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Donnerstag, 28. April 2016, 09:35

Sonne_Wolken Tours

oder: aus schlechtem Wetter wird auch durch richtige Kleidung kein gutes Wetter. :P

Da ich ja ab und zu auch mal tourenmässig unterwegs bin, werde ich hier meine Erlebnisse und Fotos posten.
lg Jennifer

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2

Donnerstag, 28. April 2016, 09:50


MaasTour Venlo




am 18.04.2016



Montag hatte ich verlängertes Wochenende und mit Agathe, die gerade
Urlaub in Kevelaer machte, fuhr ich von dort rüber in die Niederlande
und die Maas hoch bis Venlo.

Wir wollten uns gegen Mittag am Bahnhof in Kevelaer treffe. Da ich zu
früh dort war, schaute ich mir noch ein wenig Kevelaer an. Auch wenn ich
den Ort schon kannte, ist es immer wieder schön dort. Das Wetter war
sonnig und erreichte gerade so zweistellige Temperaturen.

Kevelaer ist Wallfahrtsort und so erfreut sich die Wallfahrtskapelle grosser Beliebtheit.


Das kleine Zentrum wird durch malerische Gassen geprägt.


An allen Ecken findet man teilweise prächtige Kirchen.



Nach dem Sightseeng traf ich dann Agathe und wir fuhren über Twisteden
der niederländischen Grenze entgegen. Kurz hinter Wellerlooi erreichten
wir die Maas.


In den Niederlanden kann man übrigens wunderbar den Knotenpunkten
folgen. Man darf nur nicht wie ich die verschiedenen Systeme
verwechseln.

Auch an der Maas kann man sich göttlichen Beistand sichern.

Wir folgten dem Fluss ein Stück abwärts, bevor wir bei Well L über eine
Brücke die Seite wechselten und jetzt der Maas aufwärts nach
Blitterswijk folgten.

Hier wurden wir freundlich von einem einheimischen Rennradfahrer gegrüsst:


Unverkennbar zeigte sich der Frühling. Überall blühte es.


Schliesslich erreichten wir Brookhuizen, einen malerischen kleinen Ort.


Hier überquerten wir mit einer Fähre die Maas und fuhren nun weiter nach
Venlo. Direkt am Ortsrand von Arcen stiessen wir auf eine Hausbrauerei
mit angeschlossener Kneipe. Eine Bierpipeline führte direkt von der
Brauerei in die Kneipe. Leider war Montag Ruhetag. Schade, ein
alkoholfreies Bier hätte sicher gut getan.


So ging es durstig weiter durch Arcen. Am Ortsausgang stiessen wir dann
auf eine weitere Attraktion, ein Barockschloss mit wunderschönem Park.
Leider hatten wir nicht genug Zeit für eine Besichtigung.




Wenige hundert Meter weiter dann eine alte Wassermühle wo Whisky und
Likör hergestellt und verköstigt wird, De Ijsvogel. Das war uns dann für
eine Radtour doch zu hochprozentig.




Weiter ging es bei leichtem Gegenwind durch die schöne Maaslandschaft.
Kurz vor Velden passierten wir dann noch eine Dünenlandschaft. Von
Velden aus war es dann nur noch ein Katzensprung nach Venlo.

Dort angekommen fuhren wir zum leeren Markt, passierten die "Zwei Brüder
von Venlo" und sahen uns die relativ leeren Altstadtgassen mit ihren
vielen Läden an. Natürlich war ein Halt am historischen Rathaus Pflicht.
Nur im Gegensatz zu Agathe weigerte ich mich den dortigen Narrenthron
zu besteigen.




Da uns der Hunger langsam plagte, suchten wir etwas essbares. Leider
öffnete bei vielen Gaststätten die Küchen erst am späten Nachmittag
wieder. So suchten wir uns enen Imbiss in der Nähe des Marktes wo man
drinnen sitzen konnte und die Räder im Auge behielt. Wir liessen uns die
dicken holländischen Pommes mit Frikandel, bzw. Bami (für mich
vegetarisch) schmecken. So gestärkt machten wir uns auf die Rückfahrt.



