Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Zur Zeit sind keine Benutzer aktiv.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: 2radforum.de - Das Fahrrad-Forum für Radfahrer und Rad. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

NGB

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »NGB« ist männlich
  • »NGB« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Zell am See

  • Private Nachricht senden

1

Dienstag, 4. Juni 2013, 19:01

Pendeln vs. Training vs. Ernährung

Hallo zusammen!

Ich richte diese meine eine Frage an alle Rad-Pendler, Ernährungsexperten, Fitnessgurus und sowieso an alljene, welche dieses Thema interessiert und/oder die auch Erfahrung darin haben;

Also, ich bin 35 Jahre alt und pendle nun seit einem Monat täglich zur Arbeit - das heißt one way 18km mit Steigungen und kurzen Abfahrten; ich bin durchschnittlich etwa 43 Minuten unterwegs, mein Tacho zeigt mir einen Schnitt von 25-30km/h an. An der Arbeit habe ich eine Duschmöglichkeit, der einzige WErmutstropfen ist, dass mein Unterricht um 7:25 beginnt - sehr uncool. Das heisst 5:30 aufstehen, Shake aus Mandeln, Haferflocken, Topfen -sorry Quark:-), Beeren, Banane und Milch mixen und dann gehts aufs Rad. Ich nutze mein ca16 Jahre altes Cannondale Hardtail Mounty mit Semislix. Mir taugt die Belastung sowohl am Morgen als auch nach getaner Arbeit, aber nun kommt meine Frage:
Werde ich durch meinn "Training" irgendwann auch Gewicht verlieren, oder wachsen statt dessen nur meine Oberschenkel? Ich bin 1.93m groß und wiege nun 95kg, wobei ich sehr froh wäre, meinen Winterspeck (wenig aber doch, hängt mir der Pansen vor den Hosenbund) abtrainineren zu können. Bis jetzt habe ich ein Kilo zugenommen, that´s it.
In der Schule esse ich ab und an Obst, trinke aber viel Tee und Wasser. Essen tu ich meist erst wieder zu Hause (z.B Vollkornnudeln mit Knobi bis Fisch, Salat...) aber blöderweise überkommmt mich oft die Gier nach etwas Süßem, der ich nicht widerstehen kann (bin seit einem halben Jahr Exraucher).
Im Übrigen habe ich mein Auto verkauft und versuche alle Wege mit dem Rad zu erledigen (easy im Frühling-Herbst). Nebenbei mache ich regelmäßige Gymnastikballübungen und sauniere gegen Muskelkater:-)
So ist meine Situation, ich würde mich über Tipps jeglicher Art freuen - egal ob diese mit dem Pendeln im Allgemeinen, oder mit Ernährung/Ausgleichssport zu tun haben. Ich danke recht herzlich im Voraus und freue mich, hier auf Gleichgesinnte zu treffen. Alles Gute
NGB

thomaspan

Flachlandradler

Blog - Galerie
  • »thomaspan« ist männlich
  • »thomaspan« wurde gesperrt
  • »thomaspan« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Tespe, Schleswig + anderswo

  • Private Nachricht senden

2

Dienstag, 4. Juni 2013, 19:37

Fahr einfach morgens nüchtern hin ... basta.

Dann kannst auch ein halbes Stündchen läger schlafen.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

NGB

kylogos

unregistriert

3

Dienstag, 4. Juni 2013, 19:43

Wenn Du mehr verbrauchst als Du isst, nimmst Du ab. Wenn Du mehr isst, als Du verbrauchst, nimmst Du zu.

That's it, mehr Geheimnisse gibt es nicht.

Letztendlich ist Rad fahren eine höchst energieeffiziente Art der Fortbewegung, was das erreichen einer negativen Energiebilanz erschwert, wenn Du auf der anderen Seite große Mengen Brennstoff in Form von Süßigkeiten zuführst.

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HotRod, kairo-hh, NGB

Henner

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »Henner« ist männlich

Unterwegs nach: we're on the road to nowhere

Wohnort: M'heim

  • Private Nachricht senden

4

Dienstag, 4. Juni 2013, 21:08

Also ich bin leicht älter, leicht kleiner, habe einen leicht kürzeren Weg (15km Einweg) wiege aber ein ganze Ecke weniger. Ich pendele diesen Weg seit etwa fünf Jahren wenn es irgendwie geht mit dem Fahrrad.
Da ich keine Möglichkeit habe zu duschen und auch mit einem Hollandrad unterwegs bin, fahre ich deutlich langsamer.

