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Honigbaerchen

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Samstag, 22. Juli 2017, 11:56

Strecke: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=alzqlbnhnacbhqfm - wie immer Abweichung, dieses Mal um 1 km. Keine Ahnung, warum...

Unterwegs in Velden, in der Nähe des Plantencentrums, steht eine kleine Wegekapelle herum. Die wollte ich schon mal ablichten, als wir mal zu Fuß da unterwegs waren. Damals hatte ich aber meine Knipse noch nicht. Gestern habe ich dann die Gelegenheit genutzt:



Die Mitfahrer vom 1. Mai letzten Jahres könnten sich dran erinnern, ebenso wie an die Kapelle von Genooy, auf die ich hingewiesen hatte. Rangefahren sind wir im letzten Jahr ja nicht, aber gestern haben Gatterich und ich einen kleinen Abstecher gemacht. Für mich hat die Kapelle noch eine familiäre Bedeutung. Und da dementsprechend viele Fotos davon existieren, habe ich nur eine schöne Hortensie direkt an der Kapelle abgelichtet:



Auf der anderen Maasseite, in der Nähe von Lottum (dem Rosendorf) steht diese Kapelle, die von einer Familie nach dem 2. Weltkrieg gebaut wurde als Dank dafür, daß in Houthuizen und Lottum während des Krieges niemand zu Tode kam.



In Arcen, wieder auf der rechten Maasseite angekommen, fiel mir diese Anpflanzung ins Auge - ein Paradies für Schmetterlinge, Hummeln, Bienen und weiteres summendes Getier:



und noch mal ein wenig näher:



Auf den Schildern steht übrigens: "Geniet, maar ... pluk mij a.u.b. niet. Dank u!" (Genießen, aber pflücken Sie mich bitte nicht! Vielen Dank!) Ein paar Detailfotos habe ich noch gemacht, die habe ich aber nicht hochgeladen.
Gruß, Astrid

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Donnerstag, 27. Juli 2017, 15:40

Sonntag habe ich noch eine Tour mit Gatterich und gemeinsamem Freund gemacht. Kommentar meinerseits vorher: "Ich wollte keine 60 km fahren..." Es wurden aber trotzdem fast so viele. Rheinradweg bis Orsoy, Fähre auf die andere Seite, weiter Rheinradweg Richtugn Wesel, dann Rotbachroute und irgendwann abgebogen Richtung Oberhausen. Dort die HOAG-Trasse entdeckt - toll zu fahren -, dann bis zum Landschaftspark Nord, irgendwie nach Ruhrort durchgeschlängelt, über die Brücke nach Homberg, in den Haesen ab Richtung Üttelsheimer See nach Meerbeck zu meinen Eltern und dann nach Hause. Route folgt erst nach dem Urlaub: Morgen geht es los! Eine Woche Mühlhausen, eine Woche Plau am See. Danach muß ich sehen, wieviel Zeit ich neben meiner BA-Arbeit habe, damit ich hier von unseren dortigen Touren berichten kann. Aus Mühlhausen werde ich die Tageskilometer beihalten können, in Plau nicht mehr (kein WLAN).

Tageskilometer am Sonntag: 58,3
Gesamtkilometer: 1566,4
Schnitt 14,28 - wir sind ein paar Mal gelaufen und auch sonst eher gemütlich unterwegs gewesen.
Gruß, Astrid

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Donnerstag, 27. Juli 2017, 23:50

Schönen Urlaub und gute Erholung!
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Samstag, 12. August 2017, 16:47

Und wieder da...

Danke, der Urlaub war schön und erholsam, aber auch mit ein paar Überraschungen gespickt. Ich mache erst mal eine Kurzfassung mit den wichtigsten Ereignissen.

28.07.
Wenig Fahrerei, nur von zu Hause bis Duisburg Hbf und von Mühlhausen Bf bis zur Jugendherberge. Die Zugfahrt an sich war ziemlich entspannt, alle Anschlüsse haben wir bekommen und waren genau zum vorgesehenen Zeitpunkt in Mühlhausen. Ab zur Jugendherberge, Zimmer bezogen, zu Abend gegessen und noch eine Runde durch Mühlhausen gedreht. Allerdings hatte ich seit Göttingen (so ca. 16 Uhr) einen Krampf in der rechten Wade. Außerdem habe ich festgestellt, daß meine Radschuhe nicht unbedingt dazu angetan sind, einen ganzen Tag auf ihnen zu stehen. Meine Füße taten mir reichlich weh...

Tageskilometer: 19,1
Gesamtkilometer: 1585,5
Schnitt: eher gemütliche 13,98 - na ja, geht ja in MHL auch ein wenig bergauf... ;.) und hier hatten wir richtig Gegenwind.

29.07.
Wir haben zu Ende gebracht, was wir vor drei Jahren angefangen hatten - uns fehlte noch die letzte Etappe von MHL bis zur Unstrutquelle. Also haben wir die unter die Räder genommen. Hin ging es ordentlich bergan - mein Krampf hat sich trotz Magnesiumkapseln nicht gelöst und mich entsprechend gehindert. Ein paar Fotostops zwischendurch waren auch "Zeitfresser". Der Rückweg war natürlich klasse; es ging ja mehr bergab, weshalb wir gut rollen lassen konnten. Ein kleiner Schisser bin ich aber doch - bei 40 km/h habe ich dann doch mal vorsichtig abgebremst :-D.