Auf Radwegen ging es raus aus Venlo, über die Grenze nach Straelen. Von
Straelen war ich enttäuscht. Die Fussgängerzone hatte nichts besonderes,
sondern sah aus wie in vielen Orten. Schliesslich erreichten wir
Geldern. Hier suchten und fanden wir einen Radladen, wo sich Agathe noch
mit Kettenöl eindeckte.

Auch in Geldern gab es wieder freundlich grüssende Radfahrer.


Am frühen Abend erreichten wir nach gut 80 km wieder den Bahnhof in
Kevelaer. Hinter uns lag eine schöne Tour bei passablem Wetter und
vielen Eindrücken. Ich freue mich immer wieder wenn ich Gelegenheit habe
bei unseren Niederländischen Nachbarn unterwegs sein zu können. Es gibt
so viele schöne Orte dort und die Vorgärten wirken viel liebevoller
gestaltet als bei uns.


Die Strecke der MaasTour Venlo: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=ksfvorbhfoeijgec
lg Jennifer

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Donnerstag, 28. April 2016, 11:15

Klasse Bericht und tolle Bilder :thumbsup: . Werde ich nochmal in Ruhe lesen. Die Gegend dort ist ja auch wirklich zum Radfahren prädestiniert. Muss leider gleich wieder los zur Maloche. :rad:
LG

Berny

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4

Sonntag, 1. Mai 2016, 12:42

So, jetzt habe ich mal endlich alles in Ruhe gelesen. Da hat man ja gleich Lust, diese Tour selbst mal zu fahren. Schön auch wie du die besuchten Orte beschrieben hast. :thumbup:
Heute wird es wohl bei mir nur eine kleinere Runde werden. Habe seit gestern in 6 Tagen 204 Km Arbeitsweg hinter mir. Erstaunlicherweise machte heute meine Frau, deren Rad ich nach monatelanger Standzeit wohl wieder aufpumpen muss, heute den Vorschlag, mit den Kindern eine kleine Tour, inclusive Eisdielenbesuch, zu drehen. Bin gespannt, was daraus wird, wenn sie gleich nach Hause kommt.
Werde gleich schonmal die Kinderräder und eben das meiner Frau checken und vorbereiten.

Ach so, wie alt ist denn eigentlich schon dein tolles Peugeot-Rennrad. Das macht ja wirklich echt was her. :thumbup:

LG

Berny

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5

Montag, 2. Mai 2016, 10:15

Ach so, wie alt ist denn eigentlich schon dein tolles Peugeot-Rennrad. Das macht ja wirklich echt was her. :thumbup:

LG

Berny
Danke, mein Peugeot ist von Ende 1989, Modell 1990. Die Laufräder sind allerdings erst zwei Jahre alt. Ansonsten ist es noch weitestgehend original und wurde nur von mir komplett überholt.
lg Jennifer

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Freitag, 6. Mai 2016, 09:39

Haarstrang-Tour

22.04.2016

An dem Freitag war nochmal super Wetter. Und da ich nicht viel zu tun hatte, hab ich einfach mal frei gemacht. :D

Ab Mittag ging es über den Haarstrang zum Möhnesee und zurück durch den Arnsberger Wald und das Ruhrtal nach Dortmund. 124 km und 1200 Höhenmeter kamen so zusammen. Die Strecke entsprach der Haarstrang RTF
meines Vereins.

Ein persönlicher Erfolg war für mich das ich zum ersten Mal bei der Strecke (fahre sie jedes Jahr) nicht einmal vorne aufs 30er Kettenblatt schalten musste. Bin sämtliche Steigungen mit maximal 42-28 (vorne-hinten) gefahren. Das zeigt mir das ich in letzter Zeit wieder mehr an Kraft zugelegt habe. Erstaunlicherweise hatte ich trotz der höheren Gänge keine Probleme mit meinem lädiertem Knie. Das freut mich besonders, musste ich doch letztes Jahr noch deshalb einen Monat aussetzen. Zunächst ging es nach Dortmund-Aplerbeck zum Start der Tour direkt an der Emscher.

Am östlichen Rand von Dortmund in der Nähe der Emscherquelle blühte der Raps. Irgendwie sah es hier gar nicht nach Grossstadt aus.


