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martin0

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1

Sonntag, 3. November 2013, 19:32

Vorbereitung langer Strecken

Hallo,

ich möchte gern mittelfristig längere Strecken nach Brevet-Manier fahren, leider fehlt mir entschieden die Zeit, mich auch mittels längerer Strecken darauf vorzubereiten. Um bei den Prüfungen tatsächlich mitzufahren fehlt momentan die Zeit, das mache ich erstmal ohne Stempel. Den 200er hätte ich ja bequem im Zeitlimit, das reicht mir erstmal.

Was ich habe:
- Ein endlich renoviertes Fahrrad
- Täglich 10 km zur Arbeit und 10 km zurück
- Gelegentliche Tour am Samstag abend oder so
- zwei- bis viermal im Jahr bekomme ich frei, und kann losradeln.

Wo ich hinwill:
- mittelfristiges Hochwippen nach 400km oder evtl 600km
- langfristig auch länger, hab angefangen von PBP zu träumen

Fragen:
1. Wie fahre ich die Strecke, um mich iwie auf Brevets vorzubereiten?

2. Wie lege ich mir die paar Strecken, die ich so im Jahr verteilt machen kann? Lieber alle zeitnah hintereinander, oder besser gleichmäßig verteilen?

3. Machen Radfahrhosen Sinn? Irgendwie ist bei 12 Stunden radeln so eine gewöhnliche Unterhose nicht mehr so bequem wie gewohnt.

4. Wie geht ihr mit tiefen Temperaturen um? Hab im vergangenen Winter eine kleinere Tour gemacht, bei der sich doch recht viel Feuchtigkeit (Kondenswasser?) in der Kleidung gesammelt hat. Das war um den Gefrierpunkt.

Vielen Dank schonmal vorab,

martin0

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »martin0« (12. März 2014, 22:02)


joehot

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2

Montag, 4. November 2013, 07:43

ich habe tagestouren von 170 km hinter mich gebracht . diese habe ich in insgesamt ca 10 std inkl. ca 30 kg gepaeck hinter mich gebracht . das fahrrad was ich dafuer benutzt habe was ein standard 7 gang nabenschaltung mit nabendynamo und inklusive dauerhaft mit licht fahren .
zu 3. bei mir gibts es die groesseren schwierigkeiten bei den hosen durch die naehte . ich versuche mir hosen und unterhosen zu besorgen die im schrittbereich moeglichst keine oder wenig naehte haben .
zu 4. bei tiefen temperaturen ist es fuer mich bei strecke wichtig das alles winddicht ist . ich packe mich nich zu warm ein , da ich sonst beim fahren zu doll schwitze . bei pausen habe ich denn liebe was zum ueberziehen zur hand um nich zu stark zu frieren - hauptsaechlich dickere jacke .
tf schaue ich nicht drauf - das mache ich nach gefuehl - bei anstiegen und wind achte ich darauf das diese etwas hoeher ist und bei langen geraden oder bergab reduziere ich diese auch schonmal . tf reduzieren ist sozusagen eine pause beim radfahren . ich reduziere denn auch gleich die eingesetzte kraft .
mfg
joerg
viel licht und liebe auf euren wegen !

HotRod

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3

Montag, 4. November 2013, 10:34

Moin Martin,

hier ist ein kurzer Bericht über meine letzte "längere" Tour über 400 km. Die bin ich allerdings in einer Gruppe und mit einem Rennrad gefahren.