Tageskilometer: 53,8
Gesamtkilometer: 1639,3
Schnitt: 14,1 - waren ja einige Laufstrecken dabei auf dem Hinweg.

30.07.
Wir haben uns mit den Rädern in den Zug gesetzt, um unsere Freunde in Döschnitz zu besuchen. Wir mußten ja unbedingt die drei neuen Samtpfoten begutachten. Insbesondere die Kleine, an dem Tag genau 3 Monate alt, war zuckersüß!
Auf dem Rückweg gab es dann ein kleines, nicht ganz so feines Erlebnis mit einem Mountainbiker. Wir standen im Zug, er kam rein und mußte unbedingt sein Rad noch dazu stellen, was er in nicht gerade freundlichem Ton einforderte. Später hatte er noch was zu meckern und bezeichnete mein Safari als "Baumarktscheiße", während seines ja 3500 € gekostet habe. Ja nee, is klar!!! So ein Fahrrad läßt man dann auch alleine und setzt sich in das Abteil... Ich habe ihm dann klar gemacht, daß a) mein Rad *kein* Baumarktrad ist und ich ihm b) durchaus verbunden wäre, wenn er sich mal uns gegenüber höflicher verhalten würde. Sein Gesicht war Gold wert, hat mich aber nicht so ganz entschädigt. Inzwischen kann ich mich aber zumindest schon über seine Unverfrorenheit amüsieren.

Tageskilometer: 19,8
Gesamtkilometer: 1659,1
Schnitt: 16,5

31.07.
Räder sind in der Jugendherberge geblieben. Stattdessen sind wir zum Bahnhof gelaufen, um dort den Zug nach Bad Langensalza zu nehmen. Tipp vom Herbergsvater: die Gärten begucken. Ganz schlechter Rat *grins*! Von der Stadt habe ich gar nichts gesehen, und den Kameraakku habe ich auch leergeknipst. Der Rosengarten ist echt traumhaft, genau wie der Japanische Garten. Aber auch Magnoliengarten, Botanischer Garten und Naturgarten hatten es uns angetan. Plan: beim nächsten Mal die anderen Gärten auch noch begucken.

01.08.
5 Uhr morgens gab es ein heftiges Gewitter, und auch sonst sollte der Tag eher regnerisch werden. Mein Vorschlag, einen Mühlhausen-Museumstag einzulegen, kam bei Gatterich gar nicht gut an. Schließlich hat er sich aber breitschlagen lassen. Besucht haben wir die Thomas-Müntzer-Gedenkstätte, das Bauernkriegsmuseum und die Stadtmauer. Wir waren beide hinterher voll begeistert! Allerdings hat der Regen es vorgezogen, uns in Ruhe zu lassen - wir hätten also doch...

02.08.
Die Wettervorhersage sagte Klassewetter voraus, also wurde die Pferde gesattelt. Allerdings durfte ich erstmal meinen Vorderreifen aufpumpen; der war ratzeputz platt. Es ging noch mal an der Unstrut lang, dieses Mal aber in die andere Richtung. Insgesamt sind wir die letzte Etappe unserer Unstrut-Tour nochmal gefahren, nur dieses Mal in umgekehrter Richtung. Mittagspause haben wir auch gemacht; ich glaube, einige hier kennen das Lokal in Nägelstedt *grins*. Bis Herbsleben sind wir dann noch gefahren, haben dann die Querung nach Döllstädt genommen und sind mit dem Zug zurück nach Mühlhausen. Das war leicht gefährlich, denn die Verbindung Herbsleben - Döllstädt geht über eine sehr belebte Straße ohne Radweg. Nebendran liegt eine ehemalige Bahntrasse - da könnte man einen wunderbaren Radweg bauen...
Ja, ich weiß, aber man wird ja nochmal träumen dürfen.

