investieren müsste wäre mal eine Spraydose Öl (oder vergleichbares). Eine einigermaßen vernünftige Luftpumpe hat wohl jeder zu Hause liegen. Das einzige worüber man sich noch Gedanken machen könnte wäre ein einheitlicher Auftritt, wo man vielleicht noch 10 Euro in ein T-Shirt investiert, damit die Leute nicht unbedingt gleich denken, dass man denen das Fahrrad wegnehmen will.

Ich denke wenn man das dann durch die Presse geistern lässt und ein bissel die Werbetrommel rührt, könnte daraus eine größere Sache werden und man könnte so auch mehr auf die Nutzung von Fahrrädern hinweisen. Zumindest könnte man vielleicht damit erreichen, dass mal an ein oder zwei Tagen mehr mit dem Fahrrad gefahren wird, als mit dem Auto.

Was haltet ihr von der Idee?
Lieben Gruß

Kai

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2

Dienstag, 27. März 2012, 11:23

Das Gefühl habe ich auch manchmal, dass man bei einigen einfach was tun müsste...
Wäre also ganz klar dabei. :thumbup:
Viele Grüße
David

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3

Dienstag, 27. März 2012, 11:34

Ähnliche Gedanken hatte ich auch schon, wenn ich mal wieder hinter einer quietschenden Kette herfahren musste. Jaaaa, und das mit der Luft, da könnte man ja auch mal aus versehen dem Einen oder der Anderen zu nahe treten ... wenn der/die vom Rad steigt, und das Manometer Maximaldruck anzeigt 8|.

Mich erinnert das an meine Zeit beim FSJ - bei der AWO abgeleistet. Damals habe ich für Bedürftige Rollstühle (mechanische) kostenlos "repariert". Meistens hat einfach nur Luft gefehlt - bischen gepumpt, und schon konnte der gute Mensch wieder aus dem Haus. Manchmal kann es so einfach sein, jemanden etwas Gutes zu tun. Hier und da mal was geflickt, Schräubchen ersetzt, etc. Ging alles mit "Hausmitteln".

Heutzutage muss man allerdings - denke ich - damit rechnen, dass man von einem großen Teil der Zielgruppe blöd angemacht wird.

Eine namhafte Organisation als Namensspender mit ins Boot (Verzeihung - mit aufs Rad) zu holen, könnte hierbei hilfreich sein.

Ich würde mich als Aktiver beteiligen - aber um irgendetwas zu organisieren, hätte ich eher keine Lust :o. Frühlingsanfangswochenende würde sich ja anbieten - oder 1. Mai.

Eigentlich eine gute Werbeidee für Radwerkstätten. Irgendwo nahe ihrer Werkstatt aufgestellt, kurz schnell kostenlos weitergeholfen - und zum Abschied noch nen freundlichen Flyer auf den Gepäckträger geklemmt. Das dürfte zu manchem Neukunden führen ...
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4

Dienstag, 27. März 2012, 11:43

Ich denke Werbepartner dafür zu finden dürfte das geringere Problem sein, das größere Problem dabei dürfte sein die Leute dafür zu bekommen, die das ganze umsetzen.
Lieben Gruß

Kai

thomaspan

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5

Dienstag, 27. März 2012, 11:57


Heutzutage muss man allerdings - denke ich - damit rechnen, dass man von einem großen Teil der Zielgruppe blöd angemacht wird.


Oder kriegst Prügel angedroht, weil die denken, du willst ihr Radel mopsen. Und dann pumpst deren verrotteten + rissigen Reifen per Stanbdpumpe auf 4 bar, der Schlauch platzt, dass es den Mantel über die Felge hebt ... und dann? "Wünsche Ihnen noch gute Weiterfahrt" oder so?

Mal Klartext: Mir ist es sowas von egal, wie ungepflegt + verrottet die Räder von anderen sind.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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6

Dienstag, 27. März 2012, 12:47

Oder kriegst Prügel angedroht, weil die denken, du willst ihr Radel mopsen. Und dann pumpst deren verrotteten + rissigen Reifen per Stanbdpumpe auf 4 bar, der Schlauch platzt, dass es den Mantel über die Felge hebt ... und dann? "Wünsche Ihnen noch gute Weiterfahrt" oder so?


