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Radsonstnix

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Samstag, 29. Juni 2013, 20:35

Tour mit Kai und Kirsche

Heute war es endlich soweit, mein "MiniForumstreffen". Was bin ich froh, das Kirsche und Kai da waren, denn sonst hätte ich mich mit mir selbst getroffen ...
Es hat immer was von Blinddate, sich mit Jemanden zu treffen, den man bislang nur aus dem Forum kennt. Nun, ich kann sagen, es war eine angenehme Überraschung. Ein Gewinn, die Beiden kennen gelernt zu haben.
Morgens bin ich mit dem Rad (ohne FollowMe, wie schön) nach Königs Wusterhausen gefahren. Aus Sorge, vielleicht zu spät zu kommen, habe ich richtig reingetreten und bin die kürzeste, nicht so schöne Route gefahren, knappe 18 Kilometer. Als Schnitt hatte ich 22,5, aber auch eine halbe Stunde Zeit, mich zu erholen :). Vorsorglich habe ich dann mein "Notfallspray" genommen, seit Langem mal wieder.
Da sitze ich also auf der Bank des Bahnhofvorplatzes und starre auf die Bahnhofstür - auf einmal hält, von hinten kommend, ein Rennrad neben mir: Kai. :ninja: Da haben die Beiden in KW übernachtet.
Die Strecke will ich hier gar nicht groß beschreiben, es haut so in etwa mit dem hin, was ich im PLZ 1 Unterforum beschrieben hatte. Es müssen ca. 52 Kilometer gewesen sein, mit nur ganz wenig Kopfsteinpflaster, sehr schönen Teilstücken, und jeder Menge Anregungen für künftige Familienausflüge.

Eine größere Pause haben wir in einem Biergarten gemacht (hieß der Ort Blindow?), lecker Eis :lecker: und alkoholfreies Bier. :beer: Bei meinem Eis waren noch frische Erdbeeren dabei.
Die zweite große Pause gab es dann wieder in KW, während die Hamburger ihre Räder verstauten und sich umzogen, um dann heimwärts zu fahren. (Habt ihr noch schöne Bilder im Bonzendorf bekommen?).
Ich hatte zu dem Zeitpunkt 70 Kilometer auf der Uhr, und, die schöne Route nehmen wollend, noch 20 Km vor mir. Ich war erstaunt, wie schnell wir die Runde abgerissen haben :rad: , aber ich soll es gewesen sein, der das Tempo gemacht hat ... 8o Ich bin sehr zufrieden. Am Hotel der Beiden war mein Schnitt noch 19,13. (nach 70 Km!)
Nach der Verabschiedung (ich hoffe, man sieht sich mal wieder) bin ich wohlgemutes aufs Rad gen Heimat. Überlegend, welchen Umweg ich wohl noch nehemn könnte, um auf 100 Km zu kommen ... :fie:
Aber nach ca. 10 Minuten war klar: Die 20 Km Strecke ist o.k., aber dann ist Schluss. Ein Glück. Nach 80 Km hatte ich noch 19,06 als Schnitt, aber dann wurde es quälend.
Immerhin, gute 90 Km zu Hause, und einen Schnitt von 18,81. Ich bin sehr zufrieden, vielen Dank ihr Beiden für den schönen Tag.

Beim nächsten Mal hat ja vielleicht Miss Montage auch wieder Zeit. Und meine Tochter, als ich wieder zu Hause war, hat ganz klar gesagt, dass sie, wenn ich das nächste Mal mit Kirsche + Kai fahre, mit will. I will do my very best, my little daughter.

Bilanz:
Längste Tagestour seit langer langer Zeit.
Ein Schnitt, der nüchtern betrachtet für mich richtig gut ist.
Mir tun die Beine weh.
Meiner Lunge (und mir) geht es sehr gut.
Ich weiß jetzt endlich, was ein Hotel Garni ist. :o
Jetzt kenne ich schon 4 Foristen im RL - duchweg angenehme Bekanntschaften.
Ich bin endlich wieder über 1.000 Jahreskilometer.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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Samstag, 29. Juni 2013, 21:17

Ja, war wirklich eine sehr schöne Tour und ich freue mich schon jetzt auf die nächste Tour und den Nachwuchsstar :)
Den Track reiche ich noch nach :)

So aufregend fand ich Wandlitz dann doch nicht. Auch wenn inzwischen schon überall die Farbe abblättert und schon deutliche Spuren der "Nichtnutzung" zu sehen sind, konnte man auch sehen, dass zwischendurch in den vergangenen Jahren immer mal wieder was getan worden sein muss. Die Bilder werde ich mir hier am Computer noch anschauen, aber nicht mehr heute :) Jetzt laufen schon die Vorbereitungen für den morgigen Tag :)
Lieben Gruß

Kai

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Montag, 1. Juli 2013, 07:47

Halbjahresbilanz

Der Juni ist vorbei, Zeit für eine Bilanz. Ich bin mit dem ersten Halbjahr mehr als zufrieden. Eine deutliche Steigerung zu den Vorjahren, aber auch noch Luft nach oben für das nächste Jahr.

Meine Tabelle mit Stand vom 30.06.:



Bereits nach einem halben Jahr fast alle Daten aus dem Vorjahr übertroffen zu haben, freut mich. Ich merke es auch an mir, ich fühle mich allgemein viel wohler, gesünder und fitter. Und auch, wenn das nicht jeder hier verstehen mag: Mir hilft diese halbanonyme Öffentlichkeit im Forum, um mich zu motivieren, es ersetzt mir sozusagen die anspornende Mannschaft. Je nach Grund ärgere ich mich oder bin enttäuscht, wenn ich hier mal 2 Wochen oder länger keine Kilometer mehr eintragen konnte.

