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Zeuss

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1

Samstag, 13. Juli 2013, 19:18

100 Jahre TdF - soll ich berichten?

Guten Abend,

nun wie immer etwas in Eile, aber ich möchte euch mitteilen das ich diese Nacht wieder losmache. An dieser Stelle werde ich versuchen euch täglich von der 100 TdF zu berichten, eingeschlossen meine eigenen Berichte zu den Pässen.

@ HR nächstes Jahr bist du dabei, nocheinmal Sorry :love:

Eins vorweg, eine Dopingdiskussion wollen wir hier nicht führen, mir geht es um den Mythos und die Faszination TdF.

Analog habe ich im gelben vor zwei Jahren berichtet, in einem Forum wo man Zeuss heute vergeblich sucht.

VG Zeuss

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2

Samstag, 13. Juli 2013, 19:57

Noch einer den ich beneide X( Hey, viel Staß bei Deiner Tour, und ja, Du sollst berichten :thumbsup:
Für ein freies und unabhängiges, und vor allem werbefreies 2radforum!!!! :thumbsup:

"Nicht jeder der ein Trikot anzieht und auf ein Fahrrad steigt ist automatisch gedopt." Gehört beim Braunschweiger Nachtrennen.

rogger

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3

Sonntag, 14. Juli 2013, 08:08

100 Jahre TdF - soll ich berichten?


Unbedingt ja! :thumbsup:

und Dir viel Spaß und viele schöne Eindrücke und Erlebnisse!!
Gruß, rogger
------------------------------------
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4

Dienstag, 16. Juli 2013, 10:19

100 Jahre TdF - soll ich berichten?


Unbedingt ja! :thumbsup:

und Dir viel Spaß und viele schöne Eindrücke und Erlebnisse!!

:thumbsup:
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ullebulle

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Dienstag, 16. Juli 2013, 21:45

Mach unbedingt, Zeuss!!

Sonst heuern wir noch den an:



Gruß ulle

stilleswasser

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6

Dienstag, 16. Juli 2013, 23:19

mach' bitte unbedingt!!! wünsch' dir unendlich viel spaß :). kommen schließlich noch die alpen ..
.. only dancing on this earth for a short while (Cat Stevens)

Zeuss

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7

Mittwoch, 17. Juli 2013, 17:29

Problemchen

Hallo Zusammen,

Am Galibier hat ein Sturm das I-Net lahmgelegt, somit schreibe ich alles auf dem Läppi vor und werde es in Gänze veröffentlichen. Aber das warten wird sich lohnen, versprochen. Montag habe ich den Galibier bis Alpe du Huez gefahren. Dienstag den Telegraph beidseitig und heute den Galibier beidseitig.

Morgen geht es in aller Früh auf nach Alpe du Huez. Sogar den Tourteufel habe ich persönlich in Alpe du Huez schon live erleben können.

Gruß Zeuss
- via iPhone -

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Montag, 22. Juli 2013, 13:27

Hallo Zusammen,

nach einer Woche im Tal der Ahnungslosen, kein I-Net, kein Fernsehen, will ich nun mal meinen Bericht einstellen und mit ein Paar Bildern versehen.

VG Zeuss

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9

Montag, 22. Juli 2013, 13:29

Frankreich 100 Jahre TdF 14. -21.07.2013 und etwas mehr.

Anreise:

Nachts um kurz vor 3 Uhr ging es los. So richtig viel bekam ich davon nicht mit, da ich vorher zu einem Geburtstag war. Erstaunlicher Weise lief die Anreise ohne wirkliche Probleme, nicht einmal stockender Verkehr war zu verzeichnen, bestes Wetter, also was will man mehr. Lediglich die Schweizer haben die Maut mal eben auf 35€ angehoben und die Franzosen wollen auch mal wieder etwas mehr für die Durchreise.

