Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Zur Zeit sind keine Benutzer aktiv.

Radsonstnix

übergewichtiger Ausredensucher

Blog - Galerie
  • »Radsonstnix« ist männlich
  • »Radsonstnix« ist ein verifizierter Benutzer
  • »Radsonstnix« ist der Autor dieses Themas

Unterwegs von: Übergewicht

Unterwegs nach: Normalgewicht

Unterwegs über: Hunger

Wohnort: Großbeeren

  • Private Nachricht senden

1

Montag, 16. Dezember 2019, 10:31

Reisebericht Radtour Sommer 2019

Ich möchte ja den Reisebericht von der Sommerradtour wenigstens noch in diesem Jahr beginnen. Die Absicht war ja, von unserem Feriendomizil in der Fränkischen Schweiz nach Hause zu radeln:

Tag 1 (Bauernhof - Weißenstadt)

Der erste Tag unserer Radreise begann mit einem weinenden und einem lachenden Auge: Leider waren zwei wundervolle Wochen Urlaub auf unserem Lieblingsbauernhof zu Ende. Dafür stand uns nun eine hoffentlich tolle Radreise bevor.

Unsere Taschen hatten wir bereits am Abend vorher gepackt, eine gewisse Aufregung und Vorfreude machten sich breit (außer bei meiner Frau, für sie bedeutete es, die motorisierte Familienkutsche alleine nach Hause fahren zu müssen).

Die Bauernfamilie hatte ja zu Beginn nicht so ganz an unser Projekt geglaubt. Mit einem Stirnrunzeln hatte der Bauer bei unserer Anreise die Fahrräder auf der Anhängekupplung bemerkt. Aus vorangegangenen Jahren kenne ich seine Kommentare dazu: „Die werden höchstens einmal benutzt - dann stehen sie nur noch nutzlos in der Scheune herum!

Ja, die Fränkische Schweiz hat es in sich, da überschätzt sich so Mancher aus flacheren Landen. Und nun also kommen wir, Stammgäste im 9. Jahr zu unserem 10. Besuch, und haben jetzt auch Räder dabei…

Herrlich das Gesicht, als wir unseren Rückreiseplan offenbart hatten. 8)

Immerhin habe ich dann mein Rad an drei Tagen schon vor der Rückreise genutzt, insgesamt kamen so schon knappe 70 Km zu Stande, und 1130 Höhenmeter. Wenigstens noch ohne Gepäck, aber leider auch ohne Tochter, sie wollte nicht.

Nach diesen Ausflügen hatte ich dann doch Sorge, ob wir die bevorstehenden Steigungen würden bewältigen können. Aber Kneifen gilt nicht - jetzt gab es kein Zurück mehr. Auch die zwischenzeitlich eingetroffenen Radkarten brachten keine besseren Routen hervor, schließlich waren die Unterkünfte fest gebucht. (Wir hatten noch ADFC-Karten besorgt. Zum einen sollte meine Tochter auch lernen, wie wir früher navigiert haben, zum anderen lässt sich eine Route am Handy-Display nur sehr unkomfortabel um planen).

Am Tag der Abreise begann es ganz leicht zu regnen. Grrr. Also die sorgfältig verpackten Regenklamotten wieder rausholen und rein in die Pelle.

Nun sollte es also endlich losgehen. Das Auto und die Räder wurden gepackt, eine Menge Hände geschüttelt, ein paar Fotos gemacht: Und ab ging die Post.



Vom Bauernhof weg nahmen wir einen Feldweg, leicht abschüssig. Meine Tochter war hochmotiviert, sie legte ein atemberaubendes Tempo vor. Ich musste sie ein wenig bremsen, fehlte ihr doch die Erfahrung, mit einem schwer beladenen Rad auf losem Untergrund so schnell zu fahren. Und die teils großen Steine können ein Rad ganz schön tückisch zur Seite schlagen.



Und dann viel mir auf, dass ihr Rücklicht nicht funktioniert. Toll, der erste Defekt nach noch nicht einmal einem Kilometer! Aus taktischen Gründen sind wir aber noch so weit gefahren, bis wir vom Bauernhof aus nicht mehr zu sehen waren.

