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Velo-Flaneur

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Wohnort: Rheineck

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1

Sonntag, 11. Mai 2014, 15:57

Kurztrip Rheineck-Lochau am Bodensee

Hallo Leute,

im Rahmen unserer Reisevorbereitungen (Training), zu einer einwöchigen Radreise am Neckar oder Main,
haben wir, Vater und Sohn 8,5 Jahre, gestern einen Kurztrip von Rheineck nach Lochau (Bodenseeradweg)
und zurück (ca. 30 km einfach mit Umwegen) unternommen.



Fazit: Der Bodenseeradweg ist super ausgebaut, jedoch die Disziplin (Rücksicht auf andere) einiger Radler
ist schwach.
Vor allem die Leistungs-Strampler (Reckordbrecher) fallen unangenehm auf :thumbdown: , einige haben scheinbar
nie einen Führerschein gemacht.

Freundliche Grüsse
Velo-Flaneur

...hier am Bodensee... :rad:
http://www.wo-geht-was-ab.net

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Velo-Flaneur« (11. Mai 2014, 16:23)


Kirsche

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2

Sonntag, 11. Mai 2014, 19:07

Danke für das Bild. Meine Eltern sind gerade am Bodensee im Urlaub, wehe die behaupten da sei kein Wölkchen am Himmel gewesen wenn ich das nächste mal mit denen telefoniere ;-)
Mit liebem Gruß,

Kirsche
------------------------------------
Super-Moderator 2radforum.de

EmilS

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3

Sonntag, 11. Mai 2014, 20:44

Ich kann auch noch ein Bodenseebild von heute beisteuern.



Ich war heute bis kurz vor Lindau nach Wasserburg/Bodolz unterwegs.
Bis Lochau wären es nur noch 10-15 km gewesen. Das letzte mal bin ich vor 3 Wochen bis nach Lochau gefahren.

Gegenseitiger Respekt und Rücksichtnahme im Straßenverkehr finde ich wichtig. Ich bin meißt mit dem Rennradl unterwegs. Ich fahre nicht auf Zeit möchte aber meinen Kreislauf in Schwung bringen und mein Tempo möglichst gleichmäßig halten. Deswegen meide ich meißt den direkten Weg am Bodensee und fahre eher im Hinterland. Ich möchte ungern Tourislalom fahren müssen.

Ich bemühe mich, langsam und vorsichtig an den Fußgängern (ca. 10-15 km/h) und langsameren Radler (bis ca. 20 km/h) vorbei zu fahren. Die Frequenz der Klingel wird von den Älteren oft gar nicht wahrgenommen. Dementsprechend reagieren diese erschreckt. Wird die Klingel doch gehört fühlen sich viele provoziert. Dabei möchte ich doch nur auf mich aufmerksam machen, damit ich gefahrlos vorbei fahren kann. Letztendlich ist die Wahrnehmung der verschiedenen Verkehrsteilnehmer oftmals total gegensätzlich.

Ich fahre ungern auf Straßen in der Schweiz, da man hier wiederum als Fahrradfahrer oft sehr eng von PKW überholt wird. Das passiert zwar bei uns genauso, aber ich bilde mir ein, nicht ganz so oft, wie in der Schweiz.

Opa Pit

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4

Montag, 12. Mai 2014, 08:25

...

Ich bemühe mich, langsam und vorsichtig an den Fußgängern (ca. 10-15 km/h) und langsameren Radler (bis ca. 20 km/h) vorbei zu fahren. Die Frequenz der Klingel wird von den Älteren oft gar nicht wahrgenommen. Dementsprechend reagieren diese erschreckt. Wird die Klingel doch gehört fühlen sich viele provoziert. Dabei möchte ich doch nur auf mich aufmerksam machen, damit ich gefahrlos vorbei fahren kann. Letztendlich ist die Wahrnehmung der verschiedenen Verkehrsteilnehmer oftmals total gegensätzlich.
...

Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Gibt es eigentlich für Hörbehinderte auch eine Armbinde analog zu der Armbinde für Sehbehinderte?
Die Be- oder Nichtbenutzung der Klingel stößt bei Fußgängern oft auf gegensätzliche Reaktionen. Fahre ich ungeklingelt vorbei bekomme ich z.B. "Hasch koi Glock?" oder "Hat a Rad om 1.000€ aber fr a Glock hats nemme glangt" zu hören; klingle ich, dann springen manche so erschreckt zur Seite, dass ich zurückschaue und mich vergewissere, dass ich keinen Herzinfarkt ausgelöst habe.
Die gemeinsam genutzten Rad- und Gehwege sind bei den Planern der städt. Bauämter nicht aus den Köpfen zu kriegen. In Heidenheim wurden in den letzten Jahren mehrere Hauptverkehrswege mit solchen gemeinsam zu nutzenden Rad-/Gehwegen neu gestaltet. Beide Bereiche sind wohl durch eine weiße Linie getrennt. Die Beschilderung verpflichtet mich als Radler, diese Wege zu benutzen, mit der Folge, dass ich alle paar Meter den Radstreifen benutzende Fußgänger umfahren muss. Bei Einmündungen von rechts heißt es höllisch aufpassen, weil der Autofahrer wegen der Bebauung in diesen Rad-/Fußweg einfahren muss, um freie Sicht zu haben. Dann gab es immer wieder schwere Unfälle, verursacht von nach rechts abbiegenden LKW's die Radler auf diesen Radstreifen übersehen haben.
Meine Empfehlung: Radwegplanungen dürfen nur von Menschen durchgeführt werden, die die Problematik aus der Radlerperspektive kennen. Und dann kämen die darauf, dass der Radverkehr auf die Fahrbahn gehört und dort vom Autoverkehr durch eine entsprechende Markierung getrennt wird. Die von mir geschilderte Problematik wird sich künftig verschärfen, weil immer mehr Elektroräder zum Einsatz kommen. Und Geschwindigkeiten von 20 km/h und mehr passen in der Stadt eher zum Straßenverkehr als zum Fußgängerverkehr.
Da das weniger zur Überschrift "Kurztrip Rheineck ...." passt, könnte man vielleicht einen eigenen Thread eröffnen, in dem wir uns unseren Frust über Radwege von der Seele schreiben können.

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