Nach 10 Stunden war es dann geschafft, wir waren in Valloire am Fuße des Galibier angekommen. Schön wieder da zu sein, irgendwie liebe ich diesen Berg, die Gegend. Alles wirkt so vertraut. Am Haus hat sich die letzten 2 Jahre einiges getan, einiges wurde modernisiert, Inventar ausgetauscht, man erkennt dass die Besitzer hinter her sind. Einziger Makel der Internetzugriff ist gestört, wir hoffen dass es die Tage repariert wird. Wenn nicht kann ich auch mal ein paar Tage ohne auskommen, ich werde in diesem Fall meinen Bericht in Gänze veröffentlichen wenn ich wieder daheim bin.
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Montag, 22. Juli 2013, 13:33

Galibier und Le Alpe du Huez 15.07.2013

Da einiges an Temperaturen zu erwarten ist, haben wir den Start auf 8 Uhr gelegt. Wie immer verzögert sich der Start um ein paar Minuten. Aber gegen 8 Uhr 30 sind wir auf der Strecke. Herrliches Wetter, angenehme Temperaturen so radeln wir der ersten Rampe entgegen. Die ersten 6 Kilometer, ausgenommen gleich nach Valloire, wo es erst einmal gnatzig ansteigt, sind als moderat zu bezeichnen. Eine lange Gerade, mit abschließender Rechtskurve über eine Steinbrücke, kündigt die erste Rampe an. Wer den Berg das erste Mal fährt, dem fährt der Schreck in die Glieder vor dem was jetzt kommt. Knapp 10 Kilometer Gemeinheit liegen noch vor einem, die in der Summe so einiges von den Pedalrittern abverlangt.

Wer die Puste, die Körner hat, kann unter Umständen grandiose Ausblicke genießen, was aber den wenigsten vergönnt ist, zu sehr nimmt der Anstieg dich in seinen Bann. Die Kehren, das Ambiente all das machen den Galibier zu dem was er ist, Einzigartig. Wenn man einen Berg bereits zweimal gefahren hat, sollte man meinen man kennt ihn. Irgendwie hatte ich jedoch doch ein paar Details vergessen, aber ein Berg verändert sich nicht, er ist und bleibt eine stetige Herausforderung, das wurde mir doch recht schnell wieder bewusst.

Unaufhörlich geht es gleichmäßig steil hinauf, irgendwann nehmen die Kilometer ab und du hast es fast geschafft. Noch einen Kilometer, kurz vor dem Tunnel, dann eine Straßensperrung, zwar nur kurzzeitig aber es hat gezeigt wie schnell es am Berg auch gehen kann, Steinschlag! Nicht auszudenken wenn dich so ein Klopper erwischt, ganz klar Aus die Maus. 10 Minuten warten dann war auch der Weg wieder frei, diesen letzten Kilometer noch zu bewältigen. In meinen Augen das härteste Stück, wenn du um die letzte Kehre kommst erwartet dich eine Rampe von brutalem Charakter, aber dann bist du Oben. Du genießt den Moment, entspannst etwas und dann geht es schon weiter -> auf nach Le Alpe du Huez.
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Montag, 22. Juli 2013, 13:38

Mythos oder Fluch

Runter zum Lautaret, den ich immer noch gerne Laurent nenne, er erinnert mich irgendwie an einen charmanten Franzosen den ich sehr schätze. Spitze auf der Abfahrt, etwas über 75 kmh, aber bremse um Gottes Willen nicht zu spät dann macht es richtig Spaß. Nebenbei bemerkt, fahre ich seit vergangenem Jahr zumindest abwärts mit Helm. Kurze Rast am Lautaret, dann auf nach Bourg d´Oisans. Wie das ausgesprochen habe ich auch im dritten Anlauf nicht heraus gefunden. Unmöglich empfinde ich die Radfahrer, welche ohne einen Hauch von Beleuchtung in den Tunneln unterwegs ist, einfach bescheuert. Die Temperatur nahm unaufhörlich zu, langsam bekam ich schon Beklemmungen. Im Ort, zeigte das Thermometer 38° das sollte heftig werden. Potz Blitz, ich traue meinen Augen nicht. Didi Senft der Tourteufel, schlendert auf der anderen Straßenseite entlang. Den habe ich gleich angemacht und zu einem Gruppenfoto genötigt.