Haus Opherdicke in........na klar Opherdicke. :D Hier fing so langsam der Haarstrang an.


Auf dem Haarstrang (eine Hügelkette zwischen Sauerland und Soester Börde) ging es auf und ab. Aber die grossen Anstiege standen mir noch bevor.


Und hier oben weht immer ein ordentlicher Wind, wie man sehen kann. Aber die Aussicht ist nach allen Seiten grandios.
Von hier ging es dann Richtung Möhnesee.


Die wohl berühmteste Staumauer in NRW. ;)


Die Möhnetalsperre ist bei uns Ruhris sehr beliebt. Schon als Kind habe ich hier mit meinen Grosseltern so manchen Sonntagsspaziergang gemacht. Natürlich gab es dann auch ein Eis. :D


Für mich gab es Heute aber Pommes mit Mayo und ein alkoholfreies Bier. Vom Imbiss am Anfang der Staumauer hat man einen schönen Ausblick auf den Möhnesee. Nach der Pause ging es weiter um den Möhnesee herum.


Ein etwas ungewöhnlicher Radladen direkt am Möhnesee in Delecke. Interessant für Klassikliebhaber und Randonneure.
Sättel von Brooks, klassische Sattel- und Lenkertaschen usw. Glaube ich müsste mal mit dem Kombi und EC-Karte da vorbei. :fie: Fuhr aber dann lieber schnell weiter, bevor es mich in den Ruin trieb. :whistling:


Auf der Delecker Brücke dann eine Baustelle. Aber auf der linken Seite ist sie noch befahrbar. Am Ende der Brücke eine tolle Aussicht. Der Möhnesee scheint hier fast endlos zu sein.

Zurück ging es dann durch den Arnsberger Wald. Hier kamen dann die langen Steigungen auf die ich schon gewartet hatte. Die Beine wollten ja auch mal ein bisschen was zu tun haben. Da ich um einiges fitter war wie noch letztes Jahr, machte es richtig Spass bergauf zu fahren. Was letztes Jahr noch lang und steil erschien, hatte seinen Schrecken verloren.


Auf dem Rückweg konnte ich dann etwas Beistand von Oben gebrauchen, so dicht wie manche PKW an mir vorbei fuhren. :rolleyes:


Ein "kleiner" Abstecher nach Frankreich? Leider nicht. Locon ist Partnergemeinde von Oesbern. Aber der Stein erinnerte mich an meine zahlreichen Frankreichurlaube.


Von den letzten Höhen des Sauerlandes hatte man einen guten Ausblick aufs Ruhrtal.


Wild Thing. Gut das es Brücken gibt. Im Hintergrund ist übrigens Fröndenberg, Geburts- und Sterbeort von Hugo Rickert (bekannter Dortmunder Rahmenbauer). Ein gewisser Ete Zabel (ehemaliger Radprofi) soll hier auch mal regelmässig unterwegs gewesen sein.


Peugeot pink meets brückengrün (Bianchi Fahrer wissen was gemeint ist). Und die Ruhr schaute gelangweilt zu.

Danach kamen noch ein paar Steigungen, bevor ich wieder den Startpunkt in Aplerbeck erreichte. So ganz flach ist Dortmund halt nicht.

Es war wieder eine schöne Tour. Und auch wenn ich die Strecke schon kannte, ist es jedes Mal wieder anders. Irgendwie ist die jährliche Fahrt über die RTF-Strecke schon Tradition. Egal ob mit dem Tourer oder dem Rennrad, es gibt immer jede Menge zu sehen. Ich kenne nur wenige Strecken die so abwechslungsreich sind und durch so verschiedene Regionen führen.
lg Jennifer

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (6. Mai 2016, 09:54)


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Sonntag, 8. Mai 2016, 23:15

Bloody Sunday



Trotz des tollen Wetters habe ich Heute fast den ganzen Tag in der Werkstatt verbracht, um das Meral endlich fertig zu bekommen. Und was soll ich sagen, es ist gelungen. Zur Belohnung gab es eine kleine Ausfahrt mit Bloody Mary zur Hohensyburg im Süden von Dortmund. Zur Ruhr hin haben wir doch tatsächlich so etwas wie Berge, jedenfalls für unsere Verhältnisse. :D

Von Hörde ging es direkt berghoch nach Wellinghofen, am gut besuchten Freibad vorbei, weiter aufwärts zum Golfplatz.
Auf der andere Seite ging es dann bergab ins Wannebachtal.


