Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Zur Zeit sind keine Benutzer aktiv.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: 2radforum.de - Das Fahrrad-Forum für Radfahrer und Rad. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Sykkel

2radfahrerin

Blog - Galerie
  • »Sykkel« ist weiblich
  • »Sykkel« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: S-H

  • Private Nachricht senden

1

Samstag, 3. Mai 2014, 09:02

Wann und wie fahrt ihr so? Erzählt mal!

Hallo ihr Lieben,

mit einem Blick auf die Monats- und Jahrestabelle frage ich mich täglich: Wie machen die das?

Am Stück schaffe ich ca. 7km und bin dann froh mein Ziel erreicht zu haben! Und ich bin mir nicht sicher, ob es daran liegt, dass ich von der Haustür in alle Richtungen erstmal bergauf muss, oder ob es nicht auch so wäre, wenn ich auf dem platten Land wohnen würde...

Fahrt ihr täglich? Als richtigen Sport/Training, oder bewältigt ihr euren Alltag auf dem Rad? Fahrt ihr Straße mit Rennrad, oder gemütlich die Nebenstrecken?

Es täte gut, wenn ich wüsste ich habs hier mit Leistungssportlern auf High End Rädern zu tun :whistling:
Liebe Grüße, Sykkel :)

2

Samstag, 3. Mai 2014, 10:20

Servus...



Meinen Trekkingrad (ein modifiziertes 2008er Stevens Courier) ist für mich ein vollwertiger Ersatz zum Kraftwagen. Mit diesem fahre ich einfach meine alltäglichen Besorgungen ab. Den öffentlichen Personennahverkehr nutzte ich ebenfalls so gut wie nie. Da sind im Durchschnitt dann auch mal etwa neunzig Kilometer pro Woche weg. Diese werden überwiegend in der Stadt gefahren; im persönlichen Kleinkrieg mit Geisterfahrern und dem motorisierten Individualverkehr.
Wie man solche Strecken zurücklegt? Einfach draufsetzten und losfahren würde ich meinen. Das setzt natürlich ein ordentliches Rad voraus, was ein wenig mit macht. Das heißt eben niedrige Unterhaltskosten und angemessene Pflege. Das muss auch nicht zwingend High-End sein. Oftmals reicht es schon, wenn man mal einen Tausender in die Hand nimmt und sich etwas Passendes zulegt beziehungsweise es auf seine Bedürfnisse anpasst.
Dann gibt es natürlich noch die klassischen Radtouren, wo dann wirklich mal die Radwahl Richtung "High-End" geht (in meinem Fall ein modifiziertes 2010er Stevens X8-Lite). Natürlich ist das nicht ganz günstig aber wenn man dann den zweistelligen Bereich der Tageskilometerzahl im Mittelgebirge hinter sich gelassen hat, dann weiß man, was man sich da unter den Hintern geklemmt hat.


MfG,
the Godfather

Hausdrache

Team 2radforum.de

Blog - Galerie

Wohnort: Münchhausen

  • Private Nachricht senden

3

Samstag, 3. Mai 2014, 12:18

Hm....

Ich fahre im Normalfall 4-5 Tage die Woche mit dem Rad zur Arbeit. Bei Schlechtwetter sind das insgesamt 35km pro Tag. Direkt an der Strasse entlang. Bei schönerem Wetter geht es über die Nebenstrecken. Da kommen dann um die 42km zusammen.

Am Wochenende fahre ich gerne mal längere Touren. Ob Strasse oder Waldwege entscheide ich einfach nach Lust und Laune. Macht beides Spass.
Bis vor kurzem hatte ich in Fahrtauglichem Zustand nur meinen Crosser. Ausstattungsmäßig im unteren Bereich angesiedelt, verhältnismäßig Wartungsfreie Krücke die brav ihren Dienst tut.
Im Urlaub ist jetzt noch ein Rennrad auf "Einsteigerniveau" dazugekommen, also auch nix HighEnd. Aber fährt und ist auch recht bequem.