Tageskilometer: 52,5
Gesamtkilometer: 1711,6
Schnitt: 13,82

03.08.
Von Mühlhausen mußten wir uns verabschieden, aber immerhin ging es per Zug nach Plau. Allerdings durfte ich wieder erstmal pumpen, denn der Vorderreifen war wieder platt wie ne Flunder. So'n Schiet! Die Zugverbindung klappte ebenfalls wunderbar, alles war sehr entspannt. Wir konnten unsere Räder immer vernünftig stellen, konnten fast die ganze Strecke sogar daneben sitzen - super! Aus der Hinfahrt nach Mühlhausen hatte ich dann gelernt: Bis zum Bahnhof Radschuhe an, im ersten Zug Straßenschuhe angezogen und erst in Pritzwalk, wo wir eine Stunde Aufenthalt hatten, die Radschuhe wieder angezogen, um hinterher von Meyenburg vernünftig fahren zu können. (BTW: Mein Wadenkrampf war immer noch nicht vollständig weg.) Der Weg von Meyenburg nach Plau ist auch nicht ganz ungefährlich, denn die B 103 wird nur auf wenigen Abschnitten von einem Radweg flankiert. Zwischendurch hatten wir den Reifen noch mal aufgepumpt, sodaß das Fahren damit ging. Tja, und dann gab es eine sehr interessante Begegnung... Erst wurden wir von einem Radfahrer überholt. Kurze Zeit später stand er an der Seite und hing sich dann an uns dran (so hatte ich auf einmal zwei Männer in meinem Windschatten *lach*). Natürlich kommt man ins Gespräch, und er erzählte uns, daß er die North Cape 4000 fahren würde. Bitte, was??? Er war am 29. Juli mit rund 80 anderen Fahrern in Florenz gestartet, um etwa 4000 km bis zum Nordkap zu fahren. An dem Tag waren noch etwa 50 Fahrer dabei. Er selber hatte nur an dem Donnerstag schon rund 280 km zurückgelegt und mußte noch rund 90 km fahren *schluck*. Ich gehe davon aus, daß er noch zum dritten Kontrollpunkt in Rostock wollte. Inzwischen ist er schon ziemlich nah dran am Nordkap. Ich vermute, daß er morgen finishen wird. Wen es interessiert: www.northcape4000.com - da gibt es die Regeln und die Möglichkeit, live zu sehen, wer gerade wo ist. 16 Finisher gab es (Stand heute) schon. Mindestens ein Deutscher ist auch (noch) dabei. Stephen meinte dann scherzhaft, ob wir nicht Lust hätten, mitzufahren bis zum Kap. Meine Antwort: 'Sorry, too much luggage and too less holiday.' Ich hatte mitbekommen, daß er Brite ist und dachte mir dann meinen Teil. Aber inzwischen habe ich festgestellt, daß der größte Teil der Starter aus Italien war und es sogar Starter aus Indien, Australien und Kanada gab. Scheint also ein Großereignis der Radwelt zu sein. Wir haben uns dann sehr nett von ihm verabschiedet. Er hat noch ein Foto von uns gemacht, um es dann wohl bei Facebook in der North Cape-Gruppe zu posten. Ich kann es nicht sehen, weil ich keinen Account dort habe und das schon zu lange her ist, um noch frei zugänglich zu sein.

Tageskilometer: 23,3 (es gab noch einen Abstecher zum Abendessen in ein Lokal)
Gesamtkilometer: 1734,9
Schnitt: 16,84

Teil 2 folgt.
Gruß, Astrid

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Samstag, 12. August 2017, 17:58

04.08.
Nach dem Frühstück habe ich erst mal geprüft, ob der Reifen die Luft gehalten hatte. Nein, da war wieder was weg. Also blieb mir nur eines: ab zum Fahrradhändler in Plau und einen neuen Schlauch einziehen lassen. Der hatte erstaunlich wenig zu tun; so konnte ich mein Rad abgeben und eine Stunde später wieder abholen mit neuem Schlauch. 16,40 € bezahlt und abgezischt Richtung Barkow. Wenn wir schon mal da sind, ist ein Besuch an der Gulaschkanone Pflichtprogramm. Uns erwartete aber zuerst eine Überraschung: Man hat angefangen, an der B 191 die lange geforderte Ortsumgehung Plau zu bauen! Ich habe mir erst mal die Augen gerieben und das dann aber positiv überrascht hingenommen. Man war gerade fertig geworden damit, den neuen Abzweig zu bauen und die alte Straße teilweise wegzureißen. Entsprechend war der Radweg an 4 Stellen unterbrochen, weil auch dort die Asphaltierung für die Baufahrzeuge weggerissen worden war. Außerdem: Wer meint, daß Mecklenburg flach ist, hat sich gewaltig geirrt. Ich glaube, wir haben dort mehr Höhenmeter gesammelt als in Thüringen. Allerdings kam ich die Steigungen nicht hoch, ich kam nicht über diese Unterbrechungen weg, ich fühlte mich immer ausgebremst. Ich habe es dann auf das Gepäck (meine Silkroad mit dem Üblichen + Flickzeug + kleine Packtaschen für den Einkauf) geschoben. Trotzdem hat mir die Runde über Altenlinden und Plauerhagen keinen Spaß gemacht - bin nur hinterhergehechelt.

Tageskilometer: 25,6
Gesamtkilometer: 1759,3
Schnitt: lahme 12,91

05.08.
Wir wollten es ein wenig ruhiger angehen lassen und sind mit dem Bus nach Güstrow gefahren. Auf dem Rückweg noch zwei Stunden Station in Krakow am See gemacht, da ein leckeres Fischbrötchen verkasematuckelt, ein paar Kleinigkeiten eingekauft und wieder zurück. Das geht so einfach, weil die Strecken Plau-Krakow und Krakow-Güstrow zu zwei verschiedenen Verbünden gehören und jede Strecke separat bezahlt werden muß. Für jemanden aus NRW ist das ÖPNV-Steinzeit :-O.

