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Radsonstnix

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21

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 06:23

Schlimmer. Viel schlimmer. 8) Ich hoffe, nächste Woche geht`s weiter.
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Radsonstnix

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22

Montag, 29. Oktober 2018, 07:55

Der 4. Tag (Märkisch Buchholz - Bad Saarow)

Teil 11

Zum Frühstück gibt es ein kleines Buffet, wir hauen ordentlich rein. Wir haben nach dem schönen Tag gestern richtig gute Laune. Ausgeschlafen, satt - und eigentlich steht für heute die kürzeste Tagesetappe an. Eigentlich

Geplant sind jedenfalls 34 Kilometer zu unserer letzten Unterkunft, ein nettes kleines Hotel am Ufer des Scharmützelsees. Ein Klacks für uns, das werden wir doch wohl locker auf einer Arschbacke absitzen, denken wir. Um dann den Tag mit einem Sprung ins kühle Wasser ordentlich abzurunden.

Wer hätte hier schon ahnen können, dass es ganz anders kommen wird? Am Ende des Tages wartet eine mittelschwere Katastrophe auf uns, meine Tochter weint bittere Tränen.
Aber davon berichte ich, wenn es soweit ist.


Beim Losfahren habe ich zunächst Probleme mit dem Internet, so dass komoot nicht loslegen will. Zum Glück finde ich den Fehler schnell (ja, der Fehler befand sich vor dem Gerät … :rolleyes: ) und ich kann ihn beheben.
Wir sind gerade mal knappe 7 Kilometer gefahren, da müssen wir schon eine Pause einlegen.
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23

Montag, 29. Oktober 2018, 20:35

ein nettes kleines Hotel am Ufer des Scharmützelsees.
:schluck: :imuasweck:
Wer hätte hier schon ahnen können, dass es ganz anders kommen wird?
Ähm, also, naja, das Tagesziel klingt schon ein wenig gewalttätig… ich drücke jedenfalls die Daumen, dass am Ende alles gut wird!

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24

Dienstag, 30. Oktober 2018, 09:43

Teil 12

Wir fahren an der gläsernen Molkerei in Münchehofe vorbei. Hier waren wir schon mal gemeinsam mit meiner Frau zu einem Tag der offenen Tür. Für alle Großraumberliner: Ich kann das als Tagesausflug nur wärmstens empfehlen.



Jetzt jedenfalls stellen wir fest, dass es inzwischen einen kleinen Laden mit Werksverkauf gibt. Also trinken wir frische kalte Milch, sowie Gurkenlimo und Blutorangenlimo. Kein Eis!


Vor dem Hofladen machen wir etwas, was ich eigentlich nicht mag: Ein Selfie. Wer von Euch das allerdings sehen möchte, müsste sich mit mir verabreden, vielleicht zu einer kleinen Tour?


Weiter geht es. Es warten ja noch 27 Kilometer auf uns - und ein schöner See als belohnender Abschluss.

Nach ca. weiteren 6 Kilometern machen wir wieder eine Pause. Es ist einfach mörderisch heiß, und wir sehen eine schöne schattige Bank unterhalb des Turmes in Kehrigk. Wir essen Apfel, trinken Wasser und beobachten gespannt eine Ameisenstraße. Für den kleinen Apfelkrümel, den wir taktisch geschickt mitten auf der Route platzieren zeigen die Viecher nicht wirklich Interesse, immerhin, einzelne Tiere knabbern etwas. Aber der von uns erhoffte Abtransport erfolgt leider nicht - insofern ein fehlgeschlagenes biologisches Experiment.



Wir sind jetzt noch genau 4 Kilometer vom ersten Ärger des Tages entfernt. Das ahnen wir nicht, als wir ausgeruht weiter radeln.
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Farold

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25

Dienstag, 30. Oktober 2018, 12:05

Ich lese so gern! Wie geht es denn nun weiter!? :)

Die "eigentlichs" von dir finde ich besonders schön. Mal ehrlich: Ein Selfie mag vielleicht auf den ersten Blick was doofes, eitles sein, aber es ist sicher eine wundervolle Erinnerung in ein paar jahren, über die man gut schmunzeln kann. :)

Bin schon gespannt! WANN gehts denn eigentlich weiter?