Ja, das ist denke ich wenn das einzige wirkliche Problem an der Geschichte, dass man etwas verschlimmbessert. Da müsste man sich noch überlegen was man in diesen Fällen machen muss um denjenigen wieder glücklich zu machen.
Einen 10-Seitigen Haftungsausschluss unterschreiben zu lassen ist ja auch nicht die Lösung.

Und wegen der Prügel, ich denke es kommt auch sehr darauf an wie man auf die Leute zugeht. Wenn man höflich fragt sollte das wohl kein Problem sein.
Lieben Gruß

Kai

acoustic_soma

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Dienstag, 27. März 2012, 12:59

Mir ist das auch ein ganzer Schuss zuviel Sozialromantik. Der Tropfen Öl machen den kompletten Rost an der Kette nicht ungeschehen und ob deine Zielgruppe mal wirklich 3 Wochen mit einem Atmosphärenüberdruck in den Pneus unterwegs ist, macht den Bock auch nicht fett.
Ich mach schon seit Jahren Social Bike Days in der Familie mit einem viel engeren Intervall, ob's was bringt...

Ich behaupte mal, wenn man alle Reifen, die platt durch die Gegend gewalkt werden zeitgleich aufpumpt, entsteht über Deutschland ein großes Tiefdruckgebiet...
Die Nutzung von Fahrrädern wirst du damit sicher nicht fördern, denn du siehst ja, ein Großteil der Radfahrer ist ohne sich daran zu stören mit schlecht gewartetem Gefährt unterwegs.

Es gibt schon so viele unnötige Welt-Irgendwas-Tage, da braucht es nicht noch einen mehr...

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8

Dienstag, 27. März 2012, 13:40

Ich sehe das so.
Die Leute die mit Quitschende Ketten ,halb Platten Reifen und scheppernde Schutzbleche bekommen von mir soweit keine Hilfe.
Es sei den sie haben eine Panne.
Wen ich mit dem Rad unterwegs bin und jemand hat ne Panne frage ich ob ich helfen kann.
Am Sonntag erst habe ich einen Schlauch abgegeben und damit einem kleinen Jungen seine Radtour mit Papa zu retten .
So sieht meine soziale Ader aus und ich Denke das reicht .

Gruß Andy

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9

Dienstag, 27. März 2012, 14:04

Ich denke, dass der Nutzen ganz davon abhängt wem man hilft.
Wenn man z.B. einer alten Dame hilft, die sich jeden Morgen mit dem Rad zum Bäcker aufmacht, sich aber fast schon abquälen muss, damit das Rad leichter läuft freut Sie sich. Wenn das Ergebnis nur 3 Wochen hält, dann hat Sie sich wenigstens darüber gefreut, dass es hilfsbereite und nette Menschen gibt.
Und wenn man jemandem hilft, der/die kaum Ahnung von Fahrrädern hat kann es sein, dass er/sie Spaß daran findet und sich überlegt öfter mal das Fahrrad zu nutzen oder sich mit dem Thema etwas mehr auseinander zu setzen.

Für mich ist es irrelevant ob die Welt davon besser wird, aber ich freue mich auf jeden Fall, wenn sich aufgrund von mir Irgendwer freut. :)
Viele Grüße
David

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Dienstag, 27. März 2012, 14:34

Sicherlich keine schlechte Idee.

Ich fürchte aber, man wird in der überwiegenden Zahl der Fälle keine positive Resonanz erhalten. Ich höre schon ganz deutlich "was geht Sie das an" oder "mischen Sie sich doch nicht in meine Angelegenheiten". Ich weiß wirklich nicht, ob ich mir das 10 mal antun möchte ?( , um dann einmal auf eine nette Person zu treffen, die sich wirklich freut.

