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Kirsche

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1

Donnerstag, 26. April 2012, 22:02

Brevet, eine Frage.....

Ich geb ja zu, manchmal stehe ich auf der Leitung.

Ich lese hier immer wieder den Begriff "Brevet" in Zusammenhang mit Rad- (oder ähnlichen) Veranstaltungen. Nun ist mein Schulenglisch doch schon etwas eingerostet, ich also die Übersetzung gesucht und lande bei "Bestallungsurkunde". Nun gab es da mal ein Praktikum beim Rechtsanwalt in der 8. Klasse und wage Erinnerungen an den Begriff. Aber zur Sicherheit nochmal bei Wiki http://de.wikipedia.org/wiki/Bestallungsurkunde nachgeschaut. Grundsätzlich waren meine Gedanken richtig. Ich bekomme nur die Kurve zu Radrennen und ähnliches nicht hin.

Hat sich dieses "Brevet" wieder in typischen Kreisen durchgesetzt und nur noch eingeweihte wissen wovon geredet wird, oder hat das hier immer wieder angesprochene "Brevet" nichts mit Rädern, Radrennen, Kräfte-Messen jeglicher Art zu tun?

Zu Hülf bitte :huh: ;(
Mit liebem Gruß,

Kirsche
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Cosmotom

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2

Donnerstag, 26. April 2012, 22:07

Dafür gibts doch Wikipedia Brevet (franz. für Prüfung)

Gruß
Cosmo

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3

Donnerstag, 26. April 2012, 22:14

Du denkst in der falschen Sprache
Brevet für die Langstreckenradrennen kommt aus dem Französischen und bedeutet sowas wie Prüfung,
Meisterbrief, Diplom o.ä. ;)

http://de.wikipedia.org/wiki/Brevet_%28Fahrrad%29

Gruß
Andy

Edit: da war Cosmo wohl etwas schneller

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4

Donnerstag, 26. April 2012, 22:16

So´n Mist, das heißt mein größtes Problem ist jetzt gewesen das "Brevet" nicht englisch, sondern französisch war. Ok, das erklärt alles.

Aber so was von gemein, das einfach bei Wiki einzugeben (hätte ich ja auch selber drauf kommen können).

Danke für die Antwort :thumbsup:
Mit liebem Gruß,

Kirsche
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thomaspan

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5

Donnerstag, 26. April 2012, 22:30

Brevets sont surement de plus en plus dur et long.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

becki

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6

Donnerstag, 26. April 2012, 22:45

Die Schweizer veranstalten seit einigen Jahren eine „Jedermann- Veranstaltung“ mit dem Namen Alpenbrevet, ähnlich dem Ötztal- Radmarathon, allerdings noch ein wenig strenger. Es gibt verschiedenen Strecken, die anspruchsvollste führt über die Pässe Grimsel-Nufenen (diese beiden finde ich persönlich schon als Paket reichlich anstrengend) Lukmanier- Oberalp und Susten. Insgesamt 276 km mit 7.030 Höhenmetern.

thomaspan

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7

Donnerstag, 26. April 2012, 22:47

Wolfgang, aber doch nicht an einem Tag?
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Salamander

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8

Donnerstag, 26. April 2012, 22:55

Brevets werden üblicherweise wenn nicht an einem Tag, so doch an einem Stück gefahren. Eventuelle kurze Schlafpausen macht jeder für sich, etwa an Bushaltestellen.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

9

Freitag, 27. April 2012, 08:15

Die Klassiker sind PBP (Paris-Brest-Paris, 1200 km) oder auch LEL (London-Edinburgh-London, 1400 km), in Deutschland u.a. Fichkona (600 km vom Fichtelberg nach Kap Arkona). Brevets gibts in den Längen von 200 km bis ...
MfG
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becki

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10

Freitag, 27. April 2012, 08:22

@Thomaspan

Doch! Alles an einem Tag!! Der Sieger brauchte 2011 etwas mehr als 10 Stunden.

Wenn Du mitfahren möchtest, dann kannst Du zur Einstimmung auch die so genannte Silbertour fahren. Das ist gewissermaßen die „Mickymaustour“: 131 km und 3875 Höhenmeter. Es sind Grimselpass (2165 m), Furkapass (2436 m) und Sustenpass (2220 m) zu fahren. Start und Ziel ist in Meiringen.

Nette Bilder gibt es auf

www.alpenbrevet.ch

Becki

thomaspan

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11

Freitag, 27. April 2012, 08:40

Wolfgang, merci vielmals, aber sicher nicht. Ich habe mal Hamburg - Berlin ins Auge gefasst (Mitte Oktober, ca. 275 km).
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

12

Freitag, 27. April 2012, 09:34

Die Klassiker sind ..., in Deutschland u.a. Fichkona (600 km vom Fichtelberg nach Kap Arkona).