Das Tal durchquerte ich dann der Länge nach, um mich dann am Ende rechts bergauf bis Syburg durch zu schlagen. Dann links bergauf zur Hohensyburger Kirche. Der alte Friedhof strahlt einen morbiden Charme aus, dem sich Bloody Mary nicht entziehen konnte.


Von hier aus ging es weiter aufwärts zum Kaiser Wilhelm Denkmal. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf die Ruhr und das Ruhrtal.




Kaiser Wilhelm I. staunte nicht schlecht als ich ihm das Meral präsentierte. Aber ich glaube er hatte es mehr mit Pferden.
Der eiserne Kanzler liess sich nicht blicken. Der hatte wohl Angst vor der Konkurrenz durch einen Stahlklassiker.


Anschliessend warf ich noch einen Blick in meine neue Werkstatt. Ein bisschen zugig ist es hier schon.


Überhaupt hatte ich den Eindruck hier fehlte ein Dach über dem Kopf. Der Turm im Hintergrund gehört übrigens nicht zur Burg, die auch dem Casino seinen Namen gab. Erst im 19. Jahrhundert kam man auf die Idee hier einen Aussichtsturm zu bauen.


Einbauschränke gab es anscheinend schon im Mittelalter.


Um das Casino machte ich dann einen Bogen. Bloss nicht das Geld für den nächsten Klassiker aus der Tasche ziehen lassen.

Über Syburg und vorbei am Golfplatz ging es dann zurück nach Wellinghofen und weiter nach Hause. Mit 24 km eine sehr kurze Runde, die aber mit ca. 350 Höhenmeter nicht ganz flach war. Das Grinsen was ich nach der Fahrt mit Bloody Mary hatte, war breiter wie mein Gesicht. :D :D :D :D :D :D

lg Jennifer

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8

Montag, 9. Mai 2016, 23:02

Ruhrtalblues



Da ich Heute das Wochenende verlängern konnte, ging es Heute Nachmittag
auf Tour. Durch Wellinghofen und Wichlinghofen, fuhr ich kurz vor Syburg
unterhalb der Hohensyburg die Serpentinen runter zur Ruhr.

Da die Ruhr hier aufgestaut ist, kann man sogar mit etwas grösseren Bötchen fahren. :D



Weiter ging es auf der Hagener Seite durch Ergste und Villigst. Die Tour
hatte ich mir bei Koomot als Rennradtour aufs Handy herunter geladen.
Ich hätte mir die Streckenführung besser vorher genauer angesehen. Es
ging grösstenteils über mittel stark befahrene Strassen. Da hätten sich
sicher auch ruhigere Strassen finden lassen. Demnächst plane ich lieber
wieder selber. :rolleyes:



Aber das ein oder andere Kleinod fand sich trotzdem an der Strecke. Und wo ich mich auskannte wich ich auch von der Route ab.

Einen Klassiker im Garten hat auch nicht jeder.



Weiter fuhr ich durch Hennen und erreichte schliesslich Ardey. Hier
zeigte sich das Ardeygebirge von seiner steilen Seite. Es ging ganz
schön berghoch Richtung Fröndenberg. Dafür gab es oben eine schöne
Aussicht Richtung Sauerland.


Dann machte ich in der Nähe von Strickherdicke noch einen Abstecher zum
Bismarkturm. Auch hier liess sich der Eiserne Kanzler nicht blicken.


Nun ging es von den Höhen des Haarstrangs runter in die Ebene.


Hinter Bilmerich zeigte die Sonne, die mich die ganze Zeit begleitete ihr wahres Gesicht.


Kurz darauf erreichte ich Haus Opherdicke, ein Barockschloss aus dem 17.
Jahrhundert, welches auf den Grundrissen eines alten Rittergutes aus
dem Mittelalter errichtet wurde. Selbst die Wirtschaftsgebäude hatten
ihren Charme.