Die langen Strecken sind irgendwie einfach so gekommen. Als ich angefangen habe mit Radeln waren 30km schon fast eine Tagestour und richtig viel, irgendwann kam dann der Arbeitsweg von - zu der Zeit - 30km 2-3 Tage die Woche und nach und nach die Steigerungen.
Mittlerweile sind auch Strecken bis 120km drin. Denke das ist reine Gewöhnung - Training mag ich es gar nicht nennen, jedenfalls habe ich nie wirklich das Gefühl gehabt zu trainieren, bin nur irgendwie so rumgefahren
Hab vergessen was ich wollte... ?(



Sykkel

2radfahrerin

Blog - Galerie
  • »Sykkel« ist weiblich
  • »Sykkel« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: S-H

  • Private Nachricht senden

4

Samstag, 3. Mai 2014, 12:57

Ja, ich fahre ja auch "nur so rum"... in der Hoffnung, dass es mich irgendwann nicht mehr so schlaucht! :rolleyes: Habe ja auch kein Auto mehr, also was bleibt mir auch anderes übrig. :D

"Geisterfahrer und Individualverkehr" finde ich auch schön ausgedrückt :thumbsup: Das man irgendwie zu einer Randgruppe gehört, wenn man zu den Radfahrern zählt, ist mir auch schon aufgefallen. Auf dem Geh- bzw. Radweg pöbeln einen die Fußgänger an, auf der Straße wird man angehupt...
Liebe Grüße, Sykkel :)

5

Samstag, 3. Mai 2014, 13:11

Hallo,
ich fahre in allgemeinen an sieben Tagen der Woche Rad. Mo-Fr kommen so mindestens 200 km Arbeitsweg zusammen. Dazu kommen Mi, Sa und So jeweils zwischen 50 und 60 km mit dem Rennrad dazu. Und zusätzlich noch der eine oder andere Extraradkilometer. Zwei Drittel meiner Radkilometer lege ich mit dem Alltags-, Touren- und Reiserad zurück, den Rest mit dem Renner. Der Urlaub wird natürlich auch mindestens zur Hälfte auf dem Rad verbracht, z.B. war ich ab Ostersamstag für eine Woche mit meiner Frau auf der ersten längeren Tour des Jahres unterwegs - 540 km.
Grüße
Alltagsradler

ullebulle

Radfahrer

Blog - Galerie
  • »ullebulle« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Horneburg

  • Private Nachricht senden

6

Samstag, 3. Mai 2014, 13:59

Ich für meinen Teil seh immer zu, daß ich mindestens 2 x unter der Woche für 20-30 km unterwegs bin.
Am Wochenende solte es immer für eine längere Tour reichen.

und fast immer klappt es bei mir auch :D

Das Ganze wird meistens mit meinem Stevens X8lite erledigt, öfters auch mal nach Laune mit dem Mtb, auch von Stevens
und dieses Jahr hoffe ich, daß auch mein Renner wieder mehr zum Einsatz kommt.

Gruß ulle

Opa Pit

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »Opa Pit« ist männlich

Wohnort: Bad.-Württ.

  • Private Nachricht senden

7

Samstag, 3. Mai 2014, 15:00

Ich fahre ein ca. 20 Jahre altes Tourenrad „Steppenwolf“ mit
XT-Ausstattung. Da habe ich hinten 2 Gepäcktaschen dran und mache sämtliche mit
einem Rad möglichen Besorgungen. Mit diesem Rad bin ich 15 Jahre zur
Arbeitsstelle gefahren und habe dabei radtäglich 28 km zurückgelegt. Jetzt
benutze ich es in der Freizeit zu Radtouren mit meiner Frau (fährt ein E-Bike) und
im Freundeskreis. Solche Touren erstrecken sich dann bis ca. 60 km. Ab und zu
nehme ich es auch zu einer mehrtägigen Radwanderung her. Mit dem Rad habe ich
schätzungsweise 60.000 km problemlos zurückgelegt.


Des weiteren fahre ich ein ca. 12 Jahre altes MTB von „Corratec“.
Mit dem fahre ich nur so zum „Spaß“ abseits vom Verkehr im Wald und auf der
Heide. Touren mit dem MTB sind selten länger als 60 km. Es hat mich bisher
problemlos ca. 20.000 km durch die Gegend getragen.