Wichtig ist eine gute Grundlagenausdauer, da Du längere Touren im aeroben Bereich fahren wirst, und die richtige Einstellung. Denn irgendwann kommst Du an einen Punkt, an dem Du einfach keine Lust mehr hast und Dich fragst, warum Du das eigentlich machst. Ab dem Zeitpunkt ist es eigentlich eine reine Kopfsache. 8)


zu 1.: Den Arbeitsweg würde ich weiterhin locker im aeroben Bereich fahren. In der längeren Tour am Wochenende solltest Du das eine oder andere Intervall einbauen. Bei einer 2 Std. Tour: 15 Min locker einfahren. 4 x 10 Min richtig Gas geben. Am besten bis zum Anschlag. Dazwischen ca. 15 Min. zur Erholung wieder locker fahren. Anschließend zum Ausfahren langsam aber mit hoher Frequenz nach Hause fahren.


zu 2.: Fahre die Strecken nach Lust und Laune. Wie es Dir am besten in den Kram passt und Du richtig Lust darauf hast. Wie oben schon geschrieben: Reine Kopfsache ;)


zu 3.: Radhosen machen absolut Sinn! Allerdings ist gibt es viele verschiedene Polster und nach meiner Erfahrung passt nicht jedes Polster zu jedem Sattel und Sitzposition. Welches für Dich am besten geeignet ist, musst Du selber testen. Auch hier gilt: "You get what you pay for!". Mein Tipp: Du sitzt relativ aufrecht und hast eine hohe Kadenz. Da würde ich mich für ein schmales und festes Polster entscheiden.


zu 4.: Auch hier ist gute Funktionskleidung nach Zwiebelprinzip wichtig. Wobei die äußerste Lage möglichst Winddicht sein sollte. Die benötigte Anzahl Lagen ist sehr individuell. Ich komme z.B. bei 0° mit einem langarm U-Hemd + kurzarm Trikot + Gore Phantom Softshell mit Windstopper auf dem Renner gut zurecht. Aber dann darf ich auch keine längeren Pausen machen. Eigentlich halte ich es immer so: wenn mir beim Start der Tour etwas kalt ist, dann passt's. Die fehlende Wärme kommt beim Fahren :thumbsup: .
"Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden."
Marie von Ebner-Eschenbach
"Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertigzuwerden."
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4

Montag, 4. November 2013, 10:38



Was ich habe:
- ...
- Täglich (ohne Ausnahme, es sei denn Glatteis) 10 km zur Arbeit und 10 km zurück. ...
- Gelegentliche Tour am Samstag abend oder so wäre drin, aber nicht länger als zwei,drei Stunden die Woche. Wenn überhaupt (Familie).
- zwei- bis viermal im Jahr bekomme ich frei, und kann losradeln.

Wo ich hinwill:
- mittelfristiges (2014, familienmäßiges "je nachdem" spätestens 2015) Hochwippen nach 400km oder evtl 600km


Ich weiß beim besten Willen nicht, wie du dahinkommen willst, wo du hin möchtest.

Du fährst wöchentlich - bei unterstellten 5 Arbeitstagen - 100 km absolute Kurzstrecke, zusätzlich kannst du wochenends 50 - 75 am Stück radeln (unterstellter 25er Schnitt), macht so um die 600 km / Monat, davon sind m.E. die 2/3 absolute Kurzstrecke zu vernachlässigen.

Um wenigstens den 200er zu schaffen, solltest du nur alle 2 Wochenenden fahren, dafür dann 5 - 6 Stunden, entsprechend bis zu 150 km.
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HotRod

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5

Montag, 4. November 2013, 10:57

Thomas, ich fahre auch nicht mehr als 200 km pro Woche. Für mehr reicht die Zeit einfach nicht. Trotzdem habe ich die 400 km geschafft. Das passt schon ^^
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6

Montag, 4. November 2013, 11:13

Dieter, aber du fährst sicher nicht hauptsächlich 10 km Distanzen.

Denn die 10 km 2 x täglich bringen für Martins Vorhaben nix. Und dann bleiben nur noch die max. 75 km am WE.

Martin, kannst du nicht wenigstens 3 x Woche hin o. zurück einen 30 km Umweg radeln? Das wären dann schon andere Voraussetzungen.
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Draht_Esel

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7

Montag, 4. November 2013, 11:14

Bei tiefen Temperaturen nie bullig warm anziehen. Die Wärme erzeugt die körpereigene Heizung. Wichtig ist, daß Kopf, Hände und Füße gut isoliert sind. Oberkörper so, dass man ohne Anstrengung darin frieren würde und einigermaßem winddicht, aber atmungsaktiv. Die beste Jacke, die ich dafür habe (ist eigentlich eine Laufjacke) besteht an der Vorderseite aus winddichtem Material und auf dem Rücken aus dünnem Fleece: perfekt!