Jetzt, wo ich es geschafft habe, das Fahrrad wieder einigermaßen regelmäßig in meinen Alltag und in meine Freizeit zu integrieren, werde ich, denke ich, das Thema Gewichtsreduktion für das zweite Halbjahr etwas konzentrierter angehen - in zweifacher Hinsicht, wie mir gerade bewusst wird: Natürlich soll meine Plauze schrumpfen - aber es soll auch ein leichteres Zweitrad her.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

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Sonntag, 21. Juli 2013, 19:13

Aus dem Urlaub zurück

Hallo Zusammen,
ich war mit meiner Familie im Urlaub. ein kleiner Bio-Bauernhof in der Fränkischen Schweiz, in der Nähe von Bayreuth. Ohne Fahrräder. Aber auch ohne Handy-Empfang in dem Tal des Bauernhofes, und quasi ohne Internet. Es gab nur einen LAN-Anschluss im Gemeinschaftsraum, seeeehr kurzes Kabel - sehr unbequem und daher im Grunde für uns nicht existent. Urlaub unplugged also. Wir waren schon das dritte Mal auf dem Hof und werden da wohl auch noch häufiger Urlaub machen.
Fahrräder hätte man sich leihen können, ich hatte esauch versucht, mit meiner Tochter. Aber die Kinderfahrräder hatten nicht die richtige Farbe. Der Bauer hat halt nur (mittlerweile erwachsene) Söhne ...
Na ja, er meinte dann auch, er habe schon viele Gäste mit eigenen Rädern auf oder am Auto ankommen sehen. Wenn überhaupt, seien die Räder höchstens mal einen Tag bewegt worden, dann hätten sie nur rumgestanden. Glaube ich gerne, sehr bergig da.

Gestern sind wir wieder nach Hause gekommen - und ich habe fast 2 Kg zugenommen. Weniger schlimm, als befürchtet. Das habe ich wohl dem Hofeigenen Schwimmbad zu verdanken, in dem ich täglich war. Trotzdem sind 113,1 viel zu viel - da muss jetzt ordentlich was weg.
Heute habe ich meine Tochter gefragt, ob sie Lust hat, raus zu gehen - und sie wollte eine Radtour machen, aber eine lange. Gute 12 Km sind es geworden, 7,5 davon ist sie alleine geradelt. Mit Eis- und Spielplatzpause natürlich. Bei herrlichstem Sommerwetter.
Ein paar Tage habe ich jetzt noch frei, mal sehen, was da radkilometermäßig noch zusammen kommt. Eigentlich müsste ich mich ja mal der Technik meines Rades widmen, Tretlager knackt, Schaltung fängt an zu springen, Bremse schleift ab und zu - aber mir fehlt ein Ersatzrad. Und ich will fahren, nicht schrauben. Mal schauen, wie ich das Problem lösen werde.
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Mittwoch, 31. Juli 2013, 13:09

Spontantour mit Kind

Da ich noch Urlaub übrig hatte - und mein Gewicht wieder beängstigende Ausmaße annahm, habe ich mich zu einer kleinen Spontanradtour mit meiner Tochter entschieden.
Wir waren von Sonntag bis Dienstag mit Rad + Bahn in MeckPomm bei meinen Eltern. Naturgemäß war die geradelte Strecke sehr kurz, sozusagen nur Transfer zum Bahnhof, so dass insgesamt keine 30 Km zusammengekommen sind. Das entscheidende aber war: Es war die erste Radreise meiner Tochter - und sie hat Blut geleckt. Wäre der Montag nicht so verregnet und stürmisch gewesen, hätte ich die Zeit genutzt, um alleine etwas zu Radeln, aber das viel eben ins Wasser. So hatte ich einen schönen Tag mit Kind + Eltern. Trotz Mamas Fleischtöpfen geht das Gewicht auch langsam wieder runter.
Morgen endet der Urlaub - wie schnell doch 3 1/2 Wochen vergehen. Wie ich schon weiß, werde ich nahtlos in eine Bereitschaft rutschen, so dass ernsthaftes Radfahren erst ab der 2. Augusthälfte wieder möglich sein wird :(.
Fotos liefere ich demnächst mal ein paar nach.
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Donnerstag, 1. August 2013, 14:50

Abschluss Juli und Bilder

Gestern war ich nach vielen vielen Monaten endlich mal wieder Joggen. Ganz ganz vorsichtig, was mir leicht gefallen ist, da ich meine Tochter mitgenommen habe. So sind es 11 Minuten geworden, das erste Stück 4:10 ohne Pause, dann noch 3 weitere gemütliche Gehpausen. Ich hätte mehr geschafft - ein Glück. Aber das mit meiner Tochter gemeinsam zu machen, war doppelt + dreifach schön. Und sie hatte auch Spaß daran.
Nachmittags sind wir dann noch ein bisschen Rad gefahren, bei uns im Ort ein paar Runden.

Dafür, dass ich im Juli 3 1/2 Wochen Urlaub hatte, ohne Rad verreist war, bin ich mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Immerhin habe ich es an vier Tagen aufs Rad geschafft und endlich das Joggen (meine eigentliche Hauptsportart) ganz vorsichtig wieder gestartet.

