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gandralf

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1

Dienstag, 9. Juli 2013, 10:04

Transalp für Anfänger

Hallo zusammen,

wie ich in meiner kurzen Vorstellung schon andeutete, plane ich eine "kleine" Reise, hier die Eckdaten:

Start: Landsberg am Lech - Bayern
Ziel: Lazise - Gardasee - Italien
Start: 10.August, geplant 3-4 Tage
Strecke: evtl. Via Claudia Augusta (lasse mich aber gerne eines Besseren belehren)
Arbeitsgerät: Giant Rennrad (siehe Bild)
Fahrer: Rennradneuling, allerdings viel auf dem Mountainbike unterwegs

Also da meine Familie dieses Jahr am Gardasee Urlaub machen möchte und mit dem Auto hinfährt, kam mir der glorreiche Gedanke, dass ich mit dem Fahrrad dorthin fahren könnte. Gesagt - geplant! Erstmal ab zum Fahrradhändler und ein Rennrad gekauft, da ich denke mit meinem 26" Mountainbike werde ich nicht viel Erfolg haben.

Jetzt stellen sich mir aber doch einige Fragen, bezüglich Ausrüstung, Verpflegung oder Problemen die auftreten könnten.....

1. Ich hatte nach nur einigen 100 km Rennradfahren schon einen Platten und musste mich abholen lassen, wenn mir das mitten in den Alpen passiert, ist das natürlich tragisch :) was empfihlt ihr mir an Werkzeug, Ersatz mitzunehmen?
Ersatzschlauch
Pumpe (eine Kleine die 7-8 Bar schafft?)
Flickzeug (geht das überhaupt bei Rennradreifen?)
was empfiehlt ihr mir noch?

2. wie sieht es mit dem Klima in den Alpen aus? nicht dass ich in kurzer Hose, beim schönsten bayrischen Sommerwetter losfahre und als Eiszapfen in den Alpen hängen bleibe.... :)
was könnt ihr mir Klamottentechnisch empfehlen, zumindest was man mitnehmen MUSS, man muss es ja nicht zwangsläufig anziehen!

3. ich habe geplant die "Via Claudia Augusta" zu fahren, denn wie der Name schon sagt soll es ja sehr "romantisch" sein :) Außerdem hörte ich schon viel über diese Strasse und fahrradtechnisch soll sie sehr gut ausgebaut sein. Evtl. nehm ich auch nen Weg über Insbruck, das muss ich aber noch genauer planen... Gerne nehme ich auch Ratschläge entgegen von Leuten die hier evtl schon mal langgefahren sind oder sich gut auskennen!!

4. Was habe ich vergessen? Bin für alle Tipps, Kritik, Hinweise offen!!!
(wahrscheinlich ziemlich viel, aber fürs Erste wars das mit meinen Fragen, aber da fällt mir sicherlich noch was ein......)

Im Vorraus schon mal ein herzliches Dankeschön an alle die mir helfen möchten!!

Zum Schluss noch mein Motto: "Wenn Hanniball das mit seinen Elefanten geschafft hat, dann werd ich das auch mitm Bike schaffen :)"

Schöne Grüße Ralf

paulipirat

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2

Dienstag, 9. Juli 2013, 10:26

Erstmal ein fröhliches Hallo !

Zu Deinem Vorhaben :

Ich hatte ähnliches mal ins Auge gefasst, allerdings wegen mangelndem Training und mangelnder Trainingsmöglichkeiten/-zeit erstmal wieder verworfen. Mir stellt sich die Frage, wie Du darauf gekommen bist, so eine Tour mit dem Renntad machen zu wollen. Ich hätte da spontan an ein Trekkingrad gedacht, an das ich Gepäcktaschen ran machen kann, in denen ich dann alles, was ich brauche verstauen würde.

3-4 Tage Rad fahren, wenn man es nicht gewohnt ist, dann noch auf einem Rennradsattel, den man nicht gewohnt ist, und dann noch mit Rucksack auf dem Rücken, unter dem man schwitzt wie ein Affe (also ich tue das zumindest...) ist nicht zu unterschätzen.