Ich habe an mir folgendes festgestellt:
Gewicht hat sich wohl kaum geändert. Ich habe keine Waage, aber die Hosengröße ist im Prinzip immer noch die selbe.

Die Hosengröße ist nur im Prinzip die selbe geblieben, weil die Muskeln vor allem an den Oberschenkeln deutlich gewachsen sind. In bestimmte Jeanstypen passe ich nicht mehr rein. "Loose fit" regelt :) .
Hab' aus Spaß in einem Laden mal probiert, ob ich eine Levis 501 tragen könnte - das geht bei weitem nicht mehr.

Ich esse mehr. Wenn ich mal nicht per Fahrrad pendele wirkt sich das sofort auf den Appetit aus - ich esse dann wieder weniger.

Ich schlafe länger. Ich schätze mal so eine Stunde pro Nacht. Auch das hört sofort auf, wenn ich mal nicht per Rad pendele (ÖPNV im Winter z.B.)

Etwa ein halbes bis dreiviertel Jahr lang habe ich gespürt, daß ich generell ein wenig müder und körperlich durch die Fahrerei weniger leistungsfähig war. Danach hatte sich das durch den Trainingseffekt erledigt.

Wenn ich abnehmen wollte, müsste ich wohl soviel/nur wenig mehr essen wie/als vorher und trotzdem fahren. Hab's noch nicht ausprobiert, da ich mich so wohlfühle wie ich bin.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

NGB

Mickys Herrchen

Hundescheuchender 3-Rad-Fahrer

Blog - Galerie
  • »Mickys Herrchen« ist männlich
  • »Mickys Herrchen« ist ein verifizierter Benutzer

Unterwegs von: Anfang

Unterwegs nach: Ende

Unterwegs über: alles dazwischen

Wohnort: Wedel und noch viel lieber Le Grau du Roi

  • Private Nachricht senden

5

Mittwoch, 5. Juni 2013, 08:07

Um Gewicht zu verlieren, ist radeln nicht sonderlich gut geeignet, dafür ist es einfach zu “energiesparend“:). Laufen bringt etwas mehr Kalorienverbrauch, und damit nicht nur die Beine kräftiger werden (sieht irgendwann auch ulkig aus...), würde ich noch 2-3x/Woche Krafttraining empfehlen. Und natürlich immer etwas weniger Kalorienzufuhr, als Du verbrauchst ;)
Gruß
Andreas und Micky

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

NGB

HotRod

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »HotRod« ist männlich
  • »HotRod« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Nordhorn

  • Private Nachricht senden

6

Mittwoch, 5. Juni 2013, 08:35

Um Gewicht zu verlieren, ist radeln nicht sonderlich gut geeignet, dafür ist es einfach zu “energiesparend“:). Laufen bringt etwas mehr Kalorienverbrauch, ...
Veto!!!

Da man länger Rad fahren kann als laufen, eignet sich radeln einfach besser zum abnehmen und es schont die Gelenke, die ja gerade bei Übergewicht stärker belastet werden!!

Ach, noch was: Lass auf jeden Fall die Süßigkeiten weg!
"Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden."
Marie von Ebner-Eschenbach
"Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertigzuwerden."
Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

NGB

rautaxe

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »rautaxe« ist männlich

Wohnort: Buchholz in der Nordheide

  • Private Nachricht senden

7

Mittwoch, 5. Juni 2013, 09:11

Das du zum Anfang zunimmst liegt auch daran, dass Muskeln mehr wiegen als Fett.

Ich habe Dieses Jahr schon fast 1000km geradelt und auch "nur 3 Kg abgenommen",
aber fast 2 cm im Bauchumfang verloren.

"Ironie on"
Laufen ist auch zu "energiesparend" besser ist Nordicwalking,
wobei das ist eigentlich auch zu "energiesparend"
Am besten du schulst um, und wird Holzfäller in Kanada,
soviel kannst du garnicht essen, um dann noch zu dick zu werden.
"ironie off".
Ohne Ernährungsumstellung wirst du nicht abnehmen,
wie hier schon gesagt wurde. Du musst weniger zu dir nehmen,
als du verbrauchst.
Und Dabei spielt es keine Rolle wann du ist.