06.08.
Ich war völlig unmotiviert, habe mich dann aber doch breitschlagen lassen, meinen Drahtesel zu satteln. Und wieder das gleich Bild wie zwei Tage vorher: Für kein Geld der Welt konnte ich mit Gatterich mithalten. Erst sind wir zur Seepromenade in Plau gefahren. Schön geworden, aber die vielen Ferienhäuser dort sind irgendwie ... für uns zumindest nicht erholsam (wir sind ja draußen in Seelust in einer privaten Fewo). Dann haben wir entdeckt, daß der Rundweg um den See auf Plauer Gebiet ausgebaut worden ist. Bis Quetzin haben wir es geschafft; dann wollte ich nicht mehr. Als wir gewendet hatten, hörte ich auf einmal ein Schleifgeräusch vom Vorderrad. Hingeguckt, nicht wirklich was gesehen, Bremse probiert - und siehe da, die rechte Bremsbacke bewegte sich nicht. Och nee, nicht auch noch sowas! Etwas gewackelt, Bremse probiert, ging. Kurze Zeit später ging sie wieder nicht. Irgendwie sind wir zurück nach Plau, ich wieder nur hinterhergehechelt. Zurück auf der Seepromenade Bremse getestet - ging, ging nicht, ging, ging nicht... Gatterich war auch schon ganz kirre, guckte sich das aber mal genauer an. Und siehe da: Der Herr Mechaniker hatte die Schraube an der Radachse vorne nicht wieder festgezogen! Gatterich konnte sie mit der Hand weiter lösen bzw. fest machen. Kurz überlegt, dann fiel mir ein, daß an der Metow ja auch ein Fahrradverleih ist. Auf dem Weg dahin trafen wir eine Familie, die gerade ihre Räder auslud. Gatterich fragte, bekam einen "Knochen" in die Hand gedrückt mit den verschiedensten Schlüsselgrößen und hat die Schraube fest angezogen. Seither funktioniert die Bremse wieder einwandfrei *und* ich kann wieder mein normales Tempo fahren. Ich habe nur gedacht, daß das nicht wahr sein darf! Ich bin nur froh, daß auf den über 40 km, die ich mit loser Schraube gefahren bin, nichts passiert ist.

Tageskilometer: 19,3
Gesamtkilometer: 1778,6
Schnitt: erklärliche, aber ärgerliche 10,53

07.08.
Plan: wie fast immer einmal rund um den See. Mein Safari kannte den Weg ja noch nicht, und es ist schon ein Härtetest. Wir sind gegen den Uhrzeigersinn gefahren, damit wir zuerst die Abschnitte mit Sand und Wurzelwerk hinter uns haben. Ein paar Umwege sind wir aufgrund schlechter Ausschilderung gefahren, weil an manchen Stellen die Wegführung auch verändert worden ist. Das leckere Fischbrötchen (mmmh, Räucherlachs) hat dann das Seine dazu getan, daß es ein schöner Tag wurde. Das Wetter spielte auch mit - Sonne, leichter Wind ab und zu mal Wolken, traumhaft!
Das Safari hat alles klaglos mitgemacht, Unebenheiten gut geschluckt und ist auch auf Sand gut zu halten gewesen. Und während ich sonst nach der Seeumrundung immer mindestens drei Tage Pause wegen Kniebeschwerden brauchte, ging es mir jetzt richtig gut.

Tageskilometer: 58,4
Gesamtkilometer: 1837,0
Schnitt: 14,6 - na, geht doch!

08.08.
Ruhetag - Busfahrt nach Parchim. Hin klappte alles perfekt, zurück nicht. Da ist der Anschluß nach Seelust gerade 10 Minuten weg. Zwei Stunden warten? Nee, danke! Also eine Stunde noch laufen. Ging aber, waren ja konditionell gut dabei.

09.08.
Letzter Urlaubstag. Und nun? Wir waren ja schon lange nicht mehr in Malchow, also zog das. Da wir noch Leergut (Wasserflaschen) wegbringen mußten, bot sich anschließend an, am Nordufer des Plauer Sees lang zu fahren. Dieses Mal aber der richtigen Route folgend, haben wir uns auch nicht verfahren. Wir waren spät losgekommen, waren also passend zur Mittagszeit wieder in Alt-Schwerin am Fischimbiß (dieses Mal gab es ein Seelachsbrötchen für mich). In Malchow angekommen, habe ich festgestellt, daß sich die Stadt doch ziemlich rausgemacht hat, seit wir zuletzt da gewesen waren. Die Brücke ist inzwischen erneuert worden, in der Altstadt ist noch einiges saniert worden, und der Leerstand an Geschäften ist wesentlich geringer geworden. Schön! Von Malchow aus haben wir dann einen anderen Weg nach Lenz (also wieder zurück an den See) genommen. In Lenz gab es dann eine heftige Diskussion, ob wir nun die Nord- oder die Südroute nehmen. Ich habe für die Nordroute plädiert, weil besser ausgebaut. Gatterich wollte unbedingt die Südroute nehmen trotz Sand und Wurzelwerk gegen Ende der Route. Er wollte partout nicht an den Bundesstraßen lang, was für mich das kleinere Übel gewesen wäre. Aber wie das so ist, der Klügere gibt nach (ja, ich weiß, bis er der Dumme ist). Also sind wir um die Südspitze gefahren. Damit haben wir den See ein zweites Mal umrundet - quasi Rekord. Aber hinterher war ich doch platt.

