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1

Sonntag, 15. April 2012, 09:59

Immer nur bergab...

Ein Bericht aus dem Spiegel über Downhill-Biken in den Alpen: http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,827098,00.html

Ich hatte so etwas schon vor zwei Jahren in Davos gesehen, allerdings in überschaubaren Mengen und ohne Rampen usw. Und in Winterberg im Sauerland auf einem überschaubaren Berg.

Ich finde das eher bedenklich. Mit Radfahren, wie ich es verstehe, hat das nicht mehr viel zu tun. Und mit der Umweltfreundlichkeit dieser Sportart auch nichts. In Winterberg ist der Berg jedenfalls völlig kaputt. Noch dazu reisen vermutlich die meisten von weit her mit dem Auto an, und die Bergbahnen fahren auch nicht ohne Strom.

Wie seht ihr das? Und wer ist so mutig zuzugeben, dass er das selbst schon mal gemacht hat oder sogar regelmäßig tut?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Radinger« (15. April 2012, 12:54)


kairo-hh

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2

Sonntag, 15. April 2012, 10:16

Es war schon immer so, dass der Kommerz vor dem Naturschutz stand und Touristen bringen eben viel Geld. Und da der Staat, bzw. die Komunen, ordentlich daran mitverdiedenen ist von der Seite auch nicht viel zu erwarten.
Lieben Gruß

Kai

Mickys Herrchen

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3

Sonntag, 15. April 2012, 10:22

Ich find's doof :thumbdown: . Geht mir da wie Dir: hat mit Rad fahren nicht mehr allzuviel zu tun, erinnert eher an Snowborden oder so..., Fahren die denn wenigstens noch selbständig hoch, oder werden die geschleppt?

4

Sonntag, 15. April 2012, 10:24

Da stimme ich Dir zu. Das ist was für Speed- und Adrenalin-Junkies, die sich den Antrieb - oder zumindest eine Schaltung - auch gleich sparen könnten. Kurioserweise liegen die Wurzeln der MTBs im Downhill Race, denn die Vorläufer waren alte Schwinn-Cruiser, die Gary Fisher und einige Freunde in Marin County/Kalifornien lediglich zu DH-Races einsetzten.

Wie die Jungs Anfang/Mitte der 70er zum Startpunkt gelangten, weiß ich nicht, doch es ist nicht abwegig, anzunehmen, dass dies im Autoland USA mit dem Auto erfolgte. Immerhin können die heutigen Downhiller also auf eine 40jährige Tradition zurückblicken, was an der Fragwürdigkeit ebendieser freilich nichts ändert...

Gruise, Paule
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

5

Sonntag, 15. April 2012, 10:28


Fahren die denn wenigstens noch selbständig hoch, oder werden die geschleppt?


Nee, denn selbst, wenn sie es wollten, ginge das kaum, da die DH-Bikes von der Geometrie für Uphill überhaupt nicht geeignet sind. Aber egal, denn Mountain bleibt Mountain :rolleyes: ...

Gruise, Paule
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Schietwetterhein

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6

Sonntag, 15. April 2012, 10:57

Es gibt Downhill Tretroller, auf die man sich einfach drauf stellt, aber die sind nix für Snobs, die gerne mit ihren teuren Bikes angeben.

7

Sonntag, 15. April 2012, 12:55

Upps, habe jetzt erst gesehen, dass ich vergaß, den URL zum Artikel einzufügen. Habe ich nun nachgeholt.

ullebulle

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8

Sonntag, 15. April 2012, 17:13

Wir haben vor ein paar Jahren mal Urlaub in Willingen gemacht, da war gerade zufälligerweise Bike-Festival.

Man konnte dort Profi-Downhiller anschauen, die dort durch die Luft gresprungen sind.
Der eine hat aber in ca. 10 Metern Höhe sien Rad weggeschmissen und meinte fliegen zu können.
Zum Glück haben wir den Aufprall nicht direkt sehen müssen (hören konnte man das schon), und
Krankenwagen waren ja direkt vor Ort.
Aber der ganze Berg in Willingen ist ja nun mal Ski-Gebiet, da ist nicht mehr viel Natur,
die Lift-Anlagen stehen da ja schon rum, warum sollte es also nicht für diesen Sport genutzt werden?

Gruß ulle

9

Sonntag, 15. April 2012, 18:25

Na ja, Skifahren macht man ja auf dem Schnee, nicht auf dem Rasen. In Skigebieten war ich schon oft im Sommer, davon sah man dann eigentlich nicht mehr viel. Ein paar Schneisen im Wald, aber intakte Grasnarbe.

Im Bikepark Winterberg ist nicht mehr viel, was wächst.

Anrados

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10

Sonntag, 15. April 2012, 19:50

Downhillen im Skigebiet - warum nicht?
Mit Natur hat das bischen Grünzeug im Sommer eh nicht mehr viel zu tun.
Besser die Biker fahren das platt als das sie sich im Wald austoben.
Hier treffen sie dann auf Wanderer und alle sind knatschig.
Es wird immer Menschen geben denen Speed wichtig ist, sei es nun auf dem Bike den Berg runter oder auf Skieren oder Snowboard oder Motorrad Auto u.s.w.
Die bringen darüber hinaus natürlich auch gut Geld in die entsprechenden Regionen.
Und wenn man hier die Clientel schön voneinander trennt haben alle Ihren Spaß.
Da sehe ich eher schon die kommende E-Bike Generation kritischer.
Die ersten E-Mountainbikes gibt es ja schon - da kann dann jeder Individualist genau dahinauf fahren wo er meint am meisten Fun im Downhill zu bekommen.
Collateralschäden dann inbegriffen.
Kann man nur hoffen das die noch lange teuer bleiben, denn Verbote nach denen dann alle schreien haben noch nie viel geholfen bei uneinsichtigkeit.
Den Trend zum Dowhill auf der Skipste gegenüber Genussradfahrern kann man m.E. am ehesten mit Abfahrtsski gegenüber Skilanglauf vergleichen.