Die Leute sind eben so :rolleyes: ; egal wie freundlich Du selber auch sie zugehst.
Gruß
Manfred


Ich bin immer noch verwirrt, aber auf einem höheren Niveau

11

Dienstag, 27. März 2012, 14:42

dieser Kommentar wurde zu 100% aus recycelten Elektronen erstellt

Radsonstnix

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Dienstag, 27. März 2012, 14:46

Je länger ich drüber nachdenke ... und hier mitlese: Ich bleib dabei, eine nette Idee. Aber wohl doch eher nicht für Privatpersonen, sondern entweder für Händler/Werkstätten oder für Verbände (da war doch mal der wasbringtunsderadfcthread) - wäre doch mal ne Aktion, die Aufmerksamkeit bringt - und an die Pannenhilfe des ADAC erinnert.

Angeregt durch andere Beispiele hier werde ich aber mal meine Notfallausrüstung aktualisieren. Wenn sich dann unterwegs mal eine Gelegenheit ergibt, dann bin ich vorbereitet. So gesehen braucht es keinen bestimmten Tag. Zumindest, wenn ich mal wieder länger hinter ner Quietschkette festhänge, werde ich mal einen Tropfen Öl anbieten. Danach wäre dann immerhin zumindest ICH glücklicher.

Man könnte sich ja noch an die Maßnahmen der Polizei dranhängen, die - zumindest in Berlin - im Frühjahr an ausgesuchten Stellen Radfahrer gezielt kontrollieren - und dabei vor allem die Verkehrstüchtigkeit im Auge haben - da kann man sich ja in zweiter Reihe aufstellen (hihi - nicht ganz ernst gemeint).
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13

Dienstag, 27. März 2012, 14:59

Ich denke, dass der Nutzen ganz davon abhängt wem man hilft.
Wenn man z.B. einer alten Dame hilft, die sich jeden Morgen mit dem Rad zum Bäcker aufmacht, sich aber fast schon abquälen muss, damit das Rad leichter läuft freut Sie sich.Wenn das Ergebnis nur 3 Wochen hält, dann hat Sie sich wenigstens darüber gefreut, dass es hilfsbereite und nette Menschen gibt.


Und genau das erscheint mir zu kurz gegriffen... wenn die zitierte alte Dame in dir einen Helfer findet, der ihr IMMER nach dem Rad schaut, dann ist das eine gute Sache, vielleicht strickt sie dir zum Dank für den Winter schöne Wollsocken... so sieht für mich dann auch gelebte Nachbarschaftshilfe aus. Und sicher bist du auch kein egoistischer Unmensch, wenn du das spontan einmalig für die Dame machst (weil du sie vielleicht später nie wieder siehst) aber es hat dann eben nur beschränkte Auswirkungen.

Wir wohnen in einem Mehr-Generationen-Haus und da ist sich gegenseitig helfen selbstverständlich und natürlich pumpt man da auch mal die Luft in den Fahrrädern von Besuchern der anderen Parteien mit auf, wenn man eh gerade im Hof am eigenen Rad schraubt oder putzt und sieht, dass da Luft fehlt.

Aber ich renn nicht in einem Reflex an einem Stichtag mit der Luftpumpe auf die Straße und such mir "Opfer" .

Vielleicht reagier ich da auch etwas überempfindlich, aber ich arbeite seit vielen Jahren mit amerikanischen Institutionen zusammen und die haben auch so ne "Gutmenschenmacke". Da wird dann z.B. ein "Earth Day" erfunden, an dem man was super gutes für Mutter Natur tut - und da es sich bewährt hat, ist das Beste für die Natur, einen Baum zu pflanzen. Das kann man dann auch schön mit einem BBQ verbinden (zudem viele Personen in vielen großen Pickups anreisen) und ab dem folgenden Tag wartet das junge, noch gestern hochgejubelte Bäumchen auf Wasser... und wartet... und wartet... bis schließlich ein paar Monate später die Leiche erlöst in dem er sie beim rückwärts mit dem Pickup ausparken umnietet. Immerhin ist ab diesem Zeitpunkt die Baumscheibe wieder für den nächsten Earth Day frei.