Ganz ehrlich: Ich würde mir um den ganzen pseudowissenschaftlichen Trainings-Schnickschnack keine Gedanken machen. Wie heisst es so schön: frag zwei Experten und du bekommst drei Meinungen. 8|

OmikronXi

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8

Montag, 4. November 2013, 13:53

1. Wenn du wenig Zeit hast, dann hilft nur hartes Training. Das heißt jetzt aber nicht, dass du Vollgas in die Arbeit hetzen musst.
Ich würde die Hinfahrt ganz locker gestalten, nur den Kreislauf anregen. In die Rückfahrt würde ich mehrere Sprints einbauen. Und zwar dann so schnell wie möglich und so weit wie möglich.
Zusätzlich würde ich Krafttraining und Kraftausdauertraining machen. Da kann man in wenig Zeit viel erreichen.
Die Zeit an Wochenenden etc. sind dann gut in Radtouren investiert...auch wenn ich nie verstehen werde, warum Rad fahren und Familie sich ausschließt...man kann die doch mitnehmen.
Ich habe es im Übringen mit lässigen 2*13km täglich + einzelne Wochenendtouren ohne weiteres Training locker(!) auf ungeteerte 160km geschafft.

3. Ich bin kein Fan von den Pudding-Hosen. Aber egal ob mit Pudding-Hose oder ohne, Sitz- und Haltungsbeschwerden sind das größere Problem, als Konditionsprobleme. Da helfen nur unterschiedliche Griffpositionen, ein wirklich passender Sattel, ein abgehärteter Hintern und guter Bodenbelag. Ab einer gewissen Länge der Strecke spielt dann auch das Hirn nicht mehr so wirklich mit...da haben mir immer Hörbücher geholfen. Aber bloß nicht den Verkehr vergessen!

4. Auf keinen Fall zu warm anziehen...eine ganz dünne winddichte Jacke ist normalerweise warm genug. Wenn es nicht gerade ordentliche Minusgrade hat, fahre ich sogar ohne winddichte Schicht.

thomaspan

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9

Montag, 4. November 2013, 15:11


Ich habe es im Übringen mit lässigen 2*13km täglich + einzelne Wochenendtouren ohne weiteres Training locker(!) auf ungeteerte 160km geschafft.


Nun sind 160 o. 200 km ein ganz anderer Schnack als 400, 600 o. sogar 1.200 km (= Paris Brest Paris).
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Henner

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10

Montag, 4. November 2013, 17:08

Absolut, deswegen hätte ich hier Tips von Fahrern erwartet, die Strecken >250km schonmal gefahren sind bzw. regelmäßig fahren.

Ich kann da was das Fahrradfahren betrifft nichts beitragen - mein Maximum liegt bei 240km/Tag. Die habe ich mit einer Bundeswehrhose auf einem alten Bianchi-Rennrad gefahren - ohne Schäden und Scheuerstellen. Das zeigt, daß eigene Erfahrungen (bei mir bzgl. Radhose) nur bedingt zu verallgemeinern sind.

Aus anderen nicht-Fahrrad Erfahrungen weiß ich für mich, daß neben der reinen Fitness es auch dazu gehört ein Gefühl für das Verhalten seines eigenen Körper zu entwickeln. Wann esse ich was? Was für ein Pausen- evtl. Schlafraster ist gut für mich? Wie steigere ich mich zu den langen Distanzen?

200km/Tag hat martin0 laut Eingangsposting ja schon gepackt (oder? Verstehe den "200km"-Satz nicht so ganz..).

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Henner« (4. November 2013, 17:31)


martin0

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11

Montag, 4. November 2013, 19:32

Hi,

ja, die 200er-Distanz habe ich bereits im Flachland (zum Schluss ein paar kleine Hügel) autark geschafft. Schnitt "über alles" war 18 km/h, viel an Einstellungen gefrickelt, Schnitt in Bewegung war 22 km/h.