Gruß
Andy

der bisher noch alle Berge selber hochgeradelt ist, aber auch nicht abgeneigt wäre mal in sonem Bikepark mit modernem Material nur runter zu brettern 8)

Mahatma Josef Gamsbichler

unregistriert

11

Sonntag, 15. April 2012, 19:58

Ich bin ja nicht weit von den Alpen entfernt und dementsprechend oft auch beim Wandern. Ich treffe oft MTB-ler, die den Weg hinunterbrettern und meinen Sohn blöd anreden, weil er ihnen im Weg ist. Das ist schon dreist! Größere Schäden habe ich an den Wegen noch nicht bemerkt, die Skihänge sehen im Sommer dagegen fürchterlich aus!

mick

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12

Montag, 16. April 2012, 08:31

Erst sind Berge Berge, dann sind Berge keine Berge mehr und dann sind Berge wieder Berge. Lasst sie doch. Wenn´s Spaß macht und die Kassen füllt!
Das die vorher den Berg nicht rauffahren versteht sich fast von allein. die Downhiller sind eben zum runterfahren konstruiert und entsprechend schwer sind sie auch. Wer schonmal versucht hat in vollem Ornat den Berg zu bezwingen, am besten mit Sonenschein und Rückenwind ;-), der wird feststellen, dass man soviel Flüssigkeit garnicht mitschleppen kann wie man ausgleichen müsste.

In den guten alten 1980ern gab es mal Uphiller mit einem kleineren Vorderrad und einem größeren Hinterrad. Dieser "Trend" hat sich aber erstaunlicherweise nicht durchgesetzt.
Zumindest verdanken wir der ganzen MTB-Bewegung sicherheitstechnische Quantensprünge. Danke Downhiller - ihr riskiert Kopf und Kragen damit ich mit einer guten Bremse verzögern darf ;-)
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

3rd_astronaut

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13

Montag, 16. April 2012, 16:32

Zitat

Na ja, Skifahren macht man ja auf dem Schnee, nicht auf dem Rasen. In Skigebieten war ich schon oft im Sommer, davon sah man dann eigentlich nicht mehr viel. Ein paar Schneisen im Wald, aber intakte Grasnarbe.
Wenn ich dran denke, suche ich Dir heute abend ein paar Sommer-Bilder zusammen.
Natürlich trägt ein MTBler zur Bodenerosion bei und für die DH-Trails werden neue kleine Wege durch den Wald gebaut, aber: die Maßstäbe der Schäden sind um Größenordnungen kleiner im Vergleich zum Alpinslizirkus.

Und zur Anreise: Der aktuelle (oder letzte) DAV-Präsident hat gesagt: "Bergsport ist zunächst mal Motorsport." Recht hat er, und das gilt für alle: Skifahrer, Kletterer, Bergsteiger, Wanderer und auch DHler. Gut ist das nicht, aber kein Spezifikum für den DH-Sport.

Die Bergbahnbetreiber haben gemerkt, dass man auch im Sommer Geschäfte machen kann. Verstärkt werden die Bahnen für Räder geöffnet. Ob auch der "normale" Trailfahrer davon profitiert, weiß ich nicht: Es könnte passieren, dass im Gegenzug zur Einrichtung der DH-Routen der Rest der Wege mit Fahrverbot belegt wird. Oder es passiert, dass die MTBler an Wanderern im Schritttempo vorbeifahren und das Wandersvolk nicht mit Spazierstöcken in die Speichen zielt. Wäre ja auch mal eine denkbare Entwicklung...

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mick

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14

Montag, 16. April 2012, 17:39

Man kann auch das Eine lassen ohne das Andere zu machen.
Ich bin schrecklich inkonsequent - aber nicht immer!

3rd_astronaut

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15

Montag, 16. April 2012, 21:11

Also zum Thema Skipistenbau: Das Ergebnis kann so aussehen: http://www.remontees-mecaniques.net/gale…69/DSC07224.jpg (Courchevel, 3 Vallees, F).
Man darf sich das nicht so vorstellen, dass da im Winter ein paar Stangerln in den Schnee gesteckt werden, sondern eher wie einen Autobahnbau. Hier ein paar Bilder von einem Pistenbau im Großarltal, A http://www.grossarltal.info/blog/2010/10…h-schon-wieder/ (man achte beim letzten Foto auf den Bagger, um die Größenverhältnisse richtig einzusortieren).
Oder das ganze in bewegten, recht eindrücklichen Bildern http://www.youtube.com/watch?v=UQwl2maIl…player_embedded (Kronplatz, Südtirol, I).

Das soll jetzt kein Feldzug gegen Pistenskifahren sein (mach ich selber), aber man sollte sich das nicht schönreden.

Zitat

Man kann auch das Eine lassen ohne das Andere zu machen.
Ähhh, ja, oder so ;) .

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »3rd_astronaut« (16. April 2012, 21:15)


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