Und wenn ich meine Frustfresserei endlich in Griff bekomme (was dank Rad fahren immer besser gelingt),
werde ich auch endlich mehr Gewicht verlieren :D
Wobei mir die Fitness im Vordergrund steht.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

NGB

acoustic_soma

Doc hc Spam

Blog - Galerie
  • »acoustic_soma« ist männlich
  • »acoustic_soma« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Philippsburg

  • Private Nachricht senden

8

Mittwoch, 5. Juni 2013, 09:36

Mein Set-Up ist/war ähnlich:

1,80 gross und das Gewicht war nach erfolgreicher Rauchentwöhnung 2007 immer zwischen 84-88kg Tendenz damals steigend.
Als ich dann das Radfahren begann konnte ich wenigstens dauerhaft den Sprung über 90 verhindern.
Am Gewicht hat sich aber lange Zeit wenig geändert, nur dass es sich eher bei 84kg einspielte, auch wenn ich regelmäßig Rad fuhr. Die Wohlstandswölbung blieb generell davon ziemlich ungerührt
Seit 2009 versuche ich auch, regelmäßig zu laufen, da hat sich zum ersten mal der Bauch merklich gestrafft.
Seit 2011 kann ich meist 3x in der Woche ins Büro mit dem Rad fahren, 20km einfacher Weg und hab so mein Sportpensum nochmal in die Höhe schrauben können, dadurch ist übers Jahr 2012 das Gewicht langsam aber stetig auf nun 77-81kg geschrumpft.

Der Bauch ist aber immer noch weit weg von "athletisch" -was solls- da helfen eh nur gezielte Bauchmuskelübungen, auf die ich eher keine Lust habe.

Wichtig finde ich aber, dass man die Fahrten wirklich als Training sieht, also sich Ziele vornimmt und auf eine Leistungssteigerung oder ein Leistungsziel arbeitet. Ansonsten wird das Radpendeln einfach zum "cruisen" wenn auch vielleicht auf hohem Niveau und bringt dir beim Abnehmen nichts mehr.

Und entgegen den Vorrednern: "Schokolade ist wichtig!" Irgendeine Sucht muss es ja sein...

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

NGB

rautaxe

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »rautaxe« ist männlich

Wohnort: Buchholz in der Nordheide

  • Private Nachricht senden

9

Mittwoch, 5. Juni 2013, 09:51

Zum Bauchthema: Vor einigen Olympiaden, haben unser deutschen Wasserballer auch
zugegeben, dass sie es aufgegeben haben, ihren Bauch "flach zu trainieren" :D

Und mit Ernährungsumstellung meinte ich auch nicht, dass man auf irgendwas verzichten sollte.
Man muss alles nur auf ein gesundes Maß reduzieren und wieder bewusster essen und aui
das Sättigungsgefühl achten (Am PC Sitzend kann ich auch locker 4-5 Tafeln Schokolade
essen, ohne es wirklich zu bemerken.
Da ist ein in der Pause bewusste genossener Riegel, die bessere Alternative.
Und für die Knapperei zwischen durch gibt es Paprikastreifen oder Gurkenscheiben.

Und man muss sich halt bewusst sein, dass ein Döner, fast gut 2/3 des tägliche Kalorienbedarfes
abdeckt. Dann sollte man am Dönerstag halt weniger anderes essen.
Und wenn du wirklich einen "perfekt geformten" Körper wie in der Webung haben willst,
dann lass ein Foto von dir durch eine Werbeargentur machen, die haben die richtige
Computertechnik für sowas.
Oder frei nach Mittermaier: Geh auf eine Südseeinsel und sauf den ganzen Tag Bacardi :D

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

acoustic_soma, NGB, Ritze, ullebulle

NGB

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »NGB« ist männlich
  • »NGB« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Zell am See

  • Private Nachricht senden

10

Mittwoch, 5. Juni 2013, 16:47

Danke für die vielen unterschiedlichen Meinungen!