Hier noch ein paar Bilder, auch ältere:


Abkürzung von Dabendorf nach Rangsorf. Inzwischen darf ich die auch mit meiner Tochter fahren, bislang war ihr der Weg zu "krumpelig" - Sommer 2013.

"Unser" Podest am Rangsdorfer See - Sommer 2013.


Auf der Suche nach einer Abkürzung von Blankenfelde nach Rangsdorf habe ich mich mal schön verfahren (Sommer 2012)

Versperpause auf einer unserer "Tagestouren".


Meine Tochter und ich starten zu einer "Radreise" - ein erster Test (s.o).


Pause in Altwigshagen. Man beachte den Storch auf dem Dach - meine Tochter hat ihn entdeckt und wollte mit ihm auf ein Bild.


Irgendwo unterwegs, schon auf dem Rückweg. Schönes flaches Land.


Ferdinandshof, ein kleiner Ort an der B109 - aber mit Bahnhof und Resten eines alten Gutes.


Fahrkartenkauf am Bahnhof - ein Abenteuer für sich.
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Dienstag, 17. September 2013, 23:26

Hallo Radsonstnix,

total klasse, Dein Tagebuch. Und schön geschrieben auch.

Bist du Dir eigentlich bewusst, dass Du "so ganz nebenbei" auch deine Tochter an eine gesunde und bewegungsreiche Art zu leben heranführst? Jetzt ist sie sich dessen (natürlich) noch nicht bewusst. Aber der Samen, den Du jetzt so quasi im vorbeigehen (oder besser vorbeifahren) legst, wird aufgehen, wenn sie mal selbst etwas älter ist.

So ein Tagebuch ist echt eine Motivation für einen selbst, wenn man mal einen Hänger hat.

Ich muss mal überlegen, ob ich das auch mache ...

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Dienstag, 12. November 2013, 14:56

Oh, lange her, ...

... dass ich zuletzt in meinem Tagebuch war. "Thema erledigt! Pfffffffft - ick werd Euch ...

@franco: Ja, Danke, das ist mir durchaus bewusst. Und es ist mir ein Anliegen, ihr Freude am Bewegen in der freien Natur zu vermitteln. Was wir da so alles Mitbekommen, bei Kita, bzw. jetzt Schulfreunden, z.T. finde ich das ganz gruselig.

Da ich lange hier nicht geschrieben habe, fasse ich mal zusammen, was seither geschah. In der dritten Augustwoche war es erforderlich, extrem viel zu arbeiten, diese Notwendigkeit genau in der Sache besteht bis heute - manchmal ist das bei mir eben so. In der Folge musste das Rad lange ungenutzt stehen bleiben ;(. Die erste Erleichterung gab es erst Mitte September, wie sich auch an meinen Einträgen in der Forumstabelle sehen lässt.

Um so zufriedener bin ich, es weiterhin verhindert zu haben, dieses Jahr einen Monat mit einer Null zu haben. So brachte mir der magere August immerhin 3 aktive Tage mit guten 40 Km.

Die zweite Septemberhälfte war dann wieder ganz o.k. Es gelang mir sogar, meine Tochter an einem Tag mit dem Rad vom Hort abzuholen. Leider ist dieser Weg mit deutlich mehr logistischem Aufwand verbunden, als zu Kita-Zeiten. Bedeutet: Hole ich mein Kind mit dem Rad ab, kommt sie erst recht spät nach Hause. Da sie noch in der findenden Schulanfangsphase ist, setze ich das noch spärlich ein. An den einem oder anderen Tag, wo es von mir und den Zeiten gepasst hätte, war sie dann leicht kränklich, so dass ich dann auch lieber auf die Ochsentour verzichtet habe. Über alternative Lösungen, um häufiger den Arbeitsweg mit dem Rad zu bewältigen, denke ich noch nach. Z.B. habe ich dabei über ein - bitte nicht schlagen - E-Bike nachgedacht. Als reine Autoalternative. Leider sind die Guten richtig teuer.

Wir wollen ja schon länger in die Nähe der Schule (also wieder nach Berlin zurück) ziehen, es ist nur schwer, was Passendes zu finden. Dann gäbe es keine Probleme mehr - und ich bräuchte auch kein E-Bike.

Auch im September habe ich mit meiner Tochter eine Radtour rund um den Rangsdorfer See gemacht. Wir hatten Picknick dabei und sind trotz mäßigen Wetters gefahren. Es gab einen kurzen leichten Regen, den haben wir genutzt, um in Jühnsdorf unter einer Kastanie unser Picknick zu verspeisen. Fotos habe ich gemacht, ich werde demnächst mal wieder einige Bildereinstellen. Bei diesem Rundkurs fährt man teilweise alte Betonplattenwege, die direkt am Rand des Naturschutzgebietes entlangführen. Im September lassen sich dabei atemberaubende Beobachtungen in der Vogelwelt machen, z.B. die zu Tausenden zählenden Schwärme der Graugänse - leider kann meine Handykamera das nicht einfangen (ich versuche es jeden Herbst wieder erneut). Auch sieht man viele Greifvögel u.a. Ein sehr schönes Fleckchen Erde, so nahe bei Berlin.