Ich fahre nun auch kein Rennrad, kann da also wenig zu sagen, wie gut die Schläuche zu flicken sind, ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das nicht gehen sollte. Und dazu brauchst Du eigentlich nur das normale Flickzeug, das auch in jeder Satteltasche (o.ä.) passt. Nen Ersatzschlauch, oder 2, würde ich auch mitnehmen, dazu ausreichend Verpflegung (Essen+Trinken) und ggf. ein Zelt+Schlafsack (oder willst Du des Nachts irgendwo einkehren?). Funktionswäsche (lang+kurz) würde ich auch noch einpacken und ne Regenjacke auf jeden Fall !

So, mehr fällt mir erstmal nicht ein. Wäre schön, wenn Du auch nach getätigter Tour nen Bericht einsetellen würdest, der täte mich doch sehr interessieren...



Grüße Paulipirat

ullebulle

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3

Dienstag, 9. Juli 2013, 10:49

Moin Ralf!

Danke für Deine nette Vorstellung.
Super finde ich den Plan, zum Gardasee zu radeln.
Letztes Jahr hatte ich auch noch so Grappen im Kopf, daß ich mit dem Herrn hier: http://www.2radforum.de/user/379/mahatma-josef-gamsbichler/
genau diese Tour geplant habe, aber leider auf Grund meines bösem Knie auf Berge künftig verzichten muß.

Klar werden wir Dich gerne für Dein Vorhaben beraten und möchten natürlich auch etwas vom Gelingen erfahren.

Wir hatten die Tour allerdings mit unseren MTBs geplant, auch einfach, um besser das Gepäck verstauen zu können und auch die
kleinen Gänge mal nutzen zu müssen.

Viel Spaß!
ulle

P.S. ließ Dich mal hier ein: (der gute Mann wird Dich bestimmt auch gerne beraten, ist ein Netter) http://www.radforum.de/threads/353102-wa…enkers-rucksack

gandralf

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4

Dienstag, 9. Juli 2013, 10:52

Also meine Idee dabei war, dass ich mit nem Rennrad flott vorankomme und vorallem die schönen Berge besser erklimmen kann, als mit nem "normalen" Fahrrad!
Bei mir habe ich nur das Nötigste, da ja wie gesagt meine Familie vorfährt habe ich mein Urlaubsgepäck nicht dabei!! Sprich Klamotten, Reparaturzeugs und Verpflegung, ich denke das geht alles in meinen Rucksack, den ich gewohnt bin, da ich fast ausschließlich mit dem rumfahre!
Habe Anfangs überlegt ein Zelt mit zu nehmen, aber mal abgesehn davon ob das überhaupt erlaubt ist, denke ich muss ich meinen Körper nicht noch mehr schinden indem ich "unbequem" schlafe. Habe also vor Pensionen die mir auf dem Weg begegnen zu besuchen, und früh morgens, ausgeruht und nach einem guten Frühstück, gestärkt weiter zu fahren!

kylogos

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5

Dienstag, 9. Juli 2013, 11:09

[...] und vorallem die schönen Berge besser erklimmen kann, als mit nem "normalen" Fahrrad! [...]
Mir ist nicht ganz klar, warum ein RR mit einer Übersetzung von 34 / 25 (Kompaktkurbel) besser klettern soll als ein Trekkingrad mit 26 / 32 bzw. ein MTB mit 22 / 34. Darüber würde ich nochmal nachdenken.

Casi2003

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6

Dienstag, 9. Juli 2013, 19:23

Naja, aus der 34-25 kann man problemlos eine 34-28 machen. Und sollte der lange Schaltkäfig montiert sein, ist sogar ne ne 34-32 möglich. Sollte letztlich nicht das Problem sein.