Bezüglich "vor dem Frühstück losradeln" habe ich meine Bedenken, da es anscheinend die Leber angreift, auch Kohlenhydratreservoirs - Muskeln - können dadurch angezapft werden. Aber mit weniger Puls und reduziertem Kraftaufwand purzeln anscheinend die Fettkilos, sagt das gute Internet:-)
Habs heute gleihc probiert und erst nach dem Duschen meinen Shake verschlungen und muss sagen, dass ich durchaus gut drauf war. Das Biken selber war nicht anstrengender als sonst - hab aber eben darauf geachtet drei Minuten längsamer zu fahren;-)
Werde dies noch eine Woche beibehalten und dann mein Gewicht checken. Außerdem glaub ich, mit Eröffnung der Wassermelonenzeit einen Schlag gegen Süßigkeiten und Co landen zu können - sollte funktionieren, alleine schon die Anradelung von 6kg Melone zu meinem etwas höher gelegenen Heimchen hat es in sich.
Grundsätzlich denke ich, dass nur die Praxis den Weg zeigt, aber wie einige von Euch schon durch die Zeilen zu erkennen gegeben haben, so muss auch ich nicht Playgirl-Modell werden und Waschbärbäuche sind eh ok...zumindest bei Männern ;-)
Also danke noch einmal rexht herzlich für Eure Kommmentare :thumbsup:

thomaspan

Flachlandradler

Blog - Galerie
  • »thomaspan« ist männlich
  • »thomaspan« wurde gesperrt
  • »thomaspan« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Tespe, Schleswig + anderswo

  • Private Nachricht senden

11

Mittwoch, 5. Juni 2013, 17:33

Bezüglich "vor dem Frühstück losradeln" habe ich meine Bedenken, da es anscheinend die Leber angreift, ...


Quatsch! (Der Ausdruck ist nicht bös gemeint) :beer:

... auch Kohlenhydratreservoirs - Muskeln - können dadurch angezapft werden.


Nochmal Quatsch! (s.o.)

Die KH-Depots sitzen großteils in der Leber + auch ein bisschen in den Muskeln. Sind die KH-Depots leerer / leer, greift der Körper vermehrt / ganz auf Fett zu ... und eben auch (letzterenfalls) auf etwas Eiweiß, woraus deine Muskeln bestehen ... vereinfacht gesagt.

Aber mit weniger Puls und reduziertem Kraftaufwand purzeln anscheinend die Fettkilos, sagt das gute Internet:-)


Und nochmal ... ach lassen wir das!

Du verbrauchst bei geringerer Belastung relativ mehr Fett als KH, aber absolut weniger.

http://www.dr-moosburger.at/pub/pub031.pdf

Das Biken selber war nicht anstrengender als sonst - hab aber eben darauf geachtet drei Minuten längsamer zu fahren;-)


Logisch, wenn du 7% langsamer fährst. ^^

Versuch lieber mal, stattdessen 7% schneller zu radeln + das auf den bereits angesprochenen nüchternen Magen.

Sport direkt nachm Essen bringt nix fürs Dünnerwerden (Link müsste ich suchen), gesundes Essen nach dem Sport aber viel dafür. Meine Empfehlung:

Lass morgens auf nüchternen Magen ruhig die Sau raus, kannst ja in der Schule duschen, bereite das Müsli am Vorabend vor + frühstücke dann in der Schule + fahr dann nach der Schule auf wieder relativ nüchternen Magen in dem dir passenden Tempo (ich würde wieder die "Sau" empfehlen) nach Haus, danach gibts ja Mittagessen.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

3rd_astronaut, NGB, XXLBaer

12

Mittwoch, 5. Juni 2013, 20:32

Super, den Dr. Moosburger wollte ich auch mal verlinken. Wobei dessen Meinungen immer gerne zu Diskussionen führen ;-9