Meine sportliche Liebe gehört aber dem Rennrad. Vor ca. 20
Jahren habe ich mir mein 3. Rennrad zugelegt: ein GregLeMond-Rad (kennt den
eigentlich noch jemand?). Mit dem bin RTF’s und Radmaratons (u.a. Ötztaler
Radmarathon, Dolomitenmarathon, AlpenBrevet) gefahren. Es hat, wie damals
üblich, einen Stahlrahmen und ist vorn mit 52/42 Kettenblättern und hinten 8-fach
11-25 ausgestattet. Zu dieser Zeit kamen die mit den in die Bremsgriffe
integrierten Schaltungen auf. Ich war einer der ersten, der bei RTF’s mit
dieser Schaltung ankam. Eigentlich hatte ich nicht vor, mir noch einen neuen
Renner zuzulegen. Aber im Alter baut man schneller ab als man denkt. Deswegen
habe ich mir kürzlich einen Pinarellorenner mit Carbonrahmen gegönnt. Ausgestattet
ist er mit Ultegrakomponenten. Vorn habe ich die Kompaktkurbel mit 46/34
und hinten 10-fach mit 11-28. Als Rentner habe ich die Zeit, mehrmals in der
Woche Radtouren damit zu machen. Unter 50 km steige ich nicht auf den Renner.
Meistens werden es Touren zwischen 70 und 100 km. Wenn ich mit meiner Rentnergruppe
unterwegs bin, können es auch mal bis zu 150 km werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Opa Pit« (3. Mai 2014, 16:34)


Gaby

Fehlkonstruktion

Blog - Galerie
  • »Gaby« ist weiblich
  • »Gaby« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Düsseldorf

  • Private Nachricht senden

8

Samstag, 3. Mai 2014, 15:11

ich hab angefangen da war mein Arbeitsweg einfach 20km (Nebenstrecke entsprechend länger), also 40km pro Tag 5x die Woche.
Dann kamen Alltagsfahrten wie einkaufen dazu (extra Hänger besorgt dafür), das hat sich einfach so ergeben.
Auch das ich am WE mal einfach so ne kleine Runde gefahren bin.
Das ganze bisher auf meinem 400 Euro Pegasus Trekker. Also auch nix dolles.

Seit April letzten Jahres hab ich allerdings nur noch 5km arbeitsweg tägl. (einfach) und es kamen diverse Zipperlein dazu :(, deswegen bin ich (leider) viel seltener gefahren.
merke aber das mir das körperlich überhaupt nicht bekommt.

Im Moment hab ich Knie mit Verdacht auf Meniskus und freue mich andererseits auf mein neues Rad (das wird hoffentl. was gutes) und werde dann wieder meinen Alltag auf dem Rad verbringen.
Habe ich auch festgestellt, das ich mit Rad teilweise schneller bin (kommt auf die Uhrzeit und den Berufsverkehr an) als die Kollegen mit Auto, grundsätzlich schneller bin ich mit dem Rad, als wenn ich Bus und (Strassen)bahn fahren würde.
Und ja: Geisterfahrer, Fußgänger, Flohtaxis und Autos machen einem doch schon manchmal das leben auf dem Rad schwer...

und ganz vergessen: mit dem Trekker hab ich mich auch zum Forumtreffen gewagt :P

Gaby
Hunde haben Herrchen - Katzen haben Personal

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gaby« (3. Mai 2014, 15:16)


EmilS

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »EmilS« ist männlich

Wohnort: Meckenbeuren

  • Private Nachricht senden

9

Samstag, 3. Mai 2014, 17:59

Den Arbeitsweg und die Alltagsfahrten bestreite ich seit einigen Jahren mit dem Fahrrad. Ich habe auf kürzesten Weg etwas über 15 km hin und zurück.
Ich erspare mir damit ein Auto und gewinne Freizeit und Fitner auf dem Rad.

Ganz ohne Auto und in einer ländlichen Wohngegend kommen wir nicht aus, bei einer 5-Köpfigen Familie. Im Schnitt wird das Auto aber nur noch 1-2 mal pro Woche bewegt, für die Camping-Urlaube möchte wir es allerdings nicht missen.

Ich habe diese Strecke anfangs mit einem Crossbike (im Schnitt LX-Ausstatttung) zurückgelegt, dass dann aber schnell mit Schutzblechen und Gepäckträger zu einem Trekkingrad mutiert ist.

Vor 1 1/2 Jahren hab mir dann ein gebrauchtes Stahl-Rennrad mit 2x8 Gängen angeschafft. Mach andere Mitt-40ger kaufen sich vielleicht ein Motorrad, einen Porsche oder eine 20 Jahre alte Freundin. Ich bin mit einem 20 Jahre alten Rennrad voll zu frieden, das hat wenigstens Charakter. Man kann schon sagen Liebhaberstück.