Radsonstnix

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26

Freitag, 2. November 2018, 06:17

Teil 13

Zunächst einmal geht es ordentlich bergauf, die Steigung ist auf jeden Fall mehr als nur eine „Rampe“. Ich habe keine Chance an meiner Tochter dran zu bleiben. :fie: Da wir uns auf einer Landstraße befinden rufe ich ihr hinterher, dass sie warten möge. Als ich sie eingeholt habe, schnappe ich erst Mal nach Luft. Dann bitte ich sie, langsamer zu fahren, wenigstens, so lange wir auf der Landstraße sind. Ich fahre nämlich gerne direkt hinter ihr, leicht nach links versetzt, so dass sie nicht zu dicht vom motorisierten Teil des Straßenverkehrs überholt werden kann. Diese Taktik des liebenden Vaters funktioniert natürlich nur dann, wenn die geliebte Tochter nicht davonrast …

Nach 4 Kilometern wollten wir die Landstraße eigentlich verlassen. Aber das klappt nicht. Ich bin sauer.

(Hier hätte eigentlich ein Cliffhänger hingepasst - aber ich will mal nicht so sein … ;) ).

Das ist das erste Mal, dass mich komoot echt im Stich gelassen hat. Der feste Weg durch einen Wald, der laut komoot freigegeben ist, führt mitten durch militärisches Sperrgebiet. Sowohl bei komoot, als auch bei Google sah es am Rechner so aus, als würde die Straße dieses Gebiet an der östlichen Grenze passieren. Nix iss! Geht durch! Verkehrszeichen 250, mit einem dezent nettem Warnhinweis unserer kämpfenden Truppe ist unmissverständlich.



Die rote Route war geplant, die Blaue ist der Track.

Es bleibt uns nichts anderes übrig: Wir fahren auf der Straße weiter bergauf (in Papas Tempo! :sleeping: ) bis Limsdorf. An einem schattigem Rastplatz machen wir die 3. Pause des Tages (nach gerade mal 20 Kilometern), damit ich in Ruhe die Route neu planen kann.

Der erforderliche Umweg hält sich zum Glück in Grenzen - allerdings wird es dann doch nicht die kürzeste Tagesetappe werden. Egal, nicht so schlimm. Was wir halt so nicht sehen werden, sind der „Springsee“ und der „Großer Glubigsee“. Können wir mit leben.



Der Rest der Strecke verläuft relativ entspannt. Einzig meine Schaltung zickt und zickt. Bei der etwas bergigeren Tagesetappe durchaus lästig. Aber sie hält tapfer durch, und so erreichen wir am frühen Nachmittag - noch sind wir fröhlich - unsere im Vorfeld gebuchte Unterkunft.

Es ist niemand da, aber an der Tür hängt eine Handynummer. Das kenne wir ja schon. Dieses Mal entscheide ich mich, anzurufen, wir wollen schließlich ins Wasser. Was jetzt folgt, regt mich auch heute noch auf. :cursing: Denn eigentlich haben wir hier ein Zimmer für 2 Nächte gebucht …
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27

Freitag, 2. November 2018, 08:51

Hallo Radsonstnix,

also bezüglich des militärischen Sperrgebietes und komoot muss ich Dir widersprechen. Wir sind an Glubig- und Springsee 2015 langgeradelt. Und es war sehr idyllisch. Man fährt direkt an der Grenze des Truppenübungsplatzes entlang.
Grüße
Alltagsradler

Radsonstnix

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28

Freitag, 2. November 2018, 09:07

Also der Weg direkt da lang hatte eine Schranke (Schlagbaum), mit Verkehrszeichen 250 (Durchfahrt Verboten) und eine Warntafel sinngemäß: "Militärisches Sperrgebiet. Lebensgefahr!" (Genau weiß ich es nicht mehr) Das war ein besserer Feldweg.
Ich bin mir sicher, dass man den Weg hätte radeln können - aber nicht dürfen - und damit kam das für uns nicht in Frage.
Dein Track wird leider nicht angezeigt - würde mich tatsächlich interessieren, wo genau ihr gefahren seid.
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29

Freitag, 2. November 2018, 09:12

Blöd, dass das nicht angezeigt wird. Gib mal bei der erweiterten Suche bei gpsies "Größere Runde um den Scharmützelsee" ein, dann sollte Dir das angezeigt werden.

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30

Freitag, 2. November 2018, 09:50

Ja, habs gefunden. Das ist exakt die Route, die wir nehmen wollten. Also, hast Du entweder die Schilder ignoriert 8) - oder sie waren damals noch nicht.