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

NGB

DerDickeBaer

unregistriert

13

Mittwoch, 5. Juni 2013, 20:39

Hatte es ja schon mal im anderen Forum geschrieben: ich persönlich halte Radfahren für mich für den optimalen Weg, um abzunehmen und fitter zu werden. Laufen kann ich wegen meiner kaputten Knie nicht mehr so richtig, fände ich aber auch ätzend.
Ausgangssituation vor 1 1/4 Jahren: 47 Jahre, 188 cm, 110kg.
Zustand jetzt: älter, immer noch 188cm, 82kg.
Ernährung umgestellt, vor allem auf alles Naschwerk geachtet. Mir nix verboten, aber alles konsequent zusammengerechnet (auch das kleinste Stück, schließlich wird man von anderen schon genug verarscht, das muss man selbst nicht auch noch) und mir im Lauf der Zeit unterschiedliche Limite gesetzt. Pommes sind nicht schlimm, Majo ist nicht schlimm, Wurst ist auch nicht schlimm: die Dosis macht das Gift. Brot wird allgemein überschätzt: extrem viele Kalorien bei vergleichbar bescheidenem Nähr-/Sättigungswert, weswegen ich sehr sehr wenig davon esse (muss aber jeder selbst wissen). Ich koche selbst mit frischen Zutaten und vermeide konsequent Fertigfraß. Das kostet auch nicht deutlich mehr Zeit (i.d.R. sogar weniger), nur deutlich weniger Geld, schmeckt deutlich besser und ich weiß genau, was ich mir einverleibe.
Daneben habe ich vor ca. 10 Monaten wieder mit dem Radfahren angefangen: Strecken, über die ich mittlerweile nur noch müde lächeln kann, haben mich damals vor fast unüberwindliche Schwierigkeiten gestellt. Mit kurzen Strecken angefangen und immer weiter gesteigert. Dabei habe ich aber darauf geachtet, mich wirklich zu fordern und keine Spazier-/Sightseeingfahrten zu machen (ok, manchmal mit anderen schon, aber im Regelfall gings schon nach dem Motto "quäl dich"). Ich bin zwar nach wie vor kein durchtrainierter Tour de France Recke, aber für meine Verhältnisse find ichs ok.
Nur: die wichtigste Voraussetzung ist, dass es im Kopf ankommt. Das Wissen darum haben wir alle, aber es kommt nicht im Bewusstsein an. Bei mir hats auch gedauert, aber nach ein paar Fehlversuchen mit falschen Ansätzen hats wie oben geschrieben geklappt.
Bei dir wirds auch klappen, wenn du einmal den Dreh bekommen hast.

Es haben sich bereits 6 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HotRod, kairo-hh, Kirsche, NGB, Radsonstnix, ullebulle

thomaspan

Flachlandradler

Blog - Galerie
  • »thomaspan« ist männlich
  • »thomaspan« wurde gesperrt
  • »thomaspan« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Tespe, Schleswig + anderswo

  • Private Nachricht senden

14

Mittwoch, 5. Juni 2013, 23:03

Ja bin ich den der einzige, der sich im hohen Alter von 47 mit 1,84 mit gut 95 kg gut und austrainiert fühlt, obwohl mein Idealgewicht mit um die 20 Jahre bei 78 lag (leistungsmäßiges Schwimmen, zusätzlich Wasserball, Hockey etc.)?

Diese etwa 20 kg will ich auch seit Jahren runterhaben ... aber damit gehts auch.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

HotRod, NGB, ullebulle

grandsport

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »grandsport« ist männlich

Wohnort: Mössingen-Nord

  • Private Nachricht senden

15

Donnerstag, 6. Juni 2013, 07:46

Wer durchs Radeln abnehmen will, braucht Geduld und Zeit. Aber es funktioniert.

Habe mit 79 kg (1,81 m Körpergröße) angefangen, mich wieder mehr aufs Rad zu schwingen. Erst war lange Zeit nichts zu erkennen, dann ging's plötzlich um 2 kg nach unten. Da blieb es dann lange Zeit, dann purzelten wieder rund 2kg usw., bis ich auf 72 kg war. Inzwischen ging's wieder rauf auf 75/76. Schade, aber mit Geduld und Radeln wird das schon wieder. Habe im Winter weniger km gemacht, aber das Fressen nicht reduziert...

Wichtig war für mich, immer mit einem sportlichen Ansporn unterwegs zu sein, mich konsequent spürbar zu fordern, ohne dabei an stä#ndig an die Grenze gehen zu müssen. Blöderweise gewöhnt sich der Körper an solche regelmäßigen Belastungen. Also habe ich immer wieder ein paar km draufgepackt, wenn ich gespürt habe, dass der Körper allzu sehr "im Rhythmus" ist. Mein Weg zur Arbeit hat diese Steigerungen ermöglicht.

