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Opa Pit

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21

Dienstag, 5. November 2013, 10:11

Fährst du eigentlich Klickpedale? M.E. unerlässlich, nicht nur auf längeren Distanzen. Falls nein, plane nochmal 100 für Schuhe + Pedale (SPD) ein, z.B. Shimano SH-RT + PD-M.


Klickpedale zu haben und Klickpedale richtig zu benutzen
sind 2 Paar Stiefel. Mir fällt bei Radtourenveranstaltungen auf, dass ein Teil
der Teilnehmer die Klickpedale nicht richtig nutzt. (Man kann es am Wiegetritt
und an der Wadenmuskulatur erkennen)

HotRod

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22

Dienstag, 5. November 2013, 10:15

Wenn Du bei Deinem Trainingsumfang meinst, das Brevet PBP bewältigen zu können, dann ist das vergleichbar mit jemand, der seinen Einkaufswagen 2x öfter durch durch den Supermarkt schiebt und dann meint, das sei eine optimale
Vorbereitung auf den NY-Marathon. Mit Ausdauertraining hat das genauso wenig zu tun wie Deine Vorstellungen über Ausdauertraining.

Ich glaube, hier will uns jemand verschei..rn.
Ich glaube nicht, dass Martin jemanden verschei..rn will. Er schrieb, dass er von PBP anfängt zu träumen und nicht, dass er 2015 mitfahren will. Er hat sich lediglich sehr ambitionierte Ziele gesetzt, ohne einschätzen zu können, in welcher körperlicher Verfassung man dazu sein muss.
"Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden."
Marie von Ebner-Eschenbach
"Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertigzuwerden."
Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975

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martin0

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23

Dienstag, 5. November 2013, 13:58

Ich denke, alles relevante ist gesagt. Ich denke auch, dass ein Weiterführen hier sinnfrei ist.

Ich habe weder gefragt, was wann schaffbar ist, noch ob es erlaubt ist irgendwelche Strecken zu fahren, oder irgendwelche Fragen stellen zu dürfen. Ziel dieses Fadens war es, von Erfahrenen Tipps zu bekommen, in welche Richtung es weitergeht, um Sackgassen zu vermeiden. Nichts anderes.

Slartibartfass!

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24

Dienstag, 5. November 2013, 14:14

Ich hoffe, wir konnten trotzdem etwas Licht ins Dunkel bringen?
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25

Donnerstag, 7. November 2013, 20:37

Fahre jetzt im 2.Jahr Brevets, dieses Jahr habe ich die komplette Serie inklusive eines 100er geschafft.

Ich fahre allerdings schon über 40 Jahre Rad und das nicht gerade wenig. Aber mit einer gewissen Grundfitness ist es aber wirklich eine Kopfsache.


Ich fahre nur mit Radhosen und einem guten Sitzpolster. Sattel ist ein Speedneedle Marathon, eher hart und schmal. Damit komme ich am besten klar.

Würde auf jedenfall mal nächstes Jahr wenn es wieder wärmer ist eine Nachtfahrt macht. Dann merkst du ziemlich schnell ob das was für dich ist.

Für die Nachtfahrt undbedingt eine Stirnlampe besorgen. Ich habe eine Petzl tikka. Spätestens wenn du bei Nacht eine Panne hast wirst du dankbar dafür sein.

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26

Donnerstag, 7. November 2013, 21:52

Fahre jetzt im 2.Jahr Brevets, dieses Jahr habe ich die komplette Serie inklusive eines 1000er geschafft.
Ich glaube, Du hast da die eine "0" vergessen. Ich habe sie mal für Dich eingefügt :D
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martin0

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27

Montag, 2. Dezember 2013, 05:34

Ich hoffe, wir konnten trotzdem etwas Licht ins Dunkel bringen?


Ja, vielen Dank. Es ging ja auch nur um die Kleinigkeit, wie ich aus meinen täglichen Strecken das Beste raushole.

grandsport

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28

Montag, 2. Dezember 2013, 09:22

Ich bin kein Brevetfahrer, aber wie man Kilometer bolzt und an Kondition gewinnt, das habe ich mir selbst "beigebracht". Ich habe mal davon geträumt, morgens und abends zur Arbeit zu fahren und wieder zurück. In der Summe sind das runde 120 km. Für diesen Traum habe ich mich auch gleich umgehend für bekloppt erklärt. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen. das war vor etwa sechs, sieben Jahren.

Inzwischen fahre ich das im Sommer mehrfach und komme so auf meine 450-500 km/Woche. Aber angefangen hat das mt 8 km je Strecke, also 16 km am Tag und ich hatte da gar nicht das Ziel, jemals ganz durch zu fahren. Wie gesagt: War ja nur ein bekloppter Traum.
Ich habe meine täglichen Etappen zur Arbeit immer weiter erweitert und zwar dann, wenn mir der Körper signalisiert hat, dass er von der derzeitigen Strecke sozusagen gelangweilt ist. So etwas kann man natürlich auch etwas systematischer und zielstrebiger angehen, aber dann funktioniert es der Sache nach identisch: Der Körper sagt dir, wann du wie viel erweitern kannst.
Ein wesentlicher Impuls ist: Wenn du anfängst, deine Standardstrecke auf Zeit zu fahren, weil das die nächstliegende Herausfroderung ist, dann wird es Zeit, die Strecke zu verlängern. Wenn du 10 km zum Job hast, dann ist das ja ohnehin Kurzstrecke, in die man keine Sprints einbaut, das ist an sich mal ne Sprintstecke. Biste warm, ziehste die 10 km Vollgas durch. Und dann noch einmal locker ausfahren.
So geht es mir inzwischen mit meiner Strecke, wenn ich an einem warmen Morgen zur Arbeit fahre: Ich fahre auf Zeit - und weiß, ich sollte mal auf mehr km gehen. Dass ich dennoch nicht erweitere, hat familiäre Gründe. Dann fahre ich abends eben auch wieder zurück.