Tageskilometer: 55,5 - trotz Stadtbegehung Malchow weniger als bei der geplanten Umrundung
Gesamtkilometer: 1892,5
Schnitt: 13,43 inklusive gelaufener Strecken

10.08.
Rückfahrt ab Meyenburg. Uff! Nach einer äußerst unruhigen Nacht - ich habe vielleicht 1 1/2 Stunden fest geschlafen - haben wir um 7.15 Uhr die Pferde gesattelt. Der Zug ging um 8.47 Uhr, und wir mußten ja erstmal 15 km bis zum Bahnhof fahren. Wieder die B 103 mit wenig Radwegen. Aber erstaunlicherweise haben die meisten Auto- und LKW-Fahrer viel Rücksicht genommen und sind bis auf wenige Ausnahmen bis auf die Gegenfahrbahn ausgewichen. Dickes Lob! Wir waren dann auch zeitig in Meyenburg, habe aber auf dem Weg auch etwas Regen abbekommen - zum ersten Mal in diesem Urlaub! In Pritzwalk sollten wir dann rund 70 Minuten Aufenthalt haben; alles war darauf abgestimmt, daß wir um 10.20 Uhr dort wegkommen. Tja, so habe ich verpeilt, daß wir schon um 9.20 Uhr hätten fahren können. Die Möglichkeit wurde mir aber auch überhaupt nicht angeboten. Egal - zweites Frühstück gemacht und so die Zeit rumgebracht. Außerdem die Radschuhe wieder gegen Straßenschuhe getauscht. Zweiter Umstieg Wittenberge - klappte einwandfrei. Dritter Umstieg Stendal - klappte einwandfrei. Vierter Umstieg Wolfsburg - war knapp, hat aber noch gepaßt. Überall mußten wir allerdings die Räder schleppen - entweder gab es keinen Aufzug oder die waren defekt (Stendal) oder zu kurz (Wolfsburg). In Hannover wurden uns 5 Minuten Umsteigezeit geklaut durch die Verspätung unseres Zuges aus Wolfsburg. Hat aber trotzdem noch hingehauen. Dann wurde es aber kritisch: In Minden hatten wir schon planmäßig nur 5 Minuten Umsteigezeit, und dann hatte auch noch die S1 Verspätung, sodaß sich die zeit auf 2 Minuten verkürzte. Wir hätten den Anschluß nie bekommen, wenn nicht uns jemand auf die Rampe, die vom Bahnsteig herunterführte, aufmerksam gemacht hätte, wir die Räder nicht auf das Gleis hochgetragen hätten *und* der RE 6 nicht den Anschluß abgewartet hätte. So kamen wir dann gegen 17.55 Uhr (nicht ganz planmäßig) in Duisburg wieder an. Anstrengend waren die 2 1/2 Stunden im "Mindener", weil zwei Babies mit im Abteil waren, von denen eines bis Dortmund fast nur geschrien hat und wir fast die ganze Zeit gestanden haben. Und dann erwartete uns in Duisburg dreierlei: Regen, Pappnasen, die Radwege blockieren und ein heilloses Durcheinander im Straßenverkehr. Gut war, daß wir mit unseren Rädern ganz gemütlich am Stau vorbei radeln konnten. Ich war jedenfalls heilfroh, als ich endlich zu Hause war und unsere Miez durchkraulen konnte. Ich war dann so geschafft, daß ich schon um 21.45 Uhr das Licht ausgemacht habe und prompt auch eingeschlafen bin. Das Mickilinchen hat dann auch die bis am nächsten Morgen um 6 mein Bett mit mir geteilt. Sie wollte dann raus, während ich mich noch mal umgedreht habe und zwei weitere Stunden gemütlich gepennt habe.

Tageskilometer: 30,9
Gesamtkilometer: 1923,4
Schnitt: 17,83

Urlaubskilometer: 357,0 - war ja auch keine mehrtägige Strecke dabei. Außerdem mußten wir ja zeitlich Abstriche machen. Sonst waren wir immer die gesamten dreieinhalb Wochen unterwegs, aber wegen der Katze haben wir uns halt nur zwei Wochen gegönnt. Wir müssen ja sehen, daß sie versorgt ist während der Zeit. (Und länger halten wir es wohl ohne sie auch nicht aus, befürchte ich :huh: ).
Gruß, Astrid

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Honigbaerchen« (12. August 2017, 18:02)


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126

Sonntag, 20. August 2017, 10:27

Gestern einmal kurz zum Edeka nach Orsoy und wieder zurück.

Tageskilometer: 6,6
Gesamtkilometer: 1930,0
Schnitt: 16,5
Gruß, Astrid

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127

Dienstag, 22. August 2017, 09:45

Sonntag eine Runde gedreht und Eltern besucht.

Tageskilometer: 31,3
Gesamtkilometer: 1961,3
Schnitt: 15,65 - erstaunlich, weil Gatterich am Anfang geschlichen ist...
Gruß, Astrid

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128

Freitag, 27. Oktober 2017, 15:49

23.09. einmal Kirche und zurück
Tageskilometer: 9,3
Gesamtkilometer: 1970,6
Schnitt: 16,14

