Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Zur Zeit sind keine Benutzer aktiv.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: 2radforum.de - Das Fahrrad-Forum für Radfahrer und Rad. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

1

Mittwoch, 28. März 2012, 13:06

Gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr

Manche Dinge kann ich einfach nicht glauben, gibt es aber doch :rolleyes:

http://www.ln-online.de/lokales/luebeck/…wut-ein-fahrrad
Gruß
Manfred


Ich bin immer noch verwirrt, aber auf einem höheren Niveau

Kirsche

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »Kirsche« ist weiblich
  • »Kirsche« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Hamburg

  • Private Nachricht senden

2

Mittwoch, 28. März 2012, 13:13

Irgendwie scheint Lübeck da ein komisches Pflaster zu sein.

Liest sich heftig, die Frage ist nur wieder welche Infos alle fehlen damit man das Gesamtbild vervollständigen kann. Grundsätzlich aber ein Armutszeugnis an den Autofahrer, die Reaktion war definitiv die falsche.
Mit liebem Gruß,

Kirsche
------------------------------------
Super-Moderator 2radforum.de

Ronin01

Radfahrer

Blog - Galerie
  • »Ronin01« ist männlich
  • »Ronin01« ist ein verifizierter Benutzer

Unterwegs von: den Knien

Unterwegs nach: auf die Beine

Unterwegs über: Bewegung

Wohnort: dabel

  • Private Nachricht senden

3

Mittwoch, 28. März 2012, 14:08

ohne Worte :cursing:
Gruß Nico

thomaspan

Flachlandradler

Blog - Galerie
  • »thomaspan« ist männlich
  • »thomaspan« wurde gesperrt
  • »thomaspan« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Tespe, Schleswig + anderswo

  • Private Nachricht senden

4

Mittwoch, 28. März 2012, 14:11

Da keinem was passiert ist, reizt so viel gegenseitige Sturheit - die man wohl unterstellen muss, nur zum Lachen.

Und die Moral von der Geschicht:
Mim Rennradel wäre das nicht passiert. Das hätte man mangels Ständer dort nicht abstellen können.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Harzrandradler

Scoterbiker

Blog - Galerie
  • »Harzrandradler« ist männlich

Wohnort: Osterode

  • Private Nachricht senden

5

Donnerstag, 29. März 2012, 00:56

Von Sturheit des Radlers in einer Fahrradstraße zu sprechen ist irgendwie verkehrt.
Abgesehen von §1 und der Gefährdungshaftung des Kfz Benutzers, hat der Radfahrer dort ABSOLUTEN Vorrang. Ich fahr mit dem Rad doch auch nicht auf die Autobahn und schlage einem von mir gestoppten Auto die Scheiben ein?! :thumbdown:
Wer im Straßenverkehr als Kraftfahrzeugführer ausrastet, ist sich offensichtlich nicht bewusst dass er ein Tötungswerkzeug führt und sich entsprechend vorsichtig zu verhalten hat, oder ihm ist es egal. Das nennt sich dann Amok fahrt. Da so etwas schon häufiger vorgekommen ist und ich selbst schon ähnliche Erlebnisse hatte, bin ich der Meinung dass der Führerschein in solchen Fällen grundsätzlich sofort dauerhaft entzogen werden sollte. Wie bei jemanden der stark alkoholisiert fährt.
Ob der Mann nur einen Stress bedingten kurzfristigen Aussetzer hatte oder dauerhaft Fahruntüchtig ist, kann dann ein Gutachter feststellen und ein Gericht entscheiden ob er wieder eine Fahrerlaubnis beantragen kann.
Gruß
Kalle

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Harzrandradler« (29. März 2012, 01:54)


Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

3rd_astronaut, fraster, Mickys Herrchen, NMG, OmikronXi

kairo-hh

Gründer & Ehrenmitglied

Blog - Galerie
  • »kairo-hh« ist männlich
  • »kairo-hh« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Hamburg

