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martin0

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1

Samstag, 25. Januar 2014, 17:28

Schmerzen im Mund + Trinken bei 5°

Aloha,

war im November und im Januar unterwegs, beide Touren knapp 200 km. Nach etwa 80-90 km muss ich Essen nachschieben, da setzt bei mir richtig Hunger ein. Bananen und Äpfel klappen ja richtig gut. Hab beide Male Roggenbrot mit Butter und Käse mitgenommen, aber merkwürdigerweise tut mir das beim Kauen weh im Mund? Fühlt sich am Gaumen ein bisschen an wie auf Schleifpapier kauen (ohne ne Gegenprobe gemacht zu haben :)) Kennt jemand Ähnliches und weiß Rat?

Bei Kühlschranktemperaturen fehlt mir irgendwie das Durstgefühl. Bei der Tour im November (Regen 6°) hab ich mir das Wasser regelrecht reingezwängt (vllt. 4 oder 5l), und habe nur einen Tag zur Regeneration gebraucht. Bei der Tour im Januar habe ich versuchshalber nach Gefühl getrunken (um die 3,5l), und hatte später das Gefühl, dass dem Körper viel Wasser fehlt. Wie haltet ihr das mit dem Trinken?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »martin0« (12. März 2014, 22:01)


thomaspan

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2

Samstag, 25. Januar 2014, 18:00


Bei Kühlschranktemperaturen fehlt mir irgendwie das Durstgefühl.

Bei der Tour im November (Regen 6°) hab ich mir das (unangenehm kalte) Wasser regelrecht reingezwängt (vllt. 4 oder 5l), und habe nur einen Tag zur Regeneration gebraucht.

Bei der Tour im Januar (tagsüber Sonne, 8°, abends 2°+ gelegntlich Nieselregen) dagegen kam am Abend ein sehr unangenehmer Gegenwind auf, hier habe ich versuchshalber nach Gefühl getrunken (um die 3,5l), und hatte später das Gefühl, dass dem Körper richtig viel Wasser fehlt. Hier habe ich auch 4 Tage zur Regeneration gebraucht.


Du fährst mal im Regen mit 4,5l Wasser, mal bei Sonnenschein mit 3,5l. Beide Male ists kühl.

Mal ists gut, mal nicht. Unterstellt, gleiche Strecke + ähnliche Bedingungen, so ist eben das Leben manchmal. Machs nicht an dem 1l fest.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

martin0

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3

Samstag, 25. Januar 2014, 18:38

Na, Strecke war unterschiedlich, Belastung auch. Das eine Mal Regen bei 5°, das andere Mal später Gegenwind in Böen bis 40 km/h bei 2°, gefühlt also deutlich kälter. Gefroren hab ich aber nicht. Habe auch erheblich mehr ausgleichen müssen als die ein- oder zwei Liter Differenz.

Wie reguliert Ihr das Trinken ohne Durstgefühl?

thomaspan

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4

Samstag, 25. Januar 2014, 18:56


Wie reguliert Ihr das Trinken ohne Durstgefühl?


Kommt drauf an, wie du radelst. Fährst du 200 km in netto unter 8 Std., solltest du dir mehr als genug Flüssigkeit (o,5 - 0,75 /Stunde) reinschütten. Fährst du es in der doppelten Zeit, solltest du dir keinen Kopf machen.
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martin0

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5

Samstag, 25. Januar 2014, 19:59

Alles klar, danke. Netto waren es 10,5h, und damit deutlich zu trocken.

Und der Gaumen? Irgendwie kurios... auch zu wenig Wasser? Schleimhäute deswegen empfindlich?

acoustic_soma

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6

Samstag, 25. Januar 2014, 20:41


Wie reguliert Ihr das Trinken ohne Durstgefühl?


kein Durst - kein trinken... ist doch gerade in der kalten Jahreszeit auch völlig normal und wenn du gesund bist, spricht wenig dagegen, einfach auf deinen Körper zu hören, der dir gerade beim Durst recht genau Auskunft gibt.
Dass man bei Ausdauersport das Essen zur rechten Zeit vergisst und dann am Hungerast sägt, geschenkt, aber das trinken kann man eigentlich dann erledigen, wenn der Durst sich meldet.

Ich fände z.B. selbst deine 3,5l, die du als wenig empfindest, für eine Tour an einem warmen Tag für mich noch als viel zu viel, da wär ich ja nur noch mit trinken beschäftigt... - aber da ist eben jeder Jeck anders...

rogger

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7

Samstag, 25. Januar 2014, 20:48

Und der Gaumen? Irgendwie kurios... auch zu wenig Wasser? Schleimhäute deswegen empfindlich?
Ja.
Mundatmung verstärkt das sicher.
Bei Kühlschranktemperaturen fehlt mir irgendwie das Durstgefühl
Das Verdunsten über die Atemwege wird gerade bei niedrigen Temperaturen unterschätzt.
In Ruhe verdunsten wir über Atmung und Haut je nach Körpergewicht 3/4 bis 1 Liter in 24 Stunden.
Gruß, rogger
------------------------------------
Moderator 2radforum.de


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Donnerstag, 16. April 2015, 08:38

Das Problem mit deinem Gaumen liegt bestimmt daran, dass du viel durch den Mund atmest und dieser deswegen trocken wird. Hattest du nochmal Probleme damit?
Das Leben ist zu kostbar, um es dem Schicksal zu überlassen. - ''Walter Moers, Deus X. Machina (in Käpt'n Blaubär)''

martin0

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9

Sonntag, 3. Januar 2016, 19:14

Ja, es war hauptsächlich zu wenig Wasser in den Schleimhäuten. Durch den offenen Mund geatmet, die kalte Luft trocknet die Schleimhäute aus.