Ansonsten bin ich im Moment eher still, sowohl was das Radfahren als auch das Schreiben hier betrifft. Bis einschließlich 8. Oktober habe ich an meiner Bachelor-Arbeit gesessen. Die habe ich dann am 9. Oktober drucken und binden lassen und im Prüfungsamt abgegeben. Seit 10. Oktober bin ich voll im Studium, so weit die Veranstaltungen stattgefunden haben. Aber genau deshalb komme ich im Moment nicht zum Fahren: montags 10-12 eine Vorlesung - das geht noch, aber danach bin ich immer mit Gatterich unterwegs; dienstags von 10-16 Uhr Seminare, anschließend ab nach Moers, 18.10 Uhr an der VHS unterrichten, 20.00 Uhr Vocalensemble; mittwochs entweder 12-16 Uhr Seminare und vorher Gesangunterricht oder ein Seminar von 12-14 Uhr und anschließend Gesangunterricht, danach zur VHS, 18.30 Uhr unterrichten; donnerstags von 10-16 Uhr Seminare, 18.30 Uhr an der VHS unterrichten. Und das Ganze mit ÖPNV. Die Wochenenden sind entsprechend für Kursvor- und Nachbereitung, Studienvor- und Nachbereitung und Haushalt reserviert. Ist im Moment eher stressig, vor allem, weil das ÖPNV-Konstrukt etwas fragil ist, aber das geht ja nicht die ganzen zwei Jahre so. Nur bleibt halt im Moment dadurch das Radfahren auf der Strecke. Aber wenigstens laufe ich jeden Mittwoch morgen die Strecke bis zur nächsten Bushaltestelle - das sind über den Deich immerhin rund 2,5 km. Natürlich habe ich auch darüber nachgedacht, ob ich das nicht anders geregelt kriege. Aber ich brauche für die Kurse viel Material, für die Uni auch, also bleibt mir nicht viel anderes übrig, als dienstags und donnerstags mir das Auto zu holen mitsamt Koffer für die jeweiligen Kurse. Rein zeitlich paßt es auch nicht anders. Mittwochs hole ich mir nur den Koffer, weil Gatterich mich hinterher abholen kann: Seine Chorprobe endet wie mein Kurs um 20 Uhr, und ich brauche eh immer noch Zeit, den Raum wieder herzurichten - paßt also genau.

Falls jemand wissen will, was ich genau mache: Masterstudiengang Erwachsenenbildung im Fachbereich Bildungswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen, Standort Essen. Also eigentlich was, was bei meiner Tätigkeit eine logische Folge ist.
Gruß, Astrid

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129

Samstag, 23. Dezember 2017, 11:24

Kurzes Update: Bachelorarbeit ist mit 1,7 bewertet worden; damit steht im Zeugnis insgesamt eine 2,0. Mein Prüfer bewertet übrigens eher selten mit einer 1 vor dem Komma, sodaß ich durchaus stolz auf die Note sein kann.

Jetzt über Weihnachten und zwischen den Jahren hätte ich zwar ein wenig Zeit zum Radfahren, aber das geht im Moment gar nicht. Letzte Woche Mittwoch (13.12.) habe ich mir nämlich einen kleinen Ausrutscher auf Glatteis erlaubt: Zerrung im etwas tiefer liegenden Schultermuskel rechts, im Nacken links, im Bein rechts und eine Verletzung, die nicht genau definiert ist, im rechten Schultergelenk. Letztere schränkt mich durchaus mittelstark ein in meinem Bewegungsablauf. Und drauf stützen ist im Moment wohl nicht so der Bringer. :S Damit habe ich mein Radfahrjahr abgeschlossen.

Leider konnte ich wesentlich weniger Kilometer schrubben als geplant, habe ja auch mein Soll angepaßt. Macht nichts, damit ist noch Luft nach oben. Mal sehen, wie sich das Ganze im kommenden Jahr entwickelt. Das Sommersemester wird von wesentlich weniger Veranstaltungen (und damit auch hoffentlich weniger Referaten) geprägt sein, sodaß ich hoffentlich auch wieder mehr Zeit finde, mich aufs Rad zu setzen. Schließlich habe ich es nicht gekauft, damit es in der Garage herumsteht. ;) Allerdings wird auch im kommenden Sommer keine Mehrtagesfahrt auf dem Plan stehen. Mehr als zwei Wochen wollen wir unsere Miez nicht alleine lassen. Mal sehen, was sich im Urlaub und an Tagestouren hier im Umkreis so ergibt. Vielleicht kann ich wenigstens das Ergebnis von diesem Jahr toppen.
Gruß, Astrid

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130

Donnerstag, 4. Januar 2018, 20:03

Es ist die große Preisfrage, wann ich wieder mein Safari aus dem Stall holen kann. War heute noch mal beim Arzt, weil ich doch noch ordentlich eingeschränkt bin. Der wiederum hat mich weiter geschickt zum Röntgen. Die Röntgenärztin hat keinen Bruch gefunden, wie wir auch dachten. Ihre Verdachtsdiagnose: Sehnenanriß im Schultergelenk. Somit ist Physiotherapie und Schmerztherapie angesagt. Kann eine längere Geschichte werden! ;(
Gruß, Astrid

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 22:12

Hab Geduld mit dir und deiner Schulter!
Ich wünsche dir von Herzen, dass das zügig ausheilt und du schmerzfrei wirst. ... Die Kilometer ergeben sich dann schon. ;)

Kannst du denn deine Flöten nutzen oder ist das auch durch die Einschränkung in der Schulter schwierig?

Derweil grübel ich darüber nach, ob mehrere Tage länger als zwei Wochen sein müssen: "Allerdings wird auch im kommenden Sommer keine Mehrtagesfahrt auf dem Plan stehen. Mehr als zwei Wochen wollen wir unsere Miez nicht alleine lassen." ;)
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Unterwegs von: The Muppet Show

Unterwegs nach: Lothlórien

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 23:54

Hi Astrid,

herzlichen Glückwunsch zur Bachelorarbeit, und gute Besserung mit Deiner Schulter. Was Eure Katze betrifft, ich habe mal eine Zeit lang Haustiere betreut. Es gibt da eine Seite namens betreut.de, da kann man sich vorher (in echt, nicht nur virtuell) kennenlernen und darüber nachdenken ob das eine Lösung für Euch wäre, wenn Ihr jemanden findet dem Ihr vertraut. Mit meinen Wellensittichen und Nachbar-Freund Helmut habe ich Glück, der kümmert sich um sie wenn ich mal ein paar Tage nicht zu Hause bin. Wie auch Wochen lang, als ich eine stationäre Therapie gemacht habe und nur an den Wochenenden zu Hause war. Nur eine Idee.