Dazu eignen sich Trainingsmethoden, die nicht nur mehr km am Stück erfordern, sondern auch so Späße wie Intervalltraining. Das kann man natürlich auch sehr unterschiedlich anlegen und auslegen. Hilft aber ungemein.

Die grundsätzliche Regel, von der ich mal gehört habe, taugt meiner Erfahrung nach ganz gut: Was du regelmäßig täglich schaffst, das verdreifache und du schaffst es auch einmalig.

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29

Sonntag, 3. Januar 2016, 19:11

Feedback. Ich finde das blöd, wenn so ein Faden offen stehenbleibt. Und verscheißern wollte ich tatsächlich niemanden.

Ziel war es ja, eine 400er oder 600er Distanz mit den Mögleichkeiten zu erreichen, die man mit 20km täglich hat: Es funktioniert. Nicht gut, aber es geht.

Aber von vorn. Ich habe mir erstmal einige Ziele gesteckt: 2014 ein 300er, 2015 ein 400er, 2016 ein 600er, 2017/18 noch ein wenig offen und 2019 dann Paris-Brest-Paris. Das habe ich, um ich in die Pflicht zu nehmen, zuhause und unter Freunden brav verbreitet.

Zum Training

Im Training bin ich erstmal der 100er TF treu geblieben, und habe peu á peu das Tempo auf den kurzen Strecken gesteigert, bis ich das Gefühl bekommen habe, das reicht nicht mehr, um einen Trainingsreiz auszulösen. Dann habe ich die Route geändert, um Steigungen reinzukriegen, woran ich auch erstmal echt zu knabbern hatte. Dann habe ich etwas sehr schönes kennengelernt: Fahrtspiele.

Zurück auf die alte Strecke, mit Fahrtspielen versucht, auf jeder Strecke zwei- oder dreimal tief in den dunkelroten Bereich reinzukommen. Anfangs hat es mir zweimal die Woche gereicht, später dann drei und viermal. Dann wurde die Strecke langweilig und ich habe das gleiche Spiel mit der bergigen Strecke gemacht. Auch das hat ordentlich reingehauen. Heute variiere ich nach gusto. Ich habe da zwar noch Trainingspotential, überlege aber auch Alternativen. Viel weiter als heute werde ich kaum kommen, ich habe das Gefühl, das Training reicht momentan nur zur Erhaltung.

Abends ginge es mittlerweile auch, vielleicht dreimal die Woche für zwei Stunden oder so. Herausgefunden habe ich eine Strecke mit 50km/500hm, die ich mit Rennradreifen in 1:45 schaffe, jetzt mit pannensicheren in 1:55. Während des Urlaubs bin ich auch immer wieder 100km/1500hm gefahren, erreicht habe ich da auch meinen 20er Schnitt.

Langdistanzen

Ich bin 2013 und 2014 mit dem Trekkingrad noch ein paarmal 200er Distanzen gefahren. Dabei habe ich auch erstmal die gröbsten Fehler gemacht, die man so machen kann, und viel gelernt, vor allem ernährungstechnisch. Dann habe ich im Herbst 2014 einen 300er angegriffen, hauptsächlich mit Weißbrot und nachts Schokolade und Cola. Dabei habe ich festgestellt, dass ein Trekkingrad zwar eine feine Sache ist, Distanzen länger als 300 km auf einem gut passenden Rennrad aber vermutlich mehr Freude bereiten. Radkleidung habe ich von Decathlon.

Also ein neues Fahrrad gekauft, Maßrahmen und Laufräder anfertigen lassen, Rest selbst drangestrickt, auch um die Technik kennenzulernen. Dann 2015 zwei 400er Distanzen gefahren, das eine mal mit Kumpel, das andere solo mit Hotel. Ernährt dabei habe ich mich mit Maltodextrin 12 und Babyvollkornkeksen, funktioniert hervorragend, gerade wenn man bei Belastung einen sensiblen Magen kriegt.

Es geht natürlich nicht gut, es fühlt sich manchmal nicht gut an, das Tempo könnte höher sein, das Fahrgefühl besser, das Training ist schon echt Minimum. Jenseits der 300 erfordert es schon ein gewisses Maß an Konzentration und Kontemplation, um nicht abzubrechen.

Heute

Für 2016 steht nun als Ziel der 600er. Ich überlege gerade, nun einmal einen organisierten Brevet mitzufahren, auch um zu lernen, was andere Fahrer an Gepäcl mitnehmen. Jetzt zu Weihnachten lag auch endlich ne gescheite Lenkertasche unterm Baum, die alte war viel zu klein. Ich habe mich immer gefragt, wie so viele es schaffen, 300er nur mit Lenkertasche zu fahren: Tadaa, die Dinger sind riesig.

Gibts Anregungen?

LG martin0

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