Für ein Minimum an Transportmöglichkeit würde ich sogar einen Gepäckträger an der Sattelstütze montieren, und auf den Rucksack verzichten. Die Style-Polizei kann mich mal :miffy:

Auch einen Rennradschlauch kann man flicken, ist aber absolut nicht zu empfehlen. Ich würde eher einen Ersatzschlauch mit mir führen, und ggf. unterwegs einen weiteren dazu kaufen, sollte der Schlauch aus der Heimat bereit verbaut sein. Du fährst ja nicht in Sibirien Rad, sondern in der Alpenregion, und die ist auch nicht so spärlich besiedelt.

Wärmere Kleidung solltest Du unbedingt einpacken, auf den Berge könnte es ganz schön frisch sein, während man unten im Tal bruzzelt. Ist zumindest im Harz so ;)

Was gibt es noch so zu beachten??? Achja, einen ausführlichen Tourbericht im 2radforum schreiben, damit wir berechtigter Weise neidisch werden können :thumbup:
Für ein freies und unabhängiges, und vor allem werbefreies 2radforum!!!! :thumbsup:

"Nicht jeder der ein Trikot anzieht und auf ein Fahrrad steigt ist automatisch gedopt." Gehört beim Braunschweiger Nachtrennen.

Casi2003

stressgeplagter Workaholic

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7

Dienstag, 9. Juli 2013, 19:31

Sowas wäre ne Idee. Soll aber nur ein Vorschlag sein.
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3rd_astronaut

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8

Dienstag, 9. Juli 2013, 23:35

ich kann nur was ganz unproduktives "beitragen": ich würde der gesamtfamilie minimalgepäck verordnen, das mtb ins auto packen und gemeinsam runterfahren. der gardasee ist doch eins der beliebtesten mtb-reviere überhaupt...

Ritze

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9

Mittwoch, 10. Juli 2013, 03:24

Grüß Dich Ralf,

es ist immer schwer jemandem Fremden, dessen Leistungsfähigkeit man überhaupt nicht kennt, geschweige denn beurteilen kann, zu raten. Deshalb fange ich mal beim Alpha an:

Langweilig , aber doch immer wieder hilfreich, der Tip zum Esterbauer Radtourenbuch "Via Claudia Augusta", ISBN 978-3-85000-131-1. Dort ist Deine Strecke gut beschrieben und es gibt ein Übernachtungsverzeichnis. Schon mal 2 Sorgen weniger.

Auf Deiner Strecke liegen eigentlich nur 2 ernst zu nehmende Erhebungen: Fernpass und Reschenpass. Den Fernpass kenne ich nur mit dem Motorrad. Ich würde niemals auf die Idee kommen, dort auf der Straße mit dem Fahrrad fahren zu wollen.

Es gibt wohl eine Umgehung, die für Trekking- und Moutainbikes geeignet und schön ist.

Den Reschen bin ich schon mit dem MTB und reichlich Gepäck (ca. 130 kg Systemgewicht) gefahren. Den schätze ich eher als Pillepalle ein.

da Du dich so sehr aufs Rennrad versteifst habe ich den Eindruck, daß Du gar keine Vorstellung hast, was da auf dich zu kommt. Deshalb fahr doch einfach mal eine 20 km lange 5%-Steigung mit einem 8 kg schweren Rucksack auf den Schultern hoch.

liberator

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10

Mittwoch, 10. Juli 2013, 07:47

An einigen Pässen wird Motorbremse empfohlen: Ich würde Dir zum Fixie raten.


Spaß beiseite: Einmal warme Kleidung, Regenkleidung, Thermounterwäsche,mehr als einen Schlauch, Pumpe, Minitool, Trinken, Essen, wenn es noch passt, Erste-Hilfeset, Mobiltelefon, Geld, usw.
Wenn ich weiß, wer mich im Ziel erwartet, würde ich die vier Tage im selben Trikotsatz fahren.
Spart Gewicht.
Trinken passt an den Rahmen, sind auch wieder 2 Kilo weniger im Rucksack.
Wie groß ist der Rucksack? 30 Liter sollte der wohl schon haben.