Dann geht es langsam los, wir sind beim Fluch, die ersten Kilometer eine einzige Qual diese verdammte Hitze, kein laues Lüftchen, die Luft verpestet durch Kupplungs- und Bremsengestank. Das war, entschuldigt, einfach widerlich. Dazu kam ein Motivationsdefizit, irgendwie hätte ich kotzen können. Die Schaltung was ebenfalls am Ende, aber irgendwie ging es weiter. Was an diesem Montag am Berg los war, sprengt jede Vorstellungkraft, Radfahrer aller Nationen und das in Mengen, dazu die Motorisierten, der Hang war proppenvoll. Alles was aufwärts an Parkplätzen belegbar ist, war bereits belegt. Wir schreiben Montag, ich habe jetzt schon eine Ahnung was uns am Donnerstag zur Tour dort erwarten wird.

Ab der 12 ging es mir wieder besser, na ja fast Halbzeit, das motiviert. Zwischen der 10 und der 9 reichten zwei ca. 10 Jährige Jungen, gekühltes Wasser was ich gerne nahm. Das war richtig toll. Ab der 7 nahm die Temperatur etwas ab und eine leichte Brise tat sich auf. Die letzten Kilometer nahmen den gewohnten Verlauf, zwischen der 2 und der 1 die Fotografen. Dann der Anstieg in den Ort und dann weiter Richtung Ziellinie, hier nahm ich mich einer Gruppen Briten an, die sich sonst wie so viele andere verfahren hätten. Es ist und bleibt vertrackt, wer nicht weiß das es an der Touristinfo weiter in den Kreisel geht und von da noch ca. 1,5 km weiter durch das Wohngebiet geht, bleibt einfach an der Stelle und hat das eigentliche Ziel nicht erreicht.

Im Ort selber macht ihr euch kein Bild was dort abgeht, so viele Radfahrer habe ich noch nicht auf einen Haufen gesehen. Aber was willst du machen, wer ein Trikot von Alpe du Huez haben möchte, muss sich halt reinstürzen ins Gewimmel. Als das erledigt war, ab runter vom Berg, aber im Schweinsgalopp. Von wegen, unsere Abwärtsbewegung wurde durch ein lichterloh brennendes Auto unterbrochen, was uns eine Stunde Verzögerung einbrachte. Ich habe mich dran vorbeigemauschelt, also die Polizisten ließen Radfahrer durch, aber viele trauten sich nicht bis vor zu fahren. So harrte ich unten aus und die anderen oben, bis es weiterging. Dann Fahrräder schrauben, ab aufs Auto und zurück Richtung Valloire. Abends Entspannung, na ja vorher duschen, ich habe gestunken wie ein Iltis, dann fein grillen ein paar Bierchen und ab ins Körbchen. Heute war Alpe du Huez ein Fluch, der Mythos wird folgen.

Fakten:
Galibier -> Valloire – Galibier = 18km, von 1430m auf 2642m, Steigung durchschnittlich 8% Spitzen über 10%
Alpe d`Huez -> Burg d´Osians – Alpe d´Huez = 15km, von 720m auf 1850m, Steigung durchschnittlich 8% Spitzen 13%

Dienstag Ruhetag, ich werde aber den Télégraphe von beiden Seiten fahren.
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Montag, 22. Juli 2013, 13:40

Télégraphe 16.07.1013

Nach dem gestrigen Tag habe ich heute den Télégraphe von beiden Seiten gefahren. Von Valloire aus ist das ein Kinderspiel, und in ca. 30 Minuten erledigt. Vom Pass geht es runter nach Sant Michel de Maurianne, einen Ort den es keinerlei Erwähnung bedarf. Lediglich konstatiere ich an dieser Stelle 712Hm.