Da man sich morgens aber nicht sicher sein kann, dass das Wetter den ganzen Tag hält, fuhr ich immer noch recht häufig mit dem Trekkingrad, obwohl mir der Rennlenker wesentlich angenehmer ist. Dann lief mir noch ein gebrauchtes Alu-Rennrad über den Weg, was die Bohrungen für einen Gepäckträger hatte. Dies hab ich dann mit Schutzblechen und Gepäckträger ausgestattet und es dient mit nunmehr als Regenrad und quasi Randonneur.

So hab ich nun 3 Räder. Im Winter mit Spikebereifung das Trekkingrad, welches ich auch gerne in den Urlaub auf dem Autodach mitnehme. Bei Regen oder unbeständigen Wetter das Randonneur, bei gutem Wetter und am Wochenende meinen guten alten Stahlrenner.

Nach einem stressigen Bürotag fahre ich zum Umschalten noch ganz gerne einen Umweg. Das ist die Zeit am Tag (so 45 min-1 h) die Ich neben Arbeit und Familie für mich alleine habe. Da kann man mal den eigenen Gedanken nachhängen und ist irgendwie mit der Natur verbunden. Da kommen dann am Tag so zwischen 15 und 30 oder auch mal 40 km zusammen.

Sa. ist idR Ruhetag und reiner Familientag, Sonntags mache ich dann gerne eine 40-60km Radtour hier in der Bodenseeregion. Einmal im Monat sollen es dann auch mal über 100 km werden um die eigenen Grenzen zu erweitern.

Ich nenne das mal nicht Sport oder Training, sondern in den Alltag eingebaute Freizeitgestaltung. Auch wenn es Rennräder sind, Highend-Technik ist es nicht. Mit dem Trekkingrad wäre ich viellecht gerade mal 10% im Schnitt langsamer, d.h. mit einem einfachen Rad würde ich noch mit dem gleichen Zeitaufwand 90% der km zusammen bekommen.

Edit:
Hab gerade mal den Zeitaufwand gerechnet, weil es mich interessierte.
Ich verbringe so 8-9 Stunden pro Woche auf dem Rad. Da ziehe ich jetzt mal 2 Stunden als Sport am Sonntag von ab, den ich eh machen würde: 6-7h incl. Entspannungsrunde
Mit Offis und würde ich 8 Stunden für den Arbeitsweg brauchen (incl. Fußweg).
Mit dem Auto würde ich 4-5 Stunden pro Woche brauchen, dann müsste ich aber bestimmt noch 2-3 x 2h die Woche ins Fitness, um den selben gesundheitlichen Effekt zu erziehlen.
D.h. Fahrrad wesentlch günstiger bei gleichem bis weniger Zeitaufwand.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »EmilS« (3. Mai 2014, 19:02)


Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

10

Samstag, 3. Mai 2014, 19:43

Hallo,

ich habe leider viel zu wenig Zeit zum Rad fahren. Meistens bin ich nur Sonn- und Feiertags unterwegs.
Seltener auch Samstags. In der Woche nur ab und zu mal vor der Arbeit zum Einkaufen oder andere Dinge erledigen.
Wenn ich fahre dann aber öfters auch um die 100 km.

Für längere Touren benutze ich mein 14 Jahre altes Mountainbike Bully. Bully ist mittlerweile mit Straßenbereifung ausgerüstet und hat noch die original Bergschaltung, damit ich auch Steigungen bis 16 % hoch fahren kann. Habe zwar eine gute Kondition, aber nicht viel Kraft.

Für die Stadt und kürzere Touren habe ich Peggy mit 7-Gang Nabenschaltung. Meistens habe ich am Lenker einen Korb zum Einkaufen dran.

Rennrad fahre ich seit einem schweren Trainingssturz 2004 nicht mehr.

In Dortmund ist es zwar einigermassen flach, aber ich fahre auch ab und zu im Sauerland und im Bergischen Land.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Prabha

km-Sammlerin

Blog - Galerie
  • »Prabha« ist weiblich
  • »Prabha« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Wuppertal