Die gleiche Sache wie im August machte dann im Oktober leider wieder extremes Arbeiten erforderlich, mit der logischen Folge, dass es auch im Oktober nur 3 aktive Tage gab. Immerhin, an einem Ruhetag (ich hatte viel nachts zu arbeiten), habe ich meine Tochter, von zu Hause losradelnd, vom Hort abgeholt, das war ein sehr schöner Tag, denn auf dem Hinweg habe ich mir Zeit genommen, und mal die eine oder andere alternative Route in meinem Dreh ausprobiert.

Alos absolut positiv kann ich vermerken, dass ich endlich wieder regelmäßig Laufe. Noch sind die Strecken kurz, das Tempo niedrig, aber ich habe wieder richtig Spaß an der Sache - das war lange lange nicht der Fall. Und prompt wollte mich mein Kind begleiten. Haben wir natürlich gemacht - und mit ihren fast 6 jahren hat sie gute 3 Km geschafft - mit kindtypischen Sprinteinlagen etc. Zuzeit ist sie leicht erkältet, aber sie drängelt schon auf den nächsten Termin (Papa, wenn ich viel übe, bin ich schneller, als die Jungs in meiner Klasse!) - jeder hat halt so seine Motive fürs Training. :D

Weiterhin mache ich auch (endlich wieder) regelmäßig Krafttraining - ausdrücklich kein Bodybuilding - in einem reinem KT-Studio (Ein gesunder Rücken ...). Das habe ich Ende der 90er schon mal dort gemacht, bin aus verschiedenen Gründen davon weggekommen - und jetzt froh, den Wiedereinstieg geschafft zu haben.

Mein Asthma macht mir zurzeit (toktoktok) keine Probleme, meine Treppe zum Büro (3.OG) schaffe ich inzwischen wieder in zügigem Tempo, ohne oben Schnaufen zu müssen :). Eine Zeit lang konnte ich gar nicht Treppensteigen, ohne alle paar Stufen eine Pause zu machen.

Fazit: Obwohl ich gerade in meiner Lieblingsjahreszeit (Spätsommer/Frühherbst) viel weniger Rad gefahren bin, als ich wollte, bin ich im Rückblick doch mit dem Jahresverlauf sehr zufrieden. Nur das mit dem Abnehmen klappt noch nicht so richtig :(. Ich weiß aber, woran es liegt und ändere das langsam und gemütlich.

So, viel Text heute, Bilder folgen, und hoffentlich demnächst auch wieder berichtenswerte Touren.
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Montag, 6. Januar 2014, 12:05

Hallo liebes Tagebuch ...

... ich weiß, ich habe Dich die letzten Wochen arg vernachlässigt. Hoffentlich bist Du mir nicht böse - aber ich war dafür anderenorts fleißig(er). Zum Beweis präsentiere ich Dir meinen Jahresabschluss für das Jahr 2013:



An der Tabelle kannst Du sehen, dass ich im letzten Jahr fast doppelt so oft auf dem Rad saß, wie im Jahr davor. Auch die Gesamtfahrleistung habe ich fast verdoppelt, mit diesen beiden Werten bin ich sehr zufrieden. Natürlich hast Du recht, liebes Tagebuch, wieder bin ich nur 11 Mal im ganzen Jahr mit dem Rad zur Arbeit gefahren. Aber wenn Du genau hinsiehst, siehts Du, dass ich bis zur Einschulung meiner Tochter auf einem sehr guten Weg war. Leider ist das Bringen zur Schule mit dem Rad zu Zeitaufwändig, ich müsste meine Tochter um 05:45 Uhr wecken, statt 06:30 Uhr. Wie das Abholen mit Rad aussehen könnte, habe ich immerhin zwei Mal testen können.

Dafür habe ich immerhin über 1400 Kilometer mit dem Auto eingespart, da ich auch bei anderen Fahrten häufiger das Auto stehen ließ. Das macht ca. 108 Liter Diesel, die ich eingespart habe, ist doch schön, oder?

Besonders freue ich mich aber, dass es mir gelungen ist, erstmals seit vielen Jahren wieder jeden Monat mit dem Rad zu fahren. Auch freue ich mich über die Zunahme an längeren Touren, auch wenn es 2013 nur eine Tour über 70 Km war.

Und schließlich und letztlich freue ich mich auch sehr, dass ich seit November wieder Laufe und Krafttraining mache, bis auf den Weihnachtsurlaub auch erfreulich regelmäßig mit je ca. 2 Terminen pro Woche.

Somit habe ich einige, aber nicht alle mir vorgenommenen Ziele erreicht:

Erreicht:



  • mehr Rad gefahren,
  • häufiger Rad gefahren,
  • Laufen wieder angefangen,
  • Krafttraining wieder angefangen.

Nicht erreicht:


  • häufiger mit dem Rad zur Arbeit,
  • ich kann noch nicht wieder eine Stunde am Stück laufen,
  • eine Tour über 100 Km (mit dem Rad),
  • Abzunehmen.

Also liebes Tagebuch, sei so gut, und hilf mit weiterhin, mich zu motivieren, damit ich meine nächsten Ziele ereichen kann:

Das will ich 2014 erreichen:


  • endlich Gewichtsabnahme,
  • wieder eine Steigerung, was die Radnutzung betrifft,
  • über eine Stunde laufen können, ohne dass es quält ...,
  • ... und dann endlich wieder an einem Volkslauf teilnehmen,
  • eine Tour über 100 km.