Inzwischen bin ich ernährungstechnisch auf Maltodextrin umgestiegen, seitdem habe ich das Problem nicht mehr, weil ich sher kontrolliert trinke, etwa 0,5/0,6l die Stunde in Rekom/GA1 bzw 0,9l auf der Schwelle/Fahrtspiele.

MarioAmsel1

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10

Mittwoch, 20. Januar 2016, 21:18

Ich habe zur Zeit ähnliche Sorgen und bin froh dieses wieder aufgeweckte Thema gefunden zu haben.
Also heißt das jetzt zusammen gefasst für mich folgendes??
- durch die Nase atmen :rolleyes:
- mehr und regelmäßiger trinken auch ohne Durst :P
- Maltodextrin ?(
??

Bei letzterem versteh ich den Sinn noch nicht. Werde das Thema weiter verfolgen..und hoffe auf Antworten.

Grüße

martin0

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11

Montag, 1. Februar 2016, 16:59

Nasenatmung schaffe ich auf dem Fahrrad so gut wie nie, mein Atembedarf ist selbst bei sehr niedrigem Tempo viel größer als die Nase durchließe.

Regelmäßig trinken! Das Maltodextrin nutze ich als Ernährung und rühre es ins Trinkwasser (30-100g/Liter abhängig von der Streckenlänge - je länger desto mehr). Ich bin gezwungen zu trinken, weil sonst der Brennstoff ausgeht. Da ist ja das Essen drin.

Super erklärt:
http://www.triathlon-szene.de/pdf/Maltokonzept.pdf

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »martin0« (1. Februar 2016, 22:16) aus folgendem Grund: merkwürdige Formulierung


EmilS

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12

Montag, 1. Februar 2016, 20:12

Ich habe bei Strecken > 100 km mit Maltodextrin auch gute Erfahrungen gemacht bzgl. Verträglichkeit.
Wichtig ist die Prise Salz dazu, da beim Schwitzen viel Natrium verloren geht.

Bei kürzeren Strecken im Trainings würde ich keine Kohlenhydrate zu mir nehmen, damit der Fettstoffwechsel optimiert wird.
Bei Langstrecken sollte der Körper gewohnt sein, einen Großteil der Energie aus den Blutfetten zu gewinnen, da die Glykogenspeicher (Zuckerspeicher) relativ schnell zur Neige gehen.

Beim Trinkrythmus kann man sich ruhig auf sein Durstgefühl verlassen. Zuviel ist auch nicht gut: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehr…-a-1047147.html

martin0

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13

Montag, 1. Februar 2016, 22:32

Beim Trinkrythmus kann man sich ruhig auf sein Durstgefühl verlassen. Zuviel ist auch nicht gut: http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehr…-a-1047147.html


Das kann ich leider oft nicht. Ich versuche daher, das Maltodextrin so zu dosieren, dass ich weniger als einmal die Stunde anhalten muss, der Rest muss dann aus dem FSW kommen. Damit bin ich an der unteren Grenze des Wasserbedarfs, macht sich durch drängenden Durst nach Belastung bemerkbar, durch Krämpfe und eben Schmerzen beim Essen. Das ist bei mir so, andere empfinden da vllt. anders.

Das "zuviel Trinken" im Artikel ist aber sehr eingeschränkt, und bezieht sich auf die Hyponatriämie. Das ist schon ein anderer Zusammenhang als einfach nur "zuviel ist auch nicht gut".

Mit einer Prise Salz in den Maltopäckchen vermeide ich das. Ich tue da etwa ein gutes Gramm Salz in die (vorher abgewogenen und abgepackten) Maltopäckchen, und nehme ne kleine Tüte Salz mit. Nehme ich zuwenig Salz auf (Frösteln, Bock auf Salz u.a.) kann ich gut nachregulieren, zudem gibts auf Langstrecke auch Kekse und Brötchen, in denen Salz enthalten ist. Bei zuviel Salz im Maltodextrin ist das schon erheblich komplizierter. So kann ich ich auch mal 1,5 oder auch 2 Pakete ins Wasser schütten, falls ich merke dass ich den Stoffwechsel falsch eingeschätzt hab, ohne dass der Salzgehalt zu stark ansteigt.

Riesennachteil: Bei sovielen Tütchen mit weißem Pulver in ne Grenzkontrolle kommen sieht bestimmt komisch aus. Bleibt zu hoffen, dass die Beamten nen Schnelltester dabei haben. :D

joehot

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14

Mittwoch, 3. Februar 2016, 00:33

hallo
mal abgesehen davon das ich selbst auch bei -5 grad keine schwierigkeiten habe wasser zu trinken finde ich deine wassermengen schon recht heftig . also ich habe auch bei einer 300 km tour im sommer keine 5 l getrunken . ich fahre vermutlich auch andere zeitraeume - und gewichtsklassen . meine touren sind dann immer mit gepaeck - so um die 20 kg und geschwindigkeiten um die 20 km/h . normales fahrrad ...
ich trinke bei meinen tagestouren so um die 2 l reines wasser . fuer mich ist die ernaehrung wichtig . meine erfahrung bei mir zeigt das naturnahe ernaehrung meine leistung steigert . also keine zusaetze , viel rohkost , wenig zucker ( aucht fruechte ) . mit kohlenhydraten die ich nun auf meinen letzten touren im winter immer wieder zu mir genommen hatte , hab ich deutlich weniger geschafft .
viel licht und liebe auf euren wegen !

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