Weiter führte mich der Weg durch Holzwickede und vorbei am Dortmunder
Flughafen nach Aplerbeck. Hinter Schüren brachte mich der Emscherweg zum
Phönixsee. Rund um den See war einiges los und auf dem See schipperten
ein paar Segelboote vor sich hin.


Ich folgte dem Emscherweg bis nach Phönix-West.

Hier traf ich auf eines meiner Lieblingsmotive, das alte Stahlwerk.
Während die ehemalige Produktionsstätte von hochwertigen Stählen nur
noch eine Ruine ist, fährt eines der Produkte aus Stahl immer noch über
sämtliche Strassen. Bloody Mary hat noch nicht einmal Rost angesetzt. ;)



Noch ein paar kleine Strassen und ich war wieder zu Hause. War eine
nette Nachmittagstour, mit teilweise für meinen Geschmack zu viel
Verkehr, bei bestem Radwetter. Sonne pur und 25 bis 27 Grad gaben einen
Vorgeschmack auf den Sommer.

68 km und 650 Höhenmeter stellen keine neuen Rekorde auf, aber ich habe die Tour mit dem Meral genossen.
lg Jennifer

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (10. Mai 2016, 07:27)


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9

Dienstag, 24. Mai 2016, 08:20

Bergische Runde

Bei der RTF am Samstag in Schwelm ging es durchs Bergische Land mit einigen
Höhenmetern. Da der Pannenteufel immer wieder zuschlug und mir nach und
nach sämtliche Ersatzschläuche perforierte (ohne das ich den Grund
dafür im Reifen oder der Felge entdecken konnte) fuhr ich nur die 71er
Strecke, wovon ich die letzten 7 km schieben durfte. ;(

Zum Glück war es warm und Nachmittags auch sehr sonnig.


Einen kleinen Abstecher machte ich am Anfang runter zur Wupper, zum Wülfingmuseum.

Nicht nur an der Ruhr gab es viel Industrie, auch an der Wupper zwischen
Radevormwald und Wuppertal siedelten sich viele Firmen schon im 18.
Jahrhundert an. Die Firma Wülfing stellte Tuche her. Wupper abwärts
konnte man dann sehen in welcher Farbe gerade gefärbt wurde.


Nach einigem auf und ab ging es dann über die Staumauer der Bevertalsperre.

Ein beliebtes Naherholungsgebiet im Bergischen Land bei Wanderern, Radfahrern, Bikern, Seglern und Surfern.


Pfadfinder sind schon ein merkwürdiges Völkchen. Zelten die doch glatt
auf dem alten Friedhof der Kirche von Egen. Neben den Zelten sind die
alten Grabsteine. :S


Landschaft hat das Bergische Land jede Menge. So weit das Auge blickt.


Auch Talsperren gibt es jede Menge. Hier die Ennepetalsperre. Die ersten
Trinkwassertalsperren entstanden im 19. Jahrhundert im Bergischen. Ob
man es glaubt oder nicht, das Bergische Land litt früher unter
Wasserknappheit.


Keine Ahnung wonach die hier gegraben haben. Wertvoll kann es nicht
gewesen sein. Das Bergische Land ist heute eher eine arme Region.

Aber man kann schön Radfahren. :thumbsup:
Mit dem Abstecher zur Ennepetalsperre kam ich auf knapp 80 km und über 1.000 Höhenmeter.
lg Jennifer

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (24. Mai 2016, 08:23)


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Dienstag, 24. Mai 2016, 09:08

Das ist aber grosses Pech mit den Platten! Schöne Bilder!

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Dienstag, 24. Mai 2016, 09:46

Feine Bilderchens! :thumbup:
Die Glorreichen schieben ...

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12

Dienstag, 24. Mai 2016, 15:11

Wie immer von dir gewohnt: Tolle Berichte und ebenso tolle Bilder :thumbup: . Ich will auch wieder fahren. Zum Glück lässt meine Erkältung langsam nach. Ich glaube heute fahre ich mal eine kurze Strecke.

Gruss

Berny

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13

Donnerstag, 26. Mai 2016, 22:55

Zitat



Dortmund-Ost Tour



Heute schaute Agathe aus Bayern mit ihrem Rad vorbei und ich zeigte ihr mal "meine" Stadt und die Umgebung.