Alles in Allem war 2013 ein gutes Jahr für mich - auf dass 2014 zumindest nicht schlechter werde!
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Dienstag, 7. Januar 2014, 08:29

Dezemberbilder

Ich wollte mal noch zwei Bilder aus dem Dezember nachliefern:



Das ist der Weg von Rangsdorf nach Zossen. Rechts ist eine regennasse Wiese, darauf, leider nicht gut zu erkennen, ein Graugänseschwarm, der das ungewohnte Feuchtgebiet gleuch mal zur Rast nutzt.





Das ist am 23.12.2014 am Rangsdorfer See (an dem zur Seeschule gehörenden Uferstück). Für ein Foto mit dem Handy finde ich das erstaunlich gut, zumindest kommt die Wetterstimmung gut herüber.

So, und da mir mein Tagebuch ja zur Motivation aber auch zur Dokumentation dienen soll: Ich habe gestern die Batterie meiner Waage getauscht, und siehe da, gar nicht so schlimm, wie befürchtet: 113,5. Also nur 2 Kilo zugenommen, in der faulen Weihnachtszeit. Aber jetzt will ich als nächstes mal sicher unter 110 (also so weit runter, dass auch die Schwankungen nur noch darunter statt finden).
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Mittwoch, 8. Januar 2014, 04:48

Senile Bettflucht?

Was soll man machen, wenn man mitten in der Nacht wach wird, und genau weiß: So richtig gut schlafe ich nicht mehr ein? Richtig, aufstehen, den Drahtesel zäumen und losradeln. So habe ich es heute seeeeehr früh gemacht. Wollte heute eh mit dem Rad zur Arbeit, da ich mein Kind weder zur Schule bringen, noch abholen muss. Solche Gelegenheiten muss ich nutzen.

Ich also voller Vorfreude raus zum Schuppen, uuups, es regnet, schnell noch mal rein, Regenjacke übergezogen, und ab aufs Rad. Kaum rollt die Fuhre, merke ich, wie mit jedem Meter aus der Vorfreude pure Freude wird, trotz des Regens. Ich liebe diese Nachtfahrten.

Da ich nun also mitten in der Nacht gestartet bin, bin ich gleich mal den ganzen Weg zur Arbeit gefahren (Premiere). Meine Hose hat sich ca. 40 Minuten tapfer gegen die Nässe gewehrt, dann hat sie aufgegeben, die Schuhe sowieso. Die 27 Jahre alte Regenjacke hält immer noch dicht (und ist auch immer noch atmungsaktiv).

Als ich in Lichtenrade die Höhe der Schule meiner Tochter passiere, schaue ich auf die Fahrzeit: Ca. 70 Minuten. Damit ist klar, zur Schule bringen mit dem Rad geht definitiv nicht. Ich bin ohne den FollowMe (4Kg) und ohne gezogenes Kind gefahren. Mit Kind würde sich die Fahrzeit bestimmt um weitere 10 bis 15 Minuten verlängern. Mit dem Auto brauche ich 25 Minuten. ÖPNV auf dieser Strecke ist quasi nicht vorhanden (aufgrund notwendiger Umwege in etwa gleiche Zeit wie Durchradeln).

Im Moment denke ich über eine Park & Bike Lösung nach, leider kann ich mein Rad nur im Fahrzeuginneren transportieren, muss mal schauen, wie aufwändig das ist.

Angekommen stehen fast 32 Km und 7 WP-Punkte zu Buche. Jetzt stürze ich mich mit Elan in die Arbeit, und dann freue ich mich schon auf den Heimweg. Wenn ich mich entsprechend fühle, werde ich den so ausdehnen, dass am Ende mehr als 70 Km zusammenkommen.

Das Jahr hat gut angefangen.
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Kirsche

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Mittwoch, 8. Januar 2014, 12:44

Super durchgeführt, denken, aufs Rad, los, und freuen das du es getan hast. Respekt, vor allem auch wegen der Uhrzeit.....
Mit liebem Gruß,

Kirsche
------------------------------------
Super-Moderator 2radforum.de

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Donnerstag, 9. Januar 2014, 08:03

Was war das gestern schön.

Hoch euphorisiert, wie ich nach dem gelungenen Start ins neue Jahr immer noch bin, habe ich mich gestern auf den Heimweg gemacht. Bis raus aus Berlin bin ich meinen üblichen Weg gefahren, ich wollte mich nicht zu weit von zu Hause weg bereits übernehmen. Ich bin auch schön gemütlich gefahren.

Dann habe ich mich entschlossen, südlich am BBI vorbeizufahren, ein Weg, den mir Miss Montage gezeigt hat. Von dort weiter bis Mittenwalde, und dann nach Hause. Das lief erstaunlich gut. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, ich würde es nicht mehr schaffen. Auch konnte ich bis zum Schluss "schnell" fahren, wenn ich das wollte. Bei so manch anderer Tour ging es mir gegen Ende immer so, dass ich mich mühsam vorwärts gequält hatte, Treten, Treten, Rollen lassen, usw. Mit einem Schnitt kurz vor der Umfallgrenze.

Gestern nicht. Da ging konstant ein Schnitt von 17 km/h. Und als ich zu Hause war, war ich sicher, das noch mehr gegangen wäre (entweder an Strecke oder schneller). Ein wirklich gutes Gefühl.

Natürlich habe ich auf den letzten 2 Kilometern die Fahrzeit im Auge behalten, wie immer im WP. Nachdem dann also die magische 4:30:00 überschritten war, rolle ich auf mein Haus zu und schalte noch mal auf die Distanz (wie viel ist es denn geworden?). Was sehe ich da - mir fehlen wenige 100 Meter, um über 80 Km zu kommen. Das hatte ich schon mal, im November 2012, als ich nach der Arbeit eine Tour mit Miss Montage gefahren bin. Damals kam ich auf 79,79 Km (bei einem Schnitt von 17,66). Aber damals hätte ich auch keinen einzigen Meter mehr fahren können!