...ich will's ja wirklich niemandem verleiden, aber solche Tage finden ohne mich statt 8)

P.S. um mal auch konstruktiv zu werden:

Warum sowas nicht (tagesunabhängig) aber regelmäßig in einer festen Einrichtung anbieten, ob Jugendclub oder Altenwohnheim...?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »acoustic_soma« (27. März 2012, 15:03)


Gerry

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Mittwoch, 28. März 2012, 00:17

Ich bin Alltagsradler mit täglichen ca. 35km, und ich sehe und höre viele andere Alltagsradler auf meinem Weg zur Arbeit.

Wenn jemand mit quietschender Kette oder sonstigen Mängeln unterwegs sind, dann freu ich mich, dass ich mit einem gut gewarteten, gut beleuchteten und reflektierenden und nahezu geräuschfreien Rad unterwegs bin.

Jeder ist für sein eigenes Wohl und Rad verantwortlich, auf dem Weg zur Arbeit habe ich nicht die Zeit und auch nicht die Motivation, jedem zweiten Radfahrer den Kettensittich zu vertreiben oder den Lenker richtig einzustellen.


Die Idee an sich ist nicht schlecht, allerdings sind wir immer noch Radfahrer und keine Samarither. Und ich würde solche Aktionen nur unterstützen, wenn ich durch die Aktion auch was zurückbekomme, in welcher Form auch immer, soviel Egoismus gönne ich mir ;)

Grüsse,
Gerry
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chrise

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15

Mittwoch, 28. März 2012, 10:19

Jeder ist für sein eigenes Wohl und Rad verantwortlich, auf dem Weg zur Arbeit habe ich nicht die Zeit und auch nicht die Motivation, jedem zweiten Radfahrer den Kettensittich zu vertreiben oder den Lenker richtig einzustellen.


Die Idee an sich ist nicht schlecht, allerdings sind wir immer noch Radfahrer und keine Samarither. Und ich würde solche Aktionen nur unterstützen, wenn ich durch die Aktion auch was zurückbekomme, in welcher Form auch immer, soviel Egoismus gönne ich mir

Sehe ich genau so. Man muss Menschen nicht zu ihrem Glück zwingen. Viele wissen solche Dienste nicht zu schätzen.
Was anderes ist jemanden bei einer Panne zu helfen.

OmikronXi

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Mittwoch, 28. März 2012, 12:28

@Kai
Sowas hat hier der ADFC letztes (Früh-?)Jahr gemacht. Die hatten an wechselnden Stellen in der Stadt einen Stand, wo sie kleinere Reparaturen gemacht haben. Mancherorts zusammen mit der Polizei. Lief wohl im Zuge der "Radlhauptstadt München"-Kampagne. Von der Kampagne ist kaum was nachhaltiges übriggeblieben.

Was halte ich davon...hmm...schwer zu sagen. Als Privatperson würde ich das definitiv nicht machen. Als Verein oder Werkstatt schon. Ist auch eine sehr gute Werbund für einen Werkstatt etwa. So unter dem Motto "Bitteschön, Kette haben wir geölt, Reifen aufgepumpt...aber das Innenlager müsste getauscht werden, hier unsere Visitenkarte kommen sie doch mal vorbei.". Allerdings werden die Werkstätten in Müncher Umgebung an soetwas kein Interesse haben, da deren Läden auch so brummen.

Ich werde also weiterhin meine Hilfe bei Pannen unterwegs anbieten und meinem Freundeskreis/meiner Verwandschaft mit gut gemeinten Tipps auf die Nerven gehen und mich ansonsten raushalten :D .