Da ich eine Tour durch den Dortmunder Osten mit dem Forum plane, bot
es sich an diese Route mal zu zweit abzufahren. Die Länge der Tour auf 65 km
begrenzt, damit nicht nur Langstreckler mitfahren können. So war genug Zeit für Fotos und Sehenswürdigkeiten. Das Wetter
zeigte sich von seiner angenehmen Seite mit Temperaturen um die 20 Grad
und einem Mix aus Sonne und Wolken.



Startpunkt war der Hauptbahnhof in Dortmund. Von da ging es erst mal am Wall entlang bis zum Dortmunder U.



Der Brauereiturm aus den 20er Jahren wurde vor ein paar Jahren für sehr viel Geld zum Kunstmuseum umgebaut.

Das U auf dem Dach erinnert an die Dortmunder Union Brauerei, die hier ihren Sitz hatte.

Für viele Dortmunder ist ihr U das Wahrzeichen der Stadt. Oben laufen
auf speziellen Flächen Videos die der Dortmunder Regisseur und
Filmemacher Adolf Winkelmann extra für das U gedreht hat.



Weiter ging es über die Lange Strasse zur B1 und rüber zur Westfalenhalle. Das zweite Wahrzeichen der Stadt.

Das dritte Wahrzeichen folgte kurz darauf: Der Florian im Westfalenpark, unser Fernsehturm.

Von dort erreichten wir Phönix West, das ehemalige Stahlwerk in Hörde.



Eines meiner Lieblingsmotive, nicht nur weil ich in der Nähe wohne. Ich hab einfach ein Faible für Stahl.

Und ich mag das morbide einer Ruine.



Über die alte Bahntrasse des feurigen Elias ging es dann zum Phönixsee, früher das Stahlwerk Phönix Ost.

Der feurige Elias hiess im Volksmund so, weil die Werkbahn den flüssigen
Stahl in offenen Waggons von einem Stahlwerk zum anderen
transportierte. Nachts leuchtete die Bahn vom glühenden Stahl. Es ist
immer wieder interessant die Geschichten der alten Hörder zu hören.



Am Phönixsee sahen wir uns den kleinen Yachthafen und die Hörder Burg an.







Der See ist nicht nur beliebt bei erholungssuchenden Menschen, auch die Gänse ziehen hier ihre Jungen gross.





Vom Phönixsse ging es über den Emscherweg nach Aplerbeck zum Haus Rodenberg.



In dem Italienischen Restaurant im Wasserschloss habe ich nach einer Tour schon lecker gegessen.



Weiter ging es an der Emscher und dann über Strasse bis nach Sölde. Hier
hielten wir kurz bei Haus Sölde an. Ebenfalls ein altes Wasserschloss.





Schliesslich erreichten wir Holzwickede mit seinem schönen Rathaus.





Jetzt war es nicht mehr weit zur Emscherquelle mit dem Emscherquellhof.



Leider fehlt hier Gastronomie. Der Hof ist nur für Seminare etc. und
nicht der Öffentlichkeit zugänglich. Zur Quelle kommt man hinter dem Hof
über einen Holzsteg.



In Opherdicke erwartete uns das Haus Opherdicke, ebenfalls ein
Wasserschloss aus dem 17. Jahrhundert. Das Schloss ist Museum und
Begegnungsstätte und hat ein Hofcafe.





Von hier ging es am Rande des Haarstranges (einer Hügelkette) entlang
mit Fernblick bis ins Sauerland. Ich liebe die kleinen, wenig befahrenen
Strassen über die sanften Hügel. Was mir letztes Jahr beim fahren noch
wie Berge vorkam, sind jetzt nur noch Hügelchen.





Bloody Mary, the black sheep of the family. :D



Über kleine Strassen und auch den ein oder anderen Feldweg fuhren wir Richtung Unna.





In Unna dann Verpflegungspause auf dem Marktplatz. In der Sonne sitzend
liess ich mir meinen Veggieburger und das alkoholfreie Weizen schmecken.







Weiter ging es dann raus aus Unna über Afferde und Wasserkurl nach
Scharnhorst. Durch Kirchderne und Eving erreichten wir wieder den
Hauptbahnhof.