Gleichzeitig habe ich meine Ernährung ein wenig angeschaut und angefangen, morgens vernünftig, aber nicht zuviel zu frühstücken, ordentlich zu trinken(!) und nach dem Fahren eine gute Stunde lang nichts zu essen. Der Körper ist ja noch im "Verbrennmodus", wenn du ankommst. Wenn er da nichts Frisches zu fressen kriegt, vergreift er sich am Vorhandenen.

Und dann gilt noch: Tothungern hilft nicht. Ich habe eine zeitlang die nächste Mahlzeit bewusst herausgezögert, wenn der Hunger kam. War auf den ersten Blick nicht schlecht. Aber dann habe ich gemerkt, dass ich so viel mehr gegessn habe. Ist der Hunger zu groß, wirfst du alles in dich rein, was geht. Und es geht viel!

Insgesamt war mir noch wichtig, kein Abnehmprogramm durchzuziehen, sondern eine Gesamtumstellung meiner Lebensweise auf die Reihe zu kriegen, die ich dauerhaft leben kann. Dadurch kommen die Erfolge langsamer, aber sie haben größere Chancen zu bleiben.

Wenn ich lese, was du schreibst, hast du genau das getan. Respekt und Glückwunsch!
Dran bleiben und die Geduld nicht verlieren!

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

NGB

HotRod

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »HotRod« ist männlich
  • »HotRod« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Nordhorn

  • Private Nachricht senden

16

Donnerstag, 6. Juni 2013, 08:38

Ja bin ich den der einzige, der sich im hohen Alter von 47 mit 1,84 mit gut 95 kg gut und austrainiert fühlt, obwohl mein Idealgewicht mit um die 20 Jahre bei 78 lag (leistungsmäßiges Schwimmen, zusätzlich Wasserball, Hockey etc.)?
Nö, ich fühle mich mit meinen 43 und derzeit 96 Kg auf 1,89 auch sehr wohl. Bauchumfang ist um 10 cm geschrumpft und die "Wölbung" verschwunden. :D
Mehr geht gerade einfach nicht, wenn ich auch noch mal mit den Kindern ein Eis essen will! Darum wird mein Thor Hushovd Thread im Augenblick nicht fortgesetzt, aber einen Bericht über die 400 km zum Steinhuder Meer werde ich dort schreiben.

Ich stimme dem "Dicken" Bär komplett zur. Rad fahren alleine reicht nicht. Das wichtigste ist die Ernährungsumstellung und nochmal: Lass die Süßigkeiten weg!!!

Oh, noch etwas zum Sport auf nüchternem Magen. Wenn die KH-Speicher leer sind und Du im anaeroben Bereich (also mit sehr hohem Puls) fährst, verbraucht der Körper mehr KH als er durch die Verstoffwechselung von Fett produzieren kann. Das führt zu einem sogenannten Hungerast und ist wirklich nicht förderlich für die Fitness. Solange Du aber im normalen Tempo zur Schule fährst, ist das alles kein Thema.
"Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden."
Marie von Ebner-Eschenbach
"Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertigzuwerden."
Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

NGB

NGB

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »NGB« ist männlich
  • »NGB« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Zell am See

  • Private Nachricht senden

17

Donnerstag, 6. Juni 2013, 11:01

Aufstellung zur Umstellung!!

Find ich weiterhin sehr interessant, wie Ihr Eure Einstellung beschreibt,

danke für den Moosburger Link....BASTA ;-)

Ich merke übrigens bereits (nach einem Monat) wie ich durch das regelmässige Radlen viel gemütlicher lebe, wahrscheinlich werden dadurch auch noch letzten leisen Gedanken ans Rauchen vertrieben - aber ich weiß schon, man darf sich nie zu sicher sein.
Das Essensthema ist wahrscheinlich unerschöpflich, aber wie gesagt, ich teste mich mal durch die Bandbreite der Ernährungswissenschaft durch .

grandsport

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »grandsport« ist männlich

Wohnort: Mössingen-Nord

  • Private Nachricht senden

18

Donnerstag, 6. Juni 2013, 11:05

Zitat von »HotRod«

Lass die Süßigkeiten weg!!!

Alternativ kannst du auch die Fahrstrecke massiv verlängern. Wenn ich ohne Zug zur Arbeit fahre, macht das 58 km je Strecke. Da kannst du gar nicht genug fressen!