Groetjes,
Jacqueline
“It is our choices, that show what we truly are, far more than our abilities.”
― J.K. Rowling, Harry Potter and the Chamber of Secrets


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Honigbaerchen

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Freitag, 5. Januar 2018, 09:09

@Prabha: Mal sehen, im Moment ist ja eh noch bis 1. Februar keine Zeit zum Radfahren. Dann sind die Semester an Uni und VHS zu Ende, und vielleicht ist bis dahin ja alles ausgestanden.

Flöten nutzen ist im Moment absolut nicht drin - das erfordert genau die Neigungswinkel, die mir im Moment reichlich wehtun. Ich bekomme selbst viele Alltagsgeschichten nicht auf die Reihe, ohne daß es mich umhaut.

Mit den zwei Wochen, das ist auch nicht so einfach verständlich. :) Eigentlich sind wir im Winter ja immer in Thüringen und im Sommer an der Mecklenburgischen Seenplatte. Jetzt sind wir aber nicht gefahren, weil wir die Miez nicht alleine lassen wollten. Sie geht inzwischen stark auf die 11 Jahre zu und hat sich von einer Draußen-Katze zu einer Drinnen-Katze entwickelt, die vielleicht noch zwei, drei Stunden am Tag rausgeht. Das ist schon okay, denn bei dem feuchten Wetter, das wir im Moment haben, machen ihre Knochen auch nicht mehr so mit. Im Sommer ist das anders, da flitzt sie sicher wieder viel draußen rum, und da macht es auch nichts aus, wenn sie mal 14 Tage über Nacht draußen bleiben muß. Wir mußten unseren Freunden in Thüringen aber versprechen, daß wir im Sommer auf jeden Fall kommen. Also ist da schon mal eine Woche geplant. Außerdem werden wir auch für eine Woche in Plau erwartet. Sonst waren wir immer 3 1/2 Wochen unterwegs und haben davon mindestens 10 Tage zum Streckenfahren benutzt. Erst ein paar Tage runterkommen, dann fahren, dann nochmal ein paar Tage entspannen. Aber ist nicht schlimm, man kann auch vor Ort viel fahren.

@Jacqueline: Na ja, versorgt wird sie ja. Unsere Nachbarn gegenüber machen das gerne, und meine Eltern sind auch noch da. Die lieben unsere Micki heiß und innig und kümmern sich gerne um sie. Das Problem sind wirklich die Januar-Nächte. Sie einfach drinnen lassen geht nicht, sie stellt dann gerne mal Blödsinn an (im Moment räumt sie gerne mal die Krippe um *lach*). Außerdem würde sie lieber platzen als das Katzenklo zu benutzen - sie ist es gewohnt, ihr Geschäft draußen zu verrichten. Und dieses Hin und Her möchte ich keinem zumuten. Im Sommer ist das egal, da kann sie draußen bleiben (und tut das auch gerne). Sie hat dann auch noch einen Unterschlupf im ehemaligen Hühnerstall, und bei Bedarf schlüpft sie auch gerne mal im benachbarten Pferde- oder Kuhstall unter.

Danke für den Glückwunsch und die Genesungswünsche!
Gruß, Astrid

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Freitag, 2. Februar 2018, 18:46

Kurzes Update: War heute beim MRT, habe aber kein Ergebnis bekommen. Das muß ich mit dem überweisenden Arzt klären. Also weiter warten!
Gruß, Astrid

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Dienstag, 20. Februar 2018, 11:45

Heute hatte ich endllich den Termin zur Auswertung. Der Bericht ist nämlich erst gestern an Land gekommen, nachdem ich in der radiologischen Praxis noch mal angerufen habe. Dort bekam ich die Auskunft, man hätte versucht, den Bericht zu faxen, aber die Übertragung sei mit einer Fehlermeldung abgebrochen.

Bitte, was???

Und wieso sind die dann nicht in der Lage, mal eben in der Hausarztpraxis anzurufen und zu versuchen, den Fehler zu klären? Nein, da wartet man, bis ich als (nicht informierte) Patientin mich melde, um das auf die Reihe zu bringen . Leider bin ich zu höflich, genau das zu sagen und habe denen freundlich die neue (alte und wieder zugeteilte) Faxnummer gegeben. Immerhin wurde das dann sofort erledigt.

Ergebnis: Läsionen und eine Arthrose, die auf meinen Glatteisunfall vom Winter 89/90 zurückzuführen sind (habe ich in einem anderen Thread hier erzählt) und jetzt wieder Palaver machen sowie diverse Gelenkergüsse und eine Schleimbeutelentzündung. Wenigstens keine (!) Sehnenrisse erkennbar, Gott sei Dank! Immerhin soll jetzt der Orthopäde ran und mit mir eine angemessene Schmerztherapie machen. Donnerstag stehe ich bei dem auf der Matte, dann sehen wir weiter.
Gruß, Astrid

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Samstag, 24. Februar 2018, 15:01

Die letzten Tage waren etwas voller, von daher erst jetzt die letzten Neuigkeiten.