Das größte Problem waren Hintern und Ernährung. Die Ernährung habe ich eine Tour später (150km mit 900 hm) mit Pumpernickel, Obst und Bäcker verbessert (Heißhunger auf Amerikaner und Pizzateilchen). Pumpernickel funktioniert, liefert mir magenfreundlich sowohl schnelle als auch dauerhafte Zufuhr.

Kleidung war aua, die Nähte der Unterhose haben ganz schön gescheuert, vllt. lass ich die das nächste Mal einfach mal weg. Wieviel macht denn im Sommer ein Trikot oder sowas aus? Bin den letzten Sommer mit kurzer Hose, T-Shirt und ner Fleece-Jacke in ner Plastiktüte (nebst Regenjacke) gefahren...
Sattel ist Brooks B17, welche Hose könnte denn dazu passen? Oder einfach ausprobieren?

Seit der 200er-Tour habe ich meinen täglichen Weg (auf o.a. 10km) verdoppelt und den Antrieb erneuert (Kettenblatt, Kette, Kassette; fahre seitdem tatsächlich hinten 2 Zähne weniger), um 300er- und 400er-Distanzen anzugehen. Wenn ich den erneuerten Antrieb wieder auf die alte Zähnezahl zurückschalte, müsste sich das doch in einer erweiterten Distanz bemerkbar machen.

Psychsisch war die 200er-Tour eine Herausforderung, Strecke vorher festgelegt, als Overlay ins Navi geladen und verwundert festgestellt, wieviel geistigen Fokus und psychisches Durchhaltevermögen ich so brauche um ins Unbekannte zu radeln. Genau das ist es auch, was mich an der Geschichte so reizt. Mehr haben will!

[...]

Gelernt: Brevets werden nach Kilometern gezählt. Genau die muss man vorher auch strampeln. Die Tipps mit den Sprints werd ich auf jeden Fall ausprobieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »martin0« (5. November 2013, 14:08)


Salamander

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12

Montag, 4. November 2013, 19:54

Ganz ehrlich: Ich würde mir um den ganzen pseudowissenschaftlichen Trainings-Schnickschnack keine Gedanken machen. Wie heisst es so schön: frag zwei Experten und du bekommst drei Meinungen. 8|
In einem werden sich aber alle einig sein: Von nix kommt nix! Insofern würde ich @thomaspan schon zustimmen. Daß der Fadenöffner mit seinen überwiegend kurzen Fahrten doch so die 200 km gepackt hat, dazu kann ich nur sagen: Respekt! :thumbup: Allerdings fängt es nach 200 km erst an...

Davon ab, wenn man mehrere unterschiedliche Meinungen hört, muß man vielleicht mal seinen eigenen Grips anstrengen :rolleyes: Und auf die Reaktion vom eigenen Körper achten.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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Montag, 4. November 2013, 20:28

Nun sind 160 o. 200 km ein ganz anderer Schnack als 400, 600 o. sogar 1.200 km (= Paris Brest Paris).

Schon klar...aber über den 1200er zu reden, wenn man noch nicht mal die "Kurz"strecken hat, ist etwas glaskugelig.

ja, die 200er-Distanz habe ich bereits im Flachland (zum Schluss ein paar kleine Hügel) autark geschafft. Schnitt "über alles" war 18 km/h, viel an Einstellungen gefrickelt, Schnitt in Bewegung war 22 km/h.

Das hab ich dann wohl auch falsch verstanden...
...aber wenn du 200 schon gepackt hast, dann solltest du doch wissen, wo deine Probleme genau liegen.
Sitzhaltung? Psyche? Konzentration? Kraft(ausdauer)? Drumherum?