Gestern nicht. Da bin ich natürlich noch einmal um den Block gefahren. Und habe somit die längste Tagesleistung seit vielen Jahren vollbracht. (hier fehlt ein Smiley, der sich selbst auf die Schulter klopft :rolleyes: :P). Noch ein gutes Gefühl mehr.

Als Tagesschnitt stehen dann 17,58 auf dem Tacho, weil ich morgens deutlich schneller unterwegs war. Leider hat meine Waage nach dem Batteriewechsel wohl etwas gebraucht, bis sie richtig anzeigt ;( (ich glaube nicht, dass man innerhalb eines Tages ein Kg zunehmen kann). So wiege ich jetzt doch wieder gut über 114, aber ich fühle mich fit wie schon lange nicht mehr. Sollte also nicht lange dauern, bis das wieder runter geht.

Zur Belohnung habe ich mir gestern noch von Shimano die Fahrradstiefel bestellt (SH-MT91 MTB, die ich gedenke, mit Thermosocken als Winterschuh zu nutzen), da mir in meinen normalen Fahrradschuhen doch die Füße kalt wurden (und gestern morgen auch noch klatschnass). Vor ein paar Tagen habe ich bei Amazon USA bereits eine Fahrradisoflasche von Thermos bestellt, die bald kommen müsste - somit stehen vielen Radkilometern im Winter nichts mehr im Wege (für meine Tochter habe ich schon eine Fahrradisoflasche von Alfi).
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 160L

Radsonstnix

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114

Montag, 20. Januar 2014, 06:10

Zum Radfahren komme ich gerade nicht, was bei der Wetterlage echt ärgerlich ist. Aber Krafttraining und Laufen klappt immerhin ganz gut. Am Samstag war ich mit meiner Tochter in einem Park, sie auf dem Spielplatz und ich bin Runden gelaufen (natürlich immer in Blick/Rufweite). Fast hätte ich mein erstes gestecktes Ziel, wieder eine Stunde am Stück laufen zu können, erreicht, aber dann wollte ich mich nicht komplett verausgaben, sollte ja ein Trainingslauf bleiben. So war nach knapp 52 Minuten Schluss. Aber die 60 Minuten kann ich schon sehen.

Zum Thema Radfahren:

Mein Plan war, das Rad ins Auto zu packen, und entweder meine Tochter zur Schule bringen, und von dort die letzten 12 Km mit dem Rad zur Arbeit. Oder, wenn ich mit Abholen dran bin (3 von 5 Tage), das Auto morgens am Hort parken, und dann mit Rad zur Arbeit. ABER: Mein Trekkingrad passt nicht wirklich gut in den Kofferraum. Ich müsste jedesmal das Vorderrad abnehmen (hat zwar Schnellspanner, aber mit den Bremsen und so ist das doch Fummelei) und der Rest passt immer noch nicht wirklich gut.
Jetzt denke ich über zwei verschiedene Lösungen nach: Trekkingrad aufs Dach - oder doch mein altes MTB reaktivieren, dass ist deutlich kleiner. Allerdings müsste ich da fast ein "Zweites Projekt" draus machen, ganz großer Sercice nötig, nach ca. 7 ungenutzten Jahren im Schuppen. Und dann war es mir ja nicht mehr so bequem, müsste ich also noch einen längeren Vorbau dran machen ... ist mir wohl zuviel Aufwand ...
Hab aber beim Werkstattaufräumen alles wiedergefunden, was ich für den Radträger auf dem Dach brauche, mal sehen, ob der das dicke Aluunterrohr greifen kann.
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115

Montag, 27. Januar 2014, 07:04

Ein sonniger Samstag

Das Knirschen meiner Schuhe im Schnee ist das einzige Geräusch, das die Stille an diesem Vormittag im Wald durchbricht. Ein regelmäßiges Tap Tap Tap, dazu schnaufiger Atem.

Die Sonne scheint durch die Bäume und bringt den Schnee vor mir zum Funkeln, ein Teppich voller Diamanten. Ich fühle mich gut, heute will ich es wissen. Ich will mindestens eine Stunde Laufen, ohne Pause.

Ich schaue auf die Uhr: Ich bin gerade mal 8 Minuten unterwegs und ich vermisse die Leichtigkeit. Jeder Atemzug sprengt einen Gürtel um meine Brust. Liegt das an meiner schlechten Fitness, an meinem Übergewicht oder ist das doch eine Folge des Asthmas? Ich nehme mir vor, meinen Pneumologen beim nächsten Termin zu fragen. Auch könnte ich ja mal vor dem Laufen mein Bedarfsspray nehmen. Darf ich ja. Aber soll ich auch? Ich will es nicht, will es ohne Spray schaffen. Tap Tap Tap.

Es ist wie früher, beim Laufen wälzen sich alle möglichen Gedanken durch meinen Kopf, schon so manches Problem fand dabei seine Lösung.

Heute will ich meine kleine kurze Waldrunde mit einer etwas längeren Runde kombinieren, damit die Strecke auch reicht, für meine 60 Minuten. Mein erstes Etappenziel, ein wichtiges Ziel, eine Stunde Laufen.
So bin ich aus dem Haus nach rechts gelaufen, in den Wald. Ich passiere gerade den ersten Wendepunkt (13 Minuten), alles ist gut, ich laufe weiter.