  • Private Nachricht senden

11

Samstag, 3. Mai 2014, 20:34

Hallo,

wie mache ich das mit den km:
ein sehr großer Teil kommt durch den alltäglichen Arbeitsweg. Je nachdem wie ich den fahre ist das eine Strecke zwischen 8 und 11 km (Hinweg), bzw. 8 und 16 km (Rückweg). Welchen Weg ich nehme hängt von der Uhrzeit und den nachfolgenden Terminen ab.
Am Donnerstag musste ich wegen Fristarbeiten abends nochmal ins Büro. Als ich endlich fertig war, regnete es in Strömen. Mein Fahrrad, das an dem Tag noch nicht wirklich bewegt worden war (wir waren mit dem Auto zum Büro gebracht worden), überredete mich dann, auf dem Heimweg einen Umweg zu fahren (da die direkte Strecke doch gar nicht ausreichen würde als Gegenpol zum Stress des Tages und weil die normalen Strecken bei Regen das Fahrrad so einsauen) ... so wurde der Rückweg mal eben 26 km lang. (Und ich weiß jetzt, dass die neue Aldi-Billig-Regenjacke besser taugt als die vorher gekaufte.)
Solche Verrücktheiten erhöhen die km-Zahl noch zusätzlich.

Da ich kein Auto habe, regel ich auch die meisten anderen Wege von A nach B mit dem Rad - je nach Streckenlänge auch in KOmbination mit Bus und Bahn. Heute z.B. merkte ich auf der Rückfahrt von Köln (dort hatte ich nach einem Doppelkopfabend übernachtet), dass ich zu schlapp bin für die ganze Strecke. Außerdem wehte ein blöder Wind - mit dem konnte ich es gar nicht. Also bin ich ein Stück mit dem Zug gefahren, habe dort noch etwas Schlaf nachgeholt (ungefähr drei Minuten, aber ausreichend um mich fitter zu fühlen) ... und konnte dann noch einiges mit dem Rad fahren.

Im Urlaub gibt es dann die längeren Touren (für dieses Jahr habe ich mich noch nicht entschieden wohin),
und ab und zu gibt es mal eine ADFC-Radtour, die ich mitfahre oder eine anne-pommes-treffertour ...
Morgen ist die Sternfahrt nach Düsseldorf - wenn ich (wie geplant) mitfahren kann, erhöht das auch wieder die km.


... Meine Fahrten sehe ich mehr als Alltagsfahrten, weniger als Trainingsfahrten an. In diesem Jahr habe ich Lust dazu, auch ein bischen auf Training zu fahren. Das bedeutet aber erstmal, dass ich versuche, auf den bekannten alltäglichen Strecken, weniger Minuten zu brauchen ... und weiterhin meine Höhenmeterstrecken auszubauen.

Wie es auch schon von anderen geschrieben wurde: einfach fahren, fahren, fahren; keinen Zeit- und Geschwindigkeitsdruck machen; weiterfahren ... 8)
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Gaby

Kirsche

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »Kirsche« ist weiblich
  • »Kirsche« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Hamburg

  • Private Nachricht senden

12

Samstag, 3. Mai 2014, 20:51

Bei mir sind es zur Zeit deutlich zu wenig km, diese kommen fast ausschließlich durch normale Alltagsfahrten. Meinen Arbeitsweg bestreite ich eigentlich durch Rad / Bahn Kombi. Da ich auch kein Auto besitze muss ich ebenso wie viele hier meine Einkäufe per Rad transportieren, so kommt wenigstens noch etwas zusammen. Deutlich zu wenig, was ich an Unausgeglichenheit, Gewichtszunahme und auch Knieproblemen merke.
Mit liebem Gruß,

Kirsche
------------------------------------
Super-Moderator 2radforum.de

rogger

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »rogger« ist männlich
  • »rogger« ist ein verifizierter Benutzer

Unterwegs von: hier

Unterwegs nach: dort

Unterwegs über: jetzt

Wohnort: Malsch

  • Private Nachricht senden

13

Samstag, 3. Mai 2014, 21:36

Wie mache ich das?
Ganz einfach:
Ich lebe mit meiner Familie autofrei und hab Spaß dabei.
Es wird eben alles geradelt, was anfällt.
Arbeitswege, Einkaufen und andere Erledigungen.

Hinzu kommen kleine und große Radtouren mit Familie, Kollegen (leider zu selten wegen Gegenschicht) und auch mal mit Forenfreunden.
Urlaub wird auch mit dem Fahrrad gestaltet, was natürlich den Radius einschränkt, weil die Karibik oder Malle von der Haustür ab nicht so einfach mit dem Rad zu erreichen ist :rolleyes:

Mein jetziges Fahrrad habe ich im Lauf der Zeit soweit modifiziert, dass es einfach für alles, was in meinem Bereich anfällt, tauglich ist.
Ich fahre von Straße über Feld und Waldwege, auch geschottert, alles, was kommt.