P.S.:
Anekdote am Rande:
Wir standen das letzte mal an der Uni und haben unsere Radl aufgepackt, als ein schicker Schnösel mit schickem Retro-Hollandrad auf uns zugeschoben kam und fragte, ob er mal kurz eine unserer Pumpen haben könnte. Klar, kein Problem kann er haben.
Ich meinte dann noch..."Da ist aber echt nicht mehr viel drin."
Er: "Auf der Herfahrt bin ich dauernd auf der Felge aufgeschlagen, deswegen brauchte ich jetzt auch dringend eine Pumpe."
Daraufhin hat er bei jedem Reifen 3-4 Pumphübe :rolleyes: reingemacht (ich habe noch gefragt, obs nicht ein bisschen mehr sein soll), hat sich bedankt und ist losgefahren. Beim Randsteinrunterfahren habe ichs "Klonk" machen hören :S ...hat ihn wohl nicht weiter gestört.

mick

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17

Donnerstag, 29. März 2012, 09:05

Ich finde die Idee grundsätzlich gut - endlich tut mal einer was! http://www.youtube.com/watch?v=U01xasUtlvw :love:
Ich habe auch schon oft die Räder der Kinder getunt und spiele schon seit längerem mit dem Gedanken eine Lufttanke nach dänischem Vorbild an unserem Schuppen zu installieren. Die Anschaffung und der Betrieb eines Elektrokompressors kann ja nicht so teuer sein.
Wir wohnen genau zwischen zwei stark befahrenen Radrouten - das könnte sich rumsprechen und vielleicht würde sich sogar die Anschaffung eines Schlauchomaten lohnen?!
Der Lokalpresse wäre das sicher ein Aufmacher wert!
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »mick« (29. März 2012, 09:12)


kairo-hh

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18

Freitag, 30. März 2012, 14:35

Vielen Dank für eure Meinungen zu dem Thema.

Manche von euch kennen mich ja inzwischen schon so gut, als das diese wissen, dass ich gerne mal mit einer Idee, die sich auf dem ersten Blick gut anhört, nach vorne presche um hinterher festzustellen, dass diese in der Realität doch nicht so gut ist, wie es erst geklungen hatte.

Die Idee mit den Social-Bike-Days gehört wohl mit zu diesen.

Grundsätzlich finde ich den Gedanken mal etwas Soziales zu tun, was anderen Menschen hilft und eines meiner liebsten Hobbys vereint sehr gut. Aber ich denke in der Realität wird es leider anders ablaufen und nicht den gewünschten Effekt haben, der als Grundgedanke hinter der Aktion steht.

Neben der Problematik was passiert, wenn durch diese Aktion etwas kaputt geht, habe ich inzwischen auch ein paar Zweifel an der Nachhaltigkeit. Viele Menschen könnten auf den Gedanken kommen sich einmal im Jahr das Fahrrad kostenlos warten zu lassen. Und wo zieht man nachher die Grenze was kostenlos gemacht wird und was nicht gemacht wird? Es gibt dabei sehr viel zu bedenken und die Gefahren dabei etwas zu verschlimmern sind doch recht groß, vor allem wenn Leute sich daran versuchen die keine Ahnung von dem haben was die da machen.

Wie schon festgestellt, der Grundgedanke ist sicherlich nicht falsch, aber in der Praxis wird sich das wohl kaum umsetzen lassen, es sei denn man macht einzelne Werbeaktionen daraus um z.B. das Forum bekannter zu machen. Aber das ist es nicht was ich mit der Aktion primär bezwecken wollte. Man müsste sich noch mal mehr Gedanken darüber machen, wie man vielleicht etwas soziales in diesem Bereich auf die Beine stellen könnte.

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Freitag, 30. März 2012, 14:47

Man müsste sich noch mal mehr Gedanken darüber machen, wie man vielleicht etwas soziales in diesem Bereich auf die Beine stellen könnte.

Am besten fände ich im "sozialen Bereich" solche Selbst-mach-Werkstätten. Da gibts das nötige Werkzeug, auch ein paar Tipps und man spart einen Haufen Kohle. Am besten wärs also, wenn wir alle hyperaktive Mitglieder beim ADFC werden und das alles mal in die Hand nehmen :D .

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Freitag, 30. März 2012, 14:50

Ja, das ist aber mit sehr hohen Kosten verbunden und örtlich stark begrenzt. Eine Werkstatt kostet viel Geld und das Einzugsgebiet wäre nicht gerade groß. Aber der Gedanke kam mir auch schon.

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