Das war eine richtig schöne und entspannte Genusstour. Mit An- und
Abfahrt hatte ich zwar am Ende nur 81 km auf dem Tacho stehen, dafür gab
es viel zu sehen. Auch wenn ich dort überall schon unzählige Male war,
kann ich mich für die Strassen und Orte und Sehenswürdigkeiten immer
wieder aufs neue Begeistern. Ich liebe meine Heimat. :)

lg Jennifer

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Donnerstag, 26. Mai 2016, 23:16

Das war wohl ne feine Tour. Wär gerne dabei gewesen, musste aber dringend das Material checken. Hab bestimmt trotzdem die Hälfte vergessen. :rolleyes:
Die Glorreichen schieben ...

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15

Donnerstag, 26. Mai 2016, 23:25

Auch wenn ich dort überall schon unzählige Male war,
kann ich mich für die Strassen und Orte und Sehenswürdigkeiten immer
wieder aufs neue Begeistern.

Das glaube ich, eine sehr schöne und abwechslungsreiche Landschaft! :thumbup:
Man könnte ja mal überlegen, dort ein Forumstreffen zu starten. Im nächstem Jahr.

Habe jetzt länger nicht die Planungen für die Emscher-Tour verfolgt, wenn es passt,
hätte ich immer noch Interesse.

Gruß Crossy

Spike on Bike

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16

Freitag, 27. Mai 2016, 05:30


Man könnte ja mal überlegen, dort ein Forumstreffen zu starten. Im nächstem Jahr.


Oder Im Herbst?
Die Glorreichen schieben ...

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Freitag, 27. Mai 2016, 09:45

So stimmt es wieder. ;)
Werde die Tour auf jeden Fall dieses Jahr hier noch mal anbieten.
Bin ja noch die Ost-Tour schuldig, nach der West-Tour vor zwei Jahren. :D


Man könnte ja mal überlegen, dort ein Forumstreffen zu starten. Im nächstem Jahr.


Oder Im Herbst?
lg Jennifer

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Samstag, 28. Mai 2016, 17:56

Die unendliche Haarstranggeschichte



Irgendwie hat es mir der Haarstrang, die Hügelkette östlich von Dortmund
angetan. Jedenfalls führte mich mein Weg Heute wieder über die längeren
und kürzeren Steigungen. Auch Haus Opherdicke stattete ich wieder einen
Besuch ab. Insgesamt kam ich auf 85 km und über 700 Höhenmeter.


Wieder mal ein Bild von Haus Opherdicke. Schöner Wohnen für Klassikerfans.




Sehr alter Baum, sehr alte Mauer, nicht ganz so altes Rad.


Viel Natur auf dem Haarstrang.


Bei uns sind die Kühe nicht lila, sondern schwatzgelb. :D


Ich mag am liebsten rollende Antiquitäten. Das heisst Räder unter die Kommode und los geht´s. ;)



Bei so vielen Zöpfen wurde ich neidisch, ich hab nur einen. :rolleyes:


Blick vom Haarstrang Richtung Ruhrtal.


Bremen ist mit dem Rad gar nicht so weit weg. Mit dem Auto kommt mir die Fahrt länger vor.




Auf der Abfahrt runter ins Ruhrtal braute sich was zusammen. Zum Glück
musste ich dann in die andere Richtung und es blieb trocken.




Auch in Westfalen gibt es leckeren Spargel, wie hier im Ruhrtal.



"Mein Freund der Baum ist tot." Und die Trauergäste standen im Hintergrund Spalier.
lg Jennifer

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19

Dienstag, 31. Mai 2016, 06:35

Das sind keine spargeldämme sondern Kartoffeln XD
Spargeldämme sind größer und in der regel jeder dam einzeln mit Folie abgedeckt .

Eine sehr schöne gegend.

Mfg
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20

Dienstag, 31. Mai 2016, 08:44

Das sind keine spargeldämme sondern Kartoffeln XD
Spargeldämme sind größer und in der regel jeder dam einzeln mit Folie abgedeckt .

Eine sehr schöne gegend.

Mfg

Ich komme aus der Stadt. Ich hab noch nie einen Kartoffelacker gesehen. :D
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

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