Immerhin war der Fehler schnell gefunden und noch schneller behoben: Offenbar beim Einklicken der Taschen war das Kabel herausgerissen worden.

Bei leichtem Nieselregen ging es nun recht flott Richtung Osten, Richtung Bayreuth, welches wir im Norden, vorbei an der Bayreuther Klinik und am Festspielhaus, durchfahren haben. Nach ca. 15 Kilometern, an einer Ampel in Bayreuth passierte dann ein kleines Malheur. Wir hatten nicht den richtigen Abzweig genommen und mussten ein Stückchen zurück. Dabei ist meine Tochter mitsamt dem Rad umgekippt und hat sich recht schmerzhaft das Knie blutig angeschlagen.

Für die äußere Verletzung gab es ein Pflaster, für die innere Heilung gab es etwas von den Süßigkeiten, die uns die Bäuerin zum Abschied mitgegeben hatte.



Dann die Frage: War die Tour hier bereits am Ende?
Dieselersparnis: 2013 bis Januar 2018 ca. 965L; Benzinersparnis 2018: 121L; 2019: 281L; 2020: 48L

Es haben sich bereits 5 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

cosybiker, Goradzilla, Sonne_Wolken, Spike on Bike, ullebulle

2

Dienstag, 17. Dezember 2019, 11:29

Jetze macht der Kerl datt wieder so spannend! 8|

Ich drücke die Daumen für deine Tochter und uns, dass es weitergeht. Aber ich bin guter Dinge, bisher haben wir deine Tochter hier ja als zähes Mädel kennen gelernt :thumbup:

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Prabha, Sonne_Wolken, ullebulle

Radsonstnix

übergewichtiger Ausredensucher

Blog - Galerie
  • »Radsonstnix« ist männlich
  • »Radsonstnix« ist ein verifizierter Benutzer
  • »Radsonstnix« ist der Autor dieses Themas

Unterwegs von: Übergewicht

Unterwegs nach: Normalgewicht

Unterwegs über: Hunger

Wohnort: Großbeeren

  • Private Nachricht senden

3

Montag, 23. Dezember 2019, 10:43

Ja, zäh ist mein Kind. Das Knie war funktionell nicht beeinträchtigt, auch nicht geschwollen. Mein Kind wollte auf jeden Fall weiterfahren! Wenigstens hatte es inzwischen aufgehört, zu regnen.

Nach diesem ungeplanten Stopp ging es weiter, jetzt erstmals Richtung Norden. Als erste echte Herausforderung wartete nach ca. 20 Kilometern der Bindlacher Berg, direkt neben der A9 gelegen, auf uns. Und mit der „Alte(n) Bergstraße“ auch die erste Rampe (14% Steigung), die wir dann auch nur schiebend bezwingen konnten. Mann, das war vielleicht eine Mordsplackerei.

Jean Paul schrieb in seinem „Siebenkäs“ dazu: „Spät erblickte er ihn auf der hinter dem Dorfe Bindloch aufsteigenden langen Anhöhe, einer Bergstraße im eigentlichen Sinne, auf der weder ab- noch aufwärts zu eilen war.“ Das Stück war so steil, dass ca. alle 20 Meter eine Querrinne zum besseren Regenwasserabfluss vorhanden war.



Schon bald pendelte sich der Rhythmus „Schieben - Rinne - Pause - Schieben“ ein. Gute 20 Minuten für 800 Meter Strecke.

Endlich oben, waren wir beide satt.

Die verdiente Pause konnte aber nicht so richtig genossen werden, denn jetzt begann es wieder zu regnen. Hoffentlich würde das jetzt nicht die ganze Zeit so weiter gehen - ich fürchtete, dass es das dann gewesen sein würde mit der Radbegeisterung meiner Tochter.