  • Private Nachricht senden

6

Donnerstag, 29. März 2012, 07:23

Bitte aber auch nicht vergessen, dass die Rechte aus der StVO nicht im Straßenverkehr eingefordert werden dürfen.
Ich will damit sagen, dass auch der Radfahrer etwas zu Entschärfung der Situation hätte beitragen können, so dass diese Situation erst gar nicht so extrem eskaliert wäre.
Ich will damit dem Radfahrer nun keine Schuld zuweisen (obwohl es schwer ist aufgrund des Berichtes zu sagen wer nun wie weit Schuld hat), aber er hätte auch etwas unternehmen können um die Situation zu deeskalieren.
Manchmal ist es einfacher auf sein Recht zu verzichten, als darauf zu pochen.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

OmikronXi

Harzrandradler

Scoterbiker

Blog - Galerie
  • »Harzrandradler« ist männlich

Wohnort: Osterode

  • Private Nachricht senden

7

Donnerstag, 29. März 2012, 16:27

Natürlich kann man immer nachgeben, aber ganz ehrlich: Geben wir Radler nicht immer nach? Wird von uns nicht grundsätzlich erwartet nach zu geben?
Fast täglich fahre ich auf einem asfaltierten, als Hauptradroute ausgewiesenen und nur für Landwirtschaft frei gegeben Feldweg zur Arbeit. Und zu jeder Zeit fahren dort auch Pkw, teilweise extrem Rücksichtslos. Anzeigen ist ziemlich wirkungslos, da höchstens eine Geldbuße von 15€ erteilt wird. Dafür erhält man anschließend noch ne tätliche Drohung vom Autofahrer. Man lebt hier ja auf dem Land und begegnet sich öfters.
Fahre ich legal neben einem nicht benutzungspflichtigen Radweg werde ich regelmäßig geschnitten, angehupt und angebrüllt. Sogar auf einer Straße ohne Radweg sind manche Autofahrer der Meinung man müsste gefälligst auf dem Fußweg oder im Rinnstein fahren.
Klar sind das Ausnahmen, höchstens 1%, aber bei der Menge an Autofahrern fast jeden Tag mindestens einer.
Sehr viele Kraftfahrer sehen in Radlern nicht Menschen mit dem Recht auf eigene Mobilität, sondern als behindernde Fahrzeuge mit ungerechtfertigten scheinbaren Sonderrechten.
Fehler anderer Verkehrsteilnehmer werden sowieso stärker wahrgenommen als eigene. Und die Tendenz dann Selbstjustiz zu üben nimmt Parallel zum Stress im täglichen Leben zu. Wenn aber jemand nicht in der Lage ist mit diesem Stress vernünftig um zu gehen und sein Fahrzeug als Waffe missbraucht, gehört er nicht hinters Steuer.
So wie ich den Sachverhalt sehe begegneten sich die beiden an einer Engstelle und keiner wollte zurück fahren. Als der Radler den Autofahrer auf die Regeln hinweisen wollte fuhr dieser einfach los.
In diesem Sinne hat der Radler in meinen Augen absolut richtig gehandelt. Ich wäre auch nicht abgestiegen und hätte mein Rad zurück geschoben, es sei denn dem Entgegenkommenden wäre das nicht möglich weil beispielsweise noch weitere Fahrzeuge hinter ihm warten.
Gruß
Kalle

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

3rd_astronaut, Marcus, Mickys Herrchen, NMG, OmikronXi, Pit-100

Gerry

Bekennender Vielschalter

Blog - Galerie
  • »Gerry« ist männlich

Unterwegs von: Wohnzimmer

Unterwegs nach: Keller

Unterwegs über: Treppe

Wohnort: Ahnatal

  • Private Nachricht senden

8

Donnerstag, 29. März 2012, 22:28

Ich hatte auch schon die ein oder andere kurze Diskussion mit Autofahrern, halt solange, bis die Ampel auf grün springt und alle wieder ihre Wege fahren bzw. radeln.