Opa Pit

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Montag, 4. November 2013, 20:51

Ich will zu diesem Thema auch mal meinen Senf geben. Das Leistungsvermögen bei Ausdauerradfahren hängt wie bei allen
Ausdauersportarten von der Trainingsintensität ab. Ich habe mich mal an den Styrkeproven (Trondheim-Oslo, 542 km) gewagt. Ich hatte damals ca. 2.000 Trainings-km mit Strecken bis zu 150 km am Stück abgespult. Nach 300 km musste
ich mit der Erkenntnis, dass mein Training für dieses Vorhaben nicht ausreichend war, krampfgeplagt vom Rad. Das war für mich Frust pur, als einziger der Gruppe das Ziel nicht erreicht zu haben.

Für den Ötztaler-Radmarathon habe ich mich dann gewissenhafter vorbereitet mit Touren in den Alpen mit 120-180 km und 2 – 3.000 hm. Systematisch habe ich nicht trainiert, nur km (ca. 6.000) gemacht. Diese Herausforderung habe ich dann relativ problemlos überstanden. Also kann ich nur raten – km, km und nochmals km. Wichtig: Während des Trainings ausreichend essen und trinken. Und dem Körper immer Gelegenheit zur Regeneration geben. Wer das nicht befolgt, läuft Gefahr, dass er irgendwann ab- statt aufbaut.

Jemand hat in diesem Thread geschrieben, dass man bei solchen langen Strecken in den anaeroben Bereich kommt. Das kann vielleicht kurzfristig mal am Berg vorkommen, aber im Großen und Ganzen bleibt der Hobbyradsportler
im aeroben Bereich. Für solche Vorhaben im anaeroben Bereich zu trainieren bringt m.E. nichts.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Opa Pit« (4. November 2013, 21:40)


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Montag, 4. November 2013, 21:56

... die 200er-Distanz habe ich bereits im Flachland (zum Schluss ein paar kleine Hügel) autark geschafft. ...


Das ist ja schonmal ein anderer Schnack als im Eingangspost. Und da schließe ich mit Hot Rod an, wer 200 schafft, der schafft auch 400.

Zitat

... Pumpernickel funktioniert, liefert mir magenfreundlich sowohl schnelle als auch dauerhafte Zufuhr.


Dann sind Essen (und bestimmt auch Trinken) sicher kein Problem.

Zitat

Kleidung war aua, die Nähte der Unterhose haben ganz schön gescheuert, vllt. lass ich die das nächste Mal einfach mal weg. Wieviel macht denn im Sommer ein Trikot oder sowas aus? Bin den letzten Sommer mit kurzer Hose, T-Shirt und ner Fleece-Jacke in ner Plastiktüte (nebst Regenjacke) gefahren...
Sattel ist Brooks B17, welche Hose könnte denn dazu passen? Oder einfach ausprobieren?


Hol dir ne preiswerte Komplettausrüstung von Aldi, Decathlon oder so: kurze Hose, Kurz- + Langarmtrikot, Arm- + Beinlinge, Windweste, Handschuhe (für den Langstreckenkomfort) für den Winter ergänzt um winddichte lange Laufhose (ohne Polster, kommt über die kurze) + Softshelljacke nebst dickeren Handschuhen + Mütze. Wird so wie beschrieben bei Aldi um die 100 total kosten + taugt (zumindest mir). Ggf. noch Sitzcreme, aber da bin ich kein Experte, ich habe einen Lederpo. :D

Fährst du eigentlich Klickpedale? M.E. unerlässlich, nicht nur auf längeren Distanzen. Falls nein, plane nochmal 100 für Schuhe + Pedale (SPD) ein, z.B. Shimano SH-RT + PD-M.
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Dienstag, 5. November 2013, 05:54

Alles klar, danke.

Klickpedale hab ich (noch) nicht, hab mir aus Alltagsgründen ne Bärentatze geholt, an die für längere Strecken erstmal ein Haken drankommt. In der Großstadt muss ich auch manchmal echt fix reagieren. Wollte jetzt eigentlich anführen, dass Schuhe in Größe 49 echt teuer sind, aber bei Brügelmann gibts grad welche für 50 €...hm.