Aber was half Jammern? Nichts! Eben. Also wieder rein in die Regenklamotten. Die tolle Landschaft, die traumhaften Aussichten (hinter uns die Fränkische Schweiz, vor uns das Fichtelgebirge) konnten wir gar nicht entsprechend würdigen. Es folgte eine sehr heftige Regenattacke - von dieser fiesen hinterlistigen Art, die das Wasser trotz guter Regenkleidung bis zur Unterwäsche vordringen lässt. Brrrrrr. Kein schönes Radeln. Die Stimmung war zu diesem Zeitpunkt ganz klar nicht sehr hoch.

Nach einem Kilometer waren wir richtig nass. Wir kamen an einen Kreisverkehr, der mit einem Buswartehäuschen gesegnet ist. Dort haben wir eine weitere Pause gemacht und unsere Vorräte geräubert (Eier, Nüsse, Schokoriegel, Äpfel und Wasser - ausgewogene Ernährung: genau mein Ding!).

Etwa 20 Minuten später ließ der Regen ein wenig nach - man konnte sich wieder raus trauen.



Am Ortsschild Röhrenhof habe ich dann dieses Foto gemacht:



Danach sind wir bis Bad Berneck gefahren. Dort haben wir uns zunächst eine Apotheke (Meersalzspray für die Nase) und dann einen Bäcker (warmen Kakao + Kuchen) gesucht. Der Regen hatte dann auch irgendwann endlich aufgehört.

Als wir Bad Berneck wieder verlassen haben, kam uns eine Familie entgegen, die auch auf Radreise war - aber so richtig: Die Mutter mit einem vollgepackten Fahrrad, zwei Kinder auf Fahrrädern (beide ohne Gepäck), der Vater mit einem vollgepackten Fahrrad und einem vollgepackten Anhänger - und noch einem Kind darin. Und alles ohne E-Antrieb: Respekt!

Es folgte eine im Grunde sehr schöne Strecke am Weißen Main entlang bis Bischofsgrün. Sieben Kilometer traumhafter asphaltierter Radweg durch den Wald, OHNE Regen.

Und doch musste meine Tochter hier - wo es endlich anfing schön zu werden – heftig weinen.
Dieselersparnis: 2013 bis Januar 2018 ca. 965L; Benzinersparnis 2018: 121L; 2019: 281L; 2020: 48L

Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

cosybiker, Goradzilla, Prabha, Sonne_Wolken

Radsonstnix

übergewichtiger Ausredensucher

Blog - Galerie
  • »Radsonstnix« ist männlich
  • »Radsonstnix« ist ein verifizierter Benutzer
  • »Radsonstnix« ist der Autor dieses Themas

Unterwegs von: Übergewicht

Unterwegs nach: Normalgewicht

Unterwegs über: Hunger

Wohnort: Großbeeren

  • Private Nachricht senden

4

Donnerstag, 13. Februar 2020, 12:17

Sorry, komme zurzeit nicht so zum Schreiben, ...

… aber heute geht es weiter:

Ja, ein schöner Weg - aber stetig bergauf. Nicht sehr steil, wir konnten es beide gut fahren, Tempo immer so um die 10 Km/h, aber eben doch sehr anstrengend. Nicht ein einziges Mal auch nur der Hauch einer Ebene. Nach 5 Kilometern wurde es meinem Kind dann zu viel, die Tränen ließen sich nicht mehr zurückhalten.

Da half nur eine Pause und Traubenzucker.

Während dieser Pause kam ein weiterer Radreisender daher, gleiche Richtung wie wir, also bergauf. Vorne und Hinten volle Packtaschen (alle in rot) - und mit einem Tempo, dass wir gerade mal zum Grüßen gekommen sind - dann war er schon wieder weg. Irgendetwas hatte er uns zugerufen – wir haben es beide leider nicht verstanden. Sozusagen ein Roter Blitz. Genau die richtige Motivation in dieser Lage …

Wir konnten dann weiterfahren, nachdem ich mühsam auf dem Handy-Display herausgefunden hatte, wie lange die Steigung noch gehen würde („Schau mal Schatz, nur noch 2 Kilometer, und 5 sind wir schon bergauf gefahren!“).