Ich empfehle gern agressiven Autofahrern in einem freundlichem Ton, sich mal öfters aufs Fahrrad zu setzen, dann sinkt erstens der Adrenalinspiegel und somit auch die Agression, zweitens lernt man Situationen auch aus der Sicht der anderen Seite kennen :P

Klappt immer hervorragend, meist fährt das Beifahrerfenster umgehend wieder hoch und man wird keines Blickes mehr gewürdigt :D
Grüsse,
Gerry

Folge mir auf STRAVA

The-Driver

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »The-Driver« ist männlich

Wohnort: Hannover

  • Private Nachricht senden

9

Freitag, 30. März 2012, 00:43

Natürlich kann man immer nachgeben, aber ganz ehrlich: Geben wir Radler nicht immer nach? Wird von uns nicht grundsätzlich erwartet nach zu geben?
....
insgesamt sehr guter Beitrag, wie ich finde.

mal zum "nachgeben". subjektiv betrachtet würde ich auf fast jeder (Rad-)Fahrt verunglücken, wenn ich nicht irgendwo/irgendwann auf "mein Recht" verzichten würde. sei es nun Vorfahrt oder dass man auf die Seite muss, weil irgendwer unbedingt noch kurz vorher überholen muss und direkt auf einen zu hält. oder in so zickzack verkehrsberuhigten Straßen nehmen sich Kraftwagenfahrer auch gerne die Vorfahrt. meine Meinung ist, die wissen halt, im Falle eines Falles passiert ihnen wenig bis nichts, dem Radahrer hingegen eine ganze Menge. insofern wird "erwartet", der zieht schon zurück (der Radfahrer).

und auch richtig, auch wenn es nur 1% der Kraftwagenfahrer sind, die behämmert fahren, sind das auf 100 eben schon 1, der einen das Leben kosten kann oder schwer verletzen. auf 40 Mio PKWs in der BRD fahren dann immerhin 400.000 Bekloppte rum.

10

Freitag, 30. März 2012, 00:52

Zitat

Dem Lübecker droht nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, Nötigung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und womöglich auch wegen versuchter Körperverletzung.


Warum nicht wegen Unfallflucht?

Harzrandradler

Scoterbiker

Blog - Galerie
  • »Harzrandradler« ist männlich

Wohnort: Osterode

  • Private Nachricht senden

11

Freitag, 30. März 2012, 01:22

Zitat

Dem Lübecker droht nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, Nötigung, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und womöglich auch wegen versuchter Körperverletzung.


Warum nicht wegen Unfallflucht?

Vermutlich weil ihm die schon nicht mehr droht, sonder er schon angezeigt und deswegen zur Fahndung ausgeschrieben wurde.
War es aber Vorsatz, war es kein Unfall und damit auch keine Unfallflucht. Nötigung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr wiegen schwerer und sind in diesen Zusammenhang auch grundsätzlich mit Freiheitsstrafe bewährt.

Übrigen kommt so etwas gar nicht so selten vor, wenn auch diese Fälle gänzlich anders sind.
http://www.harz-crime.de/main/polizei_salzgitter_201109.htm
ziemlich weit unten auf der Seite

http://www.shortnews.de/id/837393/Nach-S…losen-Radfahrer

http://www.adfc-dresden.de/index.php?opt…uehrt-zu-unfall


und in einigen Nachbarforen gibt es Entsprechende Berichte.

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Harzrandradler« (30. März 2012, 02:44)


12

Freitag, 30. März 2012, 15:57


War es aber Vorsatz, war es kein Unfall


Das scheint umstritten zu sein. Wikipedia sagt:

Zitat

Unfall ist ein plötzliches Ereignis im Verkehr, das von mindestens einem Beteiligten ungewollt ist ... Umstritten ist, ob ein Unfall im Straßenverkehr auch dann gegeben ist, wenn das Schadensereignis vorsätzlich herbeigeführt wurde.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrerflucht#Unfall)

Nach dem ersten Satz wäre dieser Fall ja sicher ein Unfall. Nach dem zweiten Satz wäre es umstritten.

kairo-hh

Gründer & Ehrenmitglied

Blog - Galerie
  • »kairo-hh« ist männlich
  • »kairo-hh« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Hamburg

  • Private Nachricht senden

13

Freitag, 30. März 2012, 16:39

Zumal die Wiki bestimmt nicht für juristische Grundsätze oder Entscheidungen herangezogen werden kann....