FraWie

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11

Mittwoch, 10. Juli 2013, 08:48

Arbeitsgerät: Giant Rennrad (siehe Bild)

Was für ein Bild? Wenn es ein Giant Defy sein sollte, hätte es Ösen für eine Gepäckträgermontage. Ich würde mir auf jeden Fall den Rücken frei halten wollen.

Und dazu brauchst Du eigentlich nur das normale Flickzeug,

Fast richtig. Bei den dünnen Schläuchen hat man mit den normal großen Flicken (25 mm) Probleme, auf jeden Fall die kleineren (16 mm) einstecken.

Auch einen Rennradschlauch kann man flicken, ist aber absolut nicht zu empfehlen.

Da wäre ich auf die Begründung neugierig. Beim Wechseln auf der Straße ist natürlich ein Ersatzschlauch vorteilhaft, aber es gibt keinen Grund einen Schlauch wegen eines Lochs gleich wegzuschmeißen.

HotRod

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12

Mittwoch, 10. Juli 2013, 09:49

Zitat

Ich hatte nach nur einigen 100 km Rennradfahren schon einen Platten und musste mich abholen lassen, wenn mir das mitten in den Alpen passiert, ist das natürlich tragisch :) was empfihlt ihr mir an Werkzeug, Ersatz mitzunehmen?
Ersatzschlauch
Pumpe (eine Kleine die 7-8 Bar schafft?)
Flickzeug (geht das überhaupt bei Rennradreifen?)
was empfiehlt ihr mir noch?
Ich würde während der Tour keine Schläuche Flicken. Bei > 8 bar Druck auf den Reifen möchte ich während einer Abfahrt kein Risiko eingehen.
Zur Grundausstattung gehört für mich: Schläuche, Mantel, 2-3 Reifenheber, Minipumpe (8-11 bar), Minitool mit Kettennieter, Kabelbinder, Kettenglieder inkl. Nieten.

Zitat

wie sieht es mit dem Klima in den Alpen aus? nicht dass ich in kurzer Hose, beim schönsten bayrischen Sommerwetter losfahre und als Eiszapfen in den Alpen hängen bleibe.... :)
was könnt ihr mir Klamottentechnisch empfehlen, zumindest was man mitnehmen MUSS, man muss es ja nicht zwangsläufig anziehen!
Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel, Max. 2 Trikotsätze (Trikot, Hose, Funktionshemd und -socken). Einen am Mann, den anderen im Rucksack. Buff-Tücher für Kopf und Hals, Arm- & Beinlinge. Windjacke für die Abfahrten, Regenjacke, Überschuhe gegen Regen. Das passt alles wunderbar in einen Rucksack. Auf Gepäckträger die man an die Sattelstütze schraubt würde ich verzichten. Nur unnütze Masse 8)

Zitat

Was habe ich vergessen? Bin für alle Tipps, Kritik, Hinweise offen!!!(wahrscheinlich ziemlich viel, aber fürs Erste wars das mit meinen Fragen, aber da fällt mir sicherlich noch was ein......)
Welches Rad Du benutzt ist völlig egal und hängt von Deinen persönlichen Zielen und und vor allem von Deiner Fitness ab. Es jede Menge Höhenmeter zu bewältigen. Da zählt jedes Kilo. Insofern käme für mich auch nur ein RR in Frage. Zumal Deine Familie Dein eigentliches Gepäck ja mitnimmt und Du in Pensionen nächtigen willst.
Es gibt auch schöne Pässe fürs MTB. Die würde ich aber nie alleine fahren. Mit dem Trekkingrad kommst Du natürlich bequemer über die Berge, aber eben nicht so schnell :D