Fichkona ist aber ein Audax, oder?
Das wird doch im geschlossenen Verband mit 22,5km/h Schnitt gefahren.
dieser Kommentar wurde zu 100% aus recycelten Elektronen erstellt

ullebulle

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Freitag, 27. April 2012, 13:01

Sehr schön zusammen gefasst ist es hier:

" Bei Brevets geht es nicht darum, der Schnellste und der Härteste zu sein, obwohl die Vorgaben schon ein gehöriges Maß an Kondition und Willensstärke erfordern. Es geht in meinen Augen darum, sich selbst herauszufordern und zu sehen, wie man Schritt für Schritt mit den Aufgaben wachsen kann. Man fährt mit den anderen und gegen sich selbst, das ist vermutlich einzigartig im Radsport. Es geht mir auch darum festzustellen in wieweit ich Grenzen im Kopf habe, die in Realität gar nicht (mehr) existieren. Es bedarf immer wieder eines Einreissen von Grenzen im Kopf. Grundtenor: man kann nur das erreichen, was man sich vorstellen kann (im Sport, bei Familie und im Beruf)? "

http://www.ara-niedersachsen.de/wiki/doku.php

Sollte man mal auf kürzerer Strecke versuchen herauszufinden!

Gruß ulle

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14

Freitag, 27. April 2012, 15:05

...Man fährt mit den anderen und gegen sich selbst, das ist vermutlich einzigartig im Radsport. ...

Sollte man mal auf kürzerer Strecke versuchen herauszufinden!

Zum Beispiel auf dem täglichen Weg in die Arbeit.

cas

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15

Freitag, 27. April 2012, 20:22

ullebulles antwort beschreibt es gut.
Bei Radrennen gibt es nur einen Sieger. Der zweiter bei der TDF z.B. wird schon als Verlierer wargenommen. Bei Brevets gibt es überwiegend Gewinner. Die Teilnehmer sehen das Alter der Fahrer, das Rad und wie der Brevet gefahren wird. Man gönnt sich gegenseitig den Erfolg. Sache, das es dieses Wettkampfprinzip so selten angewendet wird. Punte, Aufstieg, Klassen und was es noch alles gibt und man nicht wirklich braucht. Alleine die eigene Entwicklung und das gute Gefühl beim Sport zählt, finde ich. Das ist nicht nur ein Modell für Hobbysportler, die nicht an Wettkämpfen teilnehmen wollen, sondern auch für leistungsorientierte Fahrer - wie Brevets beweisen.
Brevets verdienen, finde ich eher die Förderung als Sportvereine in denen Leistungsträger trainieren. Ist aber nicht gewollt. Brevets werden nicht von Vereinen sondern von Privatpersonen organisiert. Diese sind wiederum weltweit organisiert. Werbefreiheit und Nichtkomerzialiät sind wichtige Merkmale. Ändert man dies, so gehen Merkmale verloren, die früher auch eine Olympiade hatte. Dort durften früher nur Amateure starten.

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16

Samstag, 28. April 2012, 09:27

Dort durften früher nur Amateure starten.

Das ist heute doch immer noch so, oder? Zumindest gibts beim Fußball keine Spieler vom FC Bayern, etc.
Ist halt die Frage was man als Amateuer betrachtet. Fast alle deutschen Spitzensportler sind "hauptberuflich" entweder Studenten oder Berufssoldaten, wenn ich mich nicht irre.

cas

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17

Sonntag, 29. April 2012, 08:50

Dort durften früher nur Amateure starten.

Das ist heute doch immer noch so, oder? Zumindest gibts beim Fußball keine Spieler vom FC Bayern, etc.
Ist halt die Frage was man als Amateuer betrachtet. Fast alle deutschen Spitzensportler sind "hauptberuflich" entweder Studenten oder Berufssoldaten, wenn ich mich nicht irre.
die Radsportler die bei einer Olympiade antreten sind soweit ich weiß alle hauptberuflich Radsportler. Was aber auch bedeuten kann ohne Beruf und bezahlt von einem Sponsor. Auch wenn Arbeitsverträge eine Entlohnung nur bei Erfolg vorsehen stellt sich die Frage: ist das ein Profi? Leute mit einem Fulltime Job mit mindestens 35h die Woche, wo man etwas anderes machen muss als Radfahren. Die gibt es dort wohl nicht.
Aber zum Thema zurück.
Bei Brevets wird niemand eine Geldquelle erschließen können, weil er besonders schnell z.B. bei Paris-Brest-Paris gefahren ist. Leute die PBP auf Sieg fahren werden nicht hofiert. Diese werden gedultet und eher als Sonderlinge betrachtet. Sich füttern lassen von der Frau mit einem Löffel, während man im Geschwindschritt zum Rad unterwegs ist hat gar nichts cooles an sich. Generell werden von vielen Randonneure mit Begleitteam als Randonneure zweiter Klasse angesehen. Was auf die "Sieg"fahrer in der Regel zutrifft.

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