Im Rückblick auf sagen wir mal 5-10 Jahre fällt mir das Radeln mit zunehmender Zeit einfach immer leichter und es fehlt mir sogar was, wenn ich mal nicht auf dem Hobel sitzen kann.

Einfach fahren, weil der Weg ist das Ziel!
Gruß, rogger
------------------------------------
Moderator 2radforum.de


[img]https://winterpokal.rennrad-news.de/images/team/39.png?1676996[/img]

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Gaby

EmilS

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »EmilS« ist männlich

Wohnort: Meckenbeuren

  • Private Nachricht senden

14

Samstag, 3. Mai 2014, 23:50

Ich lebe mit meiner Familie autofrei und hab Spaß dabei.
Es wird eben alles geradelt, was anfällt

Meinen aufrichtigen Respekt dafür!
Gerade das Argument "Familie" muss oft dafür herhalten, dass man noch aufs Auto angewiesen ist.

Bei uns fehlt nicht viel dazu. Ich radel sowieso, mein Großer (11 1/2J) radelt 3,5 km zur Schule, weil er nie den Bus erwischt.
Meine Frau radelt 3,5 km zur Arbeit, weil man da schlecht parken kann. Die Tochter hats zur Grundschule nur ein paar hundert Meter zum Kindergarten mit dem Kleinen ist es ähnlich weit.
Den Einkauf könnte man auch mit einem Lastenfahrrad oder Anhänger erledigen. Dann müsst ich allerdings 2 mal fahren.

Urlaub wird auch mit dem Fahrrad gestaltet, was natürlich den Radius einschränkt,

Für genau diesen Luxus halten wir uns das Auto. Es zieht uns halt immer wieder nach Skandinavien. Fliegen ist vom ökologischen Fingerabdruck her keine Option.
Wenn schon Auto, dann werden die Sitzplätze ausgenutzt.

Wirtschaftlich ist das Auto eigentlich nicht mehr für uns. Jetzt schreit das Auto laut Anzeige nach einer Inspektion, Reifen sind auch neue fällig.
Für das Geld könnt ich mir ein neues Mittelklasse-Fahrrad leisten! Für den Wertverlust geht jedes Jahr ein Top-Rennrad drauf.

Letztendlich dekandenter Luxus. Der nächste Schritt ist vielleicht irgendwann Carsharing und/oder Mietwagen.
Bahnfahren mag ich nicht so. Teilweise schlechte Verbindungen und ich müsste bei drei kleinen Kindern noch einen Sherpa anheuern. In Städte kommt man meißt noch recht gut aber ins Umland kostet das Taxi nochmal soviel wie das Zugticket.

rogger

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »rogger« ist männlich
  • »rogger« ist ein verifizierter Benutzer

Unterwegs von: hier

Unterwegs nach: dort

Unterwegs über: jetzt

Wohnort: Malsch

  • Private Nachricht senden

15

Sonntag, 4. Mai 2014, 00:11

Ich muss zugeben, dass wir in einer fast optimalen Umgebung leben:
Flaches Land in der Rheinebene.
Der nächste nennenswerte Berg ist knapp zwölf Kilometer von meiner Wohnung entfernt und ich habe alles an Einkaufsmöglichkeiten in nächster Nähe.
Uns ist vor 5-6 Jahren das Auto verreckt und wir sind dann nahtlos in das Leben ohne Auto übergegangen, weil es eben auch so leicht fiel.

Ich selbst habe nie einen Führerschein besessen, und bin umso froher, dass ich die übrigen Familienmitglieder an meiner Seite weiß.
Als meine Frau vor vielen Jahren erfuhr, dass sich ein passendes Rad auch passend fahren lässt, war der Umstieg umso leichter.