Edit meint: Kuck mal hier
"Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden."
Marie von Ebner-Eschenbach
"Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertigzuwerden."
Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HotRod« (10. Juli 2013, 09:57)


gandralf

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13

Mittwoch, 10. Juli 2013, 10:03

Also erstmal vielen Dank für die vielen Tipps und Hinweise!!
Erwähnenswert an dieser Stelle wäre vielleicht noch zu sagen dass ich technisch gesehn mich nicht wirklich auskenne, was diese Übersetzungen darstellen und wie sich das auswirkt... ?(
bin in den Fahrradladen meines Vertrauens gegangen und hab dem Kollegen gesagt was i vorhab der hat mich dann vermessen und mir ein Rad zur Alpenüberquerung gebaut :D
Also nicht falsch verstehn, doof bin i ned, also nen Schlauch kann i scho flicken oder wechseln wenns is....


mit der Route bin ich nun am überlegen, evtl fahre ich auch über Insbruck und den Brenner, aber da muss ich noch viel durchdenken. daher meine Frage kennt einer ein gutes Buch was Alpenüberquerung für Rennräder angeht? hab schon ein wenig geschaut und einiges gefunden aber ich dachte vielleicht hat ja jemand nen guten Tipp für mich!? das "Via Claudia Augusta" ist sicherlich hilfreich (danke Ritze), aber da ist eben NUR diese Strecke beschrieben denk ich mal!


Also mein Rucksack fast 20 Liter + 3 Liter für so n Trinkdingens, aber ich denke hier bekomme ich alles unter (danke an liberator, hilfreiche Sachen, vor allem Erste Hilfe Set, man kann ja nie wissen wem man auf dem Weg alles helfen kann :D ). Ernährungstechnisch würd mich noch interessieren was ihr empfehlen könnt, da gibts doch sicherlich so Powerriegel oder sowas?


@Frawie: mein Profilbild meine ich, ich weis bisserl klein aber immerhin, aber ich tu es einfach nochmal in groß hier rein (und bitte ignoriert die Bierflaschen, wenn ich nach Italien fahre ist da sicherlich was anderes drinnen :thumbsup: )




Prabha

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14

Mittwoch, 10. Juli 2013, 10:18

...
bin in den Fahrradladen meines Vertrauens gegangen und hab dem Kollegen gesagt was i vorhab der hat mich dann vermessen und mir ein Rad zur Alpenüberquerung gebaut


Meine Fahrt über (bzw. auf) die Alpen habe ich zugunsten einer Schweiztour im September noch einmal verschoben. Trotzdem ist dieser Thread natürlich interessant für mich.

Aber sag mal: Wann hast du das Fahrrad gekauft, das du nutzen willst? Wieviele km bist du darauf schon gefahren? - Mit einem neuen Rad, das evtl. noch nicht so optimal in Lenker-/Sattelhöhe, Sattelposition eingestellt ist, gleich so eine Tour zu machen, halte ich für ziemlich gewagt. Das könnte vermeidbare Schwierigkeiten mit den Beinmuskeln und dem Hintern geben...

Gleichzeitig würde es mich sehr interessieren, ob du wirklich vom Landsberg am Lech bis zum Gardasee nur 3-4 Tage brauchst. Ich würde da einige Tage mehr einplanen wollen - aber vielleicht täusche ich mich ja auch? (Landsberg am Lech bis Füssen bin ich vor 3 Jahren gefahren, und ich meine, ich hätte dafür schon 2 Tage gebraucht; oder war das nur, weil ich nicht den direkten Weg genommen hatte, sondern noch einen Familienbesuch eingeschoben habe ?( )
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

liberator

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15

Mittwoch, 10. Juli 2013, 12:07

Habe das Erste-Hilfeset bisher auch nur für andere gebraucht...
Das wichtigste Rettungsaccessoir dadrin ist meiner Meinung nach die Rettungsdecke (also diese Alufoliendecke) gegen Erfrierungen, als Sonnenschutz etc.