Seit diesem Moment gehört das Streckenprofil meiner bevorzugten Navigations-APP fest zum Bestandteil einer Tour. Jeden Morgen, unmittelbar vor dem Start – wurde von nun an zuallererst geprüft, wie viele und was für Steigungen uns erwarten würden – und welche davon eventuell sogar rot markiert waren. Zu wissen, was vor ihr liegt, hilft meiner Tochter.

In Bischofsgrün, die Steigung lag nun hinter uns, besserte sich die Stimmung. Wir haben ein altes Sägewerk bewundert - und dann ging es auch mal wieder bergab! Das zauberte endlich wieder ein Lächeln, nein, ein Grinsen ins töchterliche Gesicht.



Nur das mit dem Regen - das wollte an diesem Tag einfach nicht aufhören. Bei unserer letzten Pause haben wir Zuflucht unter dem Marlboro-Baum gesucht - gegenüber von einer Reha-Klinik, auf deren Gelände komplett das Rauchen untersagt ist - noch Fragen?

Ein wenig traurig war ich schon, es hätte einige interessante Highlights gegeben (Flussquellen, Panoramaausblicke), aber aufgrund des miesen Wetters haben wir diese Umwege gestrichen. Jetzt wollten wir nur noch ankommen. Und nach gut 49 Kilometern (darüber ärgere ich mich heute noch, in meiner persönlichen Statistik führe ich ja Tagestouren über 50 Km extra auf) haben wir dann unsere erste Unterkunft (Schönlind bei Weißenstadt) erreicht.

Endlich raus aus den nassen Klamotten, eine heiße Dusche, trockene Klamotten, das ließ sich schon mal gut an. Dann rüber in die Gaststube und Essen. So der Plan. Denkste! Es war grad spontan eine Hochzeitsgesellschaft zu einem Zwischenstopp (Druckbetankung) eingefallen. Für uns gab es keinen Sitzplatz. :cursing: Unsere Gesichter müssen Bände gesprochen haben. Ich habe auch aus meiner Begeisterung, dass man offensichtlich als vorgeplanter Pensionsgast einen Tisch reservieren müsse, keinen Hehl gemacht. Man versprach uns einen Tisch in ca. 45 Minuten. Nun gut, so lange haben wir uns auf unser Zimmer getrollt. Und dann wurde der Abend noch ganz nett, es gab richtig was auf den Teller (Spätzle, Medaillons, Pilze - ich habe den Verdacht, dass die Portionen ungewöhnlich groß waren - ein Versöhnungsangebot, für das ich durchaus empfänglich sein kann) - und ins Glas (Mönchshof und Malzbier). Beide waren wir jetzt wieder rundum glücklich!

Einen kleinen Stich gab mir allerdings die Bemerkung meiner Tochter, dass sie sich schon so auf zu Hause freuen würde - alles in allem war der Tag in der Summe nicht so schön gewesen - wegen des Regens und der doch recht heftigen Steigungen. Wie würden die nächsten Tage werden? … Ich werde berichten ...

Statistik Tag 1:

Strecke: 49,77 km
Fahrzeit: 4 Stunden 28 Minuten
Unterwegs: 6 Stunden 33 Minuten
Höhenmeter: 810 Meter hoch
600 Meter runter
Gerollter Schnitt: 11,13 km/h
Dieselersparnis: 2013 bis Januar 2018 ca. 965L; Benzinersparnis 2018: 121L; 2019: 281L; 2020: 48L

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Goradzilla, Prabha

5

Donnerstag, 13. Februar 2020, 23:22

Ohje, das war ja ein dramatischer Tag.

Aus eigner Erfahrung kann ich nur empfehlen, die gleiche Strecke in drei, vier, fünf Jahren nochmal zu fahren. Was haben wir bei meiner ersten Radreise auf eigene Faust geflucht, als wir über den Teutoburger Wald mussten - jedenfalls die ersten Meter, danach war die Luft dazu zu kostbar: Nur Heckgepäckträger, dieser total überladen mit der geliehenen Haberland-Taschenkombi (ja, das Ding mit dem Koffer quer oben drauf), mega-steil (aus niederrheinischer Perspektive), das Vorderrad will immer hochsteigen, heiß, Steigung nimmt kein Ende… ein paar Jahre und viele Erfahrungen später stand der gleiche Anstieg wieder auf dem Programm. Was hatte ich Respekt vor dem Ding. Und dann waren wir oben, bevor ich außer Puste kommen konnte. Geiles Gefühl :)

Für diese Reise drücke ich aber die Daumen, dass das Wetter ab jetzt mitspielt!