Von da geht es wieder los, Landschaftlich sehr verwachsen, kaum ein Blick auf die Serpentinen, alles in allem sehr öde. Die 12 Kilometer sind mit entspannten Passagen zu fahren. Ich sage mal ein Pass für die welche Pässe kennen lernen wollen. Sicher ein paar Spitzen um die 10% aber auch sehr entspannte 5% dazwischen. Ich genieße den Aufstieg, es ist fast wie ein ausausrollen vom Vortag. Die ersten 5 Kilometer werden mit 8% datiert, danach wird es immer weniger erst 7% und die letzten Kilometer sind mit 6% zu bewältigen. Bei 1570 Hm bist du oben, alles irgendwie öde und unspektakulär, es ei denn man hängt den Galibier gleich dran, dann ist es wahrlich ein anderes Kaliber. Lediglich zu unserer Unterkunft muss ich mich ein wenig quälen, dann ist der Tag Geschichte, so viel zum Télégraphe. Kurz und bündig und Ende.
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Montag, 22. Juli 2013, 13:41

Galibier im Doppelpack 17.07.2013

Irgendwie wurde ich erhört, heute fahren wir den Galibier von der Nord- und Südrampe. Die Nordrampe habe ich euch Eingangs schon beschrieben. Die Südrampe vom Lautaret war unser Ziel. Also nach der Passankunft runter zum Lautaret, eine Regenschauer und einen Kaffee gewartet und wieder hoch zum Galibier. Der Lautaret wo wir beginnen liegt auf 2058 Hm, es erwarten uns also auf 8km gute 600 Hm.

Die Serpentinen lassen sich gleichmäßiger fahren, die prozentuale Steigung liegt auch unter der Nordrampe. Mitunter sieht es so aus als zeigen die Steigungen andere Härten aber das täuscht gewaltig. Aber Obacht, der letzte Kilometer ist genau so gemein wie von der Nordrampe, ca 12%. In der Summe möchte ich behaupten, der Galibier ist für die erste Befahrung besser von der Südrampe geeignet. Insgesamt gesehen bist du aber schon feste platt, wenn du den Galibier an einem Tag von beiden Seiten bezwungen hast.

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Montag, 22. Juli 2013, 13:46

TdF 18 Etappe Alpe du Huez ich war dabei 18.07.2013

Los geht es, Frühstück um 07 Uhr. Danach mit dem Auto, ab über den Galibier nach Bourg d´Oisans. Kilometer vorher schon schleppender Verkehr, obwohl es noch keine 10 Uhr ist. Na das kann ja was werden! Am Kreisel vorbeigelotst und nun?! Na ja, nach 2 oder 3 Kilometern bekommst du am Straßenrand ein Plätzchen Milimetergenau zugewiesen. Was wir vorher im Ort und auf dem Kreisel zur Auffahrt schon gesehen haben, lässt unseren Atem stocken. Aber nun rein ins Getümmel, im Gänsemarsch, anders kann ich es nicht beschreiben, geht es Schritt für Schritt Bergan.

Die Menschenmengen vom Montag ließen uns den Entschluss fassen erst gar nicht so weit oben einen günstigen Platz versuchen zu erhaschen, da ist die Chance wohl eher gegen 0 tendierend, also gleich nach der 21 haben wir uns niedergelassen. Die Uhr schreibt noch keine 11 Uhr 30, das Warten geht los. Aber wieso warten, was du an diesem Berg geboten bekommst sucht seinesgleichen. Die Menschenmengen die Bergan strömen sind, zumindest nicht für mich, nicht nachvollziehbar. Besorgt stelle ich mir die Frage ob die in Alpe du Huez eine zweite wenn nicht dritte Etage aufgebaut haben. Aller Herren Länder vertreten, Mexikaner, Kolumbianer, Amerikaner, Briten, Skandinavier und die Holländer neben Franzosen und Deutschen sowieso. Neben skurrilen Gefährten die bergan streben, auch wirklich toll gestylte Fans, es gab im Minutentakt etwas zu sehen. Das alles im Wort und Bild zu dokumentieren würde den Rahmen sprengen. Dann wird es kribbelig, der Werbezug kommt, der Vorbote zu Etappe ist da. Es wird gestreut was das Zeug hält, und gesammelt natürlich auch. Ich weniger, ich beschränke mich auf ein paar Fotos.