Bist Du die Runde im oder gegen den Uhrzeigersinn gefahren?
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31

Freitag, 2. November 2018, 10:55

Im Uhrzeigersinn. Wir kamen aus Wendisch Rietz. Ich kann mich an keine Absperrungen erinnern. Komoot ist da aber eigentlich ziemlich zuverlässig und führt Dich nur da lang, wo es auch geht.
Grüße
Alltagsradler

Radsonstnix

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32

Freitag, 2. November 2018, 11:20

O.k., die andere Richtung - vielleicht war da kein Schild
Ich dachte bislang auch, das komoot zuverlässig ist. Kleine Schwächen hat allerdings jedes System. Daher werde ich auch künftig mit komoot planen.

Leider habe ich von der Stelle kein Foto gemacht, aber wenn ich mit dem Auto nochmal zu der Ölmühle fahre, vielleicht schaue ich dann noch Mal da vorbei.

Zum Glück war der Umweg nicht so groß. Und so bald komme ich nicht mehr mit dem Rad in die Ecke - dafür gibt es zu viele andere schöne Gegenden, die von uns noch entdeckt werden wollen.

Vielen Dank aber für Deine Rückmeldung.
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Sonne_Wolken

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33

Samstag, 3. November 2018, 10:40

Vielleicht ist der Weg nur temporär gesperrt wenn dort Übungen sind?
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

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34

Montag, 5. November 2018, 06:36

Das ist auch eine Möglichkeit.
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35

Dienstag, 6. November 2018, 08:55

Teil 14

Die Dame findet unsere Reservierung nicht! Und sie hat auch kein Zimmer mehr frei. Als das meine Tochter mitbekommt, bricht sie in Tränen aus - ich kann es verstehen, aber mein Herz blutet.

Ich habe im Vorfeld mehrfach mit der Dame telefoniert, ich wollte u.a. wissen, ob man von dem Steg, den man auf den Internetbildern sieht, auch direkt ins Wasser kann. Man könnte - wenn man ein Zimmer hätte. Habe dann brav - wie von ihr gewünscht - das Online-Anmeldeformular ausgefüllt. Nachdem ich telefonisch reserviert habe. Hat wohl nicht geklappt. Natürlich habe ich die Mailbestätigung nicht aufgehoben (aber ich habe etwas dazu gelernt). Und selbst wenn: Voll belegt ist voll belegt.
Macht ja fast gar nichts. Sind ja nur Sommerferien an einem der beliebtesten Badeseen im Berliner Umland. Wird bestimmt kein Problem sein, eine neue Unterkunft zu finden, die auch noch in zumutbarer Erreichbarkeit für zwei müde Radfahrer liegt …


Hatte ich schon erwähnt, dass ich bei der Planung der Tour diverse Hotels und Pensionen angefragt hatte - und meistens eine Absage erhalten habe (alles ausgebucht - siehe auch Teil 1 dieses Berichtes)?
So verzweifelt war ich schon lange nicht mehr. Gleichzeitig Kind trösten (aber wie und womit?) und eine Lösung finden. Während einem die Sonne brutal aufs Hirn scheint? Ich bin leicht überfordert. Wie soll es jetzt weiter gehen?
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36

Dienstag, 6. November 2018, 09:41

What?! 8|

Und die konnte sich
1. nicht an eure Telefonate erinnern und
2. egal wer nun "Schuld" war, nicht was improvisieren?

Also entweder so lange die Mitbewerber durchtelefonieren, bis sich was ergibt, oder ein verdammtes Sofa freiräumen?

Das ist ja erbärmlich :cursing:

Radsonstnix

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37

Mittwoch, 7. November 2018, 12:14

Teil 15

Obwohl ich am Telefon nicht unbedingt sehr diplomatisch war :cursing: :rolleyes:, ist die Betreiberin der Pension trotzdem hilfsbereit. Sie bietet an, sich um eine Unterkunft zu kümmern. Ich bin jetzt aber misstrauisch. Zudem brauchen wir eine schnelle und auch gute Lösung.
Also rufe ich meine Frau an. Sie sitzt im Büro und arbeitet. Natürlich hilft sie. Für Hotelbettrecherchen ist ein richtiger PC eben besser geeignet, als ein Smartphone.
Gemeinsam (also meine Frau, die Fastwirtin und ich) schaffen wir es dann, ein Zimmer in einem nahe gelegenem Hotel zu bekommen. Dieses Hotel hatte ich im Vorfeld eigentlich ausgeschlossen, weil es recht teuer ist. Und
eigentlich sollte die Radreise nicht so kostspielig werden. Es handelt sich um einen Vier-Sterne-Luxusschuppen - aber angesichts der Lage bleibt mir nichts anderes übrig, wir nehmen das Zimmerangebot - dankbar - an.