Wassertrinken geht gut. Hab mal irgendwo gelesen, dass es sinnvoll sei, alle 50 km ne Pipipause einlegen zu müssen, wie haltet ihr das so?

Martin, kannst du nicht wenigstens 3 x Woche hin o. zurück einen 30 km Umweg radeln? Das wären dann schon andere Voraussetzungen.

Ist das der Bereich, ab dem ich den gewünschten Ausdauerbereich trainiere? Nur damit ich ne ungefähre Hausnummer hab.

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Dienstag, 5. November 2013, 08:57

Hab mal irgendwo gelesen, dass es sinnvoll sei, alle 50 km ne Pipipause einlegen zu müssen, wie haltet ihr das so?


Also, wenn ich muss, dann muss ich, wenn nicht, eben nicht ... völlig unabhängig von 50 km.

Ist das der Bereich, ab dem ich den gewünschten Ausdauerbereich trainiere? Nur damit ich ne ungefähre Hausnummer hab.


Nein, aber 1 Stündchen ist allemal besser als 20 Minuten. Für deinen Zweck habe ich weiter oben bereits geschrieben, lieber alle 2 Wochen 4 - 6 Stunden wochenends.
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Dienstag, 5. November 2013, 09:11

Martin, wir können Dir kein Handbuch schreiben, wie Du am besten mit welchem Material Du die gewünschten Strecken schaffst oder wann und wie viele Pausen Du machen sollst. Vieles muss im wahrsten Sinne des Wortes von Dir erfahren werden, weil diese Dinge einfach zu individuell sind.

Du musst fahren, fahren und nochmal fahren. Soviel, so lange und so weit wie es Dir zeitlich und mental (es soll ja Spaß machen) passt. Dabei regelmäßig essen und trinken und zwar bevor Du Durst und Hunger bekommst. Achte auf Deinen Körper. Mit der Zeit bekommst Du ein Gefühl dafür was geht und was nicht. ;)
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Dienstag, 5. November 2013, 09:53





Zitat von »Draht_Esel«



Ganz ehrlich: Ich würde mir um den ganzen pseudowissenschaftlichen Trainings-Schnickschnack keine Gedanken machen. Wie heisst es so schön: frag zwei Experten und du bekommst drei Meinungen. 8|
In einem werden sich aber alle einig sein: Von nix kommt nix! Insofern würde ich @thomaspan schon zustimmen. Daß der Fadenöffner mit seinen überwiegend kurzen Fahrten doch so die 200 km gepackt hat, dazu kann ich nur sagen: Respekt! :thumbup: Allerdings fängt es nach 200 km erst an...

Davon ab, wenn man mehrere unterschiedliche Meinungen hört, muß man vielleicht mal seinen eigenen Grips anstrengen :rolleyes: Und auf die Reaktion vom eigenen Körper achten.

Natürlich muss Training sein, dass steht ausser Frage. Aber vielleicht sollte man einfach langsam da rein wachsen und selbst Erfahrungen sammeln. Wenn ich Fragen lese, wieviele Pinkelpausen man denn machen sollte entbehrt das nicht einer gewissen Ironie (ist nicht persönlich gemeint, Martin). Als ich mich zum Beispiel vor ein paar Jahren auf nen Marathon vorbereitet habe wurde mir relativ schnell klar, dass ab einer gewissen Laufstrecke das Abkleben der Brustwarzen vor ziemlich fiesen Schmerzen bewahren kann :D

Opa Pit

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20

Dienstag, 5. November 2013, 10:04

Wenn Du bei Deinem Trainingsumfang meinst, das Brevet PBP bewältigen zu können, dann ist das vergleichbar mit jemand, der seinen Einkaufswagen 2x öfter durch durch den Supermarkt schiebt und dann meint, das sei eine optimale
Vorbereitung auf den NY-Marathon. Mit Ausdauertraining hat das genauso wenig zu tun wie Deine Vorstellungen über Ausdauertraining.

Ich glaube, hier will uns jemand verschei..rn.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Opa Pit« (5. November 2013, 10:09)


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