Dieses Jahr läuft einfach dreckig, erst zu lange Kälte, dann massiver Heuschnupfen, jetzt Außenbänderanriss. Aber letztes Jahr bin ich wie ein Bekloppter zur Arbeit gefahren und oft auch zurück und habe möglichst wenig auf die Bahn gesetzt. Das waren regelmäßig 450-500 km-Wochen, da habe ich gefuttert, was ging, das Gewicht ging trotzdem bergab.

bhoernchen

Ohne Schwimmflügel-Radler

Blog - Galerie
  • »bhoernchen« ist männlich

Unterwegs von: Draußen

Unterwegs nach: Drinnen

Unterwegs über: Tür

Wohnort: Near Drais-City

  • Private Nachricht senden

19

Donnerstag, 6. Juni 2013, 11:32

Ich weiß ja nicht ob es optimal und gesund war, aber als ich mit dem Radeln begann, hatte ich mich von immer irgendwo in der Mitte der 70er Kilos hochgearbeitet auf über 80 Kg. Das alles bei einer Körpergröße von 178cm.

Als dann wirklich keine Hose mehr passte ohne zu zwicken, beschloss ich was dagegen zu tun und begann mit Sport. Radeln, Liegestütze, Sit-up.....etc.

Vor allem habe ich aber die Ernährung radikal umgestellt. Ich habe einige Sachen komplett weggelassen. Naschereien wurden komplett gestrichen, wenn ich mir Schokolade genehmigte, dann nur ganz dunkle. Sogar die Butter ließ ich vom Brot.

Damit habe ich mich von den mehr als 80 Kg auf 72 Kg heruntergearbeitet. ( in relativ kurzer Zeit ) Das Radeln habe ich kontinuierlich ausgebaut. Morgens also direkt zur Arbeit und Abends dann mit Umweg nach Hause. ( letztlich immer zwischen 60 und 80km ) Die Übungen für Bauch und Oberkörper habe ich irgendwann auch immer extremer ausgebaut.

Durch den Sport pendelte sich mein Gewicht bei knapp 78 Kilo ein, bei einem Körperfettanteil von 15% ( +/- 1% )

Seither kann ich mich ganz normal ernähren ohne große Gewichtsschwankungen. Wenn ich, z.B.im Urlaub, nicht radel, dann pendelt sich die Nahrungsaufnahme in der Regel auch auf einem niedrigeren Niveau ein, als wenn ich viel radel. Alles also total entspannt und ohne Verzicht. Für mich war es nur wichtig das erste ca. halbe bis dreiviertel Jahr die Ernährung im Auge zu behalten.

Seit ich meine Frau kennenlernte habe ich den ganzen Sport deutlich zurückgefahren. Dafür radel ich jetzt insgesamt mehr, da der Weg zur Arbeit viel länger ist und ich dennoch Abends auf der Heimfahrt ein paar kleinere Umwege mit einbaue. Aktuell bin ich bei ca 75-76 Kilo und 16 - 18% Körperfett..........aber wie gesagt ernähre ich mich ganz normal mitsamt allen Sünden die man so einbauen kann. War schon immer den Süßigkeiten sehr zugetan und werde diese immer lieben.

Muß aber auch dazu sagen, daß ich beim Radeln nicht bummel, sondern schon immer eher geheizt bin.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bhoernchen« (6. Juni 2013, 11:54)


Henner

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »Henner« ist männlich

Unterwegs nach: we're on the road to nowhere

Wohnort: M'heim

  • Private Nachricht senden

20

Donnerstag, 6. Juni 2013, 14:13

@bhoernchen
Eine kleine off-topic Frage zu deinem Beitrag:
Wie misst du den Körperfettgehalt?
Ich bin durch Zufall an ein Omron Handmessgerät gekommen und hab's mal ausprobiert. Ergebnis sind auch so um die 15%.
Wie ich dann durch Internetrecherche erfahren habe sind diese Handmessgeräte, die die Körperimpedanz messen gar nicht mal so preiswert..
Aber wie genau ist der Messwert?
Ich habe zum Beispiel festgestellt, daß man bei der Messung genau darauf achten muß die Hände etwa in Herz/Schulterhöhe zu halten, sonst kann man den Messwert leicht nach oben oder unten manipulieren.