Radsonstnix

übergewichtiger Ausredensucher

Blog - Galerie
  • »Radsonstnix« ist männlich
  • »Radsonstnix« ist ein verifizierter Benutzer
  • »Radsonstnix« ist der Autor dieses Themas

Unterwegs von: Übergewicht

Unterwegs nach: Normalgewicht

Unterwegs über: Hunger

Wohnort: Großbeeren

  • Private Nachricht senden

6

Freitag, 14. Februar 2020, 09:27

"Aus eigner Erfahrung kann ich nur empfehlen, die gleiche Strecke in drei, vier, fünf Jahren nochmal zu fahren. "

Coole Idee. Zumal wir regelmäßig auf diesem Bauernhof sind. Allerdings gäbe es auch sehenswerte Streckenvariationen.
Dieselersparnis: 2013 bis Januar 2018 ca. 965L; Benzinersparnis 2018: 121L; 2019: 281L; 2020: 48L

Radsonstnix

übergewichtiger Ausredensucher

Blog - Galerie
  • »Radsonstnix« ist männlich
  • »Radsonstnix« ist ein verifizierter Benutzer
  • »Radsonstnix« ist der Autor dieses Themas

Unterwegs von: Übergewicht

Unterwegs nach: Normalgewicht

Unterwegs über: Hunger

Wohnort: Großbeeren

  • Private Nachricht senden

7

Freitag, 14. Februar 2020, 11:44

Tag 2 (Weißenstadt - Taltitz):

Die bange Frage am nächsten Morgen: Was würde der heutige Tag bringen? Jedenfalls wurde erst einmal das Höhenprofil gecheckt. Dazu erhielt ich von meiner Tochter ganz genaue Ansagen, wann ich ihr mitteilen dürfe, dass es wieder bergauf gehen würde, wie lange das andauern würde, wie steil ungefähr, aber auch, wann ich lieber nichts sagen sollte. 8o Puuuhhhh

Ein ordentliches Standardfrühstück und mühsam wieder bepackte Taschen später wollte der zweite Tourtag dann in Angriff genommen werden. Oh Mann, schon wieder Regen! Den ganzen Sch… Sommer lang brutale Hitze, jammernde Bauern, austrocknende Seen - und wenn wir radeln, regnet es. :cursing: :cursing: :cursing:

Wenigstens heute nur ein leichter Nieselregen, wir entschieden uns lediglich für die Regenjacken.

Tröstend auch, dass es mit einer tollen Bergabetappe losging, Richtung Weißenstadt Zentrum. Am Weißenstädter See haben wir uns eine ältere Fischtreppe angesehen. Muss lustig sein, wenn da Fische hochklettern …



In dem Ort haben wir auch zwei Mountainbiker aus Plauen getroffen und uns ein wenig unterhalten. Sie gaben uns auch Routentipps. Der Weg zu unserem nächsten „Highlight“ war dann auch wunderschön. (Ich plane immer einige der bei komoot hinterlegten Highlights mit ein – das unterteilt die Tour so schön und es gibt einiges Spannendes zu entdecken).

Nach knappen 10 Kilometern haben wir eine längere Pause gemacht und im Epprechtsteiner Labyrinth u.a. den Unterschied zwischen Labyrinth und Irrgarten gelernt. In der angeschlossenen Gastronomie haben wir ein Kaltgetränk genossen.











Und wieder berührte meine Tochter mit einer spontanen Bemerkung mein Herz.
Dieselersparnis: 2013 bis Januar 2018 ca. 965L; Benzinersparnis 2018: 121L; 2019: 281L; 2020: 48L

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Goradzilla, Sonne_Wolken