Dann endlich ist es so weit, erste Helis, Motorräder der Gendarmerie und dann tosender Jubel aus dem Kreisel, welcher am Berg entlang schallt. Dann, ja dann, sind sie da, die Ritter der TdF, auf Einzelheiten einzugehen verkneife ich mir dieses Jahr. Jeder hat seine Typen denen er zujubelt, welche er anfeuert, oder einfach nur den Moment dieses Augenblicks genießt. Solch eine Publikumsnähe so eine Vertrautheit der Fahrer diese Nähe zu akzeptieren, der unbeschreibliche Jubel, Applaus für jeden der Fahrer, einfach Genial. Und jede Wette, mancher Fan hat an dieser Stelle Tränen in den Augen, und ich unterstelle dies jetzt auch manch emotionalem Fahrer. Dann kehrt kurz Ruhe ein, etwas Entspannung, es geht noch einmal Alpe du Huez hinauf.

Die Zeit dazwischen, verbringst du mit diskutieren, Radio hören und orakeln, wer war denn nun wer. Und ich muss zugeben, einmal lag ich aber so etwas von daneben. Dann ist wieder soweit, ein zweites Mal kommen sie. Diesmal, verständlicher Weise, ist das Feld schon weit auseinander gezogen. Aber der Jubel, die Anfeuerung kannte keine Grenzen. Im Gegenteil, es war noch ein Stück gewaltiger wie beim ersten Durchlauf. Einiger Fahrer nahmen sogar Getränke, vom Zuschauer gereicht, entgegen. Und auch der allerletzte Fahrer, dem der Besenwagen schon im Nacken saß, wurde gefeiert.

Ich habe nun schon mehrere Etappen der TdF erleben dürfen, aber alles war nicht annähern vergleichbar was ich an diesem Berg erleben durfte. Wenn es einen Mythos der TdF gibt, dann heißt dieser Le Alpe du Huez.

Ich kann es nicht so wirklich ausdrücken, eventuell sind euch die Bilder die angehangen habe, doch etwas aussagekräftiger.
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Montag, 22. Juli 2013, 13:50

Eine verstecke Schönheit, gar ein Juwel 19.07.2013

Heute gab es zwei Optionen, ab zum Madeleine TdF oder eine Serpentine zu befahren, die Montvernier-Serpentinenstraße welche als schönste Frankreichs bezeichnet wird, aber recht unbekannt. Ja, so etwas soll es geben und sogar auf dem Weg zum Madeleine.

Also sind wir mal los, so gegen 11. Über den Télégraphe Richtung Alberville. Und genau in Ponta Mafrey Montpascal beginnen die 18 atemberaubende Serpentinen, deren Schönheit mich einfach überwältigt haben. So etwas Enges, Naturbelassenes habe ich noch nie auf ca 5 Kilometer gesehen, die durchschnittliche Steigung, da nirgends ausgewiesen, würde ich auf 7,5% einstufen. Enden tut das gute Stück kurz vor Montvernier. Lasst euch von Bildern überzeugen.

So das war es erst einmal, das was ich aus Frankreich zu berichten habe/hatte. Sicher kam die TdF dieses jahr etwas kurz, aber ich hoffe doch ich konnte euch ein wenig mit den Erlebnissen aus einer Woche ein Stück weit unterhalten, eventuell den einen oder anderen für Pässe oder eventuell die TdF begeistern oder zumindest das Interesse wecken. Falls jemand Fragen hat, nach Ergänzungen sucht oder etwas spezifisches wissen möchte, nur zu.

VG Zeuss
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Montag, 22. Juli 2013, 17:16

Vielen, vielen Dank für den schönen Bericht und die schönen Bilder!

Und :respekt: vor Deiner eigenen Leistung!

Gruß
ulle