Ich komme aus dem Wald raus. Würde ich jetzt links abbiegen, wäre ich gleich zu Hause. Ich schaue auf die Uhr, 22:50, das würde auch eine gute Zeit geben. Das Vieh riecht den heimischen Stall. Trinken, Dusche, Familie. Ich biege rechts ab. Befinde mich jetzt auf der größeren Runde. Immer noch spüre ich leicht angestrengt jeden Atemzug.

Mit jedem Schritt entferne ich mich jetzt von meinem Ziel. Ich habe das Gefühl, gegen ein Gummiband zu Laufen. Tap Tap Tap. Ich passiere das Seebadcasino und laufe weiter. Seepromenade heißt das hier, aber viele Sehen tut man nicht, vom See.

Endlich bin ich an dem Internat. Puuh, erst 27 Minuten, das wird sich ziehen. Die letzten 4 Minuten sind mir vorgekommen wie 10 oder mehr. Ich fange an, zu Zweifeln. Links rum könnte ich abkürzen, keine 2 Kilometer und ich wäre zu Hause.

Ich laufe geradeaus weiter.

Ich nehme mir vor, erst wieder auf die Uhr zu sehen, wenn ich am Wendepunkt bin, am weitesten Weg von zu Hause. Auch am Podest werde ich nicht auf die Uhr schauen, auch wenn es schwer fällt.

Mein Kopf braucht Beschäftigung.

Ich rechne hoch. Laufe ich die Runde wie geplant zu Ende, wird die Strecke nicht reichen, um auf eine Stunde zu kommen. Ich verschiebe das Problem. Plötzlich riecht es nach Schafen, und ich merke, dass ich schon am Podest vorbei bin, schon am Gehege der Schule. Hab ich gar nicht gemerkt. Gut so.

Endlich, der Wendepunkt. Hm, nicht ganz 39 Minuten. Ich brauche keine 20 bis nach Hause, müsste also noch was dranhängen. Oder langsamer Laufen. Ich werde schneller. Schließlich komme ich jetzt mit jedem Schritt dem Ziel wieder näher Taptaptaptaptap. Ich fange an, mit mir zu schimpfen, Lauf langsamer! Schone Deine Kräfte, damit Du dein Ziel erreichst. Und das ist nicht die Couch, das ist die eine Stunde.

Mein Körper meint, wir schaffen das trotzdem. Es folgt eine Diskussion. Ich gewinne, wir werden wieder langsamer, mein Körper und ich.

Schließlich nähert sie die Runde ihrem gedachten Ende. Jetzt rechts, nochmal rechts, und ich bin zu Hause. Noch ca. 300 Meter. Ich schaue auf die Uhr. Verdammt. Erst 54 Minuten. Ich laufe geradeaus. Wieder in den Wald hinein, wieder weg vom Ziel. Aber jetzt bin ich nicht mehr allein. Ich sehe viele Spaziergänger. Ich grüße freundlich und werde gegrüßt, man macht mir Platz. Da kommt mir eine Gruppe Jogger entgegen, auch freundlich grüßend. Man, sind die schnell.

Ich beschließe, um das alte Sportforum herumzulaufen, dass wird an Strecke reichen. Ich fühle mich fantastisch, spüre ein Glitzern in den Augenwinkeln. Jaa, da sind sie endlich wieder, die Endorphine. Das ist Glück, pures, reines Glück. Ich laufe weiter, habe mein Tempo trotzdem im Griff. Wendepunkt. 59 Minuten. Hurra.

Kein Kilometer mehr, dann bin ich da. Und ich brauche nicht mehr auf die Uhr zu schauen, ich weiß, dass ich mein Ziel erreicht habe.

Am Ende sind es 64 Minuten, 33 Sekunden. Für 8,23 Kilometer. So lange bin ich seit meinem Neustart nicht mehr gelaufen. Und so weit auch nicht. Ich vergleiche mich nicht mehr mit mir selbst. Als ich noch Marathon gelaufen bin. Das ist lange her. Aber jetzt weiß ich, ich kann es wieder schaffen.

Nächstes Ziel: 10 Km. Dann 90 Minuten Laufen, und so weiter, weiter, immer weiter.

Geduld brauche ich.
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Kirsche

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116

Montag, 27. Januar 2014, 12:26

Applaus für die Einstellung und dafür das du es geschafft hast :-)
Mit liebem Gruß,

Kirsche
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117

Montag, 27. Januar 2014, 18:48

Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Erreichung deiner Ziele - und Geduld dabei, damit sich deine Fitness stetig entwickeln kann, eben Schritt für Schritt!
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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118

Montag, 17. März 2014, 06:27

Pendelproblem gelöst

Neues vom Radsonstnix:

Berufsbedingt (ich schrieb es schon an anderer Stelle) war im Februar sportlich fast nix los. Die erste Woche Skifahren (aber dafür gibt es ja keine WP - das als "alternative Sportart" einzutragen, nee). Vom Urlaub gleich in die Bereitschaft und noch am Heimkehr-Wochenende schon zur Arbeit. Bis in dem März rein.