Ich war schon am Mittwoch beim Orthopäden - endlich mal ein guter! Er hat mich gefragt, was genau wäre und sich die MRT-Bilder angesehen, *ohne* den Bericht zu lesen. Alles, was auf den Bildern zu erkennen war, hat er mir verständlich erklärt, nachdem er schon ein paar Grunduntersuchungen gemacht hatte. Ohne Winkelmesser hat er die seitliche Hebung mit etwa 90°, die Hebung nach vorne mit etwa 100° und die seitlichen Rotationsbewegungen mit 30-35° konstatiert (nett: er nannte es "flügellahm", was es genau trifft *grins*). Werte, die mein neuer Physiotherapeut mit Winkelmesser absolut bestätigt hat! Damit stehen starke Einschränkungen fest, aber wenn ich gut mitarbeite, werde ich mit ein wenig Glück die volle Beweglichkeit wieder erhalten. Das heißt also: Physiotherapie, Wärme, bei Bedarf Paracetamol (anderes vertrage ich nicht) und etwa 3-6 Monate Geduld. Am 11. April will der Orthopäde mich wiedersehen. Wenn bis dahin die Entzündung aus den Schleimbeuteln nicht raus ist, wird über eine unterstützende Elektrotherapie nachgedacht. Im Moment ist sie nicht zwingend notwendig, also habe ich Geld gespart (weil IGeL).

Meinen neuen Physiotherapeuten habe ich irgendwie auch schon ins Herz geschlossen. Er hat erstmal eine gründliche Anamnese machen müssen (Orthopäde will einen Bericht) und war davon nicht sonderlich begeistert - er hätte in der Zeit viel lieber schon an meiner Schultersteife gearbeitet. Aber er war der erste, der wirklich mal gefragt hat, wo der Schmerz sitzt, ob er ausstrahlt und wie der überhaupt ist. Viel ging dann auch nicht; er hat in erster Linie an Triggerpunkten gearbeitet und mir drei Übungen für zu Hause mitgegeben. Boah, hatte ich gestern Schmerzen! Aber ich habe das Gefühl, daß sich viel tut. Zum einen verändert der Schmerz sich vom Brennen hin zu einem eher drückenden Schmerz, zum anderen habe ich den Eindruck, das eine oder andere (halbe) Grad an Beweglichkeit schon wieder dazugewonnen zu haben. Besonders nach hinten geht was, und da war gar nichts drin.

Also: Mit Geduld und etwas Glück werde ich in absehbarer Zeit wieder meine Touren machen können. Allerdings werde ich mir bei Rose ein paar Radhandschuhe holen, die etwas gepolstert sind und damit Stöße absorbieren können. Ich brauche sowieso neue; die ersten waren eh nur zum Ausprobieren und sind jetzt eigentlich durch.
Gruß, Astrid

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Samstag, 3. März 2018, 18:47

Jetzt sind wir aber nicht gefahren, weil wir die Miez nicht alleine lassen wollten. Sie geht inzwischen stark auf die 11 Jahre zu...


Stimmt nicht, wie ich seit heute weiß. Motzekatze wollte nicht fressen und hat seit gestern abend mehrfach erbrochen. Weil "unsere" Tierärztin aber keine Sprechstunde hatte, sind wir zu ihrer "alten" Tierärztin gefahren. Dort war sie tatsächlich noch erfaßt: Ihr Geburtsjahr ist 2005! Also wird sie dieses Jahr noch 13.

Nach zwei Spritzen ist sie aber auf dem Weg der Besserung.
Gruß, Astrid

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Mittwoch, 14. März 2018, 11:45

Nachdem ich zwischendurch eine (nicht sehr ergiebige) Einheit mit Therapeutin Nr. 4 hatte, war gestern wieder Therapeut Nr. 3 dran. Puh, der hat mich ordentlich zwischen gehabt! Schmerzen sind im Moment mehr, aber die Beweglichkeit, die seit etwa 10 Tagen stagnierte, wird wieder besser. Ich habe ihn dann gefragt, wann ich endlich wieder aufs Rad steigen kann. Juni / Juli wird es wohl werden :( . Im Moment sind die Vibrationen und die eher statische Haltung einfach kontraproduktiv. Schade, aber nicht zu ändern. Wenigstens werde ich den Urlaub wohl mit Rad genießen können.
Gruß, Astrid

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139

Montag, 19. März 2018, 19:16

Ich war heute bei Rose in Bocholt und habe mal nach stoßabsorbierenden Handschuhen geguckt. Wieder mal tolle Beratung bekommen und bin bei einem Roeckl gelandet: dem Izu. War sehr interessant, was die Beraterin mir zeigte: Der FlexFoam stoppt sofort eine Metallkugel, die man darauf fallen läßt - im Gegensatz zu einem andere Stück "herkömmlichen" Schaums. Ich hatte den Handschuh auch längere Zeit an und fand den sehr bequem. Ich bin echt gespannt, wie es sich damit dann fahren läßt.
Gruß, Astrid

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Dienstag, 20. März 2018, 10:21

Es wundert mich etwas, dass Rose nicht den hier empfohlen hat. http://www.roeckl.de/produkte/radsport/s…andschuh/alpha/ Beliebt bei Vielradlern mit Handproblemen.
Die Glorreichen schieben ...