Um das Hotel zu erreichen, müssen wir ca. 2 Kilometer wieder zurück radeln, auf eine Halbinsel, an der wir schon vorbeigefahren sind. Dort werden wir bereits erwartet. Um es kurz zu machen: das Hotel, das Zimmer, der Badesteg, alles super! Der Tag findet doch noch ein schönes Ende.



Wir checken ein, schließen die Räder an und gehen - endlich - baden. Mein Kind kann wieder lachen!

Das Wasser ist - naja - warm wie in einer Badewanne. Man muss etwas rausschwimmen und tauchen, dann wird es angenehm kühl. Aber Spaß macht es trotzdem, und immerhin, vom Steg aus kann man toll ins Wasser springen.
Allerdings ist das Wasser nicht so schön klar, wie ich es von vielen Brandenburger Seen her eigentlich kenne.


Später lese ich etwas über den See nach. So soll der Name aus dem Sorbischen stammen, abgeleitet entweder vom sorbischen Namen für „Faulbaum“ oder vom sorbischen Begriff für „Wassertrage“ - und nichts mit einem Scharmützel zu tun haben.

Das Abendessen gönnen wir uns auf der wunderschönen Hotelterrasse.
Das Essen ist allerdings nicht so gut, wie Ambiente und Preise versprechen. Aber wir sitzen toll, wir werden satt und wir müssen weder zu Fuß noch per Rad irgendwo hin.
Eigentlich brauchen wir anschließend nur noch in unsere Betten zu fallen.
Aber uns ist Beiden noch nach einem kleinen Spaziergang zu Mute. Diesen genießen wir in aller Ruhe - und dann gehen wir schlafen.





Statistik Tag 4:

Dauer: 2:54:29
Strecke:
40,64 Km
Schnitt:
13,98 Km/h
Vmax:
40,47 Km/h
Höchsttemperatur:
34,7° C
hoch:
260 m
runter:
260 m
Höhendifferenz: 0 m
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Prabha

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38

Mittwoch, 7. November 2018, 15:37

Hi Radsonstnix,

auf unserer Sommertour hatten wir nur das Hotel für die erste Reisenacht gebucht, alles andere sollte unterwegs gesucht und gefunden werden.
Aber als wir in Rostock vor der Rezeptionsdame standen, die Buchungsbestätigung in der Hand, konnte die keine Reservierung finden.
Sie hat dann "freiwillig" rumtelefoniert nach einem anderen Zimmer und zum Glück eins fußläufig zu diesem Hotel gefunden.

Statt individuell eingerichtetem gemütlichen Hotelzimmer mussten wir in so eine Standardbox ziehen, die dann auch noch teurer war als das gebuchte Hotel.
Den Mehrpreis hat das Hotel übernommen!

Fazit: Buchungsbestätigungen immer mitnehmen! ;-)

Ich bin gespannt, wie es weiter geht auf eurer Tour!
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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Radsonstnix

Honigbaerchen

2radfahrerin

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39

Mittwoch, 7. November 2018, 16:52

Mir ist etwas anderes passiert, weshalb ich möglichst immer die Buchungsbestätigungen mit dabei habe: Mir wurde auf unserer Rheintour ein höherer Preis für die Übernachtung berechnet als vorher ausgemacht. Konnte ich nicht nachweisen; seither bemühe ich mich immer um Bestätigung per Mail und nehme alles gesammelt in einem Ordner mit.
Gruß, Astrid

Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen. (Albert Schweitzer)

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40

Donnerstag, 8. November 2018, 06:38

Ab jetzt habe ich die Bestätigungen auch immer dabei. Seit ich 14 Jahre alt bin, also seit 36 Jahren, unternehme ich Alleinreisen. Noch nie habe ich meine Buchungsbestätigung vorzeigen müssen. Wie sagte meine Großmutter immer: Man wird alt wie ne Kuh und lernt immer noch dazu.
Allerdings hätte die Buchungsbestätigung hier auch nicht viel geholfen, es war kein Zimmer mehr frei. Und ob sie die Differenz zum Hotel bezahlt hätte? Ich habe bei solchen Angelegenheiten grundsätzlich keine Lust auf Streit, Stress und Ärger.

Aber ist ja nochmal gut gegangen.
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