Casi2003

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16

Mittwoch, 10. Juli 2013, 20:44

@ FraWie:

Zitat

Da wäre ich auf die Begründung neugierig. Beim Wechseln auf der Straße ist natürlich ein Ersatzschlauch vorteilhaft, aber es gibt keinen Grund einen Schlauch wegen eines Lochs gleich wegzuschmeißen.


Deswegen:

Zitat

Ich würde während der Tour keine Schläuche Flicken. Bei > 8 bar Druck auf den Reifen möchte ich während einer Abfahrt kein Risiko eingehen.


Beim MTB, wo man mit 2 bis max. 3 bar Druck fährt, hätte ich auch keine Sorgen den Schlauch unterwegs zu flicken. Aber bei nem RR, welches mit 7-9 bar Druck gefahren wird.....
Zudem hab ich mal für einen Nachbarn den Schlauch am RR geflickt (keene Kohle, der Gutste). Gut, war ein großer Flicken, hatte keinen kleinen mehr. Trotzdem hab man beim fahren gemerkt, wo der Flicken sitzt. Und ein neuer Schlauch ist auch jetzt nicht soooo teuer.
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17

Mittwoch, 10. Juli 2013, 22:50

Beim MTB, wo man mit 2 bis max. 3 bar Druck fährt, hätte ich auch keine Sorgen den Schlauch unterwegs zu flicken. Aber bei nem RR, welches mit 7-9 bar Druck gefahren wird.....

Sehe ich völlig anders. Gerade wegen des hohen Drucks wird der Flicken ja fest und sicher gegen den Mantel gedrückt. Abhauen kann der nicht!
Die kleineren und dünneren Rennradflicken sollten es wie oben geschrieben natürlich schon sein.

HotRod

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18

Donnerstag, 11. Juli 2013, 09:24

Auf einer TransAlp würde ich nicht flicken, weil ich keine Lust hätte das Loch (oder Löcher?) zu suchen und mit Kleber und Flicken zu hantieren. Schlauch raus, Mantel prüfen, Schlauch rein fertig. Erst recht nicht, wenn die Sonne brennt, es regnet oder man verschwitzt in der Kälte steht.

Bei mir kommt noch das schlechte Gefühl dazu. Wahrscheinlich ist es unbegründet, aber ich möchte mir während der Abfahrt mit > 60 km/h keine Gedanken machen, ob ich alles richtig gemacht habe und der Flicken hält.

Man kann natürlich den Schlauch/die Schläuche mit nach Hause nehmen und dort flicken. Da ich aber maximal einen Platten pro Saison habe, mache ich mir über die 5€ keine Gedanken. Für die alten Schläuche finden sich Anwendungen. Z.B. als Kettenstrebenschutz beim Crosser ;).
Ein neuer Schlauch kostet 5 €. RR Flickzeug von TipTop 2 €, wobei der Kleber nicht unendlich haltbar ist. Für mich lohnt sich flicken einfach nicht.
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Freitag, 12. Juli 2013, 01:39

Ernährungstechnisch würd mich noch interessieren was ihr empfehlen könnt, da gibts doch sicherlich so Powerriegel oder sowas?


Vielleicht hast Du dir ja mal den Link auf meinen Bericht von Ullebulle schon angesehen. Dann weißt Du ja , wie's einem gehen kann ^^ , von wegen Hungerast. Seither hab ich als Notration immer irgendwelche Riegel, lieber noch 1-3 Bananen, dabei. Sehr leicht und Platz sparend sind die Energygel-Päckchen diverser Hersteller oder die Gelchips von Ultra. Das Zeug ist aber alles so süß, daß Du es vielleicht gar nicht magst oder Dir davon auch schlecht wird. Hier gilt: Versuch macht Kluch! Also probieren, was das Göschle mag. Ist ja schließlich Urlaub und keine Fakirtour ;) . Ansonsten hilft ein kräftiges Frühstück schon mal viel.

Da Du ja nicht zum ersten Mal auf einem Rad sitzt, muß ich Dir ja nicht raten, Bergfahren zu trainieren, bevor Du in die Berge gehst, oder? :whistling:

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