Mittlerweile ist es soweit, dass wir einmal ein Kind, an dem wir in Begleitung seiner Mutter vorbei radelten, sagen hörten:
"Kuck, Mama: das sind die, die alles mit dem Fahrrad machen"
Oder die Nachbarin ein paar Häuser weiter, als ich mal zu Fuß unterwegs war, fast entschuldigend beim verzögerten Grüßen sagte: "Ich habe Sie ohne Fahrrad fast nicht erkannt"
Gruß, rogger
------------------------------------
Moderator 2radforum.de


[img]https://winterpokal.rennrad-news.de/images/team/39.png?1676996[/img]

Sykkel

2radfahrerin

Blog - Galerie
  • »Sykkel« ist weiblich
  • »Sykkel« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: S-H

  • Private Nachricht senden

16

Sonntag, 4. Mai 2014, 17:04

Respekt, dass ihr so weit mit dem Rad zur Arbeit fahrt! :thumbup:

Das mache ich zwar auch, aber das sind nur 400 Meter. :D Ebenso sind im Umkreis von ca. 500m drei Discounter, eine Drogerie und zwei Tankstellen. Fahre ich noch 500m weiter habe ich zusätzlich noch drei Apos, 6 Bäckereien, zwei Tierärzte etc...

Nur wenn ich wen besuchen will muss ich "weiter raus" fahren, aber das sind dann auch höchstens 7km.

Also wenn ich km auf die Uhr bekommen will, dann muss ich auch mal versuchen Touren in meine Woche einzubauen.
Liebe Grüße, Sykkel :)

ullebulle

Radfahrer

Blog - Galerie
  • »ullebulle« ist ein verifizierter Benutzer

Wohnort: Horneburg

  • Private Nachricht senden

17

Sonntag, 4. Mai 2014, 17:10



Also wenn ich km auf die Uhr bekommen will, dann muss ich auch mal versuchen Touren in meine Woche einzubauen.


2 x die Woche eine Stunde, mit einem 20er Schnitt sind es schon 40km, mal 4 Wochen, dann sinds 160km.
DAzu noch ein paar längere Wochenendausflüge und schon...

Ganz einfach und tut nicht weh!

Gruß ulle

der bestimmt kein Sportler ist

Ritze

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »Ritze« ist männlich

Wohnort: Neuhausen

  • Private Nachricht senden

18

Sonntag, 4. Mai 2014, 17:21

:hi: Sykkel,

ich lebe quasi zwischen schwäbischer Alb und Schwarzwald, d.h. mein Umland ist recht hügelig. Als ich das Rauchen aufgesteckt hatte, habe ich explosionsartig an Gewicht zugelegt. Also habe ich mein altes Kaufhaustrekkingbike reaktiviert um der Lage Herr zu werden. Meine erste Ausfahrt führte mich zum Bäcker an das andere Ortsende in ca. 1km Entfernung und hat mich beinahe umgebracht. Ich kann mich noch erinnern, wie ich würgend und nach Luft ringend im Rahmen der Eingangstür hing und beinahe einen Notarzteinsatz provoziert habe. Und das ist weder ein Scherz noch Übertreibung! So war eindeutiger Handlungsbedarf erkannt. Fortan erledigte ich alle Kurzstrecken mit dem Rad und startete ca. 3 mal pro Woche zu kleineren Ausfahrten in die Nachbarorte. Nach ca. 3 Monaten war ich im Stand 30 km am Stück zu überwinden. Störend war jedoch die minde Qualität meines Rades: eine nicht indexierte 14-Gang Schaltung und ein Sattel, der eher die Bezeichnung Marterpfahl verdient hätte. Schläuche, Reifen und Bremsbeläge durch Alterung spröde und porös und somit ein Sicherheitsrisiko. Eigentlich wollte ich nur diese Komponenten tauschen. Letztlich kam ich mit meinem ersten "guten Rad", einem Centurion Backfire für 650 €, nach Hause. Irgendwann kam ich auf die Idee meinen Weg zur Arbeit mit dem Rad zurückzulegen, was immerhin 30 km einfach sind. Im folgenden Jahr probierte ich dann meine erste Urlaubsfahrt: von Bonn nach Hause entlang des Rheinradweges.

Im Laufe der Zeit hat sich meine Leistungsfähigkeit ohne Druck und Zwang stetig verbessert. Mittlerweile fahre ich je nach Wetter, Lust und Laune bis zu 5 mal pro Woche zur Arbeit und schaffe einzelne Tagesetappen, wie die Dicke Berta, bis zu 200 km. Meine Urlaube bringe ich seit Jahren auf dem Fahrrad zu. Lediglich mein Bauchumfang hat sich, dank unmäßiger Ernährung, nicht verringert. Für mich habe ich die Lehre gezogen, daß Überforderung und übertriebener Trainingsehrgeiz nur Frust und Schmerzen einbringen. Dranbleiben ist alles.