Warum ich allerdings im Januar nur einmal Fahrrad gefahren bin, weiß ich jetzt nicht mehr so genau. Ich bin viel gelaufen und hab regelmäßig Krafttraining gemacht. ?(
Im Januar und im Februar habe ich es immerhin geschafft, je an einem Tag Rad zu fahren. Ein Glück, so bleibt mir eine "0" für den Monat erspart :D . Ich bin zwar nicht auf Vorjahresniveau, aber immer noch deutlich besser, als im Jahr 2012. Und eben deutlich fitter allgemein. :thumbsup:
Mein Gewicht will nicht so richtig runter - das liegt auch daran, dass ich in diesen heftigen Arbeitszeiten viel von Junkfood lebe. Diesesmal habe ich erstmals dabei so gut es geht darauf geachtet, was ich wann in mich reinschiebe. Mit dem Effekt, dass ich erstmals nicht zugenommen habe bei dieser Art der Arbeit. Geht doch!! :)

Ich schrieb ja schon, dass es aufgrund der Wege und der Zeit für mich nicht mehr möglich war, regelmäßig mit dem REad zur Arbeit zu fahren, da ich - bringe ich meine Tochter zur Schule - sie noch eine Stunde früher wecken müsste - hole ich sie ab, ich zu früh von der Arbeit weg müsste, um alle Termine zu schaffen. Jetzt habe ich die Lösung gefunden:

Ich habe mir am vergangenen Wochenende ein Faltrad gekauft (mein Trekker passt nur eben so bei umgelegter Rückbank in mein Auto, aber so eng, dass das weder fürs Rad noch fürs Auto gut ist). Und heute habe ich gleich umgesetzt, was der Plan war: Mein Auto habe ich heute früh an der Schule meiner Tochter abgestellt (ich bin heute mit Abholen dran). Die restlichen 12,5 Km bin ich mit dem Faltrad zur Arbeit gefahren. Herrlich. Etwas über 45 Minuten (somit 3 WP :)). Nachher kommt in etwa das Gleiche nochmal für den Rückweg drauf. Auf diese Art bin ich zwar morgens etwa 30 Minuten länger unterwegs, - aber Rad gefahren und Diesel gespart. Und auf dem Rükweg brauche ich im Berufsverkehr auch oft eine Dreiviertelstunde oder Länger zur Schule. Also, für mich eine Win-Win-Situation :).

Natürlich werde ich trotzdem mein Rennradprojekt weiter betreiben - dass musste eben genauso liegen bleiben, wie alles Andere.

Und jetzt freue ich mich auf tägliches Radfahren. Ich werde meinen Parkplatz bei der Arbeit kündigen und - habe ich keine Zeit, die 12 Km zu radelnc - außerhalb der Parkraumberwirtschaftung parken. Das wird dann etwa 2 - 3 Km von der Arbeit entfernt sein. Ich vermute mal, da ich vom Parkplatz aus runde 400 Meter zu laufen habe, dass es sich zeitlich nichts nehmen wird, eher noch ein zeitlicher Gewinn. On vera.

Geld spare ich auch noch. Nee wie ist das alles schön. :)
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ullebulle

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119

Montag, 17. März 2014, 06:56

Neues vom Radsonstnix:

Berufsbedingt (ich schrieb es schon an anderer Stelle) war im Februar sportlich fast nix los. Die erste Woche Skifahren (aber dafür gibt es ja keine WP - das als "alternative Sportart" einzutragen, nee). Vom Urlaub gleich in die Bereitschaft und noch am Heimkehr-Wochenende schon zur Arbeit. Bis in dem März rein.

Nee wie ist das alles schön. :)


Machst Du Abfahrtslauf?

Ansonsten: "Pro 15-minütiger Radeinheit 1 Punkt. Beispiel 1: 1 Stunde Rad = 4 Punkte (egal ob MTB, Cross, Rolle oder Rennrad). Beispiel 2: 5 Stunden Rad = 20 Punkte (d. h.: kein Limit!) Gleichwertig mit Radtraining ist nur Skilanglauf, da Bewohner in verschneiten Regionen eine Chancengleichheit haben sollten. "

Gruß ulle

Radsonstnix

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120

Montag, 17. März 2014, 07:45

Oh, Danke, aber die Punkteregeln kenne ich. Daher bin ich ja gerade der Meinung, dass es nicht richtig wäre/ist, für Abfahrtski Punkte als "alternative Sportart" einzutragen. Ja, ich fahre Abfahrtski 8) - meine Langlaufski verrotten im heimischen Keller langsam vor sich hin. Skifahren ist für mich reines (Winter)vergnügen. Geht nur im Winter mit Schnee. Dafür will ich in einem Fahrrad"wettbewerb" keine Punkte. Können aber andere gerne so machen, wie sie wollen - man sollte den WP ja imho nicht zu ernst nehmen.
Habs in meinem Trainingstagebuch nur erwähnt, weil es ja schon auch sportliche (und zeitaufwändige) Betätigung ist - damit ich später im Rückblick noch weiß, warum in der Zeit sonst nix los war.

Mein neues Faltrad steht im Büro neben mir, ich mag es noch nicht in die Fahrradgarage zu den anderen bösen großen fremden Rädern stellen ... :rolleyes: Da sehe ich gerade, steht ja node drauf (weil es eines ist) - und mir fällt ein, dass mein erstes Buch, mit dem lesen lernte, von Enid Blyton war, mit dem Titel "Noddy liebt sein kleines Auto."
Und schwupps, da passiert es zum ersten Mal, dass ich einem Fahrrad einen Namen gebe :o: Natürlich heißt mein TERN Faltrad ab jetzt Noddy :love: :love:.
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