Gruß Reimund

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ritze« (4. Mai 2014, 17:25)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Gaby, ullebulle

Salamander

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »Salamander« ist männlich

Wohnort: Tief im Westen

  • Private Nachricht senden

19

Sonntag, 4. Mai 2014, 22:56

Da ich auf ein Auto verzichte, mache ich fast alles mit dem Rad. Wenn das Wetter zu schlecht ist, nutze ich den ÖPNV. Ebenso, wenn die Distanzen zu lang sind um in akzeptabler Zeit anzukommen bzw wieder zurück, oder ich nehme das Rad in der Bahn mit. Kasten Bier oder auch größere Werkzeugkästen krieg ich mit einer Kiste auf dem Rad transportiert, für sperrigere Sachen Leihwagen.

Spezielle Trainingsfahren hab ich nicht mehr unternommen, seit ich mein Rennrad wegen einer notwendigen Operation ins künstliche Koma versetzt habe. Macht auch nicht mehr wirklich Spass, seit der Radwegewahn immer mehr um sich greift. Dafür entdecke ich nach und nach die zu Rad- und Wanderrouten umgebauten ehemaligen Eisenbahntrassen hier.

Gegen Entzugserscheinungen vom Rennrad hilft das Reiserad (Bereifung 32x622, Technik auf XT Niveau aber weitgehend Shimano-frei). Dann das *hüstel* Leichtlaufrad, ein Trekker mit gescheitem Lenker; Technik so Mittelklasse Niveau. Und schließlich die EInkaufsschlampe mit 7-Gang Nabenschaltung und Bereifung 47x622 (wird wegen des relativ trägen Fahrverhaltens beizeiten gegen eins auf MTB-Basis ersetzt, breite Reifen müssen sein wegen der hohen Zuladung). Optisch gut vergammelt als passiver Diebstahlschutz, technisch 1A. Damit fahr ich auch mal eben 35 km zum Einkaufen... und gar nicht mal unflott. Auch mit Packtaschen oder einer großen Kiste auf dem Systemgepäckträger.



Aber sag mal @Sykkel

Zitat

Am Stück schaffe ich ca. 7km und bin dann froh mein Ziel erreicht zu
haben! Und ich bin mir nicht sicher, ob es daran liegt, dass ich von der
Haustür in alle Richtungen erstmal bergauf muss, oder ob es nicht auch
so wäre, wenn ich auf dem platten Land wohnen würde...
Wenn man regelmäßig Rad fährt, sind 7 km für einen normal gesunden Erwachsenen kein Problem, auch ohne spochtliche Ambitionen. Falls nicht, würde ich mal einen Termin beim Internisten empfehlen. Vielleicht liegt es aber auch an den Steigungen zu Beginn, die Du ohne warmfahren hoch mußt. Ich habe eine Stammstrecke, wo ich am Baggersee in der Sonne brate. Auf dem Rückweg muß ich nach einigen Kilometern eine Hügelkette hoch, da tu ich mich anfangs immer etwas schwer. Wenn ich nach etwa 12 km eingerollt bin, löppt das wieder. Versuch mal einen anderen Weg zu fahren wo es weniger steil ist, statt direkt hoch schräg am Hang entlang, oder vor dem Klettern erst mal unten eine Runde im Kreis zum Warmfahren.

Im übrigen frag ich mich, wo da solche Talkessel sind daß man erstmal so hoch klettern muß. Hosteinische Schweiz, Hinterland von Eckernförde? Diesen Teil der Ostseeküste kenne ich aber auch eher von der Seeseite...
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (4. Mai 2014, 23:18)


Sykkel

2radfahrerin

Blog - Galerie
  • »Sykkel« ist weiblich
  • »Sykkel« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: S-H

  • Private Nachricht senden

20

Montag, 5. Mai 2014, 09:29

Ich bin einfach (noch) wahnsinnig unsportlich, wenn man das so ausdrücken kann. Bis vor 4 Wochen hatte ich noch ein Auto und bin halt damit überall hingefahren... Auch manchmal die 400m zur Arbeit :whistling:

Und ja, holsteinische Schweiz. Genauer Hohwachter Bucht. Wenn ich von zuhause weg will, dann fahre ich fast nur bergauf. Dann ein kleines Stück bergab, aber nur, damit ich das auch in doppelter Ausführung wieder hoch fahren kann/muss. Wieder zurück nach Hause ist dafür immer recht fix erledigt. :)
Liebe Grüße, Sykkel :)